Aber selbst dann kann ich doch einen RCD setzen.
Beiträge von TomyN
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Wo wäre der Potentialunterschied beim Beamer auf der Truss?
Ich denke, die 16mm2 kommen aus dem realen VA-Leben. Da ist der Übergangswiderstand höher, die Kabel werden rauer behandelt und es darf (im Gegensatz zur 0100-420) in Reihe verdrahtet werden.Die VDE0100-420 bezieht sich auf die Hausinstallation, dass ist ein ganz anderes Themengebiet. Bei ungeschützter Verlegung (die ich im Bereich der VA-Technik eigentlich immer annehme) wäre der Mindestquerschnitt bei der 0100-420 meines Wissens nach mindestens 4mm2.
Im übrigen kommen in der VA Technik durchaus Leitungen etc. mit mehr als 16A Absicherung auf Traversen o.ä. vor. Ein wirklich guter Potentialausgleich hilft auch an vielen anderen Orten, wo sonst Ausgleichsströme über Abschirmungen fließen würden.
Und, ein C16 Automat löst auch bei 20A aus, braucht dafür aber halt 'etwas' länger
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Zur Frage:
Die Aufgabe des Potentialausgleichs lautet: Gefährliche Spannungsdifferenzen ( > 50V AC) verhindern, durch die ein gefährlicher Körperstrom hervorgerufen werden könnte. Überlegen wir einmal die möglichen Szenarien:- Einzeln stehendes Stativ, im Umkreis von 2m kein weiteres berührbares Metallteil. Wo soll jetzt eine Spannungsdifferenz auftreten?
- Einzeln stehendes Stativ nahe bei einer Truss. Jetzt gibt's verschiedene Fehlerszenarien: a) Truss steht unter Spannung und b) Stativ steht unter Spannung. Fall b) ist sehr unwahrscheinlich, bei einer großen Trusskonstruktion können durch die vielen Stromkabel, die verlegt sind, schon relevante Spannungen entstehen. Um bei einer gleichzeitigen Berührung von Truss und Stativ eine Spannungsdifferenz (-> Stromfluß durch den Körper des berührenden (und noch in der gefährlichen Variante Hand zu Hand) zu verhindern, müssen nun die beiden Teile leitfähig miteinander verbunden sein. Da ja, je nach Art der darauf befestigten Geräte, des Zustandes und der Art der Befestigungsmittel ( 'Traversenschonende Kunststoffeinlage') beide 'irgendwie' mit Erde verbunden sein können, macht es Sinn hier das Erdpotential zu nehmen.
- Umhängen einer Lampe im Rig. Mit einer Hand hält man sich am Rig fest, in der anderen hat man den Scheinwerfer (natürlich schon verkabelt). Jeder, der schon mal ein PC Gehäuse berührt hat, wenn der PE gefehlt hat weiß, wie der Strom von um die 1 mA einen erschrickt. Der Schreck reicht aus, um die Lampe fallen zu lassen oder selbst abzustürzen.
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Lieber Alex
Sein mir nicht böse, aber Endstromkreise im Veranstaltungsbereich ohne RCD geht gar nicht, egal wie man die Vorschriften 'auslegt'.
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1. Das mobil definiert: kann und wird wieder demontiert und an anderer Stelle wieder errichtet. Dies dient zur Abgrenzung zum normalen 'Bau'. Also alles, was dafür gedacht ist, wieder abgebaut zu werden (auch die Trusskonstruktion, die so balastiert ist, dass sie deiner Definition nach nicht mehr mobil ist, ist durchaus rechtlich mobil).
2. Die Querschnittsdefinition hat zwei Gründe. Zum einen den Widerstand (da reichen der VDE 0100-420 ja 4mm2 für den Potentialausgleich) und zum anderen die mechanische Widerstandsfähigkeit.
3. Im Gegensatz zur DIN-VDE 0100-420, die eine sternförmig Verlegung fordert, ist in der DIN15700 die 'Reihenschaltung' erlaubt.
4. Der Sinn des Potentialausgleiches ist die Verhinderung von Potential ( -> Spannungs)unterschieden zwischen zwei gleichzeitig berührbaren elektrisch leitfähigen Teilen. Daher geht es hier nicht um eine Erdungs / Schleifenwiderstand (der, abhängig von der Netzform und den verwendeten Überstromschutzeinrichtungen durchaus wichtig ist), so dass es weniger auf ein exaktes Erdpotential als auf eine gute Verbindung untereinander und zum Schutzleiter der elektrischen Anlage ankommt.
5. Das 'Pipi Langstrumpf Syndrom' ( ' Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt') ist zwar lustig, hat aber gerade im Bereich der Sicherheit nix zu suchen.
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Und zwar mit 16mm2 oder 25mm2, mindestens H07RN. Dafür ist eine Reihenschaltung möglich und die Leitung muss nur an den Anschlussstellen ge/grn gekennzeichent sein (im Gegensatz zur VDE0100-420). Verriegelte Steckverbinder sind zulässig.
Erstaunlich, was von einem (guten!) Vortrag auf der PLS hängen bleibt...
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Hi,
Mit Sicherheit kannst Du damit Befehle auch an Scanner schicken (genauso wie man mit einem LightCommander auch einen Scanner 'steuern' kann). Wenn Du also die Scanner mehr oder weniger als Goboprojektoren arbeiten und die einzige Aufgabe ein Gobowechsel ist, dann geht das schon. Alles weitere wird halt schon viele 'gebastel'.
Von Zero gibt's auch ne Software, da habe ich aber keine Ahnung, wie gut die ist.
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... man wird nicht jünger...

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Wenn man den Namen vorher noch nie gehört hat (so wie ich), dann ist das ein ganz schöner Zungenbrecher, und man weis nicht, ob das ein neuer Streaming Dienst, ein Fetisch, oder eine Kuppelbörse ist.

Also mir ist dieser Name schon in den 80er des letzten Jahrhunderts begegnet....

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Einhandwinkelschleifer -> Flex
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Du misst Ströme mit dem Duspol ?????
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Es geht aber auch andersrum. Ein guter Künstler klingt auch über ein Minipult mit 8-Bit Reverb und Plastikböxchen noch gut..
Und nach dem dritten Bier ist es sowieso egal

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Hi,
Mute Anzeige am Sender und Empfänger?Tomy
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Bus Pre Fader Output müsste doch über Matrix gehen (... aber dann hat man ja wieder einen Fader
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Und über die ASM48 finde ich so gut wie nichts. Macht sie interessant

Liegt wahrscheinlich daran, dass mich mein Buchstabengedächtnis wieder mal verlassen hat, das Ding heisst ASC 48 ( https://linea-research.co.uk/asc48/ ) ... Sorry
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Da hat sich der Zugriff auf die TC Algorithmen wohl gelohnt

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Linea Research ASM48
Ups, lieg über dem Limit.
Vielleicht liegt's auch daran, dass die 'billige' Generation inzwischen so gut ist, dass mit 'etwas mehr Kohle' keine bemerkenswerte Verbesserung möglich ist und es daher kaum ein 'Mittelfeld' gibt. -
Wenn man sich schon die Maske nicht verschreiben lässt, warum sollte man dann auf den Urlaub verzichten?
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Und DIN Normen sind bessere Empfehlungen - solange es anders auch funktioniert und in Sachen Sicherheit keine Probleme gibt (das Schutzziel muss erfüllt sein) kann man das bauen wie man lustig ist.
Öha...
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Ist absolut kein Hexenwerk. Hab mir um 1990 rum meine Compressoren mit 24dB Lowcuts modifiziert (allerdings bei 120 Hz (wenn ich mich recht erinnere) und das Ganze dann in die Inserts der Vocal - Kanäle gehängt. War halt ein TL074, 4 Widerstände und 4 Kondensatoren (+ 2 Elkos + 2* 100n für die Versorgungsblockung). Heute würde ich es mit einem TL072 und Sallen-Key machen...