Hi,
Danke für den Erfahrungsbericht. Ich hätte wahrscheinlich 'nur' an der Verteilung gemessen, gerade wenn geprüftes Material zum Einsatz kommt.
Wie wurde dann auf das Auffinden des defekten Kabels reagiert? Wurden dann alle Kabel geprüft?
Tomy
Hi,
Danke für den Erfahrungsbericht. Ich hätte wahrscheinlich 'nur' an der Verteilung gemessen, gerade wenn geprüftes Material zum Einsatz kommt.
Wie wurde dann auf das Auffinden des defekten Kabels reagiert? Wurden dann alle Kabel geprüft?
Tomy
Naja, Du musst ja die 'Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen' sicherstellen. Wenn Dein 'Sicherheitskonzept Elektrik' einen gestellten FI voraussetzt, dann kannst Du das evtl. vertraglich fixieren und evtl. ist das dann auch rechtssicher. Aber sobald Du einen Drehstrom -> Schuko Verteiler verwendest, bist Du für die Sicherheit Deiner Verteilung verantwortlich, und dass heißt dann auch Nachweis der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen. Und da diese von externen Faktoren (z.B. Erdungswiderstand, evtl. Netzinnenwiderstand) abhängt, reichen die im Lager gemessenen Werte nicht mehr aus.
Tomy
Hallo Leute,
es geht hier nicht um die VDE701/702 ( Dguv 3), sondern um die Prüfung nach VDE0100, d.h. Wirksamkeit des FI-Schalters etc, also nicht um unser Material, sondern um die Installation vor Ort.
Ich oute mich mal, dass ich das nur sehr selten mache, meist weil ich zu faul bin dann den Verantwortlchen mit dem Schlüssel für den Sicherungskasten zu suchen. So wird es halt, wenn man seit Jahren keine Probleme mehr mit Sicherungen etc. hatte. Früher war das der erste Blick, wo ist der Kasten und ist er offen, heute denke ich viel zu selten dran. Und ich stand nach nachgewiesener Funktion schon mal eine Stunde ohne Strom da... ![]()
Was soll er auch machen, wenn Ihr 'die Technik' mitbringt????
Hausanlage in Kirchen ist immer sehr tapfer (bzw. wird von mir seit über 30 Jahren vermieden...)
Nein (außer ein paar Handybildern von 'angekokelter' VA-Hardware).
Genau, beim Test eines Pyroeffekts an einem Fahrrad (Gewinn bei einer geplanten Verlosung) hat der Pyroeffekt (Zugelassender Indoor-Effekt) ungewöhnlich stark 'gefeuert' und die Decke/Lüftung in Brand gesetzt. Es wurden dann alle 10 in der Location vorhandenen Feuerlöscher + einige Eimer Wasser eingesetzt, und die zwei Personen mussten von der Polizei (die hat nur ca. 300m von der Wache zur Rosi, die Feuerwehr ca. 2km) aus dem Saal geholt werden. (Alle Angaben aus der Presse/Radio).
der einzige wirklich vorteil der apfelrechner ist, dass die backups immer problemlos funktionieren.
Naja, zumindest meistens. Und in win10 gibt's ja was vergleichbares, das musste ich aber noch nicht wirklich testen... hoffentlich bleibt's so.
Hi,
bereite zumindest vor, dass Du die drei 'locations' trennen kannst..
Tomy
Ja, warten wir mal ab. Evtl. treffe ich heute den 'Haustechniker', der zu der Zeit nicht in der Location war, aber als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr stundenlang um 'seine' Rosi gekämpft hat. Evtl. hat der belastbare Infos.
Ein Relais (Schütz) mit 230V 'Spulenspannung',
geschaltet von der 'VA-Technik Stromversorgung' kann hier gute Dienste leisten.
Sinnvoll ist es auch die beiden Dinge stromkreismässig & Sicherungsmässig möglichst zu trennen, damit beim Ausfall der Lichtsteuerung das Saallicht funktionsfähig bleibt/wird.
Tomy
Hi,
danke für die Rückmeldung.
In der 'neuen' Version funktioniert die Messung ohne Tab:
F7 -> Return -> wenn ok -> return -> Done
Grüße
Tomy
Hmm... dann erklärs uns (mir) mal genauer..
Hi,
das Phänomen mit den schwammingen Bässen bei einer Brückenschaltung hatte ich vor langer Zeit bei einer 'amtlichen' Endstufe auch. Da war der Bass beim Umstellen auf 2 * Normal mit je einer Box deutlich 'trockener' als bei zwei parallelen Boxen an Brücke, wobei auch dieser Betriebsmodus noch in der Spezifikation war.
Meiner Meinung nach lag das am fehlenden Stromlieferfähligkeit des Netzteils.
Seitdem habe ich keine Experimente im Brückenmodus gemacht. Heute ist das ja eigentlich wegen der immensen Leistung der Endstufen nicht mehr nötig.
Natürlich teilt sich bei der 'statischen' Betrachtung alles genau auf, und die 'Mitte' ist ist konstant. Aber beim dynamischen Betrieb ergeben sich sicherlich Ströme, die zwischen den Lautsprechern 'pendeln'. Wenn ich mal Zeit habe (und es trocken ist, ich im Lager bin und drandenke) werde ich mal eine Messung machen. Es interessiert mich selbst, ob man einen Unterschied sehen kann.
Interessant finde ich die in diesem Thread geäußerte Idee, die Last bei zwei Endstufenkanälen auf beide 'Rails' zu verteilen, indem man bei einem Kanal die Polarität des Eingangs und des Ausgangssignals invertiert. Meine Bedenken wären da, dass keine Seite mehr eine 'Pause' hat, um mal die Elkos wieder etwas aufzuladen. Beim klassischen Netzteil vielleicht ein Problem, beim Schaltnetzteil vielleicht eher nicht... hängt aber meines Erachtens nach auch wieder stark am Signal und Endstufe..
Nein. Du hast den Sinn und Zweck der elektrischen Bedämpfung nicht verstanden.
Ein Lautsprecher ist eine schwingungsfähiges System. Damit der Lautsprecher wirklich den Vorgaben des Verstärkers folgt, muss dieser den Lautsprecher direkt kontrollieren können.
Wenn die Membran z.B. in die Ruhelage zurück soll, dann muss sie dort 'festgebremst' werden, ansonsten schwingt sie weiter. Das Festbremsen kann dadurch erfolgen, dass der durch die Bewegung der Spule im Magnetfeld induzierte Strom kurzgeschlossen wird (durch den Ausgang des Amps). Wenn sich nun noch andere Komponenten in diesem Zweig befinden, dann kann dieses 'Festbremsen' nie so gut erfolgen wie direkt am Verstärker. Dazu kommt noch, dass die Energie zwischen den beiden Lautsprechern hin und her wandern kann..
Auf gut deutsch, ein niederiger Dämpfungsfaktor geht zu Lasten der 'Präzsision', wobei die praktische Auswirkung natürlich auch von der Boxenkonstruktion abhängig ist (bei CB gibt es ja schon eine relativ hohe 'Bremsung' durch das Gehäuse, beim BR oder anderen Konstruktionen schwingt die Membrane frequenzabhängig mehr oder weniger 'frei'.
Tomy
Dachte schon, daß das jedem hier klar ist....
Schau Dir mal das Ersatzschaltbild eines Lautsprechers an, und dann denk nochmal nach....
Serienschaltung bei Subs?
Naja, dann muss man sich keine Gedanken über den Dämpfungsfaktor mehr machen....
Man sollte noch hinzufügen, dass es sich bei den TA Lärm Vorgaben um Leq Werte handelt, wobei die Bezugszeiten je nach 'Intervall' unterschiedlich sind. Da kommt man mit dem 'Hang Young Ying Super SPL Meter' nicht weit.
Nachts ist es eine Stunde, wobei die 'lauteste' Stunde gilt. Nebenbei gibt's auch noch Zuschläge für Impulshaltigkeit und Informationsgehalt.
Tomy
Na, dann will ich auch was dazu schreiben.
Vorneweg: Die Ausführungen beziehen sich rein auf SATlive.
Der prinzipielle Ansatz bei der zeitlichen Anpassung zwischen Top und Sub ist ja der Wunsch, ein möglichst gleichzeitiges Eintreffen des Schalls von beiden Lautsprecheren zu erzielen. Dies erfolgt (beim 'händischen' Vorgehen) durch die Angleichung der Gruppenlaufzeit ( die als Steigung der Phasenkurve definiert ist). Da sich der Phasenfrequenzgang der beiden Beteiligten (inkl. 'indivuellem Processing) unterscheidet, ist dieser Angleich nur für einen gewissen Frequenzbereich sinnvoll zu erzielen.
Eine Folge der synchronisierten Eintreffzeit ist, dass sich die Energie aus beiden Lautsprechern möglichst gut addiert.
Der Ansatz des Tools 'Delayvorschlag' in SATlive baut darauf auf. Es berechnet einfach die resultierende Energie bei der Addition beider Kurven (unter Berücksichtigung der Werte für die Phase). Dabei werden verschiedene zeitliche Versätze zwischen den beiden Kurven durchprobiert, und der Wert mit den besten Resultat (d.h. der meisten Energie der Summenkurve im Frequenzbereich angezeigt) angezeigt.
Und hier kann man in der Praxis schon sehr viel variieren in dem man den gewünschten Frequenzbereich unterschiedlich definiert. Der normale Ansatz ( den Bereich mit ähnlicher Amplitude um die akustische (!) Übergangsfrequenz herum zu wählen) liefert da eigentlich immer relativ sinnvolle Resultate, auch wenn manchmal die Resultat komisch erscheinen.
Beim breitbandigen Auswerten (z.B. zur Synchronisation zweier ( womöglich noch unterschiedlicher) Subs muss man sich schon vorher Gedanken machen, was man erreichen will.
Damit das ganze einigermassen sinnvoll bleibt, durchsucht SATlive normalerweise nur das Intervall von -30ms bis +30ms, so dass extreme Ausreiser (aber auch das eventuelle Alarmglockenklingeln bei unbeabsicht bereits während der Messung in einem Zweig vorhandenen Delays) gar nicht erst berechnet werden. Man kann aber auch, falls gewünschte den Suchbereich auf -30ms bis 300ms ausdehnen.
Seit der letzten Version kann man sich in SATlive das Maximum von biszu vier Optimierungsmöglichkeiten und deren Abweichung von der (energetisch) optimalsten Überlagerung anzeigen lassen. Die vier Optionen sind: Normale Überlagerung, Überlagerung mit invertierter Polarität sowie die beiden Optionen mit der Vorgabe, dass das Resultat positiv sein muss. Da kann man dann z.B. entscheiden, ob man das (optimale) Alignment mit +16ms und Inversion nimmt, oder lieber das mit 0.3ms und ohne Inversion, auch wenn man 3,8% Energie verliert. Da man in SATlive sich die Addition zweier Kurven in Verbindung mit einem Delay (und/oder einer Inversion) auch virtuell berechnen lassen kann, kann man die Resultate relativ gut vergleichen.
Hierzu mal ein Link zu einem Video auf Facebook.
Dann hätte ich noch eine Frage zum Thema FIR Filter. Ich gebe zu, dass meine Beschäftigung damit schon über 25 Jahre (Wahlpflichtfach 'Digitale Filter' an der FH) zurück liegt. Nach meiner (trüben) Erinnerung hängt die Latenz mit der Trennfrequenz zusammen und lässt sich durch eine Erhöhung der Samplerate nicht verändern, d.h. beim Downsampling brauche ich zwar weniger Taps, aber da der zeitliche Abstand der Samples ja höher ist, hat es keine Auswirkung auf die Latenz (jedoch auf den Rechnaufwand und den Speicherverbrauch). Liege ich da richtig?
Tomy
Hi,
könnte auch der Ableitstrom eines Gerätes mit Schaltnetzteil und fehlender Erdverbindung sein. Da erschrickt man auch..
Tomy
Hi,
kurzer Zwischenbericht.
Vorgefundene Situation
- T-Kabel (zumindest mit) Gesamtschirm (Geflecht + Folie), kam fertig konfektioniert. Schirm auf einer Seite (Bühne) auf dem RJ Stecker (Abschirmung) verlötet. Stecker mit 'Schirmring' (hirose?).
- Kein X-32 Producer sondern ein X-32 Rack
- Schleifenwiderstand sowohl bei der Stagebox als auch am FoH ohne Befund.
- Fehler tritt (natürlich) nicht auf während ich da bin, trotz 'Warmlauf' im Vorlauf...
Maßnahmen
- Überprüfung der Erdverbindung des Schirms ( Widerstandsmessung am FoH zwischen Schirm und Mischpultmasse), ok, aber natürlich ob der Länge nicht minimal.
- Anlöten des Schirms an die Abschirmung des RJ45 Steckers auch FoH Seitig
- Die DL16 ist zwar im selben Rack wie die X-32 Rack, aber 'umgedreht' eingebaut, damit alle XLR Buchsen auf der gleichen Seite liegen. Die DL16 ist dazu an Holzleisten befestigt, d.h. keine Verbindung mit der X-32 Rack über die Rackschiene.
- Gehäuse DL16 und X32 - Rack miteinander verbunden
Rückmeldung
- Bisher positiv, Fehler noch nicht wieder aufgetreten. Mal sehen, wie es sich entwickelt...
So, auch nach einigen Wochen keine Probleme mehr.... Verstehe immer noch nicht, warum der Thomann da die Abschirmung nur auf einer Seite angelötet hat...