naja, die iDRxx spielt ja erstmal weiter, war er denn sehr verblüfft, dass es mit ausgeschaltetem Mischpult noch weiter ging?
Beiträge von TomyN
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Hi,
da kommt es auf die Vorgabe drauf an. Wenn ein Leq (am besten mit der Bezugszeit) vorgegeben ist, dann hat der Beamte mit seiner Peak / Slow RMS Messung ein Problem. Wenn die Vorgabe schwammig war, dann wird es schwierig. Und in Deutschland ist alles, was mit TA - Lärm zu tun hat (d.h. wenn es um Anlieger geht, etc..) Klasse I, da braucht es dann normalerweise 'amtliches' Material, wie B&K oder evtl. noch Neutrik, sowie Kalibrierungszertifikate etc, etwas, was den monitären Aufwand ganz leicht explodieren lässt.
Tomy
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Vorsicht, nicht dass der (inzwischen verunsicherte) Prüfelektriker nicht der Meinung ist, dass dieses spezielle Material aus der VT hier nicht zulässig ist, bzw. er es nicht prüfen kann / will, weil er es nicht kennt.
Tomy
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Zitat
Die Beklagten haben die ihnen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht obliegende Überwachung an die Musiker bzw. deren Tontechniker und damit auf die Gefahrenquelle selbst übertragen. Der ausgewählte Dritte war daher aufgrund seiner Stellung als „Lärmverursacher“ bzw. als in deren Lager Stehender schon objektiv nicht geeignet, die den Beklagten obliegende Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen.
Von der Seite DIN15905.de (betrieben vom Admin)
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Such mal nach dem 'Bon Jovi' Urteil (LG Fürth). Da stellt das Gericht genau diesen Interessenkonflikt fest. Der Gerichtsmeinung nach kann sich der Tontechniker nicht selbst überwachen, da er dann ja 'zwei Herren' gleichzeitig dienen müsste (und da wird er dann 'Dem einen anhangen und den anderen hassen') 
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- Kalibrator oder Vergleichsmessung (mit zB. einem eher günstigen Schallpegelmesser, ich habe einen Phonic PAA2)
Die Vergleichsmessung ist nur eine Krücke, sobald man es ernsthaft machen will, kommt man um einen Kalibrator eigentlich nicht herum- Korrekturfaktor: Beispiel bei meiner Veranstaltung: Lautester Punkt ist 1. Reihe, Messposition FOH (3m Höhe, jedoch nahe dem Publikum rund um den FOH), Schallpegelabfall in etwa 7dB von vorne bis hinten, aber des von den Boxen abgestrahlten Schallpegels, vor Veranstaltungsbeginn bei Stille gemessen, also ohne Publikumslärm. Angenommen, das Publikum ist während der Veranstaltung überall gleich laut, dann ist der Publikumslärm also relativ lauter am FOH als in der Nähe der Boxen, und der Korrekturfaktor stimmt nicht mehr. Welche Messposition wählt ihr?
Der Korrekturfaktor ändert sich (theoretisch) nicht, da sich ja die physikalischen Verhältnisse nicht ändern. Bei der DIN 15905 - 5 ist der Standort des Mikros sehr wichtig, Mikro am FoH ist eigentlich immer der falsche Platz. Mikro dahin wo es (fast) nur den Schall aus der 'elektroakustischen Beschallungsanlage' aufnimmt.- In der üblichen Signalkette vom Mikro zum Messprogramm gibt es ja einige Möglichkeiten, Pegel anzupassen. Wie handhabt ihr das, um im Nachhinein glaubhaft zu machen, hier nach der Kalibrierung keine Manipulationen betrieben zu haben?
Überwachen, versteckt aufbauen, Kalibrierung nach der Messung wiederholen- Die Grundsatzfrage noch: Messgerät a la NTI XL2, oder Software a la Levelcheck? Bitte teilt mal eure Pro und Contras mit.
Messgerät:
+ 'amtlicher'
- Vorschau / Signalisierung meist schwierig
- Für die Auswertung / Langzeitanzeige meist doch wieder ein Rechner erforderlichPC:
+ Alles drin, Remoteanzeigen und verschiedenste Auswertungen meist problemlos möglich
- Grundaufbau komplizierter (meist externes Audiointerface)
- Je nach Audiointerface / Mikro sind Manipulationen etwas leichter möglich. -
Hi,
da würde ich ehr ein Fehlen einer älteren Runtimebiliothek vermuten (irgendso eine C++ Runtime o.ä.).
Tomy
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Klar,
das kann ja jeder selbst entscheiden. Aber die bereitgestellte Möglichkeit (und den Preis) finde ich schon okay.
Tomy
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Naja, kostenloser und bequemer Umstieg auf die (über-)nächste Version des Betriebssystem ist für mich schon was anderes als 'Werbeupdate'
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Hi,
normalerweise läuft es so, dass ich ca. 20 Minuten irgendein Thema zeige, und dann auf Fragen eingehe. Die Zeit ist vom Provider her auf 60 Minuten beschränkt, nachher geht's dann nur noch im Chat weiter.
Grüße
Tomy
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Hallo Wora,
so ein Aufstieg ist doch was schönes

Ich hoffe, dass es den SATlive Talk jetzt regelmässig(er) gibt.
Grüße
Tomy
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SATlive Talk in deutscher Sprache
Nächster Termin: Montag, 1.6.2015 um 20:00
Details und AnmeldungHerzliche Einladung
Tomy
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Zitat von "ADMIN"
Am Rande: Zur sog. "Adressbuch-Mafia" haben wir als PA-Forum ja ein ganz spezielles Verhältnis - die Älteren unter Euch mögen sich noch erinnern... (http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=22&t=56379)
Gabs da eigentlich irgendeine offizielle Reaktion von Seiten des Senders/der Redaktion dazu?
Grüße
Tomy
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by the way, hat schon mal wer +3dB (oder gar +6dB) bei TA Lärmwerten angesetzt, wenn das Fenster geschlossen war (so von Reflexion und Grenzfläche etc...)?
Tomy
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Naja,
Verkehrssicherungspflicht liegt beim Veranstalter.
OLG Fürth sagt: 'Ein Tontechniker kann sich nicht selbst überwachen, da ein Interessenkonflikt vorliegt, zwischen Anforderung der Band ('Lauter') und den Vorgaben des Veranstalters ('Leiser'):Tomy
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Hi,
es ginge um die Pro, entweder nur mit Taschensender (mit vorhandenem AKG Headset) oder zusätzlich noch ein zweiter Kanal mit Handmikro (wenn dann auch nur für Moderation o.ä.).
Ich hoffe vorallem auf einen großen Dynamikbereich, da mein Frau als Chorleiterin ein Headset braucht, darüber (klassisch trainiert) Gospel singt aber auch ruhige Ansagen macht. Da sind die bisherigen Funkstrecken an ihre Grenzen gekommen..Tomy
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Hallo,
ich habe mir auf der Messe ein paar verschiedene Digitalfunkstrecken angesehen, und bin dabei über das System 10 von AT gestolpert. Gibt's dazu schon irgendwelche Erfahrungswerte?
Grüße
Tomy
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Hallo,
meine Meinung nach über 25 Jahren Erfahrung mit 'Kirchis' (und aus meinem 'Amt' als Technikbeauftragter des Verbandes für christliche Popularmusik in Bayern) folgender Ratschlag:
Lasst es. Ein System mit 8 Funkenstrecken ist zu komplex um es ohne Bediener längere Zeit problemlos zu betreiben. Dazu ändern sich die Parameter (Besetzung, Programm, etc).
Stellt einen realistischen wöchentlichen Bedarf fest, legt das System dafür aus und leiht euch bei Bedarf die Funktechnik inkl. Bedienungspersonal zu. Vergesst auch nicht, dass im Moment eine Investition in Funktechnik maximal 10 Jahre (im Kirchenjargon bedeutet Einkauf vor 10 Jahren: 'Kürzlich viel Geld dafür ausgegeben) sicher ist.
Tomy
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Hi,
ich frage mich gerade, wo du den Einschaltstrombegrenzer einsetzen willst?
Der macht nichts anderes, als beim ersten Einschalten, d.h. wenn Netzspannung anliegt nach kurzer Zeit per Relais einen Hochlastwiderstand zu überbrücken. Das funktioniert gut bei Geräten bei denen das Problem die einmalige Inbetriebnahme ist (Endstufen, Einhandwinkelschleifer etc..) aber bei einem Dimmer sehe ich den Sinn nicht so.. und es sieht auch nicht so toll aus, wenn nach einer Sekunde das Frontlicht nochmal heller wird...Tomy
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Hi,
Preheat oder auch den Theater-Preheat (d.h. die funzeln vorher schön lange leuchten lassen, damit sie schön warm sind).
Ansonsten kann der Ohmsche Widerstand von 50m 1,5qmm als Notbehelf auch nützlich sein.Tomy