Hi,
das deutet auf ein Überspannung oder massive Kurzschlüsse (oder 'Rückspeisung') an den Ausgängen der ICs hin.
Da ist mehr faul.
Tomy
Hi,
das deutet auf ein Überspannung oder massive Kurzschlüsse (oder 'Rückspeisung') an den Ausgängen der ICs hin.
Da ist mehr faul.
Tomy
Hi,
das ist doch schon mal recht positiv, dass du den Fehler reproduzieren kannst.
Im Prinzip gibt's immer zwei Wege für die Störung,
1. Über die Luft, hier hilft Abstand und Abschirmung. Ich würde auf jeden Fall mal versuchen, ob a) eine vollständige Abschirmung der 'Stagebox' was bringt und b) was sich ändert, wenn die Stagebox an sich aa) auf Masse (über Muco), bb) auf Erde (über PE) cc) an Masse und Erde (Verbindung an einem Punkt am Blech) liegt. Zum dritten mal schauen, ob das Gehäuse der Bars aus Metall ist, und ob es eine gute Verbindung zum PE hat.
2. Kabelgebundene Störungen: Hier koppeln die Störungen über die Stromversorgung ein. Abhilfe schafft hier die Verwendung eines anderen Stromkreises und eine verbesserte Entstörung des Störers.
Was hast du denn alles im 'Stagerack', und wie verteilst du den Strom? Selbestgebaute Verteilung?
Tomy
Zitat von "rockline"Grund sind fehlende Ausgangselkos (oder nur 16V Typen.....man hat gespart) des sendenen Ausgangs und die damit einhergehenden Kompensationsversuche (geräuschmachend
) der so geärgerten Op-Amp's in der Ausgangsstufe.
Wierum würdest du die Ausgangselkos denn polen?
Tomy
Nicht allzuviel. Die Frage ist, was für eine Abschirmung wird für die Stagebox verwendet. Es bietet sich eben die Masse eines Kanales oder die Erde von irgendwoher an.
Wichtig ist imho erstmal, dass die Stagbox rundum abschirmt.
Hast du mal gecheckt, ob das Surren auch ohne MuCo da ist?
Tomy
Naja, der Ortsansässige Werkzeughändler sitzt jetzt auf einigen 1.5er Inbus Schraubendrehern
nachdem wir keine 10 Packs mehr holen.
Tomy
Was war mit der Gesamtabschirmung der MuCos?
Tomy
Warum so human?
Ich würde einfach ein Lampe 'Zu Laut' beim DJ anbringen, die man von der Bar aus einschalten kann.
Als zweiten Schritt einfach einen Spannungsteiler -20 dB, der über ein Relais o.ä. in den Signalweg gelegt wird.
Denke ein zwei Erziehungsschritte und der DJ reagiert auf die Lampe.
Tomy
Wo geht das DMX Kabel hin? Gibt es evtl. eine Masse / Erdverbindung im Stagerack zwischen Audio und DMX?
Schon mal einen Groundlift am DMX Kabel (am Lichtpult) probiert?
Tomy
DMX läuft nicht mit über's Multicore, oder?
Tomy
Hmm,
wo bekommen die den ihren Saft her?
Klar sollte man beides angehen, also auch die Schirmungsmöglichkeiten an der 'Stagebox' verwenden.
Tomy
Hi,
wenn sichergestellt ist, dass immer die Erde anliegt, dann sind keine weiteren Maßnahmen nötig. Bei jedem Gerät der Schutzklasse I (Erdung) sind die berührbaren Metallteile direkt mit der Erde verbunden.
Tomy
Nein, sie müssen nicht. Bei solchen Dingen wie Einstreuungen kann es Fälle geben, bei denen es eine Verbesserung bringt, wenn der Schirm auf beiden Seiten geerdet wird. Aber wie gesagt, kann. Kann auch in die andere Richtung gehen, sind meist nur Nuancen.
Mein Schlüsselerlebnis war mal die Festinstallation in einer Kirche, da hat dann 5m 1.5qmm Gelb/Grün vom Mischpultgehäuse zum Verteilerschrank (aus Metall, und auch dort nur wenn man wirklich in der Nähe der Sammelschiene war) eine deutlich hörbare Verbesserung (bzw. die Lösung des Problems) gebracht, obwohl die Steckdose ordentlich geerdet war, und auch die Erde über die Steckdose am Pultgehäuse etc. lag.
Seitdem bin ich beim Thema Erdung kein Anhänger von irgendwelchen Theorien, sondern mein Vorgehen ist folgendes:
- Möglichkeit schaffen, die Stärke der Störung objektiv zu überprüfen (Oszi über DI Box, evtl. VU-Meter mit weitem Anzeigebereich o.ä), denn nach einer Viertelstunde hört man nicht mehr, ob wirklich eine Verbesserung eintritt.
- Dann alles mögliche und unmögliche durchprobieren, oft bringt auch erst die Kombination verschiedener Methoden der maximalen Erfolg
Tomy
Hi,
wenn du sowieso die Erde der (Ton!) Verteilung in der Nähe hast, dann würde ich als erstes probieren, die Blenden + die Schirme auf Erde zu legen. Die Erdung sollte immer am Punkt mit der niedrigsten Impedanz der Erdung erfolgen, d.h. möglichst nahe 'an der Steckdose', von daher bietet es sich an, die Erdung an der Stagebox durchzuführen.
Wenn die 'anderen' Enden der Gesamtabschirmung greifbar sind, kann man durchaus mal damit experimentieren, diese an das jeweilige Pultgehäuse/Erdungspunkt anzuschließen.
Tomy
Hi,
dann wären das doch mal die ersten Punkte zum Testen:
- Abschirmung der Stagebox (entweder auf Pultmasse oder auf Erde)
- Gesamtschirm auf Erde legen
Tomy
Hi,
das System hat ja Splitübertrager, oder sehe ich das falsch?
Y-Split kann sehr gut ohne irgendwelche Trennung funktionieren, wenn der Rest wirklich gut geplant ist (Stromversorung beider Pulte vom gleichen Stromkreis, nur symetrische Eingangssignale etc.). Mit der Möglichkeit des Groundlifts kannst du eventuelle Problem angehen und bist daher einfach flexibler.
Tomy
ZitatZu 1.) ich würde gern den Gesamtschirm beider von der Stagebox abgehender Cores stageboxseitig auf Erde legen, an den Pulten nicht. Heißt: Der Gesamtschirm beider Cores müsste (schaltbar) am Gehäuse der Stagebox geerdet werden. Ok so? Der Schutzleiter als Erdbezug müsste also vom Stromanschluss zur Stagebox geführt werden und auch dort mit dem Gehäuse verbunden werden?
Das wäre ein Möglichkeit von vielen. Eine direkte Erdung der Stagebox ist bei guter Erde top, bei Störungen auf dem 'Erdpotential' sendest du die Störungen direkt in die Signalleitungen.
ZitatZu 2.) Schirmung der Gesamtcores hier schaltbar anschließen? Weitere Schirmungsmaßnahmen nötig?
Eigentlich nicht. Ob es besser ist, das Gehäuse auf Pultmasse und/oder auf Erde zu legen, ist schwierig vorherzusagen.
ZitatZu 3.) Aber ist 100R/100nF kein kleines Entstörnetzwerk?
In diesem Fall geht es nicht um einen Tiefpass, sondern um eine sog. 'Softground', d.h. 100R/100nF ist parallel dazwischen geschaltet, so dass die Masseverbindung nicht direkt erfolgt.
ZitatZu 4./5.)
- Du würdest Pult 1 also immer direkt verbinden? Kein Ground-Lift?
- Abgang zum zweiten Pult je Kanal Ground-Lift (3fach): ok
- Wozu je Kanal ein Schalter für die Verbindung Masse (also Pin 1 des XLR) -> Gehäuse?
- Ja, der Hauptgrund ist die Phantomspeisung. Bei mir kommt jedes Linesignal über ne DI, wenn wirklich mal Probleme auftreten (geerdete Zuspieler mit XLR Outs, die auf der Bühne stehen) dann müssen halt zwei Groundliftadpter her, die man ja auch bräuchte, wenn der Zuspieler am Pult stehen würde.
- Hier hab ich mich etwas undeutlich ausgedrückt. Dieser Schalter wäre nur einmal (pro Abgang) erforderlich, der Sinn ist der, dass man das Gehäuse auch auf die Pultmasse legen kann, bzw. die Erdung des Systems konsequent an der Stagebox macht (je nach Pult, bei meinem GL-4 ist Erde und Masse getrennt und könnte z.B. auch an der Stagebox verbunden werden). In diesem Fall wäre es dann aber auch sinnvoll den Gesamtschirm als Masseverbindung zu nutzen, da diese dadurch deutlich niederohmiger werden würde). Normalerweise nimmt man dazu den Kanal 1, da man davon ausgeht, dass dieser Stecker immer am Pult steckt.
Tomy
Also bei meinem Speakonkabeln habe ich eine Endhülse verwendet, und den Drahtschutz entfernt, was da sehr leicht ging (Schraube raus, Drahtschutz abschütteln, Schraube wieder rein). Ist aber wahrscheinlich bei 230V eine unzulässige Modifikation und müsste vom Hersteller freigegeben werden. Ansonsten, wie schon gesagt, wer sich an die Anleitung des Herstellers hält, macht's mit Sicherheit richtig.
Tomy
Zitat von "hans jürgen schmidt"Hallo liebe Leute,
ich möchte mir eine 26/6 Stagebox selbst bauen, die notwendige handwerkliche Erfahrung habe ich bereits. Es soll eine rein passive Y-Lösung werden, amtlich realisiert. Allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie genau Verdrahtung und Abschirmung realisiert werden sollen. Daher meine Fragen:
1.) Multicore ist bereits vorhanden und ein 32er Einzelmassesystem. Was passiert mit dem Gesamtschirm des Cores? Wo wird dieser in der Stagebox aufgelegt?
2.) die Stagebox soll 19" Format haben. Reichen normale Blenden mit eingenieteten XLR-Buchsen oder sollte zu Abschirmungszwecken ein Metallgehäuse drumherum?
3.) macht ein RF-Entstörnetzwerk (RC-Glied) Sinn?
4.) wo sollte ich Ground-Lift Schalter einplanen?
5.) wie sollten Masse und Schirm generell am besten geführt werden?Vielen Dank für eure Mühen
Beste Grüße, Hans-Jürgen
1) Das hängt davon ab, was die andere Seite macht :-). Ich würde den Gesamtschirm auf einer Seite auf Erde hängen.
2) Ich würde auf jeden Fall ein Metallgehäuse nehmen.
3) Imho nein.
4/5) Wenn ich den Platz hätte würde ich wie folgt bauen
- Umschalter mit Mittelstellung (Getrennt, Verbunden, über 100R/100nF verbunden)
- Direkte Verbindung beider Adern und der entsprechenden Masse auf eines der beiden Pulte (von dort kommt dann auch die Phantomspeisung.
- Verbindung zum zweiten Pult: Masse über Schalter wie oben, bei einfachem Schalter On/Off
- Schalter für Verbindung Masse Kanal 1 -> Gehäuse
- Schalter für Verbindung Gesamtmasse von Pult 1 -> Gehäuse
- Schalter für Verbindung Gesamtmasse von Pult 2 -> Gehäuse
- Schalter für Verbindung Gesamtmasse 1 -> Gesamtmasse 2
Wobei ich die vier letzten Verbindungen mit versenken Schaltern machen würde, da man sie wahrscheinlich selten ändert.
Wenn du Schalter sparen willst, dann wäre eine Option den Abgang für das zweite Pult ohne Masseverbindung zu machen, und dann die Masseverbindung über die Verbindung der Gesamtmasse zu machen. Hängt halt davon ab, was du mit dem Gesamtschirm auf den Pultseiten machst.
Tomy
Ein kleiner Monitor mit 2*6" und einem Hochtönerchen. Die Bilder sind beim Weichenumbau entstanden, daher zeigt das Gehäuse schon deutliche 'Kampfspuren'.
Weiche, Teil 1
Weiche, Teil 2
Gehäuse mit Weiche komplett.
Closed Box ... ![]()
Lautsprecherparade
Speaker montiert
Fertig...
Und in Aktion...
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Christian Saalfrank für die Unterstützung an der Mechanik.
Tomy
Hi,
gibt's schon was neues?
Grüße
Tomy