Hi,
dann möcht ich auch noch den Peter Studt ins Rennen werfen.
Der baut auch gute Sachen zu einem guten Kurs.
Tomy
Hi,
dann möcht ich auch noch den Peter Studt ins Rennen werfen.
Der baut auch gute Sachen zu einem guten Kurs.
Tomy
Hi,
nochmal: Der Mikroeingang ist kein 'normaler' Mikroeingang. Er stellt auf einem Pin eine geringe Versorgungsspannung für die Kapsel bereit und erwartet am anderen Pin das Mikrosignal, genauso wie die 3.5mm Klinke Mikroeingänge von PC Soundkarten.
Tomy
Ja, das Ding braucht so eine spezialkonstuktion. Schau mal im Bereich Computerzubehör bei Soundkartenmikros.
Ich persönlich würde das Ding ja nur über einen Aux oder PFL Out (wenn vorhanden) speissen und zur Lokalisierung von Problemen bei einzelnen Kanälen (z.B. Feedbacks) verwenden, denn eine 'Einmessung' mit rosa Rauschen + RTA funktioniert nicht.
Tomy
Hmm,
um den armen Drummer nicht zu überfordern, würde ich ihm nur Zugriff auf eine Bassdrummicro und ein Snaremicro geben. Evtl. reichen ja dann zusätzlich noch die Overheads, oder die Toms als 'Gang' etc.
Und zum Thema: Was mich wirklich freut, ist dass jeder Kanal ein Delay hat.
Tomy
Ganz früher musste man beim Monitormix nicht jedes Tom und jeden Stereokanal mit auflegen, so dass die Monitormixer manchmal weniger Kanäle hatten als FoH. Heute geht das, speziell mit InEars nicht mehr.
Tomy
Hi,
das mit dem Netzwerkzugriff ist klar. Das ging auch schon am i-Live Seminar in Wiesbaden. Allerdings stellt sich da die Frage des PFL/AFL/Wedge Signals. Das geht halt nicht über den normalen Netzwerkport, sondern nur über die ACE Verbindung. Und man will ja evtl. auch was anderes hören als der Kollege an der Front. Der Headphone Ausgang am Processing Rack wird der auch über die PFL auswahl geschaltet?
Tomy
Meiner Erfahrung nach hilft einem die Messtechnik an zwei Punkten, an denen man mit den Ohren nicht so recht weiter kommt.
1) Zeitliche Dinge wie Timealignment oder Delaylines. Speziell beim ersten Punkt wäre ich ohne Messtechnik ziemlich aufgeschmissen.
2) Bewertung von Problemen: Ich tue mich mit Messtechnik wesentlich leichter, eine nicht gewünschte Abweichung im Frequenzgang dahingehend zu beurteilen, ob sie mit dem EQ sinnvoll korrigiert werden kann oder nicht.
Eine geschmacksabhängige Anpassung der Anlage an die Musik und den Techniker wird es immer geben. Gut ist dann, wenn z.B. der Übergang Top / Sub so gut 'timealignt' ist, dass bei der Tiefmittenanhebung auch wirklich mehr akustisch ankommt, oder man fundiert sagen kann hier geht nix, da gibt's ein Raum/Aufstellungs/Boxenproblem, sonst kann es schnell kritisch werden
Tomy
Hi,
worüber ich grad immer noch grübel, ist ob es die Möglichkeit gibt, zwei 'Stageboxen' an eine Surface zu hängen. Ich denke, das das über den 2*ACE Einschub gehen müsste, aber sicher bin ich mir da nicht. Kann da jemand was dazu sagen?
Tomy
Oh,
die wollen all die Elektromeister, denen der Meistertitel das Überleben im Job trotz diverser Problem gesichert hat, plötzlich arbeitslos machen?
Tomy
Zitateinschlägigen Erfahrungsaustausch
Machen wir das nicht hier gerade?
Tomy
Hi Wora,
das hängt von der Phasenlage und der Verwandschaft der Signale zusammen. Im Worstcase kriegst du mit jeder Verdopplung +6dB, der Worstcase ist dann, wenn du an allen Kanälen das exakt gleiche Signal anliegen hast, und die Phase überall gleich durchläuft (d.h. Eq in allen Kanälen gleich + kein Delay bzw. das gleiche Delay). Also in der Praxis relativ unrelevant.
Tomy
Danke für die Info. 31*6 genau 186 ist, stimmt meine Welt wieder
Wobei ich nicht unbedingt das Wort Dynamik für 'das lauteste mögliche Signal' verwenden würde.
Tomy
Zitat von "00Schneider"
Fließkomma, d.h. ein Vorzeichen-Bit, 8 Bit Exponent und 23 bzw. 31 Bit Mantisse. Der 8 Bit-Exponent ergibt mit 2^256 rechnerisch rund 1541 dB.Allgemein ergibt sich bei Fließkomma-Rechnung keine Verschlechterung des SNR.
Hmm.. das ist interessant. Ich bin nun kein DSP Freak, aber uns wurde das in der Vorlesung damals so erklärt:
Darstellbarer unterschiedliche Werte 2 Hoch 40, mehr geht nicht mit 40 Bit. Kleinster darstellbarer Wert: 1. Daraus ergibt sich eine nutzbare Dynamic von 2^40/1 = 2^40.
Für die dB Welt ergibt sich:
Dyn(max) = 20 Log10(2^40) = 20Log2(2^40)/log2(10) = 20*40/log2(10) = 800/log2(10) = 240 [dB]
Das kann ich so nachvollziehen, bei deiner Angabe hab ich das Gefühl, dass halt ein Skalierungsfaktor eingesetzt wird...
Ist für das Topic auch egal, ich denke, dass auch 240dB reichen sollten.
Wollte hier nur mal so die RAM S-Serie ins Rennen werfen. Hab seit einem Jahr die 4004 ohne Problem im Einsatz.
Tomy
Hi,
es gibt kein Grund, sich an der Zahl aufzugeilen. War nur so ne Anmerkung. Ich hab mal gelernt, dass jedes Bit den S/N um 6dB verbessert, ergo gibt's halt bei 16Bit maximal 96dB S/N, und bei 40Bit halt 240dB S/N. Schlechter geht immer, besser eigentlich nie.
Nach meinen Erfahrungen in der Messtechnik der letzten Jahre, denke ich immer mehr, dass der Schlüssel im Zeitbereich liegt, denn einen 'glatten' Frequenzgang bringt inzwischen jedes Pult im Hörbereich hin.
Tomy
Hi,
ja, es hängt an der Definition von Q/Bandwidth or what ever. Gain und Mittenfrequenz sind eigentlich selbsterklärend, aber eben die Bandbreite nicht.
Klaus: Ich komme bei 40Bit auf 240dB SN max.
Tomy
Hi,
also ich finde, das Buch hat seinen Schwerpunkt im Bereich Lautsprecher Entwicklung und Test. Der Livebereich (Einmessung einer PA) kommt relativ kurz.
Als Startup Reading würde ich mal empfehlen:
Anleitung zum Timealignment
Facharbeit zum Thema Einmessung einer Lautsprecheranlage
Falls du des Englischen mächtig bist, kannst du auch die smaart Seiten nach Tutrorials und Berichten durchsuchen. Früher gabs da einiges interessantes, aber ich hab schon lange nicht mehr geguckt.
Tomy
Hi,
nun ja, es gibt das schon Unterschiede. Das Hauptproblem ist die Definition der Bandbreite - Q. Ich versuche im Moment verzweifelt eine Definition zu finden, mit der ich den EQ eines Yamaha Pultes für alle Gains nachbilden kann. Klappt grad nicht, entweder klappts bei geringen oder bei hohen Gains. (Beim UltraCurve 2496 (Nicht schlagen!!) gehts wunderbar).
Das andere ist, dass man früher Digital-Eqs immer so designed hat, dass an der Nyquistfrequenz eine Gain von 0dB herschte (kommt von der z Transformation, wo man die Unendliche Hohe Frequenz, bei der ein analoger EQ ein Gain von 0 haben muss auf die Nyquistfrequenz transformiert hat).
Das ganze ist mit 96kHz natürlich (fast) kein Thema mehr, zum anderen gibt es inzwischen Algorithmen, die damit umgehen können (sie berechnen die Gain, die ein analoger Filter bei der Nyquist Frequenz hätte, und berechnen dann den Filter entsprechend).
Tomy
Hallo,
ein Bekannter von mir hat seine Facharbeit über den praktischen Einsatz von SATlive geschrieben.
Die Location könnte der eine oder andere hier auch kennen, allerdings war bei der Aktion deutlich weniger Holz als üblich am Start.
Die Facharbeit ist imho ein ganz guter Einstieg ins Thema PA Messung geworden, weniger eine 'Bedienungsanleitung' für SATlive.
Mit der Genehmigung der Schule und des Authors hier der Link:
http://www.take-sat.de/download/FA_final.pdf
Viel Spass beim Lesen
Tomy
Inzwischen kann er es sich leisten, auf CEE Dosen zu bestehen, bzw. er arbeitet inzwischen in Locations die sowas standardmässig haben.
Der Adapter liegt (hoffentlich) schon längst im Müll.
Es war auch nur auf einem der drei Stecker der Nulleiter aufgelegt, damit es nicht bei der kleinsten Unachtsamkeit ein Feuerwerk gibt.
Tomy