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  2. TomyN

Beiträge von TomyN

  • Sprachverständlichkeit -> Welche Raummessungen sind nötig

    • TomyN
    • 6. Februar 2005 um 16:56

    Hi Rockline,

    da stimme ich dir zu, STI wird für mobile Beschallungen m.E. in der nächsten Zeit keine Bedeutung haben.
    Im Installationsbereich, speziell im Bereich Durchsageanlagen, hat die Messung durchaus ihren Platz.
    - Man kann Probleme dokumentieren (z.B. Kunde sagt: 'Man versteht nix', du sagst 'Ich versteh alles, sie sind ja taub', dann kann man den STI messen, und hat eine Zahl. Wenn der gemessene STI auch schlecht ist, dann muss man was machen).
    - Man kann die (un)Wirksamkeit von Raumakustischen Massnahmen überprüfen und dokumentieren.
    - Ich mache beim Einmessen inzwischen auch immer ein paar STI Messungen mit, speziell wenn der FOH ungünstig steht. Dann weiss ich in etwa, was geht und was nicht.

    Tomy

  • Sprachverständlichkeit -> Welche Raummessungen sind nötig

    • TomyN
    • 6. Februar 2005 um 15:31
    Zitat von "rockline"

    Und dann? Was, wenn das Messzeugs eine schlechte Sprachverständlichkeit ausdrückt?

    Zum Glück konnte ich bislang immer noch mit den Ohren feststellen, ob ich verstehe was über Lautsprecher gesprochen wird. Bislang bin ich noch nicht in Vesuchung gekommen mir ein derart unnötiges (?) Meßgerät zuzulegen!
    Stefan

    Inzwischen gibt es auch Ausschreibungen etc. wo explizit Werte für die Sprachverständlichkeit (eigentlich immer STI) gefordert wird.
    Ich denke, STI ist einfach das genaueste Verfahren, die anderen waren Hilfsverfahren, die deutlich weniger Aufwand bei der Auswertung erfordert haben. Sie sind immer noch nützlich, speziell wenn man die Ursache für einen schlechten STI finden will, aber zur Bewertung ist im Moment STI 'Stand der Technik'.

    Tomy

  • PeakKurve Auswertung

    • TomyN
    • 4. Februar 2005 um 12:23

    Noch ein Bild,

    grün: Kurve ungeglättet
    gelb: Kurve 1/6 Oktave geglättet
    rot: 'Peakverbindungskurve'

    Ich denke, im unteren Bereich könnte man mit der Glättung gut leben, aber grad von 3-7kHz nimmt sie schon Infos weg.

    Tomy

  • PeakKurve Auswertung

    • TomyN
    • 4. Februar 2005 um 08:08

    :!: Also,

    nochmal zum mitdenken.
    Im Prinzip geht es um den Grundwunsch jeder Akustikmessung, nämlich ein Resultat zu erhalten, welches möglichst exakt die menschliche Wahrnehmung nachbildet.
    Jeder, der schon mal im wirklichen Leben ein System im Raum gemessen hat, hat sicherlich festgestellt, dass der gemessene Frequenzgang viele kleine Peaks und Dips ('Berge und Täler') enthält.
    Als Ausweg könnte kann man nun die Kurve glätten, verliert dabei aber die Information über die Peaks, die ja einen starken Einfluss auf den akustischen Eindruck haben.
    Der Gedanke ist nun, programmtechnisch einen Algorithmus zu finden, der die menschliche Wahrnehmung der Spitzen berücksichtigt.
    (Die rote im obigen Bild tut das nur ansatzweise, da ist schon noch einiges zu tun).
    Hier würde mich die Meinung der Leute, die viel mit Akustik und deren Messung zu tun haben, zu diesem Ansatz interessieren.

    Ich hoffe, das es jetzt klar(er) ist.

    Tomy

  • Phantomspeiseadapter

    • TomyN
    • 3. Februar 2005 um 22:43

    :!: Nein, er meint 0.1% weil es nicht ums Rauschen, sondern um die Symetrie geht.
    Und noch pro Kanal einen 100R und einen 10u mit 100n parallel zum Entkoppeln gegeneinander.
    Achja, und bei XLR Buchsen für 0.56 Euro hätte ich auch so meine Bedenken.

    Tomy

  • Phantomspeiseadapter

    • TomyN
    • 3. Februar 2005 um 22:43

    :!: Nein, er meint 0.1% weil es nicht ums Rauschen, sondern um die Symetrie geht.
    Und noch pro Kanal einen 100R und einen 10u mit 100n parallel zum Entkoppeln gegeneinander.
    Achja, und bei XLR Buchsen für 0.56 Euro hätte ich auch so meine Bedenken.

    Tomy

  • PeakKurve Auswertung

    • TomyN
    • 3. Februar 2005 um 21:55

    Hi,

    mich würde mal die Meinung der Experten zu folgender Sache interessieren:
    Das Ohr reagiert vor allem auf die lauten Stellen, daher ist bei einer Einmessung besoderers Augenmerk auf diese zu legen, bzw das EQing unter besonderer Berücksichtigung dieser Stellen durchzuführen.
    Daher der Gedanken, in der Software sich nur auf die Peaks zu konzentrieren. Nur, macht das Sinn?
    Zur Verdeutlichung mal ein Bild:

    Grün: Normale SmoothFFT
    Rot: 'Peakkurve'

    Die rote Kurve hat noch ein paar 'Probleme', aber ich denke, es wird deutlich, was ich meine.

    Bin gespannt auf euere Meinungen

    Tomy
    Die rote Kurve hat noch ein paar Ausreiser,

  • JBL VRX 932 LA

    • TomyN
    • 2. Februar 2005 um 18:49
    Zitat von "Elias"

    Auch in der Schweiz gibt es die Physik und der Pegel fällt im Quadrat zu der Entfernung ab.

    Dann ist die bei euch anders als bei uns. Bei uns ist der Abfall

    20log10(x/xref)

    Tomy :shock:

  • Sprachverständlichkeit -> Welche Raummessungen sind nötig

    • TomyN
    • 2. Februar 2005 um 13:20

    Hi Matze,

    also die Standard Messung ist eigentlich inzwischen die STI (speech transfer index) Messung, da gibt es sogar ne Freeware dazu, die aber als 'Referenz' gehandelt wird. Die arbeitet 'klassisch', d.h. die Messung dauert etwas länger.
    http://www.hearingresearch.org/STI.htm
    Daneben bietet (fast) jedes IR bassierte Messystem die Möglichkeit einer entsprechenden Auswertung der Impulsantwort (oft allerdings als aufpreispflichtige Ergänzung ).
    Gängig sind z.B. praxis, SIA-acoustictools, MLSSA, WinAudioMLS
    Für SATlive gibt es (offiziel) noch nix, aber man kann da die Impulsantwort exportieren, und dann in der praxis demoversion (danke Bill) auswerten.
    Zu beachten ist noch, dass die STI Messung öfters verfeinert wurde, d.h. es gibt verschiedene Stufen (geänderte Bewertungsfaktoren, Berücksichtigung der Intermodulation etc.). Für wissenschaftliche Zwecke gibt es z.B. von Brüll und Klirr einen 'Mundsimulator' damit man noch realistischer messen kann. Auch ist bei den IR basierten Messungen der Einfluss des Umgebungslärms (wenn er interessiert) schwierig zu erfassen.

    Tomy

  • JBL VRX 932 LA

    • TomyN
    • 2. Februar 2005 um 09:57

    :shock:
    Naja, 130dB für eine Box, das reicht in der Schweiz doch fast für ein OpenAir (bei 93dB Leq :-). Und man wird ja nicht nur eine einsetzen, oder?

    Tomy

  • Lichtmischpult Schaltplan

    • TomyN
    • 30. Januar 2005 um 09:50

    :D Hatte einen Kollegen, der machte Grad Zivi in der Werkstatt für Behinderte, und da stand ne Fräse rum (mit digitaler Anzeige).
    Da hab ich dann zwei Tage dran gestanden, danach das ganze noch durch die Pulverbeschichtung.
    Bilder gibt es, speziell in Computerverwertbarer Form, leider nicht (das ganze war 1991).

    Tomy

  • Lichtmischpult Schaltplan

    • TomyN
    • 30. Januar 2005 um 09:50

    :D Hatte einen Kollegen, der machte Grad Zivi in der Werkstatt für Behinderte, und da stand ne Fräse rum (mit digitaler Anzeige).
    Da hab ich dann zwei Tage dran gestanden, danach das ganze noch durch die Pulverbeschichtung.
    Bilder gibt es, speziell in Computerverwertbarer Form, leider nicht (das ganze war 1991).

    Tomy

  • Lichtmischpult Schaltplan

    • TomyN
    • 27. Januar 2005 um 10:01

    Hi,

    wenn du nur das Steuerpult nachbauen willst, dann ist die Schwierigkeit nur die entsprechenden Faderschlitze in der Frontplatte.
    Das bischen Elektronik geht locker auf ne Lochrasterplatte, oder evtl. sogar fliegend an die Fader/Taster.

    Tomy (der als Diplomarbeit ein 24Kanal Digitalpult gebaut hat).

  • Lichtmischpult Schaltplan

    • TomyN
    • 27. Januar 2005 um 10:01

    Hi,

    wenn du nur das Steuerpult nachbauen willst, dann ist die Schwierigkeit nur die entsprechenden Faderschlitze in der Frontplatte.
    Das bischen Elektronik geht locker auf ne Lochrasterplatte, oder evtl. sogar fliegend an die Fader/Taster.

    Tomy (der als Diplomarbeit ein 24Kanal Digitalpult gebaut hat).

  • Open Source: Interactive Lichpult Schulung

    • TomyN
    • 27. Januar 2005 um 09:55

    Hi,

    denke, dass es nicht sinnvoll machbar ist, denn damit es realitätsnah ist, müsste man unendlich viele Daten abspeichern.
    Aber vom Behringer Lichtpult gibts ansatzweise was online, und MA verschickt auf Anfrage 'Grand MA on DVD', da ist auch eine virtuelle GrandMA drauf (liest den Kindern aber keine Märchen vor :(

    Tomy

  • Open Source: Interactive Lichpult Schulung

    • TomyN
    • 27. Januar 2005 um 09:55

    Hi,

    denke, dass es nicht sinnvoll machbar ist, denn damit es realitätsnah ist, müsste man unendlich viele Daten abspeichern.
    Aber vom Behringer Lichtpult gibts ansatzweise was online, und MA verschickt auf Anfrage 'Grand MA on DVD', da ist auch eine virtuelle GrandMA drauf (liest den Kindern aber keine Märchen vor :(

    Tomy

  • Stagebox -wo kaufen?!

    • TomyN
    • 27. Januar 2005 um 08:24

    Hi,

    bin seit Jahren zufriedener CAE Kunde.

    Tomy

  • Lichtstellpult mit Motorfadern

    • TomyN
    • 25. Januar 2005 um 07:50

    Hi,

    denke die ganze Zeit drüber nach, ob es den ganzen HW Aufwand eigentlich braucht? Man weiss doch, wie sich die Fader bewegen sollen (und gibt ihnen ja auch nen Sollwert vor), und man hat ein Feedback der Reglerbewegung. Da kann man doch relativ leicht feststellen, was der Fader macht. Und dann kann man doch folgende Abfragen machen:

    - Fader bewegt sich nicht nach 0.2sec nach Start -> Feder mechanisch blockiert -> Motor stop
    - Fader hat sich mit xx Ohm/Abfrageintervall bewegt, bewegt sich jetzt mit deutlich mehr oder weniger Ohm/Abfrageintervall -> Fader mechanisch blockiert (d.h. gleiche Routine wie oben aufrufen).

    Mir persönlich wäre kapazitive Erkennung zu risikoreich, denn wenn du z.B. in der 'dampfigen Disko' mit 85% Luftfeuchtigkeit bist, dann weiss ich nicht, was das Pult dann erkennt. An Kondensationsfeuchtigkeit nach dem Transport von kalt -> warm will ich jetzt gar nicht denken.

    Viel Spass beim Knobeln.

    Tomy

  • Lichtstellpult mit Motorfadern

    • TomyN
    • 25. Januar 2005 um 07:50

    Hi,

    denke die ganze Zeit drüber nach, ob es den ganzen HW Aufwand eigentlich braucht? Man weiss doch, wie sich die Fader bewegen sollen (und gibt ihnen ja auch nen Sollwert vor), und man hat ein Feedback der Reglerbewegung. Da kann man doch relativ leicht feststellen, was der Fader macht. Und dann kann man doch folgende Abfragen machen:

    - Fader bewegt sich nicht nach 0.2sec nach Start -> Feder mechanisch blockiert -> Motor stop
    - Fader hat sich mit xx Ohm/Abfrageintervall bewegt, bewegt sich jetzt mit deutlich mehr oder weniger Ohm/Abfrageintervall -> Fader mechanisch blockiert (d.h. gleiche Routine wie oben aufrufen).

    Mir persönlich wäre kapazitive Erkennung zu risikoreich, denn wenn du z.B. in der 'dampfigen Disko' mit 85% Luftfeuchtigkeit bist, dann weiss ich nicht, was das Pult dann erkennt. An Kondensationsfeuchtigkeit nach dem Transport von kalt -> warm will ich jetzt gar nicht denken.

    Viel Spass beim Knobeln.

    Tomy

  • Funk Übersetzungs-System

    • TomyN
    • 25. Januar 2005 um 07:41

    Ja,

    hatte einmal hier auf so ner Ausstellung eine tschechisch-deutsche Übersetzung (und das ist ihnen erst einen Tag vorher eingefallen, und da hat mir Sennheiser Bayern sehr geholfen), und da hat es sehr gut funktioniert. Einziges Problem war, das die Empfänger relativ lang (ca. 14 Stunden) zum laden brauchen, und durch den Transport nicht alle ganz geladen waren. Ansonsten ist die Funktechnik halt 36.7/37.1/37.9 MHz, d.h. relativ veraltet, und das Mikro hat z.B. ca. 1m Schleppantenne. Die Reichweite ist auch nicht so berauschend, aber ausreichend.
    Wenn ihr konkretes Interesse habt, dann fragt doch mal bei Sennheiser an, die haben da (hier in Bayern) einen Demokoffer, da könntet ihr dann mal testen.
    Auf der Sennheiser Seite gibts dann ja auch die Infos zur IR Technik.

    Grüße und Segen

    Tomy

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