Hi,
wenn du einen Ergebnis Vektor mit 2^18 Elementen hast, dann entspricht jeder Wert einem Sample der Impulsantwort zu einem bestimmten Zeitpunkt (diesen Zeitpunkt kann man relativ zum Anfang des Vektors (hier kommt m.E. der Vektorbegriff etwas ins 'Wanken', ich sehe das mehr als 'Stream' oder Zahlenfolge) duch t = n/Samplerate [s] ausdrücken, wobei n (0..N-1) die Position des Elements im Vektor ist).
Nun interessiert einen nur ein bestimmter Bereich der Impulsantwort. Dazu werde alle Elemente ausserhalb des Zeitbereiches auf 0 gesetzt. Nun wird eine FFT durchgeführt, wobei diese nur die interessierenden Elemente (sowie soviele Nullelemente um die FFT Eingangsdaten komplett zu füllen) als Eingangssignal enthält. Dadurch kann die FFT Größe deutlich kleiner sein als die Länge des MLS Signals.
Wenn die Grundbedingungen für eine korrekte Messung erfüllt sind (MLS Zeit > RT60 und S/N groß), so wird die Fensterung sinnvollerweise nur auf die rechte Fensterhälfte (HalbFenster) eingesetzt, da sonst je nach Lage und Form der eigentliche Impuls verfälscht werden würde.
Anders stellt sich die Situation dar, wenn man z.B. nur den Nachhallbereich ohne den Eigentlichen Impuls betrachten möchte, hier hat man ja auf beiden Seiten Unstetigkeiten. Die Fensterfunktion wird immer auf den interessierenden Bereich angewand (wobei ja das oben erwähnte 'Auffüllen des uninteressanten Bereichs mit Nullen bereits eine Rechteckfensterung darstellt.)
Tomy