Ergänzung: Bei der Festinstallation müssen natürlich auch für die Kalibrierung Intervalle festgelegt werden, diese muss nach der DIN der Hersteller tun. Dagegen muss das Intervall für die Funktionsprüfung vom Verwender festgelegt, dokumentiert und ggf. überwacht werden. Hier beträgt die maximale Länge 6 Monate, d.h. die Funktionsprüfung ist mindestens halbjährlich durchzuführen.
Für die Kalibrierung hier beispielhaft die Festlegung aus der LevelCheck Anleitung:
Im stationären Betrieb, d.h. wenn keine Komponente auf- oder abgebaut oder verändert wird und entsprechend gegen unzulässige Eingriffe gesichert ist, kann das Kalibrierungsintervall maximal 12 Monate betragen.
Beiträge von TomyN
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Zum Glück gibt's jetzt ja genug Gemeinden ohne Orgel

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Also die neue Version der Norm unterschiedet zwischen Funktionskontrolle und Kalibrierung. Kalibrierung = Ich sage dem Rechner, dass er jetzt XY dB bekommt und er justiert sich entsprechend.
Funktionskontrolle = Ich sage dem Rechner, dass er XY dB bekommt und er stellt fest (und schreibt auf) wie sehr seine Justierung abweicht, misst aber mit seiner Justierung.
Die neue DIN15905-5 fordert beim mobilen Einsatz eine Funktionsprüfüng vor und nach der Messung (die vorherige Version eine Kalibrierung vor und nach der Messung), bei Festinstallation dürfen/müssen für die Funktionsprüfung Intervalle festgelegt bzw. vom Hersteller vorgegeben werden.
Es ist also durchaus möglich, mit der Kombi Rechner / Audio-Interface / Messmikrofon / Kalibrator (alles relevante Klasse II, also bezahlbar) ein Messung entsprechend der DIN15905-5 durchzuführen, was ich als 'rechtssicher' bezeichnen würde (da ich aber kein Jurist bin, ist das solange meine rechtlich unrelevante Privatmeinung, bis sie ein Gericht bestätigt oder abgelehnt hat. Was in D aber immer noch nicht bedeutet, dass auch ein anderes Gericht die Sache genauso sieht).In meinen Workshops sage ich immer; Die DIN15905-5 ist eine Vertrauensnorm und wir sollten das Vertrauen nicht verspielen, ansonsten wird sie irgendwann Klasse - I und vereidigte Sachverständige für die Messdurchführung fordern (und damit bei viele kleinere Veranstaltungen kostenmässig explodieren lassen). Dazu muss in meinen Augen jeder entscheiden, was ihm (s)eine Unterschrift wert ist.
Auch andere Systeme lassen sich durchaus manipulieren, z.B. bei der Kalibrierung oder der Bestimmung der Korrekturfaktoren oder mit einem -20dB Abschwächer im XLR Kabel zum Mikrofon etc.
Natürlich sollte man die einfachen Manipulationsmöglichkeiten erschweren, so kalibriere und messe ich, wenn das Interface es hergibt, immer bei minimaler Gain, so dass ein Drehen am Gainregler in die 'sichere Richtung' gehen würde. Dann habe ich ein modifiziertes Interface, bei dem ich das Poti durch einen widerstand ersetzt habe, so dass der Dynamikbereich bis ca. 145 dB geht. Oder ich verwende eine DVS + einer I/O Einheit (z.B. TIO1608)... -
Wobei der nicht aus dem Mittelalter ist

Aber viele Orgeln können auch sehr tiefe Oktaven. -
Da könnte man ja über den Sub-D Ausgang beim Eingreifen des Limiters eine Abschwächung o.ä. schalten.
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Nun ja, man kann ja mal fragen ...
Spontan fällt mir noch 10EaZy, smaart SPL oder LevelCheck ein.
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Meine Erfahrung: Ruf beim Finanzamt an, die sind (zumindest hier) recht nett und helfen auch weiter.
Aus dem Bauch heraus: Natürlich ist es eine Ausgabe, weil es ja vorher eine Einnahme war. -
das hört sich jetzt aber doch wieder irgendwie interessant an...

Elektor Halbleiterheft 87, Seite 16 (ich hab das Heft aber nicht hier). Im Prinzip ein Shunt in der Masseleitung des Lautsprechers und eine Gegenkopplung (oder gar Mitkopplung) an den Eingang. Musste justiert werden und konnte durchaus auch schwingen...
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Noch der Hinweis, dass das menschliche Gehör mit fixen Kammfiltern gut umgehen kann, das sie ja im Alltag in jedem Raum vorkommen, auch ganz ohne 'künstliche' Beschallung. Was man deutlich hört, sind 'wandernde' Kammfilter (Die Musiker nennen das Chorus/Flanger/Phaser). Daher ist der Test mit den zwei gleichen Boxen deutlich eindrucksvoller, wenn man mal vor der Box entlangläuft während man Musik abspielt.
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Optimal wäre ja ein möglichst starker Antrieb, niedriger ohmscher Widerstand und eine stromgeregelte Ansteuerung.
Damit habe ich mal experimentiert. Der Klang war gut, aber das ganze musste korrekt an die jeweilige Situation angepasst werden, d.h. für den Einsatz on the road war's (leider) nix.
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Es gibt durchaus viele Elektromagneten, die mit Gleichstrom arbeiten.
Das Problem ist da eher, dass (im 'statischen' Zustand nur der ohmsche Widerstand der Spule wirkt. -
Das ist ein Teil des Problems. Früher wurde es im Hoch-Mittentonbereich extrem unangenehm und man hat freiwillig leiser gemacht. Heute kann das (meiste) Holz locker gehörschädigende Pegel bei sauberer Wiedergabe, und die Amps haben auch nicht mehr 400W bei 25kg sondern 2000W bei 10kg.
Ich hatte ein ähnliches Erlebgnis beim ersten Test der MT-2 Anlage (vorher nur Selbstbauholz). Ich fand es nicht beeindrucken laut, bis ich versucht habe, das meinem Nachbarn mitzuteilen.Daher macht heute die Messung auf alle Fälle Sinn (vielleicht würde ein Limiter noch mehr Sinn machen oder eine 'Legacy horn simulation'.
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Grundsätzlich ist es so, dass zwei Signale immer miteinander interagieren, am stärksten dann, wenn Lautstärke und Inhalt gleich sind.
Wie diese Interaktion aussieht, hängt vom Laufzeitunterschied zwischen den beiden Signalen am Ort des Empfängers ab. Diese Ankunftszeit ist meist frequenzabhänging. Die Ursache ist, dass ein normales Filter neben der (meist) gewünschten Auswirkung im Amplitudenverlauf auch einen frequenzabhängigen Einfluß auf die Laufzeit hat (Gruppenlaufzeit). Ein Gehäuse einer Bassbox ist ein Hochpassfilter, normalerweise mit einer, prinzipbedingten, Filterordnung.Gegenmaßnahme kann man zum einen bei der Lautstärke ansetzen (3 zu 1 Regel für Choroverheads, Directivity und Ausrichtung), bei der Aufteilung des Inhalts (Frequenzweiche) oder bei der Ankunftszeit (Delay und vorallem gleicher Frequenzgang der Gruppenlaufzeit / Phase).
Bei Monitoren auf der Bühne ist zum einen der Inhalt meist (leicht) verschieden und zum anderen sollte die Directivity so sein, dass sich ein Musiker sich nicht im Bereich der größten Interaktion (d.h. da wo zwei unterschiedliche Monitormodell gleich laut abstrahlen) zweier unterschiedlicher Monitortypen befinden sollte. -
test, ich schenke dir zwei Ws.
w W
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Das Problem ist nicht nur das Beschleunigen, sondern auch das Abbremsen. Interessant wäre ein Ansatz mit Umrichtern (evtl. auch Schrittmotore) o.ä. aus dem Industriebereicht, die für schnelle Positionierungen geeignet sind. Da funktioniert die Kopplung Ansteuerung / Motor deutlich besser als wenn man einen Motor an eine normale Endstufe hängt.
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Hatten die Originalspeaker nicht ein X im Namen, weil sie mehr Hub machten als die normalen EV Speaker?
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Das muss man mit dem Prüfer ausmachen. Meiner Erfahrung nach ist der Hauptaufwand das Handling. Gerade bei der erstmaligen Prüfung muss das Gerät angelegt werden. Auch sonst gibt es viele Tätigkeiten, die die Fachkraft nicht machen muss (z.B. die Kabeltrommel nach der Sichtprüfung wieder aufrollen, Geräte zusammen suchen und ggf. nach Art sortieren (man ist schneller, wenn man erst alle Dreifachstecker, dann alle Verlängerungskabel und dann alle Kühlschränke prüft als wenn man es bunt durcheinander macht).
Redet mal mit einem evtl. bekannten Elektriker, vielleicht kann jemand von Euch die Stammdaten anlegen etc, so dass der Aufwand der Fachrkraft nur noch der eigentliche Test ist.
Aber Vorsicht: Ein ernsthafter Prüfer erklärt wahrscheinlich alle Haushaltsmehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel schon bei der Sichtprüfung als ungeeignet für den geplanten Verwendungszweck (so von wegen H07RN als Mindestanforerung etc.) -
So pauschal lässt sich das alles leider in Deutschland nicht sagen.
- Natürlich muss jedes Elektrogerät sicher sein. Das kann man z.B. durch die Prüfung nach VDE0702 nachweisen (genau wie man durch die Beachtung der VStättV auch auf der sicheren Seite ist).
- Ansonsten ergibt sich die Pflicht zur Prüfung durch die Vorgaben der DGUV (Berufsgenossenschaft), was aber eigentlich voraussetzt, dass es sich um Arbeitnehmer handelt, bzw. es einen 'Unternehmer' gibt, dem das dann obliegt.
- Der E-Check bezieht sich auf die VDE0100, d.h. eine feste (Haus-)installation.
- Die DGUV gibt auch vor, wer was prüfen darf.
- Details zu dem Thema findet man bei der DGUV, u.a. hier oder hier.
Fazit: Prüfen (lassen) ist immer besser, ob es sein muss, kann ggf. diskutiert werden, im Ernstfall (den keiner will) entscheidet das dann ein Richter.
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- Defekte Endstufentransitoren (inkl. Folgeschäden)
- Massiver Defekt in der Stromversorgung (Sehr hoher Brummanteil)
- Ruhestrom massiv zu hoch
- oder .. oder....
- Eingangs OP defekt / fehlt Versorgungsspannung / ungeregelte Versorgungsspannung
Erster Schritt: Lautsprecher abklemmen.
Zweiter Schrit: DC am Ausgang der Endstufe messen.
Dritter Schritt: Versorgungsspannung der Eingangsstufe messen (DC + AC)
Vierter Schritt: Versorgungsspannung der Ausgangsstufe messen (DC + AC)
Abhängig nach den Ergebnissen weitersuchen.
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Sie beziehen sich wohl eher auf ein bestimmtes Ereignis für das diese Location in der Erinnerung vieler steht
