Ich hab vor langer Zeit mal 50mA pro Transistorpärchen gelernt für den Ruhestrom einer Bipolarendstufe. Alternativ kann man einen Dreiecksignal einspeisen, sich den Ausgang mit dem Oszi anschauen und auf einen möglichst 'glatten' Nulldurchgang einstellen.
Vor der Einstellung die Endstufe 'warmlaufen' lassen, nach der Einstellung die Endstufe noch etwas im Leerlauf laufen lassen und schauen, ob die Temperatur stabil bleibt bzw. kälter wird. Wird's immer wärmer sollte man nochmal ran.
Es gab früher eine Menge von MosFet Endstufen in der 200W Klasse, meist mit SK49/50 und SJ134/135 (oder wars andersrum, ist alles so lange her..), die hatten halt alle Ringkerntrafos und damit immer die 'Chance' auf ein leichtes mechanisches Brummen.