Am vergangenen Wochenende hat die Veranstaltung stattgefunden und ich habe mich im Vorfeld auch noch anderweitig informiert und Aussagen wie "Delays brauchst Du erst ab 10m Abstand..." bekommen. Ich hab's dann aber doch in etwa so gemacht, wie ich's hier schon angedacht hatte, und zwar:
- 2 Funkmikros (Shure EUT Lavalier, dBTech+Beyerdyn. Headset VHF) für die Hauptdarsteller genutzt,
- 2 weitere Funkmiks (AKG WMS40PT Lavalier, dBTech Lavalier) aussortiert nachdem es bei der Generalprobe Schwierigkeiten mit Funklöchern gab und stattdessen zwei Handheld-Funkmikros (Shure VHF, dbTech VHF) eingesetzt.
- Für die Raumabnahme und den Chor habe ich 4 Sennheiser e914 genommen, die sich gut bewährt haben.
- Pult war mein Target 16-2-2, dahinter ein 32-bandiger Stereo-EQ und ein geliehener digitaler Controller mit 6 Kanälen, der das Delay gemacht hat, sowie 6 RCF Aktivboxen.
Meinen Feedback-Destroyer habe ich zwar dabeigehabt aber nicht gebraucht. Das Delay hat sehr schön funktioniert, auch wenn die entfernteren Boxen "nur" 7 m weit weg gestanden haben. Aber ich konnte die Anlage relativ leise fahren und es hat sich keiner beschwert, dass er nichts gehört hätte. Ziel erreicht. Das Problem, das es in Zukunft zu lösen gilt, sind die Funkmikros...
Mein dbTech Headset (hier ein baugleiches Modell auf dem Foto, nicht in der Beschreibung) hat sich so gut bewährt, dass ich wahrscheinlich die anderen Sender aussortiere und lieber noch 3 dbTechs dazukaufe - zumal sie ja fast nichts kosten.
Beiträge von henning kohlmeyer
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Danke für Eure schnellen Antworten! Das Klavier klingt über die 100V-Anlage nicht und die Anlage hat auch kein Delay, obwohl die Boxen im ganzen Schiff verteilt sind. Ich werde also die 100V-Anlage weglassen und mir Angebote für eine passende Leihanlage einholen, insbesondere mit Controller für das Delay. Mit mehr als 4 Headsets wird's bei uns schwierig, da die Kirche einige Funklöcher besitzt und sich das Problem wahrscheinlich mit zunehmender Anzahl von Sendern+Empfängern noch vergrößert. Ich werde mal schauen, ob ich die Kleinmembran-Mikros von Sennheiser geliehen bekomme. Für's Einpfeifen der Anlage werde ich auf den Proben mal den 31-Band-EQ und mal den Feedback Destroyer nehmen - mal schauen, was besser klingt. Ich plane den Chor, sofern er im Schiff singt, nicht zu verstärken - der ist bei den letzten Konzerten auch so durchgekommen. Kritisch wird's eigentlich nur, wenn die Sprecher/Sänger hinter dem Rundbogen stehen.
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Hallo Forum,
ich bin eigentlich Sänger & Bassist, brauche aber Rat in Sachen Mikrofonierung. Im März will ich in "meiner" Kirche (hier einer Außenaufnahme) eine Aufführung mit Chor und Theater veranstalten. Der Chor besteht aus ca. 20 Sängern und ist im Stück integriert, singt also nicht "in Formation". Das Theaterensemble besteht ebenfalls aus ca. 20 weiteren Personen. Hinzu kommt Klavierbegleitung. Ein Großteil der Handlung wird im Chorraum der Kirche spielen. Er ist durch einen Rundbogen vom Langhaus getrennt, hat daher seine eigene Akustik, und außerdem relativ schmal und lang. Teile des Stückes werden jedoch auch vor dem Rundbogen oder im Kirchenschiff selber spielen. Für die Beschallung stehen entweder die eingebaute 100V-Anlage mit verteilten Säulenlautsprechern oder eine zusammengeliehene Tanzmuckeranlage (Solton/Craaft) zur Verfügung, daneben mein 16-Kanalpult (Target), 1 Behringer Feedback-Destroyer und 1 2x31-Band-EQ. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, die Hauptpersonen mit Headsets auszustatten (4 Stück vorhanden) und den Rest mit Kleinmembran-Mikros "aus der Ferne" abzunehmen, idealerweise 2 Stück hängend vor dem Chorraum und zwei auf voll ausgefahrenen Stativen rechts und links im Chorraum, gleich hinter dem Rundbogen. Zusätzlich würde ich für Gesangssoli noch ein Handheld-Funkmikro parat legen und das E-Klavier per DI abnehmen. Meine Fragen:
- 1. Ist die Mikrofonierung wie skizziert sinnvoll oder gäbe es bessere Wege? Wir hätten noch einige dynamische Mikros (Sennheiser e..., Akg etc.) sowie zwei Sennheiser MD 441 und ein Audio Technica Grenzflächenmikrofon auf Lager, sind an Funksets jedoch erschöpft.
- 2. Wir besitzen z.Z. keine Kleinmembranmikros, müssten sie entweder leihen oder kaufen. Früher hatten wir 4 Beyerdynamic MCE 86-Mikros, die jedoch gestohlen wurden. Die MCE 86 waren schön rückkopplungsfest, haben jedoch immer nur eine ziemlich kleine Fläche abgedeckt, also extrem gerichtet, und kämen daher m.E. für die Abnahme hier nicht in Frage. Würde ich wohl mit T-Bone EM800'ern, die im Forum in der Vergangenheit gelobt wurden, akzeptable Ergebnisse erzielen oder sollte ich lieber in höhere Preisklassen (Beyer MCE 530 oder Rode NT5) investieren? Das Schoeps werde ich wohl nicht finanziert bekommen, vielleicht ließe es sich leihen (Nähe Hannover)...
Ich habe das Forum schon gründlich nach Chor, Kirche, Theater und Kleinmembran-Mikros durchsucht, bin jedoch nicht zu der gesuchten Info gekommen, vielleicht fehlen mir auch die Vorkenntnisse. Außerdem weiß ich, dass ohne eine gute PA in der Kirche sowieso nicht viel zu holen ist - aber "mein" Kirchenvorstand weiß das und will investieren. Wir werden nur mit Sicherheit bis zum März keine neue Anlage bei uns stehen haben. Daher würde ich den 2x31-Band EQ in die Summe hängen und die favorisierte Beschallungsanlage erstmal gründlich einpfeifen und für den Notfall den Feedback Destroyer auf die Subgruppe der Raum-Mikros legen.Edit: BBCode aktiviert.