Vielen Dank für die große Resonanz zu diesem Thema.
Generell habe ich kein Problem mit der Lautstärke, wenn unsere örtl. PA-Firma die Technik stellt, also die Bands mit örtl. Technik spielen.
Probleme tauchen in 99,9% der Fälle nur dann auf, wenn die Band mit Tourtechnik unterwegs ist. Und auch, wenn es deutsche Technik-Companys sind.
Und selbst bei deutschen Firmen, die meist einen Meister oder eine Fachkraft dabei haben, interessiert sich keiner für irgendwelche Vorschriften. Ist ja auch klar. Nehmen wir irgend eine namhafte Metal-Combo, welche in Deutschland für eine Europatournee Personal und Technik bucht.
Und dann nehmen wir an, das der deutsche Meister dem wo auch immer herkommenden FOH MAnn der Band erklärt, er dürfe nur soundso laut machen und deshalb die Anlage über einen Limiter läuft.
Glauben wir dann alle zusammen, dass die Company noch mal die Tour betreut?
Also ich glaube das nicht. Und so wird der Meister schweigen, denn er will gebucht werden und die Company will das Material auf der Straße haben.
Wenn die Tourtechnik komplett mit Technikern aus dem Ausland ist, interessiert es auch keinen.
Die können schließlich nicht haftbar gemacht werden.
Und wie das Gesetz schon sagt, selbst wenn ich einen Schrieb aufsetzen lasse, der die Techniker belehrt und ihnen androht, dass sie bei Gehörschäden haftbar sind, und wenn die diesen dann auch noch lachend unterschreiben.... was hab ich davon? Nichts.
Denn ich kann sie nicht haftbar machen.
Und ich kenne keinen, der bei einer fremden Produktion mal eben an die Amps schleicht um sie runter zu drehen.
Würde mich mal interessieren, wie solche Sachen im Ausland geregelt sind. Wer da verantwortlich gemacht wird.