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  2. Schalldruck

Beiträge von Schalldruck

  • Antari x310 Hazer/Fazer Erfahrungen - Kaufberatung!?

    • Schalldruck
    • 16. April 2010 um 10:43

    Youtube ist Dein Freund: http://www.youtube.com/watch?v=QVeIPSgC85I
    Geht also so nicht.
    Du kannst aber normales fluid mit dest. Wasser soweit verdünnen, dass man nicht mehr viel davon sieht, für kleine Räume reicht die Wirkung allemal.

    Grüße,
    Oliver

    edit: Ein zusätzliches Gebläse hilft auch. Die "Wolke" wird verteilt. Sollte man aber eincasen, so'n Lüfter auf der Bühne ist seltsam.

  • B1801 oder ESW 1018

    • Schalldruck
    • 27. Februar 2010 um 16:04

    Tobias
    Da ich nicht immer nur meckern will:
    So find ich das völlig in Ordnung. Wenn man dazu sagt, dass man was verkauft und dahinter steht - ok.

    Grüße,
    Oliver

  • Akoustic Line Seeburg

    • Schalldruck
    • 13. Februar 2010 um 12:58

    Was mir gerade auffällt: der Threadstarter hat seit dem 27.11.09 nichts mehr geschrieben.
    Entweder haben wir ihn verjagt, was ihm nicht übelzunehmen wäre, oder er hat längst eine Entscheidung gefällt. Insofern geht, finde ich, jede weiter Diskussion am eigentlichen Sinne des Threats völlig vorbei.
    Ich fänd's schön, noch mal was von Deluxe Music zu hören. Oder wollt Ihr nicht wissen wie das Kind nun heißt? :D
    Vielleicht auch im Sinne "Das hat mir alles nix gebracht" oder "ihr habt mir meine Kaufentscheidung erleichtert".

    Grüße,
    Oliver

  • Endstufen-Kurzschluss?

    • Schalldruck
    • 10. Februar 2010 um 10:55

    Nach meinen Erfahrungen ist oft ein zu geringer Querschnitt des Neutralleiters in Drehstromleitungen, d.h. die Leitung CEE-Dose -> Verteiler CEE / Schuko das Problem. Man bekommt in Baumärkten meiste 6*2,5²mm Leitungen, wo 6*6² vorgeschrieben ist.
    Werden nur Drehstromotörchen daran betrieben ist alles kein Problem, da Neutralleiterstrom = 0.
    Bei Schieflast und nicht kompensierten induktiven Lasten und der daraus folgenden Phasenverschiebung kommt es zu einem hohen Strom auf dem Neutralleiter, der Nullpunkt fängt an sich zu verschieben. -> Überspannung auf der/den einen, Unterspannung auf der/den anderen Phasen Ganz hässlich wird's, wenn zudem Stecker nicht fachgerecht montiert sind etc.
    Deshalb die von mir empfohlene Meßmethode mit den Lapen als Last. Setzt aber voraus, wie immer beim Messen, dass man versteht was man macht.

    Langsam können wir ins Strombrett umziehen :)

  • Endstufen-Kurzschluss?

    • Schalldruck
    • 10. Februar 2010 um 00:04
    Zitat

    Dass Rechtecke höhere Leistung transportieren als Sinusförmige, gilt nur bei gleicher Amplitude - diese sinkt ja aber durch das Absinken der Versorgungsspannung.


    Stimmt. Denkfehler meinerseits.
    Trotzdem schadet eine clippende Endstufe dem Speaker, wenn man überlegt was die Näherung an ein Rechteck für die Bewegung der Membrane und damit der Kühlung der Schwingspule bedeutet. Zumindest theoretisch. Wäre interessant das mal zu messen.

    Zur Leistungsaufnahmerechnung: An den Chrestfaktor gedacht? 5,2 kW Programm sind eigentlich kein Problem für eine Schukodose. Sonst würde keine 10000er LAB, keine der großen Höllsterns und keine K10 an einer 16A Phase laufen. Ich hatte oft zwei MA5000 (Bass, 16 x 8Ohm) an einer Phase - kein Problem. Selbst 'ne 16er mit B-Kennlinie müsste das packen, wobei ich das eklig fände.

    Setzen wir 6db Crest vorraus (völlig totkomprimiert): 2240W, bleiben 1120W 80% Wirkungsgrad: 1344VA Aufnahmeleistung, mal 2: ~2,7kVA. -> 11,7A Sollte eigentlich kein Problem sein, oder?

    Der 1850er ist mit 800W RMS angegeben. Da sind 1120W nicht gerade dramatisch viel, der Speaker hat immerhin eine 5" Voicecoil. Hitzetod im Horn mit kleiner Rückkammer ist vermutlich trotzdem drin.

    andi:
    - Welche Charakteristik haben die Sicherungen im Verteiler?
    - In was für Gehäusen stecken die PDs?

  • Endstufen-Kurzschluss?

    • Schalldruck
    • 9. Februar 2010 um 13:10
    Zitat

    (War letztens wirklich auf der Strecke unterwegs


    Hoffentlich ohne Panne :D

    Zum Thema:
    Brücke an nominal 4 Ohm kann schiefgehen. Die PDs waren aber nicht in BR, oder? Schau Dir mal Impedanzverläufe an.
    Für defekte Amps gibt's Spezialisten, vielleicht sagt Herr Rockline was dazu. :D

    Kritisch sind Über und Unterspannung.
    Unterspannung: Die Endstufe liefert wesentlich weniger Leistung bevor sie clippt. Achtung, die Versorgungsspannung geht quadratsich in die Leistung ein, da P = U² / R
    Dummerweise merken das die Limiter der Endstufe oft nicht, konstruktionsbedingt. Man hört's aber. Falls das passiert steigt die RMS Leistung, die an die Schwingspule abgegeben wird, die Wäreabfuhr der Schwingspule sinkt (Annäherung an ein Rechtecksignal). Im günstigsten Fall fackelt die Schwingspule ab und wird hochohmig, der Amp passiert nix. Wenn's dumm läuft: Wicklungsschlüsse, je nach Schaltung Ausgangstransistoren u. ev. Treiberstufe durch.

    Überspannung kann allerhand killen, ein interner Schutz ist schaltungstechnisch kein Hexenwerk, wird aber oft drauf verzichtet. Bei leichter Überspannung bis 260V sollte noch nichts passieren.

    Was wirklich hässlich ist und wohl häufiger passiert als man denkt: eine zu hohe Neutralleiterimpedanz im von Drehstromverteilern. Einfach erklärt: der Widerstand vom Neutralleiter (nicht des Schutzleiters!) ist zu groß. Damit bildet sich ein virtueller Nullpunkt, der sich lastabhängig verschiebt. Folge: Auf weniger belasteten Phasen Überspannung. Das Ganze ist auch natürlich dynamisch, also hilft ein einfaches Messen mit dem Multimeter gar nix.
    Eine Möglichkeit, ohne teure Meßgeräte: Eine Phase nach der anderen unbelastet und kräftig belastet gegen Null messen. Bei starten Spannungssänderungen: Zu hoher Widerstand des Neutralleiters. Als Last z.B. bei einem CEE 16: 2kW Licht.

    Eine Spannungsüberwachung / Neutralleiterüberwachung kann auch helfen.
    ggf. diesen Threat mal lesen, sehr informativ: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=1&t=72419&start=90&hilit=Null*

    Wenn Dir meine Ausführungen nicht klar sind, bitte frage einen Elektriker, am besten einen der auch Fachkraft für VA ist.
    Strom macht schnell tot, ich möchte nicht zum Basteln auffordern.
    Falls ich was falsches geschrieben habe bitte ich um Korrektur.

    Grüße,
    Oliver

  • Endstufen-Kurzschluss?

    • Schalldruck
    • 8. Februar 2010 um 22:47

    Ich bin neulich mit einem Auto von Berlin nach Stuttgart gefahren. Kurz vor Stuttgart ging das Auto kaputt. Es war Benzin im Tank. Was ist passiert?

    Sorry, aber ein bisschen detailierter muss schon sein.

    - Veranstaltungsort?
    - Wie war die Stromversorgung? (Netz / Stromerzeuger, Schuko oder CEE, Verteilung)
    - Überspannung möglich?
    - Unterspannung möglich?
    - Stromversorgung vor VA gemessen?
    - Welche Endstufen (Hersteller, Typ)?
    - Was für Boxen (s.o., wenn Selbstbau: Speaker, Abstimmung)

  • Aufstellung von Bässen (push/pull)

    • Schalldruck
    • 7. Februar 2010 um 22:19

    Das ist kein wirkliches Push-Pull. Bei einer Push-Pull Anordnung werden zwei Bässe mit den Membranen aneinander montiert und elektrisch verpolt.
    Der Schalldruck geht um 3db zurück und das benötigte Volumen halbiert sich. (halbe Membranfläche, doppelter Antrieb, doppelte MMS) Wird manchmal bei (Car)HiFi Bässen gemacht um klein bauen zu können.
    Das EAW-Konstrukt finde ich eher seltsam. Beide nach aussen ok, thermisch u.U. sinnvoll. Aber weniger Klirr - hört man das? Sind die Serienstreuungen nicht zu groß? Sieht für mich eher nach "etwas anderes als andere machen und mit Marketingbla vergolden" aus :D

  • überladene 3,5t vans/sprinter/crafter (band vans)

    • Schalldruck
    • 7. Februar 2010 um 15:08

    Etwas Off-Topic:
    Als Südwestdeutscher (viel mehr Süedwest geht nicht in D :D ) habe ich mit den Schweizer Grenzern öfter zu tun. Habe die Erfahrung gemacht, dass sich die deutschen Kollegen eine dicke, fette Scheibe in Sachen Höflichkeit und Service abschneiden können. Ausserdem stinkt's in den Schweizer Grenzerstuben nicht nach Fürzen, auf der gegenüberliegenden Seite schon (Basel).
    Die Schweizer mögen leise Töne und gar keine Hektik. Und gut vorbereitete Fracht- / Ein- / Ausfuhrdokumente in mehrfacher Ausführung :)
    Wie's nun allerdings wird, wo Schäuble und Merkel den Schweizer mit Bankenkrieg drohen, ist nicht abzuschätzen. (Was nicht heisst, das ich Steuerhinterzeihung gut finde, aber der Ton macht die Musik). Als Deutscher ist man in der Schweiz z.Z. nicht so gern gesehen. Leider. Die Schweiz ist für uns hier ein Wirtschaftfaktor, das interessiert die Herren Politiker in Berlin und Stuttgart leider überhaupt nicht.

  • Akoustic Line Seeburg

    • Schalldruck
    • 7. Februar 2010 um 12:31

    Alle Jahre wieder :)

    PA-Kauf ist keine Geschmacksache sondern eine Entscheidung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen, wie alle anderen Investitionsgüter in einem Unternehmen auch.

    Ein paar Fragen an den Threadstarter:

    - sind 1200 PAX das absolute Maximum?
    - wie ist die Schallverteilung bei den VAs (Oft ist oft vorne Laut, hinten angenehm erwünscht)
    - wie viele VAs pro Jahr mit dieser Anlage werdet ihr vorraussichtlich machen?
    - wie groß (in PAX) ist der Löwenanteil der von Euch beschallten VAs?
    - wird mit Fremdtechs gearbeitet, wenn ja bei wieviel % der VAs?
    - wollt Ihr Eure neue Anlage ev. dryhire vermieten?
    - gibt's bei Euch nur D&B / TW?

    Ordne die Fragen mal nach Relevanz für Dich und mach Dir ein paar Gedanken dazu. Stichwort: Entscheidungsmatrix.

    Noch ein paar subjektive Dinge von mir:
    - Ev. lieber PA + Delayline, die dann die Delaytops für kleine VAs mit einem Teil der Bässe einsetzen.
    - Mit gebrauchten D&B kann man immer noch gut Geld verdienen, wenn die Firma dementsprechenend seriös auftritt und das Material optisch und technisch tiptop in Schuss ist.
    - technisch hat wirklich jeder seriöse Hersteller eine passende Anlage im Portfolie, preislich vielleicht nicht. Hart aber nett verhandeln, meist geht einiges :)

    Tobias kammerer.: wir wissen alle, dass du verkaufst. Wenn ich "Pronomic" suche komme ich auf 43 Beiträge, 90% sind von Dir. Ich finde, dass es unserem geschätzten Forum nicht gerecht wird, Schleichwerbung zu betreiben. Siehe

    Zitat

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopi…+bruder#p642990

    .
    Danke.

    Edit: Siehe Post unten.

  • HK Projector positionierung

    • Schalldruck
    • 26. Januar 2010 um 09:50

    "Thermik ist eine Form von Aufwind, die dadurch entsteht, dass Sonneneinstrahlung die Erdoberfläche und in Folge die Luft am Boden erwärmt." (Wikipedia)

    Wollt Ihr die Projector wirklich fliegen lassen? :D

    Sorry Christian, als alter Segel(mit)flieger konnte ich's mir nicht verkneifen. Dennoch ist das mit der Temperatur unter der Hallendecke eine sinnvolle Überlegung. Hab ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht. Wir wissen ja alle wie man beim Züge aufhängen oft schwitzt, obwohl es unten noch rel. kühl ist.

    Viele Grüße,
    Oliver

  • TW Audio vs. Audio Zenit

    • Schalldruck
    • 1. Dezember 2009 um 13:17

    Was mich immer wieder amüsiert: Es gab eine Zeit hier im Forum, in der d&b C-4 Tops verissen wurden: Zu klein, gewinnmaximiert, kein echtes Horn für den 12er usw. Man schrie nach echten Hörnern für echte Männer, quasi als Gegenbewegung zur sich ausbreitenden Linearraymanie. Nun gut, das C4 Top ist veraltet, den 2" will keiner mehr, Neodym ist heute Standard, 2x12 ist oft sinnvoller usw.
    Nichts desto trotz ist ein C4 Top genauso tief und sogar 10cm breiter als das T24. Dazu sollte man sich mal ein paar Gedanken machen.

    Jens
    Ich glaube nicht, dass ein Shootout viel ändert, wobei ich sowas liebe weil es einfach spannend und interessant ist. Kaufentscheidungen werden nun mal von mehr Faktoren getrieben als Klang und Packmaß.
    Das AZ-System ist auch kein Großbeschallungssystem und wird es so schnell nicht werden. Obwohl es das technisch durchaus leisten kann. Dennoch werden für Großbeschallung eben die üblichen Verdächtigen aufgerufen, es geht hier viel maßgeblicher um Support, Service, Zumietbarkeit und Logistik als um das letzte Quentchen Klang. Und das kann eine kleine Firma nur sehr schwer leisten. Davon abgesehen heist heute Großbeschallung = LA. ODer hab ich was verpasst?

    Grüße.
    Oliver

  • PSSO CLA

    • Schalldruck
    • 20. November 2009 um 10:48

    Heutzutage stellen Systemendstufen keinen technischen Vorteil dar. Und auch d&b macht keine Magie im Controller, ganz im Gegenteil, das ist recht simpel. Hatte im Schwesterforum auch mal jemand gemessen. Als diese Anlagen (C4/C3) auf den Markt kamen war so viel grauenhafter Bastelkram unterwegs, dass die Systemidee eine Erlösung war. Zudem d&b die Leute auch geschult hatte und das Ohr am Markt hat. Man wusste einfach, dass D&B funktioniert und immer einen - zumindest ähnliches Ergebnis lieferte. Für mich waren das im deutschen Markt die ersten, die damit kamen, aber da liege ich u.U. total falsch :) Liegt vielleicht auch an meiner damaligen räumlichen Nähe zu Backnang.

    Der Systemansatz vereinfacht den Support, das gilt nicht nur für Beschallung. Kaufe ich als Firma Rechner, Betriebssystem und Anwendung aus einer Hand, muss ich mich im Falle eines Fehlers nicht damit herumschlagen, dass der Anwendungshersteller sagt das Betriebssystem ist schuld, der Bertriebssystemhersteller sagt, dass nicht zertifizierte Hardware verwendet wurde etc. (Aus eignener leidvoller Erfahrung gesprochen). Ich kann dann sagen: "Mach, dass es funktioniert. Dafür habe ich bezahlt."

    Sinn für PA macht das meiner Meinung nach genauso. Dazu sollte man mal überlegen: Wie guten Support / Garantie können ein Boxenhersteller leisten, dessen Produkte günstig sind, der sich zudem mit verschiedensten Amp / Controller Kombinationen und Settings herumschlagen muss? Wer ist schuld, wenn eine Pappe stirbt? War der richtige Amp dran, zu groß, zu klein, richtige Limitersettings, Ampgain, Filter? Das ist bei Systemkonzepten alles einfacher, der User kann nicht so viel falsch machen.
    Nur kostet das durchentwickeln eines Systems richtig Zeit und Geld. Und dann sind wir schon nicht mehr so preiswert.
    Teil des Problems ist, dass ein Teil unserer Branche sehr emotional handelt. Siehe die ewige Bass / Bassendstufen-Diskussion, deren Faszination ich mich auch nicht entziehen kann :grin:

    Wichtig ist bei einem LA der Controller und die Winkelung des Gesamtarrays und der Tops zueinander. Tobias Argument mit vorhandenem Amping ist zwar gut, halte ich für die Zielgruppe jedoch unrealistisch. Wer hat schon 10kw Amping rumstehen, die er so eben mal für's neue Array brauchen kann?
    Das ist ja auch Teil meiner Kritik an (Klein)LAs: 4 Horntops: ~ 5kW, 2-4 Controllerkanäle, 16 Arraytops: 10kW 4 -8 Kanäle. D&B gibt die C4 mit 200/800W an, ich hatte damals 2400er Macrotechs gebrückt an je 2 Horntops, von Konstrukt ähnlich aber moderner. Das war übertrieben viel und rigide ge-limited.

    Tobias: vielen Dank dass Du Dich dieser Diskussion stellst.
    Was ich nicht verstehe, ist warum der Waveformer nicht bis zum Gehäuserand gezogen wurde, gerade bei Kunststoffgehäusen. Ok, bei nur einem Treiber muss das Gehäuse dann deutlich tiefer werden um den Abstrahlwinkel einzuhalten.

  • PSSO CLA

    • Schalldruck
    • 19. November 2009 um 21:42

    Ich mein Firmen, bei denen mindestens eine Person ausschließlich davon lebt. Professionell im Sinne von Profession sozusagen :)

    Thomas
    Den "Schickheitsfaktor" eines LAs kann ich total nachvollziehen :grin:
    Deine Argumentation mit dem Amping versteh ich nicht - ich dachte die PSSOs wären passiv, da steht: "Anschlüsse: 2x Speaker-Buchse (4-pol)" http://www.i-love-sound.com/psso_linearray_cla228.html
    Den DB Vergleich find ich nicht so unfair, das Material ist zwar gebraucht, aber immer noch für viele Jobs riderfest - PSSO gar nicht. Ist ein subjektiver Vergleich. :D

  • PSSO CLA

    • Schalldruck
    • 18. November 2009 um 13:33

    ich hab mir mal die Mühe gemacht die Bilder anzuschauen: Hab mich von den 3° blenden lassen. Kracky hat recht. Normalerweise gibt man sich große Mühe die HF-Sektion ganz bis an die Gehäusekante zu ziehen, dabei ist es egel ob echtes Linearray oder nicht. Diese Konstruktion führt auf jeden Fall zu Interferenzen in der Vertikalen. Man kann sogar rechnen ab welcher Frequenz :)

    @ audionrg

    650€ * 16 = 10400€
    DB C4 ist z.z. in gutem Zustand für 2.5k€ - 3k€ das Pärchen zu haben. Bitte keine Klangdiskussion, wir wissen es alle. Aber riderfest. Alternativen gibt's genug, KF650z meinetwegen oder Kv2 Audio ES1.0 PA, Stück 2000Euro, oder AZ Audio oder oder.

    600W * 16 = 9,6kW
    Horntops habe ich das Pärchen mit 2,4kw gefahren - und das ist reichlich.

    Fliegen kann man Horntops auch. Zu den 2-3 Personen für's stacken: Entweder stellt die der Veranstalter (Vereinsgeschichten, Stadtfest, Studentenparties etc.) oder man nimmt sich Hands, Arbeit kostet doch nix. Wie ist der Kurs? 8 Euro pro Stunde?

    Fliegen kostet Geld. Auch Indoor an Flugpunkten. Zumindets wenn man nicht mit der Leiter hoch will um den Zug totzuhängen usw. Selbst dann braucht man Riggingmaterial. Zugelassenes. Muss regelmässig geprüft werden usw.

    Ich würde dennoch lieber an namhaftes, gebrauchtes System kaufen als ein unbekanntes LineArray. Schlicht, weil ich damit besser Geld verdienen könnte. Für Andere mag das anders aussehen, aber ich kenne keine Company die fast nur Indoorjobs hat bei denen fast nie ein Rider ins Spiel kommt.

    Nimms bitte nicht persönlich dass ich so stur bin. Ich denk eben immer daran, dass man Geld verdienen muss und glaube nicht, dass das mit einem solchen günstigen LA besser geht. Vor allem dann nicht, wenn ich sehe, dass auf kleinen Festivals mit 3000-4000 PAX immer noch oft C4 hängt. Und das nicht in Kuhhausen sondern zuletzt in Kölle. Und wenn's ne ordentliche Company macht weiss ich genau was mich da erwartet.

    Viele Grüsse,
    Oliver

  • PSSO CLA

    • Schalldruck
    • 17. November 2009 um 12:00

    Man sollte bedenken, dass es sich hier um ein "echtes" LA handelt, anstatt zu motzen, dass man mindesten acht Kisten hinhängen muss. Von der Linienlänge (in cm und nicht in Kisten) hängt nun mal die Ausdehnung des Nahfeldes ab, bzw. die Freuquenzen fur die dies noch gilt.
    VRX, Kuh und wie sie alle heissen mögen verlagern lediglich die Interferenzen in die Horizontale, was vorteilhaft ist, da unsere Ohren aus guten Gründen nun mal seitlich am Kopf sitzen und nicht oben und unten.
    Ergo: Wenn Linearray, dann lieber viele kleine Kisten und damit eine große Linienlänge.

    Ansonsten möge man sich doch (gerade hier im PPA-Forum) mal überlegen, ob so etwas betriebswirtschaftlich Sinn macht: das gewöhnliche, riderfreie (oder eher "riderharmlose") Dorffest endet bei 1500-2000 PAX. Das haben wir, als ich noch in Sachen Ton unterwegs war noch mit 2 * 12/2 Horntop (ein 12er, ein 2er) pro Seite, potent geampt + Nearfills erschlagen. Die Firma ging zwar auch zum Fliegen über, aber an zwei Liften mit Quertruss. Mach(t)en viele, aber Outdoor verboten, Punkt.

    Soundmässig haben beide Ansätze ähnliche Probleme (klingen aber natuerlich ganz anderes!): die 12er im Hörnchen haben eine zu geringe untere Grenzfrequenz, die 16 8er pro Seite auch Ihre lieben Problem im Übernahmebereich zum Bass. Mit dem LA spare ich mir ev. das Nearfill, bei breiten Bühnen höre ich in der Mitte doch wieder nur die Monitore und Gitarrenamps.

    Ergo, gehen wir von der billigsten Lösung aus, wir bauen zwei Flugvorrichtungen aus Truss, 5m hoch, alles schön verstrebt und ballastiert und hängen da unsere jeweils 8 Doppelachterlinearraytops hin.

    Ich brauche pro Seite:
    Entweder ein Outdoor PA- Tower oder ~25m truss mit Ecken und Aussteifungen.
    1 Ballasttank + Wassergalama
    Aufbau: 2 Techniker

    Klassische Hornlösung gestackt:
    Vernünftige Stackinglösung (1m Tisch, 2 x 2 18er à 80cm und noch 2 "Spacerkisten" a 80 cm -> Oberkante Top 4,2m.
    Hochdrücken kann ich die Tops mit 2 kleinen Liften + 2m Truss. Dann immer Bässchen drunterschieben, weiterkurbeln.
    Der Tisch muss stabil sein, die ganze Chose gegen Verutschen gesichtert und ein fetter Spanngurt drum.
    nochmal min. 2 18er kommen vor / unter die Bühne.
    Aufbau: Ein Techniker und 2 billige Hilfkräfte vom Veranstalter gestellt.
    Ist nicht so hübsch, 20cm niedriger, Hardware kostet einen Bruchteil und ist in einem Drittel der Zeit aufgebaut.
    Und vor allem: Wer von Euch hat eigentlich bei Stadtfestjobs noch Platz für LA-Flugtower im 7,5er?

    Wer immer mit Sidewing-Bühnen unterwegs ist,den kratzt mein Geschriebsel nicht. Der kauft aber auch, mit Verlaub, kein PSSO, wieder ohne die Kisten klanglich oder sonstwie bewerten zu wollen.

    Für Festinstallation finde ich das Konzept, genauso wie das kleine Monacor "LA" für kleine "Venues" super. Die fehlende Softwar ist auch nicht so tragisch man hat ja i.d.R. doch etwas mehr Zeit zum Messen und Hören.

    Just my mustard,
    Oliver, der immer noch ein kaputtes Knie hat und "Büro" macht.

  • Fußballplatz-Beschallung

    • Schalldruck
    • 8. November 2009 um 10:47

    Nach einigem Überlegen gebe ich auch noch meinen Senf zu diesem Thread ab:

    Ich finde, besser als eine Diskussion was denn nun geeigneter ist wäre es gewesen, dem Threadstarter Thomas Fragen zu stellen um herauszufinden, was er denn wirklich möchte (-> Lastenheft). Z.B.
    - Wie wichtig ist Euch die Option Musik in guter Qualität spielen zu können.
    - Ist der Aufwand des Auf- und Abbaus eines musiktauglichen Systems den Gewinn wert?
    - Wie viele Aktive sind im Verein?
    - Wie ist die Altersstruktur (-> älteren Menschen, gerade auf dem Dorf ist hochqualitative Musikübertragung i.d.R. nicht so wichtig)
    - Könnte eine konventionelle Anlage diebstahlsicher eingelagert werden?
    ...

    Tobias und David: Ich hätte es besser gefunden, wenn David gesagt hätte: "Ich bin Pronomic Händler / arbeite bei einem Händler, kenne das Material sehr gut und bin von Qualität und Preisleitungsverhältnis überzeugt."
    Ich finde ich es eigentlich unnötig, eine bestimmte Marke zu empfehlen. Wie Ihr selbst geschrieben habt, sind das Hausmarken und die sind (in Ihrer Preisklasse) ähnlich.
    Wir sollten, meiner Meinung nach, versuchen im Forum neutral zu bleiben. Viele hier sind Händler, wenn jeder wirbt ist der Sinn des Forums dahin. Sicher geschieht das auch mal unbewusst, weil man von seinem Material einfach überzeugt ist. Man könnte ja auch ganz neutral Materialklassen empfehlen, zumindest in der Lösungsfindungsphase.

    Vielleicht gibt's ja noch andere Lösungen, z.B.:
    Vier Wägelchen mit Luftreifen und konventionellen Boxen bauen, geht aber nur, wenn Tribühnen vorhanden sind (Beschallung schräg nach oben). Jaja, da ist keine Kohle da. Aber vielleicht gibt's einen ne Firma in der Nähe die da ne Lehrlingsaufgabe draus macht. Und den ortsansässigen Zimmerer der die Wägelchem macht. Nur eine Idee. Man könnte auch mal überlegen ob das verstreute Publikum nicht via Beschallung etwas zu konzentrieren wäre um eine dichtere Stimmung wärend des Spiels zu erzeugen etc. Vielleicht hat der Verein Nachwuchsprobleme und man nimmt die Beschallungssache als Anlass, den Spielen etwas mehr Eventcharkter zu geben? Und siehe da, die Sparkasse ist auch mit noch mal 2000€ dabei :)

    Wir sponsorn auch mal was, gerade wenn ich sehe dass sich jemand Mühe gibt für eine unkommerzielle Sache und sich's zum normalen Kurs eh nicht leisten könnte. So können z.B. junge Musiker gefördert werden. Nebeneffekt: Sie möchten nicht mehr über Rappelanlagen spielen. Schreit jetzt bitte nicht Dumping, die Sparkasse, die ein kostenloses Vereinskonto bietet dumpt auch nicht. Ich finde Vereine wichtig, leider habe ich als Unternehmer keine Zeit mich dort zu engagieren. Also helf ich mal hin und wieder auf diese Weise. Und wenn ich deshalb einem Garagenbeschaller die Möglichkeit genommen habe die Veranstaltung zu ruinieren hab ich doppelt Gutes getan :D

    Thomas: Mit einem etwas ausführlicheren Profil hätte sich vielleicht schon jemand aus deiner Gegend gemeldet.

    Persönlich bin ich übrigens für die 100v Tröten. Wenn's mal richtig was zu beschallen gibt, macht das sicher die Firma, deren Auszubildende Thomas freundlich geholfen haben.
    Oder eben ein Community Leviathan fest installieren *g* http://www.svconline.com/mag/0409Directional_Levi_Stage.jpg

    Uff, das war ein Sermon. Da ich mit Knie kaputt vor'm PC sitze und nicht viel machen kann geht das heute mal :)
    Beste Grüsse und schönen Sonntag,
    Oliver

  • Überspannungsschaden durch Stromaggregat - Fehler unklar

    • Schalldruck
    • 21. August 2009 um 12:10

    Auch die ganzen Schutzrelais können bei steilflankigen Störungen (Versagen der Erregerstromsteuerung, Motorstottern, Blitzeinkopplungen etc.) nicht absolut schützen. Sie Trennen schnellstmöglich, die erste steilflankige Spannungsspitze kann trotzdem voll durchschlagen.
    Bei Drehzahlschwankungen durch zugesetzten Spritfilter etc. sollte ein ordentlicher Stromerzeuger trennen bevor es kritisch wird. Gute Aggregate haben genug Schwungmasse um bei einem Stopp der Spritzufuhr noch trennen zu können ohne dass es zu gefährlicher Über- oder Unterspannung kommt. Wirklich gefährlich ist ein Versagen der Erregerstromsteuerung, da sind Überwachungsrelais mit Schützen einfach zu langsam.

    Den besten Schutz bieten Online USVs oder Spannungskonstanter. Letztere gibt's spottbillig, aber bitte elektronische und keine magnetischen. Natürlich kann ich damit keine Endstufen und schon gar keine Dimmer schützen. Wohl aber Pulte, Zuspieler, Sideracks und SolidState Laser.

    Viele Grüsse,
    Oliver

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • Schalldruck
    • 30. Mai 2009 um 11:25

    elTon

    mit Verlaub, ich kann das, ohne das Gerät zu kennen, nicht nachvollziehen.

    Du schreibst:

    Zitat

    Brummprobleme die wir vorher mit Passivsplit nicht hatten

    Thomann schreibt:
    - 4 vollkommen getrennt aufgebaute Sektionen
    - je Sektion 2x XLR IN (Vorder- und Rückseite)
    - je Sektion 2x XLR OUT (Vorderseite) galvanisch durch Übertrager getrennt
    - Ground Lift Schalter je Sektion


    Das klingt fuer mich nach "rein Passiv". Ich sehe auch auf keinem der Bilder eine Powerbuchse. Und ein Übertrager dämpft das durchgeschliffene Signal nur, wenn auf der Sekundärseite eine Belastung vorliegt. Und das auch nur bei Leistungsanpassung oder Unteranpassung. Leistungsanpassung ist lange passé, Unteranpassung ist schlicht ein Fehler.
    Gute Trafos haben durchaus ihren Preis. Hier geht's um (Audio)Übertrager, die werden natürlich auch schnell kostspielig. Mindere Qualität zeigt sich hier in Höhendämpfung, Verzerrungen im tieffrequenten Bereich und sonstigen Nichtlinearitäten. Brumm ist entweder ein gravierender Fehler in der Masseführung oder einer des Anwenders.

    Grüsse,
    Oliver

  • Nebelmaschine Lautstärke

    • Schalldruck
    • 25. Mai 2009 um 23:52

    Schläuche bringen gar nix. Die leiten nämlich auch wunderbar den Schall weiter.
    Günstiger Hazer ist eine Möglichkeit, Nebelmaschine auf weniger Pumpenleistung modifizieren eine Andere. Das entspricht einem günstiger (thermischen) Hazer. Ultraschall oder Hochdruckhazer geht auch. Ultraschallhazer gibt's mines Wissens nicht mehr von der Stange.

    Grüsse,
    Oliver

Anstehende Termine

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