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  2. andreas folhoffer

Beiträge von andreas folhoffer

  • Zusätzlicher Hochtöner

    • andreas folhoffer
    • 8. August 2018 um 09:55

    Hi Heartcore - Ja es gibt sie tatsächlich, diese "guten" Höhen - ein befreundeter Veranstaltungstechniker setzt mittlerweile fast überall Line Arrays ein, wobei sich viele kleine Böxchen die Arbeit teilen. Er benutzt sowohl kleine Arrays mit zwei, drei Gehäusen pro Seite (Säle, Vernisagen, kleine Hallen, Karneval) bis zu Trümmern mit 10 oder mehr pro Seite (im Freien). Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Leichtigkeit und Brillianz die Höhen selbst von einer kleinen Anlage abgestrahlt werden, auch wenn die channel EQ´s absulut "flat" eingestellt sind.. Vermutlich ist es so, weil sich viele Chassis die Arbeit teilen können.

    Sogar bei der regelrecht "verhassten" Dynacord Cobra (das war seine erste Anlage dieser Art, bleischwer) ist mir das aufgefallen.

    Wäre da nicht ein kleines Array interessant, sagen wir mal mit zwei aufeinander abgestimmten Boxen auf jeder Seite in Verbindung mit den vorhandenen Subwoofern? So etwas könnte man zur Not auch noch alleine aufbauen auf Boxenständern ohne Truss - Ich glaub ich mach mal nen Ausflug zum großen T...

    Dann könnte ich die 30-Kilo EV (ächz) in Rente schicken :)

    Grüße aus dem Odenwald

  • Zusätzlicher Hochtöner

    • andreas folhoffer
    • 6. August 2018 um 09:17

    OK, ich sehe ein dass mein Vorhaben zu keiner Verbesserung führen wird. Die EV´s wurden ja schon bei Markteinführung als Lautstarke, robuste Brüller mit ausgezeichneter Sprachwiedergabe beworben. Im Bandeinsatz haben diese sich bei mir bestens bewährt, für Dosenmucke hingegen fehlt ihnen leider die die Brillianz. Es wäre aber schade, meine super erhaltenen EV´s zu verbasteln, daher bleibt eben alles so wie es ist, oder ich besorge mir mal zwei S3-101, vielleicht komme ich durch Zufall an ein gut erhaltenes, preiswertes Paar auf dem Gebrauchtmarkt.

    Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge!

    Grüße aus dem Odenwald

  • Zusätzlicher Hochtöner

    • andreas folhoffer
    • 3. August 2018 um 10:45

    Lebhafte Diskussion, vielen Dank für die Beiträge - floger fährt sicherlich kompromisslos auf der Profi Schiene, unerlässlich, wenn man jedes WE im Einsatz ist. Bei mir beschränkt sich das Ganze aber auf zehn, fünfzehn Einsätze im Jahr, Gezahlt wird für die Miete eh nicht mehr viel. Die Mittelklasse würde es für mich daher auch tun.

    Die Sache mit den Beymas wäre zwar eine Bastellösung, aber immerhin noch für kleines Geld. Und sind wir denn nicht alle ein wenig "Bastler"? Ich hoffe dies ist kein reines Profi Forum, und ich hab jetzt niemanden vor den Kopf gestoßen ;)

    Aktuell fahre ich die Anlage zweiweg aktiv mit zwei 15er Syrincs Bandpässen. Mein DBX Driverack PA wird als Crossover/Controller eingesetzt und würde übrigens auch noch einen dritten Weg bieten. Man bräuchte halt noch ne kleine Endstufe...grübel...

    Grüße aus dem Odenwald

  • Zusätzlicher Hochtöner

    • andreas folhoffer
    • 3. August 2018 um 09:03

    Vielen Dank floger - scheinst dich ja gut mit EV Produkten auszukennen. Als ich noch in ner Rockband spielte hatte der Toni immer zwei kleine Flight-Kistchen auf den Topteilen stehen, darin waren je zwei JBL Ringradiatoren eingebaut. Das Resultat waren kristallklare Höhen, niemals zu aufdringlich. An sowas hätte ich eigentlich gedacht. Naja, wenns nicht passt sollte ich mir vielleicht nach was neuem umschauen. Fällt schwer, da die QRx wie neu aussehen, gute Pflege, Herr Doktor :)

    Das Horn in der QRx kann man übrigens auch drehen (aber das ist ´wohl nur dann sinnvoll wenn man die Box als Floormoni benutzt).


    Grüße aus dem Odenwald

  • Zusätzlicher Hochtöner

    • andreas folhoffer
    • 3. August 2018 um 08:18

    Schönen Guten Tag - ich benutze unter Anderem noch eine kompakt PA für kleinere Events, hauptsächlich für Dosenmucke mit den Topteilen Electrovoice QRx 112/75 . DIese Boxen haben ein 3" Horn, welches mir aber im oberen Hochtonbereich bei höheren Lautstärken nicht so gut gefällt, Auch bei moderater Anhebung des Hochtonbereiches (Parametric EQ ist am Pult vorhanden und ich weiß wie´s geht...) klingen die Höhen bei größeren Lautstärken schnell nervig. deshalb überlege ich gerade, Zusatzhochtöner anzuschaffen, damit die Höhen etwas unbeschwerter kommen. Kann mir jemand eine Empfehlung geben? WIe man eine gute Passivweiche konstruiert und baut weiß ich auch. Billigware lehne ich ab, sollte schon einigermaßen hochwertig und robust sein (Beim großen T. gibts nur Beyma Ringradiatoren, mit lediglich 20W Belastbarkeit).

    Grüße aus dem Odenwald

  • Gestohlen: MIDAS Venice

    • andreas folhoffer
    • 19. Juli 2007 um 12:27

    So, nun mal was erfreuliches:
    Das Pult ist samt Case wieder aufgetaucht. Ein ehrlicher Finder hat es bei Erntearbeiten einen Kilometer vom Veranstaltungsort entfernt im Strassengraben (!) gefunden. Offensichtlich war diesen Einzellern :idea: die Schlepperei des über 2 Zentner-Case irgendwann zu viel, und da wurde es einfach in den Graben geworfen. Es lag da den ganzen verregneten Sommer lang. Unglaublich: Wir haben das Pult ausgepackt - kein Wasser im Case! Angeschlossen: Funktioniert tadellos! Glück gehabt.

    Grüße aus dem Odenwald

  • Gestohlen: MIDAS Venice

    • andreas folhoffer
    • 3. Juni 2007 um 13:41

    In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni wurde uns auf dem Motorradtreffen der MFG Arnach (bei Bad Wurzach) das Mischpult gestohlen.
    Beschreibung: MIDAS Venice 320, 32 Kanal, im braunen Flightcase, (Rollen) mit Siderack- und Multicore Anschluss, Zustand neuwertig. Sachdienliche Hinweise bitte an streetband@gmx.de oder an

    Fa. Häfner
    Veranstaltungstechnik
    Ziegeleistraße 12
    74722 Buchen-Hainstadt
    Tel. 0172-636 033 8

    Eine Seriennummer haben wir momentan noch nicht greifbar. Falls Euch solch ein Pult angeboten wird, bitte melden.
    Angemessene Belohnung für ehrliche Finder ist Ehrensache! :twisted:

  • Einstreuung in Tonanlage

    • andreas folhoffer
    • 24. Mai 2007 um 14:59
    Zitat von "dehammer90"

    Gitarristen in einen Metallkäfig packen und Erden


    Soweit ich informiert bin, können elektomagnetische Felder nur mit völlig geschlossenen mu-Metallboxen abgeschirmt werden, das sind übrigens die Blechkappen auf den Tonabnehmern alter Gitarren auch. Willst Du etwa den Gitarristen ersticken lassen? Der Käfig, den Du beschreibst funktioniert lediglich bei elektrischen Feldern.

    viele Grüße aus dem Odenwald

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 16. Mai 2007 um 12:56

    Sooodele,
    die Entwarnung kam nun aus USA direkt von QSC: Die Leitung hätte unter diesen Bedingungen einen Querschnitt von mindestens 2,5mm2 aufweisen müssen, wobei mir in Anbetracht der Länge sogar noch mehr empfohlen wurden. Bei einer 2 Ohm Last kann die Betriebsspannung am Netzteil unter 180V fallen, wenn der "Klingeldraht" zum Einsatz kommt. In diesem Fall schaltet die Endstufe die Ausgänge stumm.

    Zwischenzeitlich habe ich es ausprobiert und es war definitiv mein Fehler.

    Danke an alle, die mir hier weitergeholfen haben!
    Schade, dass der deutsche Vertrieb dazu außer Stande war :(

    Gruße aus dem Odenwald

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 15. Mai 2007 um 14:57
    Zitat von "Manuela"

    Ich empfehl dir :

    1.) prüf das XLR-Kabel, ob auch wirklich beide Tonleitungen Durchgang haben.
    2.) Wenn ja, prüf das Gerät im Lager, an 2 Ohm Lasten, sollte dann alles prima sein lags an der Kabeltrommel.

    Hi Manuela, danke für die Tipps. Punkt eins: Die XLR sind OK, habe ich eben getestet. Punkt zwei checke ich am WE, beim nächsten Gig, denn die Boxen sind auf dem Laster :roll:

    Danke Grüße aus dem Odenwald

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 15. Mai 2007 um 13:58
    Zitat von "soundworx"

    2 Ohm tauglich im Stereo-Betrieb, im Brückenbetrieb natürlich nicht.


    Hi Marcus, Die Endstufe wurde nicht gebrückt betrieben sondern stereo.

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 15. Mai 2007 um 13:55
    Zitat von "Discodeisli"

    Wer hat Dich da von Sennheiser angerufen ? Hausmeister Krause ?

    :D Du hast Recht - habe auch den Eindruck, der kannte sich so recht aus....und deshalb wende ich mich ja an euch! (siehe oben). Ich gebe jetzt auf, und einschicken, so wie mir das der Hausmeister empfohlen hat, werd ich das Ding auch nicht.

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 15. Mai 2007 um 13:02
    Zitat von "Schalldruck"


    Aus dem Manual:
    Available for 120 or 220–240 VAC, 50/60 Hz

    Hmm...Auch aus dem Manual: "Typical" Power consumption at 2Ohm Load 8,3A. Die Werte für "Full" und "Max" wurden bei dieser Endstufe einfach weggelassen. Die kleinere PLX 3002 genehmigt sich bei "Max" bereits 25A. Habe zwischenzeitlich auch einen Anuf von einem QSC-Mitarbeiter erhalten, der mir erzählte, diese Endstufe sei nicht 2Ohm-tauglich.

    Aber jetzt weiß ich ja bescheid und werde demnächst möglichst kurze und ausreichend dimensionierte Kabel nehmen.

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 15. Mai 2007 um 09:48
    Zitat von "soundworx"

    Hast Du mal geprüft, ob das Kabel eventuell warm geworden ist?

    Moin Markus,
    das ist eben das erstaunliche: Das Kabel wurde nicht sonderlich warm. Die Endstufe klippte auch hauptsächlich bei Bass Drum, also bei kurzen Impulsen.

    Gruß, Andreas

  • Endstufe schaltet ab bei Last von 2 Ohm

    • andreas folhoffer
    • 15. Mai 2007 um 09:12

    Hallo Forum, folgendes Problem: In einer Notaktion musste ein Endstufe QSC PLX 3402 (eine Endstufe mit Schaltnetzteil, 2x700W an 8 Ohm) über eine 50m Kabelrolle 3x0,75 ans Netz angeschlossen werden. Angeschlossen war eine Lastimpedanz von 2 Ohm an jedem Kanal (Subwoofer). Im Betrieb konnte die Endstufe lediglich zu 40% aufgedreht werden, ab da flackerten bereits die Clip-LED´s. Versuchte man trotzdem mehr, schaltete sich die Endstufe für 2 Sekunden ab. Die Last wurde daraufhin auf 4 Ohm geändert, das brachte jedoch auch nicht viel. Dann war natürlich kaum noch Zeit für weitere Experimente und wir mussten den Gig mit verringerter Leistung bestreiten. Warm wurde die Endstufe dann im Betrieb auch nicht, nur ca. 40°C. Laut Betriebsanleitung ist die Endstufe für 2 Ohm - Betrieb geeignet. Nun zur Frage: Könnte es sein, dass der Spannungsabfall auf der Kabelrolle (diese war natürlich ganz abgewickelt) schuld an der Misere war? Bei QSC habe ich bereits nachgefragt, aber wie so oft heutzutage fällt die Antwort so aus: "Hatten wir noch nie, schicken Sie die Endstufe doch mal ein....der freundliche Herr am Telefon war leider kein Techniker". Wer kann mir nähere Auskunft geben? Sind Schaltnetzteil-Entstufen empfindlich gegen Unterspannung?

    Danke bereits im Voraus und Grüße aus dem Odenwald

  • Kopfhörerseuche?

    • andreas folhoffer
    • 23. April 2007 um 16:16
    Zitat von "sunride"

    Vielleicht hören die Kollegen Kopfhörmischer ja auch nur ein anderes Programm als zum x.ten Mal die selbe Coverband.

    Da kann ich nur ganz bissig fragen: Mit welchen Jobs verdienen fast 90 Prozent der Tonis ihre Brötchen? Antwort: Mit den hier scheinbar nicht sehr beliebten Coverbands, eben. Ich kann Deine Haltung dazu nicht verstehen.

    Wo solch ein Kopförer trotzdem gut sein kann: Du spielst in solch einer dämlichen Coverband, und mischst von der Bühne aus, was bei einem gut eingespielten (diszipliniert spielenden!) Rocktrio nicht unmöglich ist, über eine gute PA ab. Du kannst den geschlossenen Hörer dazu benutzen, um zumindest die Lautstärkeverhältnisse zu checken. Natürlich ist das eine Notlösung, aber immerhin eine Hilfe, wenn Du niemanden hast der bei den ersten Songs unten rumlatscht und horcht, ob es passt.

    Grüße aus dem Odenwald!

  • Machtlos? Fehlerhafte Bedienungsanleitung

    • andreas folhoffer
    • 9. März 2007 um 22:32
    Zitat von "Freakpedda"

    @ Musiker
    :D

    du liest ja wenigstens die Manuals, gibt genug von denen die das nicht tun. :oops:


    HEY, DU HAST RECHT!!!!! Hätte ich das Manual NICHT gelesen, hätte mein VoiceLive auch überlebt! Also an alle: :idea: Vergrabt schlechte Bedienungsanleitungen unter deutschen Eichen....und Euer Equipment wird lange, sehr lange leben....zumindest das von Allen&Heath.

    Der war echt gut, Respekt.

    Gruß, Andy

  • Syrincs Alpha

    • andreas folhoffer
    • 9. März 2007 um 10:38
    Zitat von "willaudio"

    :idea: Eigentlich ist dieser Threat sinnlos !!!!
    Du bist im Besitz dieser Syrincs Kisten und fragst nach einem Plan ? :roll:
    Hallo,.......Erde an Mars, Mars an Erde ,..... Schraub deine Kiste auf, hol die Speaker raus und gib dem Schreiner das leere Gehäuse mit der Aussage, hier, nachbauen bitte, danke. 7 Platten schneiden, kleben, schrauben, 2 Löcher drin für Ports, lackieren und fertig.
    Billiger gehts wohl nicht

    Hey, thanxx für den Tipp, da schlepp ich mal das Ding zum Holzwurm. Wenn es Dich interessiert, welcher speaker eingebaut ist, schick ich Dir die Daten. Hast noch nen Tipp für gutes Holz (Die Original Syrincs ist aus Buchenmultiplex gebaut) und wo bekomme ich die großen Papprohre (kann ich auch PVC nehmen?).

    Gruß und danke für die Mühe.


    Andy

  • Syrincs Alpha

    • andreas folhoffer
    • 9. März 2007 um 08:44

    Hallo Forum, hat schon mal jemand versucht, den 15er Bandpass der Syrincs Alpha nachzubauen, und hat evtl. die Pläne dafür? Ich selbst habe schon zwei dieser Boxen, aber ab und zu bräuchte ich mal vier, deshalb gleich zwei zu kaufen wäre unrentabel. Ich kenne einen guten Schreiner mit Vollausrüstung, meint Ihr, das bekommt man hin, und: Lohnt sich der Selbstbau überhaupt? Ich denke alleine der hochbelastbare RCF Speaker kostet schon 350-400 Euro.

    Grüße aus dem Odenwald

    Andy

  • Machtlos? Fehlerhafte Bedienungsanleitung

    • andreas folhoffer
    • 9. März 2007 um 07:54
    Zitat von "Manuela"

    Wenn das der Fall ist haben wir es mit einem Bedienfehler der Kathegorie "das hättest du aber wissen müssen!" zu tun. Den Hersteller des Pultes dafür zu belangen entbehrt aus meiner Sicht jeder Grundlage, wir haben hier Gott sei Dank nicht das amerikanische Rechtssytem (wo solche Fälle durchaus vor Gericht landen können). Und wir sollten froh darüber sein :wink:
    Eine unvollständig oder nicht eindeutig verfaßte Bedienanleitung für ein Mischpult befreit nicht von der Verpflichtung, sich vor der Inbetriebnahme derartiger Geräte eine dafür ausreichende Sachkenntnis anzueignen. Sonst muß man eben die Folgen und Schäden die aus Unwissen und Mangel an Sachverstand entstanden sind, auch selber begleichen.

    Im Übrigen traue ich einem technischen Redakteur diese Sachkenntnis ohne weiteres zu und frag mich daher ganz vorsichtig: Mußte das wirklich passieren weil in der Betriebsanleitung etwas nicht idiotensicher formuliert ist, oder gehts nur um eine Publissity ? Insofern wärs echt interessant zu erfahren obs wirklich "Das erste mal" war, oder nur eine besonders gründliche Recherche.

    Manuela,
    zunächst mal Danke für die Reaktion, auch wenn sie mich ehrlich gesagt etwas verärgert hat. Ich wollte hier eigentlich diese Diskussion vermeiden und habe deshalb den Satz hingetippt: "Bitte meldet Euch nur dann, wenn dies der Fall ist...usw"

    Zu Ihren Ausführungen: Ich stimme Ihnen zu, gottseidank haben wir hier noch keine amerikanischen Verhältnisse. Ich hoffe, sie möchten mich nicht mit der bescheuerten Omi vergleichen, die Ihren Köter zum Trocknen in die Mikrowelle steckte. Nur soviel zu Amerika, wo auf Anregung von M. Jackson auf jedem Scheinwerfer und auf jedem Kaffebecher "heiß" stehen muss. Amüsant auch das Beispiel der querdenkenden Kinder, die sich auf den Kopf stellen, wenn man zu ihnen sagt "Dreh Dich um"!

    Zum Schutze der Verbraucher vor Sach- und Personenschäden hat der Gesetzgeber mit gutem Grund eindeutige Richtlinien definiert und Gesetze erlassen. Dazu gehört auch, dass die Bedienungsanleitung technisch korrekt sein muss. Die Anleitung ist laut Definition Bestandteil des Produktes. Ist diese fehlerhaft, so gilt dies als Mangel, und das Produkt wird als fehlerhaft definiert. Sind zur Bedienung eines Gerätes bestimmte Fachkenntnisse Voraussetzung, so muss der Hersteller die Anleitung zielgruppenorientiert verfassen. Die genannte Anleitung weist dieses Merkmal nicht auf, sie richtet sich an Idioten wie mich, also Endverbraucher, ja sogar an Musiker! Nebenbei bemerkt muss die Anleitung in der Landessprache des Endverbrauchers verfasst sein, was ebenfalls nicht gegeben ist.

    Die Anleitung enthält Fehler, dies wurde zwischenzeitlich von Allen & Heath schriftlich anerkannt. Wer bitteschön käme auf die Idee, nochmal nachzumessen, oder beim Hersteller nachzufragen, ob die Spannung wirklich AUS ist, wenn zwei mal in der Anleitung steht, wie´s gemacht wird?

    Das Alter der Konsole hat mit dem Fehler rein gar nichts zu tun. Der Fehler war ja bereits im Neuzustand vorhanden.

    Bemerkenswert ist die Reaktion von Allen&Heath: Wochenlang keine Antwort, Verzögerungstaktik, dann der Vorschlag, das Pult (!) zur Untersuchung nach England zu schicken, später wird der Fehler eingestanden, Haftung jedoch ausgeschlossen, ein eingeschriebener Brief kam ungeöffnet zurück, dann der Verweis auf den deutschen Vertrieb, von dort wieder Verweis auf den Hersteller, dieser verweist auf TC electronic in Dänemark....ich möchte betonen: Es geht hier zwar nur um 250 Euro, aber erlauben Sie mir die Frage: Geht man derart mit einem Kunden um, der ein Problem mit einem Produkt hat? Es ist absolut nicht mein Ziel, hier die fette Abzocke zu starten, ich möchte lediglich, dass Allen&Heath mir den entstandenen Schaden ersetzt-nicht mehr, und nicht weniger. Zwischenzeitlich hat man den Fehler aus der Anleitung getilgt und tut so, als sei nichts gewesen - unverschämt.

    Bevor wir uns hier in endlosen Diskussionen verzetteln möchte ich mich für heute verabschieden, denn ein musikreiches Wochenende liegt vor mir - ja, tatsächlich, ich oute mich hier ausdrücklich als Musiker!

    Grüße aus dem Odenwald

    Andy

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