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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • 01V96 V2 mit Eigenleben???

    • WolfgangK
    • 9. Februar 2006 um 08:36

    Hallo,

    soweit ich weiß gibt es eine Art "Follow ...", dass man im Setup ein- und ausschalten kann. Das ist zwar nicht "Fadersensitiv" wie beim 02ff aber trotzdem ganz nett. (Ich nutze es trotzdem nicht)

    Wenn die Aktivitäten des 01V96 jedoch ohne jegliche Bedienung (manuell und auch ohne Eingriff über Studiomanager, ...) erfolgen, wird es wohl ein Pultfehler sein.

  • Funkstrecke für Git/Bass

    • WolfgangK
    • 9. Februar 2006 um 08:31

    Hallo,

    ja, dem kann ich nur zustimmen. Habe selbst vor 2 Jahren einem Gitaristen die AKG-Sender mit dem "klappbaren" Klinkenstecker besorgt. Das geht, ist klanglich aber schlechter als Kabel. Beim Bass gilt das gleiche, nur etwas ausgeprägter. Ich habe schon Bassisten gesehen, die den Sender wieder abgemacht haben, weil´s einfach nicht so gut klingt.

    Überlegt also vorher, ob ihr wirklich Funkstrecken einsetzen, damit den Klang verschlechtern und über die Batterien auch höhere Betriebskosten haben wollt, um eine höhere Bewegungsfreiheit zu bekommen. Auf kleinen Bühnen hilft die Bewegungsfreiheit normalerweise kaum.

    Überlegt auch, ob ihr ein System nehmen könnt, dass in einem von der RegTP freigegebenen Frequenzbereich funkt, damit ihr die Kosten ggf. auch sparen könnt. Meine AKG´s liegen in so einem Bereich.

    ps: ich bin also einer von diesen ewig altertümlichen Tontechnikern, die lieber ein vernünftiges Kabel (z.B. Belden mit Neutrik) sehen, als eine Funkstrecke. Macht einfach weniger Stress.

  • Reverb Karte - 01V96V2

    • WolfgangK
    • 4. Februar 2006 um 21:11

    Hallo,

    was ist eine AE031-Karte? Ich kenne MY8-AE, AT, TD, AD, DA, ... aber keine AE031.

    In der Bedienungsanteilung vom 01V96V2 steht auf Seite 26 nichts über zusätzlich zu betätigende Taster. Ich meine aber auch, mich daran erinnern zu können, nach dem letzten Einbau einer Karte bei mir einen Taster gedrückt zu haben. Ich habe aber auch in den Kartons im Keller keinen Zettel mehr mit einem Hinweis dazu gefunden.

    Ohne Anspruch auf Richtigkeit: Meine Favoriten zum Ausprobieren wären: Store, Recall, Clear, Enter.

    Mehr kann ich trotz Suche nicht helfen

  • 01V96 V2-Monitor Dynamics

    • WolfgangK
    • 22. Januar 2006 um 18:24

    Hallo Daniel,

    einen Kompressor hinter dem Kanalfader finde ich aber nicht gut. Dann müsste man ja den Threshold bei jeder Faderbewegung nachstellen. Ne, dazu habe ich keine Lust.

    Aber schau doch noch mal nach, ggf. gibt´s ja inzwischen Updates, von denen ich nichts weiß. Ich muss nämlich gestehen, dass ich zum Zeitpunkt der damaligen Diskussion mein 01V96 noch gar nicht hatte und später dann gar nicht mehr danach geguckt habe, ob es nicht vielleicht doch geht.

    Wenn´s da etwas gäbe, wäre das nämlich super! Ggf. gibt´s ja eine V2.01 oder irgendetwas anderes, was funktioniert.

  • 01V96 V2-Monitor Dynamics

    • WolfgangK
    • 22. Januar 2006 um 12:55

    Hallo Remix2003,

    ja, gibt es. Das 01V96 hat sehr gute Routingmöglichkeiten. Diese kannst Du ausnutzen und (fast) alles machen.

    Folgendes Beispiel:
    Du möchtest die Gesänge der Kanäle 9-12 komprimiert und mit Effekten auf die PA aber unkomprimiert und mit einer anderen EQ-Einstellung über die Monitorwege schicken.

    Mögliche Lösung:
    Stelle für die Kanäle 25-28 das Eingangsrouting auf die Kanäle 9-12 ein. Damit hast Du an den Kanälen 25-28 die gleichen Signale wie an den Kanälen 9-12 anliegen. Bei einem Analogpult würde man dazu Y-Kabel nehmen.
    Dann sorge dafür, dass von den Kanälen 9-12 keine Signale auf die Monitorwege gehen. Im Gegenzug kannst Du dann die Kanäle 25-28 auf die Monitore schicken, und zwar unkomprimiert und mit einer völlig anderen EQ-Einstellung. Mit 9-12 regelst Du dann die Front- und mit 25-28 die Monitoreinstellungen.
    Die Kanäle habe ich in diesem Beispiel absichtlich so ausgesucht, dass sie auf den gleichen Fadern aber unterschiedlichen Layern liegen. Das gefällt mir am meisten.
    Nachteil: Wie bei allen solchen Routingwegen: Man muss sich geistig damit auseinandersetzen und vorher damit herumspielen - sonst kommt man plötzlich doch nicht damit klar. Digitalpulte sind ja ansich schon nicht ganz so übersichtlich, das 01V96 auch nicht, aber bei solchen Verschaltungen wird´s noch schwieriger.

    Eine Möglichkeit, die Compressoren hinter die Abgriffe der Monitorwege zu legen, ist bereits vor längerer Zeit hier im Forum erfolglos diskutiert worden. Es ist völlig unverständlich, wieso Yamaha diesen Abgriff nicht vorsieht. Falls jemand aber andere Informationen hat und das inzwischen geht, bitte dringend posten. Wir haben hier im Forum ja ziemlich viele 01V96-Nutzer.

  • 01V96 mit MY8AT knackt

    • WolfgangK
    • 21. Januar 2006 um 07:02

    Hallo,

    das 01V96V2 zeigt im Slave-Betrieb Synchronität an. An anderen Digitalgeräten kann ich das nicht ausprobieren, da ich nur das Fireface und das 01V96 als ADAT- oder Wordclock-fähiges Digitalgerät habe. Mein PCM90 wird über SPDIF synchronisiert, zur Zeit sogar als Slave am Slave (FF800). Die eingestellte Clock beträgt 44,1kHz.

  • Base Abnahme "ohne Loch"

    • WolfgangK
    • 19. Januar 2006 um 14:19

    Hallo,

    bei einer BD ist der fußbetätigte "Klöppel" in der Regel ja fest auf einen Punkt ausgerichtet. Hat schon mal jemand ausprobiert, das BD-Mikro neben den "Klöppel" von vorn auf das Schlagfell zu richten?

    Nur mal so als Idee.

  • 01V/96 Fader- / Softwarefehler

    • WolfgangK
    • 16. Januar 2006 um 16:38

    Hallööchen,

    bitte "Kanalpaar" = "Stereopaar" = "Pair" nicht mit der VCA-Gruppenfunktion verwechseln. Bei "Pair" müssen die Regler unabhängig von ihrer Stellung vor der Paarung immer sofort auf den gleichen Wert gehen. Werden die beiden Regler jedoch als Fadergroup (VCA-Gruppe) zusammenschaltet, ist die Reglerstellung unmittelbar vor der Gruppierung ausschlaggebend. Dann sind diese Unterschiede unter Umständen durchaus gewollt und stellen keinen Fehler dar.

    Beispiel: Fader 15 ist unten, Fader 16 auf -20dB, dann erfolgt Zusammenlegung auf Fadergroup ... Wenn dann Fader 15 auf -20 dB gezogen wird, müsste Fader 16 schon fast das Mischpult nach oben hin verlassen :wink:

    ok, war nicht ganz ernst gemeint, aber vom Prinzip her sind die Fadergruppen so angelegt.

    btw: Habe ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt?

  • 01V96 mit MY8AT knackt

    • WolfgangK
    • 7. Januar 2006 um 12:20

    Hallo,

    ADAT-Kabel tauschen bringt leider keinen Erfolg. Auch nicht der Versuch, die fehlende Strecke vom FF800 zum 01V96 zu schließen (FF800/ADAT2-Out ist ja nicht an der MY8AT angeschlossen gewesen).

    Aber, und jetzt kommts ganz dick: Wenn ich das FF800 nicht mehr als Clock-Master sondern als Clock-Slave und dafür das 01V96 als Master definiere, ist das Knacken sofort weg.

    Damit hätte ich nun überhaupt nicht gerechnet. Woran mag das liegen?

    Von dem Knacken habe ich auch einen kleinen MP3-Ausschnitt auf meiner Homepage abgelegt. Vielleicht zeigt ja auch die Art des Knackens auf einen Fehler. Hier ist der Link (hoffentlich funktioniert´s): http://www.Kockord.de/MP3/Knacken.mp3 Der Grundton kommt übrigens von meinem Juno60 und ist nicht das Problem ;)

  • Y96K - Slotinkarte für 01V96

    • WolfgangK
    • 6. Januar 2006 um 11:29

    Hallo,

    bin noch ein bisschen unsicher, eigentlich störe ich hier ja nur den Thread von Rockline. Wäre vielleicht auch gegenüber den Kollegen besser, einen neuen aufzumachen: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=46557

    @ Rockline: Sorry, dass ich hier einfach zwischengegangen bin!

  • 01V96 mit MY8AT knackt

    • WolfgangK
    • 6. Januar 2006 um 11:28

    Hallo liebe Kollegen,

    Die ADAT-Out der 01V96-Einschubkarte MY8AT (8 Kanäle ADAT IN/OUT) knacken und ich kann mir das nicht erklären. Folgende Verkabelung:

    Fireface800/ADAT1-OUT ==> 01V96V2/ADAT-IN
    Fireface800/ADAT1-IN <== 01V96V2/ADAT-Out
    Fireface800/ADAT2-Out ==> nicht angeschlossen
    Fireface800/ADAT2-In <== 01V96V2/Slot/MY8AT/ADAT-Out

    Clockmaster ist das FF800, das 01V96 ist auf Slave gestellt.

    Das Routing im 01V96 ist so eingestellt, dass die DirectOut der Kanäle 1-8 über den serienmäßigen ADAT-Out herauskommen. Dort ist alles i.O. Die DirectOut der Kanäle 9-16 sind auf den ADAT-Out der MY8AT geroutet. Diese Kanäle knacken.

    Das Eingangssignal am 01V96 selbst ist absolut sauber und ich kann es über die "normalen" Kanäle und den "normalen" Master des 01V96 auch auf meine Abhöre geben - auch dann ist kein Knacken zu hören. Das Knacken ist nur in den Signalwegen, die per DirectOut über die MY8AT ins Fireface gelangen.

    Das Knacken ist nicht nur zu hören, sondern mit dem Analyser vom RME-Digicheck (Softwarepaket für´s FF800) auch eindeutig zu sehen. Zwar nicht pegelmäßig aber frequenzmäßig. Dabei ist es bereits am Eingang des FF800 nachweisbar (Digicheck-Messpunkt: ADAT2-Input).

    Wer hat Tipps, woher das Knacken kommen kann?

  • Y96K - Slotinkarte für 01V96

    • WolfgangK
    • 5. Januar 2006 um 13:31

    Hallo Kollegen,

    wo wir gerade beim 01V96 und dessen Einschubkarten sind und das Thema ziemlich abgeschlossen ist, erlaube ich mir mal das Thema zu wechseln:

    In meinem 01V96V2 steckt nämlich die von Rockline besagte MY8AT Karte. Der ADAT-Out ist konfiguriert, um die DirectOuts der Kanäle 9-16 auf mein Fireface zu bringen.

    Mein Problem: Die Direct Out-Signale knacken

    Frage: Kann das an dem nicht angeschlossenen ADAT-In-Eingang der MY8AT liegen? Takt-Master ist das Fireface. Ich bin aber davon ausgegangen, dass die Synchronisation des 01V96 über den serienmäßigen ADAT-In auch für MY8AT reicht. Habe leider kein weiteres Toslink zum ausprobieren :(

    uups, da fällt mir ein, dass ich ja das Kabel vom serienmäßien ADAT-Out zum Ausprobieren nehmen könnte ...

    OK, aber kann das Knacken ggf. auch noch andere Ursachen als fehlerhaften Digitaltakt haben? Welche? Die Signale der 01V96-Eingänge 9-16 laufen nämlich absolut sauber durch´s Pult - ohne Knacken, ... Es knacken eben nur die Direct Outs, die ich über den zweiten ADAT hole.

  • RME Fireface 800 und die nötigen Treiber

    • WolfgangK
    • 20. Dezember 2005 um 18:59

    Hallo Stefan,

    ich habe bis jetzt noch niemanden gekannt, der Probleme mit der Installation des Fireface hatte. Schade, das Ding spielt nämlich wunderbar.

    Ich würde es ja dann doch erst im Guten versuchen, es deutet ja alles auf ein Problem mit dem Rechner selbst hin. Hast Du nicht irgendjemanden im Umkreis, der PC-fit ist und mal vor Ort nachsehen kann? Ist ja ggf. nur eine Kleinigkeit, die man aus der Ferne nicht so einfach findet.

    Ich hab´s zu hause auch nochmal probiert. Also erst von RME Downloads die w2fire_240.zip mit der rechten Maustaste/Ziel speichern unter downloaden. Dann die ZIP-Datei mit der RECHTEN(!!!) Maustaste/Alle extrahieren entpacken. Bitte nicht einfach mit der linken Maustaste einfach doppelklicken. Dann wird unter XP das Archiv nicht entpackt sondern nur schreibgeschützt geöffnet.

    Sobald das Archiv entpackt ist, hat es sich ein eigenes Verzeichnis (=Ordner) angelegt, mit dem Namen w2fire_240. Bitte mit doppelten Mausklick (links) in dieses Verzeichnis wechseln. Dort sind dann alle Dateien entpackt zu sehen, ohne das du dich im ZIP-Ordner befindest.

    Dann Installation gemäß Liesmich.txt je nach dem, ob es eine Erstinstallation oder ein Update ist. Da die Installation ja schon mehrfach abgebrochen wurde, ggf. mal von der Vorgehensweise Erstinstallation wechseln zum Update und nachher auch nicht vergessen, das Preset1 zu aktivieren.

    Falls ich dir das jetzt zu genau beschrieben habe und du meinst, ich müsste nicht jeden Mausklick erklären, dann war es einfach nur ein zaghafter Versuch, ggf. unbeabsichtigte Probleme zu vermeiden. Ich selbst gehöre ja zu den absolut überzeugten RME-Anwendern - insbesondere auch Fireface.

    Also hoffe ich und drücke dir die Daumen.

  • RME Fireface 800 und die nötigen Treiber

    • WolfgangK
    • 20. Dezember 2005 um 13:35

    Hallo Rockline,

    als Admin musst Du nur eingelogged sein, wenn du Win XP Professional hast. Beim XP Home-Edition geht das nicht, da ist man quasi immer Hauptbenutzer und Admin in einem.

  • RME Fireface 800 und die nötigen Treiber

    • WolfgangK
    • 20. Dezember 2005 um 13:33

    Hallo Rockline,

    wenn ich dich richtig verstanden habe, hast Du das ZIP-Archiv auf deinem Rechner bereitgestellt. Das ist aber erst noch zu entpacken, sonst kann Win die Treiber nicht installieren.

  • RME Fireface 800 und die nötigen Treiber

    • WolfgangK
    • 19. Dezember 2005 um 10:55

    Hallo,

    WurstWerner hat die Vorgehensweise ja schon sehr gut beschrieben - Auch wenn du keine Installations-CD hast, die Vorgehensweise kann von der RME-Seite abgerufen werden, ebenso die richtigen Treiber. In der Readme /Liesmich-Datei steht die richtige Vorgehensweise drin.

    Zu unterscheiden sind Firmware- und Treiberupdates. Firmware = Flash-Update des FF800, Treiber = Gerätetreiber im PC.

    Hier sind die Dateien: http://www.rme-audio.de/download/treiber.htm

    Da ist ja sogar ein neuer Treiber dabei, den ich noch nicht habe ... Nun gut, solange das FF bei Dir noch nicht läuft, bitte keine Firmware-Updates anstoßen!

    Wenn du bereits einige Installationsversuche erfolglos abgebrochen hast, ggf. auch mal in der Software- und Registrierungsabteilung von Win (oder hast Du Mac?) nach Resten durchsuchen. Soetwas hatte ich letztens bei meiner WLAN-Karte. Den Treiber konnte ich nicht installieren, weil ein vorhergehender Versuch abgebrochen war.

    Falls Du mit dem FF800-Treiber von der HP vom 15.12. überhaupt nicht zurecht kommst, könnte ich Dir ggf. noch den etwas älteren schicken, den ich bei mir aktuell am laufen habe. Aber die Leute bei RME sind da bestimmt viel besser bestückt als ich.

  • SM58/57 Kopien, welche taugen vielleicht doch was ?

    • WolfgangK
    • 15. Dezember 2005 um 12:53

    Hallo,

    ich finde preiswerte Vocal-Mics mit Schalter auch gar nicht so schlecht, z.B. als Talkback-Mikro. Dann kann ich die Monitorwege offen lassen und wenn ich was sagen will, schalte ich das Mikro einfach ein.

    ... auf der Bühne finde ich es aber nicht so gut. Schalter neigen dazu, dass die Leute ihn benutzen, und was dann passiert, ist klar ...

  • Rode NT-5 am Rednerpult

    • WolfgangK
    • 3. Dezember 2005 um 23:04

    Hallo artcore,

    nun, das Härteste war ein Redner, der sich beim Anblick des kaum zu erkennenden Kleinmembranmikro´s tief hinunter beugte und laut in das Mikrofon rief, ob man ihn überhaupt hören könne ...

    ... er hat sich selber über die mit diesem kleinen Mikrofon erzeugte Lautstärke gewundert und hatte auch gleich die Lacher des Publikums auf seiner Seite ;)

    Ach ja, trotz Compi.

    Bezüglich "offener Kanal": In den Lastenheften der Landesmedienanstalt steht sogar drin, dass bevorzugt GM einzusetzen sind. Das ist zwar nicht physikalisch zu untermauern, aber es sieht halt größer aus und ist damit auch besser. Wie übrigens immer im Leben. Da musst Du nicht einmal an die 100W-Stereoanlage denken, die selbstredend besser ist als die 60W-Anlage des Nachbarn. Auchdie 90 Euro 5.1 Surround-Anlage ist logischerweise viel besser als meine Monitore und eine Kamera mit 6 Mio Pixel macht logischerweise besser Bilder als eine mit 3 Mio Pixel.

    2 kg abgelaufenes Fleisch stinken ja auch mehr als 500g Frischfleisch :D

    OK, das war jetzt gemein. Ich höre jetzt auf.

  • Rode NT-5 am Rednerpult

    • WolfgangK
    • 2. Dezember 2005 um 19:38

    Hallo artcore,

    ja, mehrfach. An Rednerpulten oder auch frei hängend oder stehend. Außer der optischen Größe keine Probleme. Ich hatte sogar mal eine Anordnung bei mir am Regietisch, als ich überlegt habe, für den "offenen Kanal" zu produzieren. Dazu hatte ich ein C414 mit Nierecharakteristik, 0dB Vordämpfung und Highpassfilter auf 75Hz vor dem Sprecher und in ca, 1,5m Abstand links und rechts dahinter die Studiomonitore. Auch keine Probleme.

    Wenn Du der Meinung bist, Großmembräner würden schneller zu Rückkopplungen führen, überleg doch bitte auch mal, an wieviel Möglichkeiten das abgesehen vom Membrandurchmesser liegen kann. Die Mikrofone haben z.B. alle eine unterschiedliche Empfindlichkeit, die logischweise auch zu völlig unterschiedlichen Ausgangsspannungen bei gleichem Schalldruck führt. Um also einen Test auf Grundlage der Membrangröße machen zu können, müsste man zunächst einmal den Preamp, bzw. den Gain am Pult, so einstellen, dass er bezogen auf die Ausgangsspannung bei gegebenem Schalldruck vergleichbare Pegel liefert. Ich habe das noch nie gemacht, hast Du Lust dazu? Probiere es doch mal aus.

  • Welcher Schalldruck ist nötig ?

    • WolfgangK
    • 1. Dezember 2005 um 07:51

    Hallo Audio-Pip,

    Du kannst folgende PI*Daumen²-Regel anwenden:

    1) bei jeder Entfernungsverdopplung verringert sich der Schalldruck um 6 dB
    2) bei jeder Entfernungsverzehnfachung verringert sich der Schalldruck um 20 dB

    Das ist übrigens unabhängig von der Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher. Denn wenn ein System eng strahlt, ist auch der Schalldruck in 1m Entfernung bereits entsprechend höher. Was schwerer wiegt, ist, ob es ein Raum mit reflektierenden Flächen, also z.B. eine Halle, ist, oder ob es sich eher um einen freifeldähnlichen Raum, wie z.b. ein Open Air auf Wiese, handelt. Die o.g. Abschätzungen gelten für´s Freifeld.

    Bei 145 dB SPL 1m vor einem Stack wirst Du also in 10m Entfernung 128 dB SPL haben. Die 3 dB zusätzlich kommen von der anderen PA-Seite, die nach 10m natürlich schon parallel zur ersten PA-Seite wirkt. In 20m Entfernung wirst Du dann noch 122 dB SPL haben, in 40m Entfernung noch 116 dB SPL.

    Außer dieser Schalldruckbetrachtung kommt´s natürlich auch auf die Menge an Reflektionen, Echo´s und den Klang ansich an. 145 dB 1m vor einer Box ist nämlich schon ein Wort zum Sonntag. Stell Dir mal vor, bei diesem Schalldruck geht jemand 1m vor der Box her. Der Schalldruck liegt ja weit über der Schmerzgrenze. So laut kann man also eigentlich gar nicht machen, es seihe denn, dass ganze ist außerhalb des Publikumsbereichs, z.B. geflogen.

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