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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • 01V96V2 - Studiomanager-Update

    • WolfgangK
    • 6. November 2005 um 21:28

    Hallo Kollegen,

    ich habe ein 01V96V2, das ich häufiger mit dem Yamaha-Studiomanager und dem 01V96-Editor benutze. Der Editor erlaubt mir laptop-basierte 01V96-Einstellungen, die on- und offline angefertigt werden können. Es ist quasi die 01V96-Abbildung mit richtigen Kanalzügen auf dem Läppi. Aber das wisst Ihr bestimmt alles. Mein Problem ist, dass mir der Editor häufiger abstürzt - nur der Editor, nicht das Pult. Trotzdem ist das ärgerlich.

    Mein 01V96-Editor ist der Yamaha 01V96-Editor V2.0.0 mit dem Copyright-Hinweis 2002-2004. Mein Studio-Manager ist der Yamaha Studiomanager V2.0.1 mit Copyright-Hinweis 2002-2004.

    Meine Frage: Wo bekomme ich eine neuere Version, z.B. aus dem Jahr 2005?

    Nun habe ich auf der Yamaha-Homepage im Download-Bereich bereits gesucht und für den 01V96 (ohne V2-Hinweis) den Studiomanager V1.02 gefunden. Der scheint aber doch nun älter zu sein als das, was ich sowieso schon habe.

    Wo bekomme ich also die aktuellen Softwarestände her und wieso hat Yamaha nur veraltetes Zeugs auf der Homepage??? Und wieso kennt Yamaha noch nicht die Version V2? Mache ich hier einen Fehler??? Suche ich an der falschen Stelle???

  • kostenlose Freeware für Laptop gesucht

    • WolfgangK
    • 6. November 2005 um 19:52

    Hallo Leute,

    wer kann mir ein paar Tipps geben, welche möglichst kostengünstige Software ich downloaden kann, um damit Pausenmusik vom Laptop zu machen. So mit automatischem Hin- und Herfaden, Titellisten, ... Ggf. sogar mit Monitor-/Vorhörfunktion. Am liebsten wäre mir natürlich Freeware, die auch gewerblich kostenlos genutzt werden darf.

    ps: Falls das Thema hier schon mal behandelt wurde bitte ich um Nachsicht - ich wusste nicht, nach welchen Begriffen ich suchen sollte. Das ist nämlich eigentlich gar nicht mein Thema.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Kugel-Charakteristik (Schoeps MK5g) für Beschallung? RP,Chor

    • WolfgangK
    • 6. November 2005 um 19:05

    Hallo,

    ich habe in den vergangenen Wochen drei Mikrofone getestet. Vom Nobel-Gefell M300 über Beyerdynamic MC930 bis zum zum preiswerten Rode NT5, also in der Preisklasse zwischen 300 und 1.500 Euro das Paar. Allesamt Kleinmembran-Kondensatormikrofone mit Nierencharakteristik, damit sie auch live verwendbar sind. Leider habe ich jetzt adhoc keine Zeit, den ganzen Testbericht zu schreiben, aber das wesentliche Ergebnis schon mal vorweg: Die MC930 waren den M300 und den NT5 überlegen. Bei Interesse an den MC930 einfach mal über meine Website anmailen - ich werde mir wohl mal ein paar davon besorgen. Ggf. gibt´s bei Sammelbestellung Extrarabatt.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Problem mit A&H Mixwizzard 16:2DX

    • WolfgangK
    • 21. Oktober 2005 um 18:17
    Zitat von "Peerless"

    Wenn das Inserkabel steckt und frei in der Luft hängt is kein surren da.... wär dann die frage was mir das nun sagen soll :?

    Hallo Peerless,

    dann schau dir vielleicht doch nochmal mein Posting an ...

  • Problem mit A&H Mixwizzard 16:2DX

    • WolfgangK
    • 21. Oktober 2005 um 11:02

    ist das Surren von der Lage bzw. von der Verlegung des Insertkabels oder der Stromkabel abhängig?

    Sind Masse, Send und Return des Insertkabels richtig angeschlossen? Liegen die Rackschienen auf Erde? (Vielleicht doch eine Erdschleife?) l

    Surrt es auch beim Einschleifen der Geräte in andere Mischpultkanäle? Ggf. mal Insertbuchse prüfen, die machen schon mal Ärger.

    Sind Mischpult und Insert-Gerät an der gleichen Stromversorgung angeschlossen? Schon mal versucht, einen der beiden Stecker zu drehen? Oder auch mal beide?

    Arbeitet eines der Geräte mit einem externen Netzteil? Liegt das ggf. in der Nähe des I-Kabels? Liegt die Niederspannungsleitung des Netzteils ggf. in der Nähe der Audiosignalkabel?

    Sind natürlich alles nur Spekulationen, aber wenn das Brummen bei unterschiedlichen Insert-Geräten aufkommt, kann es ja nicht an den eingeschleiften Geräten liegen. Es kommen also nur Kabel oder Mischpult in Betracht. Oder habe ich hier etwas übersehen?????

  • Feedbackprobleme

    • WolfgangK
    • 17. Oktober 2005 um 13:56

    Wenn soetwas passiert nehme ich mir wo immer es geht die Zeit zum Suchen. Ich fange immer damit an, die Reproduzierbarkeit festzustellen. War das ein einmaliges Ereignis, oder kann ich z.B. das beschriebene Feedback wiederholen - gezielt wiederholen? Nur wenn die Reproduzierbarkeit gegeben ist, kann sicher festgestellt werden, über welchen Weg sich z.B. die Rückkopplung aufgebaut hat. Dabei kann man dann auch schnell feststellen, ob der erste Eindruck, dieses oder jenes wäre ganz bestimmt zu gewesen, ..., stimmt.

    Dabei würde ich in Theatern, Stadthallen, ... die Kollegen aber nicht unterschätzen. Wenn ich in solchen Häusern bin, gehe ich meist mit meiner Technik auf irgendwo eingebaute XLR´s. Von dort aus gelangt das Signal zu verschiedenen Regieräumen, die dann beliebig zusammen oder auseinandergeschaltet werden können, je nachdem, was man für eine VA gerade so braucht. Meist besuche ich vor dem Aufbau die Kollegen und schaue mal, was die so treiben und haben. Mein Gefühl: Es gibt immer mal wieder Leute, die möchten einem mal was zeigen ... Aber meist wird es wohl so sein, dass bei der normalen ARbeit ggf. auch mal von denen ein falscher Fader hochgezogen worden sein könnte, also völlig unbeabsichtigt.

    Also Ruhe bewahren, Reproduzierbarkeit prüfen und dann ganz logisch das Signal verfolgen. Entsteht die Rückkopplung nicht über deinen Tisch (notfalls mal ein paar Stecker ziehen), dann gezielt die Kollegen suchen und ansprechen - schließlich muss man für eine VA auch eine gewisse Betriebssicherheit garantieren, und sei es nur für eine ggf. kommende Folge-VA.

    Unabhängig, ob ein Kollege dir mal was zeigen wollte oder ggf. auch nur zufällig und völlig unbeabsichtigt irgendetwas auf- oder zugemacht wurde, gilt meiner Meinung nach: Wer in der Lage ist, solchen Phänomenen nachzugehen, zu finden, der wird dadurch nicht dümmer und schon gar nicht "für dumm verkauft".

    Was ich damit meine ist z.B. folgende Situation: Aufbau für eine gemeinnützige VA in einer Schulaula am unteren Ende des Budgets (also nicht meine Technik, sondern zusammengewürftelt von div. Vereinen, ...). Dabei stelle ich fest, dass für eine kurze Zeit die Lampen an den Endstufen wackeln. Purer Zufall, dass ich das gesehen habe. Es war so kurz, dass man noch nicht einmal ein Knacken hören konnte. Trotzdem habe ich mir die Helfer der Vereine geschnappt, gezielt darauf angesprochen und gefragt, wie das sein kann. Natürlich konnte das niemand erklären. Also habe ich die Leute gebeten, den gesamten Stromweg zu prüfen - Wackelkontakt, alle Stecker richtig drin, ... Ergebnis: Ja, alles richtig drin, hat auch gar nicht mehr gewackelt. Mir kam das irgendwie komisch vor, also selbst hin und mal richtig an der Leitung gewackelt - na? Siehe da! Ein defekter Dreifachstecker war´s.

    Wäre der Fehler erst in der VA hochgekommen, und nach Murphy wäre er sicher nicht früher wiedergekommen, hätte ich den schwarzen Peter gehabt. Ich bin schließlich der "Fachmann". (Und bei dem gerinsten Versuch, die Schuld auf die Leute aus den Vereinen zu schieben, würden die betroffenen Personen möglicherweise anfangen, mich schlecht zu machen - das kann ich mir leider auch nicht leisten ...) Nun ist es aber eher so, dass die gerne mit mir arbeiten, denn egal was passiert, ich kümmere mich ja darum ... (und finde häufig auch die Ursache 8) )

  • Stereo Vitalizer MK2

    • WolfgangK
    • 14. Oktober 2005 um 09:02
    Zitat von "pascal"

    ... Ich widerspreche den Skeptikern hier entschieden.

    Natürlich ist ein Exciter kein Garant für einen guten Livesound.

    ...

    Hallo Pascal,

    ich habe das Gerät und bin sehr zufrieden damit. Es macht schnell und unkompliziert einen guten Klang (wenn man das Prinzip richtig verstanden hat). Aber in der Bedienungsanleitung steht auch, dass es KEIN Exciter ist! SPL sagt aus, dass die Erhöhung der Brillanz, ... über frequenzselektive Pegel- und insbesondere den Phasenanpassungen entsprechend den Mundson-Fletcher-Kurven funktioniert. Dabei seien die Phasenverschiebungen wohl der Teil, der den Vitalizer von den Eingriffmöglichkeiten des "normalen" EQ´s abhebt. (Exicter lassen harmonische Oberwellen durch Verzerrungen an entsprechend "gebogenen" Kurven entstehen)

    Meine Empfehlung zu diesem Gerät: Wird live gespielt, sollte durch vernünftige Mikrofone genügend Druck und Glanz vorhanden sein. Ansonsten lieber bessere Mikrofone oder Kanaleinstellungen. Bei Midi, ... kann das Gerät als Insert je nach Expander, ... zu erheblichen Verbesserungen führen. Eine vernünftige Einstellung ist aber "Chef-Sache", weil nun wirklich nicht ganz einfach zu verstehen.

    Im Studio nehme ich übrigens auch lieber vernünftige Mikrofone, als das Gerät. Ich gehe immer mehr von (allen) Psychoakustikern ab.

  • Mikrofonset für Schlagzeug

    • WolfgangK
    • 13. Oktober 2005 um 10:27

    Hallo,

    als ich mal wieder nach Meinungen zu Mikrofonen gesucht habe, ist mir dieser Thread und auch die Frage von MatzeM aufgefallen:

    Zitat von "MatzeM"

    ... Hatte das MC930 mal für Chor und Piano probiert und wahr sehr angetan, da es einen sehr "warmen" und transparenten klang hat. :) Wie es sich als Overhead verhält weiss ich leider nicht. Matthias

    Ich mache gerade einen Vergleichstest zwischen Rode NT5, Beyerdynamic MC930 und Mircotech Gefell M300, also in der Liga zwischen 300 Euro und 1.500 Euro pro Paar. Ich vergleiche die Mikrofone in verschiedenen Aufnahmesituationen (2 Spielmannszüge, 2 Chöre, 1 Bläserensemble).

    Soll ich mal über den Ausgang berichten, wenn die Tests abgeschlossen sind?

  • Was ich an meinem digitalen Liebling gerne anders hätte

    • WolfgangK
    • 6. Oktober 2005 um 20:44
    Zitat von "guma"

    ... Ich muss mir jetzt doch mindestens aus konzeptionellen Gründen mal doch auch den DDX anschauen, da das Ding wohl B. untypisch relativ zuverlässig ist, was man hier so liest oder ?

    Hi guma,

    meine Band hat den DDX für kleinere Sachen, um sich von der Bühne aus selbst zu mischen. Ich habe denen das Pult soweit eingestellt, dass sie quasi nur noch die Fader bedienen müssen. Das Pult ist zur Zeit 2-3 mal pro Woche im Einsatz - keine Probleme. Ansehen sollte man sich das Teil allemal. Das Display ist z.B. zum Schießen, ... aber wie oben beschrieben gibt´s eben auch einige gute Dinge.

    ps: mein 01V96 macht natürlich auch keine Probleme ... 8)

  • Was ich an meinem digitalen Liebling gerne anders hätte

    • WolfgangK
    • 6. Oktober 2005 um 12:14

    Hallo,

    solche Wünsche sind nicht ganz einfach zu äußern. Ich habe z.B. ein 01V96V2 und würde mir gerne mehr Kanalfader wünschen, z.B. 20 oder 24 Kanäle pro Ebene und natürlich alle mit Mic-Preamp. Aber das bedeutet dann logischweise auch, dass das Pult nicht mehr in 19"-Breite zu realisieren ist, und das wäre mir dann doch noch wichtiger als die zusätzlichen Kanäle. Außerdem würde es dann teurer - auch schlecht.

    Was dem 01V96 sicherlich gut tun würde, wäre, jedem Kanal einen Drehregler zusätzlich zu gönnen. Der könnte dann mit PAN, Fx, Monitor belegt werden. Damit könnte man an den Fx oder Monitor drehen, ohne den direkten Zugriff auf die Kanäle zu verlieren.

    Die "Isolate"-Funktion vom DDX ist auch nicht schlecht, allerdings habe ich beim 01V noch gar keine VCA-Gruppen gebraucht. Ist ja auch nur ein kleines Pult für kleine VA (größere habe ich auch nicht). ist beim DDX also nicht schlecht, wäre auch am 01V96 nicht schlecht, habe ich aber noch nie gebraucht.

    Eine Matrix wäre aber auf jeden Fall sehr wünschenswert. Dann könnte man schnell mal eine Auskopplung für Saal- oder Gangbeschallung oder auch für Delaylines vornehmen. Geht beim 01V96 nur über Subgruppen, wobei dann aber auch die Pegel Richtung Master-Ausgang verändert werden. Matrix wäre also echt gut.

    Was mir beim 01V96 ansonsten auch nicht gefällt: Die Gates- und Compis können nur mit Sidechain versorgt werden, in dem ich einen Aux-Weg dafür nutze. Aux habe ich aber nicht über. Also wäre eine Key-Filter-Nutzung ohne Aux-Weg sinnvoll. Einfach den Quell-Kanal anwählen, einfache einbändige parametrische Filtereinstellung und fertig ist der Sidechain (soweit meine Vorstellung).

    Apropos Filter: Highpass je Kanal fehlt beim 01V96 auch

    Bezüglich Trennung Bedienoberfläche - Soundprozessing: Digitalpulte sind aufgrund fehlender direkter Zugriffe (Stichwort: haptische Bedienung) schlechter zu bedienen als analoge Pulte. Nicht wegen analog, sondern wegen Bedienelemeteanordnung. Wünschenswert wäre also "analoge" Bedienoberfläche mit digitaler Signalbearbeitung.

  • Wer kennt ETEC oder ETEG-Boxen?

    • WolfgangK
    • 5. Oktober 2005 um 15:50

    Oh ha,
    dann doch besser die Finger davon lassen ...

  • Wer kennt ETEC oder ETEG-Boxen?

    • WolfgangK
    • 5. Oktober 2005 um 06:49

    Oh ha,

    kennt denn wirklich niemand diese Marke?

    :cry:

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 4. Oktober 2005 um 09:04

    ... dazu bedarf es dann wohl keines weiteren Kommentares :oops:

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 3. Oktober 2005 um 19:11

    @ Guma:

    Fourier - was ist das lange her. Die Fouriertransformation habe damals kennen gelernt, um zeitlich dynamische Vorgänge höherer Ordnung in statischen linearen Gleichungen umwandeln zu können. (Hoffentlich ist das noch richtig in Erinnerung geblieben).

    Wie kann man denn in einem EQ mittels Fourier in Echtzeit arbeiten???? Nach deiner Beschreibung würde ich eher sagen, dass das auch eine nette Marketingaussage sein könnte. Aber was soll´s.

    Besten Dank für das Lob. Hätte nicht gedacht, dass alles richtig ist. Wenn man so Fragen gestellt bekommt, könnte es ja auch leicht sein, dass man sich zu weit aus dem Fenster herauslehnt ... Wir kennne uns ja auch (noch) nicht persönlich.

    Viele Grüße
    Wolfgang K

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 3. Oktober 2005 um 14:38

    Hallo Guma,

    ich habe doch gar nicht behauptet, dass der Graphik-EQ immer genau die Resultierende anzeigt. Vielmehr habe ich gesagt, dass ich die Frequenzgangkorrektur an einem Graphik-EQ schneller herausbekomme, als bei einem parametrischen EQ.

    So, und dann gucken wir mal, ob ich deine Fragen einigermaßen beantworten kann - interessiert mich ja auch!

    zu 1) fünf benachbarte Bänder eines Terzband-EQs werden um je 4,5dB nach unten gezogen. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach keine Badewanne, sondern die Resultierende entspricht etwa der Reduzierung des mittleren Bandes um ca. 9 dB mit geringerer Güte, ich schätze mal ca. 3. Wie richtig liege ich?

    zu 2) wir ziehen ein Band um 12 dB nach unten und die zwei Nachbarbänder um 4,5dB nach oben. Dann sollten wir auf jeden Fall einen sehr schmalbandigen Filter haben. Q schätze ich auf jeden Fall größer 5 ein, und die Pegelreduzierung, na, was sagen wir denn mal,..., ok, ich sage mal -6dB. Wird nicht ganz richtig sein, aber die Größenordnung müsste stimmen.

    zu 3) Was sagen uns Transversalfilter? Was die UNS sagen, weiß ich nicht. MIR sagen sie bislang nicht sehr viel.

    Und nun nochmal zur Darstellung meine Meinung von oben: Die erste Aufgabe hätten mit parametrischen EQ´s folgendermaßen gelautet:

    zu 1) Wie sieht der resultierende Frequenzgang eines 5-bändigen vollparametrischen EQ´s aus, dessen Mittenfrequenzen im Verhältnis 1:1,26 bei einer Güte von 4,3 um 4,5dB abgesenkt werden?

    Welche Aufgabe ist nun einfacher zu verstehen? Meine oder Deine? Für mich ist Deine Aufgabe auf jeden Fall einfacher zu verstehen. Das mag für Dich aber völlig anders sein, ggf. kannst du mit den Parametern des parametrischen EQ´s viel besser umgehen.

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 2. Oktober 2005 um 22:38

    Hallo Kollegen,

    natürlich greifen die einzelnen Bänder eines graphischen EQ´s in die Nachbarbänder ein. Aber das tun die Bänder eines parametrischen EQ´s je nach Einstellung doch auch. Somit bleibt der Vergleich zwischen graphischem und parametrischem EQ für mich nach wie vor ganz einfach - auch wenn ihr mich jetzt schlagt:

    Die Frequenzgangkorrektur eines Graphik-EQ kann ich mir (auch mit Durchgriff auf die Nachbarbänder) viel leichter vorstellen, als bei einem parametrischen EQ, wo ich mir zunächst einmal die Kurven der einzelnen Bänder aus Mittenfrequenz, Pegelveränderung und Güte bilden muss, bevor ich an die möglichen Auswirkungen von Überlappungen durch die anderen Bänder denken kann.

    Deshalb bin ich ja so froh, dass mein parametrischer EQ ein Display mit Kurvendarstellung hat.

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 1. Oktober 2005 um 20:06
    Zitat von "guma"

    Ein Versuch der Nachahmung von Terzeq-Filtergüten mittels param. EQ ist in der Praxis eigentlich völliger nonsense ! ...

    Hallo Guma,

    ja, da hast Du wohl Recht. Ich stelle mir das gerade mal bildlich vor, einen 31-bändigen graphischen EQ durch einen 31-bändigen vollparametrischen EQ nachzubilden. Das wären dann 93 Drehregler, welche nicht mehr könnten, als 31 Schieberegler, bei denen mal sogar noch die Stellung auf Anhieb ablesen kann. Womit auch gleich der Vorteil der Graphic-EQs klar wäre ...

    Aber da erschleicht mich ein anderer Gedanke: Du wirst das doch wohl nicht geschrieben haben, weil du annahmst, dass ich so einen Wahnsinn machen wollte, oder? 8)

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 1. Oktober 2005 um 12:54

    Hallo DasIch,

    besten Dank! Die "relativ einfache" Umrechung erweist sich auf den Seiten vom Eberhard als gar nicht so einfach. Zumindest für mich gehören Wurzelbrüche nicht unbedingt zu dein einfachsten Rechenoperationen.

    Allerdings hat EBS auf einer anderen Seite eine entsprechende Erklärung gegeben. Es geht nämlich über die Bandbreite. Bei einer Mittenfrequenz von z.B. 1kHz beträgt die Bandbreite einer großen Terz 231Hz. Teile ich nun 1000 durch 231 komme ich tatsächlich relativ einfach auf 4,3 ... War doch klar, oder? :D

    Na gut, das war natürlich nicht klar, deshalb habe ich ja die Frage gestellt. In diesem Sinne nochmal besten Dank an DasIch für den hilfreichen Link!

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 1. Oktober 2005 um 11:16

    Hallo MarkusZ,

    kannst Du mir bitte erklären, wieso die Güte von Terzbandfiltern 4,3 und nicht 3 ist? Ich würde gerne den Hintergrund verstehen.

  • Güte bei graphischen Terzband-EQs

    • WolfgangK
    • 30. September 2005 um 11:57

    Hallo Kollegen,

    eine kleine grundsätzliche Frage, damit ich nicht auf dem Holzweg bin:

    Ein Terzband-EQ ist deshalb ein Terzband-EQ, weil die Frequenzbänder einen Abstand von 1/3-Oktaven haben. Das müsste ja noch richtig sein, oder? Gut, jetzt nehmen wir mal an, ich wollte ein Frequenzband eines graphischen Terzband-EQs durch einen vollparametrischen EQ nachbilden, welche Güte müsste ich einstellen?

    Meine Überlegung ist, dass ich die Güte auf 3 einstellen müsste, damit die Bandbreite des parametrischen EQ mit der Bandbreite des graphischen EQ übereinstimmt. Das hört sich für mich zunächst einmal logisch an, aber stimmt das auch?

    :?:

    Ich habe da derzeit ein ungutes Gefühl im Bauch, weil ich bei meinem Digi-Pult die Güte der einzelnen Frequenzbänder bis auf 10 erhöhen kann. Wenn die Güte 3 aber bereits einem Terzband-EQ entspricht, dann wäre der EQ doch völlig übereinstellbar, oder? Wozu braucht man denn solche großen Güten? Das sind ja fast schon Notch-Filter!

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