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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • Zeck, weg vom Markt, warum?

    • WolfgangK
    • 4. Mai 2005 um 08:44

    Hallo,

    Zeck existiert als Marke weiterhin - ob es die ursprüngliche Firma noch gibt, weiß ich allerdings nicht.

    Hier der Link zur Marke: http://www.zeck-audio.de/

    Gilt das eigentlich auch für Zoffmusic?

    btw: Wie heißt der bekannteste arabische Tontechniker?
    ... Machmahall

  • Richtmikrofone bis 300,- Euro

    • WolfgangK
    • 3. Mai 2005 um 07:59

    Hallo,

    ich kann zu den Richtmikrofonen nichts sagen, aber zu Theateraufführungen. Wenn die Bühne KEINEN Holzboden hat, dann hätte ich die Empfehlung, mal über Grenzflächen nachzudenken. Habe das mal in der Stadthalle Hagen (glaube ich zumindest, kann aber auch woanders gewesen ein) bei einem Kollegen gesehen, der Chöre abgemischt hat. Die Vorteile liegen auf der Hand: nicht sichtbar und klanglich war ich höchst beeindruckt. Ich habe mir auch noch den Mikrofontyp nachgefragt, habe aber Hersteller und Bezeichnung vergessen. Habe aber eher geringe Preise in Erinnerung.

    Warnung: Bitte keine Grenzflächen auf Holzfußboden legen, wegen Trittschall. Auf weichen Untergründen funktioniert das mit den Grenzflächen auch nicht. Dann lieber im Theaterbereich die Mikro´s in der Dekoration verstecken (wenn die nicht allzu oft gewechselt wird).

    Ach ja, Mikrofonanordnung in AB mit einer Mikrofonbasis von 60cm habe ich noch in Erinnerung. Bei größeren Mikrofonbasen wird´s sonst in der Mitte dünn und bei geringerer Basis zu monophon. OK, das nächste Stichwort. Laufzeitmikrofonie hat den großen Vorteil, dass man Stereo überträgt und die Leute auf der anderen Seite trotzdem noch alles hören können ;)

  • Was tun gegen Nahbesprechungseffekt beim KMS 105 ?

    • WolfgangK
    • 22. April 2005 um 08:41

    Wora hat´s auf den Punkt gebracht - ran an den Sänger.

    by the way: Wenn er Sänger schon nicht mit einem Handmikrofon umgehen kann, wie sieht denn dann die Alternative mit einem Headset aus? Ggf. mit Qualitätseinbußen, was das Mikro angeht, aber ansonsten? Vielleicht ist das Mikro dann etwas schlechter. Aber verbunden mit einer gleichmäßigeren "Besprechung" könnte das dann doch noch zu einem Klangvorteil führen.

  • Digital Pulte, ab wann machen die Sinn und Spass

    • WolfgangK
    • 20. April 2005 um 16:45

    Na gut, hier auch noch meine Meinung:

    bei bekannter Band möchte ich mein 01V96 nicht missen. Klein, leicht, Stecker rein, einschalten, recall, fertig. Mit In-/Output-Extention und gutem externem Hall reicht das fast immer.

    Auf einer VA mit mehreren unterschiedlichen Bands, die ich nicht so genau kenne, nehm ich dann doch lieber eine "analoge" Konsole mit Siderack(´s). Übersicht und Bedienung sind dann einfach besser. Dann klingst auch besser, weil man besser mischen kann. Und das ist wichtig und rechtfertigt auch den größeren Auf-/Abbauaufwand, ...

    Und noch ein Kriterium: Auf einer "wilden" VA schütze ich mich dann auch noch lieber mit einem größeren, massigeren Frontplatz. Ein kleines 01V96 würde bereits ein einziger Gast, der aus welchen Gründen auch immer sein Gleichgewicht verliert, umstoßen können. Dann zählt einfach Masse (und Klasse).

    Was ich bei dieser Diskussion hier gut finde: Es wird nicht versucht, digitalen Konsolen einen schlechteren Klang einzureden. (Ich nehme mit meiner 01V96 nämlich auch auf und dabei werden viel höhere Qualitätsanforderungen gestellt. Wer Lust hat: http://www.Kockord.de/studio.htm und dann mal auf "Vogelkonzert" gehen)

  • Midas Venice

    • WolfgangK
    • 20. April 2005 um 16:31

    Hallo,

    ich hatte letztes Jahr ein paar mal eine Venice 320 als dry-hire aus einem Verleih und fand den Aufbau ein wenig unübersichtlich. Aber sie ist klein und genau deshalb habe ich sie genommen. Bei den kleinen Jobs wäre ich mit (fast) jeder anderen Anlage wieder nach Hause gefahren - wegen Platzmangels. Inzwischen habe ich für solche Anlässe ein 01V96 im Winkelrack, das finde ich natürlich noch besser (so lange man die Band kennt und das Pult nicht immer neu einstellen muss)

    Was ich bei den Venice sehr schön finde, ist die Umschltung PFL/AFL. Gerade wenn man Künstler mischt, die häufig im Chor singen, kann man damit auch aus ungünstigen Standorten heraus über Kopfhörer hervorragenden Chorgesang mischen.

  • Was tun gegen Nahbesprechungseffekt beim KMS 105 ?

    • WolfgangK
    • 20. April 2005 um 16:20

    Hallo,

    dann bleiben ja nur drei Wege übrig:

    1) Multiband-Compressor mit KSM105,
    2) Mikrofon ohne ausgeprägtem Nahbesprechungseffekt, oder
    3) Finger am EQ lassen

    ps: ggf. geht es aber doch mit Sidechain:
    Y-Kabel auf 2. Eingang, den 2. Eingang von der Stereosumme, allen Subgruppen, Auxwegen, ... herunter nehmen, am EQ Bass herausnehmen(!), Signal vom Direct-Out zum Sidechain-In, Sidechain enablen, und heraus kommt schon mal ein komprimiertes Signal, dass nicht wegen der tiefen Frequenzen an zu pumpen fängt, jedenfalls nicht so leicht. Wenn nun der Compressor-Signalweg am Insert des 1. Eingangs vor dem EQ des 1. Kanalzugs liegt, kann dort besser mit dem EQ für die Bässe der Sound eingestellt werden, da das Compressorausgangssignal kaum vom Bass abhängt. Wobei ich allerdings immer zur Variante 3, Finger am EQ lassen, tendieren würde. Denn das Rack zu jedem Gig umzubauen, ist nicht unbedingt mein Ding und für die Sidechain-Methode kann ich mich eher bei Digitalpulten mit eingebautem Compressor begeistern. Von dem Tausch des 105 würde ich angesichts der mit dem Mikrofon verbundenen Qualität, bzw. des aus dem Tausch ggf. resultierenden Qualitätseinbruchs auch erstmal Abstand nehmen.

  • Rhode Mic's

    • WolfgangK
    • 14. April 2005 um 12:40

    hat vielleicht auch jemand Erfahrungen mit den Rode NT5?

  • Beratung, Sendeanlage Bass

    • WolfgangK
    • 4. April 2005 um 13:05

    Bei Bass-Sachen bin ich inzwischen sehr vorsichtig. Hatte mal eine DI-Box, die trotz entsprechendem Frequenzgang einfach keine Bässe durchgelassen hat - jedenfalls klang es nachher nicht mehr vernünftig.

    Also nicht nur A-B-Vergleich der Funkstrecken untereinander, sondern, wie ein Vor-Poster schon gesagt hat, immer gegen Kabelstrecke testen!!!

  • Abnahme Blaskapelle

    • WolfgangK
    • 4. April 2005 um 13:03

    Darf ich mal einen ganz anderen Vorschlag machen?

    Vor dem Hintergrund, dass eine Blaskapelle, die an einer 80m breiten Wand in eine 30m tiefe Halle spielen soll (habe ich das richtig verstanden?), ansich schon recht laut ist, i.d.R. Technik nicht mag, Budget klein, ... kann ich mir folgendes vorstellen:

    Die netten Herren spielen so, dass sie i.d.R. auch ohne Verstärkung auskommen. D.h. es existiert auf der Bühne ein sogenannter homogener akustischer Klangkörper, der 30*30m bereits allein beschallen können sollte.

    Dann könnte man herkommen, EIN Mikrofon so ca. 2-3m vor der Bühne abhängen, ab ins Pult und dann auf zwei Delaylines aufteilen, welche die noch fehlenden 2*25m ganz links und ganz rechts in der Getreidehalle beschallen, zu denen die Blaskapellen allein nicht mehr hinkommen.

    ==> Dieser Vorschlag ist nichts für Techniker, die etwas zu tun haben wollen. Er dürfte aber die Erwartungshaltung des Publikums zu mehr als 80% befriedigen.

    ps: sollte ich das falsch verstanden haben und die Bühne doch an der 30m breiten Stirnseite stehen, dann halt 2 Delaylines für 30-55 und 55-80m seitlich mglichst höher als 2,5m aufstellen.

  • Signalquelle Solo- Sängerin

    • WolfgangK
    • 4. April 2005 um 09:38

    Hi MRSpeaker,

    du kommst aus Wadersloh? Ist ja quasi um die Ecke.

  • Sound einstellen während Gig´s - Herumlaufen/am FoH bleiben

    • WolfgangK
    • 1. April 2005 um 14:19

    Hallo Kollegen,

    ich nehme mal die folgenden beiden Threads aus einem anderen Thema, wo sie OT waren. Es geht um das Thema Sound während eines Gigs einstellen - rumlaufen oder am FoH bleiben.

    Zitat von "wora"

    off topic-------------------------
    Audiobug:
    deine aussage zu "wir besitzen zwei beine" beschäftigt mich.
    klar, man sollte sich schon mal auch andere plätze im publikumsbereich anhören, um sich einen eindruck zu verschaffen ob es irgendwo größere problemstellen gibt.

    und ja - ich weiss: auf industrie-jobs geht es manchmal gar nicht besser...

    aber es gibt ja durchaus gigs die so gut besucht sind, das man vom pult kaum wegkommt.
    und wenn man den ganzen abend unterwegs ist, wer bedient dann das pult?
    wenn ich meinen job so verstehe, das ich nach dem soundcheck nix mehr machen muss, dann geht das klar.
    aber ein mischer, der mit der musik arbeitet, bekommt große probleme wenn er am FOH nicht das richtige hört.
    --------------------ende off topic

    Alles anzeigen
    Zitat von "Audiobug"

    wora:
    Ich kann`s mir nicht verkneifen:
    OT an:
    Ein gewisser GT aus MA brachte mal folgenden Spruch:
    Ich: Super Sound, wie machst Du das ?
    Er: Ach weisst Du, ich guck auf die Bühne, ich guck auf die Lämpchen, und dann guck ich auf die Leute. Dann passt das.
    Soweit zum Thema rumlaufen.
    OT aus.

    Alles anzeigen

    Ich stelle die Anlage möglichst immer so ein, dass es nicht nur gut klingt, sondern auch einigermaßen sicher läuft (z.B. keine große Feedback-Neigung, ...). So kann ich zumindest im Anfang einer Veranstaltung noch mal herum laufen und meine Ohren aufsperren. Nachher geht das nicht immer. Dann muss tatsächlich auch mal der Blick über die LED-Ketten oder der Griff zum Kopfhörer reichen, den ich nur selten benutze. Ich versuche mir die Unterschiede vom FoH zu anderen Sound-Bereichen zu merken, damit ich das ganze so einstelle, dass es dort, wo es gebraucht wird, vernünftig klingt. Ist aber ziemlich schwierig. Vor allem, weil sich die Ohren ja mit der Zeit an einen bestimmten Sound gewöhnen. Zum Schluss gehts dann meistens wieder mit dem Herumlaufen, aber dann ist es meist (hoffentlich) nicht mehr notwendig.

    Wie macht ihr das?

  • Signalquelle Solo- Sängerin

    • WolfgangK
    • 1. April 2005 um 13:18

    uuuups,

    mein letzter Beitrag war wohl mehr als OffTopic - es ging ja um eine einzelne Sängerin.

    Sorry!

  • Signalquelle Solo- Sängerin

    • WolfgangK
    • 1. April 2005 um 13:15
    Zitat von "timotimo"

    Und ich dachte, große Räume hallen mehr. Daher macht man den Raum mit dem Hallgerät groß!?

    Ansonsten stimme ich Deinen Ausführungen zu. Habe auch schon Aufnahmen im Schlafzimmer gesehen. Nein, nur Ton :)

    Na das mit dem Raum ist ja nicht ganz so einfach. Stell Dir mal vor, du hast eine Aufnahme in einem Badezimmer gemacht. Dann sind je nach Mikrofonabstand mehr oder weniger viele, harte, frühe Reflektionen auf der Aufnahme. Wie würdest Du diese Aufnahme im Nachhinein, z.B. durch Effektgeräte, so klingen lassen, als wäre sie in einem großen Raum gemacht worden? Um das hinzubekommen, müsste es dir gelingen, die Early Reflections zu entfernen. Viel Spaß.

    Ich habe mir folgendes Modell (Bild) davon gemacht: Mache ich die Aufnahme in einem kleinen Raum und stülpe nachher einen großen darüber, dann sehe ich den großen Raum nicht, solange ich in dem kleinen stehe. Mit anderen Worten: Einen kleinen Raum aufblasen geht nicht. Nehme ich dagegen in einem großen Raum auf, kann ich nachher problemlos per Fx einen kleinen Raum in den großen Raum hinein bauen. Da die Reflektionen des kleinen Raumes früher und direkter kommen, als die vom großen Raum, nimmt unser Gehirn den kleinen Raum früher wahr, als den großen. Mit anderen Worten: Einen großen Raum klein machen, geht.

    Btw: die theoretischen Grundlagen dafür liegen in den zeitlichen Abläufen der Schallwellen und dem Haas-Effekt. Da sich ein großer Raum gegenüber einem kleinen Raum durch längere Delayzeiten, größere Höhen- und Pegelverluste sowie Diffusität und längere Nachhallzeiten auszeichnet, wird ein kleiner Raum eher wahrgenommen und damit der größere Raum in den Hintergrund gedrückt. Aus groß klein machen geht, umgekehrt nicht wirklich.

    ==> Das darfst Du jetzt natürlich nicht mit dem Fall verwechseln, bei dem du überhaupt keinen Raum aufnimmst. Nimm mal an, du gehst ins Studio und das Studio hat einen Gesangsraum mit Nachhallzeiten, die über das gesamte Gesangsfrequenzspektrum kontinuierlich gering sind. Nach den Pflichtenheften der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten also 250ms bis 400ms. Dann wirst du bei deinen Aufnahmen so gut wie überhaupt keinen wahrnehmbaren Raum aufnehmen, und dann kannst du natürlich auch die Stimme mit Effekten breit, schmal, tief, nah, fern, spitz, flach, ... machen. Deshalb, und nur deshalb, gehen viele her und versuchen, die Gesangsaufnahmen so trocken wie möglich zu machen.

    Bei Chormusik, insbesondere bei klassischen Werken, gehe ich eigentlich immer einen anderen Weg, als er in der Pop-Musik üblich ist. Pop = trocken aufnehmen und Fx dahinter, fertig. Bei klassischen Übertragungen und Aufnahmen gehe ich aber den Weg, den passenden Raum für die Musik zu suchen und dann dort aufzunehmen. Das ist dann auch der Punkt, wo die Fummelarbeit mit der Mikrofonposition losgeht. Übrigens braucht man dazu nicht nur den passenden Raum, sondern auch einen Klangkörper, der homogen genug ist und eine Mikrofonie, die den Raum auch wirklich abbilden kann. Und spätestens dann bist du bei den "Hauptmikrofonen" á lá XY, MS, Blumlein, ab, AB, ORTF, NOS, ...

    Ich gebe zu, dass das ganze nicht einfach ist. Auf den ersten Blick meint man, es wäre anders und man könne mit Technik alles mögliche machen. Mir sind diese Feinheiten erst aufgefallen, nach dem ich mich längere Zeit mit akustichen Klangkörpern und insbesondere mit Chören befasst habe. Das hat den Vorteil, dass ich mich in diesen raum- und psychoakustischen Grundlagen mittlerweile relativ gut zurechtfinde.

  • 01v96 - software/firmware

    • WolfgangK
    • 1. April 2005 um 10:55

    Hi,

    bei mir im Karton waren mehrere Bedienungsanleitungen, ich weiß aber nicht mehr, ob ich beim 01V96 mehrere Sprachen wählen konnte. Es liegt aber auf jeden Fall eine CD bei. Ich gehe davon aus, dass dort die Sprachen zumindest für den Studiomanager ausgewählt werden können. (btw: ist meiner nicht vielleicht sogar nur englisch?) Im Zweifel einfach englisch behalten, ist sowieso die übliche Musiksprache. Firmwareupdates gibt´s übrigens auf der Yamaha-Homepage, sind aber nicht alle kostenlos.

  • Signalquelle Solo- Sängerin

    • WolfgangK
    • 1. April 2005 um 10:48

    Hallo,

    Großmembran haben durchaus Verfärbungen im oberen Mittenbereich, kleinmembranige Mikrogone i.d.R. nicht. Je nach dem, welches Ergebnis gewünscht ist, sollte man das eine oder andere nehmen. Hängt aber auch von der aufzunehmenden Stimme selbst ab. Als Einsingrichtung genau die 0°-Achse des Mikro´s zu nehmen, hilft bei der Aufnahme auch die Atem-, Plopp- und Zischlaute aufzunehmen. Wenn das gewünscht ist, bitte schön, ansonsten eher aus der 0°-Achse heraus drehen. Nahbesprechung führt oft zu basslastigen Aufnahmen, die sich, laut wiedergegeben, schwierig anhören. Ggf. lieber etwas mehr Mikrofonabstand, es geht ja um eine Aufnahme, bei der Rückkopplungen bei richtiger Handhabung der Geräte nicht auftreten werden. Dann wird aber auch ein Raum benötigt, der keine negativen Einflüsse auf die Aufnahme hat. Also entweder riesig groß, denn klein machen kann man den Raum nachher problemlos mit einem Raumsimulationsgerät, besser bekannt als Hall, oder durch Dämpfung ausblenden. Hierzu z.B. mit Lichtstativen ein Dreieck um den Einsingplatz aufbauen und mit dick und unregelmäßig gefaltetem Bühnenmolton abhängen. Interessant ist, dass man beim mehrmaligen Anhören einer Aufnahme letztlich doch jede Fliege husten und jede auch noch so kleine falsche Interpretation hört. Ich meine damit übrigens keine falschen Töne, sondern unbeabsichtigte Betonungen, ... Deshalb noch ein Tipp: Zeit, Ruhe, nicht rauchen, nicht trinken, und wenn´s gut werden soll, auch absolut gutes Equipment. WEr glaubt, dass sich die Mühe und der Aufwand mit Soundkarte lohnt, und Zeit genug hat. Ich habe schon Aufbauten mit zweifelhaften Mikrofonen gesehen, bei denen ein Mischpult zwischengeschaltet wurde, damit wenigstens Phantomspannung und ein Mikrofonvorverstärker vorhanden ist, das ganze dann mit guter(!) Soundkarte aufgenommen, ... und die Leute waren nachher glücklich. Na ja, wenigstens die erste Zeit.

  • Yamaha 01V96 vs Yamaha DM1000

    • WolfgangK
    • 31. März 2005 um 06:55
    Zitat von "PA-Peter"

    ... Dann mal eine Grundsätzlich Frage (damit habe ich mich bisher noch nicht so wirklich befasst, obwohl es schon recht banal ist):
    Besteht bei den Pulten neuerer Generation mitlerweile die Möglichkeit die AUX-Sends abzuhören?
    Über lokale Monitore/Kopfhörer?

    Hallo Peter,

    für das 01V96V2 kann ich die Frage mit ja beantworten. Das war für mich ein wesentliches Kriterium. Ich kann alle FX- und Monitor-Sends auf der Master-Ebene (Master-Layer) per PFL abhören. Und natürlich auch alle Audiobusse Bus1-Bus8 (entspricht den Subgruppen bei analogen Konsolen). Außerdem kann man die PFL-Tasten umschalten auf AFL, aber beim 01V96V2 nur global. Ob das beim DM1000 anders ist, weiß ich nicht. Ob das PFL-/AFL-Signal dann über Kopfhörer, Monitor oder Stereo-Out wiedergegeben wird, hängt dann vom Anschluss und von der Konfiguration des Pultes ab. Ich brauche mein 01V96 auch live und will nicht ständig umschalten bzw. mich an andere Konfigurationen gewöhnen und habe deshalb die PFL nur auf Kopfhörer liegen. (Wäre ja auch blöd, wenn die Gäste hören würden, was ich höre ;) )

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Nur aus Neugierde: Akustischaumstoff im Horn???

    • WolfgangK
    • 26. März 2005 um 05:03

    Hallo,

    zunächst erstmal vielen Dank für die Antworten!

    Ich glaube, ich habe es nun verstanden. Interessante Dinge, die sich die Entwickler dort überlegt haben. Wobei ich das System ansich schon ziemlich interessant finde. Elektrisch werden 2*12" parallel geschaltet, die akustisch aber nur in einem bestimmten Frequenzbereich parallel laufen. Theoretisch hätte man diesen Verstärkungseffekt in den Low-Mids sicherlich auch mit einem Controller und ein paar dB frequenzselektivem Boost hinbekommen können, aber praktisch vermutlich nicht. Ein großes Horn klingt einfach anders als ein EQ mit Amping. OK, ich gebe zu, dass ich auch eher zu den Leuten gehöre, die der (Horn-) Physik zugetan sind, und nicht nur immer alles mit Endstufen und EQ hinbiegen wollen.

    Besten Dank!

  • Nur aus Neugierde: Akustischaumstoff im Horn???

    • WolfgangK
    • 24. März 2005 um 11:22

    Hallo,

    also wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird der Schaumstoff in einer solchen Dicke und aus einem solchem Material aufgebracht, dass alle Frequenzen oberhalb der gewünschten Abstrahung gedämpft werden. Also eine Art akustischer Tiefpass.

    Wenn ich aber mal unterstelle, dass einer "normalen" Box entweder eine passive oder aktive Weiche vorgeschaltet ist, dann ist doch der Anteil der oberhalb der Grenzfrequenz abgestrahlten Frequenzen sowieso schon relativ gering. Die üblichen Steilheiten liegen doch bei 12dB/Oktave (passiv) bzw. 24dB/Oktave (aktiv).

    Welchen Vorteil bringt dann noch der Schaumstoff?

  • Nur aus Neugierde: Akustischaumstoff im Horn???

    • WolfgangK
    • 24. März 2005 um 07:36

    Hallo Leute,

    mir sind Boxen aufgefallen, z.B. Kling & Freitag Access T5, die in einem Teil der Box Schaumstoff enthalten. Ich meine aber auch andere Boxen von anderen Herstellern mit Schaumstoff in einem Bereich gesehen zu haben, den ich eigentlich zur Schallabstrahlung vermutet habe. Deshalb frage mich aus reiner Neugierde (ich will die Boxen nicht kaufen), wieso dort Schaumstoff eingesetzt wird, bzw. wie die Boxen nun tatsächlich funktionieren.

    Kann mir ja jemand einen Tipp geben?

  • Live recording mit CD

    • WolfgangK
    • 24. März 2005 um 07:17
    Zitat von "niggles"

    ... 2 ordentliche Kondensatormikros in ORTF- oder DIN-Anordnung auf Höhe des FoH ...

    Hallo Niggles,

    ORTF kenne ich und habe ich auch schon bei homogenen Klangkörpern zu Aufnahmezwecken angewendet. Aber was ist eine "DIN-Anordnung" :?:

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