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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • x

    • WolfgangK
    • 22. Juli 2004 um 15:11

    Hallo TomyN,

    ja, ich zum Beispiel. :shock:

    Hatte letztens ein paar mal eine aktive Craaft-Anlage mit je 4 Sub´s und 2 Tops je Seite. In Summe also rund 7kW aber nicht horngeladen und damit breit abstrahlend. Entsprechend hoch war die Rückkopplungsgefahr und beim Soundcheck pfiff es dann auch.

    Ich habe daraufhin mit der Hand am Fader hart an der Rückkopplungsgrenze die EQ´s für die PA eingestellt. Hat gut funktioniert und während des Auftritts war keine einzige Rückopplung da.

    ==> Frage: Welche anderen Möglichkeiten gibt´s, wenn die Rückkopplungen über die PA und nicht über die Monitore kommen?

  • Grundeinstelung eines Arkordion

    • WolfgangK
    • 19. Juli 2004 um 15:34

    Wird das Akkordeon während des Spiels auf der Bühne bewegt, wird es schwierig. Einige Akkordeon haben hierfür eingebaute Mikrofone, die aber meistens nicht taugen. Ich habe schon mal ein Akkordeon mit Umbau gesehen, in dem dann 2 Kondensatormikrofone an Gummiaufhängungen installiert wurden. Alternative: kleine Clip-Mikrofone, möglichst Kondensator, oben aufkleben (aber so, dass es wieder abgeht) und über die Diskantseite nach unten ausrichten, weil ja unten die hohen Töne sind.

    Wenn das nicht möglich oder sowieso vorhanden ist, versuchen, das Akkordeon fest zu positionieren. Also Spieler oder Spielerin auf einen Stuhl setzen. Dann nicht zu nah, wenn der Hallradius und die anderen Instrumente sowie Bühnenbeschallung das hergeben, möglichst 1-2m weit weggehen. Bei zu naher Mikrofonierung wird das Akkordeon schnell schrill und unangenehm.

    Habe Akkordeon mit C3000 und C414 abgenommen. Das C414 ist natürlicher und bei Soloinstrumenten zu bevorzugen. In Verbindung mit anderen Instrumenten und Gesang verwende ich jedoch lieber das C3000. Das klingt spitzer und ich kann das Akkordeon besser mit anderen Quellen verbinden.

    Bei Verbindung mit Gesang nehme ich meist etwas Mitten aus dem Akkordeon heraus, weil dort ja die Stimmen angesiedelt sind, und drehe die Höhen etwas herein, weil die menschlichen Stimmen nicht so hoch kommen, wie ein Akkordeon.

  • Flügel aufnehmen

    • WolfgangK
    • 19. Juli 2004 um 15:26

    Wie und womit man ein Klavier, bzw. Flügel(?) mikrofoniert, hängt natürlich auch von der Musik und der beabsichtigten Wirkung ab.

    Beispiel: Für eine Aufnahme könnte eine sog. Strauß-Anordnung (mehrere Mikrofone relativ nah beieinander) in Frage kommen. Im Studio ist es auch kein Problem, wie das ganze aussieht. Entweder vom Eberhard Sengpiel oder vom Verein deutscher Tonmeister habe ich dazu vor längerer Zeit (2 Jahre?) einen Aufsatz gelesen.

    Bei der Live-Übertragung einer kleinen Show-Einlage auf einer Hochzeit (5-Minüter) reicht´s sicherlich aus, wenn die Gäste das Instrument einigermaßen hören. Dafür muss man weder auf Pedalgeräusche oder sonst etwas achten. Es dürfte (wie bereits von einem Kollegen in einem früheren Thread beschrieben) ein Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik reichen, was nach Gehör mal eben positioniert wird.

    Je natürlicher das Klavier oder der Flügel klingen soll, um so weiter sollte das Mikrofon entfernt werden. (zumindest in gewissen Entfernungsgrenzen) Ggf. nochmal über ein Hauptmikrofon nachdenken, z.B. XY, in 1-2m Entfernung. Und bei einem Flügel sollte die Klappe geöffnet werden. Ein großer Anteil der "brillanten" Oberwellen wird über die Klappe nach vorne reflektiert. So dass also die Reflektionen einen großen Anteil des als natürlich empfundenen Klanges ausmachen. Das bitte auch bei der Aufstellung des Flügels beachten.

    Übrigens sind Flügel relativ laut, so dass eine zusätzliche Beschallung nur dann notwendig werden sollte, wenn es gemeinsam mit noch lauteren Instrumenten (Strom-Gitarren, Schlagzeug, ...) spielt oder in großen Sälen übertragen werden soll. Ich vermute, dass ein Solo-Flügel auch in ungünstigeren Räumen bis 200 Personen problemlos füllen kann.

  • Chorabnahme

    • WolfgangK
    • 19. Juli 2004 um 14:15

    Hallo,

    wenn ich Chöre live abnehme, nehme ich AKG C414 oder C3000 oder so ähnliche mit Nierencharakteristik, die ich im Rahmen Polymikrofonie/Multimikrofonie je (Chor-) Register anordne. Ggf. mit Stützen für die Alt- und Bassstimmlagen, da die Sopran- und Tenorstimmen hörphysiologisch die tieferen Stimmlagen überdecken (Verdeckungseffekt).

    Die üblichen Hauptmikrofonanordnungen für raumbezogene Stereofonie (XY, MS, Blumlein, ab, AB, ORTF, NOS, ...) haben für Live-Übertragungen eine zu hohe Rückkopplungsanfälligkeit. Einzige Ausnahme bildet das kleine oder große AB-Verfahren, wenn dieses mit Nierenmikro´s aufgebaut wird. Allerdings leidet bei den Laufzeitverfahren die Differenzierbarkeit der Richtungsabbildung und von den Vorteilen der genauen Tiefenabbildung hat man bei Chören in der Regel nichts. (Wenn ich die Eigenschaften der Laufzeitmikrofonierungen mal so einfach zusammenfassen darf) Also im Zweifel auch bei ab oder AB Alt und Bass stützen.

  • AKG WMS 40-Probleme mit der Reichweite

    • WolfgangK
    • 19. Juli 2004 um 14:05

    Hallo Kollegen,

    ich habe ein AKG WMS 40-Funkmikrofon mit Handmikrofon (kein Ansteck-, ...-mikrofon) im UHF-Bereich, das ich für Vocals einsetze.

    Auf der letzten Veranstaltung ist mir aufgefallen, dass die Funkstrecke bereits bei knapp 40m einzelne Aussetzer hatte. Es ist keine Diversity-Anlage, aber bei freier Sichtverbindung und OpenAir hatte ich nicht mit Schwierigkeiten gerechnet.

    Die Veranstaltung fand auf einem Schulhof statt, der von eingeschossigen Schulgebäuden mit Klinkersteinen und Fensterflächen umrandet wird. Kann es sein, dass die Gebäude und/oder der asphaltierte Boden zu HF-Reflektionen führen, die durch Interferenzen zu Auslöschungen führen?

  • eine Veranstaltung eine PA zwei Bühenen wie am besten machen

    • WolfgangK
    • 13. Juli 2004 um 07:19

    Hallo ThomasA,

    das Argument mit den Monitorwegen ist korrekt, ohne 2 Multicore wird es also kaum gehen.

    Aber beide PA´s gleichzeitig laufen zu lassen, würde ich mir doch nochmal überlegen. Stell Dir mal vor, wie der Schall von Bühne 1 aus abgestrahlt wird. Bis er die Zuschauer an Bühne 2 erreicht, braucht er die Zeit t = 26m/(344m/s) = 76ms. Der Schall von der PA an Bühne 2 benötigt ebenfalls 76ms, um bis zur Bühne 1 zu gelangen. Die Zuschauer, die nahe an den Bühnen stehen, bekommen also jedes Signal zweimal mit einer Verzögerung von 76ms. Das dürfte deutlich hörbar und störend sein.

    Die Idee, die Seiten mit Fills zu beschallen, halte ich allerdings wieder für gut. Falls keine Boxen mehr übrig sind, könnte ich mir auch die Variante vorstellen, dass die PA´s an den Bühnenseiten etwas weiter zu den Biertischen hingedreht werden. Auf der anderen Seite wird ja nach Plan nicht soviel Schallenergie benötigt.

    Ebenso finde ich die Überlegung, die ganze Beschallung Mono durchzuführen, recht gut. Damit gibt es auch die Möglichkeiten, jeweils 1 PA leise zu stellen. Am besten wird das gehen, wenn das Mischpult keinen Stereo-Masterfader sondern zwei Einzelfader für Links und Rechts hat.

  • eine Veranstaltung eine PA zwei Bühenen wie am besten machen

    • WolfgangK
    • 12. Juli 2004 um 14:36

    Wenn Du eine Bühne ausschließlich mit Funk erreichen kannst, dann nimm Funkmikrofone. Wenn aber Festanschlüsse notwendig sind, z.B. an DI-Boxen, dann lege zu jeder Bühne 1 Multicore. Ggf. 1 Multicore vom PA-Verleih dazuleihen. Ist nicht so teuer.

    Die PA´s würde ich entweder über eine Matrix oder Subgruppen ausspielen, damit jeweils die PA an der Bühne mit den Akteuren aktiviert werden kann. Spielen beide PA´s gleichzeitig, gibt´s für viele Zuschauer aufgrund unterschiedlicher Laufzeiten nur noch Brei. Also jeweils nur 1 PA in Betrieb nehmen.

  • Chaos-Veranstaltung

    • WolfgangK
    • 12. Juli 2004 um 14:30

    Stimmt, nicht über andere herziehen, sondern dazu anregen, Fachwissen zu erlernen und anzuwenden. Deshalb habe ich den vorherigen Thread geschrieben.

  • Chaos-Veranstaltung

    • WolfgangK
    • 30. Juni 2004 um 12:56

    Hallo Mike,

    so ähnlich war das anfangs auch bei mir. Die meisten "Techniker" haben es mal von jemandem gezeigt bekommen, und glauben nun, dass es darüber hinaus nichts weiteres gibt. Bestätigung erfahren die "Techniker" dann über die Aussage, dass sie es schon seit Jahren so machen und es immer problemlos funktioniert hat. Insofern existiert kaum Veränderungswille.

    Ich habe in meinem Bereich die "Techniker" machen lassen, solange es deren Verantwortungsbereich war. Aber sobald ich für eine Veranstaltung verantwortlich bin, entscheide ich und teile das den anderen mit entsprechender fachlicher Begründung mit. Mein Gefühl sagt mir, dass insbesondere durch sachliche Begründungen die Akzeptanz steigt. Das ist nämlich genau das, was die anderen "Techniker" nicht können. Deren Prinzip ist meist "try and error". Analytische Überlegungen können eben nur diejenigen von uns anstellen, die Hintergründe und Grundlagen der Tontechnik kennen.

    Die Unsitte mit dem Powermixer als FoH und die daraus folgende Frage mit dem Anschluss der Boxen hat sich bei uns auch ein Shanty-Chor angetan. Vermutlich aber unwissenderweise, weil sie vom Fachhändler so beraten wurden. Ist für mich übrigens ein Grund mehr, dem Fachhändler nicht wirklich zu trauen. (ist ein kleiner lokaler Händler) Der Chor legt aber immer parallele Lautsprecherleitungen neben dem Core und hat bislang keine Schwierigkeiten gehabt. Jedenfalls keine, die man mir erzählt hat.

  • Chaos-Veranstaltung

    • WolfgangK
    • 30. Juni 2004 um 07:48

    Hallo MIKE,

    was meinst Du mit: "... hier sind die "Jäger der Meere" extrem komisch unterwegs was Technik angeht ..."? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

  • Chaos-Veranstaltung

    • WolfgangK
    • 28. Juni 2004 um 15:34

    Ich habe natürlichn einen Adapterkoffer (man wundert sich übrigens, wieviel Geld man in einen Adapterkoffer investieren kann!) und hätte sogar 2 Neutrikadapter von Stereoklinke auf XLR-Männlich gehabt. Habe aber in der Situation gar nicht mehr darüber nachgedacht. Stress senkt bei mir das Denkvermögen. Ich war froh, endlich den Grund und eine(!) mögliche Lösung gefunden zu haben. Ich hatte ja nur noch wenige Minuten Reaktionszeit, dann hätte ich den Veranstalter über die mögliche Absage informieren müssen.

    Bezüglich Veranstalter wird es vielleicht noch in dieser Woche ein Treffen geben, bei dem über das OpenAir gesprochen wird. Mal sehen, was dabei für Meinungen herauskommen. Vielleicht noch wichtig zu erwähnen: Der Veranstalter ist ein Shanty-Chor, in dem ich selbst Mitglied bin. (ich singe aber nicht!)

    Einige Feedback´s habe ich schon bekommen. Es waren bereits während der Veranstaltung einige Leute von den auftretenden Shanty-Chören bei mir. Die Meinung war einhellig, dass ich das alles ziemlich gut im Griff hätte. Und klanglich sei auch alles in Ordnung, sagte man mir ebenfalls mehrfach. Schlechte Kritiken habe ich bislang nicht bekommen. (ja, wirklich nicht, ich verstehe es ja auch nicht)

    Das ist dann wieder der Punkt, wo ich mich frage, was diese Leute wohl schon alles erlebt haben mögen, um zu diesen positiven Urteilen zu kommen. Ich jedenfalls hatte bei dieser Veranstaltung ein extrem schlechtes Gefühl im Bauch und hätte gerne ein besseres Konzert abgeliefert.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Open Air-Beschallung für Chöre

    • WolfgangK
    • 22. Juni 2004 um 13:31

    Hallo,

    nun ist die Veranstaltung gelaufen und, wie sollte es anders sein, völlig anders, als ich mir das vorgestellt habe.

    Grundsätzlich habe ich die obigen Tipps schon alle beachtet, Probleme gab es trotzdem. Und zwar an einer völlig unerwarteten Stelle.

    Weil dieser Thread aber schon sehr alt ist, habe ich einen neuen aufgemacht unter dem Titel "Chaos-Veranstaltung".

    Ich hoffe, Euch passiert soetwas nicht.

  • Chaos-Veranstaltung

    • WolfgangK
    • 22. Juni 2004 um 08:21

    Hallo Leute,

    ich habe am vergangenen Freitag und Samstag eine Band abgemischt und bin dann Sonntag morgen mit den noch warmen Geräten zur nächsten Veranstaltung gefahren - "Hafenkonzert" mit mehreren Shanty-Chören abwechselnd auf 2 Bühnen. Der Frontplatz war auf allen Veranstaltungen ein Soundcraft Series Two mit 4 Monitorwegen vom FoH aus bedient und den üblichen Fx und Dynamics. Alles war gut, bis auf das "Hafenkonzert".

    Ich musste den Frontplatz komplett umstecken, um die beiden Multicore von den beiden Bühnen anzuschließen. Außerdem mussten die 4 Monitorwege auf je 2 Monitorwege in jedes Multicore umgepatcht werden. Dann noch zwei Delay-Lines nach 20 und 40 m über die Matrix und alles hätte laufen sollen. Hätte. Beide Delay-Lines liefen auch, die Monitorwege auch, aber nicht die beiden PA´s für die beiden Bühnen.

    Ich suchte den Fehler im Bereich der Verkabelung, fand aber nichts. Irgendwann fiel mir auf, dass am Pult die Pegelanzeige für die Subgruppenausgänge (über diese Ausspielwege hatte ich die PA´s angeschlossen, damit ich jede PA einzeln steuern kann), ab und zu zusammenbrach. Ich brauchte etwas, um mir diesen "Kurzschluss" zuerklären, dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen:

    Die Endstufen der PA´s (vom Veranstalter gestellt) waren zwei ca. 20 Jahre alte Endstufen mit unsymmetrischen Eingängen nach alter Norm. Die Adapter an den Subgruppenausgängen waren ebenfalls unsymmetrisch, aber nach neuer Norm. Somit war jedes Gerät für sich genommen in Ordnung, aber in der Zusammenschaltung ergab sich ein vollständiger Kurzschluss. über die XLR-Pins 1, 2 und 3.

    Da ich keine Phasendreheradapter dabei hatte, lötete ich 4 Kabel um und konnte dann um 10:54 Uhr dem Veranstalter mitteilen, dass die Anlage laufen "müsste". Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Mikrofoncheck geschweige dann einen Soundcheck, aber um 11 Uhr startete der Veranstalter mit der Begrüßung der Gäste, dann kam der Bürgermeister und dann ohne irgendeine Pause insgesamt 20 Shanty-Chor-Auftritte, die im 20-minütigen Wechsel auf 2 Bühnen erfolgten. Bei der Fehlersuche hatte ich dann auch noch die EQ´s aus dem Signalweg genommen, die ich während der Veranstaltung mangels Pause nicht mehr einpatchen konnte.

    Dann fielen im Laufe des Tages auch noch 3 Funkmikrofone aus. Bei dem einen riss dauernd die Funkstrecke ab, das nächste fing plötzlich einfach an zu rauschen und beim Dritten hatte ich ab 13 Uhr einen Radiosender drin. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Funkmikro´s aus dem Verkehr zu ziehen und den Rest über Kabelmikro´s abzuwickeln.

    Abends war ich kaum noch zu gebrauchen, weil völlig fertig. Ich möchte an dieser Stelle aber mal ein Lob loswerden an die Leute, die mir während dieses Tages geholfen haben. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen an den Bühnen war absolut Klasse. Die haben alle Probleme sofort erkannt, mir die Kanalbelegungen immer korrekt und unaufgefordert mitgeteilt und auch ansonsten immer schnell geholfen. Ansonsten wäre es auch nicht möglich gewesen, die Chöre ohne Soundcheck direkt auf die PA´s zu geben.

    Andererseits möchte ich soetwas auch nicht nochmal zu erleben - Um Haaresbreite wäre die Veranstaltung wegen nicht funktionierender Tontechnik abgesagt worden.

    Puh!!!

  • Digital Pultplätze

    • WolfgangK
    • 6. Juni 2004 um 13:52

    @ ThomasL

    Mich wundert es nicht, wenn im Verleih die 02R häufiger draußen ist, als die 01V96. Denn die Verleihpreise dürften im selbem Rahmen liegen, und dann macht das 02R natürlich mehr her, als das 01V96. Ich selbst leihe mir im Verleih ja auch ab und zu die Plätze nach Aussehen (Länge*Breite*Anzahl Knöpfe und Schalter*Anzahl LED-geflacker). Getreu dem Motto: "The Show must go on!"

    Gibt´s von der 02R eigentlich auch die 02R96-Version? Habe da zurzeit keinen Überblick. Ist auch (bislang) nicht meine Klasse, in der ich arbeite.

    Für den eigenen Frontplatz, der nicht an externe vermietet wird, würde ich mir aus wirtschaftlichen und transporttechnischen Gründen das 01V96 im Winkelrack holen. Ggf. mit externem Wandler, z.B. mit Tascam MA8AD auf T-DIF-Karte (=8 zusätzliche Kanäle inkl. PreAmp für 800 Euro oder sogar weniger) Alternativ: 8-Kanal-Wandler mit Preamp auf den vorhandenen ADAT-Eingang.

  • Soundcraft Spirit Live 4 Probleme

    • WolfgangK
    • 6. Juni 2004 um 13:37

    Ersatzteile bestelle ich entweder bei Reichelt Elektronik, ELV oder den einschlägigen Musikhäusern (MP, T, ...), je nach dem, was wo wieviel kostet. Ich nehme allerdings nur Markenware, was Kabelstecker und Einbaubuchsen angeht z.B. nur Neutrik.

    Eine Anleitung kann ich Dir nicht geben. Wenn Du vorsichtig vorgehst, spannungsfrei arbeitest, feinfühlige Finger und gutes Werkzeug hast, auf mögliche Probleme durch verbogene Platinen (dann könnten ggf. auch noch später die Leiterbahnen reißen und hässliche Gelegenheitsfehler ergeben) und Gehäuse achtest und die Schrauben in der Reihenfolge der Demontage sortiert hinlegst, sollte der Buchsentausch und auch der spätere Zusammenbau keine Probleme bereiten. (soweit die Sicht eines Radio- und Fernsehtechnikers ...)

    Wenn es das erste empfindliche Gerät ist, welches Du öffnen und später unbedingt funktionsfertig wieder zusammenbauen willst, dann solltest Du aber besser jemanden fragen, der sich damit auskennt und zunächst einmal zugucken! (Die sofortige Reparatur eines ansich heilen Pultes ist billiger, als eine spätere Reparatur, bei der niemand mehr weiß, wass alles passiert sein könnte.)

  • Digital Pultplätze

    • WolfgangK
    • 3. Juni 2004 um 14:06

    Seven: Du kannst jeden Eingang problemlos auf mehrere Kanäle patchen, außerdem gibt´s Mute- und VCA-Gruppen. Wenn Du möchtest, kannst Du sogar damit ein Sidechain-Insert auf ein Gate realisieren, z.B. für die Snare. Was ich auch mal ausprobiert habe: Die Vocals jeweils auf 2 Kanäle, einmal mit der Einstellung für Ansagen (weniger Fx, höhere Verstärkung, ...) und einmal für Gesang. Die Kanäle jeweils invers einer Mutegruppe zuordnen und schon kriegst Du mit einem Tastendruck alle Vocalmic´s von Gesang auf Sprache und zurück umgeschaltet - feiner Zug!

  • Digital Pultplätze

    • WolfgangK
    • 3. Juni 2004 um 14:00

    Für den Verleih kann ich mir nix besseres als eine analoge Konsole und Siderack vorstellen. Damit kommt jeder zurecht, vor allem wenn Standardzeug verwandt wird.

    Für mich kann ich mir ein 01V96 gut vorstellen. Akzeptanzprobleme wegen der 01V habe ich bislang nicht gespürt, weil Leute vom Fach inzwischen gemerkt haben, dass sich 01V und 01V96 um mehr als die 96kHz unterscheiden.

    Besonderer Vorteil: Du kannst verschiedene Standardeinstellungen abspeichern. Ich gehe z.B. mit Chor einer Tanzband raus. Wäre also 1 Grundeinstellung für den Chor und 1 für die Tanzband. Nix mit Routing ändern, Fx einstellen, ... Außerdem kann man sich die Standardeinstellungen auf dem PC fertigen und dann mittels USB bzw. Midi überspielen. Mühseliges Eintippen auf der Console entfällt also. Entsprechende Software ist beim Pult dabei.

    Was ich nicht so gut finde, ist die geringe Anzahl Ein- und Ausgänge. 12 Mic-Eingänge sind halt sehr spärlich, die 4 variabel patchbaren "Omni-Out" sind für 4 Monitorwege weg. Platz zum Einschleifen von externem Equipment ist da nicht mehr vorhanden. Also gehört quasi eine MY8AT oder MY16AT sowie ein 8- oder 16-kanaliger ADAT-Wandler ggf. nebst Preamp (z.B. TAscam MA8, häufig unterschätzt) dazu.

    Ich habe bislang aber erst 2h an einer 01V96 gearbeitet. Von Erfahrung kann man da sicher noch nicht sprechen. Aber vom Gefühl her war das eine Konsole mit passendem Preisleistungsverhältnis für kleinere VA mit geringer Anzahl Signalquellen. In 1 L-/Winkelrack ist alles dabei ... hat auch bezüglich der Schlepperei einige Vorteile ;)

  • Soundcraft Series two

    • WolfgangK
    • 2. Juni 2004 um 10:22

    Hallo Leute,

    wollte mich an dieser Stelle einfach mal für die Diskussion bedanken. Habe viel über Anzeigeinstrumente nachgedacht, im Dickreiter nachgelesen und bin dann an den Job über Pfingsten herangegangen.

    Fazit: Ich hatte kein schlechtes Gewissen, die Anzeigen in der Meterbridge des Soundcraft Series Two deutlich über 0dB zu fahren, und hatte damit letzlich auch mehr Power in einer Anlage, die ich vorher sicherheitshalber nochmal mit Testsignalen eingepegelt hatte, damit ich genau wusste, wann ich wo an welche Leistungsgrenzen stoße. Denn die Leistungsgrenzen sind auch bei kurzzeitigen Peaks statisch.

  • Soundcraft Series two

    • WolfgangK
    • 29. Mai 2004 um 21:55

    Hallo Kollegen,

    habe nochmal im Manual vom SC Series Two nachgesehen. Die Stellen mit der Angabe "Peak" hatte ich bislang nicht beachtet. Habe also beim letzten Job mit einer SC-Console vermutlich viel zu gering ausgesteuert.

    Obwohl der Unterschied in der Azeige zwischen Peak, Average (Mittelwert) und RMS (echte Effektivwertbildung) bei Gesang relativ gering sein sollte. Die Unterschiede sind bei kurzen percussiven Signale bestimmt unterschiedlicher. Werde den Job morgen u.a. auch mal unter diesem Blickwinkel betrachen.

    ... nu muss ich aber los

    Wolfgang

  • Soundcraft Series two

    • WolfgangK
    • 28. Mai 2004 um 11:10

    Hallo Toff,

    du hast geschrieben:

    ==> Wenn ich als "Soundcraft-Gewöhnter" ne GL "normal aussteuere", ist gleich alles im Clipping

    Heißt das, dass z.B. das Soundcraft Series Two ziemlich viel Pegel braucht bzw. verträgt?

    Ich habe sowohl über Pfingsten also auch in den Wochen danach häufiger eine 40er Two geliehen (von Martin) und interessiere mich deshalb natürlich für den einen oder anderen Tipp im Umgang mit der Console. Wäre schön, wenn ich ggf. auch von anderen noch schnell eine Rückinfo erhalten könnte.

    Normalerweise steuere ich nämlich immer so aus, dass die Spitzen nur wenig über 0dB gehen.

    Viele Grüße aus Rheda-Wiedenbrück

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