@ simonstpauli: Delayline hat was mit Ortung zu tun. Nach haas kannst du nämlich dafür sorgen, dass du noch den Höreindruck der ersten Wellenfront zur ortung (also z.b. Schall kommt von vorne) heranziehst, obwohl die eigentliche Lautstärke von oben, links oder rechts (je nach Standort der delayline) kommt. Damit kannst du die Lautstärke erhöhen, ohne dass die Zuhörer merken, woher sie eigentlich wirklich bespasst werden.
Beiträge von WolfgangK
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Hallo simonstpauli, aus meiner Sicht ist deine Darstellung falsch. Selbst wenn du misst, kannst du die zwei Systeme an einem Ort nur für eine Frequenz (und vielfache davon) in Phase bringen.
Insofern glaube ich erstmal weiterhin den Büchern, in denen ich das gelesen habe.
btw: Haas gibt nicht pauschal 20ms vor, sondern ist letztlich eine Tabelle, die die maximal mögliche Pegelerhöhung als Funktion von der zusätzlichen Verzögerungszeit angibt, bevor man die Delayline als Quelle orten kann. Natürlich mit Mindest- und Maximalverzögerungszeit. und natürlich kann man die Delayline auch lauter stellen, dann allerdings mit dem Effekt, dass diese hörbar(er) wird.
Bislang hatte ich delaylines auch durchaus hörbar, aber nur an wenigen Plätzen, bzw. in kleinen Bereichen.
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@ secluded: mit Laptop kennen das hier schon viele. Die entscheidende Frage ist, ob die Steuerung auch via midi von einem anderen Pult (oder Motorfaderbank) ohne Layerwechsel erfolgen kann.
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@ secluded: "... Hätte die Idee am 13. das ganze 'mal auszuprobieren ... könnte Bericht erstatten ..."
sehr gerne: Würde mich freuen, das theoretische Experiment mal "in echt", also Live, mit zwei Pulten nachgestellt zu bekommen. Ob es dann auch so gut funktioniert, wie mit dem Studio Manager ab PC

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... habe gerade mal eine Hilfskonstruktion ausprobiert:
01V96i mit allen Audio-Ein- und -Ausgängen funktionsfähig angeschlossen, einschl. Zuspieler und Verstärker/Lautsprecher (stand hier eh noch aufgebaut rum ;-))
01V96i mit "Midi over USB" am PC angeschlossen
Studio-Manager mit 01V96i-Editor gestartet
Layer 2 am Pult aktiviert und im Editor als "additional View" geöffnet
Layer 1 am Pult aktiviert und im Editor als "Main View" geöffnetNatürlich kann ich das Pult auf Layer 1 direkt auf der Pultoberfläche bedienen. Die Bedienvorgänge erscheinen im Main-View des Editors. Alles wie gehabt und erwartet.
Dann habe ich mit der Maus einen Regler am "additional view" verändert. D.h., ich habe einen Kanal verändert, der auf dem Pult gar nicht ausgwählt war. Ich habe die Lautstärke des Kanals 24 erhöht, obwohl auf dem 01V96i die Kanäle 1-16 (Layer 1) angewählt waren. Die Lautstärkeerhöhung konnte ich direkt über die Lautsprecher verfolgen. ==> Die Fadererweiterung via Midi lässt sich mit dem Studio-Manager/01V96i-Editor positiv testen. Dazu ist keine Layerumschaltung am 01V96i erforderlich.
Zweiter Versuch: Select, EQ, Dynamics, ... funktioniert auch. Sobald ich im Studio-Manager auf dem "additional View" einen Kanal selektiere, springt die Anzeige auf dem real existierenden Pult auf den richtigen (=selektierten) Kanal, auch wenn die Fader am Pult selbst auf einem anderen Layer stehen.
Dritter Versuch: Solo: Habe im "additional View" die Solo-Taste betätigt. Ergebnis: die rote Blink-LED am PUlt geht an und auf dem Kopfhörer höre ich auch den ausgewählten Kanal.
==> Über den Studiomanager lässt sich eine Fadererweiterung via Midi vollständig realisieren - d.h., man kann an ein 01V96i mittels Midi eine zweite Fadereinheit anschließen (in diesem Fall als Editor auf einem PC realisiert, da ich ja kein zweites Pult habe).
==> Vermutung: was vom Studio-Manager/01V96i-Editor geht, sollte auch mit einem daneben gestellten 2. (Slave-)Pult gehen ...
Wow! :idea:
Somit ändert sich meine Einstellung zu Pulten mit wenigen Fadern wie folgt:
Ausgangslage: Ich will viele Fader (für schnellen Zugriff, ...)
Neu: Mir reicht meist ein kleines Pult (findet nicht nur mein Rücken, sondern auch der eine oder andere Auftraggeber, wenn ich ihm sagen kann, dass ich nur ganz wenig Platz brauche)
... und falls ich dann mal mehr brauche, könnte ich einfach ein zweites (gleiches) Pult daneben stellen.... wobei "gleiches" nicht unbedingt wirklich das gleiche Modell sein muss. Schließlich habe ich gerade ein Pult mit einer PC-Software um Fader erweitert. Grundsätzlich denkbar wären also auch kleine Pulte mit Fadererweiterungen aus programmierbaren und motorisierten externen Faderpanels ... (wobei ich nicht sagen will, dass das gut/besser als ein zweites Pult ist, sondern einfach nur: auch das müsste grundsätzlich gehen)
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juppi, habe ich auch gerade gefunden - und sogar in der deutschen Bedienungsanleitung ist das erklärt:
Drücken Sie den DISPLAY ACCESS [DIO/SETUP]-Taster so oft, bis die „DIO/Setup | MIDI/Host”-Seite erscheint und stellen Sie den Cascade Link-Parameter auf „MIDI”. Wiederholen Sie Schritt 8 nun auf dem Master. Nach Ausführen von Schritt 8 und 9 sendet und empfängt das Slave-Pult MIDI-Befehle.
... sollte das dann vielleicht doch gehen? Ich glaub's ja nicht

@ oton: hast du damals die Yamaha-Cascade-Option inkl. Audio durch das zweite Pult genutzt, oder "nur" die Fadererweiterung via Midi (und dabei Audio kpl. auf dem ersten Pult belassen)?
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Hallo niggles,
ich teile deine Meinung: Unter "Link" verstehe ich ... z.B. auch ... Select und Cue pultübergreifend funktionieren (Audio und Schaltlogik) ... auch UDK's ... die Layerumschaltung, die Vorwahl der Szenensteuerung ...
==> All das wurde mWn bei Yamaha nie implementiert.
Wenn man das eine pult bedient und via midi die tasten select, solo, pan, fader, ... auf das erste pult überträgt, ohne dass irgend ein Audiosignal durch das zweite pult läuft, wäre meine Erwartungshaltung erstmal, dass ich mit der fadererqeiterung zugriff auf die kanäle des zweiten layers auf dem ersten pult habe. natürlich ohne layerwechsel am etsten pult. aber es werden die kanäle des ersten pultes bedient, da im. zweiten gar kein Audio ist. somit solltenauch szenen, mutegruppen, ... greifen. Eä also gsr nicht expliziet zu implementieren, sondern über die Erweiterung automatisch nutzbar. jedenfalls in meinem theoretischen weltbild zur fadererweiterung via midi.
==> knn das vielleicht jemand ausprobieren, der 2 pulte am lager hat?
ich habe leider nur eins ... :oops: ... und glaube ja nach wie vor nicht, dass man mit midi einen zweiten layer mal eben rüberholen kann. das hört sich für mich nach. wie vor ziemlich utopisch an.
Sorry für die rechtschreibfehler, ich kann auf Mobiledevices nicht so gut schreiben. :roll:
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Zitat von "oton"
Hallo Wolfgang, du hast im Prinzip Recht, ... Was geht ist ein zweites 01V als "Fadererweiterung" dazuzustellen ... Ich habe schon viele MIDI Geräte über ein 01V ferngesteuert ... vielleicht hat jemand 2x 01V und will das mal versuchen? ... schön ist anders ...
Hi, erstmal Danke. Hatte gar keine positive Rückmeldung auf diese wirre Idee erwartet. So richtig kann ich es mir nämlich nicht vorstellen, dass ich ein zweites Pult daneben stellen und damit das erste (Haupt-)Pult mit allen Eingängen, Auxen, Bussen und Ausgängen steuern kann. Wenn das ginge, könnte ich die Pulte mit immer weniger Fader besser akzeptieren.
Was ich mir vorstellen kann, ist, dass ich am eigentlichen (Haupt-)Pult alle Eingänge und Ausgänge anschließe und auf dem Layer 1 steuere. Das tue ich ja immer.
Aber dann: Kann ich von einem zweiten Pult (=Fadererweiterung) via Midi wirklich den Layer 2 des eigentlichen (Haupt-)Pultes steuern, ohne den Layer vom Hauptpult zu ändern? Also wirklich eine Fadererweiterung ohne Layerumschaltung?... und um das gleich weiter zu spinnen: Was wäre, wenn ich 3 Stück 01V96i nebeneinander stelle. Kann ich dann via XLR/ADAT alle Ein- und Ausgänge des Hauptpultes beschalten und auf Layer 1 direkt bedienen, gleichzeitig mit dem zweiten Pult via Midi den Layer 2 (Fadererweiterung für die Kanäle 17-32) und zusätzlich gleichzeitig noch mit dem dritten Pult via Midi den Layer 3 (Fadererweiterung für die Auxe und Busse) steuern?
Oder ganz schlicht: kann ich mir mit 3*01V96i via Midi ein Pult mit 32 Eingängen und allen Ausgängen mit vollständigem Faderzugriff (ohne Layerumschaltungsnotwendigkeiten) zusammenbauen?
... das wäre dann wiederum ein echter Brüller (weil maximal skalierbar) für die kleinen 19"-Pulte, die auf einigen Indu-/Gala-/Klein-Veranstaltungen ja lieber als große Tische gesehen werden. Wie schrieb das vorhin noch ein Kollege: "... die Videoregie braucht ja auch noch etwas Platz ..."
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Die vorherigen Diskussionen um Pult-Kaskaden und -Links ...
Zitat von "simonstpauli"
Yamaha hat die gute alte "Cascade"-Option auch bei der CL-Serie beibehalten. Ein selten genutztes aber sehr brauchbares Feature, wenn man mehr Kontrolle braucht. Und natürlich auch mit LS9en machbar...... haben mich dazu verleitet, mal wieder in meine Bedienungsanleitung zu schauen. Dort habe ich für das 01V96i folgendes gefunden:
Zitat von "Yamaha 01V96i-Bedienungsanleitung in Deutsch"Wählen Sie auf dem Master-Gerät die Eingangskanäle, auf welche die Bus-Signale des Slaves geroutet werden sollen.
Das wiederum stellt mich vor folgendes Problem:
Bei mir sind am 01V96i alle 32 Kanäle voll belegt und werden über alle verfügbaren Eingänge (MY16AT - doppelte ADAT-Karte sowie den schon vorhandenen ADAT-Eingang und einige analoge Eingänge am Pult) ins Pult gebracht. Damit habe ich de facto keine Möglichkeit mehr, ein zweites "Slave"-Pult daneben zu stellen und mehr Zugriff zu haben. Es seie denn, ich schalte einige Eingäneg vom "Master" runter und in das "Slave" rein. Das aber würde meine "Standardkonfiguration" durcheinander bringen - und ob ich dann noch einen Vorteil davon hätte??? Ich weiß es nicht.
Deshalb die (zunächst off topic anmutende) Frage an Euch, wie Ihr das löst, wenn ihr 24-32Eingänge belegt habt und das eine Pult um eine Kaskade/Link erweitern wollt?
Oder gibt's auch die Möglichkeit, das "Master"-Pult via Midi mit Zugriff von einem "Slave"-Pult zu steuern? Das wäre für mich die bessere Option: Alle Eingänge bleiben am Master, dort steuer ich auch alles z.B. im Layer 1, und den Layer 2 steuere ich über ein zweites Pult via Midi. Hat da schon mal jemand Erfahrungen gesammelt? Diese Erfahrungen wären dann vielleicht nicht mehr ganz so off-topic, weil man solch eine Midi-sTeuerung ggf. auch zur Erweiterung anderer Pulte nutzen könnte. Midi-Steuerung lassen ja fast alle zu
und damit könnte man problemlos Fadermengen dazu "addieren" 
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Zitat von "wora"
oh ja, wie wahr...
... deshalb auch mein Verweis auf den zeitgleichen Tausch der PA: als wir die Mikrofone für die Band neu ausgewählt haben, haben wir uns gleichzeitig auch deren PA angesehen und konsequenterweise entsprechend geändert.
Wer sich die letzten Beiträge zum Drum-Mikro-Vergleichstest also in Ruhe durchliest, könnte auf die Idee kommen, dass so ein Mikro-Vergleichstest völlig unsinnig ist. Ganz so ist es aber meiner Meinung nach nicht. Schließlich kann man aus einem "schlechten" Mikrofon nicht per EQ oder sonstiger Technik ein "gutes" machen. Aber die Bedeutung von Vergleichstests wird doch ofmals überschätzt. Das war der eigentliche Sinn/Grund, weshalb ich auf den reaktivierten Alt-Thread reagiert habe.
... und nun auch von mir ein schönes neues Jahr - vor allem aber Gesundheit und Zufriedenheit

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Hi TomyN: je nachdem, was man so als Standard kennt:
+ BD mit M99/Opus99/... (oder so ähnlich, habe mir den Typ nicht so genau gemerkt) in der Bassdrum, ca. 10cm vor dem Schlagpunkt vor dem vorderen Fell, also ziemlich weit reingeschoben - weil Schlagzeuger und Band keine tiefe BD sondern eine hohe Kickdrum mögen - wie gesagt, ist alles Geschmackssache. EQ mit -3 bis -6dB zwischen 300 und 400Hz um den häufig als "holzig" beschriebenen Klanganteil herauszubekommen, ansonsten flat, keine Dynamics, kein Fx. GEnauer Einsatzpunkt des EQ liegt an aktueller (temperaturabhängiger) BD-Stimmung. Band ist super zufrieden, das Ding drückt richtig was weg. Aufgrund dieses BD-Klangwunsches hat sich die Band auch für 15"-Subs entschieden - siehe anderen Thread. Auch das ist ja reine Geschmackssache und die Wahl von 15"-Subs hat bei einigen Kollegen großes Kopfschütteln hervorgerufen :oops: Die 18" sind konsequenterweise auch alle verkauft worden.
+ Sn mit dem Beyerdynamic-Klemmmikrofon (mit der durchaus praktischen RIM-Klemme) unten auf Teppich ausgerichtet und zusätzlich ein SM57 in üblicher Position. Beide Mikrofone nur mit HPF, der je Mic natürlich unterschiedlich eingestellt ist, ansonsten flat.
+ HiHat mit KM184 schräg auf halben Beckenradius, von Sn wegzeigend. Am EQ nur HPF, keine Gates, keine Compis, keine Fx.
+ Toms mit den Beyerdynamic-Rimklemmen-Mikrofonen senkrecht auf's Fell auf RIM-Außenkante gerichtet, alles andere wummert bei dem Drumset zu viel. Am EQ nur HPF. Gates mit -18dB Range.
+ OH mit den Beyerdynamic-Standard-Mikrofonen aus dem Drum-Set-Koffer (nicht die MC930, sondern die preiswerteren Kondensatormikrofone. Die sonst üblicherweise verdächtigen MC930/950 und KM184 waren interessanterweise geschmacklich nicht so attraktiv). Ach ja, und die Mikros werden von unten an die Beckenränder geführt und nicht wie üblich von oben als AB oder so. Damit habe ich eine höhere Trennschärfe zu Nebengeräuschen und mehr Brillanz. Man muss natürlich auf das Schwingen der Becken achten
. Ich könnte also OH ohne EQ fahren, nutze aber einen HPF und bleibe nur ansonsten flat.Der Schlagzeuger ist natürlich auch sehr wichtig. Wenn er das Schlagzeug selbst hören will und einen anderen aus der Band spielen lässt, ist der Gesamtklang gleich ganz anders. Das Schlagzeug selbst ist natürlich auch wichtig und in diesem Fall ein ca. 20 Jahre altes Edel-Teil, dass der Schlagzeuger in 2012 mit größerem finanziellen Aufwand (mehr als manch einer für ein neues Schlagzeug ausgibt) komplett restaurieren lassen hat. Das Schlagzeug klingt auch ohne Mikrofone/Technik schon um Lichtjahre besser, als ein "Standard-Schlagzeug". Mit der gefundenen Mikrofonen, Positionen und Mischpulteingriffen ergibt sich ein druckvoller, brillanter und transparenter Schlagzeugklang. Es waren schon mehrere Kollegen da, die sich das auch direkt am Pult angesehen und sich gewundert haben, wieso ich für so einen Klang so wenig schrauben muss. Aber keiner glaubt mir, dass das an der Kombination von Schlagzeuger, Schlagzeug, Mikrofon und Position liegt :wink:
==> Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die hier gefundenen/beschriebenen MIkrofone und Mikrofonpositionen für andere Schlagzeuge und Schlagzeuger nicht mit gleichem Erfolg 1:1 nutzbar sind. Müsste ich eine fremde Band mischen, würde ich also auch erst mal wieder mit einer Standardoption rangehen und am EQ drehen, was geht. Man kann ja nicht für jeden Gig und jede Band erstmal aufwändig eine optimale Mikrofonierung herausfinden - es seie denn, man hat die Band auf einer Tour oder sonstwie über längere Zeit (oder gaaaaannnnz wenig zu tun - :oops: ).
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alten Thread ausgegraben?
die Vergleiche sind gut für einen ersten Eindruck, aber durch die Verwendung unterschiedlicher Schlagzeuge und Mikrofonierungen nicht wirklich zu Vergleichszwecken geeignet.Ich habe mal im Proberaum (also nicht im Studio, wie in den Videos) mit den bei mir vorhandenen Mikros Aufnahmen in unterschiedlichen Positionen gemacht. Ergebnis: Der Drummer war völlig irritiert, wie unterschiedlich ein und das selbe Mikrofon in Abhängigkeit seiner Aufstellung (Abstand, Winkel) klingt. Er hat mir dann gesagt, wie er sein Schlagzeug gerne hören würde. Diese Mikrofonpositionen habe ich dokumentiert (Fotos) und wende sie seit mehr als 1 Jahr erfolgreich an. Erfolgreich auch bezüglich EQ am Mischpult: brauche ich nur noch ganz wenig, weil es bereits ab Mikrofon klingt. Bei der BD greife ich mit dem EQ üblicherweise nicht mehr als +-6dB ein, bei der Sn abgesehen vom HPF für das untere Teppich-Mikrofon brauche ich gar keinen EQ mehr.
Und noch eine kleine Anekdote: Anschließend bestand der Schlagzeuger auch nicht mehr auf die KM184 an den OH. Die machten nämlich nur noch an der HiHat Sinn und klangen an den Overheads ohne EQ nicht so gut, wie die beim Schlagzeuger vorhandenen Beyerdynamnic ...-MIkrofone. Typ habe ich gerade nicht zur Hand. Also gilt auch nicht immer gleich, dass Neumann einen besseren Sound als andere macht. Neumann klingt nämlich häufig einfach zu neutral - und spätestens dann sind wir bei den Geschmackssachen und damit sollte klar sein, wie unterschiedlich die persönliche Schlagzeug - MIkrofon - Positionsauswahl sein kann.
... die Vergleiche sind also gut für einen ersten Eindruck, aber für eine persönliche Auswahl geht kein Weg am eigenen Schlagzeug, verschiedenen Mikrofonen und daran ausprobierten Mikrofonpositionen unter Einbeziehung der persönlichen Geschmäcker des Schlagzeugers (oder wem auch immer :-)) selbst vorbei.
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Hallo liebe Kollegen, vielen Dank für die vielen Ideen und Vorschläge. Von Pop über Rock, Film bis Klassik war ja quasi alles dabei. Habe meinem Kunden eine Auswahl der Ideen zur Verfügung gestellt. Dieser hat sich dafür bedankt - diesen Dank gebe ich gerne an euch weiter. Mal sehen, was nun daraus wird.
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Hallo,
ich brauche für eine Sprach-Veranstaltung Überbrückungsmusik für (hoffentlich) sehr kurze Pausen. Folgendes soll passieren:
Redner kündigt besonderen Gast an. Gast sitzt im Publikum und weiß nicht, dass er aufgerufen wird. Wenn er aufgerufen wird, wird er nach einer kurzen Zeit der Freude aufstehen und auf die Bühne gehen. Das ande Publikum wird sicher applaudieren, aber vielleicht nicht so lange, wie er braucht, um auf der Bühne anzukommen. Ihm wird dann von den Offiziellen der Veranstaltung ein schöner Preis überreicht werden. btw: das Publikum (und die Offiziellen sowieso) werden in gehobener Businesskleidung, Jacket/Anzug/Kostüm gekleidet sein. Soweit zum Veranstaltungsrahmen.
Ich suche nun Musiktitel, die ich in der Zeit spielen kann, die der Gast benötigt, um auf die Bühne zu kommen.
Ich suche also keine ruhige Hintergrundmusik, keine entspannende "Suppen"-Musik, sondern die Musik soll schon Tempo haben und einen erfreulichen Höhepunkt der Veranstaltung ankündigen/erahnen lassen.
was nehmt ihr für solche Gelegenheiten?
Wäre schön, wenn ihr mir den einen oder anderen Titel nennen könntet. Danke!
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Hallo Norbert,
solange die Ursache nicht wirklich klar ist, sind alle Empfehlungen und Tipps genauso richtig, wie sie auch uneffektiv sein können.
Bei deiner Liste an defekten wie nichtdefekten Dingen könnte es ja auch sein, dass die Ausfälle nicht zusammenhängen.
Wie ich darauf komme? Nun, die Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz ist defekt gegangen. Die geht aber nicht bei 400V kaputt, die maximal angelegen haben könnten, wenn der Nullleiter abgerissen und sich die Leiterspannungen ausgetobt hätten. Wobei ich auch die 400V max nicht glaube, weil im Kurzschussfall die 400V aufgrund des hohen Stromes an einem Spannungsteiler anliegen, der aus den Cu-Widerständen der Zuleitung besteht. Geprüft sind die Steckdosenleisten normalerweise auf 1kV. Bei 1000V zwischen den Anschlüssen darf noch kein Kurzschluss, Lichtbogen, ... entstehen.
... oder hing die Steckdosenleiste zufällig gar nicht vor dem Laptop sondern vor dem Kocher?
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Hallo Niggles,
... und das hast du so detailliert aus dem Eingangspost herausgelesen?
Ich bin da mal etwas zurückhaltender. Der Beschreibung von Norbert Jersch habe ich erstmal folgendes entnommen: "Leider scheint die Absicherung nicht optimal installiert zu sein". Von zwei unterschiedlichen Außenleitern und losgebranntem Nullleiter stand da nix. Ich will ja nicht ausschließen, dass es so war. Aber sicher scheint diese Erkenntnis bislang nicht zu sein. Sicherungen sitzen immer schon in den Außenleitern und nicht im Nullleiter. Eine nicht optimale Absicherung würde aus meiner Sicht also erstmal bedeuten, dass eine Phase ausgefallen ist. Damit kann ich mir die Ausfälle der anderen Geräte nicht erklären.
Sollte es aber so gewesen sein, wie du annimmst, also der Nullleiter weg gewesen sein, sind deine Folgerungen natürlich richtig. Ohne Nullleiter liegt die höchste Spannung an den Geräten an, die in Summe am wenigsten Strom aus dem Drehstromsystem entnehmen.
@ Norbert Jersch: Hast du im Rahmen deiner Fehlersuche einen losgebrannten Nullleiter oder sonstige Probleme mit dem Nullleiter vorgefunden? Kannst du weitere Infos liefern?
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Wir haben in den 1990er Jahren auf jedem Bauernhof (wg. "Bauernstrom") einen Spartrafo dabei gehabt, zwischen zwei Phasen gehängt und damit auch die Endstufen betrieben. Damals waren die Leistungen ja noch überscharbar. Es funktionierte tadellos.
Die Fehlerbeschreibung im Eingangspost kann ich aber trotzdem nicht nachvollziehen. Im Extremfall würde das ja bedeuten, dass jeder Kurzschluss bei jeder Veranstaltung Geräte an den anderen Phasen gefährdet. Wir haben auch schon Kurzschlüsse gehabt, aber deshalb sind nicht gleich auch andere Geräte "im Kollektiv" mit in den Elektronikhimmel gegangen.
Was meinst du denn mit "Leider scheint die Absicherung nicht optimal installiert zu sein" genau? Was hast du für eine Vermutung?
Kann ggf. auch eine 32A-Verteilung mit eigenen Sicherungen und Fehlerstromschutzschalter helfen? Wiegt nicht so viel wie ein Spartrafo und du kannst 20kVA dran hängen.
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Zitat von "niggles"
Es kann in Einzelfällen (sehr lange Leitung nötig, kein 63er Anschluss vorhanden) Sinn ergeben auf 63A hoch- und am Ende wieder auf 32A runter zu adaptieren. Vielleicht hängen dann auch noch zwei 12er Dimmerpacks dran die jeweils nur 1kW pro Kanal treiben (Fernsehproduktion...). Da käme dieser Adapter tatsächlich sinnvoll zum Einsatz. Allerdings hat er nicht mal eine für 2 Leitungen geeignete Zugentlastung. Sieht eher nach Messe-Murks aus.63er Dosen mit bewusst unterdimensionierter Vorabsicherung (um der Zuleitung zur mit diversen "Festverbrauchern" zugewachsenen HV eine Chance zu geben. Oder an Aggregaten) haben meist 40 oder 50 A. Wenn wirklich nur 32A zur Verfügung stehen schraubt kein Mensch eine teure 63er Dose an die Wand.
In diesem Fall war es vom Elektromeister so gemeint, dass ich die 63A Sicherungen herausnehmen und durch 32A Sicherungen ersetzen sollte. Ich fand das sicherheitstechnisch ok, habe aber kein Interesse daran, Änderungen an festinstallierten Anlagen vorzunehmen. Aus diesem Grund hatte ich den Verteiler nicht eingesetzt, sondern mir eine 63A Verteilung vom Kollegen geholt. -
Also ich habe mal von einem Elektromeisterbetrieb einen Adapter 63A CEE auf 32A CEE ohne Sicherungen mitbekommen. Auf meine Frage nach der Sicherheit wurde mir gesagt, dass das in Ordnung geht, wenn 32A-Vorsicherungen vor der 63A-Dose benutzt werden.
Das war für mich erstmal schlüssig. Bezüglich dieses Threads würde ich erst dann ernste Zweifel bekommen, wenn jemand bestätigen könnte, dass die 63A Dose tatsächlich mit 63A und nicht mit 32A abgesichert war.
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... lieber Wora, also bitte: 10*Doppel8"-Topteile ist bei dir ein kleines Top, dass mit 3*Doppel18" an großen Subs spielt? Also neeee, oder? Aus meiner Sicht ist ein LineArray mit Doppel8"-Bestückung je Schnitte keinesfalls ein kleines Top - und schon gar nicht in einer 10er Banane.
Ansonsten erinnert mich das Phänomen ein wenig an meine Soundvergleichsdiskussion 12"-Top an 18" Subs, mit der ich ja über Jahre nicht zufrieden war, und nun im Ziel 15er darunter habe. An der Diskussion hattest du dich ja auch beteiligt, kennst also das Thema
Allerdings hätte ich vermutet, dass die 20*8" je Seite so gut koppeln, dass eine Anbindung an 6*18er funktionieren sollte. Wenn dem nicht so ist, kommt das, was die Kollegen auch schon gesagt haben: von falschen Einstellungen über Wurm im System bis hin zu falschem Aufbau. Mehr kann ich dazu mangels Erfahrungen aber nicht beitragen (habe ja auch eigentlich nur geantwortet wegen des Vergleichs 20*8" = kleines Top :roll: )