Zitat von "fschleif"Mir würde noch ein vollkommen anderer unkomventioneller Lösungsansatz einfallen:
[...]
Jetzt kombioniert man die Vorzüge von LAs und Horn-Systmenen, indem man sie kombiniert.
Das meint im Detail: Für den Nah-und Mittelbreich werden konventionelle Hornsysteme eingesetzt. Die kann man prima ausrichten und eindrehen und auch gut im Pegel mit Infills abgleichen. Wenn diese dann an ihre Reichweitegrezen gelangen (bzw. wenn für die gefprderte Reichweite der Pegel im Nahbereich zu hoch würde) setzen weit nach hinten gerichtete LA Elemente ein.
[...]
Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist, dass die Dachlast deutlich sinkt, wenn man keine zu langen Bananen hängen muss.
Die Bananen sollten natuerlich immer noch in etwa gleich lang sein, um dem Prinzip eines LAs gerecht zu werden. Deshalb wirds wohl nichts mit geringerer Dachlast. Allerdings muss man das LA so weniger curven, was dann wieder Vorteile bringt.
Meyersound empfiehlt dann auch fuer Nearfill Horntops oder CurviLinearArrays zunehmen, allerdings mit aehnlichem Frequenzgang:
Can You Combine Line Arrays With Other Types of Speakers?
Yes, since linear waves pass through one another regardless of whether they are created by a direct radiator or a wave guide, it is possible to combine line array systems with other types of loudspeakers as long as their phase response matches that of the line array speakers. There is nothing special about the sound waves that line arrays create. They are merely the output of low-frequency cones, spaced using line array theory, and high-frequency wave guides. Therefore, skilled designers with the proper tools can flexibly integrate other compatible types of loudspeakers to cover short-throw areas.
Fig. 5. A CQ-1 rigged under an M3D line array provides downfill coverage