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  1. PA-Forum
  2. janos buttgereit

Beiträge von janos buttgereit

  • Towersystem für Jugendkirche

    • janos buttgereit
    • 14. März 2010 um 15:31
    Zitat von "skyworker"


    Nun kenn ich den Janos nicht und auch seine Kirche nicht. Ich lese nur, er ist Schüler und "Techniker" - da wird es schon heikel, ja was denn nun, Janos, A, B oder Che?(die Älteren unter uns kennen diese Frage womöglich noch) - und wohl auch Musiker. Verzeih, lieber Janos, ich schätz dich jetzt mal auf 15 oder 16 Lenze...

    Spätestens an dieser Stelle wird die Diskussion dann völlig absurd und ich stelle mit Schrecken fest, dass wir hier im PA-Forum sind. Mir wurde mal erklärt, das ist das Forum für die Profis. Bisweilen möchte ich daran zweifeln. Dazu kommt dann noch etwas Beratungsresistenz und - in meinen Augen - ein guter Schuss Realitätsferne, denn man will unbedingt kaufen und auf keinen Fall mieten – selbstverständlich, denn man will ja jederzeit flexibel sein, es könnte ja ein möglicher Einsatz „vom Himmel fallen“ – Hosianna, das sind mal mindestens fünf Euro für die Phrasenkasse.

    Was bleibt? Eine Diskussion, die sich im Kreis dreht. Argumente gibt’s keine mehr, dafür wird rumgekeift. Nicht wirklich zielführend. Aber im Profi-PA-Forum bestens aufgehoben…

    Frieden auf Erden ^^

    SKY

    Also ob du es jetzt glauben willst oder nicht: Ich bin 18 Jahre alt. Ich beschäftige mich jetzt schon seit einigen Jahren sehr intensiv mit dem Thema Licht- und Tontechnik und ich habe auch vor damit später meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Derzeit gehe ich noch aufs Gymnasium und habe das Glück dass unsere Schule sehr viel Theater, Musical und Konzerte macht und deshalb eine für eine Schule sehr gute Technische Ausstattung besitzt und auch da hinein investiert. Deshalb kann ich doch behaupten dass ich schon einiges an Praxiserfahrungen hab. Zusammen mit einigen Mitschülern leite ich derzeit eine Technik-AG um unser Wissen an jüngere Schüler weiterzugeben. Ich mache hin und wieder den Ton für Rockbüro-Konzerte ( --> http://www.rockbuero-haltern.de/main.aspx?kat=galerie). Viel lieber aber noch mache ich Licht, vor allem bei Theater- und Showveranstaltungen in der Aula unserer Schule. Da dies aber eine Festinstallation ist werden dort zwar immer wieder Scheinwerfer umgehangen, um das tragende Gerüst musste ich mich bisher nicht kümmern. Viel über das Thema Licht habe ich überigens bei meinem Praktikum in der Beleuchtung am Schauspielhaus Bochum gelernt.

    Das schreibe ich jetzt nicht um allen zu zeigen was fürn toller "Techniker" ich bin, nein ich sehe mich längst noch nicht als Profi an, aber denke dass ich mit gutem gewissen behaupten kann mehr Hintergrundwissen zu haben als mancher Mobildiscobetrieb der noch größere Traversensysteme aufstellt. Und da ich sehe was wir an technischem Fortschritt in den letzten Jahren in unserer Schule gemacht haben und wie wir den ganzen Kram nach gründlicher Information und Einarbeitung auch bedient bekommen haben und dabei keine schlechten Ergebnisse erlangt haben sehe ich uns auch imstande nach gründlicher Vorinformation - die unter anderem aus der Information in einem "Forum für Profis" besteht - diese Sache vernünftig und sicher anzugehen.

    Nun dazu:

    Zitat von "Urs"

    das stimmt...

    darüber hab ich auch noch nicht richtig nachgedacht, ich hab ja schon probleme ihnen die innereien eines 01v96 und den damit verbundenen klanglichen möglichkeiten zu erklären...


    Ich denke die Bedienung der Anlage ist das kleinste Problem. Wie ich schon geschrieben habe züchten wir uns derzeit in der Technik AG sehr engagierten Nachwuchs. Der hat inzwischen schon die letzte Theaterveranstaltung unserer Schule gefahren, beim Neujahrsempfang der Stadt ein ganzes Blasorchester abgenommen und ziemlich gut klingend abgemischt und gestern einen Live Mitschnitt eines Rockkonzertes mit Musikschulbands bei uns im Jugendzentrum gemacht. Wer das alles bis hier nicht glauben will, dem kann ich auch gerne Fotos zum Beweis schicken.

    Nun zu der Frage warum wie ein Viereck haben wollen. Wir haben uns mal einen vorläufigen Aufbau in GrandMa 3D gebaut und das ist dabei herausgekommen:




    Das Kreuz was man da in der Ansicht von Hinten hängen sieht soll übrigens mit LED-Tubes bestückt werden und so noch ein optisches Highlight bieten. Die Scheinwerfer bleiben auch nicht alle weiß sondern werden passend gefiltert. Der rot leuchtende Movinghead soll den Beamer simulieren.
    Und zu der Frage was wir damit erreichen wollen: Wir veranstalten schon seit einiger Zeit einen Jugendgottesdienst, der sich von den gewöhnlichen Gottesdiensten durch moderne Musik mit Live Band, Einbindung von Video-Einspielern und Themen die halt eher die Jugend ansprechen untescheidet. Wir trauen uns also schon einen Jugendgottesdienst auf die Beine zu stellen. Nun wird das Tonequipment immer geliehen und wir wünschen, da aber die KJG so wie so eine Anlage haben will um selbst ein wenig Party zu machen wollen wir das jetzt so auslegen dass die Komplette Tonausstattung vorhanden ist, das ist dann einfach nicht so stressig wie bisher. Und wenn die Band mal in einer anderen Gemeinde spielen möchte können wir auch unkompliziert unsere Anlage mitnehmen. Das Traversensystem würde jetzt einfach etwas Beleuchtung aufnehmen um die Grundathmosphäre etwas morderner wirken zu lassen und einfach für Besucher das Bild vom eingeschlafenen Sontangsmorgensgottesdienst zu ändern. Wir wollen ja im Endeffekt eine christliche Botschaft überbringen und die ist unserer Meinung nach auch nach wie vor ziemlich aktuell - warum also sollen wir nicht auf moderne Technik zurückgreifen können. Außerdem war es mit einer Aufgestellten Leinwand bisher immer etwas schwierig, sie für alle in eine richtige Position zu bringen, das würde sich dann deutlich bessern wenn wir die Möglichkeit hätten sie über die Köpfe der Band zu hängen. Und wenn wir dann schonmal die Möglichkeit haben hängen wir die Boxen auch mit auf und haben keine Boxenstative mehr über die jemand stolpern kann.

    Und dann noch mal ein Wort zum Thema Realitätsferne und Beratungsresistenz: Ich habe die Erfahrung gemacht dass in Kreisen wie Schule und Kirche ein Kauf sehr viel näher an der Realität ist als das Mieten. Wenn nämlich etwas da ist, wird es genutzt. Wenn man aber jedes mal für einen Einsatz Geld ausgeben will spart man das lieber. Ich weis auch nicht warum, aber so ist es. Und jetzt zeig mir bitte einmal wo ich Beratungsresistent bin. Ich poste doch hier um eine Beratung zu bekommen und ich denke auch dass hier schon einige Anhaltspunkte genannt worden sind die meine Meinung zu bestimmten Sachen geändert haben. Nur bitte ich euch auch mir zu glauben dass es so ist wie ich es beschrieben habe.

    Und ich fände es auch gut wenn die Diskussion hier sich nicht um verschiedene Glaubenseinstellungen und Verhältnissen zur katholischen Kirche dreht sondern so weit es möglich ist um das eigentlich Thema.

    Schönen Sonntag euch allen

  • Towersystem für Jugendkirche

    • janos buttgereit
    • 11. März 2010 um 20:33

    Oh man, kaum schaut man mal einen Tag hier nicht rein und schon geht so was ab ;)

    Also es ist mir schon bewusst dass das alles ziemlich gleichmäßig hochgefahren werden muss - aber das Problem hätte man bei Towern mit Handwinden ja auch gehabt. Man kann ja einen haben der immer die Umdrehungen mitzählt und die anderen 3 Kurbler kurbeln im gleichen Takt mit, da sehe ich kein all zu großes Problem. Und das System würde immer noch nicht von Jedermann aufgebaut, verantwortungsvolle Leute werden unterwiesen wie das zu machen ist und warum es so zu machen ist Ich möchte behaupten dass man auch wenn man keinen Meisterbrief hat durchaus Technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und Regelkenntnis haben kann.

    Und klar - Um die Wartung müsst man sich kümmern.

    Und noch etwas: Warum regt man sich so über die Finanzierung auf? Ich kann es wirklich nur so wiedergeben wie es mir gesagt wurde. Ich kann mir überigens durchaus vorstellen dass man die Sache dann im Endeffekt mit einer erfahrenen Firma durchzieht (hatte ich nicht sogar direkt im ersten Post eine Firma genannt?) - nur ist es halt sinnvoll sich vorher über die Materie zu informieren, Anhaltspunkte für Preise im Kopf zu haben und sich selbst ein Bild zu machen. Ich bin hierdurch jetzt z.B. von der Toweridee wieder weggekommen, weil eure Argumente mich überzeugt haben.

    Also in diesem Sinne: Frieden auf Erden - und im Forum :D

  • Towersystem für Jugendkirche

    • janos buttgereit
    • 9. März 2010 um 16:08
    Zitat von "audionrg"

    Warum nicht einfach mit Handkettenzügen?
    Ist doch die günstigste Variante.
    Man bracuh auch keine Leiter zum Sichern.
    Es reicht wenn man am Tower hochklettert und dann mit einem
    Stahlseil sichert.

    Wie schon gesagt, das "Personal" besteht z.T. aus Minderjährigen ohne Ausbildung dazu. Davon sollte niemand an einem Tower hochklettern, am besten auch noch ohne Sicherung.

    Zu der Warum und Finanzierungsfrage: Ich hatte bis vor einigen Tagen auch nicht an so etwas gedacht, aber bei einem Treffen mit den Verantwortlichen letzte Woche wurde der Wunsch nach solch einem System geäußert, mit dem Bewusstsein dass es einiges kosten wird. Wie viel soll jetzt abgeklärt werden, unter anderem durch die gestellte Frage. Das Geld wird also nach Bedarf organisiert. Zu der Frage warum nicht mit Liften und Stempeln muss ich sagen dass wir die Idee noch gar nicht hatten ;) Nur auf Liften sieht nicht schön aus und ist auch ziemlich wackelig wie ich finde, fällt also raus, aber mit Stempeln wär das echt ne Option.
    Zu den Ausmaßen: Vorerst 5mx5mx5m, damit problemlos noch eine 2mx3m Leinwnand über den Köfen der Band hängen kann.

    Die Anzahl der Einsätze sollte immer häufiger sein, da die Kirche auf dauer eine Jugend- und Kulturkirche werden soll. Da möchte man etwas eigenes haben, außerdem ist beim Mieten immer die Frage wer es bezahlt, wenn dann mal die Schule einen Gottesdienst für Schüler veranstalten will, sollte sie z.B. auch auf das Material zurückgreifen können, außerdem möchte man spontan und flexibel sein. Fest installiert fände ich es auch am besten, aber das ist nicht gewünscht da für den normalen Sonntagsgottesdienst keine Traversen im Altarraum stehen sollen. Nebenbei will die Jugend vielleicht auch mal die geflogenen Lautsprecher mitnehmen können um ne Party im Gemeindehaus veranstalten zu können.

    Und ja: Es gibt Kirchengemeinden mit eigenen Towerbühnen, gerade die schweben als Vorbild uns vor.

    Aber danke, auch für alle kritischen Stimmen, das hilft auch das Vorhaben vielleicht mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen.

  • Towersystem für Jugendkirche

    • janos buttgereit
    • 8. März 2010 um 22:06

    Zum Budget kann ich sagen dass da bisher noch nichts festgesetzt ist, man aber bei professionellen, ausbaufähigen und vernünftigen Konstruktionen durchaus bereit ist da auch zu investieren. Natürlich hat das auch Grenzen, ich denke kaum das 100.000€ drinsitzen aber es ist eher so nach dem Motto: Sagt was es kostet und was es bringt und wir versuchen es zu ermöglichen.

    Von daher: Was würden man denn da für Kettenzüge nehmen, was würde an Zubehör dafür gebraucht und was wäre der grobe Kostenrahmen? Wodurch unterscheiden sich D8+ und C1 Züge? Ich dachte bisher dass nur C1 Züge über Publikum zugelassen wären, aber ich lass mich da gerne besseren behlehren, ich hatte bisher noch nicht die Möglichkeit mich in der Praxis damit zu beschäftigen.

    Hab ich das mit dem Rigger richtig interpretiert dass der dann kommen würde um da hoch zu klettern um das zu Sichern und dann nachher nochmal vorbeikommt um das ganze zu lösen? Stelle ich mir ehrlich gesagt ein wenig umständlich vor, außerdem ist man so nicht sehr autark und spontan.

  • Towersystem für Jugendkirche

    • janos buttgereit
    • 8. März 2010 um 16:48

    Hallo,

    wir wollen hier in unserer Kirchengemeinde den regelmäßigen Jugendgottesdienst mit neuer Licht- und Tontechnik ausstatten. Es kam der Vorschlag ein Traversen Towersystem anzuschaffen, an dem man Beleuchtung, Leinwand, Beamer und Lautsprecher Riggen kann. Erst einmal finde ich die Idee sehr gut, ich möchte aber gerne vorher eine Einschätzung von euch haben, wie das mit dem Aufbau aussieht. Ich habe so etwas noch nicht gemacht, denke aber dass wenn man dabei auf alle Sicherheitsregeln achtet und nicht jeden da ran lässt, sich so ein System schon von 3 18-Jährigen und einigen jüngeren Helfern aufgebaut werden kann. Worüber ich mir noch nicht im klaren bin ist die Sicherung des Sleeveblocks nach dem hochfahren des Riggs. Da muss ja zwangsläufig ein dickes Safety oben angeschlagen werden damit nicht die ganze Last auf den Winden liegt. Aber wie befestigt man es wenn die Geschichte oben ist. Sollte man da direkt eine lange Leiter mitkaufen oder gibt es auch Systeme die von unten aus normgerecht gesichtert werden können?
    Das vorerst in den Blick genommene System ist das Milos MT1 System, einfach aus dem Grund weil LMP als gut vertrauter Händler hier in der Nähe das führt. Wenn es aber aus irgendwelchen gründen besser sein könnte ein anderes System zu wählen sind wir für Vorschläge offen.

    Gruß
    Janos

  • Einspieler bearbeiten als ob sie aus einem Nebenzimmer kämen

    • janos buttgereit
    • 4. März 2010 um 16:29

    Hi,

    für ein Theaterstück haben wir einige Geigenstücke aufgenommen welche in der Vorführung so klingen sollten als ob sie aus einem Nebenzimmer kämen. Dafür haben wir jetzt schon Lautsprecher hinter den Kulissen monitert, es klingt aber immer noch eher nach Lautsprecher hinter einer Holzwand. Wie würdet ihr es bearbeiten um den gewünschten Effekt zu erreichen?

  • Wedgecase Ideen gesucht

    • janos buttgereit
    • 1. März 2010 um 20:36

    Also ich habe vor etwas mehr als einem Jahr auch Cases fü L'acoustic dV module gesehen welche wirklich wie normale Haubencases gebaut waren nur das links und rechts statt einem Schließprofil ein Scharnier war und der Deckel in der Mitte komplett geteilt werden konnte. Oben drauf ein oder 2 Butterflyschlösser und fertig. So konnte man die Deckelhälften bis auf den Boden runterklappen und hatte einen bequemen Zugang von den Seiten her. Wenn mich nicht alles täuschtgehörten die Go Audio und waren von ML Cases gebaut. Abgesehen vom Gewicht waren die definitiv Einhandtauglich (najut, es baut auch wohl keiner alleine ein Line Array auf, aber vom Prinzip könnte ich mir das genau so für Wedges vorstellen - nur kleiner & damit leichter).

  • Bezugsquelle Triac

    • janos buttgereit
    • 26. Februar 2010 um 22:35

    Auf die Idee wär ich nie gekommen ;)

    Das wär ne Möglichkeit, danke!

  • Bezugsquelle Triac

    • janos buttgereit
    • 26. Februar 2010 um 18:04

    Hallo,

    nicht ganz PA, aber da man es hier auch öfters mit Dimmern zu tun hat auch nicht ganz Fachfremd.
    Hier ist eine Stehlampe mit eingebautem Dimmer nach dem durchbrennen des Leuchtmittels nicht mehr ausgeschaltet zu bekommen, ich denke der Triac ist kaputt gegangen. Hab das Ding heute rausgeholt, konnte aber bisher nirgendwo eine Bezugsquelle für das Ersatzteil finden. Die Bezeichnung ist MAC 97A6.

    Wär toll wenn hier jemand eine Bezugsquelle dafür kennen würde oder mir alternativ ein besser zu bekommendes, gleichwertiges Ersatzteil nennen kann.

  • Gewährleistung bei Gebrauchtverkauf gegen Rechnung

    • janos buttgereit
    • 23. Februar 2010 um 16:00

    Hallo,

    folgende Situation: Ich habe von Privat ein gutes Angebot für einen Recording Computer inkl. ordentlicher Soundkarte zu einem sehr gutem Kurs angeboten bekommen welcher aus einem Homestudio ausgemustert wurde. Er würde sich optimal eignen um bei Live Veranstaltungen der Schule ab und zu Mitschnitte zu machen. Ich habe das der Schulleitung vorgeschlagen, diese ist auch für das Angebot, braucht jedoch eine Rechnung. Der Verkäufer sagt dass er das gebrauchte Gerät nicht direkt gegen Rechnung verkaufen möchte, da er damit eine 24 monatige Gewährleistung für das gebrauchte Gerät geben müsste die er angesichts des Alters verständlicherweise nicht geben möchte.
    Nun meine Frage: Gibt es eine legale Möglichkeit diese Gewährleistung trotz Verkauf gegen Rechnung auszuschließen? Ich meine gehört zu haben dass dies bei b2b möglich ist (Stimmt das überhaupt?), aber wird eine Schule rechtlich auch so angesehen?

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • janos buttgereit
    • 15. Februar 2010 um 19:19
    Zitat von "hias.h"

    Such mal nach "mysterium linearray" ist ein sehr informatives pdf von Volker Holtmeyer.

    Linearrays bildet man um Zylinderwellen zu erzeugen. Dafür bräuchte man therorethisch eine unendlich lange Linienquelle. Die Schalleistung verteilt sich dann bei der doppelten Distanz auf eine verdoppelte Fläche. (-3dBSPL)
    Wenn das Array eine endliche Länge hat, sieht es ab einer gewissen Distanz wieder aus wie eine Punktquelle und die Wellen breiten sich Kugelförmig aus. Mit einer Verdopplung der Distanz geht dann eine Vervierfachung der Fläche einher. (-6dBSPL)

    Diese Entfernung ist, bei gleichbleibender Arraylänge, von der Wellenlänge abhängig.

    Tiefere Frequenzen, also größere Wellenlängen brauchen längere "Linien", damit sie als Zylinderwelle abgestrahlt werden.

    Genau durch diesen in diesem Dokument erklärten Zusammenhang hab ich es jetzt auch in der Facharbeit erklärt.

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • janos buttgereit
    • 15. Februar 2010 um 19:05
    Zitat von "klauston"

    Je länger eine Banane ist, umso gerichteter werden die Frequenzen im Mid / Low Bereich .

    Soll heißen, mit der Länge der Banane sinkt die Frequenz, ab der eine Richtwirkung nach oben hin stattfindet.

    Und natürlich hat man dann mehr Kopplung in den Low / Mids

    Danke, als ich das gelesen hab hats bei mir klick gemacht. Ich denke ich habs verstanden.

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • janos buttgereit
    • 15. Februar 2010 um 17:21

    Hallo,

    ich schreib gerade meine 12er Facharbeit in Physik über PA Beschallungskonzepte und wird auch das Thema Line Array angerissen. Nun hat mir ein erfahrener Techniker als ich mit ihm über das Thema gesprochen habe mal folgendes gesagt:

    Zitat

    Interessant in diesem Zusammenhang noch dass die akustische Koppelung im Mitten und Lobereich mit der Länge des Arrays zunimmt. Je mehr Systeme in einem Cluster zusammen sind, desto mehr Lo-Energie wird nach vorne abgegeben (an den Amps gibt es da entsprechende Presets, die das ausgleichen). Wenn mehr nach vorne abgegeben wird heisst das gleichzeitig dass weniger nach hinten entweicht.
    Mit anderen Worten, ein Linearray wird rückseitig um so leiser, je mehr Elemente zusammenarbeiten (die Frequenz der Auslöschung verschiebt sich auch immer weiter nach unten, je mehr Elemente im Einsatz sind, also bei einem Element hast du keine Koppelung und hinter der Box ist starkes Mittengenöle, bei einem 12er-Cluster hörst du fast nur noch Subbass auf der Bühne).

    Ich habe bisher aber noch keine Ahnung wie man das physikalisch erklären kann und konnte auch bisher im Internet dazu nichts finden. Vielleicht kann ja hier jemand etwas dazu erklären.

    Grüße
    Janos

  • Wie viel HE braucht das Soundcraft EPM 6 beim Rackeinbau

    • janos buttgereit
    • 1. Februar 2010 um 18:32

    Danke! Im Manual oder auf der Soundcraft Homepage waren keine Abmessungen angegeben...

  • Wie viel HE braucht das Soundcraft EPM 6 beim Rackeinbau

    • janos buttgereit
    • 1. Februar 2010 um 15:42

    Hallo,
    da ich leider nirgendwo dazu Angaben gefunden habe, wollte ich fragen ob das mal eben jemand der zufällig das Pult hat abmessen könnte. Ich fände das ganz praktisch für die Planung eines Racks.

    Danke!

  • Wie werden eigentlich Martin LC Panels geriggt?

    • janos buttgereit
    • 1. Februar 2010 um 13:11

    Danke für die Antworten.
    Jetzt bleibt mir nur noch eine Frage: Im Manual ist auch die Anzahl der maximal übereinander stapelbarer Panels angegeben. Kann man also wenn man sich ausreichend große und schwere Grundplatten anfertigt so auch eine komplett freistehende Wand bauen?

  • Proffessionelles Schwarzlicht?

    • janos buttgereit
    • 30. Januar 2010 um 17:14

    Eine Idee die mir an dieser Stelle kommt: Spräche irgendetwas dagegen gängige LHGL Wannen einfach mit Schwarzlichtröhren zu bestücken?
    Nicht dass das dem Fragesteller in Richtung seiner Outdoor fähigen Geräte weiterhelfen würde, aber zumindest könnte man die Scheinwerfer dann auch noch für anderes einsetzen.

  • Steckdosen an Stahlträger bzw. Rundrohr montieren?

    • janos buttgereit
    • 23. Januar 2010 um 16:02

    Bei uns in der Aula wurden an die Rohre einfach Bleche geschweißt auf denen die Steckdosen montiert sind. Sieht vernünftig aus und fällt nicht stark auf.

    Grüße
    Janos

  • Wie werden eigentlich Martin LC Panels geriggt?

    • janos buttgereit
    • 22. Januar 2010 um 21:19

    Hallo,
    Ich bin längst nicht in der Größenordnung unterwegs in der mir Martin LC-Panels über den Weg laufen aber beim anschauen dieses Bilds sind mir 2 Fragen gekommen: Diese Panels werden wie ich auf Bildern gesehen habe ja untereinander mit Konusverbindern wie man sie von Truss kennt verbunden, aber wie werden sie eigentlich mit der Truss an der sie hängen verbunden? Und sehe ich das richtig dass da an den Panels noch unten Movingheads dranhängen? Wie funktioniert das?

    Wie gesagt, diese Frage stelle ich rein aus Interesse, ich hab so ein Teil auch noch nie in der Hand gehabt und werde auch wahrscheinlich bald nicht die Chance bekommen so ein Ding zu benutzen ;)

    Grüße
    Janos

  • Audix D6 warum manchmal druckvoll und manchmal nur luft

    • janos buttgereit
    • 18. Januar 2010 um 22:18

    Was ich letztens hatte: Ein Musikschul-Drummer der seine Basedrum mit Wattebäuschchen beworfen hat + schlechte Fußmaschine. Der Effekt war dass ich auf dem Mikro ein ungefähr ausgeglichenes Verhältnis zwischen irgendeinem entfernt an Basedrum errinnernden Geräusch, was mich vorschnell auf eine gar nicht gestimmte BD schließen lies und dem Quietschen der Fußmaschine. Am nächsten Tag spielte dann auch der Lehrer, er brachte seine eigene Fußmaschine mit und hätte ich es nicht besser gewusst hätte ich gesagt die Basedrum wurde ausgetauscht.
    Also merke: Neben der Basedrum an sich und ihrem Spieler kann der Sound auch von der Qualität und Bauart der Fußmaschine durchaus beeinflusst werden.

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