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  1. PA-Forum
  2. tobias kammerer

Beiträge von tobias kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 12. April 2012 um 22:53

    Hallo Leute,

    nach langem Lesen will ich mich wieder einschalten. Mir ist vollkommen klar, dass ich mit folgender Meinung wieder das halbe Forum gegen mich stelle und davon wieder sicher der Hälfte ein weiteres Argument gebe, warum sie mich nicht ernst nehmen, ist mir aber völlig wurscht:

    Genau die gleichen Argumente gegen die Stängele PA-s habe ich Jahre lang komplett gleich runtergesabbelt wie hier alle Gegner mit der Erkenntnis: ICH HABE MICH GEIRRT!

    Diese Stängele PA-s sind genau das Universal-Heilmittel für eine unfassbar große Anzahl von Jobs, wie es sie gibt und sie funktionieren in der Praxis hervorragend.

    Das liegt sicher nicht daran, dass sie die Physik bescheißen, sondern dass die Vorteile von den Vollprofis nicht erkannt werden wollen oder unterbewertet werden.
    Und zwar meine ich, und was auch die Entwickler dieser Teile durchaus argumentieren (ich habe es nie in einem wissenschaftlichen Versuch bewiesen, aber es klingt logisch und funktioniert in der Praxis):

    Der Vorteil ist die höhere Natürlichkeit!!!!!!!!!
    Dieser Vorteil ist so groß, dass z.B. die Beschallungslautstärke extrem gesenkt werden kann und deswegen die vermeintlichen Probleme (mit Rückkopplungen...) nicht zum tragen kommen.

    Die meißten aller natürlichen Klangkörper sind eher Kugelstrahler!

    Habt Ihr schon einmal eine Violine mit gezielter 60°x 40° Abstrahlung gesehen oder gehört?
    Einen Flügel?
    Einen Kontrabass?

    Warum kann man diese Musiker auch in akustisch schlechten Räumen in der letzten Reihe hinten im Eck auch als Laie aus einem kompletten Orchester heraushören???

    Warum kann ein Konzertgitarrist in einem Stadion ohne Mikrofon spielen (zugegeben müssen dann alle zuhören wollen!)?

    Weil ich sie orten kann!!

    Habt Ihr schonmal eine Violine nicht gehört, nur weil sie im Orchestergraben saß und zwischen Euch und Violine somit eine Wand und 15 Reihen andere Zuhörer waren??

    Es geht!

    Normale Lautsprecher sind Feinde des natürlichen Hörens. Alles was mich der Natur näher bringt, bringt mich bei einem Großteil der Beschallungen weit nach vorne. Weil unsere Ohren und unser Gehirn auf naürliche Hörmuster konditioniert sind von Geburt an im Training und teilweise sicher auch genetisch bedingt (Es war früher ganz hilfreich den Löwen hinten links beim Anschleichen zu orten obwohl vorne gerade mein Stamm mit mir singt und tanzt)

    Diese Stängele binden sich vom Reflexionsverhalten deutlich natürlicher in den Raum ein. Deswegen vermisst man in der Regel keinen Equalizer (nicht weil man den Raum wenig anregt, sondern weil man ihn stark anregt)!
    Der Klirrfaktor ist deutlich niedriger als bei mehrwege Hornboxen.

    Ein Konzert mit dem Boseprinzip (Jeder Musiker seine eigene Stange) ist mit der größe Genuss für den Zuhörer und für die Musiker überhaupt. Und da braucht man nicht fachsimpeln, sondern nur die Musiker oder Zuhörer fragen.

    Ich habe tonnenweise Musikerkunden, die von sehr guten konventionellen Anlagen auf Stängele umgestiegen sind und mir nun seit Jahren Berichten, was für ein unglaublicher Schritt nach Vorne das für sie war. Auch das Feedback des Publikums ist gigantisch.

    Der Frequenzgang dagegen z.B. ist nahezu völlig schnurz, denn auch echte Instrumente unterscheiden sich hier stark. Ich hatte aber noch nie jemanden in der Oper, der sich beschwert hat, dass der Flügel bei 118 Hz eine leichte Schwäche hatte oder die Sopranistin bei 4 kHz ganz schön schrill klang. Das ist dann übrigens auch in Natur in jedem Konzertsaal anders. Hier wird auch nicht am Sänger herumequalisiert.

    Es gibt selbstverständlich auch Dinge, die damit nicht gehen, aber es geht viel mehr, als man hier so denkt!
    Immer, wenn ich aus irgendeinem Grund ein hohes Verstärkungsmaß brauche, wird es brenzlig.

    That´s it.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 11. April 2012 um 21:38
    Zitat von "Kracky"

    Was ich jetzt schön finde ist das hier eben auch mal erwähnt wird das solche Kompakt Array alleine schon aufgrund des einfachen Aufbaus das Problem der Abschirmung durchs Publikums mit sich bringen und schlicht schon nach wenigen Metern nicht mehr funktionieren.

    Das stimmt nur für wenige "solcher":
    Acoustic Line, Solton, Fohhn, Nova, HD, SR-Technologies werden z.B. auf Hochständern betrieben. Hier gibt es diesbezüglichn sicher keinen Nachteil zur 12/2er Box

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 9. April 2012 um 18:28
    Zitat von "billbo"

    und auch der Einsatz von z. B. Kompessoren auf Gesangsmikros verbietet sich damit quasi von selbst. Obwohl man sich gerade den bei dem dünnen Geplärre dann besonders wünscht.

    Meiner Meinung nach kein Problem. Das Bose Tonematch komprimiert auch in jedem Preset. Ein einzelner Gesang bei gemäßigtem Pegel macht mit solchen Säulen echt kein Problem.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 9. April 2012 um 18:26
    Zitat von "guma"

    Was sind "Naturmusiker" ???????

    ... und ... manche Erfahrungen muß man im Leben auch nicht machen... wenn man supranasal ordentlich ausgestattet ist ... ich kann daher nur was zu den 4560 ... aber leider nix Praktisches zum Thema beitragen-. :D:D:D:D:D :lol: :lol:

    Erst einmal alle ohne Stecker am Instrument.
    Und Konrtrabass ohne Stecker (= Pickup) möchte ich neben so einem System auf keinen Fall abnehmen müssen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 9. April 2012 um 18:24
    Zitat von "Heusler"

    Ich kann die Theorie, das der LOW-MID Bereich auf Distanz früher abfällt als der HT, in der Praxis nicht feststellen. Sag es darum, weil ich mich genau auf diesen vorausgesagten Effekt schon oft geachtet hab. Dieser nicht lineare Effekt mag theoretisch stimmen, in der Praxis stelle ich das zumindest in geschlossenen Räumen nicht explizit fest. Also müssen sich andere Effekte ergänzend/kompensierend auswirken.


    Hallo,

    mir fällt das regelmäßig in der Praxis auf. Da aber sehr viele Systeme am Markt da so Ihre liebe Not haben, fehlt Dir vielleicht eine entsprechende Referenz. Es ist auch wirklich so, dass der Bereich von 100 bis 200 Hz weggelassen bei Top 40 Musik nicht so dramatisch fehlt. Bei Klassik oder Blasmusik ist das z.B. katastrophal.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 7. April 2012 um 18:07
    Zitat von "Heusler"

    Spike_Mirror
    Ich warte immer noch auf ein "praktisches" Argument, das gegen ein Mini LineArray spricht. Am besten gute oder schlechte Erfahrungen bei Einsätzen. Immer unter Berücksichtigung des Anwendungszwecks für Spike_Mirror.
    :

    Hallo Leute,

    erneut: Meißt haben die Dinger nur Vorteile.
    In der Praxis gibt es genau 2 Nachteile (unterschiedlich stark ausgeprägt bei den verschiedenen Typen):
    - Low Mid Pegel fällt schneller ab, als der Rest. Das kann bei vielen Musikrichtungen aber relativ unbedeutend sein
    - Feedbackemfpindlichkeit bei vielen Signalquellen auf der Bühne mit großem Abstand zum Mikro ist größer. Deswegen haben z.B, Naturmusiker ab einem gewünschten Zielpegel so Ihre Not damit.

    In der Livepraxis eingesetzt oder erlebt habe ich:
    - Fohhn Linea 100 und 150
    - Solten Twin Array
    - Alle Bose Varianten
    - iNova IN-4 und 8
    - Pronomic Diva
    - Acoustic Line GL24

    Getestet, auch mit Mikrofonen habe ich dazu noch:
    - Alle Harmonic Design Modelle
    - Alle Acoustic Line Modelle
    - K-Array
    - Alle SR-Technology Modelle

    Ich hoffe ich habe nix vergessen
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Monitor

    • tobias kammerer
    • 5. April 2012 um 13:00

    Hallo,

    im DSP von ACL können 4 Filterpresets gespeichert werden. Wersseitig sinnvolle presets sind natürlich vorbelegt, wie z.B. mit Bassboost, Mit Lowcut (Trennung für Betrieb mit Subwoofer...). Die sinnvollste userspezifische Änderung wäre sicher eine spezielle Trennung und Laufzeitkorrektur für vielleicht vorhandene Subwoofer. Ansonsten braucht man da nichts machen lassen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Welche Digitalkonsole würdet ihr bevorzugen?

    • tobias kammerer
    • 4. April 2012 um 20:13

    Hallo Leute,

    also rudere ich ein wenig zurück. Wenn man das ganze natürlich nicht unter kommerziellen Aspekten sieht, kann man da durchaus dafür argumentieren. Natürlich lassen sich mit Analogtechnik gute Ergebnisse erzielen, in der Regel aber mit mehr Transport- und Personalaufwand.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Monitor

    • tobias kammerer
    • 4. April 2012 um 09:53
    Zitat von "Mike J."

    Hol dir gebrauchte F1 Res1 oder Res2, da ist nahezu jeder DJ zufrieden und an Pegel hats da noch nie gefehlt.

    In dieser unter 2kEuro Liga gibts irgendwie nicht viel richtig anständiges aktives. Mich würde eher interessieren, wieso den aktiven Systemen immer passive Überlegen sind - klanglich und auch vom Pegel her. War bisher immer meine Erfahrung mit dem Zeug, deswegen führen wir im Verleih genau eine günstige Aktivbox von dB und sonnst nur passiv. Verbaut denn heutzutage jeder nur noch Schund? Gut, man bekommt einen als hochwertig angepriesenen Lautsprecher, Hochtöner, Gehäuse, ClassD Amp mit 1kW und noch einen DSP dran um unter 1000 Euro - das kann nix sein. Eine PS15 kostet ohne aktiv schon weit über 1kEuro - klingt aber auch anständig.

    Wenn der Monitor gleich laut sein soll wie die PA, dann wünsch ich viel Spaß beim suchen :-). Wenn du was gefunden hast bitte PN, dann kauf ich die und die PA kommt ins Biete Brett!

    Hallo,

    nur z.B. nahezu alle Acoustic Line Aktivboxen haben einen sehr guten Aktivteil. Es bedarf sowohl eines hochwertigen DSPs als auch Amps, um das gleiche Ergebnis zu erhalten. Verbesserbar ist es praktisch nicht. Deswegen kostet das Aktivmodul auch ca 1000,- Euro. In der Liga RCF/DB/ Dynacord/ HK-Audio und anderen MI Produkten mag Deine Aussage stimmen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Welche Digitalkonsole würdet ihr bevorzugen?

    • tobias kammerer
    • 4. April 2012 um 09:48
    Zitat von "DirkB"


    Und wenn dann, nach zwei Jahren ein Defekt auftritt? Die nächste Kiste? Dann, wenn das abbezahlte Gerät eigentlich richtig Geld einbringen könnte, tritt ein teurer / irreparabler Fehler auf. Dann hat sich die Anschaffung nicht gelohnt und es geht der Abzahlungsk(r)ampf mit einem neuen Produkt wieder von vorn los. Wozu?


    MfG
    DirkB

    Hallo Dirk,

    also jetzt versuche ich es nochmal sachlich:
    1.: Im Schnitt sind die Defekte bei Digitalgeräten nicht so häufig, wie Du es hier aussehen läßt - wie die ganzen 02r Generation 1 Burgen beweisen. Somit kann man Pech haben, wird im Laufe seines Lebens hier aber nicht auf extreme Verluste treffen (Pech mittelt sich über die Zeit aus)
    2.: Digitalpulte haben massive Vorteile, ein paar davon wurden bereits genannt, hier nochmal 3 herausgepickt:
    - Truckspace (kostet jedes Mal Geld)
    - Aufbauaufwand (kostet jedes Mal Geld)
    - Eventuelle Bedienvorteile, Beispiel: Seit ich Digitalpulte habe, remote ich diese über WLan. Nun komme ich zum Monitorsoundcheck mit Notebook auf die Bühne und stell mich gemeinsam mit dem Musiker vor seinen Monitor. Der Monitorsoundcheck ist dadurch erheblich schneller UND BESSER!, da der Musiker in der Regel nicht in der Lage ist, Dir auch noch mitzuteilen, dass bei seinem Mikrofon etwas ganz komisch bei 800 Hz tut. Selbst mit Monitormix auf der Bühne kommt da die Analogversion nicht ran, da der Monitormixer nicht die gleichen akustischen Gegebenheiten an seinem Platz hat wie der Musiker an dessen Position.

    Nun habe ich also schon Gründe, die mir Geld bringen und dem Kunden ein besseres Ergebnis (Die Musiker ticken übrigens in der Regel völlig aus vor Freude, wenn man diesen Monitorcheck macht).

    Weiterhin: Das Analogtechnik besser klänge als Digitaltechnik, halte ich für ein absolutes Gerücht. Das trifft - wenn überhaupt - nur auf absolute Killerkonsolen zu. Beispiel: Immer wenn ich auf meiner ML3000 mischen muß, bin ich entsetzt, wie scheiße das doch gegen meine iLive klingt. Selbst bei teuren Konsolen bleiben die klanglichen Nachteile von:
    - Analogmulticore (extrem erheblich!)
    - Siderackverkabelung (im Falle von schlechtem Strom auch eine Katastrophe)

    Deswegen lautet meine persönliche Meinung wie folgt: Es gibt genau zwei Gründe als Verleiher, immer noch auf analog zu setzen:

    1.: Ich bin ein ewig Gestriger
    2.: Meine Kundschaft ist bereit dazu, mir exorbitant teurere Preise zu bezahlen, damit sich der Einsatz hochwertiger Analogtechnik lohnt.

    Ich wünsche Dir, Du bist Variante 2:

    Zum Thread:
    Die GLD Variante halte ich auch für super.
    Viel Spaß damit
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Umfrage Lampendolly

    • tobias kammerer
    • 3. April 2012 um 14:25

    Hallo,

    ich kannte früher mal Lampendollies, bei denen die Lampen wie In Kragarmregale seitlich eingeschoben wurden. Das war erheblich komfortabler. Die Kragarme konnten auf einem Längsrohr beliebig in der Breite verstellt werden, somit gab es das genaue Passproblem nicht. Eingelegt wurden die Bars in eine Aufnahme ähnlich einem Trussaufnehmer. Da könnte man ja auch einen Sicherheits Pin anbieten. Diese Ungetüme waren damals aber aus Stahl und unfassbar schwer. Trotzdem fand ich die Idee dahinter deutlich besser als die heutigen Dollies mit den Hängepunkten am Ende. Da muß man eben so bescheuert fummeln.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Monitor

    • tobias kammerer
    • 3. April 2012 um 14:04
    Zitat von "marce"

    ich fürchte, ihr geht das falsch an.

    Mag sein, daß die A6 lauter ist (oder zumindest am Limit sauberer spielt) - relevant ändern als DJ-Monitor wird das bisschen Pegel (sofern überhaupt vorhanden - die Datenblätter sagen da, daß sie sogar 2dB weniger max-Pegel hat) aber nichts.

    -> das komplette Monitoring muss in der Art überdacht werden. z.B. in dem ihr die Subs nichts als zukünftig betrachtet sondern damit erst mal anfangt, um das Top zu entlasten und das das machen zu lassen, was es am besten kann.

    Oder halt was passendes gebrauchtes _mit Sub_ - was, wenn es denn unbedingt sein muss, auch lauter kann. z.B. die alt-bekannten PS15 + Sub, TSM15+Sub, von mir aus jede beliebige 12"2"-Kiste - aber mit Sub drunter.

    Die Idee ist sicher nicht verkehrt. Ich bin bei amtlichen DJ-s auch manchmal sogar nur mit 8" Tops unterwegs. Das Geheimnis ist dann eben der Subwoofer drunter. Ich kenne auch DJ-s, denen eine PS-15 aus einem Meter Entfernung zu leise war, was ganz sicher nichts mit dem Hoch- oder Mitteltonpegel zu tun hat.

    Trotzdem ist die A6 meiner Meinung nach klanglich eine andere Welt als die dB und ziemlich sicher auch lauter. Bitte hier nie Herstllerangaben über maximalen SPL vergleichen, da es dazu keine Norm gibt (nämlich, wie lange gemessen und mit wieviel Klirrfaktor). Die Maximallautstärke errechnet sich immer von der Sensitivity (also Lautsärke bei einem Watt) weg über die Leistung. Es gibt wenige Ausnahmespeaker am Markt, die dann am oberen Ende erheblich weniger Powerkompression haben (z.B. die JBL SRX und die aktuellen Wharfedale High End Serien). Hier würde man tatsächlich nur über eine Vergleichsmessung zu vergleichbaren Ergebnissen kommen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Monitor

    • tobias kammerer
    • 3. April 2012 um 11:49
    Zitat von "marce"


    dann frage ich doch mal frech, wo es bei den bisherigen Monitoren denn nun klemmt?

    Weil - lauter als die DB ist die A6 vermutlich nicht - nicht lt. Datenblatt, aber vermutlich auch nicht in der Realität...

    Das ist ja spannend. Ich finde dazu leider keine brauchbaren Daten. Die zwei einzigen sinnvollen Angaben dazu wären der Frequenzgang und die Sensitivity. Beides wird dazu leider auf der db Page nicht angegeben.

    Ich vermute stark, dass die A6 lauter ist und zwar erheblich.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Welche Digitalkonsole würdet ihr bevorzugen?

    • tobias kammerer
    • 3. April 2012 um 11:16
    Zitat von "DirkB"


    Gar keine. Ein Analogmischpult kann ich selber reparieren. Digitalbüchsen sind da schon wesentlich aufwendiger.

    MfG
    DirkB

    Und Du fährst noch Autos mit Vergaser, ohne elektrischen Schnickschnack wie ABS, elektrische Fensterheber, Servolenkung, Airbag...
    die kann man so schön selber reparieren :grin: :grin:

    Alle aktuellen Autofahrer sind völlig bescheuert und haben noch nicht erkannt, um was es wirklich geht. Die Autoindustrie sowieso noch nicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Monitor

    • tobias kammerer
    • 3. April 2012 um 11:06
    Zitat von "marius sommer"

    Kenn jemand von euch die Acoustic Line A6 dp?

    Ja, ich. Wer Sie sich leisten kann, dem kann ich sie nur sehr empfehlen. Finde ich aus diversen Gründen eine der besten 12/2 er überhaupt am Markt. Das habe ich schon in vielen anderen Threads langwierig dargelegt.

    Ich kenne niemanden, der die hat und damit unzufrieden ist. Da könnte ich mich aber gerne belehren lassen und die Frage umdrehen: Wer hat sich schonmal aus Qualitätsgründen von einer A6 dp getrennt? Wenn ja, dann warum und was war der Ersatz dafür?

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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    • tobias kammerer
    • 30. März 2012 um 20:41

    Hallo,

    gibt es die nicht mehr?
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Bilder aus der Praxis

    • tobias kammerer
    • 30. März 2012 um 20:39
    Zitat von "Kracky"

    Sicher ist das Bild nicht optimal aber mir scheint so was man nicht sehen will das sieht man nicht. Das Array ist ganz offensichtlich gerade ausgerichtet und hängt links wie rechts am Gabelarm des Lifts, die Truss ist über die Gabeln gelegt, dort befestigt wie auch immer und entweder nach hinten ein gedreht oder zur Bühne hin verkippt.
    Tobias, wenn du dich hierbei so aufregst dann wäre es doch schön wenn du uns als Fachmann physikalisch unter die Arme greifst. Ich sehe hier eine Last die circa 10 Kg schwer ist und an einem Hebel mit geschätzter Auslage von 50cm ein Drehmoment nach unten beschreibt, wie bitte möchtest du das Drehmoment mit dem einer komplett aufliegenden Fronttruss vergleichen? Selbst wenn diese vollkommen auch nur in der Mitte überlastet wäre kann die Durchbiegung niemals das gleiche Drehmoment einbringen zumal dieses in dem Fall noch auf zwei Punkte verteilt ist. Das in der Praxis wohl kein Lift zu 100% zentrisch belastet wird ist denke ich ein Thema das nun oft genug durchgenommen wurde, aber alles hat seine Grenzen und die Frage ist hier doch ganz schnöde und einfach, ist hier die Grenze offensichtlich erreicht oder nicht? Ich als gelernter Mechaniker sage ja, ich würde das so nicht praktizieren und das ist meine Meinung die eben auch andere wohl teilen.

    Um es mit Archimedes zu sagen: „Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.“ Das Einfache Hebelgesetz das aus einer 10 Kg Stufenlinse bei einem halben Meter Hebel ein Drehmoment am Lift von ca. 5Nm erkennen lässt.

    Hallo Kracky, ich habe hier extra die Aussagen der Kollegen nicht bemängelt. Also: Das Bild läßt nicht genug erkennen. Ich glaube (nur glauben) jedoch, dass die Traversen schräg sind, da meiner ANsicht nach die Stufen Linse niemals das ganze Konstrukt so verwindet. Physikalisch kann ich Dir gerne unter die Arme greifen.

    1.: Das Drehmoment zum Zentrum ist nicht wahsinnig relevant, da die Gabel solcher Lifte so stabil ist, dass locker zu halten, denn halten muss das ja nur der äußere Arm im Hebelverhältnis der Strecken Lampe zur Mitte / Innere Gabel zur Mitte
    2.: Wenn man nun davon ausgeht, dass die Gabel mit der Truss und dem Array eine halbwegs verbundene Einheit ergibt, so sinkt das Drehmoment extrem, da der Gesamtschwerpunkt des Arrays mit dem Ausleger der Lampe betrachtet werden muss. Der liegt vermutlich immer noch weit zwischen den Gabeln
    3.: Traversenkonstrukte baue ich oft genug auf um folgendes zu wissen:
    Eine 12 Meter Truss (nur so als Beispiel) hängt z.B. wegen der Belastung 12 cm durch. Dadurch werden die äußeren Enden oberhalb der äußeren Gabeln so weit angehoben, dass sie die Gabeln nicht mehr berühren. Auf der Traverse liegen nun z.B. pro Lift 250 kg auf und zwar nur noch auf der inneren Gabel.
    Das zugehörige Drehmoment kannst Du gerne selbst ausrechnen, das wird die Lampe aber dezent übertreffen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 30. März 2012 um 20:25

    Hallo Kracky,

    ich sehe das tatsächlich etwas anders. Neu ist eben, dass aufgrund stärkerer Treiber nun die Schallzeile für Livemusik nutzbar ist. Übrigens scherten sich wenige Kirchen Schallzeilen um das Thema Kopplung oder Frequenzgang. Ich habe übrigens nicht behauptet, dass man damit tausende von Leuten beschallen könnte (außer mit dem GL), das steht auch auf keiner Produkthomepage von irgendjemand. Diese Systeme sind ganz klar für ca 100 bis 400 Personen dimensioniert. In vielen Umgebungen spielen sie klare Stärken aus, wie z.B. in breiten Räumen oder Querbeschallungen und eben wegen Ihrem als relativ naütlich empfunden Klangverhalten... trotzdem werden die Systeme von den Profis oft belächelt und es wird für die gleiche Anwendung eher die altbewährte 12/2 Box empfohlen. Das halte ich für schlecht/ falsch/ überholt.
    In diesem Thread geht es auch genau um so eine Anwendung.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 30. März 2012 um 12:54
    Zitat von "unknown_artist"


    Nein, ganz im Gegenteil. Es hat gar keinen Bezug zu deiner Aussage. Es ist nämlich sogar ein Dreiwegesystem mit drei Kompressionstreibern.

    Danke für den Hinweis, stimmt!

    Kommando zurück (habe vorher falsch geguckt). Ich müßte das jetzt erst vergleichen um eine sinnvolle Meinung abzugeben, ob das von der Schallverteilung mit den genannten Systemen ohne HT mithalten kann. Da habe ich aber zumindest so meine Zweifel. Es scheint sich aber immerhin um eine neue Variante zu handeln, da so viele verschiedene+ Menge an Speakern in einer Zeile untergebracht sind.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • HK Elements

    • tobias kammerer
    • 30. März 2012 um 10:21
    Zitat von "tillerb"

    Ich war ziemlich erstaunt wie gleichmässig die Beschallung war....
    Seit wir das RCF System haben ist es praktisch dauernd im Einsatz und wir haben sehr gute Rückmeldungen von der Kundschaft.
    Gruss Till

    Das unterstreicht genau meine Aussage. Das System hat übrigens keine Hochtöner :wink:
    Viele wollen diese Dinger schlecht reden, in der Praxis sind sie für viele kleine Anwendungen ein echter Fortschritt. Das erkennen komischerweise die Musiker schon lange vor den Profis!

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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