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  2. tobias kammerer

Beiträge von tobias kammerer

  • Rundschlinge an Balken

    • tobias kammerer
    • 2. September 2011 um 15:21
    Zitat von "marce"

    unqualifizierte Vermutung: Wenn's in der Kette eingeprägt ist sieht man es sofort. Ob allerdings der Zettel, der in der Riggingkiste irgendwo rumfährt auch zu der Kette gehört, die er "bescheinigt" weiß man evtl. nicht so genau...

    Ja das ist schön, aber heir bei einer Festinstallation doch völlig nutzlos.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Rundschlinge an Balken

    • tobias kammerer
    • 2. September 2011 um 14:02
    Zitat von "andi.bt"

    die Kette muss die Tragfähigkeit eingepresst haben das du auf jedem Kettenglied siehst wie viel die Kette aushält, Drahtseile selber machen ist glaube ich nicht mehr zulässig, da du dir selber keine Garantie geben kannst. Wir haben uns die Stahlseile im Baubedarf machen lassen. Wichtig ist, dass die Tragfähigkeit auf den Kauschen eingeprägt ist und das Stahlseil über die Kauschen hinaus geht weil du wenn es bündig ist nicht erkennst wenn das Stahlseil "nachgibt" (so hat es mir zumindest ne angehende Fachkraft erklärt.. obs stimmt kann ich nicht nachgeprüft, klingt aber irgendwie logisch..)

    OT Frage,

    warum muss die Kette das eingepresst haben? Wichtig ist doch nur der Belastbarkeitsnachweis. Den gibt es bei jeder DIN Kette und da ist nichts eingepresst.
    Sollte doch bei entsprechender x-facher Übersicherung genau das gleiche erfüllen. Zumal außerhalb der VT Branche kein mensch Ketten mit gepressten Gewichtsangaben benutzt. Höchstens noch bei Kränen, damit der Arbeiter sofort beim Einhängen abschätzen kann, ob das hält.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Antenne falsch herum montieren - Wären Probleme zu erwarten?

    • tobias kammerer
    • 31. August 2011 um 10:04

    Ich glaube,

    nun haben wir aneinander vorbeigeredet:
    Rundstrahler in die mitte,

    Paddel an die Seite. Im Rundstrahlerfall halbiert sich die Empfangslänge, deswegen würde ich nicht pauschal sagen, dass die Paddel hier besser wären, da die Gefahr von Abschattung aufgrund des 5 Meter Blockes in der Mitte massiv steigt. ich glaube immer noch, dass die Rundstrahlervariante hier wohl die beste wäre. Ich glaube aber auch, dass die andre funktionieren wird.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Antenne falsch herum montieren - Wären Probleme zu erwarten?

    • tobias kammerer
    • 30. August 2011 um 12:52
    Zitat von "sp123"

    Nochmals vielen Dank an euch, finde es echt gut das man Antworten bekommt die einen weiterhelfen.

    ...solange nicht manche Sender extrem nahe rankommen
    -> du meinst an die Antenne? Die steht über 5 meter hoch.


    Ja, Rundstrahler finde ich hier irgendwie keine, aber wenn, dann müssten die logischerweise nebeneinander in die Mitte oder?

    Beste Grüße

    Ja genau ja zu allem (Sender nah an Antenne: Nicht möglich, da 5 Meter hoch, Rundstrahler ja in die Mitte)
    Viel Erfolg
    Tobias Kammerer

  • Antenne falsch herum montieren - Wären Probleme zu erwarten?

    • tobias kammerer
    • 29. August 2011 um 19:06

    Hallo,

    also 100 Meter sollten für Richtantennen noch gar kein Problem sein, da habe ich auch schon 500 Meter eingerichtet, solange nicht manche Sender extrem nahe rankommen. Wenn also ein Mindestabstand zum ersten Sender von ca 4 Metern gehalten werden kann, so wird die Varaiante alles von einem Fleck am zuverlässigsten funktionieren (oberes der zwei neuen Bilder), da dann für den gesamten Bereich eine sinnvolle Diversity Funktion vorliegt.

    Sinnvoll ist immer "Sichtkontakt" der Antennen zu allen möglichen "Opfern". In geschlossenen Räumen wegen Spiegelungen oft aber nicht zwingend notwendig. Kommt ein bißchen auf die Qualität des Funkystems an.

    2 Rundstrahler leihen würde übrigens nur ca 20 Euro kosten oder so. Wäre ja auch noch eine ALternative.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Neues positives für die Rundfunkgebühren

    • tobias kammerer
    • 29. August 2011 um 13:16
    Zitat von "DirkB"


    Ist sie auch. Die Kfz-Steuer ist eine reine Besitzbesteuerung. Davon abgesehen sind Steuern nie verwendungszweckgebunden. Man kann davon Straßen reparieren. Man kann davon aber auch Pleitebanken retten oder Panzer kaufen...


    MfG
    DirkB

    Das ist schon klar, nur ist eben durch diese Einzugsart die Lastverteilung nicht besonders "solidarisch".
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Antenne falsch herum montieren - Wären Probleme zu erwarten?

    • tobias kammerer
    • 29. August 2011 um 13:15

    Hallo,

    Grundsätzlich ja, man verliert aber dann mehr oder weniger die Diversity Eigenschaften, wenn man "nur" 2 Antennen benutzt. Das heißt, in jede Richtung empfängt dann immer nur die gleiche Antenne, die Dropoutgefahr steigt. In diesem Szenario (Halle ist ja auch 40 meter breit), wäre es wohl sinnvoller Rundstrahler zu benutzen, oder nur von einer Hallenseite über alles zu zielen. Alternativ könnte man auch mit Combinern mehrere Antennen auf einen Diversitykanal zusammenfürhen (die Luxusvariante).

    Viel Erfolg
    Tobias Kammerer

  • Neues positives für die Rundfunkgebühren

    • tobias kammerer
    • 28. August 2011 um 12:49

    Hallo Leute,

    das Solidargemeinschaftsprinzip funktioniert halt so. Viele Leute wollen etwas, deswegen wird beschlossen, dass es alle zahlen, die Teil dieser Gesellschaft sind. Ob sie das wollen oder nicht. Wenn überhaupt, müßte man sich an diesem Prinzip stören, wobei ich es gut finde. Ein weiteres Grundprinzip ist: Die die viel Geld haben, zahlen viel. Das wird leider allzu oft ausgehöhlt (Privatkrankenkasse, Steuerflucht, Einheitsbeitrag...)
    - Straßen werden auch für Lebensmitteltransporte oder Krankenwägen gebraucht, nicht nur für Autofahrer (so gesehen ist die KFZ Steuer eh schon Quatsch).
    - Rentengelder werden gerbaucht, ob man sie selbst je empfängt, oder nicht...
    Ich finde deswegen die jetzige Art der Verteilung der Lasten bei der GEZ auch wesentlich besser und gerechter als bisher. Ob das Geld dann Inhaltlich gut ausgegeben wird, ist eine andere Diskussion, hat aber nichts damit zu tun, wie das Geld kassiert und die Last verteilt wird.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • tobias kammerer
    • 26. August 2011 um 09:51
    Zitat von "klauston"

    Das stellt nun die Frage, wie objektiv das vom Treadstarter beschriebene Erlebnis beschrieben wurde :D

    Das ist schon klar, da hat man sich ja bereits über seine blumige Beschreibung ausgelassen. Der Grundgedanke bleibt aber übrig.
    Findet der "Nichttontechniker", das, was der Tontechniker als ausgewogen bezeichnet, bereits als zu bassig, weil er das regelmäßige hören auf großen Anlagen nicht gewohnt ist?
    Wenn das so ist, woran kann man sich als Tontechniker als Maßstab orientieren?
    Ist linear schon zu krass oder stellt sich das erst ab der doch so oft geforderten Bassüberhöhung ein?
    Immerhin sollte es bei linear die geringsten Maskierungseffekte geben, was schon einmal dafür spräche.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Bose L1

    • tobias kammerer
    • 26. August 2011 um 08:20
    Zitat von "wora"

    warum sollen wir dann bose gegenüber fair bleiben??

    Stimmt :D
    Tobias

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • tobias kammerer
    • 26. August 2011 um 08:18

    Hallo Leute,

    der Meinung bin ich auch. Folgt man aber dem Threadstarter, so waren offenbar die Techniker am "unbekannten" Festival auf breiter Front anderer Ansicht. Warum sind sich her alle einig, in der Praxis so aber dann nicht anzutreffen? Ist das, was wir als ausgewogen empfinden bereits zu basslastig? Ich glaube nicht, dass dort nur Leute am Pult standen, die ein anderes Ergebnis ablieferten, als sie eigentlich wollten, weil sie den richtigen Regler nicht gefunden haben?

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • tobias kammerer
    • 24. August 2011 um 20:54

    Aber mal im Ernst:

    kein Kabelhersteller hat konfektionierte Kabel mit Gehäuse auf Masse, oder übersehe ich da was?
    Auch wenn es natürlich technisch korrekt un d relevant ist.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Bose L1

    • tobias kammerer
    • 24. August 2011 um 20:03
    Zitat von "klauston"

    Ich sehe es nicht als PA System
    maximal als Boxensystem, das für kleine Clubs seine Berechtigung hat, aber eben nicht als PA System!!!!

    Und das ist der Unterschied für mich

    Wenn man das so unterscheidet, hast Du Recht. Ich sehe Club PA-s aber schon als PA-System. Narürlich als Kleines.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • tobias kammerer
    • 24. August 2011 um 11:08
    Zitat von "wora"

    - war es vielleicht sogar absicht??

    Hallo,

    diesen Punkt finde ich besonders spannend. Ich glaube inzwischen wirklich, dass wir Tontechniker (also genau die hier Forum, die das regelmäßig machen) tatsächlich eine massive Basshörgewohnheit entwickeln. Es passiert mir schon auch immer wieder, dass zu mir das typische Zielpublikum kommt und sich über zuviel Bass beschwert. Am gleichen Gig besuchen mich aber zufällig 5 Tontechnikerkollegen und sagen mir einhellig: Der hat doch keine Ahnung, ist doch alles bestens. Kann es sein, dass wir uns, weil es heute möglich ist, ein Idealklangbild antrainieren, dass am Markt vorbei ist? Vielleicht ist auch der typische Carhifituner ein guter Vergleich. Der findet es in seinem Auto super, wenn die Bassüberhöhung ca. 40 dB beträgt. Jeder andere sagt: Der hat einen Knall. Wenn man dem aber den Bass auf ein vermeintlich gesundes Maß senkt, sagt er nicht freudestrahlend: "Danke, Du hast meinen Sound gerettet", sondern dreht Ihn wieder rein, WEIL ER ES SO GUT FINDET.
    Das soll zeigen: Ist das eigene Maß das sachgerecht richtige?
    Finde ich ein ganz schwieriges Thema. An was könnte man sich orientieren? Sollte man absichltich "linear" arbeiten um eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen. Zielgruppenstudien wären sicher sinnvoll, aber wer will das finanzieren?

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • tobias kammerer
    • 24. August 2011 um 10:55
    Zitat von "klauston"

    Nachtrag:
    Ich habe den Eindruck, das Ihr immer von Minijobs redet, wo der Verleiher auch Tontechniker, Lichtler und Aufbauhelfer in Personalunion ist.
    Der rest hier spricht aber von etwas größeren Baustellen, die auch den diskutierten Geräten angebracht sind.
    Dort gelten leicht Andere Maßstäbe, nur mal so nebenbei.

    Nur weil man sowas nicht kennt, muß man nicht immer meinen, das die eigenen Kleinjobs das Maß der Dinge sind

    Hallo Klaus,

    da wir ja wieder so aufeinanderschießen, möchte ich Kritik mal direkt ansprechen. Ich hoffe es ist im Sinne des Forums: Satz 1 ist sinnvoll und zum Thema. Satz 2 ist ein Angriff. Wozu? Da kommen wir nicht weiter. Ich weiß nicht auf welchen Jobs Du "rumhängst" (Dein Wort) und Du weißt nicht, wo ich "rumhäng". Dann gibt das doch keinen Sinn hier immer etwas anzunehmen und zu unterstellen.

    Zurück zum Thema:
    Ja ab einer bestimmten Baustellengröße, vor allem bei Festivals hast Du Recht. Es gibt aber auch genug Profijobs in Theaterproduktionen oder Einzelkonzerten... Wo man eben nicht zwischendrin das Patching der nächsten Band klären muss... Trotzdem ist es sicher ein Profijob, wenn vorne auf der Bühne ein Künstler steht, der am Abend 20.000 Euro kassiert. Da brauchen wir garnicht reden. Diese Künstler und Techniker fordern inzwischen aber auch 8 Monitorwege vom FOH Platz (auch nicht festivaltypisch) und Dinge, die nur noch sinnvoll mit Digipulten umsetzbar sind. Und hier kommt das Personalproblem auf, wie ich es beschrieben habe. Zumal im Jazz- Klassik oder Kabarettbereich die Anforderung an die Lichtshow gleich 0 sind. Das wurde früher in Personalunion gelöst und auch so kalkuliert.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Bose L1

    • tobias kammerer
    • 24. August 2011 um 10:47

    Hallo Leute,

    befremdlich: ausgerechnet jetzt gab es bei mir keine Mail über neue Antworten (ich spare mir schwachsinnige Verschwörungstheorien). Seid mir nicht böse wenn ich hier mal Meine meinung sage, die ich auch habe. Der Mut wurde ja schon gelobt. Es fühlten sich aber mehr davon betroffen als auf die gezielt wurde. Insofern habe ich bestimmt über das Ziel hinausgeschossen. Natürlich mag ich den Gedankenaustausch im Forum, sonst wäre ich ja nicht Mitglied.

    Es liegt mir fern alle im Forum über einen Kamm zu scheren. Ich finde nur den Trend auffällig: Alle haben zum Orchester Spielen/ Hören/ Orten eine Meinung, aber diejenigen, die selber Orchestermusiker sind oder waren, werden bezweifelt. Da stimmt doch was nicht? Ich kann Brot backen, aber wenn ein Bäcker mir sagt: Das und das macht man besser so oder ist eigentlich so, da wäre die erste Stelle an der ich zweifel ich selbst.

    Natürlich kann man 140 Schallquellen differenziert orten. Ist aus der Menschheitsgeschichte heraus überlebenswichtig, weil es genug stärkere Tiere gibt. Darum kann eigentlich jeder Dirigent genau sagen, welcher Musiker gerade falsch gespielt hat (auch wenn die gleiche Stimme 5x besetzt ist). Das ist völlig normal und man braucht dazu keine Super Wunder Dirigenten.

    Leider wird das Thema Ortung im Rock und Pop Bereich völlig unterschätzt. Immerhin haben ja doch schon einige bemerkt, wie toll ein Stereomonitor sein kann. Panoramastereo und natürliche Ortbarkeit liegen aber meilenweit auseinander.

    Praktisch alle Bands, die ich mit Einzel L1 gehört habe, haben gut funktioniert. Es war genau nicht so, dass sich jeder Musiker viel zu laut machen wollte. Wäre auch paradox, denn seine Box steht ja am nächsten bei Ihm. Selbst wenn ein Musiker etwas dominanter ist, ist es beim Zuhören kein Problem, da man ortbare Instrumente im Gehirn auch sehr gut ausblenden kann. Man kann von einem Sänger auch jedes Wort verstehen, wenn nebendran ein Schlagzeuger klopft. Dazu braucht niemand ein Mikrofon. Bitte selbst im proberaum ausprobieren. Erst DURCH die ANlage wird plötzlich der zugehörige Tontechniker nötig. In der Regel kommen typische Natur- und Orchestermusiker mit der L1 sofort sehr gut zurecht. Ein typischer Rocker, der nie gelernt hat mal hinzuhören (Ich hör mich nicht = ich mache mein Instrument lauter) hat da wohl eher Probleme. Dieser Rocker wird aber auch Lautstärken fordern, die das System für Ihn sowieso sofort unbenutzbar macht.

    Es gab auch einmal das Argument, dass es doch alle kaufen müßten, wenn es so toll wäre.
    --> Genau so ist es. Ich kenne keinen anderes PA System mit diesen Verkaufszahlen. Die sind schlichtweg astronomisch.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • tobias kammerer
    • 24. August 2011 um 10:17
    Zitat von "Jens Droessler"

    Nein, das Thema ist natürlich nicht, ob sich ein Techniker vorher informiert oder sowieso mit dem Pult umgehen kann. Mir ging es um die Diskussion über Babysitter und dass diese laut einigen Mitgliedern erst gebraucht werden, seit es Digitalpulte gibt. Meine Meinung dazu in Kurzform: Da hat sich nichts verändert!

    Hallo Leute,

    danke wieder wie immer mich der Inkompetenz... zu lehren. Macht aber nix: Also so gesehen habe ich mich tatsächlich schlecht und unüberlegt ausgedrückt. Natürlich brauchte es schon immer einen Babysitter, wie oben aber erwähnt wurde konnte früher der gerne während der Show entspannt Licht mischen oder Ähnliches. Bei einem Digipult muss der Babysitter nonstop dem Bediener/ Tonmensch auf die Finger schauen, damit er z.B. rechtzeitig eingreifen kann um das beliebte Feedback bei falsch gewählter Mixtaste (iLive) zu verhindern oder eben solche lustigen unwägbarkeiten. Das war bei Analog einfach nicht nötig. Da war der Sitter nach dem Soundcheck arbeitslos. Sehe ich das falsch?

    Anderer Beitrag zum Thread: Ja ich glaube, der Featurewahnsinn, den ja jeder User/ Käufer/ Techniker ständig schürt, endet genau in der Unzuverlässigkeit. Der Kauf bestätigt, dass das wohlwollend hingenommen wird. Also denke ich, wird das derzeit zur Normalität. Ich vermute der Trend würde sich erst ändern, wenn jedes erdenkliche Feature einfach da ist und somit die Entwicklungsarbeit wieder in andere Dinge gesteckt wird.
    Vielleicht ist ein guter Vergleich das Arbeiten am Computer (gerade in unserer Branche). Bei der Einführung von Audio on PC war es fast nicht möglich ein lauffähiges System vom Fleck weg hinzubringen. Trotzdem überschlugen sich die Software und Hardwareentwickler in neuen Features um die Konkurrenz abzuhängen. Die Laufstabilität rückte da total in den Hintergrund.
    Heute kennen wir diese Probleme praktisch nicht mehr. Nahezu jedes Interface arbeitet mit jeder Software auf jedem PC quasi fehlerfrei. Das liegt natürlich auch an der rasanten Hardwareentwicklung bezüglich Rechenleistung.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • tobias kammerer
    • 23. August 2011 um 21:25

    Hallo Leute,

    und genau das ist es ja, was ich bemängel. Bei gängigen Analogjobs brauchte es keinen Babysitter im eigentlichen Sinn, weil jeder Mixer mit (nahezu) jedem Pult eigentlich klar kam. Jetzt braucht es als babysitter sehr gut geschultes Personal, dass auch mal eine vertrackte Routingsituation ohne Panne schnell nach technikerwunsch lösen kann. Das ganz spezielle Pult laut bestellung braucht das natürlich nicht.

    Aber nochmal: Wer Digitalpulte in gehobener Liga günstiger kalkuliert als den Analogplatz, der hat Business nicht begriffen. Das argument, dass es viele so machen bringt hier garnichts.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Behringer BCF 2000 ungenau

    • tobias kammerer
    • 23. August 2011 um 20:09

    Hallo,

    die BCF hat ein relativ großes "Fenster" für die Erkennung von Änderungen. Das muss so sein, da die Motorfader aller unterste Schublade sind und man sonst nach der Neupositionierung der Fader sofort wieder Rückgabewäre hätte. Ob man diese Fenster an irgeneiner Ecke beeinflussen kann, weiss ich leider nicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • tobias kammerer
    • 23. August 2011 um 20:07

    Hallo Leute,

    ich sehe schon, dass unter diesen Bedingungen die Verleihfirmen gefordert sind sich neu zu orientieren. Wenn ich mein Digipult ohne guten Babysitter auf Baustelle schicke, lauf ich in die Gefahr, dass der Job nicht zufriedenstellend läuft. Zum Schluss fällt das auf mich und mein Kundenstanding zurück. Somit sollten bei Digipultjobs 2 amtliche Tontechniker vor Ort sein (vom Verleiher und der Mischer). Das muss dann der Kunde natürlich bezahlen, weshalb der durchschnittliche Preis gegenüber Produktionen mit Analogequpiment steigen muss. Das fordert auch die kürzer zu erwartende Lebensdauer des Produktes. Generell habe ich nichts gegen diese Entwicklung, denn man hat ja auch viele Vorteile (besseres Endergebnis, geringerer Transport...), jedoch ist leider bei vielen Verleihern diese Erkenntnis noch nicht angekommen. Planung und Kalkulation des Standard Bandjobs ändert sich mit der Nutzung eines Digitalpultes.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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