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  2. tobias kammerer

Beiträge von tobias kammerer

  • Praxis, Reichweite Sennheiser ew Serie

    • tobias kammerer
    • 25. Juni 2010 um 07:57

    Hallo Simonstpauli,

    vollkommen richtig. Nur im Bierzelt steigt mit der Distanz die Wahrscheinlichkeit der Hindernisse. Deswegen sagt man dann pauschal, auf die und die Entfernung wird es knapp, ohne weiter auf die Ursache einzugehen. In geschlossenen Räumen helfen einem Wellenreflexionen über z.B. die Decke, daß die Hindernisse umgangen werden. Deswegen gibt es da weniger Ärger als im Freien oder im zelt.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Neue Vocalmics sollen her....

    • tobias kammerer
    • 25. Juni 2010 um 07:52

    Hallo nochmal,

    aber jetzt sind wir doch wieder auf einer sachlichen Ebene. Es stört mich nicht, wenn jemand "meine" Theorien in Frage stellt. Es stört mich vielmehr die Art wie. Eben mit: Ich bin seit 20 Jahren auf der Bühne..., denn das bin ich auch. Deswegen ist mir vollkommen klar, daß Klauston auf einen sehr großen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Deswegen werde ich Ihn auch nie angreifen, wenn er sagt: Ich bekomme dieses Mikro laut und dieses nicht, sondern ich versuche mir und auch anderen zu erklären, wie das sein kann, wenn ich offenbar eine gegenteilige Erfahrung mache. Beides sind einfach Erfahrungen und beide haben gleich viel Gewicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Wechselwirkung zwischen Mikro und Lautsprecher

    • tobias kammerer
    • 25. Juni 2010 um 07:47

    Hallo billbo,

    das Beispiel halte ich nicht für so blöd. Das Koppeln aufgrund des Schallspiegels läuft nach dem Spiegelungsprinzip (Einfalls- und Ausfallswinkel) und das kann man sehr effektiv verhindern, je nachdem wie man das Mikrofon und den Monitor zur Gitarre winkelt. Diese hat ja Gott sei Dank eine gerade Oberfläche. Die Eigenresonanz der Gitarre ist GENAU eine Frequenz und kann sehr effektiv mit dem Equalizer bekämpft werden. Wenn nun diese zwei Punkte erledigt sind, bleibt für das Koppelverhalten nur noch die Richtcharakteristik oder restliche Alinearitäten. Da ich sehr oft mit dem Rundfunk zusammenarbeite, konnte ich das auch mehrfach praktisch überprüfen, denn der Rundfunk nutzt sehr gerne Kugelmikros, die dann bei mir mit auf dem Split liegen. Somit konnte ich schon mehrfach Live in der Konzertsituation mit beiden Mikros im A/B Vergleich arbeiten, die auch beide an der etwa gleichen position standen.

    Jedes Mal ohne Ausnahme, war die Kugel der Niere (außer im Klang :D ) maßlos unterlegen. Unabhängig davon, wie ich das erklären will, sondern ganz praktisch. Oft waren es sogar zwei gleiche Mikrofonserien von z.B. Schoeps.

    Das stellt sich für mich persönlich als Beweis dar, daß in dieser Situation die Richtcharakteristitk eine Rolle spielt. Passt komischerweise auch zu meiner Theorie (die ja auch viele Hersteller als plakative Werbemaßnahme) vertreten.

    Aber klar: Das passt nicht zum Beipsiel des nah mikrofonierten Sängers.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Wechselwirkung zwischen Mikro und Lautsprecher

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 23:25

    Hallo,

    ich sehe die Richtwirkung schon als ausschlaggebend an, aber nicht so banal, wie man das im ersten Moment vermutet. Wenn ein Mikrofon seitlich drastisch im Frequenzgang abweicht, so kommt es natürlich durch die genannten Störeffekte (Reflexionen, Herumspringen, blablabla...) leichter zu einer Alinearität, die dann zum Feedback führt. Nun haben irgendwie beide Fraktionen Recht. Ursache für das feedback ist somit der Frequenzgang off Axis. Alles Off Axis ist aber Teil der Richtcharakteristik.
    Ich würde auch grundsätzlich aus meiner Erfahrung behaupten, daß manche Mikrofone schneller koppeln als andere. Ohne zu begründen, warum. Da dabei auch Mikrofone sind, die ich sehr gerne und sehr oft einsetze, scheint es ja nicht unbedingt an einer Art Klangeinstellungsgewöhung an ein bestimmtes Mikrofon zu liegen.

    Bei sehr starren Bedingungen, wie z.B. Mikro auf Stativ mit erhöhtem Abstand vor z.B. Konzertgitarre. Ist aus meiner Erfahrung die Richtcharakteristik extrem maßgeblich. Hier ist z.B. ein Kugelmikrofon praktisch unbrauchbar und zwar so meilenweit vor einer anderen Lösung, daß der Unterschied für mich völlig außer Zweifel steht.

    Ansonsten pflichte ich aber bei, daß bei den typischen Rumhüpfsängern wegen den genannten Faktoren die Unterschiede praktisch gegen null gehen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Neue Vocalmics sollen her....

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 23:10

    Hallo Christopher,

    freut mich ehrlich gesagt über den sachlichen Kommentar.
    Zu meiner Signatur: Die finde ich selbst vollkommen bescheuert, das wollte der Admin so, damit klar ist, daß meine Aussagen Werbung sein könnten. Man hat mir vorher immer irgendeine Verbindung zum Musikhaus Kirstein nachweisen wollen, die ich ja nicht bestreite, aber es gab eben den Vorwurf der Schleichwerbung. Wenn es nach mir ginge, wäre ich hier als Tontechniker unterwegs und als sonst garnichts, denn mir geht es im Forum um:
    - Austausch
    - Dazulernen
    - Anderen Helfen
    - Unterhaltung.
    Übrigens seht Ihr glaube ich einen Punkt echt falsch: Ich stehe nun auch seit ca 21 Jahren auf Bühnen, nach kurzer Zeit als Tontechniker und das nun schon sehr lange mit halbwegs fundierter Ausbildung und auch jede Woche manchmal auf kleinen, manchmal auf großen Jobs. Darüber hinaus plane und bewache ich die Ausführung von Komplettinstallationen und Akustikbau für öffentliche Gebäude oder Tonstudios. Ich sehe also nicht, wo ein z.B. Klauston oder wer auch immer deutlich mehr Erfahrung hernehmen soll. Dann schon eher jemand wie der Rockline in seinem Fach. Ich rede hier in der Regel nicht von Dingen, die ich nicht schon oft genug selbst ausprobiert habe.

    Die besondere Situation als Produktmanager überhäuft mich aber zusätzlich sehr oft mit technischem Wissen, Fortschritt und Innovationen. Das ist eine Dazulernquelle, die ich nicht missen möchte. In der gleichen Zeit macht eventuell ein anderer Techniker seine Buchhaltung oder tut Boxen im Lager schubsen. Da wird er nicht allzu viel lernen, außer welcher Sicherheitsschuh auch nach 8 Stunden schuften noch nicht drückt.

    Viele grüße
    Tobias Kammerer

  • Praxis, Reichweite Sennheiser ew Serie

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 20:00

    Hallo nochmal,

    ein Zelt stellt für UHF keine Reflexionsflächen dar und ist deswegen mit Freiluft gleichzusetzen. Da wird es sicher auch eng bis unmöglich ohne extra Antennen auf diese Distanz.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Praxis, Reichweite Sennheiser ew Serie

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 14:47

    Hallo,

    ich würde zumindest noch downsteppen und behaupten, daß es bereits mit den passiv Rundstrahlern von Sennheiser funktioniert. Bei Handmikrofonen übrigens eher als bei Bodypacks.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Neue Vocalmics sollen her....

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 14:38

    Hallo,

    ja mit nüchtern meine ich unauffällig oder eben weniger verfärbend wie die zwei Anderen. Komischerweise hatte ich mehrfach mit dem KSM9 den Erfolg, den ihr offenbar nicht hattet. Da waren schon Situationen dabei, bei denen man sich durch alles, was man so kennt, durchgehangelt hat. Es ging eben genau um dichtere geeschichten ohne viel Luft und hoher Lautstärke auf der Bühne bei Sängern mit wenig Power. Also genau das gegenteil von Barpianosound oder ähnlichem.

    Gerne könnt Ihr ja Eure Klangbeschreibungen anheften, das hilft dem Threadstarter vermutlich mehr, als meine ins lächerliche zu ziehen. Oder traut sich das keiner, weil er dann auch so angepflaumt wird? Ich sagte ja extra, daß so etwas mit Vorsicht zu genießen ist, da subjektiv. Aber im Grunde sind Eure Standard Threadvernichtungsantworten ja inzwischen Pflicht im PA Forum.

    4Art:
    Das Audio Technica hatte ich noch nicht. Wie unterscheidet es sich von bekannten Teilen? Oder ist es mit irgendwas praktisch gleich zu setzen?

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Neue Vocalmics sollen her....

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 08:53

    Hallo,

    auch das selbst erwähnte 965 ist sicher eine ganz gute Wahl. Das e945 "gefällt" den meißten nicht so, wie das 935, drum stehen auch immer die 935 auf dem Rider.

    Generell sind schon KSM-9, KMS-104 und E965 eher eine andere Liga, wie die typischen dynamischen. Da ich diese Mikros sehr gut kenne, versuche ich sie mal zu charakterisieren, vielleicht holft Dir das weiter, aber Vorsicht, Klangbeschreibungen sind subjektiv:

    Alle 3 Mikros haben den gleichen Vorteil: Da sie Kondensatormikros sind, bringen sie auch feine Details talentierter Sänger rüber, trotzdem sind sie sehr gut gegen z.B. Griffgeräusche und alle anderen Negativvorurteile zu Kondensatormikrofonen gefeiht.

    - KMS-104: Hat extrem viel Bass und baut darauf seinen Sound auf. In den Mitten eher dürftig. Daher ideal für entweder sehr weichen Gesang oder wenn dieser sehr Dominant sein darf. Marktakzeptanz ist dafür riesig. im dichten Rock´n Roll Jungle meiner Meinung nach fast unbrauchbar.
    - KSM-9: Extremes Durchsetzungsvermögen, ist eigentlich das Wundermittel gegen "Ich hör mich nicht", klingt dadurch aber etwas hart und kalt. Auch bereits sehr hohe Marktakzeptanz.
    - e965: Sehr ausgewogen, liegt wohl irgendwie in der mitte zwischen den beiden oberen Partnern. Klang fast nüchtern, jedoch auch ziemlich durchsetzungsfähig. Ist aus meiner Sicht wohl das klanglich "neutralste", bisher kaum bekannt.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • einsteiger Livepult?

    • tobias kammerer
    • 24. Juni 2010 um 08:21

    Ich tendiere auch zu Soundcraft, obwohl ich über den Mackie Service nicht meckern kann. Der sitzt halt im Ausland, ist aber kompetent und Kulant. Allerdings sind die Reparaturzeiten oft relativ lang.
    Aber:
    Ich finde das Soundcraft klingt besser und hat eben den Hall.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • einsteiger Livepult?

    • tobias kammerer
    • 23. Juni 2010 um 08:23

    Hallo lieber Klauston,

    "ich denke" untermauere ich mit unserer Werkstatt für solche Geräte in der drei Vollzeitkräfte täglich reparíeren. Alle Reparaturen werden für statistische Zwecke in einer Datenbank erfasst und ausgewertet. Aber da haben bestimmt die meißten hier im Forum:
    - noch viel mehr Erfahrung
    - eine noch viel bessere Geräteausstattung um das immer alles nachzumessen, was sie so als Gesetz behaupten, blos weil es im Internet noch jemand behauptet und man darauf verlinken kann...

    Warum soll ich also im Internet irgendwelche Statistiken rauskramen, wenn wir pro Jahr selbst ca 2500 Geräte reparieren???

    Übrigens zu unseren anderen Themen:
    - Ich habe auch ein Tonstudio mit einer Regie mit halbwegs ausgefeiltem Akustikbau und einer Abhöre für 18.000 Euro (nur die Boxen). In diesem Studio tummeln sich schränkeweise Geräte die gerne mal pro Stück 5000,- Euro kosten. Manche sind von 1960, manche von Heute. Das eignet sich ganz hervorragend um irgendwelche Dinge "genau" anzuhören.
    Weiterhin habe ich:
    - Einen PA Testraum mit Akustikbau in dem ca. 50 lauffähige PA-s per Knopfdruck miteinander verglichen werden können, das noch im Vergleich mit verschiedenen Endstufen und verschiedenen Controllern. Ich kann also z.B. während ein Lied läuft von Controller A auf B umschalten.
    - Weiterhin arbeite ich so wie Du jede Woche draußen in der Praxis als Tontechniker (und zwar so wie die meißten hier quer Beet durch alle Genres), weshalb ich die Thematik durchaus von 2 Seiten betrachten kann.
    - Und: Es kommen mehrmals pro Jahr diverse Entwickler zu mir und reden mit mir über Ihre Produkte und den Stand Ihrer Entwicklung und fragen mich, was ich so verbessern würde oder auch, was der Markt so meiner Meinung nach will. Da wird dann gerne auch gefachsimpelt. Das sind übrigens wirklich Entwicklungsingeneure und nicht Handelsvertreter oder Firmenchefs. Das ist gerne auch mal ein netter Kollege aus Japan, USA oder China.

    Dieses große Glück, was mir zuteil ist (und das meine ich jetzt gar nicht ironisch), sorgt dafür, daß ich bei so vielen Themen mitreden kann, ohne daß ich mir das aus den Fingern saugen muß. Ich hoffe das dient mal als grundlegende Erklärung, wie es kommt, daß ich so oft meinen Senf beisteuere.
    Aber: Selbstverständlich ist Meinungsautausch auch für mich wichtig und richtig. Ich will also grundsätzlich jede andere Meinung hier im Forum genauso ernst nehmen und nicht meine über andere stellen. Auch ich mache sicher mal Fehlaussagen oder bin wirklich von der falschen Sache überzeugt. Ich muß aber nochmals betonen, daß das Internet so ziemlich die letzte Ecke ist, aus der ich mein Wissen beziehe. Drum fällt mir Verlinken zu meinen Aussagen doch recht schwer.

    OT:
    Die Linearraygeschichte habe ich inzwischen von mehreren Seiten nochmals mehr oder weniger bestätigt bekommen. Auch zu diesen Gesprächen gibt es keinen Link:
    Aber immerhin:
    Ich muß tatsächlich einräumen, daß doch einige Hersteller offenbar bewußt die Doppelanordnung von Lautsprechern benutzen, um die seitliche Richtwirkung (leider frequenzabhängig) zu erhöhen. Es gibt aber auch einige, die es nur als notwendiges Übel ansehen. Also hier: War wohl meine erste Aussage, daß das immer nur in Kauf genommen wird, eine Fehleinschätzung: Es gibt beide Ansätze.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • einsteiger Livepult?

    • tobias kammerer
    • 22. Juni 2010 um 21:03

    Hallo Christopher,

    das mit dem erschwerten Reparaturbedingungen ist ja nicht das Problem, sondern: Wegen den kleinen Bauteilabständen leiden SMD geräte bedeutend mehr unter Schmutzeinwirkung. Aufliegende Staubschichten, die ja auch Feuchtigkeit anziehen, führen zu deutlich größeren Schäden durch korrosion, weil einfach weniger Material da ist, daß korrodieren darf. Weiterhin gibt es aus gleichem grund auch öfter Schäden durch kurzschlüsse aufgrund von Feuchtigkeitsbindung. Mechanisch ist im Neuzustand ein SMD Gerät sogar einem Standardgerät eher überlegen, da auf die kleinen bauteile keine so großen Kräfte wirken.

    Tatsache aus dem Werkstattbetrieb ist:
    - Uraltgeräte, am besten handverdrahtet, sind praktisch unzerstörbar. (Wir wundern uns selbst, was da noch so in Mehrzweckhallen und Kirchen vor sich hinläuft)
    - AB Platinen, insbesondere SMD-Bauweise treffen wir immer häufiger auf mehr oder weniger hoffnungslos vergammelte Geräte, deren Störungspotential nicht mehr sinnvoll behoben werden kann.

    Ich denke, daß ein heutiges normales Gerät im Schnitt nicht länger als 5 bis 10 Jahre im Bühnenbetrieb eingesetzt werden kann, ohne ein hohes Ausfallrisiko einzugehen. Da gibt es natürlich auch Ausnahmen, aber sicher nicht bei Mischpulten im Budget des Fragestellers. Wir haben deswegen z.B. erst kürzlich unsere GESAMTE Mischpultflotte ausgetauscht. Auch gegen schmerzlich bezahlte neue Analogkonsolen, weil auch diese noch verliehen werden.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • einsteiger Livepult?

    • tobias kammerer
    • 22. Juni 2010 um 20:09

    Hallo,

    auch aus meiner Sicht ist das Soundcraft sicher eines der besten in der Kategorie. Der Vorverstärker ist mehr oder weniger aus der Series 2 übernommen (ein Pult für ehemals 14000,- Euro!). Das klingt einfach gut. ZED Serie ist auch gut. Ich stehe allerdings bei so kleinen Pulten auch auf eingebaute Effekte, da die die gleiche Arbeit verrichten wie günstige externe. Dadurch ist dann ein EFX oder MFX von Soundcraft aufgrund des eingebauten Lexicon Effekts schon fast unschlagbar. Ich persönlich habe mit alten Gebrauchtgerüäten so meine Sorgen. Bei analogen Pulten spinnen da gerne viele Bauteile. Bei digitalen ist die generelle Betriebssicherheit nicht gegeben. Eine heutige SMD Bauweise ist einfach nach 10 Jahren endgültig am Ende Ihrer durchschnittlichen Lebensdauer angekommen. Da würde ich die Finger weg lassen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • 10mx7m Open Air Bühne mit nur 6x Doppel-18" Subs...

    • tobias kammerer
    • 19. Juni 2010 um 16:54

    Hallo nochmal,

    genau Jonnytrance, so sehe ich das auch. jedenfalls hört und mekrt man Unterschiede, wenn auch nicht riesig (woher auch, das wäre gegen die Physik).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • 10mx7m Open Air Bühne mit nur 6x Doppel-18" Subs...

    • tobias kammerer
    • 17. Juni 2010 um 20:05

    Hallo nochmal,

    1.: Der Vorteil ist beim Aufeinander stellen nicht im Gesamtpegel, sondern daß der Schall weniger Vertikal gestreut wird (und somit z.B. nicht zur Decke, wo ich ihn nicht brauche. Horizontal dagegen wird er breiter gestreut, was bereits in Bühnennähe zu einer angenehmeren Schallverteilung führt.

    2.: Natürlich hilft die "dünne" (Birkenmultiplex, in der Regel versteift) Holzwand. Sonst wäre jeder Subwoofer ein Dipol, bei dem die Rückwand einfach parallel zur Membran schwingt. Der Bau einer Bassreflex oder Hornbox bedingt, daß das Holz ein Schallhinderniss ist.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • 10mx7m Open Air Bühne mit nur 6x Doppel-18" Subs...

    • tobias kammerer
    • 17. Juni 2010 um 14:10

    Hallo Nochmal,

    also ich finde schon, daß man einen Unterschied zwischen 2 Bässen aufeinander und nebeneinander bemerkt, jedoch noch nicht riesig. Ist ist ja auch physikalisch begründbar, da man in der Vertikalen dann ja bereits z.B. 1,3 Meter hat (kommt auf die Baugröße an). Das ist für die hohen Bassanteile eventuell schon nahe an halber Wellenlänge, somit greift bereits zunehmend eine Schallabschattung.

    Das Array ist einfach nur ein Schallhindernis, daß nicht umwunden werden kann. Somit kann sich der Schall nicht nach Hinten um die Boxenwand beugen. beim Zahnlückenarray kann er das, da ja Lücken da sind. Hier wird nur die Addition aufgrund der Interferenz bei genügend geringem Abstand noch eingehalten. Die Richtwirkunk von vorne/hinten gegenüber der Breite nimmt auch zu, solange man kein Delay einsetzt. Das ist ja eventuell schon wieder Nachteilig, da somit in der Mitte auf der Bühne der Pegel sogar deutlich höher ist, als z.B. seitlich der Lautsprecher. Da kann man natürlich wieder mit Delays (und somit Aufwand) etwas gegensteuern.
    Mit 6x Sub nebeneinander habe ich bei schmalen Subwoofern von nur 55cm senkrecht gestellt bereits eine Aufbaubreite von 3,3 Metern. Das ist für 50 hz bereits ein nahezu unüberwindbares Hinderniss (in der Horizontalen). Das senkt den Schalldruck dahinter enorm.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Frage zum EQ Setting am Lake Controller

    • tobias kammerer
    • 17. Juni 2010 um 07:21

    Der Jonnytrance wird schon wieder gemein, ich glaube jetzt hast Du den Fragesteller verunsichert. Aber: Er hat Recht. tatsächlich sind eigentlich diese ganzen Settings nie 1 zu 1 übersetzbar. Sieht man sich jedoch bei den meißten Filtern die Abweichungsmöglichkeiten an, so wird man merken, daß das kaum relevant ist. Sollte jemand natürlich irgendwelche Spezialfilter (was bei Shelving eben geht) in sein Setup basteln, so wird es schwierig. Trotzdem glaube ich, daß Du mit Butterworth richtig liegst.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Frage zum EQ Setting am Lake Controller

    • tobias kammerer
    • 16. Juni 2010 um 23:12

    Hallo,

    Q-Faktor = 0,7.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • 10mx7m Open Air Bühne mit nur 6x Doppel-18" Subs...

    • tobias kammerer
    • 16. Juni 2010 um 23:08

    Ich freue mich, daß inzwischen so viele Monocluster empfehlen. Als ich das vor Jahren im Bass Array Thread vertrat, wurde ich gesteinigt. Tatsächlich ist es sicher die Variante mit der besten Addition und somit gesamt dem höchsten Pegel. Weiterhin erzeugt so ein Array aufgrund seiner physikalischen Ausdehung als Schallhindernis auch eine (beachtliche) Richtwirkung im Bezug auf die Pegelabsenkung nach hinten, die ein Zahnlückenarray NICHT erzeugt.

    Simulationsprogramme versagen hier, da sie die Box nicht als Hindernis betrachten, sondern nur als imaginäre Schallquelle ohne physikalische Ausdehnung.

    Aber:
    ich glaube auch nicht, daß überhaupt ein "Problem" vorliegt. Das sollte ohne weiteres reichen.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Scart > VGA

    • tobias kammerer
    • 16. Juni 2010 um 21:42
    Zitat von "mringhoff"

    Diese Kategorie kenne ich übrigens auch, denn für ein paar Euros kann man das ja mal ausprobieren und kaufen. Es gibt ja in der sonstigen Technikwelt auch genügend Beispiele, wo billig nicht immer schlecht sein muss.

    Aber die praktische Erfahrung zeigt, daß diesen kleinen Plastikteilchen wirklich schlechter sind, als Converter/Scaler etwas besserer Bauart.
    Aber es funktioniert natürlich - es kommt ein Bild raus. Mehr darf man dabei auch nicht erwarten.

    Wer etwas höheren Qualitätsanspruch hat, der schaut mal, was er hier so brauchen kann:
    http://www.kramerelectronics.de
    (dort gibts auch eine günstigere Produktlinie: die "Tools" sind kleine Geräte, die nicht so teuer sind...)

    genau so sehe ich das auch.
    Danke
    Tobias Kammerer

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