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  1. PA-Forum
  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • Kann nicht, darf nicht, geht nicht..

    • mattias bost
    • 19. Februar 2015 um 22:46

    Bin auch mal wieder hier...

    War ernst und unernst gemeint. Für die, die meine threads hier und im paforum nicht so mitverfolgt haben, mein Wohnzimmergerödel:

    - "Infra", je Seite 4 x 21" auf je 1500l Volumen, damit auch ganz unten was geht (eben "Hifi").
    - Bass-Mid die gute alte 1x15 Eli
    - Mid-High, BMS4590 auf 4cell Vitavox
    - Surrounds RCF Media Series


    PA, naja, ich brauch halt nur die Fenster aufmachen ... Für Live-Mitschnitte darfs dann auch mal ordentlich angefahren werden, Hifi-Zeugs kam und kommt da nicht mehr mit, da gibts kein Vertun. Bei Live-Pegeln um die 100dBLAeq am Hörplatz gehts in den Spitzen schon fast bis an die Grenzen meiner Systeme.

    So richtig ernst kann mans hier ja auch nicht nehmen, trotzdem kommt man nicht drum rum, daß mit den paar Hifi-Böxchen nicht wirklich was gerissen werden kann. Ohne das notwendige Verschiebungsvolumen der Tieftöner gibts keinen ausreichenden, geschweige denn tiefen Bass bei relevanten Pegeln. Und die paar 15er Pappen, ne, träum weiter.

    Daß muß aber nicht heißen, daß subjetiv der Sound auf freier Pläne nicht "beeindruckend" war. Bei Ruhe drumrum. Und weit ausgereizte Chassis machen gern den Klirr, der Lautstärke bringt. Der eher "softe" Sound guter hifi-Kisten kommt bei sowas angenehm daher, doch andererseits sollte ein Sänger auch satt auf der Nasenspitze sitzen können, die Schießbude straff daher marschieren, das alles keine elegische Breite haben. Bei mancher Musike kommt letzteres aber besonders wirkungsvoll und da spielen hifi-Dosen oft sehr gut auf.

    Auf alle Fälle, nehmt die Diskussion hier bloß nicht toternst, so nen bischen Quatsch darf man sich gern antun.

    Meine ersten ordentlichen Selbstbau-hifi-Dosen (Ende 70er) klangen auch allemal besser als manch gruselig mittiges PA-Zeugs. Haben einige Feten mitgemacht. Aber wenns dann mal ordentlich Leute hatte oder kritische Räume, da war der Rundumabstrahlwinkel Käse hoch drei (gilt für mich sogar im Wohnraum, siehe Hörnchen oben).

    Grüße
    Mattias

  • ;-) einfach nur geil……. darauf haben wir alle gewartet

    • mattias bost
    • 9. Februar 2015 um 09:06

    In Anbetracht des nun doch "sachlicheren" feedbacks wär es eine Überlegung, mal nen schönen Bilderthread mit boxenbauerischen Jugendsünden aufzumachen.

    Und wenn man dann noch an die ernste(!) Fachliteratur denkt, so Marke BR-Abstimmung mit Kamelhöckermethode, au ha.

    Gruß
    Mattias

  • Midas M32C & DL32

    • mattias bost
    • 29. Januar 2015 um 11:05

    Verbaut MIDAS im M32R/DL16/DL32 bessere XLR-Buchsen als Behringer bei den X32 Pendants? Da bleibt ja gern mal was drinne, was ausgesprochen ärgerlich ist.

    Gruß
    Mattias

  • Pegelfehler neue DCX2496?

    • mattias bost
    • 28. Januar 2015 um 11:51

    Hi,

    habe folgenden komischen "Effekt" an einem recht neuen DCX. Mir fehlen in 0dB Gain (Input/Output) mal eben schlanke 1,5dB (egal welche Eingänge oder Ausgänge). Meine recht "alten" (mit dem Cardreader-Slot) haben das nicht, dort gehen mir nur ca 0,3dB flöten. Die gegenüber den alten fehlenden 1,2dB bleiben im Verhältnis natürlich bei gleichen Gaineinstellungen der Geräte konstant.

    Noisefloor ist bei alten zu neuem Geräten gleich, Klirr ist beim neueren gering besser.

    Hat jemand den Pegelverlust schon mal gehabt?

    Ist störend, wenn z.B. ein Controller links und der andere rechts macht.

    Grüße
    Mattias

  • Kann nicht, darf nicht, geht nicht..

    • mattias bost
    • 27. Januar 2015 um 16:00

    Mit Hifi PA machen ist Sch...e, mit PA Hifi machen ist angesagt!

    Gilt seit Jahrenden im heimischen Wohnzimmer.

  • Compact Spar MIDAS

    • mattias bost
    • 21. Dezember 2014 um 19:01

    Ich befürchte, daß es aber auch von Midas keine in Größe skalierbare PC-Oberfläche geben wird. Da ich in unserer FH meist alles allein schleppen muß, ist mir ein X32 oder M32 zu groß. Andererseits mache ich nur ab und an was, und da wäre im Sinne einfacherer und übersichtlicher Bedienung ein größerer Touchscreen eine ergänzde Alternative.

    Verstehe nicht, wie man heutzutage eine nicht größenskalierbare Oberfläche rausbringen kann. Oder funktioniert das auf nem MAC? Wäre mir egal, was als ergänzender Bedienrechner dahin käme. (Bin aber "PC-ler")

    Presonus hat da noch was Bezahlbares (Studiolive RM), aber leider nur entweder 32Kanäle oder 16. Keine 2x16er Frontends.

    VG
    MAttias

  • Installboxen mit Audio/Steuerung via Ethernet gesucht

    • mattias bost
    • 9. Dezember 2014 um 22:03

    Hi,

    Presonus sieht schon schwer nach dem aus, was ich mir so vorstelle.

    Wobei das Bastlerherz bei Four-audio auch höher schlägt, da aber die Boxen fliegend positioniert werden, den Zauber hab ich einmal mit unserer selbstgebauten Aula-PA durchgezogen, für die Anwendung spare ich mir das diesmal (bleibt aber auf dem Merker).

    Die Breakout-Boxen DBS1 von Four-Audio sind aber bereits als "einfache" Speisestellen (und Abgriff für z.B. o.g. Aulasystem) gesetzt.

    VG
    Mattias

  • Installboxen mit Audio/Steuerung via Ethernet gesucht

    • mattias bost
    • 9. Dezember 2014 um 09:16

    Hallo,

    bin auf der Suche nach Installboxen (indoor), welche Audio via Dante verdauen und ferner über Ethernet steuerbar sind (an/aus, Volume, Eq). Diese brauchen nicht den ganz großen Ouput, beschallen zwei Lichthöfe, vorangig Durchsagen. Brauche damit keine Evakuierungssicherheit sicherstellen.

    Z.Zt. tun es in die Jahre gekommene JBL EON 15 (Potis zicken), nur muß da immer wieder je nach Anwendung verkabelt etc werden. Da hochhängend jedesmal mit Leiter, davon muß ich weg. Abstrahlwinkel kann eher kleiner sein als bei der EON, 60°x40° (eher noch weniger als 40°) wär gut, kann aber auch mit breiterem leben.

    Gibts inzwischen Aktivboxen, die das schon so umfangreich können? Meist haben die Hersteller ihre eigenen Steuersysteme, eine Neuverkabelung kommt nicht in Frage, will/muß bestehendes Ethernet nutzen, unter anderem um flexibel einspeisen und routen zu können.

    Viele Grüße
    Mattias Bost

  • Welchen RS485 Adapter für Höllstern K2 DSP

    • mattias bost
    • 11. November 2014 um 14:25

    Hallo Mike,

    sorry, schau erst jetzt wieder rein. Habe beide Adapter in Betrieb! Pinbelegung beim RS485 ist kein Hexenwerk, die steht am blauen Schraubklemmadapter auf der Seite, die auf dem Foto durch selbigen verdeckt wird. Den RS485 habe ich vorrangig an einem Steppercontroller am Laufen (und auch schon anderweitig, aber nicht an deiner Endstufe).

    VG
    Mattias

  • Welchen RS485 Adapter für Höllstern K2 DSP

    • mattias bost
    • 8. November 2014 um 20:36

    Hallo,

    also du kannst gleich USB nach RS485 konvertieren. Wichtig an dem Spiel ist USB-seitig, daß da ein FTDI-Chipsatz drin steckt. Die funktionieren nahezu immer. Hier ein USB-to-RS485:

    http://www.reichelt.de/DIGITUS-DA-70157/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=122187&artnr=DIGITUS+DA-70157&SEARCH=usb+rs485

    Ferner nutze ich für USB-to-RS232 folgenden:
    http://www.reichelt.de/USB-Konverter/DELOCK-61887/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=114881&GROUPID=6105&artnr=DELOCK+61887&SEARCH=USB+RS232

    Gibts auch als Einzel-/Zweierausführung. Damit spielen sogar die eher zickigen DXC2496, hab gleich drei in heimischen Anlage. Kann man auf diese Art schön in separaten Fenstern ansprechen.

    Bei RS232 an die RTS/CTS-Brükung denken, bei RS485 auf Terminierung achten (zumindest wenns Kabel etwas länger wird).

    Viele Grüße
    Mattias

  • APS8000 Kondensatoren

    • mattias bost
    • 4. Oktober 2014 um 20:08

    Hi,

    meinste denn, daß die Originalen Cs keine "Chinesen" sind? Daß etwas unübliche Bauformen hier in D nicht zu beschaffen sind, ist so ungewöhnlich nicht. Mußte für meine InterM Transen auch direkt in China ordern, hier quasi nicht auftreibbar bzw idiotisch teuer. Bei Elkos gibt es derart viele Baugrößen, Eigenschaften (vor allem nebst den draufgedruckten Grundwerten), daß eigentlich lediglich die Kenntnis der Grunddaten nicht für einen Ersatz reicht.

    Eventuell mal nach 80V Typen suchen, nicht auszuschließen, daß sich hier trotz höherer Spannungsfestigkeit was findet.

    Wünsche trotzdem viel Erfolg beim Suchen
    VG
    Mattias

  • Behringer DSP9024 zu DSP8024 "umbrennen"

    • mattias bost
    • 8. Juli 2014 um 14:50

    Erledigt! Gibt tatsächlich einen 0 Ohm-Widerstand auf der Platine, der muß raus. Ist R119, findet sich rechts vorn auf der Platine, Nähe EPROM, direkt neben einem Elko.

  • Behringer DSP9024 zu DSP8024 "umbrennen"

    • mattias bost
    • 7. Juli 2014 um 15:15

    Hi,

    ich wollte unser altes DSP9024 (U-Dyne) zum Terzer DSP8024 konvertieren, die DSP-Mainframes sehen ja gleich aus bzw. steht auf der DSP-Platine für beide die Typenbezeichnung. Softwareversion 1.3 des 9024 (Dyne) arbeitet, jedoch die Version 1.3 des 8024 (EQ) nicht, beide frisch bei Behringer gezogen. Bekomme bei der 8024er Software nur das wilde Geblinke, was nach einem nicht sauber durchlaufenen PowerUp erscheint.

    Sollten etwa unterschiedliche LCD-Displays verbaut sein? Jumper stecken gemäß Auslieferungszustand, wie neben dem Steckplatz AES/EBU gekennzeichnet. Versteckte Lötjumper konnte ich nicht finden (finde ich eher unwahrscheinlich, weil weiterer Arbeitsgang).

    VG
    Mattias

  • Hilfe bei Frequenzweiche

    • mattias bost
    • 5. Juli 2014 um 19:25

    Hi,

    also liebe Leut, das kanns doch nicht sein. Hier will endlich mal jemand sich an Basteln wagen und gleich einen auf den Deckel, gibts doch schon, warum nicht fertig kaufen... Lautet die Spartenüberschrift hier "Kaufen" oder "Selbstbau"?

    So wir mir scheint, hast du Florian zumindest Grundwissen, sonst käme schon mal nicht die Frage, ob man geschickt an den Kapazitätswerten den Kondensatoren (und auch der Spulen) der Weiche "drehen" könnte, statt nach vorgegebenen Verhältniswerten (entsprechend der Umsetzung aus den Filterkoeffizienten) vorzugehen. Vielleicht nicht ganz +1, aber richtiger Ansatz. Hauptproblem deines derzeitigen F-Ganges ist die Überhöhung im Bereich ca 2kHz bis 6 kHz. Würde erstmal EIN Hochpass mit Fg bei ca 5kHz (also Filter 1. Ordnung) greifen, so täte der F-Gang vermutlich bis ca 2kHz hinunter schon passen. Nur übersteht der HT das nicht, dazu brauchts mehr Steilheit.

    Um u.a. da weitermachen zu können, mußt du aber unbedingt die Impedanzgänge der Chassis haben. Vermutlich wirst du wissen, daß eine Weiche immer erstmal auf ohmsche Last gerrechnet ist. Die Chassis sind alles andere.

    Kannst mich auch gern per PN kontaktieren, bin zwar überzeugter "Aktivistler", aber wenns Literaturlesen nicht weiterhilft, dann gern Support am konkreten Projekt.

    VG
    Mattias

  • Brauche Hilfe, kann mir einer einen Hochtonschutz bauen?

    • mattias bost
    • 5. Juli 2014 um 18:56

    Hi,

    also für den ganz wenig beleckten Bastler gibts zur Begrenzung dies Teil:

    http://www.monacor.de/index.php?id=128&L=0&artikelid=2209

    Kann man sehr leicht intergrieren, spricht auf Spannung an (was ein normaler Controller auch macht, der halt nur vor der Endstufe). Einfach Leitung zum HT auftrennen, Begrenzer dazwischen, auf 20W stellen und fertig ist die Laube. Damit wird der HT mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr sterben und man hört sofort, daß des Guten zu viel ist, weil der komplett ausgeknipst wird und das recht schnell.

    Den Leuchtdiodenkrams brauchts für die Funktion NICHT. Ist Spielkram, es sei denn rückseitig in den Boxen, wenn man dahinter agiert. Da hört man den kurzen Ausfall nicht soo leicht.

    Fortgeschrittene bauen noch einen Widerstandsteiler so ein, daß der HT nicht ganz aus geht, sondern im Pegel z.B. 6-10dB abgesenkt spielt.

    Hab den schon selbst verbaut, hält ewig (auch nachgeschaltete "Tröter"). Ist zumindest für "0815" allemal besser als kein Schutz, denn dort sterben die MT/HT und dann ist ganz essig in der Veranstalte (von der Unwirtschaftlichkeit sterbender Komponenten ganz zu schweigen).

    Nem Kunden bekomm ich eher verkauft, wenn der mault, daß da nen "Wackelkontakt gewesen sein muß", daß er übermäßig Pegel gefahren hat (und diesen oft selbst runterzog) als daß er am nächsten Tag schimpft, zum Schluß sei der Klang ganz Murx gewesen und nicht mehr besser geworden.

    Und manch Kunden kann man locker verklickern: "Aussetzer" bedeutet zu laut, bitte etwas runterdrehen.

    VG
    Mattias

  • Musik mit möglichst wenig Kompression im Schlagzeug gesucht

    • mattias bost
    • 11. Juni 2014 um 20:43

    Horrido,

    muß mich mal wieder hier melden, habs wegen bereits bestehenden "Erfolges" etwas schluren lassen. Mir sind ein paar völlig unbearbeitete Soundsamples von Toms/Snare und Schlagzeug allgemein zugelaufen (ohne irgendwie bearbeitet worden zu sein, ging um schnellen Mikrofonvergleich).

    Punkt 1, an meinem System gibts nichts zu tun, ist die Quelle unverdorben gehts in vielerlei Hinsicht voll zur Sache. Anschlagdruck (mit dem Biß ins Ohr), deutlich das Nachschwingen von Fell und Korpus vernehmbar, so wie mans kennt, wenn man mal daneben steht. Geht doch.

    Punkt 2, nahezu alles andere Kaufbare ist einfach Murks. Keine Ahnung ob dynamikkastriert (aber warum fehlt dann der typische Instrumentennachklang?), frequenzgangsbeschnitten oder totgegated.

    Hab meinen Fundus nochmal durchkramt, vom Schiller der Livemitschnitt von "Sonne" geht noch recht ordentlich bei der Schießbude. Ich darf dann aber nicht den 5.1 Surroundton auf 7.1 (zusätzliche Frontsideleft/right Speaker) erweitern. Das "weicht" alles wieder stark auf. Insofern schade, alsdaß mit diesen Zusatzsystemen ein etwas geschlossenerer Rundumklang hinzubekommen ist.

    Soweit, VG
    Mattias

  • Schallabsorbierende Elemente in Halle unwirksam machen

    • mattias bost
    • 28. Mai 2014 um 12:10

    Hab mir mal die Webpräsens zu dem "Kurs" und drumrum angesehen... Fürn allerersten(!) Einstieg ok, unumwunden positiv: Es gibt hier wenigstens was zum Thema Sicherheit (grad von Newcomern völlig ignoriert, man muß sich nur selbst erinnern).

    Völlig fehlt (oder habs nicht gefunden) das Thema Mikrofonierung!

    Robin: Wurden auf dem "Kurs" die verschiedenen Mikrofontypen angesprochen, insbesondere Richtwirkung (und deren Nutzung, besonders unter dem Aspekt hoher Seiten/Rückwärtsdämpfung zu ungewollten Schallquellen, sprich Monitore, Seitenboxen...)? Wurden auch typische Richtdiagramme gezeigt, und das nicht immer von hinten am wenigstens Schall aufgenommen wird? Daß nicht immer die höchste Empfindlichkeit zur Quelle zeigen muß, sondern ab und an das relative Nutz- zu Störquellenverhältnis wichtiger ist? Das wurd auf einer "Einführungsschulung" mal sehr deutlich gezeigt, kommt man selber nicht unbedingt drauf.

    Zum Thema Boxenaufstellung bzw. Nutzen der halleneigenen Anlage (Mitte) ist vieles gekommen. Deine Zusatzboxen aber nicht nur von der Bühne runter und davor, sondern besser noch seitlich raus und NICHT eindrehen, im Gegensatz zu dem (falschen, weil als allgemeingültig hingestellen) Tipp auf o.g. Seite. Denn sonst holst du dir das Signal wieder auf die Bühne und es koppelt eher. (Auf deinem Bild schienen die zur Mitte hin eingedreht...). Klar, du bekommst ohne Eindrehen ein leichtes "Loch" vor der Bühne, aber dort ist der Chor ja über den Direktweg präsent (und die Doppelung stört u.U. mehr als sie nutzt).

    Sehr wichtig für dich aber das Thema "Mikrofonierung", sprich richtige Verwendung der passenden Mikrofone (ja, ich hab anfangs auch eher mehr in Leistungs/Boxen/Mischer- als Mikrofoninvest gedacht). Beschaff dir dazu Literatur. Löcher den Menschen auf der anstehenden größeren openair Veranstaltung: Warum er welches Mikro wo verwendet, insbesondere warum er es so ausrichtet, wie er es tut? Ist der Mensch gut, wird er hier vieles erläutern, denn da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Was hier nicht stimmt ist mit nix, aber auch garnix zu reparieren.

    VG
    Mattias

  • Musik mit möglichst wenig Kompression im Schlagzeug gesucht

    • mattias bost
    • 22. Mai 2014 um 15:18

    Hi,

    danke schon mal für die vielen Tips, hat etwas Erhellung gebracht. Ist nicht so "flau" wie mit mir bekannten Aufnahmen, aber da sollte noch etwas mehr gehen.

    Wenn denn der in Brücke laufende Amp (QD4590) für die Elis geflickt ist. Hat bei den harten Spielchen mal wieder die Macke gezeigt, daß die negative Halbsseite einer Brückenseite nicht mehr will (im "Vorstufenbereich"). Bei der letzten Fehlersuche heilte sich das Mistding wieder selber, Ausfall nicht mehr reproduzierbar. Ich fürchte Widerstand mit Anriß (oder sonstiger Bauteile). Schöner Fehler...

    Weitere Tips natürlich gern gesehen, will euch hier nicht bremsen.

    VG
    Mattias

  • Wie wichtig ist der Dämpfungsfaktor von Endstufen wirklich?

    • mattias bost
    • 19. Mai 2014 um 13:43

    Hallo Tobias,

    ich glaube, wir müssen erstmal übereinkommen, was Headroom ist. Mir fällt auf, daß wir von verschiedenen Auffassungen ausgehen.

    Ich fasse Headroom als die maximale (ggf. sehr kurzzeitige) Leistung über der RMS Leistung auf. Ist der konventionelle Amp vernünftig gekühlt, wird die RMS Leistung meist mit Sinus bei irgendeinem Klirr angegeben (teilweise 10%). Die maximale, kurzzeitige dann herausholbare Leistung entspricht der Spannungspitze des Sinus, daraus die Leistung abgeleitet (bei Sinus zu Rechteck halt 3dB). "Headroom" also 3dB

    Nun kommen die beliebig vielen Messverfahren an Schaltnetzteil Verstärkern (und Schaltnetzteilauslegungen!). Da wird als RMS alles mögliche angegeben.

    Die "PMPO-Fraktion" gibt kurze Signale für wenige ms an, betitelt das als RMS (wenn man Glück hat steht die Zeit dabei), dann ist da null Luft nach oben hin. Hier wäre der "Headroom gegen" null.

    Die ganz andere Fraktion gibt die RMS-Leistung mit hohem Crest-Faktor an (gern 6-10, die Spitzen noch sauber abgebildet!) und die damit erzielbare RMS-Leistung. Daraus leitet der "Techniker" ab, daß bei Sinus die RMS-Leistung länger darstellbar wäre und darüber erheblich höhere kurze Spitzenleistungen erzielen kann. Das wäre ein großer "Headroom".

    Der Techniker würde immer als Headroom den Unterschied zwischen Dauerleistung und Spitzenleistung sehen (Funktionsprinzip egal). Sich nicht so sehr an den "Datenblattwunderwerken" orientieren. Als Anwender darf die Ansicht aber anderer Natur sein!

    Klar geworden, wo wir scheinbar auseinandergingen?

    Und ferner kann man sichs ganz einfach machen, die (Gesamt-) RMS-Leistung steht halbwegs sicher hinten auf dem Typenschild.

    VG
    Mattias

  • Wie wichtig ist der Dämpfungsfaktor von Endstufen wirklich?

    • mattias bost
    • 17. Mai 2014 um 23:08
    Zitat

    Eisenendstufen reagieren gerade bei großen Trafos relativ träge, weshalb sie keine so hohen Slew Rates zustande bekommen


    Nun wirds aber abenteuerlich. Also das hat rein gar nichts miteinander zu tun. Die Slewrate ist eine reine Endstufenangelegenheit und die Endstufe zieht aus dem kapazitätsgepufferten Netzteil (aus dessen auf Spannung geladenen Elkos) den Strom. Wäre ja wohl dämlich, wenn der Bumms grad im Nulldurchgang der Netzphase käme und erstmal gewartet werden müßte, bis die 230V mal ihre Spitze erreicht haben...

    Zitat

    Weiterhin haben Trafoendstufen über Ihrer Sinusleistung einen erheblichen Headroom


    Nochmal falsch, der Headroom über der Sinusleistung eines konventionellen Netzteiles ist genau im Gegenteil sehr begrenzt, nur 3-4dB.

    Zitat

    Somit kann man bei Musik in der Regel nur Schaltnetzteilendstufen mit erheblich höherer RMS Angabe mit den Eisenteilen vergleichen


    Dito verkehrt rum, Musik hat im Mittel eben eine bezogen auf die Peakleistung erheblich geringere RMS-Leistung (an die 10dB drunter). Grad das nutzen die Schaltnetzteilamps, Headromm hier gern 6-10dB.

    Nur wenn halt mal einer "auf dem Bass steht", dann geht dem Schaltnetzteiler so richtig die Puste aus, das Eisenschwein hat schon vorher "gesägt" und komprimiert wie der Teufel. Ich würds eher so sehen, daß das Eisenschwein das ganze eher zusammenkomprimiert (und man dann gar nicht weiter aufzieht), während der Schaltnetzteilamp erstmal recht dynamisch an die Grenze gefahren werden kann, dann aber erheblich nach unten wegbricht (was dann deutlich zu hören ist). Es ist halt ein subjektiv ganz anderes Verhalten, obs nicht mehr lauter geht oder obs leiser wird.

    Grüße
    Mattias

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