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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • Kleiner Mic-Preamp gesucht

    • mattias bost
    • 13. Juni 2012 um 11:36

    Hallo Volker,

    klingt nicht nur nach Videokonferenz, ist genau selbiges. Getestet haben wir bereits Mikrofonierungen, ein Zentralmikro an der Decke mit Keule, welche die "Sitzrunde" abdeckt, war die beste Lösung (da leider nix auf die Tische darf).

    Aber schön zu hören, daß das Monacorteil brauchbar ist. Ggf mache ich nach Einstellung einfach eine Blechblende davor, damit später keiner dran rumwurschtelt.

    Grüße
    Mattias

  • Kleiner Mic-Preamp gesucht

    • mattias bost
    • 13. Juni 2012 um 09:13

    Hallo,

    bin auf der Suche nach einem kleinen Mic-Preamp für Festinstallation (zentrales Mikro für nen ganz einfachen Konferenzraum). 1 oder 2 Kanal, mit Phantomspannung, möglichst verfummelsicher (am besten mit Gainregler via Schraubendreher), nett wenn Low-Cut vorhanden wäre. Ausgang geht auf Line-In des Konferenz-PCs.

    Das einzige, was ich gefunden habe (und was halbwegs meiner Vorstellung entspricht) ist:
    http://www.monacor.de/produktdetailseite/?artikelid=3982

    Grüße
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 25. Mai 2012 um 12:46

    Hi,

    nachdem das Thema doch nochmal hochgeholt wurde, gibts ein paar Ergänzungen, aber zunächst zur FourAudio Endstufe:

    Die Daten sind recht beeindruckend, aber ungemein sorglos zusammengestellt. Output Impedance 2mW (Watt???), Outputnoise 7mV (milli???), Voltage Gain 11,6dB(??????). Nun weiß man ja wer dahinter steht, aber bei dem garantiert hochpreisigem Produkt sollte da doch mehr Sorgfalt walten. 2mOhm und 7µV kann man sich ja noch denken bzw. querrechnen, aber welche Verstärkung hat das Teil nun? 11,6dB wohl kaum. Aus reinem Hörinteresse werd ich versuchen ich an das Teil ranzukommen.

    So, Nachtrag zu den InterM QD4960:

    - sorry, hab mich oben vergaloppiert, meiner ist die weichenlose Version (keine alte), hatte die Anleitung/Servicemanual nicht detailliert gelesen

    - für meine 1x15 Elis hab ich mir den zweiten gebrauchten Amp noch zugelegt, der mußte dann aber in Brücke ran

    - ein besonderes Feature dieser Geräte scheinen "konsequent nicht festgeschraubte Netzteilplatinen" zu sein (in beiden Amps Schrauben sehr lose)

    - Brückenschaltung, die interne sorgt für vernehmliches Rauschen (und Brummen auf den Kanalmodul 1/2). Umlegen der Signalkabel brachte da wenig, Rauschen kommt durchs zusätzliche InverterIC und der Notwendigkeit, den Pegelsteller des entsprechenden invertierten Kanals ganz aufdrehen zu müssen. Da schlägt der geringe Preis dann durch.

    - meine Brückenschaltung (für die 1x15 Elis) hab ich dann schlicht via Kabel gemacht, Pegelsteller so bei ca. -10dB, sind recht gleich die Steller

    - Lüftergeräusch, das war ganz easy in den Griff zu bekommen. In Reihe zu jedem Lüfter einfach Vorwiderstand von max 220Ohm (laufen damit sauber an, drehen sehr langsam), ich hab 180Ohm drinne, etwas mehr Luft, sehr vertretbares Geräusch. Ach ja, Lüfter umgedreht, lasse die direkt auf die Kühlkörper blasen. Und ergänzend noch nen Thermoschalter auf die Kühlkörper, freundlicherweise waren die exakt passenden Gewinderbohrungen schon da.

    Klang: nun auch mit dem zweiten gleichen Amp für die Elis (die drei Wege oberhalb 70Hz identische Amps), auf alle Fälle nicht schlechter. Die höhere Endstufendämpfung des InterM gegenüber dem Vorgänger (nur 40) mag etwas Direktheit gebracht haben, aber sooo auffällig wars nicht (wie der erste Wechsel im MT/HT).

    Die Untersuchung der alten Amps (wegen der komischen Unruhe in der Stereoabbildung) hat rein gar nix ergeben, aber sowas von L/R-Gleichheit. Einzig fiel mir beim Messen auf, daß ne gewisse Sensibilität auftritt, wo die Massen der Messgeräte drangeklemmt sind. Das führt schon mal zu Mitkopplung in einem Kanal (sprich bei Last wird Ausgangsspannung größer), während der andere (wie üblich) leicht einknickt. Habs damit bewenden lassen.

    Grüße
    Mattias

  • Welcher Controller

    • mattias bost
    • 23. Mai 2012 um 14:29

    Hi,

    Zitat

    Digitaler Thermo- und Excursion Limiter mit Modellierung von Schwingspulentemperatur und Membranauslenkung


    Modellierung, ja, aber ein Modell ist halt nur ein solches und wird zwangsläufig vereinfacht. Wo erfaßt z.B. das Modell, ob eine Box in der prallen Sonne steht oder im Schatten...?

    Thermische Zerstörung wird nicht sicher vermieden, da gibts nen Spezi, dem reihenweise die Chassis nach Tausch gegen neuere Nachfolgeprodukte (angeblich 1:1 Replacement) in den Hörnern durch thermische Einwirkung (in Kombination mit Auslenkungs-DC-Problemen) verendet sind. Die Chassis in DER Anwendung waren wohl nicht 1:1. Obs da eines neuen Modells bedürft hätte...?

    Ferner bezweifle ich, daß das Modell z.B. die "DC-Effekte" implementiert hat (sonst gäb es ja zwangsläufig Simulationen, die diese kritischen Bedingungen vorab untersuchen könnten, mir ist keine Simu bekannt).

    Peak-Limiter und RMS-Limiter im Hugo sind natürlich herausragend, grad in Kombination mit der Modellberücksichtigung. Aber ich möchte hier dem entstehenden Eindruck, daß Modellierung ein absolut(!) sicherer Weg ist, schon entgegentreten. Das geht nunmal nur über Messen am Chassis selbst.

    Ansonsten seh ich den Hugo, erst recht, wenn dieser umfangreich "durchkonfiguriert" ist, mit als den besten Controller. Aber der kostet auch nen anständigen Schlag.

    Grüße
    Mattias

  • Welcher Controller

    • mattias bost
    • 22. Mai 2012 um 11:45

    Hi,

    so, nun der Klangeindruck (plus anderes) zu MIKEs Apex Intellix^2 48, welche er mir zu genau dieser Einschätzung überlassen hat, da ich daheim zwangsläufig das Graß wachsen höre (meine "BMS-Amping-Suche" habt ihr vielleicht gelesen).

    Klang:
    Recht fein, neutraler und softer als meine DEQ2496(viaAES/EBU) in 2DCX2496 Kombination. Spielt räumlich mehr nach hinten raus, Rauschen auf ähnlichem, vielleicht etwas geringerem Niveau. Wär der Lüfter nicht so sagenhaft laut (unds Gerät preiswerter), käm ich ins Grübeln. Für mich interessant die Möglichkeit die vier Eingänge frei auf jeden Ausgang zu mischen (z.B. wg. Surround). Naja, und halt alles in einem Gerät. ABER:

    Negatives:
    - lauter Lüfter (s.o.)
    - Verbundene/verlinkte Kanäle wurden nach dem Verlinkungsprozess nicht mehr als solche (bei Anwahl irgendeiner Funktion eines verlinkten Kanals) angezeigt, sorry, das ist unbrauchbar
    - Gainstruktur undurchsichtig, das schöne Feature Max. Input Level und Max. Output-Level führt zu verschiedenen Gains, die, warum auch immer, NICHT gegengerechnet werden, im hektischen Vorortfeld, auhaua
    - Voll daneben, GEQ und PEQ gehen nicht bei 192ks, sind ABER anwählbar und werden an/aus dargestellt. Zumidest das sollte dort dem Anwender (falls halt Rechenpower fehlt) korrekt als NICHT anwählbar dargestellt werden.
    - Trennfrequenz via Drehrad in 0,1Hz Schritten, hallo, schon mal jemand damit 1000Hz durchschritten? Als Eingabefeld, naja, wenn man das haben möchte, seis drum, aber nicht als Durchstimmen via Drehrad.
    - keine 20Hz Terz im GEQ (fehlt mir), aber 20khz Terz. Da würd ich sagen, also entweder beide oder keine.
    - Ich hatte Probs mit vermutlichen Reststörungen auf dem Gehäuse/Masse bei nicht ganz sauberer XLR-Verkabelung (Masse in einem Stecker kam gegens Steckergehäuse, Rauschen ähnlich dem eines AES/EBU Signals auf einem Eingang (nur nicht so laut))
    - konnte Verknüpfen der Trennfrequenzen "benachbarter" Bänder nicht finden (obs das gibt?), da kein Handbuch zur Hand


    Positives:
    - freies Mischen jeden Eingangs auf jeden Ausgang (s.o.)
    - RMS und Peak-Limiter mit unabhängig einstellbaren Zeiten
    - freies Verlinken/Paaren der Kanäle (Wunsch dazu siehe unten)
    - Umfangreiche EQ Möglichkeiten

    Wünschenswert:
    - Lüftergeräusch drastisch minimieren (Muß)
    - Anzeige verlinkter Kanäle bei Anwahl der entsprechenden Funktionen (absolutes MUSS)
    - Verlinken von Kanälen nicht nur im Ganzen (kann jeder), sondern nach einzelnen Funktionsebenen (Delay, Time-Alignment, Limiter...), ich würd brauchen
    - 20Hz Terz

    Soweit, Grüße
    Mattias

  • Spannungsverstärkung LDPA 1000 /Limiter richtig einstellen?

    • mattias bost
    • 19. April 2012 um 13:03

    Hi,

    also klar kann man ne Menge rumrechnen, sich dabei ggf. gar verhauen und zusätzlich noch versuchen auf 0,xdB genau JEDE Komponente einzustellen.

    Leute, kauft euch nen mittelprächtiges Multimeter, wer etwas mehr investieren möchte nen Funktionsgenerator (wer nicht, sucht sich ne Software fürn PC).

    - dann nur eines ausrechnen, die Spannung welche der gewünschten max. Ausgangsleistung entspricht.
    - Multimeter an den Ausgang der Endstufe (vielleicht vernünftige Adaptierung bauen)
    - entsprechendes Sinussignal geeigneter Frequenz (z.B. Frequenzmitte des jeweiligen Übertragungsweges) einspeisen
    - ggf. Gainpegel in dem entsprechenden Weg hochziehen bis die gewünschte Ausgangsspannung deutlich erreicht ist (DCX darf NICHT clippen)
    - Limiterlevel soweit runterstellen, bis gewünschte Ausgangsspannung des Amps erreicht/unterschritten ist

    Man braucht dazu keine Gains, kein Verlassen drauf, daß die Werte an den Gainreglern der Amps auch stimmen, kein x-mal Durchrechnen der Fullscale-Bezüge oder gar Unterschiede zwischen sym./asym. Beschaltung, nix. Klar, das geht nur eingeschränkt draußen vor Ort, aber dB-Rechnerei unter Zeitdruck, abchecken ob Amps richtig eingestellt snd etc, das ist da auch nicht die Freude. Naja, und seine PA kennt man eigentlich und pegelt das einmal daheim ein.

    Grüße
    Mattias

  • Seriöse Firma

    • mattias bost
    • 11. April 2012 um 10:40

    Hallo,

    mal ne blöde Frage: Wie sieht das eigentlich bei Nachbauten (z.B. aus speakerplans) mit den Rechten aus? Solang man das für privat macht ist das ja unkritisch, wenns aber mit dem Geld verdienen losgeht, was dann?

    Bestimmte Konstrukte sind ja patentrechtlich geschützt, spätestens da hätte ich Bedenken...

    Grüße
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 10. April 2012 um 12:14

    Hallo,

    so, muß nun berichten, wie der Test eines "Verbrauchtverstärkers" so ausgefallen ist. Der Amp ist ein "einfacher" 4 Kanalverstärker, Inter M QD4960, etwas älteres Modell, noch ohne interne Weichenfunktion.

    Anpassung sieht so aus, daß mein BMS(16Ohm!) im MT bei ca 70W(sin) und im HT bei ca 50W(sin) durch den Limiter des DCX eingebremst wird, die Ausgänge des DCX haben dabei fast Maximalpegel in der Sinusspitze (-0,3dB).

    - Rauschen, generell sehr wenig, bei zugedrehtem Gainregler selbst unmittelbar vor dem Horn fast unhörbar
    - bei ganz aufgedrehtem Gain (offenem Eingang) leichtes Rauschen, in 1m bereits nahezu unhörbar
    - bei Gainabsenkung von ca -20dB (und gemutetem DCX), ebenfalls sehr gering, nach ca 0,5m nahezu weg
    - kein Säuseln oder Zwischtern durch Netzoberwellen (die ich bei mir habe, dank dicker CNC-Fräsgeräte in der Nachbarschaft), auch nix an mechanischer Abstrahlung übers Gehäuse (da hatte ich schon welche, die das extrem laut konnten)

    Also sind zwei Punkte bereits gelöst, der erste bezüglich dieser ätzenden Netzeinstörungen (da hat der Umstieg auf sym. Verbindung was gebracht, mache ich Verbindung asymmetrisch, gehts wieder los). Der zweite, das Restrauschen (Brummsreste) aus dem alten Mitteltonamp ist ebenfalls gelöst.

    Akustischer Eindruck:
    - ganz großes Erstaunen brachte dieser dahingehend, daß die räumliche Stabiltät des Stereosignals deutlich besser als mit dem alten "Geraffel" ist. Hatte die "Unruhe" immer auf die Hornverwendung in nur kleineren Räumen geschoben (naja, sind immerhin gute 6 m Sitzplatz bis zum Horn)
    - Auflösung/Feinzeichnung, da macht der neue "Antrieb" ne sehr gute Figur, wirkt fast etwas weicher und trotzdem "bestimmter sowie heller" im Hochtonbereich
    - Räumliche Tiefe lieferts nicht so wie die alte Verstärkerkombi, aber das könnte mit der negativen räumlichen Unruhe einhergeganen sein

    Lüfter, da muß ich ran, fürs Wohnzimmer zu laut (aber eigentlich schon leise), entweder Drehzahl runter (wenn möglich), Abschaltung bis zu sich einstellender Endstufenerwärmung (z.B. 60°), vielleicht gepaart mit sehr kleinem Dauerzusatzlüfter. Ach ja, und Lüftungsrichtung umkehren, effizienter ist die pusten rein statt raus, denn dann geht der Hauptluftstrom direkt schön über(unter) die Kühlkörper.

    Ich könnt mir gut vorstellen, daß die nun gleichen Verstärker im MT und HT-Zweig einige Vorteile haben, die sich positiv niederschlagen. Auf alle Fälle knöpf ich mir die alten Hifi-Amps vor, ob da nicht was hin ist, was diese komische räumliche Unruhe verursacht(e).

    Also wer für seine BMS was rauscharmes an Amp braucht, der kann mit den Inter M Teilen gut leben (sofern man an der Lüftung fummeln mag).

    Grüße und 'tschuldigung für den Ausflug ins "Power-Hifi"
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 2. April 2012 um 12:37

    Hallo Stefen,

    Zitat

    Endstufe sind grundsätzlich Geräte mit dem kosntruktiv schlechtesten Fremdspannungsabständen, weniger als -80dBu Eigenrauschen (A) kann schon als sensationell betrachtet werden.


    ...hmm..., das kann ich so aus der Hifi-Ecke(!) betrachtet, kombiniert mir sehr wirkungsgradstarken Speakern, nicht bestätigen. Eigentlich war immer alles schlechter, als meine Amps. Aktiv-Weichen (im Selbstbau absolute Klimmzüge), EQs etc. deutlich mieser. So irgendmöglich, ist das Zeugs immer letztendlich VOR den letzten Lautstärkersteller gekommen.

    SN, naja, so ganz verwerfen muß man den auch nicht. Gehts drum schnell zu identifizieren, ob eine Gerätekette "überkandidelt" unter "unterbelichtet" ist, kommt man über den SN schneller weiter als mit den absoluten Störpegeln. Dann muß man nämlich nachrechnen.

    Abgesehen davon täuscht ein geringer Störpegel z.B. bei einer Aktivweiche auch, wenn diese nur minimal über 0dBu liefern kann, rauschts nach dem "maximalpegelangepaßten" Amp deutlich. Nimmt man ein eine "schlechte" DCX2496 und paßt deren hohen Ausgangspegel sauber an die Maxaussteuerung des Amps an, dann ist diese sehrwohl brauchbar.

    Grundlegend ists, wenns ums Störgeräusch in den Speakern geht, natürlich richtig, daß dort der Störpegel der Endstufe (und deren Frequenzverteilung) und nicht der SN greift, letzteren mütße man immer umrechnen (und dessen Messbezug kennen).

    Grüße
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 30. März 2012 um 11:02

    Hallo Moritz,

    jo, die ip450 waren schon von Fabian genannt, erste Seite, schön bebildert. Muß ich halt auf Gebrauchtmarkt suchen.

    Zitat

    Wenn dann davor noch ein DCX soll ist das ganze aber wieder hinfällig.

    Wieso? Ich hab da keine Probleme (bis auf Oberwellenschweinkrams aus dem EVN). Aber das ist reine Verkabelungssache, asym. ist jetzt Ende der Fahnenstange, drum will ich auf sym. Input wechseln.

    Stefan: Ich geb dir vollkommen recht, weder A-bewertete noch lineare SN-Angaben sind umfasssend aussagefähig (es sei denn sie sind exorbitant hoch). Für den Eindruck spielt die Frequenzverteilung eine wesentliche Rolle. Brummts sauber ohne(!) zugehörige Oberwellen, dürfte in meinem Fall de SN beim MT schlechter sein. Sind Neztartefakte dabei, stören diese u.U. merklich (bei mir der eine Kanal des Hifi-Amps), einzelne sonstige Spektrallinien stören immer mehr als gleichmäßiges Rauschen (bei faktisch gleichen SN). Am besten wärs, man bekäme ein absolutes Rauschspektrum, z.T. wurde/wird dies bei Stereoplay gemacht (hab die lange nicht mehr gelesen).

    Nun ist es in der Verstärkerwelt eigentlich weit verbreitet, die SN Angaben auf die maximale Ausgangsleistung/-Spannung zu beziehen, weil die Werte IMMER größer sind als dBu-,dBm, 50mW- oder sonstwiebezogen. Aber: Sind die Werte grottenschlecht braucht man eigentlich gar nicht anfangen, sind sie extrem gut (so sie stimmen) kann nicht viel schiefgehen.

    Bezogen auf den Test der Endstufe der hifiakademie in der K+T gibts zur abweichenden Hörerfahrung von Frank u.a. die Möglichkeit, daß da eine heftige Spektrallinie oberhalb des Hörspektrum vorlag. Aber wie das bei Tests immer so ist, ich les gern, was dort NICHT steht. Und nirgends ist von "völliger Stille" oder ähnlichem die Rede. Natürlich kann auch im Selbstaufbau (so hab ichs dort interpretiert) die Ursache liegen. Aus meiner eigenen Bastelerfahrung ist genau der SN der absolute Knackepunkt im Eigenbau.

    Kleiner Nebennachteil des genannten Amps, das Teil ist ohne sym. Inputs und scheint am Schutzleiter zu hängen (was mir mit den Netzreststörungen eventuell wieder Probleme macht).

    Naja mal schauen, bekomme nächste Woche nen 4 Kanal "noname" zum Test. Ich hoffe zwar dann nicht weitersuchen zu müssen, aber Hoffnung stirbt immer zuletzt. Find jedenfall das Engagement hier klasse (obwohls kein PA Thema ist).

    Grüße
    Mattias

    Nachtrag @Stefen: Die Dynacord SL (900) ist bei dem Preis und dem (von dir wohl gemessenen) SN echt interessant. -80dBu((A)?) würden ca 115dB bezogen auf RMS Spannungsmaxoutput hinauslaufen.

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 29. März 2012 um 10:50

    Hallo,

    wie mißt K+T denn dann? Dort waren 88dB(A) angegeben, explizit im Part "Endstufe". Soweit ich mich recht erinnere, wurde immer auf Max-Output referenziert. Oder haben die irgendwann ihren Bezugspunkt geändert (1W, 2V oder 2,83V...)? Bei 95dB/W/m der M8 würde das bei normalen Hörabständen nämlich echt nicht langen. Es liefe auf 25-30dB(A) SPL in 1m raus, das hört man (es sei denn, alles läge oberhalb 15kHz).

    Nebenbei: "...Land (und zwar sowas von)...", da halte ich voll mit. Das Schönste daran ist, daß einem draußen kein Honkong-Kreisher mit Radiodaddelmucke auf den Kecks geht (und man selbst keine Nachbarn stört), nicht ständig irgendwo irgendein Rasenmäher läuft...

    M8 als Surround, da mußte ich lachen, bin selbst grad auf der Suche nach Surroundboxen, die mit der Haupt-PA mithahlten können. Da TW Audio bei den üblichen Verdächtigen nicht zu finden ist, fürchte ich aber in der Preisklasse zu hoch zu rutschen (>500€/St).

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Oder ist dein Verstärker neueren Datums als der Test in K+T (Anfang 2007)?

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 29. März 2012 um 09:29

    Hallo Frank,

    naja,

    Zitat


    http://hifiakademie.de/?id=1&si=MTMzMjk3NDE3OC45MjY1fDc4LjM1LjE1MS4zOXwg

    ein Störabstand von 88dB(A) ist bestenfalls für taube Hifi-Böxchen geeignet, bereits ab 90dB/W/m wird das hörbar, zumindest wenn man auf dem Land wohnt wie ich.

    frank: Jo, ist richtig schwierig da Ruhe (vollständig) rein zu bekommen. Nebst Grundrauschen machen mir üble Oberwellen aus dem 230V Netz Probs. Inzwischen hab ich die Kombi aus DCX2496 und nachgeschalteten Hifi-Amps fast still (viel Experimentieren mit der Masseführung und Gainstruktur, vorrangig Anpassung MaxLevel des DCX-Out an Vollaussteuerung des Amp bzw. der gewollten Maximalleistung). Nun ist halt der Mittelton-Amp dran, dort brummt/rauscht der linke Kanal mehr als der Rechte. Bekomm die Macke nicht aus dem Amp raus (vermutlich weil der linke Kanal dicht am Netzteil ist, der rechte nicht).

    U.a. wegen der "Restprobleme" mit den Oberwellen aus der 230V-Versorgung, die sich grad bei asym. Cinch-Krams niederschlagen, suche ich nach Profizeugs, um wenigstens im sehr empfindlichen Mitteltonzweig dort mehr Reserve zu haben. KME-SPA 120 schau ich mir an (wenn der Testamp nicht reicht), komplett geöffnete Potis erforderts bei +21dBu out des DCX eh nicht.

    Grüße
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 28. März 2012 um 12:04

    Hallo,

    danke schon mal für die Tipps. Derweil bekomme ich ne leicht gebrauchte 4Kanal Endstufe zum Testen, schaun wir mal. Ferner will ich meinen Uher durchmessen, um zu wissen, welchen SN der wirklich hat (Herstellerangabe, naja, kennt man ja).

    Grüße
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 27. März 2012 um 15:08

    Hallo,

    also zum Preis, sollte sich bei ner 2Kanaler unter 500€ bewegen, bei ner 4 Kanal-Lösung entsprechend 1000€. Hifi-Endstufen, jo, aber dort sind NEUE mit nennenswerten SN-Ratio schon affig teuer. Hifi, genau da schaue ich als "verbraucht" Lösung schon rum (z.B. Yamaha M-45..., Luxman...), aber neu wär halt etwas angenehmer.

    Studioendstufen bzw. lüfterlose, wenn im Kleinleistungsbetrieb diese nicht laufen bzw. sehr leise sind, gehts auch. Meine auf Lüfter modifizierten Hifi-Bassamps machen ebenfalls ständig etwas (Luft-)Geräusch, nur bei mehr Belastung legen die Lüfter dann ein paar Umdrehungen nach.

    Zu den Yamaha XM finde ich keine weiterführenden Daten. Oder sind die mal irgendwo getestet worden? Kann natürlich sein, daß meine Preisvorstellung nun so gar nicht in den "Studiobereich" paßt, aber wegen symmetrische Eingänge wärs schon interessant. (Das Cinch-Zeugs macht bei mir wegen Netzstörungen echte Probleme, jedenfalls bei den Anforderungen).

    Grüße
    Mattias

  • Sehr rauscharmer Verstärker (ca. 2x 120W/8) gesucht

    • mattias bost
    • 27. März 2012 um 11:27

    Hallo,

    suche für meine BMS4590 (16Ohm), vorrangig für den Mitteltonzweig, eine sehr rausch- und brummarme Endstufe, da das Zeugs daheim betrieben wird. Dauer-Power ist uninteressant, der Limiter begrenzt bei 60W (also sollten 120W/8 die grobe Richtung sein). Der momentane Amp ist ein Uher UMA2000 (SN laut Hersteller 110dB(A)), Leistung im Grunde zuviel (300W/8), was in Punkto Rauschen logischerweise nachteilig ist.

    Im Hifi-Sektor gibts ja fast nix mehr an reinen Endstufen (und wenn gut, dann recht teuer). Gebraucht, naja, hochwertige dort eigentlich auch nur mit Jahren auf dem Buckel.

    Irgendwelche Ideen, Tipps? Darf ggf auch 4Kanal sein (HT-Zweig gleich mit neu, derweil macht das alter mein Rotel RA-1412, dessen Vorstufe noch alles steuert).

    Grüße
    Mattias

  • Mehere DCX2496 steuern, bekomms nicht hin

    • mattias bost
    • 14. März 2012 um 11:56

    Hallo Martin,

    deLock-Konverter sollen den FTDI-Chipsatz haben und FDTI behautpet jedenfalls volles Hardwarehandshake zu unterstützen. Gibts für kleines Geld bei Reichelt.

    Zitat

    Mit einer RS485 PCI-Karte musste ich RTS und CTS Hardwaremaessig bruecken


    Rein interessehalber, mich wundert etwas, daß auf der RS485 Handshake arbeitet. Das würde eigentlich ein Kreuzen von Kabeln erfordern und damit dem Busgedanken entgegenstehen. Oder konnte deine Karte auch was anderes als RS485?

    Mich beschlich noch eine andere Idee. Kann man die DCX-Remote-Software mehrmals parallel auf verschieden COMs anwenden? Vorteil wäre der, etwas schnelleren Zugriff auf die einzelnen DCX-Units zu bekommen und nicht über die Connect-Seite erst zwischen den Units wechseln zu müssen. Solang der Läppi dicht bei ist, täten es ein USB-Hub und zwei USB-Seriell-Konverter (auf verschiedenen COMs) auch.

    Ach ja, nebenbei, was ich kritisch sehe, ist die "Fernsteuerbarkeit" der Geräte ID. Fäßt man die (versehentlich) in der Remotesoftware an und zwei Units bekommen zufällig die gleiche, na Prost-Mahlzeit! Das wars dann mit einzeln ansprechen. Oder kann man die Geräte-ID irgendwo fest im DCX verriegeln? Das Manual sagt nix dazu und in den Menüs hab genauso nix gefunden.

    Grüße
    Mattias

  • Mehere DCX2496 steuern, bekomms nicht hin

    • mattias bost
    • 14. März 2012 um 08:36

    Schnittstellenproblem des USB-RS232 Konverters! Mit ner echten seriellen der Dockingstation des Läppis gehts. Nur wer will die mitschleppen.

    Also wäre zu klären, obs USB-RS232 Konverter gibt, die Hardwarehandshake vollwertig unterstützen oder man gleich auf USB-RS485 wechselt. Hat für letzteres jemand nen Tipp?

    Grüße
    Mattias

  • Mehere DCX2496 steuern, bekomms nicht hin

    • mattias bost
    • 13. März 2012 um 15:59

    Jop, das tue ich. Hab inzwischen auch geprüft, ob das RS232 Kabel vollverdrahtet ist, da ich einen entsprechenden Hinweis fand ich. Leider kein Durchbruch, meins war/ist vollwertig. Heute nehm ich mir die Dockingstation für den Laptop mit, vielleicht verhält sich die darin eingebettete RS232 "richtiger".

    Grüße
    Mattias

  • Mehere DCX2496 steuern, bekomms nicht hin

    • mattias bost
    • 12. März 2012 um 09:19

    Hallo,

    ich wollte zwei DCX2496 via PC steuern, folgende Konfiguration

    Softwareversion ist 1.16 Gerät wir Remotesoftware
    PC (XP) an "ersten" Controller via RS232 (PC-Link) mittels USB-Seriell-Converter
    Ersten Controller via RS485 an zweiten, Kabel 1:1 Netzwerkkabel, (Link RS 485)
    Terminierung an beiden Controllern aktiv

    Probiert habe ich alle 4 möglichen Kombinationen der Buchsen A/B zwischen beiden Geräten. Ferner den "PC-Zugang" gewechselt und alles andersrum.

    Geräte IDs verschieden vergeben, nix, immer nur das direkt per RS232 angeschlossene Gerät wird erkannt (habe beiden sogar verschieden Namen gegeben).

    Komisch ist, daß die Geräte ID(s), sobald man auf der "Synchronizing Page" die Device-ID ändert (ich hoffte darüber das zweite Gerät finden zu können) sich mitändert (STAUN!) und der Einstellung auf der "Synchronzing Page" folgt. Sobald erster und zweiter Controller die gleiche ID haben, ändert sich bei beiden(!) die ID, wenn ich Device-ID (auf der Synch-Page) ändere. Wenn das nicht wäre, hätte ich vermutet, daß es eines gekreuzten Netzwerkkabels bedarf...

    An dem direkt angeschlossenen Controller läßt sich alles so bedienen, wie mans erwartet, drum vermute ich keine Probleme auf der RS232 Seite (diese Converter machen ab und zu Probs).

    Irgendwelche Tipps?

    Grüße
    Mattias

  • Rauschen von Aktivboxen

    • mattias bost
    • 22. Februar 2012 um 17:50

    Hallo

    Zitat

    Naja, bei rein analogen Schaltungen vor der eigentlichen Endstufe könnte man aber auch einfach sehr hohe Pegel durchjagen, dann wird der Rauschabstand schnell groß. 10V Spitze oder ähnlich, da wirds sicherlich ruhig.


    Jain, gute rein analoge Schaltungen haben an SN bezogen auf ihren maximalen Spannungspegel vorm Clippen (z.B. obige 10V) ja nur die 110-115dB. In Punkto FullScale (also analog wie digital) sind die Unterschiede da nicht mehr elementar, es sei denn, absolutes Billigzeugs wird verbaut und/oder eine vermurxte Gainstruktur gewählt.

    Zitat

    Kommt das Rauschen aber durch eine Fehlanpassung von DAC-Pegel zu Endstufen-Gain, kann es nicht helfen.


    Ebenfalls jain, es stellt sich die Frage, was eine Fehlanpassung DAC-Enstufe-Treiber ist. In Aktivboxen stimmts, wenn der DAC (wie Endstufe) selbst ausreichend SN liefert und es trotzdem rauscht. Ist ein billiger DAC drin, würde ein Pegelsteller helfen (aber dann ist ein wertigerer DAC vermutlich preiswerter). Die Anforderungen an die Pegelsteller (bzw. deren geschickte Schaltung) wäre jedoch ebenfalls nicht ohne, da deren Noisefloor mit der Pegelabsenkung zumindest teilweise mitsinken müßte. Das geht, ist aber sehr kniffelig (in meiner Selbstbauweiche hab ich den Limiter mittels Spannungsteiler und LDR aufgebaut, also quasi passiv fürs NF-Signal).

    Zitat

    einfach einen passiven Spannungsteiler zwischen DSP/Weiche und Endstufe


    Genau, ich fürchte aber, daß wird so recht selten gemacht, weil es ja einfacher ist, die Pegelgrenze via Software zu setzen. Falls es aber (was moderner und wünschenswerter ist) gar gleich digital in die Endstufe geht (die dann für den HT aber nicht Volldampf braucht), tja, da is nix mit "einfachen" Anpassen.

    Grüße
    Mattias

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