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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • mattias bost
    • 27. Oktober 2009 um 14:38

    Hi,

    Zitat

    Wenn Chassis die Signale bekommt die über eine Oktave von Tuning liegen, lenkt er gewaltig aus, fast "ohne zu bremsen" (Dämpfung???).


    Da liegt dann wohl eine Phase >90° zwischen Strom und Auslenkung vor, genauso siehts aus, wenn der Antrieb instabil wird.

    So ganz verstehe ich nicht, was du mit

    Zitat

    In beiden Fällen bekommt gleicher Chassis selbe Spannung vom Amp, aber Chassis Nr.1 bekommt von 35Hz - Unendlich und Chassis Nr.2 von 80Hz bis Unendlich

    meinst. Soll damit gemeint sein, daß ein Chassis ne vorgeschaltete passive Weiche hat, das andere direkt am AMP hängt?

    Grüße
    Mattias

  • Umfrage zum Hörvergleich zweier Digitalpulte

    • mattias bost
    • 23. Oktober 2009 um 12:02

    Hi,

    Zitat

    Bei 11,025 kHz kann ich den Sinus so zeichnen (Sinus über 4 Karos), dass das Wellental und der Wellenberg immer genau zwischen den Abtastpunkten liegen. Bei einem Dreieck würde das halber Pegel heißen, bei einem Sinus ist es weniger Dämpfung. Statistisch ergeben sich bei dem Dreieck dann 3 dB Dämpfung und bei dem Sinus eben weniger. Das ist ein nicht unerheblicher Fehler, denn bei diesen Frequenzen hören viele Menschen noch linear. Wenn man jetzt Audiomaterial benutzt, dass aufgrund seiner Struktur hier viel Obertöne hat, die bereits in sich modulieren, dann sind die Aufzeichnungsfehler auch hörbar (Ja man hört das Quantisierungsrauschen). Paradebeispiel sind sehr hohe Violinsätze (im Satz ist das Problem größer als bei einem Soloinstrument, da in der natur durch den Satz bereits mehr Modulationen auftreten, die aber einer natürlichen Schwingung folgen).


    Papier ist schön, aber da sind ein paar Fehler drin. Du hast eine Abtastung OHNE Antialiasingfilter vorgemommen, weder eingangs- noch ausgangsseitig! Das mit dem Dreieck kannst dann schon mal ganz knicken, bleiben wir beim Sinus, der würde ja anscheinend ohne Filter keine Abtastverletzung machen. Beim AD-Prozess gilt das, aber beim DA-Prozess fehlt wegen des dafür notwendigen Ausgangsfilters (im übrigen auch Rekonstruktionsfilter bezeichnet) kein Pegel. Denn die pegelniedrigeren Abtastwerte erfahren beim Durchlaufen des Filters eine "Verrundung", und bei der Situation die Du beschreibts generiert das Filter zwischen den beiden "Pluswerten" eine höhere Sinusspitze in der Mitte (bei den "Minuswerten" ebenfalls). Mit gewissem Aufwand ist das auf Karopapier für Filter 1. Ordnung darstellbar (sieht dann aber anders aus, muß man konsequenterweise auch für den Fall der "Maximawerteabtastung" zwecks Vergleich zeichnen), bei steileren (wie sie erforderlich sind) auf Papier zu Fuß nahezu nicht mehr machbar. Darum arbeiten DA-Wandler nicht mit "nur" 44,1kHz und Filter 1.Ordnung sondern mit x-fach Oversampling mit sogenannter Sinusinterpolation, dort wird der Rekonstruktionsprozess besser und erlaubt im Nachhinein flache Analogfilter mit Grenzfrequenzen deutlich oberhalb "Abtasthalbe".

    Grüße
    Mattias

  • Dumme Frage zum deq2496 (aktives Memorymodel)

    • mattias bost
    • 22. Oktober 2009 um 11:49

    Hallo,

    ja, ich weiß, eigentlich das andere Forum, aber egal. Weiß jemand, wie man beim deq2496 rausbekommt, welches Memorymodel das grad Aktive ist? Wenn man mehrere Presets auf Eignung testet und dabei noch an Parametern dreht, geht beim Speichern schon mal was schief, spätestens(!) wenns Gerät ausgeschaltet wird und man beim nächsten Einschalten nicht mehr weiß, was das zuletzt aktive Memorymodel war.

    Grüße
    Mattias

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • mattias bost
    • 22. Oktober 2009 um 11:31

    Hallo Manfred,

    hmm, du möchtest also aus der akustischen (Gesamt-)Phase auf die mechanische Phasenlage der Membran rückschließen und daraus auf die Phase Strom zu Membranauslenkung. Bei ner geschlossenen Box müßte das eigentlich gehen, es wäre dann "nur" der akustische Phasenverlauf mit dem Stromphasenverlauf zu verknüpfen, der zuvor aus dem Impedanzerlauf zu gewinnen ist. Richtig, oder habe ich da was nicht auf dem "Schirm"?

    Bei BR wäre dann zuvor der Phasenverlauf des vom Chassis abgestrahlten Schalls zu ermitteln (einige Programme liefern ja bereits Schall getrennt nach Chassis und Reflexöffung). Doppelhmm. Ist diese Überlegung deiner Ansicht nach richtig? Aber war da nicht auch noch ein akustisches "Problemchen", daß die Schnelle, die wir für die Berechnung brauchen, und der Druck nur unter bestimmten Bedingungen in der Phase zusammengehen (parallele Welle, große Distanz zum Lautsprecher...)?

    Ich habe nen Spezi der mit Matlab/Scilab fit ist (und dito eh E-Ing), mit dem habe ich zusammen einiges an Simu zur Abstrahlung an Bassanordnungnen erstellt und wir hatten auch schon einen ersten Ansatz zur Simulation des auslenkungs/stromphasenbedingten DC-Disp versucht. Ist wegen Auslastung im Hauptjob ins Ruhebett geraten und weil unser Ansatz damals ein sehr mechanisch orientiertes Modell war, dessen Korrektheit anhand der Ergebnisse fraglich erschien. Wenn nun aber obige Überlegungen richtig sind, könnte man auf den "Lautsprecherstandardkram" zurückgreifen und läge sicherer.

    Zitat

    Wolfgang Klippel hat die Nichtlinearitäten von Lautsprecherchassis simuliert


    Bernd: Interessant wärs natürlich, an die Simus oder die denen zugrundeliegenden Modelle heranzukommen. Hast du das was (pn?)?

    Zitat

    Leider gelingt der Bau eines URPS nicht immer.


    Warum? Ketzerisch und stark vereinfacht ist ein URPS doch nur ein (höherresonantfrequentes) Chassis in viel zu kleinem Gehäuse. Sind doch nur die beiden Parameter einzuhalten und die obere "Speisefrequenz" unter der Resonazfrequenz. Eigentlich könnte der Hersteller doch gleich komplette URPS-Chassis verkaufen und die Korbstreben gegen einen (primitiven) geschlossenen Korb tauschen :lol: .

    Grüße
    Mattias

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • mattias bost
    • 21. Oktober 2009 um 17:38

    Hallo Manfred,

    ich erlaube mir das Thema nach meinem Urlaub nun nochmal hochzuholen.

    Zitat


    Sowas könnte man doch ausrechnen. :wink:
    Parameter sind die zu bewegende Masse, Kraft/Beschleunigung, Membranfläche und die Kopplung der bewegten Teile vom Chassis über (irgendwie nachgiebige) Luft mit einem oder mehreren mechanischen Teilsystemen (im einfachsten Fall eine geschlossene Kammer ...). Der nächste Schritt wäre ggf. dann, Chassisverformungen (die auf Zug und "Schieb" nicht gleich sind !) mit ins Modell zu integrieren.


    Die grundsätzliche "Berechenbarkeit" in idealisierten Modellen sehe ich genauso, meiner Auffassung nach müßte die Phase sogar aus den für Lautsprecherfrequenzgangberechnungen verwendeten Formeln schon extrahierbar sein, da hier ein definiertes System vorliegt, dessen Antwort über komplexe Rechenmodelle (meine damit real- und imaginärteilbasierte) erzeugt wird. Bereits in diesem Modellen muß der Zusammenhang vorliegen. Nun sträube ich mich dagegen, "nur" um an diese Phaseninfo zu kommen ein weiteres Lautsprecherberechnungprogramm zu erstellen, zum einen da ich nicht massenhaft baue (und somit der nötige Druck fehlt), zum anderen ich trotz meiner beruflichen Ausrichtung die komplexe Rechnung (Vierpole/Zweitore) etc meide, solang dies umgehbar ist.

    Den Menschen, der Unibox kreiert hat, konnte ich leider nicht motivieren, vielleicht kennt von euch jemand einen "Lautsprecherberechnungsmenschen", der das von a-z selbst erstellt hat und den (vielleicht vertretbaren Aufwand) nicht scheut. Natürlich wird man nur eine Richtschnur erhalten, da die ganzen Nichtlinearitäten des Antriebs, der Aufhängung, der Box selbst nicht eingehen, aber ein bereits in der Simu kritisches System wird in der Praxis vermutlich nicht grad stabiler werden. Da selbst geschlossene Boxen und Hörner lediglich unkritischer sein werden, aber eben nicht "schußsicher", wär eine ergänzende Simu hilfreich.

    Sterbende Chassis mit ner High-Speed-Kamera, das wär schon was. Gegenüber dem Strobe hat das den Vorteil, daß es nicht nur einer sieht und der ganze Exitusprozess dokumenitert bliebe, vom ersten Auswandern bis zur u.U. durchgeschmorten Spule. Ferner bedarf es beim Strobe flinker und "speicherfähiger" Augen, ein gravierendes Problem bleibt, es liegt eine echte Unterabtastung vor(!!!), man kann dabei was sehen, was ganz und gar nicht da ist (und umgekehrt)! Für echte Aussagefähigkeit bedürfte es schon eine schnellen Kamera, einiger Chassis und Gehäusekonstrukte, letzten Endes also Geld und Zeit.

    Grüße
    Mattias

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • mattias bost
    • 2. Oktober 2009 um 11:21

    Hi,

    Zitat

    DC-Displacement ist ein a.a.O. weitläufig beschriebenes Phänomen, das sich im Versuch unter bestimmten Rahmenbedingungen verifizierbar nachbilden lässt.
    Zwingend notwendig dazu sind 1) eine Kopplung zwischen Vorder- und Rückseite des Chassis, 2) sich in der Kopplung befindliche asymetrische Strömungswiderstände (können Konstruktionsfehler sein), sowie 3) die Überschreitung einer fallweise zu ermittelnden kritischen Strömungsgeschwindigkeit in der Kopplung (Widerstand wächst im Quadrat mit der Geschwindigkeit) über einen fallweise zu ermittelnden kritischen Zeitraum.
    Fällt einer dieser drei Punkte aus, gibt es kein DC Displacement.

    Insoweit falsch, als daß hier nur das DC-Disp gesehen wird, welches durch "mechanische Unzulänglichkeiten" entsteht. Dessen Größenordnung ist bie Klippel nur im Mittelfeld aller verschiedener DC-Disp eingereiht.

    Das viel fatalere DC-Disp, und das kann auch CB, Horn mit CB erwischen, resultiert aus einem Phasenversatz zwischen Strom und Auslenkung >90°. Da entsteht eine motorische Kraftkomponente die erheblich größer ist, als die o.g. "Leckkräfte". Ebenfalls an anderer Stelle im forum (und natürlich bei Klippel) beschrieben. Leider sind mir keine Simulationen bekannt, die eine Grafik des Phasenlage "Strom zu Auslenkung" liefern. Mittels dieser wäre eine Auslegung einer wie auch immer gearteten Box zumindest ansatzweise auf Probleme abklopfbar, statt, letzen Endes wegen mangelnder Kenntnisse, auf CB setzen zu müssen. Schließlich bastelt man Systeme auch nicht (mehr) nach dem Motto "CB => Boxenvolumen=VAS", oder "BR nach Kamelhöcker abstimmen".

    Einzig der Betrieb eines Chassis unter seiner Reso ist "sicher" gegen motorische Instabilität. Nur kommt da leider nicht so viel raus.

    Mir scheinen aber BR-Auslegungen, die sich stark an Wirkungsgrad orientieren (eben PA), schon kritischer zu sein. Meine verschiedenen Home-Infras hab ich bis dato nie an "Anschläge" gefahren, jedenfalls nicht mehr, seid Endstufenclipping garantiert ausgeschlossen ist. Davor "knackte" es wohl mal und sah nicht gut aus, mit nen Skope war aber schnell zu sehen, daß der Amp clippte und somit die Dämpfung flöten ging. Wer "BR-Pappen" niedrig getunter Boxen mal mit und ohne "Kurzschluß" angestoßen hat, der wird sich bestimmt schon erschrocken haben, wie das "schwabbeln" kann. Und nach was ist anders, ich nutze die BR-Abstimmung immer um sehr tief zu kommen, die Vents sind im Vergleich zu PA-Boxen recht groß und die AMPS haben keine Mehrleistung gegenüber den Chassis. Aber vielleicht erwischts mich eines Tages trotzdem, das Risiko ist da (zumal platte "Chinasuppenschüsseln").

    Grüße
    Mattias

  • BMS 18N860

    • mattias bost
    • 2. Oktober 2009 um 10:24

    Ne Blüm, Norbert, schon länger her dessen Ausspruch...

    Grüße
    Mattias

  • 18-Sound 18NLW9600

    • mattias bost
    • 1. Oktober 2009 um 15:14

    Hallo Bernd,

    der Einwand gegen das Halbieren ist mir nicht klar. Oder meinst du damit, nur "halbe" aufzustellen? Dann schon. Wenn aber an der "Trennstelle" zwischen beiden Hälften nur jeweis eine Wand ergänzt wird (damit beim Transport nix in die die Chassis kommt), diese beiden Hälften aber im Betrieb wieder zu einer Box zusammenkommen, dürfte akustisch keine Änderung eintreten. Vielleicht erfordert es noch zwei Ideen: Rappeln der Trennwand vermeiden und beide Hälften fest verbinden, aber unlösbar sollte das nicht sein.

    Grüße
    Mattias

  • BMS 18N860

    • mattias bost
    • 1. Oktober 2009 um 14:51

    Hallo SRAM,

    du bist wohl mit garnix zufriedenzustellen :lol: . Aber bei der Vorlage kann man sich manchen Spass halt nicht verkneifen und bezogen auf die nur 2stellig genaue Eingangsgröße ein 4stellig "genaues" Zwischenergebnis liefern, wobei das natürlich nicht 4stellig genau wird. Ich hoffe doch aber, daß die wichtigeren Endgrößen (Warmwiderstände und "Warmleistungen") mit 3 Stellen zumindest geduldet werden, zumal sicherlich größere Irretationen aufgetreten wären, wenn bei 4 Ohm 2 Ohm Zuwachs vorlägen und bei 8 Ohm "nur" 3,9 Ohm.

    Wie "Nobby" schon sagte: "Spaß muß sein", und weg...
    Mattias

  • BMS 18N860

    • mattias bost
    • 1. Oktober 2009 um 12:34

    ukw: An deinen Überlegungen ist tatsächlich noch ein Denkfehler, zwar hast du recht, daß der dicke Draht sich absolut gesehen ohmsch weniger mit der Temperatur ändert, als der dünne, jedoch relativ gleich und das ist von Relevanz. Plattes Beispiel:

    Draht der länge L4 ( für 4Ohm)
    Temperatur 25°C, Kupfer, R=4Ohm
    Temperatur 150°C, Kupfer, R=5,95 Ohm, Erhöhung um 1,95Ohm

    Draht der Länger L8 (für 8 Ohm)
    Temperatur 25°C, Kupfer, R=8Ohm
    Temperatur 150°C, Kupfer, R=11,9Ohm, Erhöhung um 3,9Ohm

    Nun die Leistung:
    1Watt an 4 Ohm => 2V.
    Diese 2V gehen in die kalten Leiter und führen logischerweise zu genau 1W.
    Im wamren ergeben die aber nur 2V^2/5,95Ohm = 0,672W.

    1W an 8 Ohm => 2,8284V,
    im kalten Leiter ergibt das wiederum 1W,
    im wamren Leiter 2,8284V^2/11,9 Ohm = 0,672W

    In beiden Fällen die gleiche Powercompression, klar geworden?
    Grüße
    Mattias

    Ach ja, der elektrische Temperaturkoeffizient für Kupfer wurde mit 3,9*10^-3/°K angemommen, das ergab eine Erhöhung des Widerstandes bei einer Temperaturzunahme von 125°k einen Widerstandszuwachs von 3,9*10^-3/K*125K= 0,4875 oder 48,75%, wegen des "guten Ingenieurs" :D .

  • BMS 18N860

    • mattias bost
    • 1. Oktober 2009 um 12:09

    Hi,

    Zitat

    aber das gilt für viele andere Fragestellungen in gleicher Weise und unterscheidet einen guten von einem schlechten Ingenieur.


    Vor allem unterscheidet eine guten von einem schlechten Ingenieur, daß der gute seine Bezuggrößen angibt, insbesondere wenn diese von allgemein üblichen Bezugrsgrößen abweichen. Die Antriebskraft einer Spule in einem Spalt bleibt trotz allem abhängig von B*l*i, will man als Bezug die aufzuwendende Leistung wählen, so gibt der "gute Ingenieur" dies an und erst dann wirds verständlich und richtig (Sinnhaftigkeit außen vor gelassen). Ratespielchen sind dem "guten Ing" eher fremd, er neigt vielmehr zu präzisem Formulieren.

    Zitat

    In Ruhe (und damit bei der Gleichstrommessung) haben die 12 mm einen Widerstand von 1.4 Ohm, bei 100Hz aber von 3.6 Ohm, also mehr als das 2-fache !


    Und da gings auch schon schief, Bl bleibt, nur F ändert sich, denn was sich ändert ist i ! Es macht keinen Sinn über die Leistung zu gehen, da der physikalsiche Zusammenhang nunmal bleibt, Bewegung hin oder her. Der Kraftfaktor Bl ist impedanzunabhängig (ja, natürlich spielt Auslenkung ne Rolle...), was sich ändert ist die Eingangsleistung. Diese taugt aber nicht als Referenzgröße.

    Seis drum, zumindest ist klar worauf es rauslaufen sollte, und das zählt letzten Endes (für den guten Ingenieur :D ).

    Grüße
    Mattias

  • BMS 18N860

    • mattias bost
    • 30. September 2009 um 17:08

    Au haua,

    hier wird die Physik grad neu geschrieben, F= Bl * i gilt nicht mehr, muß nun heißen: F = B * Kupfermasse * i, wobei i beliebig ist. HALLO?

    Ach ja, es fehlt noch die Geschwindigkeit des Kupfers im Feld, weil das ja im dynamischen Betrieb zu einem Längenzuwachs führt, insbesondere nahe der Lichtgeschwindigkeit infolge der sogenannten Längendilatation. Und die Erkenntnis, daß ein Lautsprecher ein E-Motor ist (da gibts ja kaum verschiedene Typen...) fehlte ebenfalls.

    Sorry, das mußte sein,
    Mattias

  • Martin-Bin

    • mattias bost
    • 25. September 2009 um 15:27

    Endlicheinmal ein mutiger Schritt, dieses ganze kompromisbehaftete Zeugs...

    Hinsichtlich deiner Belastbarkeitseinschätzung, du bist garantiert nicht an der DAUERbelastbarkeitsgrenze. Stell dir einfach nen 500Watt Halostrahler in 50l geschlossenem Luftvolumen vor. Und dann schätz rein gefühlsmäßig mal die entstehende Lufttemperatur. Man kann natürlich auch genau rangehen und rechnen über Wärmedurchgangskoeffieznten von Holz, der Fläche und so weiter, aber auch das bleibt bangig warm.

    Grüße
    Mattias

  • 10" Chassi hats zerlegt

    • mattias bost
    • 25. September 2009 um 15:15

    Nen "freilufttotsicheres" Chassis würde ich mit zutrauen in ner BR locker unter der Reso zu zertrümmern (dort ohne DC-Disp). Auf der unteren Nebenreso dürfte es nur geringe Energien erfordern, um die Membran von Anschlag zu Anschlag zu zimmern (dank mitschwingender Masse). Da wirds nicht reichen, daß die Spule ggf. schon außerhalb des Magnetfeldes ist und (dort) keine Kraft mehr erfährt, zwischendrin tankt das System noch reichlich Energie.

    Für nen Tod durch DC-Disp der genannten Chassis spräche der "eigenwillige" zu einer Seite neigende Schaden der meisten toten Chassis. Bei nem Ex durch Niederfrequenzüberlastung würd ich eher zufällige Schäden erwarten (wobei da ne genauere Kenntnis der Chassis hilfreich wär). Naja, so etwas Kaffeesatzleserei bleibts allemal.

    Grüße
    Mattias

  • Martin-Bin

    • mattias bost
    • 23. September 2009 um 11:17

    Hi,

    hat jemand den k-Faktor des MartinBins parat? Dessen Endfläche ist nur gering größer als die der 1x15 Eliminator und die effektive Hornlänge erscheint mir auch nicht so anders. Bei der Eli komme ich auf nen k von ca. 1,85, womit es bis ca. 45Hz runter gehen kann, braucht halt "nur" die ausreichende Anzahl (8Stück), damits von der Endfläche nachher stimmt.

    Vorteil der Eli wäre: bessere Transportierbarkeit (Gewicht, Größe, Packungsdichte), besseres formschlüssiges Stacken und vor allem sind da 300Hz nach locker drin (habe meine daheim im "Hifi-Einsatz" bis gute 400Hz rauf am arbeiten). EIn paar zusätzliche Verstrebungen im vorderen Hornteil, senkrecht wie waagerecht, nimmt der Eli zusätzlich Schwingneigungen. Ebenso läßt sich die Rückwand mit zwei Streben samt langen durchgehenden Schrauben oberhalb und unterhalb des Chassis ruhiger bekommen (für PA wohl schon unwichtig).

    Nachteil aller, auch der MartinBins, ist die geschlossene Treiberkammer, die die Dauerbelastbarkeit gegenüber den "Bassreflextestangaben" einschränkt, denn da wirds mit der Zeit richtig warm drin. Andererseits schützt die Kammer nun mal gegen platten Hubtod und DC-Displacement In der Praxis würd ich nem Treiber in solchen Konstrukten nicht mehr als die halbe angegebene Belastbarkeit (auf Dauer) zumuten.

    Grüße
    Mattias

  • Dynamic EQ am DCX 2496

    • mattias bost
    • 7. September 2009 um 11:27

    Hi,

    warum man keine positiven Werte für den Dyn.Eq einstellen kann, hat sich mir auch nicht erschlossen. In dem deutschen Manual ist auf Seite 17 grafisch dargestellt, wie der Dyn.Eq arbeitet. Da wird EINDEUTIG auf dBu referenziert und das deckt sich auch leidlich mit meinen Messwerten, die ich mit sehr hohen Ratio als Compressor ermittelt habe, Eq als High-Shelving, absenkend, sehr tief angesetzt (50Hz), mit ca. 1kHz gemessen. Aber dran denken, die Absenkung ist endlich auf den im EQ eingestellten Wert, nicht wie bei einem Compressor, der oberhalb des Threshold gemäß Ratio je mehr absenkt umso mehr kommt.

    Grüße
    Mattias

  • Dynamic EQ am DCX 2496

    • mattias bost
    • 3. September 2009 um 14:58

    Habt ihr auch dran gedacht, daß die Bezugsarbeitspunkte von Limiter und Compressor NICHT die gleichen sind? Hat mich auch schon mal gewundert, aber wenn man das gesehen hat und das Manual danach liest, kommt man drauf, daß der Limiter als 0dB Bezug Fullscale hat und der Compressor 0dBU. Tja, warum auch immer....

    Der "kleine" Unterschied sind dann schlanke 22dB! Und je nachdem, was du mit deinen -20dB meintest, warst du vermutlich schon längst ÜBERM Threshold.

    Grüße
    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 1. September 2009 um 11:33

    Hi,

    Vorkammervolumen (nach Klipsch) errechnet sich zu:

    Vd = c*Ah / (2Pi*fog*10) in Litern mit c = Schallgeschwindigkeit, Ah =Fläche Hornhals (in cm^2), fog = gewünschte ober Grenzfrequenz.

    Zum "Einbruch" bei der 6,3kHz-Terz, daheim fällt der wesentlich geringer aus, mit dem DCX lasse ich einen Überlappungsbereich von 6kHz bis 7kHz zwischen MT und HT, das ist merklich anders als die "einfache" 24dB/LR-Trennung, mit der ich in der Messkabine zu Gange war.

    Jens: An den 4590 bin ich nur bedingt gebunden (Preis, Klang?), ich muß zu Messzwecken halt einmal an einen 4594 rankommen (und ausreichend Zeit zum Messen haben, daß ist derweil mein größeres Problem). Den Neos wird ein etwas "schärferer" Klang nachgesagt, zumindest war dernjenigem, von dem ich dankenswerterweise die 4590er habe, im direktem Vergleich 4592 zu 4590 ein "bissigerer" Sound der Neos aufgefallen (allerdings bei "echten PA-Pegeln"!). Aber du hast vollkommen recht, den 1,4" sollte ich schon probieren, und sei es letzten Endes nur zum guten "Gefühl".

    Grüße
    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 27. August 2009 um 15:23

    Hallo,

    Zitat

    wenn Du Strecken von der Länge Lamda 1/4 in der Vorkammer hast, die nicht zur Hornkontur gehören.


    Ein langer Adapter, dessen k-Faktor aber deutlich unter dem des Horns liegt, würde doch genau das bedetueten. Wobei es vermutlich "Strecken > Lambda/4" heißen muß, oder? Würde ich mir einen 5cm langen Adapter für rund auf eckig bauen, so hätte ich einen k-Faktor von 2. Das weicht schon mächtig ab. Angenommen die Abweichung wäre so problematisch, wie ich vermute, wäre dessen kritische Frequenz bei 1,7kHz. Kennst du "Adaptionen", die so stark vom Horn abweichen? Wär interessant, was da so abgeht oder eben nicht.

    Zitat

    wenn Du helmhölzer in- oder vor der Hornkontur hast, die den Frequenzbereich absorbieren


    Sprich, nur wenn Querschittsverengung am Hornhals zur Vorkammer vorliegt, greift die "Standardformel für Vorkammer" (Klipsch)?

    Grüße
    Mattias

  • BMS4590 an Vitavox 4cell Horn, Messergebnisse!(aktualisiert)

    • mattias bost
    • 26. August 2009 um 11:53

    Hallo,

    weil ein Vorkammervolumen ( mit sehr geringem k-Faktor) beim Horn nunmal eine Tiefpassfunktion mit sich bringt, wenn ich mich nicht täusche, sogar ohne Schnellewandlung. Das ganze läuft grob unter "Berechnung des Druckkammervolumens" (und dazu müßte alles zählen, was vorm Hornhals liegt).

    Will mans genau (gut) machen, so müßte man die akustische Impedanz des Horns am Eingang erfassen, die akustische Ausgangsimpedanz des Treibers und dann einen "Trafo" bauen, der die Impedanzen (möglichst verlustfrei) anpaßt. Da muß nur ne Menge gemessen, einiges an Literatur gelesen und dann konstruiert werden. So mal nebenbei ist das nicht. Sollte hier jemand sowas schon einmal gemacht haben, bin für jede weitere Hilfe/Rat offen (den Tipp der o.g. Impedanzanpassung habe ich direkt bekommen, danke). Wobei sich mir erstmal die Frage stellt, ob die akustische Impedanz eines klassisch ausgelegten Expohorns überhaupt gemessen werden muß (inwieweit spielt der rechteckige Eingang ne Rolle?). Dies müßte doch eigentlich bestimmt sein. Ob die durchgehenden Lamellen des 4Cell-Horns eine Auswirkung auf den Impedanzverlauf des Horns haben, schlecht einschätzbar. Aus der Erinnerung kamen mir die lamellenbehafteten Hörner in den Höhen breitstrahlender vor...

    Grüße
    Mattias

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