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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • Endstufe A 3800 von Omnitroinc

    • mattias bost
    • 26. September 2007 um 12:15

    Hallo,

    Schülerband? Da hätte ich noch nen "W/€-Tipp", die Fidek GP12 von Conrad, kostet 500€, dürfte der Omnitronic nahe kommen, die Angabe von Conni mit 2*1500W/4Ohm sind bei dem Innenaufbau schon realistisch (könnten um 2*1700W/4/1Khz sein und um 2*1300W/4/Bass, Manual sagt 2*1800W/4). Die Omnitronic wird im Bass sicher auch leicht abfallen, wie alle "preisgünstigen2 Amps. Fidek hat hier schon der ein oder andere und sich positiv drüber geäußert, halt "nur" schwer, sollen aber keine 42kg (Conrad) sondern 38kg sein.

    Die Teile werden bei mir zuhause ihren Dienst tun (wohl erst zum Ende des Jahres), da spielts Gewicht keine Rolle. Dokumentation ist bei Conrad komplett inkl. Schaltplan, also für Hobbybastler ein Vorteil.

    Vielleicht hilft dieser Tipp, Grüße
    Mattias

  • BMS Trennfrequenzen

    • mattias bost
    • 26. September 2007 um 12:00

    Hallo,

    da ich mich ebenfalls für diese Koax-Treiber interessiere, habe ich so die diversen Erfahrungen auf vielen Foren recht intensiv nachverfolgt und würd die Probleme so zusammenfassen:

    - Die größten/meisten Probs tauchten bei "Passivtrennungen" auf, nur mit einigem Nacharbeiten der Weiche gings dann (Steilflankigkeit, untere fg, leichtes Eq...)

    - Das Horn ist "kritisch" ("Mini-" und Kurzhörner). Viele sind sich nicht im Klaren, daß ganze 6 Oktaven mit einem System abedeckt werden (sollen), da brauchts schon ein "Hörnli", das unten lädt und die "Schallwelle" im Horndurchlauf nicht "zerfetzt" . Eine untere fg von 300Hz ist nunmal etwas groß und lang (wenn man dann noch die alte Faustformel bemüht, daß ein Horn erst ab der doppelten Einsatzfrequenz befeuert werden sollte...)

    Bei (steiler) Aktiv-Trennung (wie ich es seit einem viertel Jahrhundert schon mache, das Weichenoptimierungsgefummel bei Passiv hat nie gefallen) siehts merklich einfacher aus. Wenn man die Möglichkeiten hat, natürlich neben schlichtem Hören, ordentlich messen zu können, dann insbesondere innerhalb der beiden untersten angestrebten Übertragungsoktavenn der Treiber/Hornkombination Sinus draufgeben, die Leistung schrittweise der angepeilten Max-Leistung annähern und den Signalverlauf auf nem Oszi ansehen. Wenns zuviel für die Kombination ist, wird sich der Sinus ordentlich verformen. Nur zu hohen Pegeln hin den Sinus nicht als Dauersignal stehen lassen, ich glaube kaum, daß in dem Teil echte > 200W Mittel und > 40W Hoch LANGE gutgehen. Ach ja, GEHÖRSCHUTZ, sofern keine Schallmessbude da ist, nicht vergesen!

    Grüße
    Mattias

  • Live Mischnitt - wie nehmt ihr das Publikum auf?

    • mattias bost
    • 24. September 2007 um 15:40

    @Mikee:

    Studioversion, ne, denn StudioMUSIK ist nicht LiveMUSIK!!! Weil, wie du sagst, oftmals die Studioversionen "totkompandert" sind, den "Dunst" den ein Liveact hat, bringen nur ganz wenige mal auf ne StudioCD, vermutlich damit auf den "Hongkong-Kreischern" daheim das alles noch hörbar bleibt. Die Rundfunksender holen endgültig die letzten Dymamiküberbleibsel raus, Radio deshalb bei mir nur noch fürn Verkehrsfunk!

    Wenn aber durch Zuviel an Publikum der "Dunst" im "Rauschen" verschwindet, das nervt, das hat nix mit LiveMUSIK zu tun.

    Dein Einwand mit dem Cabrio zieht nicht, wenn mein Supra ohne Targadach ist, regnets nicht rein, weils nur im Trockenen offen ist! Sonne und Wind(-geräusch) sind die Musik, der Regen die "Störgröße". Dein Vergleich liefe drauf raus, beim Offenfahren stets ne Gießkanne übergegossen ZU BEKOMMEN, damit die Offenerfahrung so richtig rüberkommt. Nur ist das nicht der Fall, genau wie bei Live-Konzerten das Publikum oft nicht so präsent war wie später auf den VerkaufsDVDs-CDs.

    Aussiefloyds: Klasse Konzert in z.B. Bremen, sehr guter Klang, richtig viel Dampf (mit ganz kurzen zu etwas lauten Passagen, so ists opti), Publikum selten in den Stücken zu hören --- Auf der DVD ists Publikum fast ununterbrochen präsent, bei jeder kleinen Sondereinlage auf Musiklautstärke reingemischt.

    Gegenbeispiel sind, wer Grobschnitt noch kennt, die von Eroc in akribischer Kleinstarbeit in den letzten Jahren remasterten Solarmusic-Konzerte. Fast immer guter bis sehr guter voller LIVE-Sound, natürlich hier und da das Publikum zu hören, schließlich nehmen die Bühnen-Mics das locker mit.

    Wenn du natürlich so ne Mitsingkonzerte von "Herbert" mitschneiden willst/mußt, dat is ne andere Sache.

    So, auch wenns dem Thema (welches Mic nehmen) nicht genau entspricht, die Antwort mußte sein.

    Grüße
    Mattias

  • Meinungen zur endstufe GBS A9

    • mattias bost
    • 24. September 2007 um 14:50

    Hi,

    GBS würde ich ebenfalls nicht (zum jetzigen Zeitpunkt) dem Profibereich zuordnen wollen, eindeutig in Richtung Party-PA. Dies begründet sich in der notwendigen Nachkontrolle der, an sich nicht schlechten, Produkte (ich habe 8 von den "Hifi"-21/22Zöllern), den teilweise mäßigen bis an Phantasie ranreichenden Werteangaben (besagte LS) und den hier von einigen gemachten mauen Geschäftserfahrungen.

    Herr Galle war SEHR geschäftstüchtig (superschnell, Reklamstionen SOFORT beantwortet...), Herr Reichman, der schon zu Zeiten von Herrn Galle für die Technik mit im "Team" war, hat da wohl noch etwas Nachholbedarf, wobei ICH nicht ernsthaft klagen kann, habe nicht zufriedenstellende Produkte getauscht bekommen. Auf mich macht Herr Reichman den Eindruck, der schwer technische Mann zu sein (speziell wenn ich an seine "Projekte" denke), da geht ihm das kaufmännische noch etwas ab, was mir als "ebenfalls-Techniker" durchaus etwas Verständnis entlockt. NDer Profi setzt logischerweise andere Prioritäten!

    Zu Analogamps versus Digitalamps: Im portablen Bereich würde ich die "Analog-kg-Bomber" nicht mehr nehmen, wenn da nen preiswerter (!) Digiamp etwas mehr Lüftergeräusch und vielleicht ein Restsäuseln gegenüber nem Analogen macht. Es würde fast immer das Weniger an Gewicht siegen. Bei Festinstallation spielen umgekehrt die Kilos eigentlich keine Rolle, dort lägen meine Kriterien mehr auf "Ruhe" und Langlebigkeit. Sowas wie die QSA hätte ich auch gern für mein Privatkrams genommen, nur da kommst auf mechanischen und elektrischen Störabstand an, und da langt es bei QSA nicht. Somit entscheidet wieder der Preis, da die Kilos daheim keine Rolle spielen (Fidek GP12).

    So, nu Schluß des sicher schon anderswo Gesagtem,
    Grüße
    Mattias

  • Live Mischnitt - wie nehmt ihr das Publikum auf?

    • mattias bost
    • 21. September 2007 um 15:59

    Publikums-Mic, am besten gar nicht!!!!!!!!!!!!

    Mich kotzt bei fast allen "Live-Mitschnitten" die "Stimmungsmache" durch Publikumsgejohle, möglichst nach jeden "Furz" den einer der "Helden" auf der Bühne gemacht hat an. Ich freue mich bei Konzerten nen Norddeutscher in Norddeutschland zu sein, die für ihre emotionale Schwergängikeit bekannt sind. Da kann man auf den "acts" einigermaßen IN RUHE LAUT MUSIK HÖREN.

    Und wenn irgendwer schon Publikum rein mischen muß, mach das doch bei Surround und co bitte doch ausschließlich auf den Kanälen, die man daheim abmurxen kann (hinten...) DANKE!!!!

    Das ist meine und vieler meiner Bekannten Meinung, wir haben schon einige Mitschnitte (Live-DVDs etc.) in die Tonne getreten, weil die Bands derart in der "Stimmung" versenkt wurden, daß es nervte. Und bei Live daheim (>105dBA) ists obendrein lautstärkeseitig unerträglich!

    Sorry für die "harten, leicht ausfallenden" Worte, aber ich will nunmal MUSIK hören.

    Grüße
    Mattias

  • Meinungen zur endstufe GBS A9

    • mattias bost
    • 21. September 2007 um 15:36

    Hi,

    was mich bei der A8 irritiert ist die Tatsache, daß die Leistungsaufnahme (1500VA) nicht mal der Leistungsabgabe nur eines Kanals (1600W) entspricht. Allerdings sind die Angaben bei GBS leider nicht so sauber, wie man es sich wünschen würde, aber du kannst dem Herrn Reichman immer Löcher in den Bauch fragen und bekommst korrekte Aussagen. Es wäre u.U. interessant, was der AMP im Bassbereich noch bringt, die 1kHz "Sonstwas-Angaben" helfen eh nicht weiter. Für den technisch versierten sich mal Trafo und Netzteilwerte geben lassen, damit kommt man der Wahrheit auch näher.

    Da ich auch nach etwas mehr Saft suche, liebäugel ich mit der Fidek GP12 (500€) von Conrad, Vorteil: komplette Unterlagen schon vor dem Kauf einsehbar, realistisch dürften ca 2*1700W/4/1kHz bzw. ca. 2*gute 1300W/4 im Bass sein. Betreibt man den AMP im Bass, wie ich mit vier 8Öhmern, dann in Brücke. So kann man durch bessere Nutzung des Netzteiles auf 1*3400W/8 im Bass kommen, statt "nur" 2*1300W/4.

    Grüße
    Mattias

  • Infra Bass mit 21 Zoll Chassis

    • mattias bost
    • 19. September 2007 um 12:07

    Hi,

    fürs erste und wohl wichtigste, die z.Zt. bei GBS angebenenen Werte sind MUMMPIZ. Wie soll denn ne Membran von nem 21" 114gr wiegen?????? Wenn das z.B. beim GBS3422 der Fall WÄRE und die Reso bei 22Hz LÄGE, dann hätte man ein cms von 0.46mm/N und käme damit nie und nimmer auf ein Vas von 320l sondern 1760l.

    Leider habe ich nur noch die alten Originalwerte vom 2422, die waren auch schon unstimmig, aber dessen Menbran sollte 278gr haben und cms bei 0,161mm/N liegen, VAS bei 616l, das paßte zumindest. Jedoch war die alte Angabe 20Hz Reso somit nicht richtig (rechnerisch knapp 24Hz), messtechisch im Neuzustand minimal über 24Hz. Die alten Werte für den GBS3422 habe ich nicht, aber ein Membrangewicht von 298gr für den XX21 dürften die Wahrheit sein und auch für den GBS 3422 zutreffen. Wenn man also die echten Werte XX21 und 3422 nimmt, wirds keinen Unterschied geben. So nebenbei ist der z.Zt. von GBS ANGEGEBENE lineare Hub auch gewachsen (früher 9,5mm sowohl für 2422 wie 3422), nur tatsächlich ist natürlich nichts gewachsen, ich hatte 4 2422er im Jan 2007 erworben und jetzt in Aug nochmal viere. Auch da ist die HKM Angabe von +-8mm wohl die nähere an der Realität.

    Ich würde so große "Salatschüsseln" nur für den Infra nehmen, sprich wenn auch der Bereich unter 30Hz noch was bringen soll, nur im PA-Bereich ist das zu hinterfragen (obwohl ich mich zu erinnern meine, daß der Hauptbums ner wenig gedämpften Basedrum so bei 25 Hz liegen soll und elektronischer Krams da unten eh alles kann, wenn man da mal Musikmaterial hat, das so tief pustet, das macht schon affig Spaß...). Fürn Infra < 35Hz ist der 2422 preiswerter und geeigneter als der 3422, weil der schon zuviel Bedämpfung wegen des "stärkeren" Antriebs bringt (siehe meine Mod unten) und für drüber lägen mir eher 18er, halt meine Meinung. Wenn natürlich (zusätzlich) Optik gefragt ist, so ne 21er sind schon echte Wuchtbrummen!!!

    Zu dem, was ich laut Simu (unibox, Freifeld) aus meinem System bei Aufbau ähnlich den EV MTL-4 mit 2400W Input rausbekommen soll (4 GBS2422 in 1300l, BR, Treiber modifiziert mit Membranauflastung von 120gr je Chassis, Qe damit auf 0,41 angehoben, fs auf 20Hz gedrückt) :

    - Keinerlei "Einschnürungen" aufgrund Hubbegrenzung oberhalb 18,5Hz (für 16Hz müßten die Speaker 16mm Hub machen)

    - 16Hz "nur" 116dB (hier Hubbegrenzung, sonst wärens 119)
    - 18Hz 122dB
    - 20Hz 126db
    - 25Hz 128db
    - 30Hz 129db (hier wieder knapp unter Hubgrenze)
    - darüber flach auf 130dB ansteigend

    Das sollte für nen INFRA-Bereich der innerhalb eines großen Wohnraumes steht dann wohl reichen, da gibts ja nen paar dB noch drauf und es werden zwei dieser Systeme da reinkommen.

    Im Telefonaten mit Harald Reichmann (es schwätzt sich gut mit ihm) hatte ich meine Ansicht kundgetan, daß er bei seinen beiden großen etwas mehr Spreizung zwischen dem "HIFI-Teil" 2422 und dem Powerteil 3422 einbringen sollte. Den 2422 täte ich als echten Tiefsttöner zugunsten von mehr Verschiebungsvolumen mit mehr Hub bei gleichzeitig weniger Antriebkraft ausstatten, sprich dünnere Polplatte und ggfs schlapperer Magnet. Damit hätte das Chassis ohne Modifakationen die geeigneten Eigenschaften. Wird jedoch nicht (mehr) kommen, da er deutlich andere Pläne für neue Wuchtbrummen hat.

    So, ich bin hiermit im Grunde etwas in die High-End Ecke abgerutscht, aber da überschneidet sich das schonmal mit "Semi-Selbstbau-PA".

    Grüße
    Mattias

  • Infra Bass mit 21 Zoll Chassis

    • mattias bost
    • 18. September 2007 um 14:22

    Hallo,

    den XX21 würde ich schlicht dem GBS3422 sehr nahe stellen, die Körbe sind gleich, gleiches Gewicht, gleicher Magnet, gleiche Membranmasse (alte Daten Ende 2006 von GBS, die waren da noch ihm "Rahmen"), die Nachgiebigkeit war bei GBS etwas geringer angegeben. Der Rest der Werte paßt bei HKM einigermaßen (allerdings Qm > 10 ???), die aktuellen bei GBS sollte man recht getrost fast alle in die Tonne treten. Habe mit dem Harald (Reichmann) schon einiges telefoniert und ihm u.a. nahe gelegt, doch "echte" Werte zu nehmen, weil ich, wenn ich die heutigen Werte dort sehe, nicht mal mehr nen Probekauf gemacht hätte, da nix zusammengeht und ich mir vorstellen kann, daß es anderen auch so geht. Ich halte seine Teile nicht für totalen Schrott, man muß halt nur etwas "ENDKONTROLLE" selber übernehmen und sollte vielleicht keine 1200W reinballern, da würds mir mulmig, jedoch mit 3dB weniger, das sollte etwas länger halten. ABER: Ob das (party-)pa tauglich ist, dazu möchte ich mich nicht auslassen, bei mir wirds zwar schon verhauen, aber sicher nicht so ausgeknittert wie auf etwas professionellen Gigs.

    Übrigens habe ich keine 198€/St gezahlt, hab gleich verhandelt bevor ich in die "Massenbeschaffung" gegangen bin. Hat so ungefähr 20% Rabatz gegeben, na ja, sind immerhin 8 Stück.

    Soweit, Grüße
    Mattias

  • Infra Bass mit 21 Zoll Chassis

    • mattias bost
    • 18. September 2007 um 11:29

    Hallo,

    habe aufgrund längerer Webabstinenz den Beitrag erst heut entdeckt und ich habe ein ähnliches Projekt mit 8 21Zöllern in der Mache, übrigens werden das HKM-Chassis auch von GBS (GSB3422) vertrieben und dort gibts ein "sinvolleres Derivat" (GBS2422) wenns um die UNTERSTE OKTAVE geht (zu dem Chassis unten mehr).

    Was bei mir deutlich anders ist:

    - Bei mir ist die unterste Oktave 16 bis 32 Hz, nicht 30 bis 60 Hz?!

    - Ich verwende dafür NICHT Chassis mit vollkommen unnötig viel Magnet wie die hier angesprochenen mit dem "Doppelmagneten" (3422), sondern das preiswertere Exemplar mit nur einem Magnetring (2422), es soll ja runter gehen. Selbst die Güte des 2422 ist im Grunde für richtig tief schon zu niedrig, da muß "gefummelt" werde, z.B. Masse auf die Membran (eingeschlossene Luft oder irgendwelche Füllmittel). Nru so nebenbei, wenn man auf Maximalpegel schaut ist der Wirkungsgrad nicht die relevante Größe sondern meist das Verdrändungsvolumen.

    - Es werden 4 Chassis in ähnlicher Art wie die EV MTL-4 auf eine gemeinsame Kammer arbeiten, damit bekommt zusätzlich ca. 70gr auf jede Membran (fs runter und Q höher) und hat ne Schnellewandlung von ca. 1,6fach (was ca 2dB Wirkungsgradverlust bedeutet), wodurch das Gesamtboxvolumen etwas reduzeirt werden kann (alles in allem ca 1500l, wird nen FESTEINBAU).

    - Ich habe sehr streng an einen Maximalhub von 10mm optimiert, der F-Gang ist "Wurscht", das wird aktiv entzerrt, ein Input von 600W je Chassis ist für eine sehr tiefe Abstimmung langsam die obere Grenze. Aufgrund BR gibts obendrein bei ca 35 Hz einen weiteren "Engpass" im Hub, der auch nur die 600W zuläst (aber mehr würde ich den Teilen auch nicht ernsthaft zumuten).


    Ach ja, zu dem zuwenig Hub der 21 Zöller von GBS und Co. Wenn man das Geld als entscheidende Größe nimmt, ist es sinvoller 2 preiswertere Chassis statt einem "Edel" 21/22er zu nehmen, der dann vielleicht 15mm macht, weil zwei etwas hubeingeschränkte 21 dann wieder dasgleiche schaffen (bei mehr Wirkungsgrad, aber das war ja...)

    PushPull etc ist "Unfug", bringt nur Gewicht bei Veränderung der Chassisparameter ohne Gewinn im Maximalschalldruck, der wird über den Hub begrenzt.

    Hier mal die Daten von dem GBS2422, nach "Voraltern" (natrülich nur Wrikung auf die Qs und fs) von 2 Stunden auf der Reso unter Maxhub:

    fs = 23 Hz
    mms ca. 280gr
    cms = 0,16mm/N
    Vas ca. 650Liter (nicht alberne 300!)
    Qm = 2.5
    Qe = 0.35
    "linearer" Hub knappe 10mm, dann wird er in Freiluft auf der Reso "knurrig".
    Übrigens alle 8 Chassis sehr ähnliche Paramete, Streuung so innerhalb 5%! Für die Preisklasse gut, ABER: Die Verklebung der vorderen Sicke hat schon mal Nasen etc zum Chassis hin, das macht Geräusche! Wird jedoch, falls nicht selbst behebbar, ausgesprochen anstandslos getauscht.

    Für richtig tief runter bei viel Pegel sind die GBS2422 die preiswerteste Lösung, jedoch werde ich denen nicht mehr als 80Hz nach oben hin zumuten!

    Da wir aber im PA sind, finde ich für den anfangs beschriebenen Bereich 30 bis 60Hz solche Brummer nicht mehr relevant, das schafft man mit gleichem Maxpegel schon mit "kleineren" Chassis 15/18", die ebenfalls anständig Hub machen, damit gehts dann auch höher rauf.

    Soweit mal an dieser Stelle, Grüße
    Mattias

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 10. August 2007 um 15:36

    Hi Christian,

    also bringen müßte das einiges, vorausgesetzt der Trafo säuft nicht ab (macht er aber bei 1kHz auch nicht wesentlich, sonst wären da keine 1200W). Nach Grobsimulation müßtest immer noch etwas Reserve über der Endstufe haben, kritischster Punkt ist bei ca. 60° Sinushalbwelle (5-10V Reserve). Annahme meinerseits 90V für den Trafo (war auf irgendeinem Bild) und dann 10000µF für die Kondis, Strom 25A (etwas zu hoch gegriffen). Schaun wir mal was du so zu messen bekommst.

    Was mich etwas irritiert, ist die "magere" Bestückung an Transis (ptot je Transi 150W). Wenn das Teil warm wird (sagen wir mal 70°C Kühlkörper) gehen die doch vom SOAR her an die Grenzen oder hab ich mich da verschätzt (habe auch nur 4Stück je Spannungsseite gesehen)? Hast du denn nen Schaltplan vom 2400er, wenn du schon an die SOA ran willst?

    So, ich mache jetzt gleich in Wochenende, bin Montag wieder online,
    viele Grüße und gutes Gelingen

    Mattias

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 10. August 2007 um 14:50

    Hi Christian,

    erst dacht ich, der Mann der spinnt, aber nochmals drüber denken, eh, das ist für nen Bassamp (sinnigerweise mit nen Monosignal gespeist) ja derart ketzerisch gedacht, ich glaubs ja kaum.

    Die Verbesserung beim ESR kannste getrost vergessen, der macht nicht die Welt aus. Aber deine faktische Verdoppelung der zur Verfügung stehenden Kapazität (durch gleichzeitige Lastaufteilung auf + und - Versorgung) ist sowas von pfiffig, echt geil eh! Für Brückenbetrieb ein absolutes MUSS, da fährt eh ein Kanal invertiert zum anderen, für 2Kanal-mono könnte man evtl. die beiden LS/Boxen (AMP wieder Brückenbetrieb) wie gewohnt dranhängen, müßte nur einen Zweig invertiert abnehmen.

    Weißt du eigenltich, daß du grad den AMP-Verkäufern das Geschäft sowas von versaut hast...

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Als E-Ing. denkt man manchmal schon viel zu kompliziert.. drum meine Frage an Dich, Bastler vorm Herrn oder Profi (wenn ich mal so frech fragen darf)?

    p.p.s.: Habe grad die FIDEK-AMPS bei Conni entdeckt, die sind auch nicht schlecht, komplette Doku gibts dort im Vorfeld, nach Schaltplan bringen die den bei Conni angegebenen Dampf auch, nur jetzt...

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 10. August 2007 um 11:39

    Hallo Schreki,

    der t.amp 2400 macht sich, so er im Mid/Top-Bereich eingesetzt wird, doch bei einigen recht gut, es meckern aber VIELE über dessen Bassleistung (letzteres Prob wollte ich erst nicht glauben). Technisch liegt mangelnde Bassleistung, wenns obenrum ordentlich geht, nur am Netzteil, für die nackte Endstufe ist dies (fast) nie ein technisches Problem. Daß "Profi-AMPS" darunter leiden, hätte ich nicht in der Deutlichkeit erwartet.

    Für tiefe Frequenzen wird die Leistung nur aus einer Hälfte des Netzteiles gezogen (z.B. positives Signal, dann die Plusversorgung), erschwerend kommt hinzu, das bei sehr niedrigen Frequenzen die komplette "Sinusspitze" in der Zeit eines Nachladevorgangs des Netzteiles vorliegt. Um es anschaulicher zu machen mal ein Beispiel anhand der 1200W/4 des t.amp2400:

    Sinus 1kHz bedeutet für z.B. für die positive Versorgungsseite einer Endstufe 8,7A Strom, die weitgehend aus den Elkos kommen müssen. 20Hz Sinus sind hingegen an 25A die, ebenfalls weitgehend, aus den Elkos kommen müssen. Das ist fast das DREIFACHE! Auch kein echtes Wunder, denn in der "Sinusspitze 20Hz" sind an 2400W für 10ms zu erbringen.

    Eine Erhöhung des Netzteilkapazität würde bei 1kHz nur marginal eine Leistungssteigerung bringen, im Bassbereich eine recht ordentliche (von ca. 900W auf 1200), wobei Steigerung nicht korrekt ist, ist wird "ledigliche" die sogenannte Leistungsbandbreite erweitert, in diesem Fall nach unten hin. Warum der Hersteller das nich tmacht? Elkos sind nach dem Trafo die teuersten elektronischen Bauteile, und wenn man bei 1Khz angibt ist alles in Butter, wer gar zusätzlich EIAJ verwendet hat noch mehr Dampf (um 20% mehr Leistung als bei "sauberem" Sinus). ALLERDINGS zurück zum T.amp: Es ist nicht sicher, daß der Trafo genügend niederohmig ist, um bei dieser längeren halbseitigen Belastung auch noch seine 90Veff zu bringen, wenn der dabei "abäuft", bringt die Kapazitätserhöhung nix!

    Aber: 300€ plus vielleicht 80€ für Elkos für 2*1200W/4Ohm sind für den Selbstschrauber ne echte Alternative, wenn man schaut, daß AMPS die diese Leistung von Haus aus bringen mindestnes das doppelte kosten. Wobei ich nicht VergleichsAMPS nach EIAJ Watt meine!

    Ansonsten mal dort schauen:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=53161

    Wer damit mal spielen will und mir ne Mailadresse zukommen läßt, der bekommt das File gern zugesandt.

    Grüße
    Mattias

  • "Simulation" der Netzteilbelastung eines AMPS

    • mattias bost
    • 10. August 2007 um 10:51

    Hallo Dirk,

    danke für deinen Tipp, dort gehts deutlich weiter (=> korrekte Entwicklung) als meine Intention war/ist. Ich wollte nur die Möglichkeit einer ersten ABSCHÄTZUNG geben (drum auch keine Berücksichtigung des Trafoinnenwiderstands), lediglich für den Brückengleichrichter werden pauschal 1,4V abgezogen (obs nachher 1 oder 2Volt sind, machst eh nicht).

    Aufgrund deines Beitrags zur Klarstellung: Mein "Simulationstool" soll eine ABSCHÄTZUNG ermöglichen (dürfte so auf ca 10% Fehler infolge diverser nichtberücksichtiger Aspekte kommen), ist aber sehr einfach anzuwenden, keine Schaltungseingabe o.ä., nur ein paar Werte. Ich werd mal probieren auf unserem FH-Server einen für alle zugänglichen Bereich zu schaffen um:

    - Bilder des Prgs hier darzustellen

    - das Excel-file downloadbar zu machen

    Grüße, schönes WE
    Mattias

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 10. August 2007 um 09:05

    Hi,

    - Wie heißt das so schön, wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil (sirus), danke für die Korrektur, drum fand ich beim Suchen so wenig! Ein offenes Wort zur rechten Zeit...

    - Dem "ollen" tamp würden 3000µF je Spannungversorgungseite (also 4 insgesamt) reichen, um unter optimalen Bedingungen (also 230V am Netz!) seine 1200W/4Ohm auch im Bass zu bringen. Habe bei epcos Elkos 3300µ/200V gefunden, die wohl reinpassen täten, nur noch keine bezahlbare Quelle. Die 230V sind bei mir sicher, da Umspannhäuschen ist 60m vom Hausanschluß entfernt und zur Anlage liegt Drehstrom mit 2,5^2 (hat nicht jeder an seiner Wohnzimmeranlage :grin: ).

    Soweit, Grüße
    Mattias

  • "Simulation" der Netzteilbelastung eines AMPS

    • mattias bost
    • 9. August 2007 um 16:50

    Hi,

    habe mir in Excel nen Programm erstellt, mit dem man rel. einfach, so man das Netzteil eines klassischen Amps kennt, dessen Leistungsvermögen hinsichtlich der Spannungsreserve ermitteln kann. Habe dabei die zwei Fälle Bass und Mid/Top unterscheidbar. Was man braucht sind: Ausgangspannung des Trafos, Netzteilkapazität (einer Seite einer Versorgungsspg.), dann noch Leistung und Impedanz der LS sowie Bass oder Mid/Top-Anwendung. Man erhält dann ein Diagramm in dem die Spannung hinter dem Gleichrichter, die des Elkos und der maximalen benötigten Ausgangspannug einer Versorgungsseite dargestellt sind, ferner wird der Spannungsheadroom über der Endstufe ausgegeben.

    Frage: Wie stell ich das hier zur Verfügung (den ein oder anderen wirds wohl interessieren), habe selber keinen download-Bereich?

    Grüße
    Mattias

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 9. August 2007 um 16:37

    Hi,

    ebenfalls dank für die Aussage. Hat irgendjemand ne PXA4000? Würde mich interessiren, was die für "Innenleben" hat, da die Prospektleistung (2*1200/4) von Sirius mir reichen würde, aber nicht die aus dem Manual (2*800/4). Wenn ich die Trafo- und Elkodaten hätte, könnte man rausschätzen was geht.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Der "olle" tamp2400 müßte an 4 Ohm vom Netzteil her noch so knappe 1000W im Bass schaffen, das zum fast halben Preis einer PXA5000 (die nach Manual 1200W/4 bringen soll und das sicher auch macht), da kommt man schon noch ins Grübeln.

    p.p.s.: Hat jemand ne günstige Bezugsadresse für Elkos? Mit 4x ca 3000µF/200V könnte man dem tamp ausreichend auf die Sprünge helfen.

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 7. August 2007 um 12:17

    Hallo,

    mein Dachbodenwohnzimmer hat knappe 100qm. Die Amps würden relativ dicht neben mir in nur 3m Abstand stehen, müßte somit was an den Lüftern machen. Wie groß sind die denn? Ich würde die ggfs gegen geregelte tauschen oder automatisch schaltbar machen (hab ich mit meinen alten HIFI-Amps auch gemacht). Etwas ärgerlich bleibts natürlich trotzdem...

    Grüße
    Mattias

    p.s. Hast du mal reingeschaut, was da so an Netzteilkapazität/Spg. drin steckt und welche Spannung der Trafo hat?

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 7. August 2007 um 11:16

    Hallo,

    kennt jemand von euch die Amps Sirius PXA 4000/5000? Suche ja was mit um 1200W/4Ohm per Channel für den "Infra" und von der Optik gefallen mir die Teile recht gut (kommen ins Wohnzimmer!), besser als die t-Proline.

    Hier was zum schauen:
    http://sirus-audio.com/00000096ba0d75…6bb0d7b614.html

    Grüße
    Mattias

  • T.AMP 2400 MK-II vs. LDPA 1000

    • mattias bost
    • 6. August 2007 um 11:05

    Hi,

    1150W/4 Ohm bei 50Hz, hmmm, selbst bei positiven Toleranzen der Elkos (die Teile haben meist 20% Toleranz) nicht ganz wahrscheinlich. Ohne Klirrangabe sagt das wenig (mit 10%Klirr könnts gegangen sein) und ob die 4Ohm wenn se warm wurden, noch 4 Ohm blieben (ich nehme mal an, daß als Last nicht Boxen genommen wurden), ist auch fraglich. Nun denn, die Suche nach "günstigen" 2Amps mit 2*1200W/4Ohm geht wieder los.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Ich habe wieder gelernt, daß auch heute noch zählt, daß das, was nicht angeben wird (die sogennnte Leistungsbandreite) auch nicht da sein muß, nämlich gleiche Leistung übers ganze Audiospektrum.

  • BMS459X, Klang (-unterschiede zwischen 8 und 16Ohm)?

    • mattias bost
    • 6. August 2007 um 10:44

    Hallo,

    hier ist am WE richtg was los, ich bin immer unter der Woche im Forum. Drum erst heute meine Reaktion, die wichtigste vorweg:

    Wer kennt den k-Faktor, mit dem das interne Horn des BMS (4594) öffnet?

    Ich muß eh einen sauberen Anschluß an mein 4cell-Horn umsetzen (1,4" auf 1,5" Eintritt), da wärs nur sinnig, das optimal zu machen. Richte ich mich nach meinem Expohorn, benötige ich 1,6cm Adaptertiefe. Ach ja, irgendwer hat das 4cell Horn OHNE die teilenden Segmente (JBL?) vorn nen BMS geschloßert, das war nicht so dolle, allerdings war meine "Erfahrung" aus alten Zeiten, daß das Horn ohne die Zellen (JBL) auch früher klanglich schlechter war als die teurere Ausführung von Vitavox mit den Segmenten. Allerdings wundert mich, wie man an das "Derivat" den 2" Koax sauber ranbekommen haben will, der Anschluß gibt das kaum her (ist dann fast gleich rechteckig, da hätte ich ärgste Bedenken). Ach ja, nur mal so der Info wegen, weil mans nicht direkt sieht, das Vitavox 4cell-Horn hat die Rippen beginnend ab Horneintritt, was eine gute Energieverteilung ermöglicht. Die "einfachen" mit Rippen nur vorm Hornaustritt bringen die Höhen nicht gut verteilt, da dienen die Rippen wohl mehr der mechanischen Stabilität der Hornöffnung.

    Die Kombination JBL 2385/80 mit Beyma 650ti (in unserer FH) hat mich messtechnisch enttäuscht, da sieht bei mehr Pegel (80W) der Sinus wie durch nen Gleichrichter gejagt aus un düber 12,5kHz ist gar nischt mehr. Ob das am Treiber oder Horn liegt ist mir unklar, an sowas in dieser Konstruktionsart würde ich nie nen Koax drandübeln.

    Das mit den zu verschließenden Löchern finde ich ja sehr interessant! Wird jedenfalls nen Versuch wert sein.

    Na ja, danke erstmal für die umfangreichen Statements, wird dann demnächst wohl der 4594 werden.

    Grüße
    Mattias

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