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  2. Seven

Beiträge von Seven

  • PA-System: Alleine aufbaubar - Ausreichend für Rock-Cover (600-1000 PAX)

    • Seven
    • 4. Mai 2023 um 13:02
    Zitat von 4Art

    Gibts noch so was wie eine Idee, was das Ganze kosten darf? Und der mit dem alleine aufbauen ist schon so eine Sache, wenn das Top irgendwie auf Höhe gebracht werden soll bei den vorgesehenen Leistungsdaten.

    Wie gesagt: Es ist nicht "My Business". Aber Preis ist hier erstmal sekundär. Spielt bei der späteren Auswahl sicherlich eine Rolle. Aber primäre Entscheidungskriterien sind Handling und Output.

  • PA-System: Alleine aufbaubar - Ausreichend für Rock-Cover (600-1000 PAX)

    • Seven
    • 4. Mai 2023 um 13:00
    Zitat von Licht_01

    TW PA Sys One aber mit 6 statt 4 Subs

    HK Linear 9 geht ebenfalls super

    Danke!

    Sys One ist bekannt und an der Grenze vom Handling. Leichter wäre schöner.

    Linear 9 ist notiert.

  • PA-System: Alleine aufbaubar - Ausreichend für Rock-Cover (600-1000 PAX)

    • Seven
    • 3. Mai 2023 um 23:04

    Moin.

    Ich bin in den letzten Jahren nur noch an den Reglern unterwegs und nicht wirklich Up-2-Date, was die Marktlage zu PAs anbelangt. Ich wurde gefragt, welche Systeme für folgende Anforderungen in Frage kommen:

    - Das System sollte in jedem Fall alleine handelbar sein. Das bezieht sich darauf, auch mal 5-6 Treppenstufen zu überwinden, als auch das System spielfertig auf und wieder abzubauen.

    - Das System sollte die "übliche" 600-1.000 PAX Cover-Rock-Numer "ordentlich" hinbekommen. Also die Nummern wo Bühnenprogramm und Getränkeverzehr sich die Waage halten.

    - Das System sollte nach Möglichkeit in einen VW T6 Transporter passen.

    - Es muss kein bestimmter Hersteller sein (Rider ist kein Thema).

    Was kann ich dem weniger internetaffinen Kollegen mit Investionsabsicht zur Auswahl geben?

    Besten Dank!

    7

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • Seven
    • 15. März 2023 um 22:37

    Bei mir läuft problemlos folgender Stick für Multitrack:

    Sandisk Extreme Pro USB 3.1

    SDCZ880-128G

  • Damals war alles besser …

    • Seven
    • 30. Dezember 2022 um 20:40
    Zitat von oton

    Was mich an "Damals" aber fast am meisten stört aus heutiger Sicht ist, das sich so viele aus Unwissen und weil man sich als geiler Veranstaltungstechniker so toll fand, komplett was Arbeitszeiten und Workload angeht hat ausnutzen lassen oder selber ausgenutzt hat ... der Tag war erst gut, wenn um 05.30 die Sonne vorm Lager nach einer fröhlichen 22 Stunden Schicht fertig war, weil klar ist man nach dem Abbau die 400km noch schnell heimgefahren. Dafür gab es auch mal einen Currywurst ...

    Da ist viel Wahres dran. Ich hab so ne ähnliche Nummer vor 6 Jahren nochmal gemacht. War schön irgendwie. Aber besser für mich ist, dass ich sowas seit 12 Jahren nicht mehr machen muss.

  • Damals war alles besser …

    • Seven
    • 30. Dezember 2022 um 12:41

    Ich würde gerne heute nochmal 6 Stacks KF750 (pro Seite) "gegen" 8 Scheiben V-Serie mit entsprechend Subs drunter hören. In meiner Erinnerung war KF750 für RnR einigermaßen unschlagbar in der oben genannten Größenordnung. Aber man vergleicht ja in der Regel nicht Systeme, die Generationen auseinanderliegen.

  • Damals war alles besser …

    • Seven
    • 29. Dezember 2022 um 12:49

    Gegen Ende der Analogphase (nicht mein Eigentum)

    - Midas Legend

    - TC R4000 & M3000 & D-Two

    - Yamaha SPX900

    - BSS 960er und auch TC EQ Station

    - BSS DPR 402/404/504

    Wobei öfter auch "nur" ne Venice 320 mit M-One und D-Two sowie 966/404/504, was schon mehr war, als auch eigentlich das Budget hergab. (auch nicht mein Eigentum)

    Was ich für die kleine RnR-Clubshow charmant fand: A&H Wizard 16 und dazu 1x Kuhnle Eightcomp, 1x Kuhnle Eightgate, 1x M-One, 1x D-Two.

    Drawmer, Klark und Lexicon PCM waren hier irgendwie selten.

  • Damals war alles besser …

    • Seven
    • 27. Dezember 2022 um 17:24

    Ja das waren schöne Zeiten mit 2x 16 HE Siderack. Wobei ich nicht sicher bin, ob es am Ende wirklich besser war. Man könnte ja mal nebeneinander unterschiedliche Standards zu unterschiedlichen Zeiten aufbauen...

  • Richtiger Umgang mit Preissteigerungen?

    • Seven
    • 15. Dezember 2022 um 11:19

    Guter Punkt.

    Jetzt wird mir erst klar, wie clever es eventuell war, in der Pandemie zu dann noch gesunkenen EKs massiv in neues Material zu investieren. Jetzt laufen Veranstaltungen (hoffentlich) mehr und mehr wieder an und wer jetzt investieren muss, hat natürlich ein Kostenthema. Wer vor 2 Jahren investiert hat bekam ganz andere Preise und ganz andere Zinsen in der Finanzierung. Kann natürlich auch immer noch schief gehen.

    Ich würde den eigenen Preis ganz aus der eigenen Situation heraus setzen:

    - Was muss mein Material einspielen?

    - Was muss ich an Cashflow einspielen, um notwendige Investitionen tätigen zu können?

    - Was muss ich bei den Personalkosten (nach oben) machen? Was kann ich bei den Personalkosten (nach unten) machen?

    - Wie gestaltet sich die Kostensituation perspektivisch bei Lager, Mieten, Versicherungen, Sprit etc. pp?

    - Was macht (vermutlich) die lokale Konkurrenz?

    - Setze ich darauf, neue Kunden zu gewinnen? Setze ich darauf bestehende Kunden zu halten?

    - Was können sich meine bestehenden Kunden leisten? Wie preissensibel sind die Kunden?

    - Welches Kundensegment kann sich höhere Preise leisten?

    - Bleibt mein Angebotsspektrum stabil oder nehme ich Anpassungen vor?

    Alles nichts grundsätzlich anderes oder neues, was Gewerbetreibende nicht sowieso immer wieder auf dem Schirm haben müssen. Nur das man aus meiner Sicht die einzelnen Punkte strukturiert neu bewerten muss in der aktuellen Situation, weil ich Rahmenbedingungen geändert haben.

    my2 cent

  • Welche Mic-Köpfe auf welchen Handsendern?

    • Seven
    • 30. November 2022 um 11:44
    Zitat von a.wild

    Die V7 Kapsel hat bei mir überall Einzug gehalten. Vor allem laute Bühnen und kräftige Stimmen funktionieren sehr sehr gut für mich. Die einen finden evtl. die Kapsel etwas technisch im Look aber mich störts nicht. Bringt die Amateure besser dazu unterm Korb zu greifen.

    Ich kenne die v7 bislang nur auf meinem IEM wenn ich trommelnd unterwegs bin. Das war im Vergleich zu 935 mit grober Rockmusik auf einer lauten Bühne auffallend gut.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 15. November 2022 um 11:11

    Aus der laufenden Diskussion: Einige lassen bereits regelmäßig Aufnahmen machen, geben dazu den eigenen Stick am FOH ab und nehmen ihn wieder mit. Zahlungsbereitschaft geht in dem Modell gegen Null. Andere zahlen auch 150 Euro, wissen dann aber vorher, dass der Techniker „gut“ ist bzw. geniesst dieser einen Vertrauensvorschuss.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 14. November 2022 um 18:12

    Als Trommler habe ich die Frage nach der Zahlungsbereitschaft dort mal an die Musikerseite gerichtet. Da kommen bei den ersten Antworten Aussagen von 50-100 EUR oder "halbe Musikergage" raus. Da sind ein paar Kollegen dabei, die Musik zum Haupterwerb machen, aber bei den meisten dürfte halbe Musikergage unter 150 EUR liegen.

    Das an den Spuren festzumachen wird glaube ich nicht funktionieren. Die potenziellen Kunden wissen , dass der Aufwand nicht proportional mit der Anzahl der Spuren steigt und zahlen dafür nicht mehr.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 14. November 2022 um 18:10
    Zitat von wora

    das verstehe ich jetzt nicht ganz. wenn ich eine band mixe, dann muss ich doch die kanalbelegung kennen. und das kann ich im recording-programm eingeben, die dateien werden dann automatisch benannt. also zumindest bei Reaper und Samplitude ist das so, andere programme kenne ich jetzt nicht.

    ansonsten finde ich diese berechnung aber ok.

    einzelspuren würde ich auch nicht berechnen, in einer DAW klickt man doch einfach die gewünschen kanäle an und fertig. sinnvoll ist aber sicher, das in blöcken zu berechnen. ich könnte mir folgende schritte vorstellen: 24 / 48 / 64 / 128 kanäle

    der aufwand unterscheidet sich hier ja durchaus. und das muss ja nicht in stein gemeißelt sein. ob ich jetzt 24 kanäle oder 24 kanäle plus stereosumme recorde, macht den kohl ja ebenfalls nicht fett.

    Ich meinte es wäre für die Band eine doofe Aufgabe, wenn ich einen Ordner bekomme am Ende mit "Track01, bis Track32" und dann in jeden Kanal reinhören muss, um die Datei umzubenennen. Wenn ich den Belegungsplan habe, geht das fix. Und wenn ich das vor dem Aufnehmen anlege natürlich noch fixer.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 14. November 2022 um 09:27

    25 € für den Multitrackmitschnitt

    25 € für das Benennen aller Dateinamen und Sortieren in Ordner. (In der Annahme, dass das in 15-30 Minuten gemacht ist)

    25 € für zwei Atmo-Mikrofone auf der Aufnahme.

    25 € für Lieferung (auf Stick oder via Webspace)

    Da die Lieferung obligatorisch ist, liegt der Basispreis eigentlich bei 50 € ;)

    Da könnte natürlich eine Band die Atmo-Mikrofone selbst mitbringen, aufbauen, verkabeln und abbauen. Bei 25 € würde ich das als Band nicht machen. Bei 50 € wohl schon.

    Das Benennen der Dateinamen ist - wenn man keinen Belegungsplan zur Hand hat - eine Scheißarbeit. Für 25 € würde ich das als Band machen lassen. Bei 50 € würde ich das selbst machen.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 14. November 2022 um 09:11
    Zitat von ERICH

    Das wären bei einer Band mit 24 Kanälen und 1,5h Spielzeit min. 510€ für den Mitschnitt ...

    Dafür würde ich als Musikant aber auch mindestens erwarten, das alles redundant ist (nicht, das der teure Mitschnitt aus dem X32 dann doch mal nicht funktioniert) und bestens dokumentiert übergeben wird.

    Dass ein funktionierendes Ergebnis vorliegt, würde ich auch bei 50 EUR erwarten.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 13. November 2022 um 23:22
    Zitat von audiobo

    Dafür verkauft dir die Autoindustrie aber so manche Zusatzoption für absurd hohe Preise bei teils recht fragwürdiger Qualität.

    Das steht im Lehrbuch unter "Konsumentenrente abschöpfen" und wird natürlich in der Praxis gerne zelebriert. :S

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 11. November 2022 um 16:01
    Zitat von ThMusch

    Ich spreche ausschließlich von Gigs, bei denen ich als Mischer gebucht bin.

    Für ein reines Recording gehe ich nicht aus dem Haus

    Ich würde auch anders denken und kalkulieren, wenn ich nicht One-Man-Show-FOH-mit-bissi-Equipment sondern VT-Unternehmen-mit-Materialpark wäre. Von daher sollte man meines Erachtens auch unterscheiden, wer bin ich und was ist meine Leistung, die ich am Markt erbringe.

    Zitat von ThMusch

    In dem Fall kommt allerdings dann auch nochmal die Hardware dazu.

    Ich nutze einen extra Laptop, damit sich nichts ins Gehege kommt, die Reaper Lizenz ist auch nicht kostenlos, eine vernünftige Verkabelung kostet ebenfalls, eine gute SSD um die Aufnahmen zu speichern, Cloud Speicherplatz um es den Bands ggf. dort zur Verfügung zu stellen, die Mikros für Atmo, usw usw

    Absolut korrekt aus meiner Sicht. Wo beginnt man das Ganze und wo endet es? Was ist mit Arbeitskleidung oder Leatherman? Was ist mit Kosten für Aus- und Weiterbildung? These: Du wirst Dir für Dich ein klares Bild Deines Aufwands machen müssen und dann sehen müssen, welches Produkt und welche Dienstleistung Du für welchen Preis am Markt verkaufen kannst. BMW hat ja im Konfigurator oder in der Rechnung auch keinen Posten für "Forschung & Entwicklung", auch wenn kein Auto ohne F&E vom Band fährt.

    Zitat von ThMusch

    Sicherlich richtig.

    Aber beide Kunden wissen (oder müssen lernen), dass Leistung ihren Preis hat!

    Wir haben hier halt Wissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten, die nicht jeder hat und sich entsprechend auszahlen müssen. Auch hier wieder die parallele zum reinen Mischer-Job, kann halt auch nicht jeder...

    Das denkst/wünscht Du oder wir, dass das so ist. Aber der Kunde hat darauf eine andere Perspektive. Der ist im Zweifel selbst Unternehmer und muss sehen, dass sich sein Event rechnet. Jeder hier im Forum wird Unternehmen der Branche benennen können, die aufgrund regelmäßig schlechter Leistungen eigentlich nicht mehr gebucht werden dürften, trotzdem aber seit 20 Jahren existieren.

    Zitat von HenrySalayne

    Bei den "eigenen" Band macht man auch häufig Mehrspurmitschnitte aus eigenem Interesse. Sei es für die Feinabstimmung von Effekten oder ganz banal für einen Soundcheck, während die Band noch im Stau steht.

    Und hier verstehe ich auch, wenn das mit den wiederkehrenden Aufträgen über die Zeit eingepreist ist.

    Ich nehme so ziemlich alles auf was mir Live unter die Fader kommt. Und bei "meinen" Bands dann regelmäßig auch per Multitrack, alleine um daheim Dinge ausprobieren zu können. Das ist für mich kein nennenswerter Aufwand. Ich werde persönlich dadurch ja auch ein Stück besser, wenn mir "Fehler" im Mix auffallen. Das ist so gesehen auch eine Art Vorbereitung auf die nächste Show. Ich kann das natürlich niemandem in Rechnung stellen. In anderen Kontexten würde ich mir aber jede Stunde Vorbereitung bezahlen lassen und bekomme sie auch bezahlt. Preisdifferenzierung eben.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • Seven
    • 10. November 2022 um 10:41

    On Topic: Der Aufwand den vorhandenen Rechner ans Pult anzuschließen oder auch direkt 32 Tracks auf einen Stick zu schieben ist für mich sehr überschaubar. Wenn das eine "meiner" Bands haben wollen würde die ich regelmäßig betreue, würde ich dafür nichts in Rechnung stellen. Wenn mich jemand für einen Live-Mix UND gleichzeitig Multitrack-Recording anfragen würde, wäre meine Rückfrage, was denn da genau gewünscht wird als "Leistung". Einfach nur 32 Tracks auf nem Datenträger? Oder gibt es konkrete Anforderungen (weitere Mikrofonierung, weitere Arbeitsschritte) die auch Aufwand mit sich bringen? Abhängig von den Anforderungen würde ich den Preis setzen. Aber realistisch dürfte der Preisrahmen von 50-150 EUR sein.

    Off Topic: Es geht ja auch etwas in die Richtung "Wie setze ich meinen Preis und was ist in meinem Tagessatz alles drin bzw. was weise ich separat als Leistung aus?" Der eine Kollege bringt Kick&Snare Mikro mit, der nächste hat 2 HE mit hochwertigen Effekten dabei und die nächste hat dann ein kleines Pult im Handgepäck. Und das oftmals, ohne dass es dafür zusätzliches Budget gibt. Da wird dann im Endeffekt ein Gesamtpaket für den Tagessatz gekauft, welches auch Material umfasst. Der eine macht das vielleicht primär, weil er damit mehr Freude am Arbeiten hat, der andere macht es aber bewusster zur Differenzierung von der Konkurrenz. Wenn ich im Tagessatz ein Bricasti und eine hochwertige Funkstrecke für die Lead Vocals mitbringe, werde ich vielleicht weiterhin vom Künstler gebucht und nicht der Kollege, der den gleichen Tagessatz nimmt und ansonsten handwerklich die gleiche Performance liefert. Ob sich dann Bricasti und Axient Strecke am Ende rechnen, muss jeder selbst wissen.

    These: Es ist ein wenig wie beim Auto-Konfigurator: Der eine Kunde will jedes Details mitbestimmen und zahlt für Feature A, aber nicht für Feature B. Und der andere Kunde will einfach nur ein Ergebnis und hat keine Lust oder keine Zeit für einen Konfigurator.

  • I don't need that, 2.0

    • Seven
    • 5. November 2022 um 08:54
    Zitat von TomyN

    Das mit dem Support liegt aber auch daran, dass die Eltern halt nicht mehr so viel 'interessantes' zum Download finden und installieren.

    Wie gesagt, Apple lebt von der Abschlossenheit (man denke nur an die 'Warten sie mit dem OS Update, bis unsere Software da auch läuft' Ankündigung von fast allen Soft- und Hardwareherstellern beim erscheinen einer neuen OS Version.

    Support betraf bei Windows immer wieder den laufenden Betrieb. Den per WLAN eingebundenen Drucker im anderen Geschoss. Die Verbindung der Digitalkameras und Handys, die Updates die sich gerne mit Fehlermeldungen aufgehängt haben etc. Heute mit dem Mac haben die beiden im Ruhestand viel mehr Zeit. Mein Dad macht täglich Aufnahmen mit Reaper und nutzt Plugins, Interfaces etc. mit dem Mac. Da ist viel mehr und unterschiedliche Nutzung als noch in früheren Zeiten.

    Meine These warum Mac OS oftmals besser läuft: Da muss das OS auch nur auf einer sehr überschaubaren Bandbreite von Hardware funktionieren. Die große Leistung von Windows ist doch auch, dass auf einer quasi unbegrenzten Anzahl von Hardware-Variationen funktioniert. Wenn ich mein OS viel schlanker aufstellen kann, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und die Performance steigt vermutlich.

  • I don't need that, 2.0

    • Seven
    • 5. November 2022 um 07:38

    Ah DIE Diskussion. Mit meinem gestern angekommenen neuen Apple Rechner tippt sich doch da die Meinung gleich ganz von alleine :)

    Mein 2008er MacBook Pro läuft immer noch. Da kann kein Windows-Rechner mithalten den ich besessen habe. Der IT-Support im Elternhaus ist nach dem Umstieg auf Apple (mittlerweile über 10 Jahre) markant gesunken, insbesondere weil es einfach läuft. Was aber auch nicht bedeutet, dass es nie Probleme/Zicken gibt. Als Anwender will ich aber auch primär genau das: Es soll laufen.

    Nach Jobwechsel muss ich beruflich ein Windows-Notebook (Dell Latitude) verwenden. Das spielt gut und fühlt sich auch gut an. Tastatur definitiv besser als die 2017er MacBook Pro. Touchscreen ist beim Notebook auch fein. Und Windows 10 läuft oftmals auch gut. Aber es gibt eben grade beim Verbinden von Geräten (USB-Webcam, USB-Headset, Bluetooth-Headset, Bluetooth-Tastatur, Mouse mit Dongle) an unterschiedlichen Arbeitsplätzen immer wieder Probleme. Und die moderne Arbeitswelt mit mobilem Arbeiten und Shared Spaces bringt halt genau das mit. Die Kollegen mit MacBooks haben diese Probleme nicht.

    Und wirklich günstiger ist der Windows Rechner bei vergleichbarer Ausstattung auch nicht. Wenn ich dann noch sehe, wie lange MacBooks (auch bei uns im Unternehmen) im Vergleich zu Windows Notebooks genutzt werden, würde ich bei einer rechnerischen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung interessante Ergebnisse erwarten.

    Ansonsten ist es wohl wie bei den Mischgeräten auch: Der eine mag Yamaha, der nächste akzeptiert Yamaha und der dritte mag es eigentlich gar, arbeitet am Ende aber doch damit.

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