Berichtete Probleme gibt es mit "GUI Freezes" die sich nur durch Reboot beheben lassen.
Weiter gab es nicht nachvollziehbare Aussetzer in der Verbindung mit den AR2412,
die aber nachweislich nicht mit der Verkabelung in Verbindung zu bringen sind.
Beiträge von Seven
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Die steigende Verfügbarkeit von GLD 80 könnte man auch mit den GLD 80 selbst verknüpfen und nicht mit der Verfügbarkeit von neuen Mischpulten.
Es wundert mich, dass hier noch nicht mehr über Probleme mit dem Pult dokumentiert wurden. Nachdem was ich von mehreren Seiten gehört habe,
gibt es doch einige Unzufriedenheit. Aber das brauchen wir hier nicht weiter thematisieren. Die entsprechenden Kollegen klären das direkt mit dem Vertrieb
und werden dann doch iLives nehmen. -
Soso. Naja die Suche nach "Raven" und "Slate" brachte keine Ergebnisse zu diesem System.
Egal. -
interessant sieht die herangehensweise schon mal aus.
auch wenn es wohl weniger ein live Pult ist. -
Ich war die letzten beiden Wochen ein paar Mal mit dem System unterwegs und es wird leider immer besser.
Die richtigen VST-Plugins mit den richtigen GUI klingen eben richtig gut und lassen sich super einfach, ergonomisch
und auch schnell bedienen. Vor schlecht gestimmten Drums muss man mit SAC auch keine Angst haben. Aber auch
gut gestimmte Drums können durch Addition von guten Samples noch gewinnen.Das Feedback und Lob von Gästen, Musikern und Club-Betreibern in den letzten beiden Wochen bezüglich des Sounds
der Kapellen, die sich von mir mischen lassen mussten, bringen mich weiter von dem Gedanken eines Umstiegs auf ein
X32 ab, auch wenn ich durchaus für mich positive Argumente gelistet bekomme. Mal sehen was man in Deutschland für
Compact, Producer, Rack und Core zahlen darf.Vielleicht gibts aber auch erstmal eine S16 für das SAC-Stagerack...
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Zitat
Aber warum soll man ein bestehendes und ordentliches SAC System gegen ein x32 tauschen? Um Rider zu erfüllen sicher nicht
+1Wie sieht denn die SAC Alternative aus?
1x X32 Core (= 1000 €)
2x S16 (= 1600 €)
2x Netzwerktrommel (= 400 €)
1x Notebook (=300 €)Damit stehe ich bei 3300 € für ein 32 in 16 System das ich mit der Mouse und Tastatur bediene.
Das ist in meinen Augen keine SAC-Alternative. Damit bekomme ich keinen einzigen SAC-Kritiker
ins Boot geholt, weil Behringer und weil Mischen-mit-Mouse. Und der SAC Mensch ist im Schnitt sowieso
ein Bastler, der sich mit RME, ADA 8000 und ADX 32 für weniger Geld seine 24 in 8er Lösung strickt.Plus Eventuell etwas mit Fadern, plus eventuell ein weiterer Rechner/iPad für Remote
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Mal sehen was es in Euro in Deutschland und als Endkundenpreis wird...
ZitatAlles anzeigenUS MAP:
X32 Compact $2499
X32 Producer $1999
X32 Rack $1499
X32 Core $999We are looking to ship in May.
Best
Joe Sanborn
Manager, Channel Marketing
MUSIC Group
BEHRINGER -
Ich bin gespannt, in wie weit das X32 die untere Mittelklasse aufräumt und welche bestehende Pulte (von SAC bis iLive) "am Ende des Tages" vom X32 abgelöst werden.
Mal abwarten, was sich um X32 Core & Rack an schlanken Lösungen entwickelt und wie diese am Markt ankommen.Ich bin gespannt, ob Behringer mittelfristig mit einer Software um die Ecke kommt, die die Nutzung von X32 Core & Rack mit VST-Plugins erlaubt. Quasi SAC nachbauen und mit den vorhandenen Entwicklerkapazitäten die bemängelten Ecken und Kanten ausmerzt, derer sich Herr Lentini aus Überzeugung nicht annehmen will.
Das Ende von SAC ist in meinen Augen durch die Einstellung des Entwicklers halbwegs vorprogrammiert. Er entwickelt nach seiner Überzeugung und lässt den Markt und die Kunden dabei außen vor bzw. nimmt deren Meinung nicht auf oder ernst. Eine solche Einstellung ist in aller Regel der Tod jedes Unternehmens.
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Die X32 sieht definitiv interessant aus. Gibt es irgendwo schon Preise für die neuen Familienmitglieder? Ich sehe das aber nicht als Todesstoß für SAC, weil es nach wie vor ein anderer Ansatz als SAC ist. Aber es werden sicherlich noch mehr Leute im Budgetbereich von SAC zu Behringer wechseln. wieso auch nicht? Das X32 scheint gut und zukunftsträchtig.
Kann ich VST-Plugins nutzen mit der X32 Family? Die sind für mich mittlerweile einer der wichtigsten Gründe für die Nutzung von SAC.
Ich brauche mit dem X32 Core noch zweimal S16 wenn ich mehr als 16 Eingänge nutzen möchte. Kann
mir nicht vorstellen, dass das preislich der Hit wird. Vor allem: Wie wird sicher das bedienen lassen?
Was kann das User Interface in der Praxis?Interessanter finde ich persönlich die Producer und Compact Varianten. Mal sehen was da noch nachkommt,
auch von der Konkurrenz... -
Moin,
nachdem ich länger überlegt habe, dem Trend zu folgen und von SAC auf ein X32 zu wechseln habe ich mich dazu entschieden, SAC weiterhin die Treue zu halten und an der einen oder anderen Ecke etwas zu verbessern. Dazu sei natürlich gesagt, dass die ganze Tontechnik-Schiene sich für mich nach Ende meines Studiums zu einem Hobby entwickelt hat und selbstverständlich auch der Preis des SAC-Systems eine nicht unwichtige Rolle spielt.
Ich möchte die 8 Kanal BCF Fader Unit nicht mehr missen. Auch wenn Mr. Lentini auch in 2013 weiterhin seine Vorstellung eines reinen Mouse und Tastatur-gesteuerten Live-Mix verteidigt und predigt, sehe ich das ein wenig anders. Mal sehen ob sich in 2013 etwas tut und man eventuell einen Hardware-Channel-Strip eines Drittanbieters bekommt.
Ich habe im letzten Jahr ein wenig in Plugins (primär Fabfilter Plugins sowie Aptrigga und ein paar gescheite Samples) investiert, so dass ich mit deren Hilfe nun viel angenehmer arbeiten kann und in meinen Ohren auch zu besseren Ergebnissen komme. Nicht zuletzt die Möglichkeiten dieser neuen Plugins haben mich davon überzeugt, dass ich mit SAC auf das
für mein Anforderungsprofil richtige Pferd setze.Ich habe mir nach einigem überlegen zwei Appsys ADX32B und einige Meter Netzwerkkabel erworben und kann das Kupfercore nun eigentlich in Rente schicken. Mein kleines 16 in 4er Core war mit 30 Meter oft zu kurz und mit 20 Leitungen auch teilweise zu dünn auf der Brust, so dass ich immer mal wieder zumieten musste. Mit 24 in 8 über 75 Meter sollte ich nun für alle meine potentiellen Baustellen gewappnet sein.
Was zu meinem Eindruck "SAC ist eine Bastel-Lösung" viel beigetragen hat, war meine eigene kleine Baustelle die zwar immer funktioniert hat aber bei der doch immer (primär aufgrund von Verkabelung und Firewire und ADAT Steckern und Kabeln die wirkliche Professionalität gefehlt hat. Also habe ich in Kabel, Stecker, Patchbay, Kabelbinder und diverse Klebstoffe und Kabelführungen investiert und nun in allen Racks alle Kabel sauber verlegt und dann auch die ADAT Stecker in den ADA 8000 verklebt. Die guten neuen ADAT Kabel sitzen im Digiface und in den ADX wirklich richtig gut. Die Buchsen der ADA taugen da leider weniger. Zumindest sitzt nun alles bombenfest und ich muss nicht zur persönlichen Sicherheit vor jeder Inbetriebnahme den passenden Sitz aller ADAT Kabel prüfen.
Dann gab es noch ein kleines Notebook-Rack, so dass ich nicht mehr mit Notebooktasche unterm Arm und einer entsprechenden Verkabelung auf die Baustellen muss. Nun sind auch in diesem Rack alle Kabel sauber verlegt und befestigt und das Notebook erfreut sich kuscheliger Polsterung und stoßfester Sicherung.
Offen wäre dann für mich noch zwei Baustellen:
- Ein Interface im FOH Rack statt des Netgear WLAN Routers, um Talkback, Headphone und Audioquellen an den Start zu bringen. Den Router ersetze ich dann mit einem Apple Airport Express (bereits vorhanden), so dass ich von Macbook und iPhone auch direkt die Musik streamen kann.- Remote-Gain wird es dann wohl etwas später geben.
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Zitat von "marcoboy"
Der Grund ist das PC Hardware und Konfigurationen schlicht weg extrem unterschiedlich sein können. Den Satz "Ich habe jetzt Programm xyz durchlaufen lassen und es knackt trotzdem" gebe es immer noch.
Sehe ich im übrigen genauso.
Drehen wir das mal um: Fragt Dich ein PC-Freak:"Warum gibt es keine Standardeinstellung beim Mischpult, mit der jede Band mit jedem Mikrofon und jeder Box in jedem Raum gut klingt. Dieses Problem haben doch schon viele gehabt, so dass man doch eine Standardlösung hätte finden können."Wir könnten ja warten bis Steves Nachfolger ein Mischpult entwickeln... :lol:
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Ich habe einen meiner Macs mit einer Bootcamp-Windows XP Installation ausgestattet. Da läuft dann auch SAC problemlos.
Ist sozusagen mein Remote und im Zweifel Backup-Rechner. -
Moin,
ein Kollege hatte mit IEM mit guten Musikern bei 2x64 Samples Probleme. Er hat dann den gesamten Roundtrip gemessen, dass System auf 1x32 Samples umgestellt und kam auf knapp über 3 ms, was auch für anspruchsvolle Ohren dann offenbar gut genug war, denn in dem Bereich (und drüber) spielen ja auch einige verbreitete digitale Mischpulte.
SAC ist in meinen Augen einfach nicht massenmarktkompatibel. Es fehlt einfach (und das nicht ganz zu Unrecht) an Vertrauen, da kaum ein SAC-System gleich ist und man daher nicht darauf vertrauen kann, dass z. B. mein SAC stabil läuft,
nur weil Kollege X aus Y ein sehr performantes und stabiles SAC am Start hat.Meine Mixes mit SAC sind einfach besser. Das merke ich selbst live und das höre ich in allen Stereomitschnitten, die ich eigentlich so gut wie immer seit vielen Jahren mache. Die Mixes werden aber auch erst dann besser, wenn man in der Materie drin ist, seine eigenen Workflows entwickelt hat und auch die Vorteile des Systems wirklich nutzt. Mittlerweile habe ich nochmal richtig Geld in Plugins investiert, aber da sind Sachen dabei, da habe ich nicht mal von geträumt früher als ich noch Tilts unter 200 Kilo Pulte geschoben habe.
My 2 Cent
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Ich zitiere mal aus dem Trommlerforum:
ZitatAlles anzeigenso, gestern gabs eine veranstaltung bei der ich mich ein wenig mit dem mackie dl1608 beschäftigen konnte.
da (bis auf gain-regler und phantomspeisung) sämtliche zugriffe nur per ipad erfolgen können, war meine größte sorge im vorfeld das die software abschmieren könnte und man somit nicht mehr aktiv ins geschehen eingreifen könnte. das ist zwar nicht passiert, dafür aber was anderes was den selben effekt zur folge hatte. aber der reihe nach.
setting war im groben: karnevalsveranstaltung mit bespassung durch eine 2-mann-kapelle (midi-fileschleuder plus vocals und eben ein trommler). ich denke, das in diesem und ähnlichen rahmen auch die avisierte zielgruppe für das gerät liegt. also alleinunterhalter, semi-playback, tanzband, etc.
was völlig problemlos war das verbinden des/der ipads (wir hatten derer 4 am start, jeweils eins aus der ersten und der dritten generation, mit und ohne umts-option) mit der konsole, wifi-zugriff mittels airport-express klappt gewohnt und es gab keine verbindungsabrüche oder ähnliches ungemach, die master-fader app lief über den zeitraum der veranstaltung (6,5 stunden plus soundcheck) durchgängig auf allen 4 pads ohne zicken.
die app ist eigentlich ziemlich selbsgterklärend, die tücken stecken aber im detail. so hat man mitnichten die möglichkeit, die monitormixe jeweils separat mit eq zu bearbeiten, es gibt zur zeit schlicht einen eq pro Kanal, einzig (immerhin) ein grafischer eq steht pro bus zur verfügung. auch das arbeiten mit den zwei eingebauten effekten gestaltet sich zur zeit recht schwierig bzw. ist imho (noch) unbrauchbar gelöst. was man also bekommt ist die Möglichkeit, pro bus den level der eingangskanäle individuell zu gestalten. da fehlt mir aber zb. die möglichkeit, kanäle zu gruppieren.
soweit also alles ganz nett und schick, die möglichkeiten in der app werden sich sicherlich mit anstehenden updates auch durch das feedback der nutzer drastisch erweitern.
einen showstopper gabs aber dann doch.
nach 2 stunden laufzeit mitten im program entschied sich die konsole (nicht die app!) dazu, keine befehle mehr entgegenzunehmen. der kasten lief zwar mit den eingestellten settings weiter, war aber nicht mehr zur kommunikation mit einem ipad zu bewegen. weder über wifi noch über direktes andocken. äusserst unschön das. zum glück lief das bühnenprogramm über die saalanlage, sonst wär das ein riesenproblem geworden. nach erfolgloser suche nach einer lösung (manual: "a reboot may work wonders) half dann letztendlich ein beherzter griff zum stromschalter. die bange frage war da natürlich, ob der kasten sich die entsprechenden settings merkt oder nicht. das gute: er tut es. nach dem neustart lief alles wie vorher. da ist also auf firmware- und softwareseite noch einiges zu tun. -
Deswegen der Smilie....
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Danke schallereignissortierer :wink:
Genauso sehe ich das auch und hatte das eigentlich so geschrieben. Es ging mir doch nur darum zu fragen, ob jemand aus der Runde weitere und nähere Informationen zu der Installation hat. Und diese Fragen wurden doch hochkompetent aus erster Hand beantwortet. Besser kann es doch in einem Fachforum nicht laufen. Bleibt zu hoffen, dass der Laden langfristig gute Bands anziehen kann. Vielleicht bekommt Roger ja auch noch die Möglichkeit bzw. Budget zur Nachbesserung.

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Wie kann man sich den Anlieferungsprozess vorstellen?
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Hallo Roger,
vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass der Sound dort insgesamt richtig schlecht war/ist. Ich hatte nur einfach mehr erwartet und die angeführten Gründe habe ich mir eigentlich fast denken können, auch wenn es nach außen medial so dargestellt wird, dass man hier keine Kosten und Mühen gescheut hat, um ein hervorragendes Audio System zu installieren.
Aber ich kenne die Situation nur zu gut. In meinem Job bin ich grade in der Planungsphase Nutzervertreter für ein 15-Mio-Euro-Bauprojekt, wo im übrigen auch einiges an Audio und Videotechnik installiert wird. Auch das größte Budget und die schönste Anforderung wird irgendwann mit Kompromissen unterlaufen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass manche Bands bei ihren zweiten Gastspiel eine Schippe mehr verlangen, eine andere PA stellen oder eben den Club aus dem Tourplan streichen, wobei letzteres aus meiner Sicht sehr schade wäre.
Viele Grüße
Jan -
Klar muss man ganz vorsichtig sein mit seinen "Behauptung" bzw. die Eindrücke relativ sehen.
Daher hätte ich meine Frage, "War denn schon jemand - bei einem anderen Event - in der Location und hat einen ähnlichen Eindruck?" besser explizit gestellt.Interessant war eben in beiden Clubs, dass es jeweils drei Bands mit relativ straightem Gitarren-Rock mit drei unterschiedlichen Tonmenschen an den Reglern waren.
Das sagt IMHO dann etwas mehr aus, als wenn man nur eine Band gehört hat. Zudem waren es ja jeweils mehr oder weniger fix installierte PAs, so dass ein "Fehler in den Wirren des Aufbaus" zumindest ein wenig unwahrscheinlicher ist.Die Ära Cocoon dürfte am Ende sein. http://www.zeit.de/kultur/musik/2012-09/cocoon-insolvent
Allerdings soll der Betrieb wohl "irgendwie" weitergeführt werden... -
Moin,
ich wollte mal nachhören, ob schon jemand aus der Runde dort zu Gast oder am arbeiten war. Ich habe dort dem gestrigen Auftritt von Shinedown beiwohnen dürfen. Immerhin wurde - insbesondere um die technische Ausstattung der Location - schon ein wenig Trara gemacht. Nachzulesen unter anderem hier:
http://www.atlanticaudio.de/aktuelles.php?news=234Ich finde es grundsätzlich prima, eine solche Location mitten in der Stadt einzurichten und in einem sicherlich etwas außergewöhnlichen Ambiente eine livebandtaugliche Bühne und Technik für etwa 900 Zuschauer zu installieren. Man hat durch die verschiedene Ebenen an vielen Stellen einen wirklich guten Blick auf die Bühne und der Raum an sich scheint - sofern man das als Gast eines Rock-Konzerts feststellen kann - nicht ganz der schlechteste zu sein; besser als man aufgrund von einigen harten und großen Oberflächen hätte erwarten können.
Nun hatte ich vorher schon gelesen...
ZitatAn der Haupttanzfläche befinden sich zwei Martin Audio Line-Arrays, eins auf jeder Seite der Bühne. Jedes Line-Array beinhaltet fünf Martin Audio W8LM 3-Wege Module und ein Martin Audio WF8LD Element für die Downfill-Beschallung. Insgesamt unterstützen vier Martin Audio WS218X Subbässe mit je 2 x 18“ Lautsprechern und vier Martin Audio AQ212 Subbässe mit je 2 x 12“ Lautsprechern das PA-System.
... und dachte mir aus der Erfahrung eines ambitionierten Amateur-Tonkutschers, der mit dem W8LM schon öfter gearbeitet hat, dass das im Bass vielleicht für 1000-Mann-Rock-n-Roll etwas dünn wird.
Und Wunder... genau das ist dann eingetreten. Während meine Begleitung es als "absolut ausreichend" empfand, hatte ich das Gefühl, dass die Herren an den Reglern mangelnden Schub bei der Bassdrum mit viel 4 bzw. 10 K Anhebung kompensiert haben. Das musste ich als ambitioniertem Amateur bei nicht ausreichendem Material durchaus auch schon öfter machen; aber hier reden wir von Rock n Roll. 1.000 Leuten. 30 € Eintritt und einem futschneuen Laden, der auf seine Audio-Installation stolz ist und sich das offenbar einiges hat kosten lassen. Offenbar wurde hier im Bassbereich auch nur rechts und links hingekarrt und dann los. Da hätte ich auch mehr erwartet.
So am Rande. Ich war kürzlich als Gast in der Batschkapp in FFM bei Halestorm - ebenfalls Gradeaus-Rock-n-Roll mit altem Holz, in altem Laden und so Antiquitäten wie PM 3500 oder TC 2290 am FOH. Die drei Bands an diesem Abend klangen alle anders, aber im Schnitt besser als in dem neuen Laden in der Innenstadt, mit dem neuen teuren Holz und den digitalen Pulten mit den vielen teuren Plugins. Natürlich kommt da viel zusammen. Aber unterm Strich war das ein ganz netter Vergleich den ich subjektiv (und provokativ) mit "Warum neu und digital und teuer, wenn das alte Zeug offenbar nicht schlechter ist?" schließen kann.
Grüße
7