Ich denke die Rider mit "No L Acoustics" sind die seltensten, wenn es denn überhaupt solche gibt.
Ansonsten hat Wora ja schon gesagt in welche Richtung es gehen sollte unter den genannten Anforderungen.
Ich denke die Rider mit "No L Acoustics" sind die seltensten, wenn es denn überhaupt solche gibt.
Ansonsten hat Wora ja schon gesagt in welche Richtung es gehen sollte unter den genannten Anforderungen.
Die Attribute amtlich [sehr beliebt hier im Forum] und ausfallsicher [im Sinne von NICHT ausfallen
] bringen bei mir als erstes Labgruppen Amps ins Kleinhirn.
Wenn dazu der Preis nicht eine so große Rolle spielt wird das gut passen.
Klanglich habe ich persönlich aber auch schon höherwertiges [subjektiv] gehört.
Kann dir zur Frage direkt nix sagen, nur dass ich Line 212 mit B10 als sehr angenehme und gut funktionierende Kombination in Erinnerung habe.
Ich habe mit unserem Lead Gitarristen nun einiges an Systemen durchgenommen in den letzten Jahren und er spielt immer noch mit Kabel.
Sennheiser Evolution hat den Sound zwar nicht außerordentlich kompromiert, dafür im Frequenzbereich oben und unten beschnitten. Würde ich nicht glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte.
AKG von 40 bis 4000 glänzten bei den Tests ALLE mit Dropouts wie sie kein anderes System produzierte.
Muss gestehen, dass von Shure nix dabei war.
Nicht jedes LA strahlt ja unbedingt extrabreit ab. Es gibt ja durchaus Systeme die weniger als 80 Grad horizontal machen und damit als Hauptsystem enger abstrahlen als die üblichen 2 Stacks eines 60 Grad oder 3-4 Stacks eines 35 Grad Systems nebeneinander.
Die bessere "Richtbarkeit" in der Vertikalen ist dann sicher ein Vorteil von LAs.
Nachteile von LAs höre ich meist dann, wenn einfach zu wenig gehängt wird und es dadurch besonders im Lowmidbereich einfach zu dünn wird. Problem ist oft [subjektive Vermutung], dass man sich hinter teuren vertikalen gehängten Boxen versteckt und dem Calculator, der einem ja unfehlbar das richtige Ergebnis liefert. :twisted:
In Erinnerung an Guma´s Ziegel-Posting sollte die Leistung des Soundmenschen oder der Soundfirma auch darin liegen, das richtige Werkzeug für die richtige Aufgabe in der richtigen Art und Weise einzusetzen...
Ein bissi OT...
Zitat von "4Art"Ueber was sollen wir uns im PA-Forum dann noch streiten? Evolutionistische Vergabe von Funkfrequenzen
Bekommen dann zuerst Sennheiser User Frequenzen oder was muss ich darunter verstehen? ![]()
Der beste Bericht seit langem
Endlich mal klare Erfahrungen kundgetan und nicht nur durch die rosarote Brille.
Danke dafür
studiovan:
ich kenne den "künstler/artisten" und kann die reaktion gut nachvollziehen.
sollte dies wirklich so stattgefunden haben, sei dir meine anerkennung und mein dank zuteil.
respekt vor dieser aktion und JA, es war nötig. ich denke mittlerweile dreistellig dürfte der anteil derer im forum sein, die j. "be(t)reuen durften....
Wie wärs denn mit was Richtung 2x15"?
Mich würde die K2 mal mit Unterstützung der Seeburg der B1502 interessieren. Ich denke mir, dass du so etwas besser skalieren kannst. Ob nun selbst bauen oder kaufen ist dann wieder eine andere Wurst.
Zum WSX nochmal.
Wir hatten letztens eine größere Open Air Veranstaltung anstehen. Sonst wurde diese Größenordnung immer mit 8xWSX gemacht.
Das letzte Mal waren dann [ordentliche] 18er BR am Start und davon 12 Stück.
Amping WSX: 1x CA12 [weder Leistungs, noch Basswunder]
Amping 18er BR: 2x EV TG-7 [sehr potenter, sehr teurer, sehr bassstarker Amp]
Ergebnis: Mit 12 x 18er BR seh ich auch bei deutlich mehr als doppelt soviel Amping kein Land gegen die WSX.
- Diese können vor allem weiter und lauter
Cool, das erste Mal lese/höre ich, dass SAE Abschlüsse erwünscht sind.
Mal n Kreuz im Kalender machen.
Mmm
ich hatte zu der TG-7 mal was getippt, aber die Suche fördert es mir nicht zu Tage.
Verglichen wurde fp6400 und TG-7.
Den Vergleich hat die TG-7 in Punkto Sound in allen Punkten gewonnen. Nett ist auch die Möglichkeit die Kiste digital anzufahren und den DSP intern zu nutzen.
Inwieweit der Langzeittest ausgeht kann man natürlich noch nicht sagen. Die Firma in der getestet wurde hat ihren Bestand an fp 6400 verkauft und nun TG-7 in Betrieb. Bisher afaik ohne Probleme und mit guten Ergebnissen.
Mit WSX lässt sich eben gut arbeiten. Aber man sollte eben die Skalierung ab 6 Stück beginnen lassen. Dann macht das Sinn. Sind öfter kleinere Jobs dabei würde ich mir was anderes überlegen.
Mit 8 WSX sind mit relativ wenig Amping [da ordentlich Wirkungsgrad vorhanden] RnR je nach Geschmack zwischenk 1200 und 1800 Pax möglich.
Ich war letztes Jahr Gast auf ner VA mit 3500 PAX und 6 WSX pro Seite unter nem W8LC Array und das hat sehr sehr schön gespielt.
Weniger als 3 Stück pro Seite würde ich allerdings nicht nehmen.
Vorteile sehe ich ab 8 Stück gegenüber BR Subs, da weniger Amping nötig und dann auch der Truckspacenachteil [der WSX ist ja nicht grade klein] eher zum Vorteil wird, da ich immer mehr BR ankarren muss um mitzuhalten.
Mit Doppel18ern von den üblichen Verdächtigen kommt man schon noch einen Tick tiefer, dafür spielen die nicht so hoch und nicht so sauber wie ein WSX und in Punkto Größe, Gewicht und benötigter Amp-Power ist der WSX auch wieder vorne.
Anfangs wurden Gigs mit 100 Pax erwähnt. Das sind imho keine Veranstaltungen für WSX. Wie gesagt, da sollten mal 6 Stück aufgefahren werden, das es auch tief genug geht.
Aber Dynamik ist bei aktueller Unterhaltungsmusik kaum bekannt.
Der einzige der hier jemals was von Wunderwaffe gesagt hat und jemals wirkliches "Marketing" betrieben hat, war ein wohl bekannte Person die afaik in keiner direkten Beziehung zu TW Audio steht.
Kirche im Dorf lassen und weiter machen.
Da hier auch genug Endkunden lesen werden Verleihpreise nicht unbedingt offen diskutiert. Die regionalen Gefälle sind bekannt. Man kann sich als Besitzer ja auch per PN ein wenig austauschen.
Meine Einstellung als tontechnisch angehauchter Konzertbesucher:
Ich meide Veranstaltungsräume in denen ein guter Sound schwer möglich ist.
Ich besuche erst recht keine Veranstaltungen die in Venues stattfinden in denen ein guter Sound schwer möglich ist und dazu die Eintrittskarte sehr teuer.
Ich habe meine Erfahrungen als Besucher mit den gneuen, großen, tollen Arenen gemacht und weiß, welche ich in Zukunft für einen Konzertbesuch NICHT mehr aufsuchen werden.
Wenn ich einen Künstler unbedingt sehen will, macht es mit ein paar Leuten im Auto finanziell nicht viel aus, ob ich 30 km oder 200 km fahre. Im Zweifelsfall werde ich IMMER die größere Strecke bevorzugen.
Theoretisch sollte bei den großen Acts doch zumindest ein gleichbleibend ähnlich guter Sound zu erwarten sein und ich hab doch schon vor 15 Jahren gute Konzerte mit gutem Sound in Stadien gesehen. Mein Anspruch an Sound kann sich doch nicht derart verändert haben. Das die Musiker schlechter werden kann ich mir kaum vorstellen. Was sich geändert hat sind vielerorts die Systeme und vor alle die Locations.
Da die von Wora genannte Firma nicht wirklich über einen Namen verfügt, möchte ich an dieser Stelle meine 100% Zustimmung ausdrücken.
Sehr sauber klingende Systeme, deren Lautstärke man aufgrund fehlenden Klirrs gerne mal zu Beginn als zu niedrig einstuft.
Für Disco Systeme aber auf jeden Fall auf den größeren Bass zurückgreifen!
Die Tops sind ja nur ein Parameter. Mit nur 2 SB 600 wirds halt auch begrenzt schön bei 300 Pax.
Also mit 2 KF 300 und 4 SB 600 könnte ich mir den angedachten Zweck gut vorstellen.
Allerdings haben wir doch den deutschen Vertrieb hier. Wenn du, wie schon des öfteren hier passiert, Fragen hast du EAW Produkten, dann wende dich doch mal direkt dorthin.
Ähnlicher Bericht aus Mittelhessen:
ZitatAlles anzeigenGenesis versinkt im Klangsumpf
07.07.2007Frankfurt. Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford betreten 15 Jahre nach dem Ende von Genesis gemeinsam die Bühne der Frankfurter Commerzbank-Arena und die 42 000 Fans stehen Kopf. Mit atemberaubendem Applaus werden die Musiker begrüßt und es wird die Sehnsucht der Fans nach einem großartigen Konzert spürbar. Doch es macht sich schnell Ernüchterung breit: Genesis versinkt im Klangsumpf.
Alles dreht sich um Phil Collins: Der 56-jährige Sänger bestimmt das Reunion-Konzert von Genesis vor 42 000 Fans in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Die Show leidet jedoch unter Tonproblemen.Gerade das Eingangsstück "Behind the Lines / Duke?s End" wabert in der geschlossenen Arena hin und her. Das "epische Stück" mit seinen komplexen Strukturen ist kaum herauszuhören - ebenso später "In the cage" oder ganz zum Schluss bei "The carpet crawlers". Ein liebevoll gewobener Klangteppich wird zur Ramsch-Ware. Und wenn dann in den ersten Gesangsstücken Collins zum Mikrophon greift und "Turn it on again" und "No Son of mine" singt, wird seine Stimme wie sonst die Fußbälle hin und her geschmissen. Das Echo macht den Gesang fast unhörbar. Dass es auch anders geht, hat jüngst erst Herbert Grönemeyer bewiesen.
"We are here to entertain you", mit diesen Worten hatte Collins die Fans begrüßt, doch damit wurde es in der ersten Stunde nichts. So blieb den teuer zahlenden Zuschauern nur, die Bühnenshow zu bewundern. Die war ihr Geld wert, wenn auch nicht knapp 100 Euro für einen Sitzplatz.
Hinter der Bühne, auf der sich Banks (Keyboards), Rutherford (Bass, Gitarre) und Collins (Schlagzeug, Gesang) - ergänzt durch Daryl Stuermer (Bass, Gitarre) und Chester Thompson (Schlagzeug) - tummeln, erstreckt sich eine eine geschwungene Riesenleinwand, auf der Filme, Fotos und Lichteffekte zu sehen waren - sehr beeindruckend. Dumm nur, dass die Zuschauer in zwölf Blöcken (rund einem Viertel) nur eine eingeschränkte Sicht haben - so geschwungen ist die Leinwand. Hinter ihr ragen sechs Lichttürme fingergleich ans Hallendach, auf denen Scheinwerfer hoch- und runterfahren, Fackeln und Rauch in Szene gesetzt werden. Die Show ist so gigantisch wie die ganze "Turn it on again"-Tour mit ihren unglaublichen 380 Mitarbeitern, die seit einem Monat durch Europa rollt. Am Ende werden sie über eine Million Menschen in 22 Städten gesehen haben.
Nach knapp der Hälfte des Konzerts machen die Tontechniker auch Keyboard und Gitarre hörbar, der Gesang verhallt aber bis zum Ende des 160-Minuten-Konzerts. Dennoch ist die Stimmung unter den Fans gut, sie posen für die Erinnerungsfotos von Phil Collins und lassen mit sich Domino spielen.Funke springt zwischen Musikern und dem Publikum nicht über Der Funke eines besonderen Konzerts springt aber nicht über, weder zwischen Publikum und Bühne noch auf der Bühne selbst. Genesis ist die Band von Phil Collins. Alles dreht sich um ihn, den einstigen Drummer, der nach dem Ausstieg von Peter Gabriel (1975) zum Leadsänger wurde. Collins wechselt munter zwischen Mikro und Drums hin und her, doch Rutherford und Banks spielen ihren Part nur runter, Interaktion zwischen den Dreien gibt es nur bei "I can?t dance". Improvisationen oder Soli von Rutherford oder Banks sind Fehlanzeige, einzig Stürmer tobt sich ein wenig bei "Firth of Fith" aus. Herausragende Momente sind selten: Bei "Mama" wird die Bühne in rote Farbe getunkt und weiße Lichtblitze vermitteln die Kraft dieses Songs. Thompson und Collins zeigen in einem Drum-Duett, was man mit zwei Barhockern und vier Trommelstöcken so alles anfangen kann, um dann fließend zu ihren Schlagzeugen zu wandern.
Am Ende muss man erkennen, dass das Konzert nur eine Wiedervereinigung war, keine Wiederauferstehung, ein Best-Of-Konzert, von dem die Rest-Musiker von Genesis noch zehn spielen könnten, ohne dass ihnen die Hits ausgehen. Man war dabei, und man trifft sich bei der nächsten Reunion wieder - wenn Peter Gabriel mit von der Partie ist: 2008? 2009? 2010? Vielleicht bringt er etwas von dem "Mythos Genesis" mit.