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  2. Seven

Beiträge von Seven

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Seven
    • 26. April 2007 um 18:08

    Situationen in denen ich (im Monitorbereich) um das letzte db kämpfe würde ich mal auf 15% schätzen. Wobei es meist dieselben Leute oder halt ähnliche Kapellen sind. Wenn ich bei nem Kneipen Festival lese: Nette Popband - Acoustic Gitarren Trio - und dann kommt englisches Punkt Trio - schwedische Crossoverband ---> weiss ich schon was mich später am Abend erwarten wird. Ausnahmen wären schön....

    Ein Monitor der auch ohne Controlling klingt hat natürlich viele Vorteile. Wenn man das Ding noch so hinbiegen kann, dass es leise wie laut gut klingt und dabei eine hohe Betriebssicherheit erreicht... Umso besser.

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Seven
    • 26. April 2007 um 12:15

    Ich würde eher mal unter Live-Bedingungen testen. So wie manche Mikros eben mit ner großen PA besser funktionieren als im Studio und Studiotests zwar etwas über die Grundrichtung aussagen können, aber eben nicht ob das unter die letztendlichen Zielbedingungen funzt.

    Zu den diversen Off Topic Inhalten:
    Als Tontechniker sollte man sich bewusst sein, dass man ein Dienstleister ist. Und für Dienstleister gehört ab und an ein wenig A****kriechen eben dazu. Wer es soweit gebracht hat, dass er das nicht mehr braucht --> Glückwunsch. Aber generell sollte man sich bewusst sein, dass am Ende zählt was der Kunde zahlt.

    Leise Bühnenlautstärken sind ein tolles Ding, aber eben nicht immer realisierbar. Die Jungs die Rock-Drums wirklich leise UND druckvoll spielen können würde ich mal auf weniger als 5% der Drummer überhaupt schätzen.
    Viel wäre schon damit getan, wenn jeder sich nur so laut macht wie es nötig ist und nicht so laut wie er gerne hätte. Aber selbst bei Doktoren der Medizin und bei sehr gebildeten Musikern stösst man mit solchen Forderungen oft auf taube Ohren (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Was ich desöfteren mache zur Unterstützung von Kollegen, die vom FoH aus mixen dürfen: Ich stelle mich auf die Bühne und während eine Band spielt stehe ich direkt neben dem Musiker und gebe paar Handzeichen Signale was imho noch geändert werden sollte. Und erlebe dann immer wieder, dass zuerst noch 10 db eigene Gitarre draufkommen (der Amp steht auf der 6x4 Meter Bühne 1,5 Meter weit weg) und dann natürlich noch die Snare (die so laut ist, dass sie auf der PA eigentlich nicht drauf ist) und am Ende hat man eigentlich alles auf den Monitoren liegen was es an Signalen gibt.
    Ansagen im Vorfeld: Macht euch nicht so laut sind längst Schall und Rauch. Ansagen nach dem Soundcheck: Wenn ihr so spielt klingts nach unten suboptimal verpuffen ebenfalls oder führen zu einer 0,72 db Absenkung des Leadsounds des Rhythmusgitarristen der eh kein Solo spielen darf.

    Soll ich dann einpacken? Soll ich streiken? Nein ich bin Dienstleister und versuche unter diesen Bedingungen das beste zu machen und Band, Veranstalter und Publikum bestmöglich zu bedienen. Punkt.
    Kritik über Lautstärke gebe ich an die Verursacher weiter, bzw benenne die Gründe.
    Mehr als es immer wieder SAGEN und drauf HINWEISEN kann man eben nicht. Und es gibt Leute die wollen es so, also geschieht es so.
    Es gibt schließlich auch Leute die lassen sich für Geld auspeitschen.... :D

    On-Topic:
    Controller würde ich auch nicht kategorisch ablehnen. Aus Gründen der Betriebssicherheit (--> hohe Lautstärken) und in der Regel höheren erreichbaren Lautstärken eines kontrollierten Systems sollte das zumindest in Erwägung gezogen werden. Es geht hier anscheinend grade DOCH um dieses letzte oder die letzten Dezibel.

    Ansonsten:
    Ich erachte meine Ansichten, nicht wie manche andere hier, als allgemein verbindliche Doktrin. Sie stellt lediglich meine Ansicht und Herangehensweise dar.

    gruß
    Jan

  • FOH vs. MON, welcher Tonler ist wichtiger

    • Seven
    • 25. April 2007 um 16:33

    Im Endeffekt ist der Kunde der Hörende im Publikum der die Zeche zahlt. Zahlungen vom Publikum --> Veranstalter --> Band --> Technikfirma --> Techniker. Demnach erachte ich das Publikum als wichtiger als die Band, weil eine Band ohne Publikum keinen Auftritt machen wird (zumindest nicht auf Dauer).
    Ergo: FoH Tech wichtiger als Monitor-Tech.

    (Ich erwarte ein Zerpfücken meiner Aussagen:) )

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Seven
    • 24. April 2007 um 11:11

    Praxiserfahrung mit IEM:
    Ich habe bei "unserer Bühnenlautstärke (es ist eben RnR) nach einem Gig ein dezentes Pfeifen auf dem Ohr, wenn ich ohne Gehörschutz oder IEM spielen würde und dabei sind wir noch lange keine RICHTIG laute Band und ich verzichte auch auf Rimshots etc.
    Mit IEM hatte ich noch nie nach einem Konzert ein Problem mit meinen Ohren und das bei manchmal schon höheren Lautstärken.
    Mein Fazit: Auch ein lauteres IEM ist meist weniger laut als eine nicht übermäßig laute Bühne. Zumindest gibt mir mein Ohr währenddessen und danach diesen Eindruck.
    Bei den Sängern die in der Regel mit IEM und selten mal ohne arbeiten bekomme ich folgendes zu hören:
    IEM ist je nach Location und Mix nicht immer optimal aber zu 95% besser als konventionelles Monitoring. Einen Beleg, dass die Sänger mit IEM mehr Töne treffen als ohne kann ich zumindest bei uns durch konsequentes Mitschneiden von Gigs in den letzten Jahren durchaus belegen.
    Was grade bei Sängern wichtig ist: Sie müssen mit der Situation umgehen können. Ebenso wie man ein Gesangsmikro als Werkzeug auffassen sollte, muss man mit der geänderten Hörgewohnheit umgehen können. Am besten hört man sich immer mal wieder einen Mitschnitt an um seine Singerei zu beurteilen. Es stellt sich oft ein "Studioeffekt" ein: Der Sänger singt relativ leise und "brav". Vorteil: In der Regel macht die Stimme länger und besser mit. Nachteil: Es klingt dünner und emotionsloser.
    Das muss man eben kompensieren können und auch Vorteile und Nachteile abwägen.

    my 2 cents

  • Was ist der "ideale" Bühnenmonitor für Vocals?

    • Seven
    • 23. April 2007 um 21:47

    Denkt halt dran, was dir an Hörvermögen einmal weg ist, kommt nie wieder. Und hören zu können stellt einen großen Teil der Lebensqualität dar. (Finde ich zumindest)
    War der Martin LE12JB der relativ neue Wedge von Martin der aktiv wie passiv kann? Dann Kaufempfehlung. LE 350 und LE 400 find ich persönlich nicht SO toll.

    Edith sagt: Der neue ist der 1200er und den finde ich top.

  • Cabasse Saturn Foto

    • Seven
    • 23. April 2007 um 12:22

    Nee so is ja auch net.
    Aber grade das Schließen von Threads ist halt ne Sache, die aus meiner Sicht mehr Fingerspitzengefühl verdient hätte an manchen Stellen. Besonders wenns um unbekannte Produkte geht.
    Bei T-Amps etc sind wir uns ja denke ich alles einig, dass es Party PA ist.

    Im Zweifelsfall lieber mal n Thread offen lassen als einen zuviel schließen. Geht ja nix von kaputt...

  • Kombination Gate/Kompressor für Drum ?

    • Seven
    • 23. April 2007 um 12:19

    Gabs doch von BSS was nettes aus der Opal Serie DPR 944 oder so.
    Eine Zweikanal Gate/Comp Kombination

  • Cabasse Saturn Foto

    • Seven
    • 22. April 2007 um 23:32

    Immer dieses inflationäre voreilige Schließen von Beiträgen... :roll:

  • heute bei Deichmann

    • Seven
    • 21. April 2007 um 13:27

    Es gibt auch richtig gute MGVs.....

  • Bassist wie Abnehmen ?

    • Seven
    • 21. April 2007 um 03:47
    Zitat von "Guido Pigorsch"

    1. Ich spiele Bass seit 1980.
    2. Ich habe meinen Sound gefunden.
    3. Ich benutze die Klangregelung garnicht. ( fast NIE )

    Fett ( direkt vor der Box ) und auf distanz klar und definiert ohne höhen. Und man kann sehr gut hören welcher Ton gespielt wird. Ich bin Begleitbasser kein fuddler.

    Gekauft

  • Organisation des Sideracks

    • Seven
    • 20. April 2007 um 14:28

    Netter Kollege hat es auch von groß und schwer auf klein und leicht umgestellt:

    1 x FX Rack (4 HE)
    1 x Drive/EQ Rack (Controller & FoH EQ)
    1 x Dynamics Rack (4 HE Comps & Gates)

    Macht Sinn wenn man für Kofferjobs halt mal nur FX braucht oder das Dynamics Rack nochmal schnell aus dem Auto holt, weil das Ding vor Ort nicht den eigenen Ansprüchen genügt.

    Große Racks eben dann wenns auch in großen Autos gefahren wird und in der Regel mit großen (den gleichen) Tischen verwendet wird. Dann ist man mit Multipin auch schneller.

    Ansonsten finde ich sinnvoll aufgeteilte kleinere Racks auch sinnvoll. Ist aber denke ich Geschmackssache.

    10 HE Siderack ist halt schon wieder ne Nummer mit Rollen untendran (sollte zumindest).

  • Bassist wie Abnehmen ?

    • Seven
    • 19. April 2007 um 12:45

    Kommt drauf an:
    Mikro so gut wie nie
    DI zwischen Bass und Bassamp - Wenn kein Direct Out am Amp weil billig, oder weil mir am Amp sonst was nicht passt
    Symm XLR Out am Amp: Wenns funktioniert (geht desöfteren auch bei teuren Modellen NICHT problemlos)
    Oder eben DI Box hinter unsymmetrischen Direct Out vom Amp. Dann sehr gerne BSS oder Palmer.

    Am liebsten nehmen ich nur den Bass ab und schleife die DI Box in den Signalweg des Bassisten ein.

  • Soundcraft GB8-32 oder Series Two-32 ?

    • Seven
    • 19. April 2007 um 12:40

    Wie schon andernorts geäußert und hier schon von anderen erwähnt:
    Schlechte Erfahrung bezüglich Haptik, Übersprechen und Zuverlässigkeit bei Series Two

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • Seven
    • 18. April 2007 um 23:57

    Ich bin für Kartoffelsalat...mit Mayo natürlich.. *duck und weg*

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • Seven
    • 18. April 2007 um 16:02
    Zitat von "MRspeaker"

    Nächstes mal sag ich bescheid wenns was zum essen gibt.. :D

    Naja, letzten Samstag hatte ich nen klenen Kneipengig mit zwei Ska Bands und eine Speedmetall, da war mir die Bratwurst dann doch lieber. G**

    jaja.. ich Ruhrpottbanause... g*

    Und ich lese Ruhrpottbanane... :D

  • Controler für d&b B2 nachbau??? passendes topteil gesuch

    • Seven
    • 18. April 2007 um 10:08

    kluge entscheideung :wink:

  • K-Array

    • Seven
    • 18. April 2007 um 10:05

    Per PN von Ulf Trappmann:

    Zitat


    Hallo,

    ich habe hier noch keine Rechte, daher eben per PM System. Wenn es noch in die Diskussion passt, kannst du das hier ja mit einbringen.

    Du hast vor langer Zeit mal geschrieben:
    Zitat:
    Was meine die mit "measured with six units, relative to one"?


    Oftmals werden die einzelnen Elemente nur im Cluster gemessen und dann auf ein Element runter gerechnet. Vermutlich weil man so aussagekräftigere (linearere?) Ergebnisse erzielt. Ich halte das für fragwürdig, man müsste ja die gesamte Vektorsummierung rausrechnen. Mir fällt ad hoc aber auch nichts passendes ein, wie man auf eine entsprechende Distanz ein einzelnes Element vermessen kann.

    Beste Grüße

    Ulf

    Alles anzeigen
  • Pods auf der Bühne

    • Seven
    • 17. April 2007 um 10:56

    Wenn man live mit so Dingern arbeitet, sollte man diese auch über PA programmieren. Das hebt das Ergebnis deutlich an und als Techniker lässt man eben solange programmieren bis man am Pultkanal linear steht.

    Nachteile speziell bei Line 6 Pods: Dünne & schlechte Cleansounds. Und das Ding komprimiert halt ganz ordentlich was weg, auch ohne eingeschalteten Kompressor im Gerät.

  • PA-Welt im Wandel

    • Seven
    • 16. April 2007 um 15:12

    Es zeigt sich eben wie auch im Konsumgüterbereich eine immer größere Vielfalt und Informationsüberlastung seitens der Abnehmer. Man kann nicht alle Boxen, Pulte etc. kennen.
    Um das zu vereinfachen und in dem Wust durchzublicken schließen einige vom Vorliegen einiger Merkmale (verwendeter Treiber, Herstellungsland, Herstellungsmaterial des Gehäuses) auf andere Variablen (erreichbare Lautstärke, Ausgewogenheit des Frequnzgangs..).
    Das ist völlig gerechtfertigt für Leute die "nur" eine Meinung über Material sich bilden wollen. Wer ernsthaft den Kauf erwägt und dabei meist eine mehr oder weniger hohe Summe Geld ausgibt, der beschäftigt sich in der Regel intensiver mit den zur Wahl stehenden Produkten.
    Problematisch wirds eben dann wenn eine einfach gebildete Meinung (Plastikboxen aus China klingen nicht gut) einer fundierten Meinung (Ich habe mit eigenen Ohren eine gut klingende Plastikbox aus China gehört) aufeinander treffen.


    Ich denke, dass vermehrt preisgünstigere Material auf den Markt kommen wird. Die Qualität von Fernost Material wird selbstverständlich schneller steigen als die der westlichen Produkte, alleine weil aktuell noch mehr Raum nach oben hin frei ist. Die Thomann Amps vor 6-8 Jahren waren ein kleiner Meilenstein und ich denke diese aktuellen Amps werden wieder einen darstellen werden. Inwieweit diese wirklich in den professionellen Bereich halten werden wird sich zeigen. Wenn nicht mit dieser Generation, dann sicherlich mit der nächsten in 3-5 Jahren.

    my 2 cent

  • Erfahrungen mit TWAUDIO M8 und B15 / B30?

    • Seven
    • 15. April 2007 um 21:31
    Zitat von "f8274"

    Du hast Dich sicher verschrieben: 1 B15 wird über 1.000,- EUR liegen, und folglich 2 B15 über 2.000,- EUR, alles zzgl. MwSt. versteht sich. Das war zumindest die Aussage am TW-Audio Messestand.


    Laut meinem Kenntnisstand schon. Na gut warten wir es ab.

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