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  2. Seven

Beiträge von Seven

  • Behringer WING

    • Seven
    • 20. Oktober 2024 um 14:47
    Zitat von Jan

    Seit 2019 bis jetzt hatte ich vermehrt anfragen von Kollegen mit der Frage: „Du Jan, was hälst du denn von der neuen Wing? Sollte ich mir die kaufen und das M32,X32,y,x,z-Pult veräußern?“

    Grade die M32 Besitzer haben sich extrem schwer getan mit der Entscheidung und sind in meinem Umfeld zu 80% einfach beim M32 geblieben, weil Midas draufsteht.

    Was ich damit sagen will ist, die Leute verlassen sich oft auf die Empfehlung anderer Leute, statt sich damit mal selbst zu beschäftigen. Bzw selbst wenn sie es getan haben, sind sie unsicher.

    Wird sich nun mit dem vollständigen Portfolio und der schwarzen Version sicherlich ändern.

    Muss die Anekdote grade mal anbringen. Bin unterwegs mit Behringer Wing. Stagerack: DL32 und DL16. Freundlicher lokaler Lichttechniker der mir beim Kisten schubsen hilft bevor auch nur ein Ton aus der PA kam: "Na das kann ja heute nur gut klingen. Es sind ja Midas Preamps am Start. Besser gehts ja nicht." Das war eine ernst gemeinte Aussage.

    Ich hab den Bumms mit Marketing, Marken, Werbung etc. ja mal studiert. Potzblitz. Es funktioniert in der Praxis wirklich; manchmal.

    Wobei man durchaus auch die Frage stellen kann, ob das M32 bzw. die Verbindungen von Behringer Produkten zum Midas Markennamen der Marke Midas auch geschadet hat. Mich würde mal interessieren, ob das M32 das meistverkaufte Midas-Pult aller Zeiten ist (oder die Venice?) und wie viel Gewinn man mit diesen für Midas Verhältnisse günstigen Produkten gemacht hat.

  • Komplett auf Glas mischen 2024

    • Seven
    • 18. Oktober 2024 um 09:21

    Man kann Apple iOS Devices auch mit einer Mouse nutzen. Beispielsweise die Logitech MX Master Mouse kann zwischen drei unterschiedlichen Devices umschalten. Ich habe das grade mal getestet. Doof bei der MX Master Mouse ist leider, dass der Umschalter unten an der Mouse angebracht ist. Wenn ich es richtig sehe, kann die Logitech M720 Triathlon ebenfalls zwischen drei Devices switchen und der Umschalter ist seitlich angebracht.

    Mit Android Geräten habe ich keine Erfahrungen. Würde mich aber offen gesagt wundern, wenn das dort nicht auch ginge.

  • Behringer WING

    • Seven
    • 12. Oktober 2024 um 21:25
    Zitat von FAudio

    Ah danke.

    Funktioniert das auch bei Bussen?

    In den Bussen habe ich keinen Gate-Slot. In den Comp-Slot lässt sich aktuell kein Single D-Comp laden. Ich kann einen Triple D-Comp über den Insert einbinden, habe dann aber aktuell leider keine Sidechain-Option.

  • Fragen zu LV1 - Workflow, Setup, Hardware

    • Seven
    • 9. Oktober 2024 um 06:48

    Ich hatte seinerzeit X32 durch SQ6 ersetzt und beide im heimischen Proberaum an Studiomonitoren miteinander verglichen. Für meine Ohren klangen die beiden Pulte in diesem A/B-Vergleich hörbar unterschiedlich. Wobei das aus meiner Sicht auch Geschmackssache war und weniger besser/schlechter. Ob das X32 nun „wärmer“ oder „dumpfer“ und das SQ nun „transparenter“ oder „dünner“ Klang? Wähle über die Wortwahl Deinen Favoriten. Ob das nun (auch) an 48 kHz vs. 96 kHz lag? Keine Ahnung. Der Unterschied war auch nicht so groß, dass er für mich eine wesentliche Rolle gespielt hätte.

  • Geräteausfall - wie oft passiert es wirklich?

    • Seven
    • 4. Oktober 2024 um 09:47

    Ausfälle:

    - Altair Endstufe MF 24 beim Soundcheck ausgestiegen. Ursache weiß ich nicht mehr. Konnte bis zur Show fp6400 als Ersatz bekommen. War dann auch schöner ;)

    - Midas Legend 3000 Netzteil während der Show abgeraucht. Zum Glück Havarie-Netzteil am Start gehabt.

    - Crest CA 12 während der Show abgeraucht. Show wurde dann mit einer CA12 auf 2 Ohm gefahren. Ging auch irgendwie.

    - Behringer DDX 3216 Netzteil beim Soundcheck abgeraucht. Konnte bis zur Show Midas Venice als Ersatz bekommen.

    - Dynacord Madras Sub. Auf der Bühne Blumenvasen. Vor Bühne Subs. Blumenvase sehr ungünstig umgefallen. Sub ausgestiegen. Show mit 3/4 Subs zu Ende gefahren. Tags darauf im Lager und später lief der Sub wieder ohne Probleme.

    - Sennheiser G3 IEM-Strecke. Ursache weiß ich nicht mehr. Konnte mit hardwired Lösung aus meinem Toolcase aushelfen.


    Ausfälle hatte ich als durchaus ein paar in den letzten 25 Jahren. Wenn man bedenkt, dass ich im Vergleich zu vielen hier gar nicht so viele Shows auf dem Buckel habe, sind es irgendwie doch nicht so wenige. Zum Glück alles keine Show-Stopper. Aber zum Teil auch Glück, dass bei Bedarf immer rechtzeitig Ersatz herangekarrt worden konnte.

  • was ist ein guter Monitorsound?

    • Seven
    • 17. September 2024 um 14:47

    Die in meiner Erfahrung mit dem Monitorsound zufriedensten Musiker sind die, die sich mit eigenem Mischpult selbst ihren Mix bauen KÖNNEN, wissen was sie WOLLEN und es dann einfach MACHEN. Ergibt für mich auch Sinn, denn ich kann am Fader selbst viel genauer schieben als wenn ich jemandem anderes sage, was er denn schieben soll.

    Auf der anderen Seite sind Musiker, die sich selbst einen Mix erstellen müssen, das aber fachlich-technisch nicht können, einem hohen Risiko eines schlechten Monitorsounds ausgesetzt. Die sind dann aber auch meist nicht in der Lage, ihre Wünsche so in Worte zu fassen, dass man einen wunschgemäßen Mix bauen kann. Hier hilft dann natürlich die Erfahrung des Technikers weiter, der erstmal einen guten Basismix bereitstellt.

  • was ist ein guter Monitorsound?

    • Seven
    • 16. September 2024 um 14:10

    Ich habe bei meiner aktuellen Truppe den "n-1 IEM-Ansatz" vom Vorgänger übernommen: Jeder Musiker bekommt einen Post-Fader-FOH-Mix ohne sein Instrument und seine Stimme. Die mischt sich jeder über jeweils ein kleines Mischpult selbst dazu.

    Einige Musiker bekommen am Ende weitgehend den 1:1 FOH-Mix ohne sich selbst geliefert. Andere haben dann doch ein paar Abweichungen vom FOH-Mix. Nicht aufs Ohr kommen Delays und Pitch-Effekte, Reverbs nehme ich gegenüber dem FOH Mix deutlich runter. (--> Kontrolle über Timing und Intonation)

    Die Kontrolle über die die eigene Dynamik bleibt, weil jeder sich vollkommen unkomprimiert aufs Ohr bekommt. (---> Kontrolle über eigene Dynamik)

    Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich Gitarristen/Keyboarder bei handelsüblicher Pop/Rock Musik bei Soli nicht so viel lauter gegenüber dem Standardsound aufs Ohr geben können, wie ich für den FOH-Mix bräuchte, damit ich keinen Fader anpacken müsste.

    Ich bin offen gesagt überrascht, wie gut das Ganze funktioniert und wir auch bei knappen Change-Over-Zeiten mit dem IEM-Mix vom FOH für alle klarkommen.

  • was ist ein guter Monitorsound?

    • Seven
    • 12. September 2024 um 06:37
    Zitat von FF

    Das verstehst du vielleicht auch nur dann, wenn du selbst Erfahrungen damit gemacht hast, mit einem Instrument auf der Bühne zu stehen.

    Ich stehe länger als Musiker auf der Bühne (und immer noch) als ich hinter dem Pult stehe.

  • was ist ein guter Monitorsound?

    • Seven
    • 11. September 2024 um 22:51

    Dank SAC konnte ich mich ja schon vor vielen Jahren mit Notebook neben Musiker auf die Bühne stellen und solange drehen bis es gepasst hat und das mit kurzer Leitung zum jeweiligen Musiker.

    Dabei habe ich durchaus interessante Erfahrungen gemacht. Was manche unter „Ich höre mich selbst nicht.“ verstehen blieb mir manchmal ein Rätsel. Und einen meinen Ohren nach guten Sound an der Hörposition hat mancher Musiker als „viel zu viel davon und viel zu wenig davon“ bemängelt. Ich muss zugeben, dass dies aber auch nicht die ambitioniertesten Musiker waren und manches Musikerohr zu den Zeitpunkt schon 30 Jahre konventionelles Monitoring hinter sich hatte.

    Will sagen: Es ist immer sehr subjektiv.

  • was ist ein guter Monitorsound?

    • Seven
    • 11. September 2024 um 06:46

    Die Bands ohne eigenes IEM Setup sind in meiner Wahrnehmung immer seltener geworden. Letztlich ist es hier imho genauso wie bei jedem Mix: Das Ergebnis ist die Summe vieler Teile. Ich habe eine Band, wo der Gitarrist jeden zweiten Gig ein neues Setup spielt. Schön für seine künstlerische Freiheit, schade für den konsistenten IEM Sound seiner Kollegen. Habe ich jeden Gig andere Mikrofone? Habe ich Musiker, die ihre Wünsche auch klar artikulieren können? Oder habe ich gar Musiker, die in der Lage sind, sich selbst mit tablet einen Mix zu bauen? Kann ich Stereo IEM fahren oder ist es nur Mono? Hat ein Musiker beide Hörer im Ohr oder nur einen? Hat die Band gleiche IEM Hörer oder unterschiedliche?

    Ich finde es bei allen Parametern schwierig einen allgemeingültigen Ansatz zu empfehlen.

    Letztlich habe ich vom FOH aus meist dann Lob für den Monitorsound (egal ob 2004 oder 2024) bekommen wenn ich Zeit hatte. Früher eher Zeit, um die Wedges richtig zu positionieren und dann via TerzbandEQ laut genug zu bekommen. Heute eher Zeit, um vorher Presets im Sinne von IEM-Bussen zu bauen und diese vor Ort mit ausreichend Soundcheckzeit anzupassen. Aber grade bei mir unbekannten Bands und kurzen Zeitfenstern habe ich mich öfter schwer getan.

    Ansonsten sollte man halt die Musiker „lesen“ können. Passt die Intonation nicht? Nimmt jemand dauernd wieder IeM Hörer raus?

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • Seven
    • 27. August 2024 um 08:43

    Einfrieren hatte ich mit SQ6 zweimal als die Aufnahme auf USB vollgelaufen war.

  • Line Array statt Point Source

    • Seven
    • 22. Juli 2024 um 14:12

    Äpfel und Birnen vergleichen funktioniert doch eher selten mit einem zufriedenstellenden Ergebnis.

    4 kleinere Line Array Elemente pro Seite (≠ Line Array System), die nicht korrekt (mit dem entsprechenden Aufwand) aufgebaut werden, dürften einem potenten horngeladenen Top pro Seite unterlegen sein. Baut man die 4 Elemente sinnhaft zusammen, wäre ich mich ob des Ergebnisses schon nicht mehr so sicher. Wenn meine Location nach einem horizonal eng abstrahlenden System schreit, ich aber 4 Line Array Elemente mit 100° Abstrahlwinkel verwende, liegt auch hier der Fehler weniger am System, als am Personal. Das man bei einem Top pro Seite weniger potenzielle Fehlerquellen als bei 4 Line Array Elementen hat dürfte auch klar sein. Noch öfter (Gnade der frühen Geburt) als falsch aufgebaute Line Array Elemente habe ich aberfalsch gestackte Horn-Systeme erlebt.

    Dass gewinnorientiert arbeitende Veranstaltungstechnikunternehmen, die kein passendes Material im Lager haben versuchen, den Job mit dem verfügbaren Material trotzdem zu bekommen, kann ich auch nachvollziehen. Auch hier ist das Problem aber nicht das Material, sondern der Mensch, der in dem Moment (bewusst) falsch plant.

    Wenn ich keine Aufträge habe, die mir 16 Riegel Kara/Y refinanzieren, muss ich mir eben HT16 oder T24 oder sonstwas ins Lager stellen. Das kann ich dann am Ende auch günstiger anbieten als der Kollege mit Kara. Problematisch sind dann Kunden, die sich weder mit Äpfeln, noch mit Birnen auskennen und einfach das günstigere Angebot annehmen.

    Lange vor das XSL rauskam hätte ich mir eine T36 von TW Audio (mit der Bestückung der Vera 36) gewünscht als Point Source.

  • Interessantes auf Youtube

    • Seven
    • 9. Juli 2024 um 23:02

    Ist zwar Studio, aber dem Herrn beim Mischen über die Schulter zu schauen ist auch nice:

    Daniel Duskin
    Mixing on an Analog Console isn't a lost art, it's right here! International Mix Engineer, Daniel Duskin, has over two decades of experience working with…
    www.youtube.com

    Ist zwar ein Drum-Roadie, aber für einen Blick hinter die Kulissen auch für nicht Trommler nett anzuschauen:

    Matt Horn
    I like to make chill drum videos for drum nerds.
    www.youtube.com

    Schaue ich auch ab und an. Teilweise ganze Shows in seinem kleinen Club. Teilweise auch mal was anderes: https://www.youtube.com/@chrishammillaudio

  • Interessantes auf Youtube

    • Seven
    • 9. Juli 2024 um 21:43

    Ich schaue aktuell gerne auch James Hill auf seinem Channel: https://www.youtube.com/@RattlinBonesClub

  • Verineart und verkempert ...

    • Seven
    • 8. Juli 2024 um 23:05

    Ich kenne Kemper in gut klingend durchaus. Die entsprechenden Saitenhelden programmieren aber auch über PA, bitten ihre Techniker um Feedback und setzen das Feedback auch um. Die haben oft auch teure Edel Amps, die nochmal 2 oder auch 10% besser klingen. Aber am Ende wirds in der Regel oft der Kemper der ins Kfz geladen wird.

  • Behringer WING

    • Seven
    • 8. Juli 2024 um 22:51
    Zitat von zegi

    Wenn ich im Editor eine Show speichere und darin "Snap"s speichere, kann ich mit "GO" die Show fahren.

    Ist mir bei einem Snap ein Fehler unterlaufen, kann ich entweder den ganzen Snap updaten, oder auch nur einen Aspekt. Als Beispiel habe ich in einer Dummyshow mal einen EQ nachträglich verändert.

    Aber wenn ich z.B. nach dem Programmieren einer grösseren, komplexen Show merke, dass ich auf dem Kanal XY etwas vergessen habe, was ich nachträglich gerne in jedem SNAP haben möchte, konnte ich das nur tun, indem ich jeden einzelnen Snap auswähle und dort "Partial Update" wähle, um die Änderung zu speichern. Hat man aber z.B. 100+ Snaps, kann das durchaus zeitintensiv und fehleranfällig sein. Gibt es eine Möglichkeit, das Update global auf alle Snaps zu übertragen?


    Und was ist der praktische Unterschied zwischen Snap und Snip?

    Ich würde hier Snap als (meist vollständiges) Abbild aller Mischpulteinstellungen verstehen. Wobei man - wie Guma schrieb - durchaus selektiv speichern und selektiv laden kann.

    Snip würde ich hier eher als Makros verstehen: Ich drücke auf Record und führe einige Änderungen durch (Panning Gitarren breiter, mehr FX auf Akustikgitarre und Lead Vocals #2 lauter). Die konkreten Änderungen kann ich dann recallen.

    Ich weiß nicht, ob es Dir bei Deinem Szenario hilft aber ich kann mal kurz beschreiben, wie ich mit Snapshots und Shows auf der Wing arbeite.

    Ich habe zunächst einen "Haupt-Snapshot", in dessen Scop alle Parametern selektiert sind.

    Pro Song habe ich dann Snapshots die folgende Parameter umfassen:

    • alle DCA,
    • alle Busse mit FX,
    • alle Busse die ich als Gruppe nutze,
    • Main 1-4 (die ich als Gruppen nutze).

    Für all dies speichere ich allerdings nur die Faderpositionen. Weiter speichere ich in den Song-Snapshots noch die üblichen Effektengines (Reverbs, Delays) für Vocals und Instrumente.

    Meine Ausgangsposition ist erstmal "Alle DCA und Gruppen auf 0 db".

    Songindividuell sind das dann hier mal 2 dB weniger auf der Keyboards-DCA, dort 3 dB mehr auf dem Drums-Reverb und 3 dB mehr für den Musiker der Lead Vocals singt.

    Dazu habe ich noch weitere Snapshots, die ich an einzelne Songs in der Show verlinke (so dass diese ebenfalls recalled werden). Hier speichere ich eigentlich nur Panorama von Gitarren und Stimmen ab.

    Änderungen beispielsweise am Threshhold des Gates von Tom1 kann ich gar nicht im Song-Snapshot speichern, da dieser Parameter gar nicht im Scope ist. Brauche ich den Bass generell in allen Snapshots lauter, ziehe ich den Kanal (und natürlich nicht die Bass-DCA) hoch. Gespeichert wird das Ganze dann im "Haupt-Snapshot".

    Wenn ich natürlich für alle Songs Snare-Reverb ändern möchte, muss ich bei diesem Setting trotzdem in alle Song-Snapsshots rein. Ich bin mit bislang mit dieser Herangehensweise ganz gut gefahren. Höllisch aufpassen muss man natürlich trotzdem. Wenn man in einem Song-Snapshot aus Versehen den Scope falsch setzt...

  • I don't need that, 2.0

    • Seven
    • 7. Juli 2024 um 20:24

    Ich halte es so: Wenn ich irgendwo einen richtig guten Sound höre, gebe ich das dem Kollegen am FOH zu verstehen. Ich spare mir allerdings zu erwähnen, dass ich sowas auch mache. Falls irgendwie ein Dialog entstehen sollte, erwähne ich das dann schon.

    Ungefragt einen Kollegen direkt kritisieren würde ich nicht machen.

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Seven
    • 27. Juni 2024 um 07:46
    Zitat von karel noon

    Mich hat diese Aussage ja schon immer fasziniert, ab wann ist ein Pult oder ein System eigentlich „amtlich“?

    Nach Beschlagnahmung von Amts wegen?

    Nach X Anzahl Tourneen?

    Nach x Anzahl verkaufter Einheiten?

    Müssen die Musiker die darüber gemischt werden ein gewisses Alter, eine bestimmte Zahl an Grammys oder goldener Schallplatten haben?

    Alles anzeigen

    Amtlich bedeutet in dem Kontext für mich „in der Breite bei den meisten anerkannt und daher auch an vielen Stellen verfügbar.“

    Das wäre für mich in meiner „Range“ und in meiner Region bzw. auch in angrenzenden Bundesländern in den letzten wohl 10 Jahren Yamaha CL. In Verbindung mit ansonsten amtlichen Material (Neumann&Shure Axient auf der einen und d&b und L Acoustics auf der anderen Seite der Signalkette) stand bei mir in 80-90% der Fälle CL.

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Seven
    • 25. Juni 2024 um 12:14
    Zitat von audiobo

    Wenn du in die Richtung (sanftes Mixbus-Shaping mit Feelgood-Knöppen) gehen möchtest könntest du auch einfach mal so was wie den SSL Fusion ausprobieren - nur beim Kompressor müsstest du Abstriche machen, aber ich bin mir ziemlich sicher dein Pult kann das gut genug ;)

    "Mixbus-Shaping und Feelgood-Knöppe" trifft den Nagel für mich so ziemlich auf den Kopf.

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Seven
    • 24. Juni 2024 um 20:33

    Ich hätte vor meinem inneren Auge einen Rahmen mit:

    - EQ (zB SSL UltraViolet)

    - Compressor (zB SSL Bus Compressor)

    - und zwei Neve 542

    und würde diese Kette in den Master Insert hängen. Da wären mir die paar ms Latenz egal. Aber der Preis von gut 3.500 Euro hat in Anbetracht des Nutzens eben doch eine gewisse abschreckende Wirkung.

    Grüße

    7

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