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  2. microsound.de

Beiträge von microsound.de

  • unendliche lautstärke?!?!

    • microsound.de
    • 21. August 2003 um 08:52

    Wenn ich beliebig viele Boxen staple, komme ich im Grenzfall zum Flächenstrahler, und da ist der Schalldruck unabhängig von der Entfernung konstant.
    Ist rein physikalisch so und bedeutet einfach, dass ich das Bild von einzelnen, gestapelten Systemen nicht mehr anwenden kann.

    Ähnlich ist es ja mit den Line-Array, wo ich (im Prinzip beliebig viele) Systeme in einer Linie anordne und damit ein anderes Abstrahlverhalten erreiche (3db Abfall pro Entfernungsverdoppelung).

  • Ich habe da jetzt echt mal ne Frage

    • microsound.de
    • 20. August 2003 um 15:14

    martin:

    bitte mein Posting nicht persönlich nehmen, weder positiv noch negativ. Ich akzeptiere die Meinung eines jeden, egal ob er sich fachlich kompetent erweist oder nicht.

    Ich wollte die Diskussion etwas anreichern, weil ich denke, dass wir gegenseitig mehr Verständnis für unsere jeweilige Situation haben sollten.

    Und das Forum ist für mich dazu da, dass wir alle was lernen und uns weiterentwickeln können.

    Viele Grüsse

    Claus

  • Ich habe da jetzt echt mal ne Frage

    • microsound.de
    • 20. August 2003 um 13:47

    Die Diskussion ist richtig nett ...

    Ich will noch ein Bisschen Öl ins Feuer giessen.

    Man muss klar unterscheiden zwischen Regeln, die für jeden gelten (Rigging, Strom etc.) und eingehalten werden müssen, und den Marktgesetzen, denen man sich stellen muss, um bestehen zu können.

    Wenn hier gesagt wird, dass die Kleinen mit ihren Preisen die Grossen kaputt machen, so habe ich auch genügend Fälle, wo es genau andersrum ist. Beispiel: ein grosser Verleiher stellt für eine 500 Mann-Veranstaltung ein Pult hin, das mehr gekostet hat als mein gesamtes Equipment (500 Personen kann ich auch machen). Das sind für den dann Eda-Kosten, weil das Pult gerade nirgendwo anderweitig gebraucht wird.

    Und zum Sound:
    Ich sage klipp und klar, wenn ein Verleiher nicht in der Lage ist, sein einziges Produkt, nämlich Sound zu machen, entsprechend zu verkaufen, dann braucht er sich nicht wundern, wenn er keine grünen Zweig kommt.

    Und komm mir niemand mit den Ausreden, ich hatte keine Zeit! Wenn man nicht weiss, wie der Veranstaltungsort aussieht, dann kann man sich das ja mal vorher ansehen, wenn die nächste Veranstaltung schon wieder kurz danach ist, dann muss man wissen, was man sich zumuten kann.. Es ist halt die Kunst eines Unternehmers, die Prioritäten richtig zu setzen und die Balance aus Materialeinsatz, fremdem und persönlichem Aufwand so zu finden, dass am Ende was übrig bleibt.

    Ich finde es mittlerweile schizofren, wenn hier über Preise gejammert wird, gleichzeitig aber der liebe Herr Ohringer verdammt wird, weil er so Billig-Kram macht oder weil man bei Thomann ‚ne Box für nen Appel und `n Ei kaufen kann.

    Dieses wehleidige Rumgejammere „die anderen sind böse, die machen mich kaputt“ gibt es nur in Deutschland, die Amis sind da nicht so empfindlich..

  • Problem mit Lexicon MPX-1

    • microsound.de
    • 19. August 2003 um 13:04

    Ich kenn das MPX-1 nicht, aber kann es sein, dass der Stereo-Return im Pult zu Mono zusammengefasst wird? Ich hatte das mal bei einem Hallgerät, und das klang dann ziemlich nach Phasing, weil die Hall-Anteile Rechts und Links unterschiedlich verzögert ausgespuckt werden.
    Ist einfach so ne Idee ...

  • Fremdmischer und Clipping

    • microsound.de
    • 19. August 2003 um 09:36

    PA-Peter:

    na endlich mal einer, der sich outet!

    Ich geb zu, ich weiss im Moment nicht, ob die 103dB mit A-Gewichtung oder ohne gemessen waren, die A-Kurve hat ja locker mal 30dB Dämpfung bei 50Hz, das könnte dann völlig andere Ergebnisse geben.

  • 10er Top

    • microsound.de
    • 18. August 2003 um 13:05

    Wie heisst es so schöm: wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

    http://www.jblpro.com/ae/pdf/spec_shts/AM6340_64.pdf

    Preis bei ca. 6.000 Euronen, aber immerhin pro Box, nicht pro Lautsprecher.

  • 10er Top

    • microsound.de
    • 18. August 2003 um 13:05

    Wie heisst es so schöm: wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

    http://www.jblpro.com/ae/pdf/spec_shts/AM6340_64.pdf

    Preis bei ca. 6.000 Euronen, aber immerhin pro Box, nicht pro Lautsprecher.

  • JBL MP 412

    • microsound.de
    • 15. August 2003 um 08:02

    Zitat:
    Kann jemand noch etwas zu dem verwendeten Hochtöner sagen?

    Ich weiss nicht recht, was Du da meinst.
    Bei Einsatz als Monitor sind die höhen OK, präsent und doch unaufdringlich. Ich fahre je 2 Mpro412 mit einer QSC PLX 3002 auf einem Kanal (also 900W für zwei Boxen) und habe keine Bedenken, dass mir die Hochtöner dabei um die Ohren fliegen könnten.

    Claus

  • Fremdmischer und Clipping

    • microsound.de
    • 14. August 2003 um 15:16

    Zitat:

    110dB am FOH - *kopfschüttel*
    Halte ich eher für Körperverletzung als ein gutes Konzert.

    Mal ehrlich, welche Pegel fahrt ihr am FOH?
    Bei mir sind es so 103dB, das finde ich ganz OK.

    Grüsse
    Claus

  • JBL MP 412

    • microsound.de
    • 14. August 2003 um 15:09

    Setze die Boxen als Monitore ein. Sehr gutes Feedback-Verhalten wegen des ausgeglichenen Frequenzganges. Verträgt schon mal ne Bass-Gitarre, bringt aber nicht wirklich Bass.

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • microsound.de
    • 24. Juli 2003 um 18:35

    Zitst UXL 10SB:
    "Eine Darstellung in Perioden halte ich für unpraktisch, da sie psychoakustisch schwer interpretierbar ist."

    Das ist ganau falsch! Das Ohr braucht ebenfalls mindestens eine halbe Schwingung, um zu erkennen, was das für ein Ton ist. Also um 50Hz erkennen zu können, brauche ich auch im besten Fall mindestens 10ms, wenns tiefer geht entsprechend mehr. Da hat das GD meiner Meinung nach keine Bedeutung. Schlimmer sind die Nachschwinger, die mehrere Schwingungen lang sein können.

    Wenn man einen digitalen Controller hat, kann man ja die Tops um 10ms später laufen lassen, dann passt das wieder zusammen.

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • microsound.de
    • 24. Juli 2003 um 18:35

    Zitst UXL 10SB:
    "Eine Darstellung in Perioden halte ich für unpraktisch, da sie psychoakustisch schwer interpretierbar ist."

    Das ist ganau falsch! Das Ohr braucht ebenfalls mindestens eine halbe Schwingung, um zu erkennen, was das für ein Ton ist. Also um 50Hz erkennen zu können, brauche ich auch im besten Fall mindestens 10ms, wenns tiefer geht entsprechend mehr. Da hat das GD meiner Meinung nach keine Bedeutung. Schlimmer sind die Nachschwinger, die mehrere Schwingungen lang sein können.

    Wenn man einen digitalen Controller hat, kann man ja die Tops um 10ms später laufen lassen, dann passt das wieder zusammen.

  • KS Solo System

    • microsound.de
    • 21. Juli 2003 um 10:27

    Diese Jammerei ist schon irgendwie wiedersprüchlich, alles ist zu teuer, aber Ohringer oder Thomann ist auch nicht OK, das ist zu billig (billig oder preiswert?).

    Claus

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • microsound.de
    • 20. Juli 2003 um 12:13

    Hallo zusammen,

    es wäre schön, wenn jemand mal was messen könnte, denn es ist nicht immer einfach, Theorie und Praxis zusammen zu bringen.
    Die Näherungen, die bei den theoretischen Ansätzen gemacht werden, sind nicht immer praxisgerecht, da muss man höllisch aufpassen.

    Ein schönes Beispiel, wo es gut zusammen passt, sind die Line-Arrays (nur 3db pro Abstands-Verdoppelung). Ich finde es schon beeindruckend, mit wie wenig Material im Verhältnis zum Ergebnis da gearbeitet werden kann. Leider ist dieser Ansatz für VAs mit 1000 und weniger Personen etwas oversized, da muss nach anderen Lösungen gesucht werden.

    Viele Grüsse

    Claus

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • microsound.de
    • 19. Juli 2003 um 17:33

    Hallo Sound-Klinik,

    es ist klar, das wir hier nur über das Fernfeld reden, im Nahfeld-Bereich ist alles viel komplizierter, da bin ich auch im Moment zu weit weg, um was vernünftiges sagen zu können.
    Zurück zur Ausgangsfrage von tthorsten will ich festhalten, dass in einer guten Näherung die Lautstärke einer Kombination von mehreren Lautsprechern gleichen Durchmessers durch aufaddieren der strahlenden Fläche berechnet werden kann (klar, alles phasenmässig richtig angeschlossen, und die Speaker nahe beeinander). Wenn man da tiefer einsteigen will, wird es theoretisch ziemlich aufwändig.

    Viele Grüsse

    Claus

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • microsound.de
    • 18. Juli 2003 um 17:41

    Jetzt muss ich doch mal meine alten Physik-Bücher rauskramen:
    Morse and Ingard, Theoretical Acoustic, 1968
    Kapitel 7, Radiation of Sound:
    Im Fernfeld ist die abgestrahlte Energie einer ebenen HARTEN Fläche für Wellenlängen gross gegen den Membran-Radius (tiefe Frequenzen)proportional zu
    ( a*a * a*a / r*r ), wobei a der Radius der Fläche ist und r der Abstand zur Schallquelle.
    Also proportional zur quadratischen Fläche und - wie allgemein bekannt - umgekehrt proportional zum quadratischen Abstand.
    Also 6dB weniger bei doppeltem Abstand und 6dB mehr bei doppelter Fläche.
    Wir reden hier von einer HARTEN Fläche, d.h. die Oberfläche schwingt völlig in Phase.

    zum Zitat:
    ... ich finde es witzig, daß keiner (der vielen Techniker) den Knoten im Gedankengang erkennt (doppelte elektrische Leistung ergibt vierfache akustische Leistung ?).
    Antwort:
    Ich kriege 3dB geschenkt, weil sich bei doppelter Fläche der Wirkungsgrad (also die Fähigkeit, Schall abzustrahlen) verbessert! Das ist kein Wiederspruch zum Energieerhaltungssatz, sondern heisst nur, dass weniger Wärme und mehr Schall erzeugt wird.

    Gruss Claus

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • microsound.de
    • 18. Juli 2003 um 13:06

    Shit, die Tabelle sah in der Vorschau besser aus ...
    Ich hoffe, sie ist trotzdem lesbar.
    Oben Sd (Fläche) des Treibers in cm*cm
    Dann Bezeichnung 10Zoll, 12Zoll etc.
    erste Spalte Anzahl der Treiber,
    dann dB-Angabe mit 2 Nachkommastellen.

    Sorry,

    Claus

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • microsound.de
    • 18. Juli 2003 um 12:33

    JF:
    wunderbar erklärt, kurz und klar. Einfach reine Akustik, da brauche ich keinen "Verstärker" als Erklärungsmodell dazu.
    Sound-Klinik
    Die übliche Erklärung mit Verstärker lautet:
    ein 12" mit 100W macht x Milimeter Hub und erzeugt damit y dB SPL.
    zwei 12" mit 100W machen 3dB mehr wegen 200W und 3dB mehr wegen doppelter Membranfläche, also doppeltes Volumen wegen doppelter Fläche bei x Milimeter Hub.

    Ich habe dazu mal eine kleine Tabelle mit einem Vergleich des SPLs der gängigsten Lautsprecher-Grössen, ein 10" auf 0dB normiert. Man sieht z.B., dass 4 10" (+12dB) einem 18" (+12dB) entsprechen

    Sd 310 530 880 1240
    Anzahl 10" 12" 15" 18"

    1 0,00 4,64 9,03 12,00
    2 6,00 10,64 15,03 18,00
    3 9,51 14,15 18,54 21,51
    4 12,00 16,64 21,03 24,00
    5 13,93 18,57 22,96 25,93
    6 15,51 20,15 24,54 27,51
    7 16,84 21,49 25,88 28,84
    8 18,00 22,64 27,03 30,00


    Gruss Claus

  • Kabelpflege

    • microsound.de
    • 15. Juli 2003 um 20:43

    Das ist doch genau das Thema:
    Keine Zeit zum Kabel putzen, aber mit versfften Kabeln zum nächsten Gig macht wenig Spass und hinterlässt auch noch einen schlechten Eindruck.

  • Nicht die Technik alleine macht die Musik – Anregu

    • microsound.de
    • 15. Juli 2003 um 11:16

    Es ist richtig, dass es bei Cover nicht wie von CD klingen muss, aber wenn es gut gemischt ist, kann es BESSER klingen als von der CD!.
    Die technischen Möglichkeiten (Effekte, Compressoren) sind praktisch wie im Studio, aber Live kommt dazu, dass ich eine weitaus grössere Lautstärke fahre als zu Hause beim abhören der CD.
    Um schon allein damit geht das Ganze gewaltig in die Beine!
    Und wenn der Mix dann auch noch ausgewogen ist (ALLE Instrumente zu zu hören bzw. zu erkennen (ist nicht immer das selbe), dann lauschen die Leute nicht verzückt, sondern dann ist echt Party!

    Claus

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