nein, hörner sind nun wirklich keine neue erfindung.
aber Danley geht damit trotzdem neue wege, ich finde schon dass dies durchaus erwähnenswert ist.
Find ich auch, Das Unity Prinzip (also Alles aus einem gemeinsamen Horn) hat schon was. Koax hat mir schon immer gefallen und 2015 auf der Messe haben mich nur 2 Systeme beeindruckt (Danley und Coda). Lambda scheint auch etwas in der Art (zumindest etwas weiter oben im Frequenzspektrum) im großen System zu verbauen. Trotz leichter Ähnlichkeiten zu F1 doch was ganz Anderes
Beiträge von klangbad
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Für verschiedene 2 Weg aktiv Sachhen. Die 4 Kanal für kleines Besteck (8"1" + 1-2 12" Bässe). Größere Sachen dann 4 Kanal( 2 Kanäle für Tops, 2 Kanäle DJ Monitoring) und 2 Kanal bis 3 Bässe pro Kanal. Die 4 Kanal auch gelegentlich als Bühnenmonitoring. Recht flexibel (es braucht halt Systeme die ohne EQ und Delay auch funktionieren
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Bin halt auch sehr unprofessionell, d.h. ich verbringe deutlich mehr Zeit mit Hören zu Hause als auf Baustellen. Und teile meine Erfahrungen mit denen , die für solchen Unfug keine Zeit haben, weil sie arbeiten

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Standardware meine ich halt die üblichen 8" 1" ....ok BMS Coax hat auch nicht jeder im Programm.
Ich habe unzählige Stunden mit vergleichen von Lautsprechern, Endstufen,... verbracht. Ich weis auch wie ein modernes Endstufenmodul klingt, kann eine Digitalweiche non einer Analogen unterscheiden. Ich finde Lambda hat schon gute Entwicklungsarbeit geleistet -
Hab die Diskussion nur kurz überflogen, daher mein Post nicht unbedingt zum aktuellen Stand sondern auch zum Anfang zurück:
1. Den Jungs von Lambda trau ich absolut professionelle Entwicklung zu
2. Bis auf das DH18 gabs eher durchschnittliche jedoch durchentwickelte Standardware (allerdings auf sehr hohem Niveau)
3. Das DH 18 habe ich gehört (hab auf mein Alter doch schon einiges hinter mir) und hab nicht mehr darüber diskutiert (breites Grinsen sowohl klanglich als auch pegelmäßig). Das vielbeworbene 15er Dingens fand ich dagegen naja (ok geht tief für die Größe, Pegel passt auch, aber sonst...)
4. Das neue Teil scheint ja laut Beschreibung eher ein Unity Horn zu sein (also nix mit F1 zu vergleichen). Die Danley Anlage (gehört auf der PLS) hat sich für mich deutlich vom Durchschnitt und dem Grümpel abgesetzt (abgesehen von eigenartiger Amyabstimmung). D.h. ich trau dem Ding ein sehr hohes Klangpotential zu (Sichwort leichte reaktive Antriebe im gemeinsamen Coaxhorn, das klingt für mich schon nach möglicher Perfektion, wenn gut ausgeführt).
5. Klanglicher Schwachpunkt (ok da wirds dann schon speziell) sind für mich die nur durchschnittlich klingenden eingebauten Endstufen. Ich hoffe das Ding läuft auch mit externen Endstufen...
6. Liebe F1 Kritiker, ich kann euch sehr gut verstehen (weil ich das Zeugs selber verwende). Klingt irgendwie immer etwas komisch und kaputt, EQ hilft oft auch nix, weil die Frequenzbereiche zwar da sind, aber seltsam klingen. Eine relativ schwere Pappe bei 5kHZ-hmmmm.) Dennoch liebe ich sie, weil sie einfach Spaß machen, selbst Edelboxen wie d&B und Ribbon Driver als Langweiler entlarven und Stimmen über Breitbänder einfach etwas haben, das sonst nicht zu erreichen ist)
Fazit: ich wünsche mir das Zeugs zu hören, wünsche mir dann ein downscaling für kleinere Sachen und....P.S.Zur TH Diskussion: hab mal versucht ein TH von Danley grob nachzubauen, da theoretisch der ideale Bass für mich. Ergebnis war ernüchternd (vielleicht hab ich auch was übersehen) und ich lebe weiter glücklich mit EAW Hörnern bis ....
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Experiment ist es immer. Der 18s war mal eine Empfehlung bzgl. Membranstabilität von einem Entwickler, der ein ähnliches Horn für eine deutsche Firma kreiert hat. Und sie funktionieren. Stabilität ist extrem wichtig. Die Originalpappen sind idR auch alle schnell hin und teuer. Müssen extrem viel aushalten und werden heutzutage auch gerne thermisch überfahren. Langzeiterfahrungen hab ich allerdings noch keine. Pappen regelmäßig tauschen und den Klang geniessen....
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Für die PAler: Lexa klingt eher nach Line Array. Manch andere Endstufe eher nach Horn PA. Und ja, es gibt klangliche Unterschiede!
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Die Dinger funktionieren schon (trotz 1HE) und an der Bedienung (an den kleinen Knöpfchen sollte im Betrieb sowieso nicht rumgefummelt werden, lassen sich auch sperren).Klanglich halt sehr Hifi like.Wer Druck braucht wird mit Anderen glücklicher. Z.B. Vgl. mit StudioR. Man hat das Gefühl., dass das Netzteil der Studio R einfach mehr kann.Kraft, Druck, Direktheit gegenüber fein auflösend, schön, und weniger "Gekreische" bei der Lexa. Die 8000 und 10000er sind dann soundtechnisch ein wenig basstauglicher als die 1000er und 5000er. Und falls Fragen kommen. Ich hab die hier alle rumstehen (die 5000er und 10000er) würd ich sogar hergeben.
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Von der Geometrie wirds wohl keinen Ersatz geben. Wichtig stabile Membran, da wirds auch schwierig. Ich hab sie mit den 12lw1400 m Einsatz. Misst sich fast identisch und das Ergebnis ist auch gut (inkl. mehr Hubreserven).Zumieten ist dann natürlich nicht mehr drin .
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Realitätsfremd? hmmm...
Wenn mensch nicht das nachbaut, was gerade geschätzt zu 90% den Markt überflutet (ja ich rede von LA)? Und in gehobener Qualität funktioniert ja LA auch. Schön, dass es dennoch ein paar Bastler gibt, die den bestmöglichsten Klang (ohne finanzielle Einschränkungen) suchen. F1 geht z.T. in die Richtung, klingt halt immer etwas eigenartig.
Die Österreicher kennen noch die C37 Anlage und natürlich Realhorns-kompromisslose Hörner. Eigenartig, dass oft im Elektronikbereich der Sound so wichtig ist. Für ein Livekonzert würde kaum Jemand einen solchen Aufwand betreiben. Vielleicht wird durch den erhöhten Konsum diverser Substanzen die subtile Wahrnehmung erhöht
Solche hörner sind natürlich eher was für Festinstallation oder größere und länger dauernde Festivals. Für ein paar Stunden würde ich mir den Aufwand nicht antun -
Kenn ich noch aus dem Produktiv Katalog. Ja , die alten Sachen klingen z.T. wirklich besser, da die Antriebsmasse einfach wesentlich kleiner war. Dafür halt nur mit wenig Watt belastbar. AAC , Community haben damals mit Kunststoff angefangen. Hatte hier auch mal ne Zeck mit 2x ATC 9" Hörnern. Das sind Sounds, über die braucht man nicht zu dikutieren
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So, nun auch noch meinen Senf. Wie schon angedeutet, tut es sich akustisch viel leichter mit kleinem vertikalem Winkel. Daher schicke ich mal Alcons bzw. SA ins Rennen. Klinkt auch im Nahfeld mehr als brauchbar (und davon gibts bei 4 Punkt Beschallung genug). Scheidet nur aus, wenn man das Publikum mit Klirr erschiessen will oder das Budget nicht reicht (KF ist ja auch net billig).
F1 Hörnchen brauchen etwas Abstand um halbwegs ausgewogen zu klingen. Dann machts aber auch Spaß (aber nur mit passendem Siignal, verzeiht leider keine Fehler) -
Genau , endlich der geliebte Handysound auch live...
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War seit 27 Jahren mal wieder auf der Messe. Also Neuling. Fokus auf "Finde ich noch was besser klingendes als mein verwendetes System?". Also brav in den Außenbereichen gehört.
Bei ca 80% der Anlagen ist nach 20s klar, dass ich nicht weiterhören möchte
Warum wird dasTW Audio 24 Dings von allen Seiten hochgelobt? Ok als Brot und Butter System gehts durch, aber dafür wohl zu teuer. Die LA war schon besser.
Beim KV2 System herrschte Uneinigkeit mit meinem Kollegen. Druckvoll, ausgeglichen,aber mir persönlich zu wenig offen.
Zu den positiven Eindrücken: die kleine Coda LA hat mir sehr gefallen.Klarer, rel natürlicher klang, der mit allen Musikrichtungen mehr als überzeugte. Bei höheren Pegeln wirds halt größenbedingt mit den Lowmids dünner. Die Bässe konnten nicht ganz mit der sehr "schnellen" Wiedergabe der Tops mithalten.
Mein absolutes Highlight: Danley! Unglaublich was mit einer wirklichen Punktschallquelle an Klarheit auch auf Entfernung möglich ist. Die tonale Abstimmung war allerdings noch sehr bescheiden. Lowmids zu wenig, dafür im gesamten Bassbereich zu viel (Kein Wunder bei 6" Mids und 18" Bass). Tapped Horns auch interessant. Schön tief, druckvoll und etwas schwammiger als Hörner.Jesenfalls hat mir das System gezeigt wo die Reise hingehen kann. Überhaupt spannend, dass für mich auf Entfernung die angeblich ja vorhandenen Pegelunterschiede zwischen Horn PA und Linarray kaum wahrnehmbar waren.
F1 Hörraum u.a.mit den neuen großen 10" Systemen: interessant wie unterschiedlich die einzelnen F1 Systeme klingen, Stimmen und Instrumente klangen verwaschen und unausgewogen. Da dieses Ergebnis bei mir zu Hause in keiner Weise nachvollziehbar ist, mache ich den Raum dafür verantwortlich. Jedenfalls dynamischer voller offener Sound.
Die große Neuerung im PA Bereich sind wohl die Motorbässe (ja das hatten wir schon,nur anders) mit dicker Plastikschüssel von Powersoft. Ein!!! Proto mit einem Chassis wurde ja auf dem großen Gelände vorgeführt und hat sehr beeindruckend geklungen. Wenn das dauerhaft funktioniert könnte man das Transportvolumen wohl halbieren.
Alcons hätte mich auch noch sehr interssiert, hab aber leider keine Zeit zu dem außerhalb gelegenen Hörtermin gehabt.
Seeburg hatte eine nett ausschauende mit Kalotten bestückte Kleinarray, hätte mich auch interessiert wie das klingt.
Erschreckend wie groß das Angebot für Standardlautsprecher ist. Würde mich völlig überfordern das zu sichten und auszuwerten.Und die Chinesen machen sehr schnell klar, dass selbst gute Chassis zusammengewürfelt noch lange keinen guten Klang machen. -
Meine Aussagen waren auf die ausgestellte Produktpalette bezogen. Und die hat nun gar nichts mehr mit den früheren Hornsystemen zu tun und schon gar keine Weiterentwicklung derer. Gibts die "alten" Turbos eigentlich noch? So ala Aspect und eine sehr gute Line Array hatten die zuletzt doch auch noch...
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Also mein Eindruck ist nicht " Behringer hat jetzt Turbo Niveau", sondern eher die Turbos sind jetzt auf Behringer Niveau. Standard Stangen PAs , hat so gar nichts mehr mit den Alten zu tun. Halt Namen gekauft und benutzt. Gehört hab ich sie leider nicht. Kann sein, dass sie sich etwas mehr Mühe gegeben haben.
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So, war seit 27 Jahren nicht mehr auf der Messe, daher für mich seehr interessant. Erstaunlich wieviel unterdurchschnittliches bzw. gerade mal durchschnittliches Zeug da zu Gehör gebracht wird. Um so heller die wenigen Lichter. Schluss mit o.t. und zur VT20: sehr erfreulich der trockene und lowmidstarke Grundsound, der im positivsten Sinne gar nicht nach matschiger Linearray klang, sondern eher an eine gute alte Horn PA erinnerte (kein Wunder bei horngeladenen 10ern
).Dem AMT dagegen würde ich einen Einbaufehler attestieren. Durch irgendwas wird der obere Bereich gedämpft und klingt dadurch verhangen. Irgendwie fehlt auch
noch der letzte Feinschliff. Das mit dem HT gehört schleunigst geändert und dann steht da ein wirklich fettes gutes System, ok die Bässe sind jetzt nix spezielles, wenn man noch bedenkt wie viele da standen und auf der großen Fläche manchmal nur Einer... -
Gibt es eigentlich jemanden der die unterschiedlichen Bändchen und AMTs gehört hat (SLS, Acons, Sa, Mundorf, Beyma,Graebener ....) gehört hat? Material scheint ja bei den Bändchen immer das gleiche zu sein (Plastik und irgendwie klingt es auch so)
Bin ja gespannt auf die Messe....werd nach viiiiielen Jahren mal wieder -
Ja schön, dass es gefällt-es gibt ja recht unterschiedliche Erfahrungen und Einschätzungen- klingt halt wirklich anders.
Bei SA hat sich von der ersten Bändchengeneration bis zur letzten (auch schon uralt) einiges geändert (hatte mehrere und die alten waren mir noch zu leise)). Belastbarkeit und Wirkungsgrad sind deutlich verbessert worden und absolut PA tauglich , Alcons hat das sicherlich noch weiter entwickelt, wobei mir da die eigene Erfahrung fehlt. In den "Hochleistungslautsprechern" von SA wurden die Bändchen dann mit Lüfter gekühlt. -
Toller Link, zumindest die Haltbarkeit hat sich gebessert...