Sprachverständlichkeit sehe ich jetzt sogar als Stärke der Bändchen, nur halt nicht so in die Fresse, dafür um so klarer. Und gerade in halliger Umgebung können Bändchen durchaus ihre Stärken ausspielen. Die sehr schmale vertikale Abstrahlung hilft da durchaus. Irgendwo im Netz hat ein Tech von einer Coverband die lange Suche nach der optimalen Anlage beschrieben, hatte fast Alles durch was Rang und Namen hat und hat sich dann wegen dieser Eigenschaft sich durch schwierige Räume zu "schneiden" für Alcons entschieden.
Beiträge von klangbad
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Unterschied Kompressionstreiber- Bändchen- AMT. Klar Kosten, früher waren Treiber aber auch noch teuer und daher nicht das alleinige Argument, sonst hätten ja alle teuren Lautsprecher keine Treiber. Hängt also auch von klanglichen Vorlieben ab. AMT kenn ich nur von Hifi-toller offener dynamischer Klang bis sehr weit nach oben-allerdings klingt Alles sehr ähnlich. Bändchen kenn ich nur SA (alle Typen). Sehr reiner , exakter dezenter Klang bis weit nach oben- Abstrahlcharakteristik sehr unterschiedlich in den Höhen (irgendwie faszinieren mich die Dinger noch immer) . Leider fehlt der Druck, der ja im PA Bereich manchmal gewünscht wird. Den haben die Treiber ja zu genüge, ebenfalls Klirr und je nach Größe auch nicht so dolle Höhen.
Der Bändcheneffekt: bei einer kleinen Firmenfeier werden 2 15"/Bändchen für 30 Leute in einem 50m" aufgestellt. Die Anlage läuft nicht weit vom Limit und unterhalten geht auch nicht mehr. Frage: kannst Du mal lauter machen?
Erst wenn der letzte Mensch hören lernt wird Mensch einsehen , dass Klirr nicht gleich Lautstärke ist -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
gar nicht, weil das nur eine "spaßvorführung" war.
Dass das Spaß gemacht hat glaub ich sofort -
Zitat von "wora"
ja, ich finde das auch schade.
man hört von den lautsprechern ja durchaus viel gutes, weshalb so eine negative werbung dem produkt möglicherweise nicht gerecht wird.
ich hoffe der hersteller lernt daraus und bewirbt seine systeme zukünftig etwas konservativer, dann hat´s wenigstens eine positive seite.
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Ach ja. Verwundert war ich über die unglaubliche Offenheit und Lockerheit, gerade der Koaxe, sowas hatte ich noch nicht gehört, gerade im aktuellen Schwerstmembrantrend.
Und statt aufwendigem Cardioid vielleicht doch das 18er oder 15er Hörndl (oder was auch immer) mit eingebauter Richtwirkung und wesentlich besserem und druckvollerem Klang. -
Die MF 15 gehen tief und sind sicher einigen 18ern überlegen, trotzdem zu wummrig für meinen Klanggeschmack
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Die TX 3 geht schon sehr laut. Für mich ist das schon großes Besteck. Gut durchentwickelt auch. Bin aber immer noch kein Fan vom BMS Koax. Das ist eine Klasse lauter als 12"/1,5". Strahlt auch enger ab . Meine Liebe gehört der großen CX
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Vom Pegel und Klang etwas dezenter. -
Durfte jetzt auch mal das 18er hören (gespannter bin ich noch auf das 15er). Das ist schon großer Sport. Klingt gewaltig, Output selbst für die Größe gut.
Für die Wortnörgler: Digital bedeutet schlicht und ergreifend , dass da Stufen im recht langen Hornweg sind.
Das für mich sensationelle an dem Produkt ist die Richtwirkung selbst unter 50Hz noch a bisserl. -
APG? Ist in D wohl eher gar nicht vorhanden?! Spielt sicher in der Oberklasse. Meine 12" Koaxmonitore sind sehr präzise, nicht verhangen, hab sie aber noch nie mit den genannten Referenzteilen vergleichen können. Sind eher zurückhaltend abgestimmt (wie so manche französische Hifibox) und nicht so sehr" in die Fresse".Sind daher auch und v.a. im Theater recht beliebt.
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Ich weis, viel zu spät mein Kommentar.
Ich hatte mal angefragt wegen einer Bassumstellung wie es mit dem 2 Ohm Betrieb ausschaut. Die 5000er scheinen nicht ideal. Die 8000 und 10000er können das schon eher ab.
Im harten Dauerbetrieb würde ich das von vornherein nicht planen. Probiere das gelegentlich aus- akustisch etwas schwammiger. Als Notlösung ja, auf Dauer lieber Höllstern,etc. bei niedrigen Impedanzen.
Die Lexa sind ja doch eher konventionell Endstufen, die sich mit 4 Ohm und drüber deutlich wohler fühlen.
Muss mir wohl auch eine 2. für den Bass anschaffen oder umsteigen.
Pappentausch ist doch auch keine (günstige) Lösung?! -
Seeburg? Waren das Kind oder andere OEM?
Hitec ist auch brauchbar. War früher auch amtlich und besser wie der Durchschnitt. -
"Die Weiche" war eindeutig die BSS. Von der Qualität und auch vom Klang die Referenz. Wie schon gesagt, man muss die Platinen selber löten oder zufällig eine Gebrauchte mit den gewünschten Frequenzen finden. Limiter sind auch drin und ansonsten lassen sich sämtliche Frequenzverbiegungen und Filtercharakteristiken einbauen. Einzig Delay fehlt zu den modernen Controllern. Hab bei mir auch noch welche, die ich gerne abgebe. Ansonsten hab ich Vieles benutzt. Furman , Dynacord, Fostex, Altec, Kind und LAB. Die LAB ist auch nicht schlecht, da interne Jumper zum Einstellen. Die Kind ist auch toll, als Einzige(?) sogar mit Delay. Da hab ich auch noch 2 irgendwo rumliegen.Klanglich professionell nur BSS,Kind,Altec und LAB.
Das war jetzt fast schon zuviel Antwort auf die Frage...
P.S: ich verwende immer noch Analogweichen, weils klanglich besser gefällt und ich keine Verbiegungen brauche -
Wollte nach einigen Tests den Stand der Erfahrungen kundtun.
Das Hauptproblem der Limmer ist nicht der Bereich 200-300 Hz, sondern das Muuuh von ca 160-200 Hz. Interessanterweise ist der Bereich auch abhängig vom Chassis (s. Messungen mit dem älteren RCF). Auch hörtechnisch lässt sich das tendenziell bestätigen (hab 115er mit RCF,B&C, BMS und PD getestet).
Ich trenne jetzt bei 160Hz, mit dem Muh muss ich leben (das ursprüngliche Setup hat dass ja auch), wird aber trotz tiefer Trennfrequenz mit EQ abgesenkt.
Die reale Trennung findet dann bei 200 Hz(dann allerdings mit abruptem Abfall) statt.Die Tops erhalten dann leichte Anhebung bei gut 200Hz und wenns nicht zu laut wird, geht das und klingt ab 200 Hz schön sauber, wenn auch tendenziell dünn.
Bei Lowmid Gitarrenorgien kann es durchaus Sinn machen mal bei 300 Hz zu trennen. Klingt zwar etwas unsauberer, aber deutlich fetter.
Ich verwende im Stack jetzt B&C für die 215er und BMS 15N830 für die 115. Die können ähnlich viel ab, auch im Bass, klingen im Nutzbass und drüber deutlich offener, lauter und nicht so "steif". Die unterschiedlichen Chassis ergänzen sich in dem Fall (andere Kombis haben versagt, PL40 z.B.gehen halt gar nicht-keine Tiefbasskopplung möglich, da nicht vorhanden) hervorragend und der Übergang zu den flinken F1 Tops funktioniert deutlich besser als nur B&C bestückt.
Ich kann jedenfalls damit leben, obwohl Tests mit anderen Konstrukten die Nachteile von schwerpappenbestückten Limmern durchaus offenbaren. Limmer ist halt ein brauchbarer Kompromissbass.
Nochmal Danke für eure tollen Hilfen und Denkanstösse (ist ja auch nicht selbstverständlich bei längeren Diskussionen hier und anderswo). -
Hab noch 2 zerlegte rumliegen (Stangem, Pappdeckel,...), auch käuflich erwerbbar
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Zitat von "Jens Droessler"
Tja, jetzt bist du da angekommen, wo wir die ganze Zeit schon drüber geredet haben

bei sturen Synapsen dauert es etwas länger, wobei ich die Erkenntnis erstmal nur auf Schwerstpappenbasslautsprecher einschränken möchte -
Vielen Dank für die ausführlichen Messungen. Wir haben auch inzwischen die Limmer mit meinen Tops ausgemessen. Etwas schwierig durch Bodenreflexionen/Auslöschungen gerade im entscheidendeden Bereich ab 200 Hz.
Dennoch Fazit. Mit EQ kann das messtechnisch gerade gebogen werden so bei 190 Hz Absenkung und dann bei ca 300 Hz ein bisschen dazu. Klingen tut das natürlich rel bescheiden. Liegt aber auch eindeutig am Speaker mit heftig bewegter Masse . Mit einem anderen 15er geht da sicher mehr als Mulm- mit entzsprechenden Abstrichen im Bassbereich. -
Soll ja auch für Studio beliebt sein.Ein Betreiber hier hat die Sachen auch ins Programm aufgenommen
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Zitat von "Sabbelbacke"
Man hört ja wenig - auf der letzten Messe habe ich mal nach Testmustern gefragt - der Entwickler gab sich sehr zugeknöpft. Auch Kollegen ging es nicht anders - man bekam fast den Eindruck, als wolle er die Dinger gar nicht verkaufen... Nun denn - rein aus Neugierde - wer nutzt inzwischen diese Amps und wer kann noch Erfahrungsberichte beisteuern?
Was Neues gibts ja auch nicht, oder? Eine sehr konstante Produktpalette (ohne Verbesserungspotential?)
Ich wünsch mir (falls der Entwickler mitliest) eine stufenlose Frequenzeinstellung oder zumindest eine weitere Einstellung zwischen 160 und 330Hz.
Hat jemand mal Vergleiche zur MC² gemacht? -
Zitat von "HaDe"
Ich.
Eine L1000 QX an TW M8 / B15 bei Hochzeiten, Firmenevents und Ü40. Klein, leicht, kann laut und klingt richtig gut.
Macht richtig Laune damit gute Mucke zu hören. Die Endstufe ist sehr hochwertig gebaut (kein SMD) und ihr Geld auf jeden
Fall wert. Der Entwickler hat auf jeden Fall was drauf. Vertrieb ist mir persönlich wurscht. Hab noch ne ältere KMT Q600-
Endstufe, da seh ich einige Parallelen zur Lexa.Gruß Holger
Na eine 8" Box an über 600W ist auch nicht gerade untermotorisiert...
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... und für schöne Bassmengen: 2 Ohm sollte nur im Notfall laufen, wobei ich an der 4 Kanal auch schon 3 8OhmBässe an einem Kanal hatte (bei 2 Weg).
Da ist eine Höllstern, etc wesentlich praktischer (dafür kriegt man auch sicher 2 Lexa für eine Höllstern).
Mir kommt vor,dass sie sich eher im Nischenbereich etablieren. Ist ja auch leicht am Markt vorbei, wobei ich immer ein Fan von guten Konstrukten bin, egal was der Markt so verlangt. Für mich einfach ein sehr einfaches,leichtes, sicheres und insgesamt sehr gut klingendes Konzept mit nur wenig digitaler Klangfärbung.