Schön, dass es noch soviel Sammler gibt. Altec, TAD, BMS,B&C, Beyma , 18sound, Coral und SA liegen hier auch nochrum. Altec finde ich ultimativ in den Mitten (halt höhenabfall). TADs auch sehr fein. Und die besagten Meyer/Yamaha haben auch was spezielles. Muss mich eh langsam mal trennen von den Sachen, da ich auf Ribbons umsteigen möchte
Beiträge von klangbad
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UPA1 in Aktivversion ist schwer zu finden. Vor allem wenn es preiswert sein soll. Ich hatte vor einiger Zeit einen ganzen Schwung UPA's in der Ausführung ohne integrierte Endstufe gekauft. Allerdings mit den originalen Controllern dabei, und habe das dann zusammen mit Lab FP2400 in Betrieb genommen. Der Sound ist trotz des Konstruktionsalters unfassbar gut, ich würde fast sagen unerreicht. Der Grund ist zum einen in dem Meyer MS12 Chassis für den Grundton (und beachtlichen Bass) zu finden, aber vor allem in dem hervorragenden Hochtontreiber. Dieser von Yamaha als OEM (Im Original hieß der 6681) für Meyer gefertigte Hochtontreiber MS-1401 glitzert obenrum unbeschreiblich, unerreicht! Ich kenne keinen 1,4" Treiber mit diesem Sound. Wer auf diesen Sound steht, die Abstimmung von Meyer-Sound akzeptiert (und mag), der sollte keine "ähnlichen" Kisten suchen. .
Ich hätte noch original Treiber und auch die Passivweichen hier rumliegen, falls jemand Interesse hat. Von Form und Größe haben die mich etwas an die TADs erinnert. Schöne Teile
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Hab mich intensiv mit den Teilen beschäftigt (ist ja auch ne heftige Investition). Die Bändchen können speziell beim Peak wirklich was ab. Die 6,5" sind ja als Bandpass hinter dem Hochton, was zumindest schmalbandig an die 6db bringen sollte( meine Analysen basieren auf den PP Messungen). Die Dinger haben die Qualitäten einer Groß LA ab ca 300 Hz, darunter dann Fullrange und leise oder eben Radiowecker, wenns richtig laut sein soll. Die schmale Bauweise tut da auch nicht gut. Ist halt eigentlich ein Speziallautsprecher für extrem hallige Räume. Durch Coaxaufbau auch gut für nah und gleichzeitig sehr weit reichend. Mit entsprechend vielen 6,5" und höherer Trennung zum Sub bleiben dann auch vom Pegel keine Wünsche offen. Vorsicht ist nur beim vertikalen Winkel geboten. Nach der Gehäusekante ist sofort Feierabend und bei 65cm Höhe müssen alle sitzen oder stehen, bzw. halt dann 2 Module übereinander. Ist halt eine Anlage für direkt ins Gesicht und nicht für von oben....
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Hab klanglich mit Lexa gute Erfahrungen gemacht. Klingen nach Hifi und haben keiner Nerver. Transparenz auch deutlich besser als einige Mitbewerber und nur minimal schlechter als die alten Eisenschweine.
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Eine Erhöhung der Anzahl der Subs kann durchaus klangliche Änderungen bringen (untenrum voller, und obenrum dann weniger). Natürlich könnte die Trennfrequenz und/ oder Steilheit der Trennung entsprechend minimal korrigiert werden. In der Praxis dürfte das wohl eher vernachlässigbar sein oder macht sowas jemand?
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Bei der der Vorführung klangs schon irgendwie komisch. Alconsribbons klingen auch anders, dennoch fehlt mir da gar nix. Der AMT klang irgendwie dumpf, als ob der nicht richtig mit der Luft ankoppelt, schwer zu beschreiben
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Das mit der fehlenden Brillanz kann ich nachvollziehen. War damals auf der Messe auch so wahrzunehmen (und damit mein ich nicht nur fehlenden Klirr)
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Hab die Anlage vor 2 Jahren auf der Messe gehört. Grundsätzlich würde ich PAT schon als Oberklasse einordnen. Das Ding hat ordentlich Lowmids ( untypisch für die heutigen " Handysound "Las ) und der verwendete AMT klang irgendwie eigenartig, da war vielleicht was noch nicht fertig entwickelt oder das Ding funktioniert nicht so richtig für Groß PA. Bei den Bässen ist mir nix negatives aufgefallen, sollten sicher gut funktionieren. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen auf so einem System arbeiten zu dürfen...
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Nur 2 Gesangskanäle könnte auch ein guter 2 Kanaliger Micpreamp funktionieren. Klanglich einem Billigpult sicher um Welten überlegen. Und dann noch Alcons 18/24/36 -ok das ist damnn keine Mittelklasse mehr - oder auch die genannten Seeburg 24.
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Weis, es ist schon lange her, die 24 gibt es ja noch immer und vielleicht gibt es inzwischen auch Erfahrungen. Hab sie jetzt bei einer Vorführung hören können. Der WG bezieht sich wohl eher auf die HT...Klar ist, dass die riesigen Bändchen mehr schaffen, als die 4 6,5er . Gibt ja jetzt auch Ergänzungsmodule nur mit den Pappen. 50 m sind mit den Dingern überhaupt kein Problem. Ein pollnischer Kollege beschallt damit Festivals (natürlich kein Heavy Metal) . Schaut dann lustig aus, wenn neben der riesigen Linarray 3 Stäbchen untereinander hängen. Find sie jedenfalls interessant. Klein, handlich,leicht, Coaxaufbau und Pegel/Größe auch super. Klingt durch das riesige Bändchen schon etwas anders die restlichen Alcons (ebenso wie die RR12 etwas anders klingt). Werd jedenfalls in der nächsten Zeit einen Vergleich mit meiner Anlage, den Lambda QX( nur so zum Spaß, leider) und den Alcons QR24 in der Nähe von Salzburg anstreben.
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Auch nur auf der Messe gehört ( 3mal). Finde die Tops echt hervorragend. . Pegel, Klarheit , Offenheit, "Druck",Output.. Rel. klein. Durch 3 Treiber ist der Klirr auch noch angenehm. Kompliment! (nein ich bin weder Händler noch User). Bässe sind das Übliche, rel präzise für die Konstruktion, aber da lassen sich sicher auch Andere Sachen drunter stellen

Waren übrigens zu 70% angefahren. Dafür klangen sie recht entspannt
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Die DX von APG kenn ich nicht, die DS12 (und auch das Vorgängermodell) hab ich selbst in Verwendung. Klanglich absolute Oberklasse. Für Jazz ; Folk , Pop sicherlich auch zu empfehlen, aber druckvoll ist was Anderes. Da gibt es sicher bessere Alternativen
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Die Weiche kenn ich schon auch und es kann durchaus sein, dass da was nachentwickelt wurde im Setup. Zu Zeiten wo die TSE auf dem Markt war , gabs jedenfalls noch kein Delay und EQ war auch nicht nötig für die Dinger. Lediglich Phasendreher. Ich werd mal in meinen Ordnern schauen, ob ich was finde
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Hatten die Setups für die Digitalweichen? War ja schließlich noch die Ära der analogen BSS und da gabs ja nur Pegelanpassungen.
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Ja ja die exakte Wiedergabe. Bin wirlich kein LA Fan, aber wenn ich ein Cluster mit Hörnchen aufhänge , hab ich doch das gleiche Problem. Na gut, die LA ist vielleicht noch länger.
Zu der Zukunft mit Alcons und Co. Find ich auch toll, klingt aber recht langweilig und meiner Meinung nix für druckvoll und spassig. Klassik, Sprache, Jazz,etc kann ich mir gut vorstellen. Preis und Exklusivität (SA ist ja nahezu verschwunden vom Markt und Alcons gibt die Ribbons nicht einzeln her) verhindern eine Verbreitung.
Sind die Hannover Coaxe nicht auch in Frankreich vertreten? Würd mich mal über eine Weiterentwicklung mit weniger Klirr freuen. Sind ja nicht schlecht, aber auch kein High End. Das Prinzip find ich jedenfall gut.
Mir scheint es geht Richtung kleiner und leichter. Von besser hat keiner was gesagt.
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Nachdem die Hornfrage geklärt ist und Du von meiner Seite absolute Zustimmung bekommst, nun zu den DH 18. Ich habe sie auf einer Vorführung gehört und sie spielen in einer Liga wo ich zu diskutieren aufhöre. Laut, tief (flat bis 30Hz) und einfach gut. Bei Limmern und LA 400 komm ich allerdings nicht auf die Idee, die doch hochpreisigen (und gebraucht wohl kaum zu habenden) DH 18 vorzuschlagen. Limmer drüber dürfte nach etwas messen und einstellen auch funktionieren, ist aber wie schon gesagt nicht unbedingt sinnvoll. Limmer macht halt bei 60 Hz den Bandpassdröhner und die DH-18 tuen auch bis mind 80Hz sehr gut ( ist ein richtiger Bass, nicht nur Infra) und der Bandpass ist nur für unter 80 Hz, darüber dürfte weniger (oder gar kein) Bandpass besser (und auch lauter) klingen.
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Das LA 400 geht zwar "nur" bis 45 Hz, packt aber gleich richtig an, währen der Limmer diese Frequenzen als Bandpass erzeugt . Selbst wenn ein großes Stack LA 400 tiefer geht wird es klanglich immer trockener und direkter.
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Kann mich den Kommentaren nur anschließen bzw ergänzen.
LA 400 unter Limmer macht keinen Sinn, weil sie ungefähr den gleichen Frequenzbereich abdecken. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ein Rudel La400 nicht doch tiefer als 40 Hz geht. Irgendwo gab es Mal eine Messung bei einem Line Array Test , bei dem sie nahezu flat bis 30 Hz spielen. Klanglich ist ein 12er Horn was völlig anderes als ein BP Limmer (hab Beides hier und lang genug verglichen) Limmer klingt immer etwas distanzierter (und langsamer) durch den"Airbag", dennoch ein exzellenter vollwertiger Nutzbass. LA 400 klingt sehr direkt und schwingt kaum nach was auch durchaus stressig klingen kann. Wer das typische Infradröhnen haben will wird vermutlich mit einem Horn sowieso nicht glücklich . Wenn schon Infrahorn, dann braucht es auch keinen Limmer darüber ( Platz sparen). Eher ein "Kurzhorn", dass erst ab 80Hz laufen darf (Großer Frontloader oder HD15 ähnliches)
Fazit: klar werden in welche Richtung es klanglich gehen soll (direkter Hornsound, der vielleicht fürs Publikum subjektiv nicht so tief=nachchschwingend klingt oder die bekannten Dröhnkisten. Für Ersteres sind die 760, Achat oder Föön sicher eine Überlegung wert
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Und besser gibts aus meiner Erfahrung in einer gewissen Liga nicht . Andere Kompromisse- ja. Und (rein aus klanglicher Sicht) entscheidet der Kompromiss, der persönlich am ehesten zusagt. Oder auch wo das Arbeiten am Leichtesten ist. D&B klingt einfach immer gut (und gleich). Wer auf F1 arbeiten darf/muss weis, wie Empfindlich das Zeugs aufs Signal reagiert. Irgendwie kaputt und dann anderer DJ bzw. anderes Pult etc.und die Sonne geht auf.
P.S u. ot: war jemand auf der Vorführung vom neuen großen Lambda System?