Hallo 0815bär!
Also prinzipiell würde ich dann zur Lösung 3 tendieren. Bin zwar persönlich kein Freund vom Mischen verschiedener Tops für eine Beschallungsfläche, aber wenn schon dann "räumlich getrennt" (eben Monocluster in der Mitte). Es sollte aber ein komplett eigener Signalweg (EQ, Amps, evtl Controller) zur Verfügung stehen.
Bei so vielen Bässen würde ich auch ein paar unter die seitlichen Tops stellen, aber nur soviel, daß dort der Sound "schlüssig" klingt. Den Rest in die Mitte etwas auffächern und du hast recht viel Bassdruck auch in der Tiefe.
Zum Thema Fliegen mit Wind UPs:
1. und als Wiederspruch zu allen Gegnern: wenn der Platz um die Lifte entsprechend abgesichert ist, daß niemand unter den Liften, bzw. im "Umfallbereich" sein kann, dann darf er das natürlich so aufbauen. Ist doch sein Problem, wenn die Dinger umfallen sollten (muß aber erstmal Wind sein...) und seine Boxen hin sind und die VA evtl. beendet ist. Da kann man aber durch Abspannen der Lifte/Truss auch noch einiges bewirken.
2. Würde ich halt keine Wind Ups sondern richtige Traversenlifte verwenden. Die original Manfrotto Win UPs sind mit 30kg Belastung angegeben, da bist du mit 4 Meter Truss (ca.20kg plus Aufnehmer) und zwei Tops a 20kg schon am Limit. Lifte mit 100-150kg wären da schon besser (ich kenn jetzt die Boxen nicht und weis nicht, was sie wiegen)
3. solltest du unter die Füße der Lifte noch was legen (Holzbretter) damit sie dir bei Belastung nicht einsinken und dann doch wieder schief stehen.
Hab grad gesehen, daß mitlerweile schon eine Antwort bezügl. Wind Ups kam....
Hoffe trotzdem dir weitergeholfen zu haben.
Viele Grüße
David Kammerer