Zitat von "Powerpuetz"Hallo.
Sven du hattest recht. (hast du dir sicherlich schon gedacht). Die Sicherungen hab ich durch neue ersetzt. Dann Eingeschaltet und der große widerstand(?) an der Platine wo die beiden Nullleiter angeschlossen sind, ist durchgeschmort. Bitte keine Moralpredigten jetzt :cry:
...Fehler erkannt Fehler verbrannt.....
Das war der Lastwiderstand der Einschaltstrombegrenzung.....ist aber eine gute Frage warum dem guten Stück so warm wurde das es in zerrisen hat....normalerweise sollte das Relais daneben nach ein paar sec.
überbrücken und damit aus der Netzleitung nehmen ! Er blieb wohl drin und es floss wohl ein wenig Strom....
--> Also Netzstecker ziehen
---> Elkobatterien entladen (am Bestem mit einer 230V/50W Glühlampe)
--> Lastwiderstand auslöten und durch ein vergleichbaren Typ ersetzen!
Zitat
Die defekten Sicherungen waren übrigens die beiden F16A Sicherungen.
Ich nehme an das sind die vier Stück auf den Endstufen Platinen an den Einspeisungen der +/- 95V Betriebsspannung.
---> Alle vier Zuleitungen zu den Endstufen abziehen und die blanken Kabelschuhe vollständig isolieren! (2x blaues / 2x rotes Kabel)
Zitat
Ich werde den Amp morgen mal mit zur FH nehmen. In welcher Reihenfolge würdet ihr den Fehler eingrenzen?
Gute Idee...da sollte ja jemand kompetentes vor Ort sein !
Wenn die Dinge von oben erledigt sind:
-> Endstufe über einen Trenn/-Stelltrafo anschliessen
-> Netzspannung lansam erhöhen und das Amperemeter im Stelltrafo oder der Netzzuleitung beobachten ! -> Sollte bereit bei geringer Netzspannung ein riesiger Strom fliesen wollen...sofort abschalten und Kurzschluss suchen.....
--> In diesem Fall würde ich auf einen defekten Netztrafo tippen --> Kann hier aber nicht sein da ja die eine Endstufenseite spielte und es sich bei diesem Amp um ein gemeinsames Netzteil handelt.
Sollte der Strom da bleiben wo er hin soll ---> bei nahezu 0 A..etwas wackelnd durch die sich aufladenden Netzelkos.....sollte nach ein paar sec.
das schalten des Relais der Einschaltstrombegrenzung zu hören sein.
-> Parallel darf man gerne die +/- Versorgungsspannung mitmessen (am Besten an den Siebelkos) -> Die Spannung sollte symmetrisch auf der +-Rail auf bis (ich schätze mal) +/-95V DC im Leerlauf erreichen.
Dann nochmal kurz an der Gerätefront aus/einschalten und auf das schalten des Relais auf der Einschaltrombegrenzung achten ! Schaltes es nicht liegt hier auch schon ein defekt vor und der Lastwiderstand würde immer in der Netzspannung hängen....das wird auf Dauer warm-> Nix gut
Sollte alles super sein dann ist zumindest das Netzteil in Ordnung !
Weiter:
Das würde ich den Amp wieder vom Netz trennen und die Ladeelkos entladen ! (Wichtig, ist nicht ungefährlich 190V DC)
Dann würde ich die Endstufenseite welche noch ging wieder anstecken ! Bitte nicht + mit - Rail verwechseln !
Dann die Anfahrprozedur wie oben wieder wiederholen !
Wenn das ganze keine übermässigen Strom zieht sollte sich so der Amp ans Netz bringen lassen.
-> Die Endstufenseite sollte dann wieder spielen
Dann zu der defekten:
Als erste würde dich die Sankenbrikkets über die äußeren Anschlüsse in beide Richtungen mit einem Ohmmeter messen. Ruhig erstmal im eingebauten Zustand.
-> Ich würde fast darauf wetten das Du auf beiden Komplemetärseiten nahezu 0 Ohm misst.
-> Mindestens einer der je 4x SC3284 und der 4x SA1295 sind im Arsch da immer 4 Stück parallel.
-> Nun hilft nur Beinchenauslöten und die schwarzen Schafe suchen...und durch Markenware ersetzten....ich gehe mal nicht davon aus das es sich bei dem Amp um seletierte Transitoren handelt.
-> Ach die Treibertransistoren und Dioden prüfen...
wer suchet der findet...
Zitat
Die letzten 4 sehe ich nur zu 1/3
Grüßle
Sven
P.S: Wenn Du in der Materie nicht vertraut bist dann lasse die Finger davon und oder hole Dir kompetente Hilfe !