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  2. robert müller

Beiträge von robert müller

  • 8 Sennheiser Funken umrüsten

    • robert müller
    • 13. Oktober 2016 um 00:59

    Hallo, 1G8 wäre ne Option. Laut Sennheiser gehen bis zu 12 Strecken in der Duplexlücke, da hättest du mit 8 noch ein wenig Luft.
    Ich hab allerdings bisher nur Erfahrungen mit den 1G8-Handsendern. Wie die Taschensender sich bei der hohen Frequenz verhalten, weiß ich nicht. Vom Bauchgefühl her würde ich mich im klassischen UHF-Bereich wohler fühlen. Das bedeutet aber: Frequenzurkunde bei der BNetzA beantragen. Die Einmalkosten (130€) sind unabhängig von der Zahl der angemeldeten Strecken, so lange man immer alle am gleichn Ort nutzt. Will man aufteilen, braucht man entsprechend mehr Urkunden, dann kostet natürlich jede davon 130€. Für die laufenden Kosten werden immer ca. 10€ pro Strecke und Jahr kolportiert. Laut BNetzA sollte man sich da aber nicht drauf verlassen, da die tatsächlichen Kosten der Koordination (welche eigentlich??) erhoben und auf alle gemeldeten Nutzer umgelegt werden.
    Die 800er-Mittenlücke würde ich mit 8 Strecken meiden, das wäre mir persönlich zu unsicher. 4, unter Umständen 6 Strecken würde ich da probieren, letztes aber schon mit Bauchweh.

    Meine persönliche Herangehensweise wäre, einen Satz Strecken in einem der unteren Bänder (A-, B- oder G-Band) zu kaufen sowie 2x den ASA1-Splitter. Daraus kannst du ein 8er oder 2 4er-Racks bauen, die dann mit einem oder zwei Antennenpaaren versorgt werden können. Bei den 100er-Sets ist zu beachten, dass kein Rackmontagematerial mitgeliefert wird. Evtl. kann es sich daher lohnen, gleich die 300er-Serie zu kaufen. Die ist HF-mäßig besser (auch wenn das hier noch keine Rolle spielt), hat Montagematerial dabei (und zwar genug, dass du auch die ASA1 damit ins Rack schrauben kannst) und hat Netzwerk. Letzteres hat den Charme, dass man selbst ohne PC-Steuerung ein empfängerübergreifendes Quick Setup machen kann, bei dem ein Empfänger den Frequenzbereich scannt und angibt, auf welcher Bank die meisten Kanäle frei sind. Man kann sich dann für eine Bank entscheiden und auf allen anderen Empfängern per Knopfdruck individuelle Frequenzen der gewählten Bank zuweisen.
    Ist halt die Frage, ob das für Euren Verein leistbar ist. Grundsätzlich kann man natürlich auch einfach 8 100er-Geräte kaufen und die nebeneinander auf nen Tisch stellen. Das funktioniert grundsätzlich auch, ist aber HF-mäßig nicht so gut wie eine Anlage mit Splitter (Antennenwald).

    Aber abschließend nochmal zum Band: Ich würde für lizenzieren im unteren UHF-Bereich votieren.

  • Gain bei S16 und X32

    • robert müller
    • 4. Oktober 2016 um 09:23

    Das wär jetzt eigentlich ein Thema für den Herrn Wurst, der kennt die Teile in- und auswendig.

    Wie gesagt, nochmal ohne Gewähr, da ich die Teile nicht persönlich kenne. Aber prüf doch mal, ob an der S16 die "HA locked"-LED leuchtet, wenn sie mit dem X32 verbunden ist. Falls nein, am X32 auf der "Setup/Global"-Seite die Option "Lock Stagebox" aktivieren.

    Du benutzt doch den AES50-Port A am X32?

  • Gain bei S16 und X32

    • robert müller
    • 3. Oktober 2016 um 17:15

    Ohne jetzt entsprechendes Gerät zu besitzen - mein Eindruck war bisher der, dass die Stagebox selbstverständlich vom Pult ferngesteuert wird. Der Preamp in der Stagebox verhält sich diesbezüglich eben genau wie die im X32 verbauten Preamps, nur ist er eben am anderen Ende der CAT5-Strippe.

    Die Einstellmöglichkeit an der Stagebox selbst ist eher für Standalonebetrieb selbiger gedacht, also wenn kein X32 angeschlossen ist, das den Gain regeln könnte.

    Zur Frage, wie das möglich ist... Sollte eigentlich sofort funktionieren, sobald die Stagebox an einen AES50-Port des Pults angeschlossen ist und dort auf Pultkanäle geroutet ist.

  • Funny stuff

    • robert müller
    • 30. September 2016 um 13:03

    Auch gut war der Blick unseres Lichtlers, als wir ihm auf der ollen Sirius 250 die Bootsequenz dahingehend abgeändert hatten, dass statt des Steuerprogramms die alte DOS-Version von Lemmings startete. Double points, weil er noch nicht das Alter hatte, um DOS oder Lemmings überhaupt zu kennen.

    Hat ihm aber Spaß gemacht. -;)

  • Probleme mit Funkstrecken wer weiß rat, knacken surren

    • robert müller
    • 31. August 2016 um 14:14
    Zitat von "MRspeaker"


    Zum Thema Abstand....
    Wir hatten vorerst (abgesehen von 50m Richtfunk) einen Handsender und einen Taschensender in c. 25 Meter Entfernung. Die Band mit gleichem Equipment direkt bei unseren Empfängern.

    Nur, ums zu verdeutlichen: Es ging mir hier nicht um den räumlichen Abstand der verschiedenen Systeme zueinander. Das kann und wird im Grenzbereich natürlich tendentiell einen Unterschied machen - auch, wenn das natürlich keine saubere Lösung ist und bestenfalls das Symptom lindert. Mir gings aber eigentlich um den frequenzmäßigen Abstand speziell zum LTE-Uplink. Je weiter Ihr da wegbleibt, desto weniger Seitenausstrahlungen fangt Ihr Euch da ein.

    Ansonsten - wenn Funk auf einer VA eingesetzt wird, ist das Ganze sauber zu koordinieren. Alles andere geht wenn überhaupt nur mit Glück gut, führt aber meistens zu Stress bei allen Beteiligten. Koordiniert kann da auch heißen, dass Systeme grundsätzlich nur wechselseitig genutzt werden. Geht natürlich nur, wenn das Programm es hergibt. Bei nem kleinen Mini-Festival (eigentlich eher ne zu groß gerate Privatparty), das ich jährlich betreue, schlagen abends 4-5 Bands aus der Mittelalter- und Folkszene auf. Mittlerweile immer mehr dabei: eigener Funk für Dudelsäcke und diverses anderes Zeugs, dessen Namen mit größtenteils gerade nicht mehr einfällt. Oft auch noch irgendwelche T-Bone-Strecken mit stark eingeschränkter Frequenzauswahl, wenn nicht gar noch Festfrequenz. Für die einzelnen Bands funktioniert ihr Setup - sei es aus Zufall oder weil sie es tatsächlich passend eingerichtet haben. Oft isses auch ein wilder Mix aus UHF, 2.4GHz, 1.8GHz, manchmal sogar noch olles VHF (das mittlerweile sogar wieder legal ist... :twisted: ). Jedenfalls ist es absolut nicht möglich, da bandübergreifend eine sinnvolle Frequenzkoordination hinzubekommen. Da die Bands nacheinander spielen, ist das dann aber auch gar nicht nötig. Die Ansage ist schlicht und ergreifend, dass alle Sender, die grad nicht dran sind, ausgeschaltet werden. Erfordert Disziplin bei allen Beteiligten, kann aber klappen - und klappt bei mir hier erstaunlicherweise jedes Jahr aufs Neue.
    Wenn das aber nicht geht, bliebt dir nur eines - vor Ort rechnen und alle Systeme passend abstimmen. Geht mit Sennheiser WSM, Shure WWB, Sennheiser SIFM, um mal drei Beispiele zu nennen. Wichtig: Grad bei Setups mit verschiedenen Herstellern ist es gut, die Anlage fremder Systeme in der Software aus dem EffEff draufzuhaben. Evtl. ist es auch hilfreich, die gängigen Systeme bereits drinzuhaben.

  • Probleme mit Funkstrecken wer weiß rat, knacken surren

    • robert müller
    • 29. August 2016 um 12:45

    Ganz nebenbei noch, auch wenns vielleicht zu einfach klingt: Die Presetfrequenzen der E-Band-Geräte enthalten auch den Bereich des LTE800-Uplink. Seid ihr sicher, dass ihr auch nur Frequenzen aus 823-832MHz genutzt habt?

    Weiter würde ich generell noch empfehlen, so weit wie möglich am unteren Ende der Duplexlücke zu bleiben. Ich hab da mal Testmessungen eines Herstellers (war glaub ich Shure) gesehen, wie weit Endgeräte in die Duplexlücke streuen. In diesem Test wurde die ganze Lücke als unbenutzbar eingestuft, da tatsächlich Störungen bis ans untere Ende auftraten. Ähnliches kann da sicher auch im ISM-Bereich passieren, mit den zusätzlichen Nachteilen dass der eh überlaufen ist und man auch nicht so weit vom LTE-Uplink wegkommt.

    Wenn ihr also jetzt grad dooferweise Uplink-Frequenzen genutzt habt - oder ihr zu dicht am Uplink wart und es womöglich gerade noch O2-LTE ist (deren Uplink liegt direkt angrenzend zur Duplexlücke) - dann würde die Anwesenheit von LTE-Endgeräten in der Halle das Phänomen erklären.

    Generell ist es übrigens auch empfehlenswert, LTE-fähige Endgeräte (oder auch anderes Funkgeraffels) nicht gerade in direkter Nähe zu den Empfängern bzw. Empfangsantennen zu betreiben.

  • Wordclock Distribution / Netzwerkform / Latenzen

    • robert müller
    • 22. Juni 2016 um 14:14
    Zitat von "bemi"

    Wie habt ihr die Latenzen eigentlich bei einem großen Analogpult in den Griff bekommen. Da war der Weg von Kanal 1 und von Kanal 56 zum Master viel länger als der von Kanal 32 und 33. Über unterschiedliche Länge im Multicorespleis ausgeglichen?

    Die Frage ist - mit Verlaub - doch Quark. 5ns analog interessieren mich nicht wirklich. Aber in diesem Thread gehts doch um die Verteilung von Wordclock über ausgedehnte digitale Audionetzwerke. Da wird das sicher irgendwann mal ne interessante Fragestellung. Ich selbst hatte bisher nur mit eher einfachen Anwendungen dieser Netzwerke zu tun. Meistens die einfache Verbindung Bühne-FOH, evtl. noch ein digital angeschlossener Monitorplatz. Diese Netze werden aber auch bei sehr großen Veranstaltungen eingesetzt, wo durchaus etliche Kilometer Kabelwege und etliche Netzwerkknoten zusammenkommen. Da kann das schon interessant werden.
    Nur mal so gerechnet: Bei einer Samplerate von 48.000 Samples pro Sekunde dauert eines dieser Samples gut 20µs. Bei den angesprochenen 5ns Latenz pro Meter Kabel hat man dann bei etwas über 4km Kabellänge schon ein ganzes Sample Versatz. Problematisch wirds wahrscheinlich schon früher, da ja Audio über diese Netzwerke meistens nicht nur in eine Richtung läuft, und das Ganze ja sauber synchron bleiben soll. Die Verarbeitungslatenzen irgendwelcher Netzwerkknoten mal noch außen vorgelassen.

    Insofern: Für die Kollegen, die - wie ich auch - in einfachen Szenarien unterwegs sind, ist das wahrscheinlich genau so interessant wie der Unterschied der Leiterbahnlängen zwischen Kanal 1 und Kanal 32. Bei Großevents mit weit verzweigten Netzwerken à la ESC (wobei ich mich da immer noch frage, warum man für Halbplayback so nen Aufwand fahren muss - und warum die größte Musikshow der Welt Halbplayback fährt!) sind das Dinge, die man berücksichtigen muss.

  • SOFTPATCH - Konventionen der verschiedenen Pulthersteller

    • robert müller
    • 2. April 2016 um 12:59
    Zitat von "kob1"

    Ein Delay gehört Softwareseitig in den Bus und nicht auf den Socket, so sollte es mMn auch bei Inputs (Gains) sein.


    Einen Vorteil hat das Delay auf dem Port: ich kann mit wenig Bussen viele bis auf Delay gleich prozessiertr Delay Lines versorgen. Es gibt Anwendungen, wo das nützlich sein kann.
    Aber klar, ist ne fiese Stolperfalle, vor allem wenn der Port, der gestern noch das 150m entfernte Delay Stack versorgt hat, heute den Monitor vom Leadsänger bedient...

  • SOFTPATCH - Konventionen der verschiedenen Pulthersteller

    • robert müller
    • 2. April 2016 um 12:55

    Interessante Frage. Intuitiv würd ich ja sagen, Preamp-Settings gehören zum Kanal. Aber was ist, wenn zwei Kanäle sich einen Preamp teilen sollen und der zweite Kanal dazugepatcht wird?

    Den Preamp zu überschreiben könnte da fatal sein. Man könnte natürlich sagen, in dem Fall behält der Preamp seine Werte aus dem bereits zugeordneten Kanal. Aber oft ist es ja so, dass der Preamp sowieso schon irgendwo zugeordnet ist. Z. B. wenn ich Kanal 24 jetzt aus Preamp 64 versorgen möchte, der aber schon dem (unbenutzten) Kanal 64 auf der dritten Faderebene zugeordnet ist.

    Hier ist noch etwas Konzept Arbeit gefragt.

  • Sennheiser EW100 G3 neue Frequenzen, Empfänger konfigurieren

    • robert müller
    • 4. Januar 2016 um 00:21
    Zitat von "simonstpauli"


    Ganz ehrlich, vorprogrammierte Bänke sind nur dann sinnvoll, wenn keine anderen Nutzer in dem Band arbeiten. Untereinander sind die Frequenzen intermodulationsarm, im Zusammenhang mit dem Verkehr auf dem Band nicht zwingend. Eine Koordinierung ist also durchaus sinnvoll.
    Andere Bänke sind in diesem Zusammenhang einigermaßen sinnfrei, diese sind dann zur Ursprungsbank sehr wahrscheinlich nicht kompatibel. Wenn man schon nur mit Preset-Bänken arbeitet, dann nimmt man bei einer Störung eine andere Frequenz der selben Bank oder man wechselt komplett auf eine andere Bank.

    Richtig, ich würde an Stelle es OP diese Bänke aber nutzen, da doch noch einiges an Grundwissen und Erfahrung zu fehlen scheint, um eigene Frequenzsets zu berechnen und sinnvoll einschätzen zu können, wie man die Parameter setzen muss und die Ergebnisse interpretiert und anwendet.
    Beim genannten Anwendungsprofil gehe ich davon aus, dass eher weniger weitere Funker in der Nähe sind, also brauchts auch nicht sooo viele Frequenzen zum ausweichen. Da sollte man doch in den meisten vorprogrammierten Bänken 2-3 Frequenzen finden, die auf dem Job spielen.
    Wenns deutlich mehr wird, ist die 100er-Serie sowieso das falsche Werkzeug. Allein schon, dass man dann alle Frequenzen von Hand eintippern muss, ist heutzutage eigentlich bei größeren Setups einfach nur zeitfressend und fehleranfällig.

  • Sennheiser EW100 G3 neue Frequenzen, Empfänger konfigurieren

    • robert müller
    • 4. Januar 2016 um 00:16
    Zitat von "simonstpauli"


    Da hatte ich wohl was überlesen. Du hast die 100er, da geht es nur mit der Net1-Hardware von Sennheiser. Da kann man dann 10 Empfänger mit speziellen Datenkabeln anschließen und von dort aus weiter per Netzwerk zum Rechner.

    Ab der 300er dann wie beschrieben per Netzwerk-Kabel.


    Ich dachte, die NET1 braucht man für die ältere G2-Serie? Die 100er gehen meines Wissens gar nicht per WSM. Zumindest kann man sie nicht als Geräte in der WSM anlegen und auf der Sennheiser Website steht zum Thema Software-Synchronisierung "ew300 or better".

  • Klinkekabel

    • robert müller
    • 14. Dezember 2015 um 20:19
    Zitat von "zegi"

    Also kann ich ohne Kopfschmerzen das "Keyboardkabel" für eine Gitarrre einsetzen, sowie das "Gitarrenkabel" für ein Keyboard? Wie dramatisch färbt denn das Gitarrekabel? Was passiert mit der Gitarre am "Keyboardkabel"?

    Die Kabel machen vor allem bei Gitarren Sound. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub die Tonabnehmer sind niederohmig und die Amp-Eingänge hochohmig, so dass der Amp-Eingang zunächst sehr empfindlich auf Störungen reagiert, andererseits das Kabel merklich die Impedanz des Gesamtsystems Tonabnehmer-Kabel beeinflussen kann. Bei Keyboards sind die Ausgänge sehr hochohmig und vor allem bringen sie Line-Pegel. Da ist es relativ egal, was für ein Kabel man nimmt. Bei der Gitarre sollte es dann schon das "Gitarrenkabel" sein. Wenn der Gitarrist natürlich keins dabei hat, ist es nicht unbedingt deine Verantwortung, ihm ein hochwertiges Kabel zu liefern - ihm ist es ja offensichtlich egal, mit was er spielt.

    Was ich vorhin noch vergessen habe zum Thema "Zerstörung von Equipment": Wenn man natürlich ein unsymmetrisches Mono-Kabel in einen Stereo-Kopfhörer-Ausgang steckt, so schließt man damit den rechten Kanal des Kopfhörerverstärkers kurz. Der mag das auf Dauer natürlich nicht so unbedingt. Ich hab in meinem Leben tatsächlich mal ein Mischpult gesehen, das dauernd mit einem Mono-Kopfhörer (mit entsprechendem Stecker - keine Ahnung, wer das so verbastelt hat) "gequält" wurde. Da war dann tatsächlich der rechte Kanal am Kopofhörerausgang defekt.

  • Klinkekabel

    • robert müller
    • 14. Dezember 2015 um 16:48

    Vielleicht meint der Kollege auch einfach den Unterschied zwischen einem unsymmetrischen Mono-Klinkenkabel und einem unsymmetrischen Stereo-Y-Kabel (also Stereo-Klinke auf 2x Mono-Klinke). Das bräuchte man, wenn das Keyboard über den Kopfhörer-Ausgang angeschlossen werden soll. Ich hatte tatsächlich einmal ein E-Piano auf der Bühne, das wohl dem Spielzeugladen entkommen war. Das hatte tatsächlich als einzigen Ausgang ne Stereo-Miniklinke. Ansonsten (vom Sound bei Gitarren mal abgesehen) kenne ich im normalen Bühneneinsatz nur die unsymmetrische Mono-Klinke, und da isses egal, ob da ne Klampfe oder ein Keyboard dranhängt.

  • Mischen mit und für Gehörschutz?

    • robert müller
    • 10. Dezember 2015 um 13:51
    Zitat von "simonstpauli"


    Dazu zum Thema, das ist nicht nur ein Frequenzgang-Problem. Was bei erhöhten Schalldruckpegeln auch zum Tragen kommt ist das Clipping des Gehörs selbst. Mit Gehörschutz ist man oft aus dem Clipping-Bereich wieder raus und kann so genau das hören, was gemeint ist (ob einem das dann unbedingt gefällt, ist noch eine andere Frage), zusätzlich hat man noch das Körpergefühl.

    Oh ja, die Erfahrung konnte ich letztes Wochenende auch wieder machen. Kleinveranstaltung, 4 Bands am Stück. Headliner war ne Ska-Punk-Kapelle. Gekachelter Saal für vielleicht 300 Leute stehend, niedrige Decke. Ich hab die Jungs erst mal ohne PA und Monitoring loslegen lassen, um zu sehen, was da so ankommt. Fazit: Eigentlich brauchts hier keine PA, sondern eher viel Molton und ne Gesangsanlage.
    Die Vorbands teilweise noch lauter - einer der Gitarristen mag mich jetzt glaub ich nicht mehr, da wir uns über die Lautstärke der Gitarrenanlage nicht wirklich einig geworden sind.
    Beim Konzert hab ich dann auch nur noch teilweise die Ohren offen gehabt - da hab ich keine Texte mehr verstanden. Kurz mit den Fingern zugehalten - 1A-Textverständlichkeit und offenbar gute Abstimmung. Die meiste Zeit hatte ich dann meinen HD25 auf, passend zur Bühne verzögert und mit leicht aufgedrehter FOH-Summe drauf.

    Keine Ahnung, was Bands immer so umtreibt, dass es unbedingt immer Lautstärke auf '11' sein muss, teilweise wider besseren Rat. Aber offenbar fandens alle Anwesenden geil - nach dem Gig gabs für den Sound nur lobende Worte, auch von den Bands. (Gut, bis auf den einen Gitarristen - der hat nicht mehr mit mir geredet...) Vielleicht bin ich mit Mitte 30 einfach zu alt für sowas... ;)

    Jedenfalls werd ich mir definitiv künftig zu jeder Mischgelegenheit Gehörschutz mitnehmen. Mal kurz nachhören, was da tatsächlich abgeht, kann man ja machen. Aber die Ohren muss ich mir ja nicht unbedingt kaputtmachen, nur weil mal wieder ein Rudel Radaubrüder auf der Bühne steht.

    Ansonsten seh ichs aber normalerweise so, dass das Gesamtergebnis (und auch die Gesamtlautstärke) nach Möglichkeit so sein sollte, dass man das Ganze ohne Hilfsmittel wie Gehörschutz genießen kann, ohne dabei gesundheitliche Probleme zu riskieren. Das ist normalerweise auch das Ziel, das ich immer anzustreben versuche. Klappt halt leider nicht immer...

  • Sennheiser ew100 G1 Problem

    • robert müller
    • 25. Oktober 2015 um 19:06

    Sind die Sender auch aus der 100er-Serie? Bei der G1 hatte meines Wissens die 100er keinen Pilotton, die höheren Serien aber schon - der müsste aber dann abschaltbar sein. Falls das nicht hilft (bzw. das nicht der Grund ist) - Empfängerdefekt. Wenn die Wiedergabe spielt, ist das nur kosmetisch. Musst du selbst wissen, ob dich das stört.

  • A&H GLD und Clock

    • robert müller
    • 19. August 2015 um 18:32

    Ich denke, marcoboy hat hier nicht ganz unrecht. Wenn man (wie ich) aus der AES3- und MADI-Welt in PTP-Audionetzwerke kommt, übersieht man leicht auch, dass diese Welt etwas anders tickt. So wie ich das hier verstehe, ist bei Dante der Mechanismus zur dynamischen Bestimmung des Clock-Masters eine essentielle Funktion. Mangels eigener Erfahrung mit größeren Dante-Netzwerken (über ne einzelne Rio3224 an einem Yamaha-Pult bin ich bisher nicht rausgekommen) glaube ich das mal so, da die Begründung (Netzwerkjitter) für mich als ITler in sich schlüssig klingt.

    In so einem Fall *kann* man natürlich nicht garantieren, dass ein bestimmtes Pult im Verbund immer die Dante-Clock-Master-Karte drinstecken hat. Unter diesen Vorzeichen ist es wohl tatsächlich klüger, das Netzwerk als Ganzes als Master zu betrachten und alle über Karten oder Adapter angeschlossenen "Fremdsysteme" - also Geräte, die nicht nativ Dante sprechen - als Slave zur Dante-Schnittstelle zu konfigurieren.

    Das gilt m. E. allerdings *nicht*, wenn man nur ein Pult mit einer Dante-Karte und eine Dante-Stagebox hat, die direkt über ein CAT-Kabel verbunden sind. Da ist prinzipiell der eine Dante-Teilnehmer als Master so gut wie der andere. Dann - und nur dann - kann man die Dante-Karte im Pult als Dante-Clock-Master definieren und zum Pult hin auf Slave stellen, und das Pult kann den Clock-Master machen.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • robert müller
    • 31. Juli 2015 um 15:50
    Zitat von "guma"

    @ Robert
    Konverter gibt's für DiGiCo schon ne ganze Weile also z.B. auch für das Ereignis SD11 -> SD7 :lol:

    Und andersrum? Geht das auch? (ernst gemeinte Frage - ich stell mir das schon kompliziert vor, die SD7 hat ja viel mehr Kanäle als die SD11)

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • robert müller
    • 31. Juli 2015 um 13:21
    Zitat von "wora"


    ich wusste schon immer, dass ich nicht normal bin! :D

    für PM5D hatte ich noch nie ein file, denn da hätte ich mir extra eine speicherkarte kaufen müssen, weil das teil ja noch keinen USB kennt... wenn ich relativ oft damit gearbeitet hätte, wäre das schon in ordnung gewesen, aber für die zwei mal im jahr... von daher ist das pult ist in meinen augen längst veraltet.
    für LS9 hatte ich auch nie ein file, und zwar einfach weil ich mich weigerte auf der gurke zu arbeiten.
    für M7Cl hatte ich dagegen tatsächlich haufenweise files, weil für mich dieses pult damals das einzig ernst zu nehmende war.

    Aber genau das ist doch das, was ich meinte. Klar hat nicht jeder für alle 3 dieser Pulte Files, aber mindestens für eines davon. Und wenn der Yamaha-Converter auch nur einigermaßen taugt, hast du damit automatisch schon mal ne brauchbare Ausgangslage für CL/QL 1/3/5. (Zugegeben, ich hab ihn noch nicht ausprobiert, aber die Idee find ich klasse.)

    Dagegen stand ich am Wochenende mit ner nackten iLive da und konnte mein GLD-File da nicht irgendwie rüberkonvertieren.

    Fairerweise muss man natürlich zugestehen, dass der Converter bei Yamaha auch erst seit kurzem zur Verfügung steht. Vielleicht ziehen die anderen ja nach...

    Und da wir sowieso schon hoffnungslos OT sind: Gibts eigentlich bei den anderen Herstellern irgendwelche Konvertierungstools, oder wie siehts da generell mit der Kompatibilität der Files zwischen verschiedenen Modellserien aus? Klar, Vi6/4 kann man untereinander tauschen, CL1/3/5 wohl auch. Was ist aber z. B. mit Vi1 auf Vi4 und 6? Geht das auch? Wir haben doch hier für so alle gängigen Marken mindestens einen Spezialisten mit dabei. Wie sind da Eure Erfahrungen?

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • robert müller
    • 30. Juli 2015 um 16:38

    Und genau bei den "Allgemeingebrauchspulten" muss man sagen, dass Yamaha das vom Ansatz her wieder ziemlich richtig gemacht hat. Die neuen Pulte sind gut, bleiben meines Erachtens der Bedienphilosophie soweit treu, dass man als Alt-Yamaha-User nicht im Regen steht (gut, ein bisschen umgewöhnen muss man sich, aber so im Großen und Ganzen passts), und es gibt den File Converter. Und weil Yamaha ja schon immer so ein Quasi-Standard war (die festen Bandtonler haben doch normalerweise alle irgendwie mal mindestens für PM5D, M7CL oder LS9 ein File), hat man damit von vornherein eine große Filebasis, auf die man aufbauen kann.

    Gar nicht mal so unclever...

  • A&H GLD und Clock

    • robert müller
    • 30. Juli 2015 um 12:05
    Zitat von "marcoboy"

    Der Thread wurde vom Mod abgetrennt und gekürzt. Im Original Thread stand etwas von externer Hardware.

    Punkt für dich, das stand da (als kurzer Nebensatz) wirklich. Zumindest ich dachte bei externer Hardware aber eher an sowas die externe FXe oder Inserts, die dann ggf. neu gepatcht werden müssen, aber nix dramatisches wie Dropouts.

    Zitat

    Damit war dann gemeint das dann wichtige Einstellungen verloren gehen und der Anwender vor einen größeren Problem steht als vorher. Wenn z.Bsp seine externen Preamps, Routing etc. weg sind.

    Das laden des Hersteller Setups kann also auch so richtig in die Hose gehen. Das war damit gemeint.

    Richtig, das kann passieren. Es ging im Ursprungsthread aber ja darum, Pulte in einen funktionierenden Grundmodus zu bringen. Da hat man dann normalerweise das Pult in Standardconfig dabei (beim GLD also die AR2412 und ggf. noch den Expander). Wer mit unbekanntem Pult, spezieller Netzwerkhardware (dazu würde ich Dante bei GLD jetzt erst mal zählen) und ohne kompetenten Betreuer auf der Baustelle steht und nicht weiss, wie er das Pult einrichten soll, der ist dann natürlich verloren. Jetzt wirds hier aber wieder OT. Und was ich eigentlich sagen wollte: Ich stolpere einfach öfters über Posts von dir, die für mich im Kontext so einfach keinen Sinn ergeben. Ich glaube gerne, dass du im Allgemeinen weisst, worüber du schreibst, aber meiner bescheidenen Meinung nach verstehst du meist nicht so gut, dich so auszudrücken, dass das auch so rüberkommt.

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