Ich berufe mich auf die künstlerische Freiheit. ![]()
Beiträge von robert müller
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<Klavierakkorde, gebrochen in Achteln, E-Dur>
Music was my first drug
and it will be my last...
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Hehe, man braucht halt ein Schema, wenn man nicht beschriftet. Vocals immer ab 49 aufwärts braucht dann halt immer 'ne 56er Konsole, egal, was man sonst noch so auf der Bühne (nicht) hat.
Aber mal zurüc zu dem Gitarrenbarden im Vergleich zu Metallica: Selbst wenn wir die 24 Kanäle mal entsprechend hochrechnen auf 4 Leute mit je einem Instrument - da komme ich auf 96 Inputs für 4 Instrumentalisten/Sänger. Was machen dann die anderen 60 bis zur 157? Drum-Specials?

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Ich kann mich an Kürsche zu Beginn seiner Solo-Karriere mitte der 90er erinnern - ein Mann, eine Gitarre - 24 Kanäle feinste Analogtechnik.
u.a. 2x Git Amp links, 2x Git Amp rechts, (wohlgemerkt EINE Gitarre!), 2x den 'Basskanal' dieser Gitarre, 2x Nebelmaschine, 2-3 Kanäle Vocals (immer noch 1 Barde...), Rest war "Kleintüddelüt".
Fand ich seinerzeit faszinierend.
Beim letzten Mal vor ~3 Jahren brauchte ich nur noch 5-6 Kanäle mischen...

Und klang das dadurch besser, oder wenigstens anders im Sinne von abwechslungsreich?
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Aus einem News Artikel:
[...]
To get sound out of the band, there are around 157 audio inputs.
Ernsthaft? Wie viele Inputs kann man denn für ne 4-Mann-Combo mit Drum, Bass, 2xGit und Vox verballern?
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Wir haben hier (privat) gerade eine Wärmepumpe eingebaut bekommen. Wurde vom Heizungsbauer beim Großhändler bestellt, per Spedition direkt zu uns. Halbe Stunde vor Anlieferung sollten die anrufen - steht sogar auf dem Lieferschein.
Was war? Nix. Morgens vor die Tür gekommen, standen die Paletten da. Noch so doof vors Garagentor gestellt, dass man es gar nicht mehr auf bekam. Nicht, dass irgendwer mal geklingelt hätte oder so.
Und wenn ich sehe, was sich die Speditionsfahrer bei uns in der Firma am Lagertor so abhalten, glaube ich die Story mit dem Abstellen ohne Genehmigung unbesehen.
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Hmm,
ich hab das gerade mal bei mir auf dem Rechner ausprobiert. Das funktioniert out of the box mit der bei mir installierten Head-Library vom 2.12.24.
Die Lampe ist CMY, und die Farben in der Palette funktionieren auch im Visualizer wie gewünscht.
Check mal, von wann deine Head Library ist.
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Was passiert, wenn du die Lampe selektiert und die Locate-Taste drückst?
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Mal abgesehen davon, dass ich weder Technikanbieter bin noch in der richtigen Ecke der Republik sitze: Diese Beschreibung (Techniker muss permanent Feedback bekämpfen) klingt nicht nach einem Job, auf den ich Bock hätte. Wenn potentielles Feedback quasi schon eingeplant ist, ist meiner Meinung nach das Konzept kein gutes.
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Das ist doch schon fast wieder IWMO.
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diese Pianistin kam auf die Bühne, entdeckte die Clip-Mikros im Flügel - und machte sich mit Flüchen auf den Lippen sofort daran, sie regelrecht herauszureißen. Das passierte definitiv, bevor sie einen Ton gespielt hatte!
Ich habe sie dann ermahnt, dass man nicht so mit Mikrofonen umgeht, aber das hat sie überhaupt nicht interessiert.
Und danach hat sie mich nicht mehr interessiert...
Aber es hat mich natürlich geärgert, dass ich die Kritik vom Publikum abbekommen hatte, obwohl ich wirklich nichts dafür konnte.
Ich hoffe aber schon, dass sie während ihres Spiels gemerkt hat, dass es vielleicht keine so gute Idee war, die Mikros abzulehnen ... denn während ihres Auftritts hat sicher min. die Hälfte des Publikums begonnen, sich leise zu unterhalten, was die Hörbarkeit ihres Spiels noch weiter einschränkte... Aber hey: selber Schuld.
Wer blöd kommt, bekommt blöd.
Mal wieder ein wunderbares Beispiel für eine gelungene produktive Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Technikern...
Ich hätte wahrscheinlich ganz genau so reagiert. Wäre wahrscheinlich beim Klavierpart nur rausgegangen, um gleich klar zu machen, dass hier ohne Technik gespielt wird.
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Ich weiß, ist ne gaaaaaanz andere Liga, aber mit meiner Amateurtruppe mach ich das seit Ende letzten Jahres genau so.
Freitags Aufbau, abends Generalprobe. Samstags und sonntags dann Show.
Da wir derzeit ein sehr schnell getaktetes Musicalprogramm spielen mit vielen Umzügen, Laufwegen etc. lohnt sich das für uns definitiv schon alleine der Qualität wegen. Wenn samstags die erste Show stattfindet, haben sich alle schon am Vortag mit der Lokalität vertraut gemacht, kennen ihre Wege (die ja in jeder Halle anders sind), Sound ist zum Showstart schon besser eingestellt wegen der Probe am Vortag, alle sind entspannter, weil es eben direkt vor der Show nicht schon eine lange Aufbau- und Soundcheckphase gab etc.
Und als Amateure hat es für uns auch einen Reiz, lieber mehrmals vor kleinerem Publikum zu spielen, als mit einem Schlag ne "große" Halle zu bespielen und dafür aber weniger Auftritte zu haben. Wir machen das ja, weil wir auf die Bühne wollen, nicht primär um Geld damit zu verdienen. Aber am Ende muss trotzdem die Bilanz stimmen - drauflegen wollen wir ja nicht.
Mir ist aber klar, dass das in unserer Liga anders zu bewerten ist als in der absoluten weltweit vertretenen Profiliga. Trotzdem - scheena is scho.

Achso - die Weihnachtsshows laufen aber tatsächlich wieder anders. Morgens rein, nachts raus. Da macht es auch für uns keinen Sinn, das anders zu handhaben. Ist aber auch deutlich konzertanter.
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Nein, der Tester zeigt in der 3x3-LED-Matrix nur die gerade bestehenden Kontakte an.
Was tatsächlich sich nach Reset ändert sind die drei LEDs ganz links. Diese leuchten bei kurzzeitigem Kontakt auf (oder bei Änderung des Zustands - das weiß ich gerade nicht mehr genau).
Meine Vorgehensweise bei Verwendung von der Gerät:
Kabel stecken.
Leuchtbild prüfen.
Reset drücken.
Alles kräftig schütteln.
Leuchtbild nochmal prüfen.
LEDs links prüfen (davon darf keine leuchten).
Die Leuchtbilder ergeben sich zwangsläufig von selbst, wenn man mal überlegt, was für ein Kabel (Adapter?) man da prüft. Das würde ich normalerweise als Grundlagenwissen für jeden einordnen, der auch nur halbwegs darüber nachdenkt, einen Kabeldefekt diagnostizieren zu wollen. Wenn ich nicht weiß, wie das Kabel beschaltet ist (sein sollte), wie kann ich dann prüfen, ob es okay ist?
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Wenn man es eh einbaut - kann man da nicht einen einfachen Versatz bauen und die Adern direkt anlöten?
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Klar, morphen geht. Ich frage speziell nach den Group Cues.
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Ähnlich mit Cues. Das ist die „neue“ Alternative zum Morphen. Du patched einfach die anderen Lampen, schiebst sie in die entsprechen Gruppen und fertig.
Das interessiert mich jetzt. Ich hab mich zwar mit Chamsys befasst, aber als Eigentlich-Tonler auch nur bis zu einem gewissen Punkt.
Ab welchem Software-Release geht das denn? (Habe hier 'ne MQ60, da ist die Unterstützung bei 1.9.3.8 zu Ende.)
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Klar. Wenn der Kemper oder der Bodentreter kaputt ist und kein Ersatz auf die Schnelle beschaffbar ist, dann lieber die Zerre aus dem Pult-Plugin als keine verzerrte Gitarre.

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"Palette" ist hier Chamsys-Terminologie und meint grundsätzlich die Gesamtheit der Positionen, Beamshapes, Farben etc.
Du hast es ja schon so gemacht: Du hast eine Position angelegt und diese in einem Cue verwendet. Du hättest auch genausogut im Cue die Werte für Pan und Tilt händisch eintragen können. Wie du selbst schon erkannt hast, hat die Verwendung der Position aber den Vorteil, dass du sie in mehreren Cues einsetzen kannst und bei Ankunft in einer Location einfach nur diese eine Position anpasst, und schon stimmt die in allen Cues, die die Position verwenden.
Die einzelne Position sozusagen ist ein Eintrag in der Palette der Positionen.
Das gilt dann für Farben etc. analog.
Du kannst übrigens, wenn du mehrere Lampentypen/-gruppen in deiner Show hast, einen Paletten auch für alle Lampen in der Show definieren, aber dann nur in Teilen verwenden.
Einfaches Beispiel: Du hast zwei Reihen Moving Heads. Eine in der Backtruss, eine in der Fronttruss.
Nun baust du dir zwei Positionen. Eine nennen wir mal "Fächer" - alle MH in der Back- und in der Fronttruss sind so positioniert, dass sich jeweils ein Lichtfächer ergibt.
Die zweite Positione nennen wir "Kreuz". Alle Lampen vorne und hinten kreuzen ihre Lichtstrahlen in einem Punkt.
Jetzt kannst du in einem Cue für die Lampen in der Fronttruss die Position "Fächer" verwenden, und die für in der Backtruss die Position "Kreuz". Oder auch umgekehrt. Oder eine Position für alle gemeinsam.
Damit wird man beim Programmieren mit relativ wenigen Paletteneinträgen sehr schnell und flexibel.
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Andererseits könnte man sich auch auf den Standpunkt stellen, dass solche Effekte eigentlich schon fertig vom Instrument kommen sollten. Wenn die Band keinen festen FOH-Mann hat, wird das Ergebnis über verschiedene Konzerte hinweg sonst sehr uneinheitlich.