Beiträge von robert müller
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Max Raabe letzten Samstag in Mainz. War als Gast da und hatte zum ersten Mal seit Langem bei einem Konzertbesuch nichts auszusetzen. Die musikalische Leistung, die tontechnische Umsetzung, die Lichtuntermalung und das dezent, aber passend eingesetzte Video - alles auf sehr hohem Niveau.
Vor allem der sehr klare, seidige Sound hatte es mir angetan. War dann auch wenig überraschend, in der Pause auf der Bühne doch eines an Bändchen zu sehen.
Da geh ich gerne wieder hin!
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Über Mikrotik bin ich bei meiner Suche nach einem leistungsfähigeren AP in Ergänzung zum "kleinen" Router auch gestoßen`(GrooveA 52AC / wAP AC). Die vielen Möglichkeiten überfordern Netzwerk-Laien vermutlich, aber mit dem "Quick Set" (Link / Link) sollte man ein solches Gerät doch auch an den Start kriegen (so zumindest mein Eindruck nach der kurzen Doku zur Quick-Set-Funktion)? Scheint auch einer der wenigen AP zu sein, bei dem man DHCP einschalten kann, wenn man das Gerät ohne weiteren Router zur Mixer-Steuerung nutzen will.
Die Mikrotik-Teile (auch die APs) sind eigentlich von der Software her immer vollständige Router. Anders als die gängigen Heimrouter sind es aber eher "Baukastensysteme". Man konfiguriert sich die einzelnen Bestandteile der Software so, wie man sie braucht, um die gewünschte Funktionalität zu erreichen. Im Gegensatz zu den vorgenannten Heimroutern beherrschen die Teile auch Bridging von Netzwerkports (also die Verbindung derselben auf Layer 2, wie das ein Switch tut). Damit lässt sich dann bei den entsprechend ausgestatteten Modellen eben auch ein "einfacher" Access-Point bauen - einfach indem man ein kabelgebundenes Netzwerkinterface mit dem WLAN-Interface bridget.
Das Quickset beherrscht nun verschiedene Standardsetups, beispielsweise ein "fritzboxartiges" Setup, oder eben auch den einfachen AP.
Vorteil: Wenn man mal mehr will, muss man zwar lernen, wie man das baut (oder um Hilfe fragen), aber man muss nicht zwingend neue Hardware kaufen.
Mit einem Mirotik-AP könnte man beispielsweise sein Tablet mit WLAN versorgen, per DHCP Adressen verteilen, einen Internetzugang realisieren (externes Modem vorausgesetzt) und sogar beispielsweise einen VPN-Einwahlpunkt aufmachen, um von außen Unterstützung zu erhalten. Und da hörts noch lange nicht auf.
Die Mächtigkeit der Lösung entspricht ungefähr dem, was man auch machen kann, wenn man einen PC mit Linux bespielt und ihm mehrere Netzwerkinterfaces (auch WLAN) einbaut.Unbedingte Empfehlung: Wenn du Mikrotik-HW einsetzen willst, nimm zumindest zur Erstkonfiguration die Winbox-Applikation von Mikrotik. Die findet das Gerät notfalls auch auf Layer 2, wenn die IP-Konfiguration noch nicht passt, und kann es darüber auch konfigurieren.
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so ein Locut im sender macht schon sinn, um den frequenzhub (in dem ja die dynamikinformation des signals liegt) durch tieffrequente störgeräusche nicht unnötig stark auszusteuern.
Ich wüsste jetzt nicht, wie bei einer Strecke mit digitaler Übertragung und entsprechender Modulation (QPSKirgendwas oder QAMirgendwas) die Dynamik noch Einfluss auf den Frequenzhub hätte. Das ist ja dann eher wie wir es von DVB-T kennen - der Kanal ist einfach voll.
Was allenfalls Sinn machen würde wäre ein analoger Locut vor dem Wandler, um dessen Dynamikbereich besser auszunutzen.
Aber hier ist es auch so, dass digitale Strecken meines Wissens mit gestackten Wandlern arbeiten, eben um den Gain nicht mehr am Sender regeln zu müssen und die hohe Dynamik der Übertragungsstrecke zu erhalten. Zumindest hat mir das damals auf der Messe ein Techniker von Beyerdynamic so erklärt in Bezug auf deren TG1000-Strecke. Und ich hatte den Eindruck, Shure und Sennheiser würden das ähnlich handhaben. Also kann man den Locut auch in der digitalen Domain machen.
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Bei dem Setup würde ich folgendes vorschlagen:
- Gains auf dem X32 Rack machen, dafür konservativ setzen. Ggf. Tablet mit Remotezugriff an den FOH für absolute Notfälle.
- Fixes Setup, was Mikrofonierung und DI-Boxen angeht.
- Monitormix auf dem X32 Rack machen.
- Rack als Clock Master, Compact als Slave.
Damit hat man sowohl im Proberaum als auch sonst erst Mal recht stabile Monitormixe. Wenn da dann die Verhältnisse nicht mehr passen, stimmen schon die Inputs nicht, und die Musiker sollten entsprechend nachregeln.
Die Signale vom AES50A am Rack, an dem die S16 hängt, werden zum AES50B hart durchgeroutet für den FOH.
Vom FOH sendest du deine Summe zurück zum Rack, idealerweise irgendwo im ersten 8er-Block.
Auf dem Rack definierst du dir dann für den ersten 8er-Block AES50A einen User Out Block, der die Summensignale vom FOH ausgibt und auf weiteren Kanälen die Mastersumme des Rack.
Dadurch kannst du an der S16 entscheiden, ob du den FOH-Mix oder den des Rack ausspielen willst, indem du die PA an die entsprechenden Ausgänge steckst.
Wird der Main Mix auch auf dem Rack gemacht, kann das Compact daheim bleiben, ohne dass man was umstellen muss.
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Das war bei mir dann auch die schnellste Lösung. Ist aber doch etwas unpraktisch, wenn man die Netzwerkverbindung nicht braucht und normalerweise keine PoE-Ports zur Verfügung hat.
Dafür gibts halt die mitgelieferten Wandwarzen. Wie gut oder schlecht die jetzt sind, vermag ich nicht zu sagen. Meine funktionieren noch alle.
Versorgung über PoE oder Splitter ist ja eher dann angesagt, wenn man Racks baut. Und da gehört schon bei ew analog ab 300er meines Erachtens zwingend ein Switch mit rein. Alleine schon, um die Quicksetup-Funktion sinnvoll nutzen zu können.
Bei den DXen dann halt einer mit PoE.
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Diese schwindeligen Wandwarzen sind, ebenso wie die mitgelieferten Stummelantennen der allerletzte Chinarotz. Die vom Hersteller vorgesehene Stromversorgung ("...wir empfehlen...") ist über einen Antennensplitter. War schon bei der analogen ew so (was die Sache nicht sympathischer macht).
Bei ew-DX sollte es per PoE gehen.
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Also so oder so - sobald so eine AES50-Verbindung steht, fließen da Daten für 48 Kanäle in jede Richtung (bei 48kHz jedenfalls, bei 96kHz halt 24 Kanäle - ist aber die gleiche Datenmenge).
Das Gleiche gilt auch für viele andere Verbindungen. MADI hat immer 56 oder 64 Kanäle. Bei DANTE läuft immer das, was im Dante Controller gepatcht wurde.
Je nachdem, was dann am anderen Ende dran hängt, gibt's dann echtes Signal (also Grundrauschen oder gar Nutzsignal) oder tatsächlich digital 0. Bei ner S32 z. B. müssten die letzten 16 Kanäle erst mal digital 0 sein. Bei den Returns halt je nachdem, wie die Outs im Pult gepatcht sind.
Je nach Kanalkodierung kann das vielleicht mal einen Unterschied machen, wobei die meisten Kodierungen versuchen, das Signal gleichspannungsfrei zu übertragen, und schon von daher ein mehr oder weniger regelmäßiger Wechsel zwischen Nullen und Einsen auf dem Kabel auch bei einem Digital-0-Signal passiert. Ich würde auch eher davon ausgehen, dass ein Signal mit wenig Zustandswechseln auf dem Kabel problematischer ist, da dort die Synchronisierung zwischen Sender und Empfänger tatsächlich schwieriger ist (waren das jetzt 11 oder 12 Nullen?).
Wie auch immer - der Unterschied dürfte, wenn es denn überhaupt einen gibt, nur im absoluten Grenzbereich eine Rolle spielen. Da sollte man seine Systeme eh nicht betreiben.
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das gehört beim X32 Rack auch zur standardausstattung
Ja, richtig. Ich fragte nur wegen der Empfehlung, gleich ne Dantekarte einzubauen. Die brauchts eben bei beiden Geräten nicht, um sie als Audiointerface für nen Rechner einzusetzen.
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Mit DANTE kannste Dir ein weiteres Recording-Interface sparen. Lieber die DANTE-Erweiterungskarte dazu kaufen, wenn's das Rack werden soll. Dann einfach den Rechner per Cat-Strippe an den DANTE-Port am Pult hängen und die Outputs / Direct-Outs / etc. auf die DANTe-Kanäle mit patchen
Hat das Wing Rack nicht sowieso auch ein USB-Interface drin?
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Da brauchts dann auch keinen AES-Wandler für die letzten zwei Ausgänge, das Ding hat ja noch die Auxe.
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Wenn man etwas sicher weiß, darf man das auch mal mit voller Überzeugung vertreten.

Und ansonsten hilft die Schlüsselqualifikation aller Verkäufer und Marketer:
Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

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Wo ist das Problem mit MIDI? Es wurde ja hier schon vorgeschlagen, MIDI einfach separat mit nem eigenständigen Interface abzuhandeln.
Außer, dass diese Lösung 2 USB-Ports braucht, ist doch daran nix auszusetzen.
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Ich hab da gerade mal ein paar Minuten drüber nachgedacht. Der Tonkollege ist also entweder hoffnungslos überlastet oder total verpeilt.
So lange man daran nix ändern kann (was ja die beste aller möglichen Varianten wäre), ist klar, dass er entlastet werden muss.
Die Lösung mit zwei zusammenzuführenden Talkbacks extern vom Pult ist dabei aber auch nur die drittbeste Lösung. Selbst wenn du ein Gerät findest, das du so in die vorhandene Talkback-Leitung einschleifen kannst, dass der Pegel des Tonler-Talkbacks nicht beeinträchtigt wird, musst du damit rechnen, dass das Talkback ggf. am dedizierten Talkback-Input des Pultes hängt und der Schalter für dieses Talkback im Pult ist. Dann würde auch dein Talkback nur gehen, wenn der Tonler das Talkback auch eingeschaltet hat.
Ich würde in deinem Fall einfach in den Rider schreiben, dass es zwei unabhängige Talkbacks mit Schalter im Mikro braucht, und eines davon ein Kabel haben muss, das lang genug ist, dass es bis zum Licht-FOH reicht. Das kann der Örtliche dann gerne vorab so einrichten und Ihr müsst Euch auf dem Gig überhaupt nicht mehr drum kümmern. Am besten gleich das gewünschte Routing (welches Talkback auf welche Monitorwege - im einfachsten Fall ja beide auf alle Wege) angeben.
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<mehrklugscheiss>
Am CERN wurde mitnichten das Internet erfunden. Tim Berners-Lee hat hier das World Wide Web erfunden. Das ist eine Anwendung, die auf dem Internet läuft, neben anderen wie zum Beispiel E-Mail, IRC, Telnet, SSH etc.
Das Internet ging aus drm amerikanischen ARPANET hervor.
</mehrklugscheiss>
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Internet, das
Eine von us-amerikanischen Wissenschaftlern erfundene Methode, um Computerprobleme schnell und effizient weltweit zu verteilen.

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Rage Against The Machine never specified what type of machine they were furious with, but I reckon it was probably a printer.
(John Moynes)
Ich bin mir sicher, es sind die Sprachcomputer diverser Hotlines.
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Wobei ich die Bedienung des LS9 als deutlich bescheidener empfinde als die des X32 - mal auf das nackte Pult ohne externe Editoren oder Apps bezogen.
Schon alleine deswegen, weil der Fat Channel des X32 deutlich mehr physische Bedienelemente als der der LS9 hat, es die 6 Rotary Encoder unter dem Display gibt und wegen der View-Taster in den einzelnen Sektionen des Fat Channel.
Gefühlt hat für mich Behringer hier ein LS9 genommen und dann bei A&H alle Ideen geklaut, die das LS9 besser machen.
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eine Grafikkarte die bestimmt 30cm lang war...wie auch immer die Schnittstelle dafür damals hieß.
Das müsste VESA Local Bus gewesen sein. So problembehaftet wie kurzlebig. Mechanisch als Verlängerung des damals üblichen ISA-Busses ausgeführt, war es ein eigenständiger 32bittiger Bus, der mehr oder weniger direkt Am Prozessor hing - daher "Local Bus".
Kurz darauf kam dann schon PCI, und der VLB war wieder Geschichte. Die reinen ISA-Slots lebten noch eine Zeit lang auf den Mainboards - heute findet man sie nur noch auf speziellen Industrie-Mainboards.
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Sicher, das das ne DI-Box ist? Sieht eher aus wie ein Flugschreiber!
