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  2. robert müller

Beiträge von robert müller

  • Passivsplitter mit Trafo

    • robert müller
    • 26. Juni 2023 um 14:43
    Zitat von FHAudio

    Appsys Multiverter macht nur die Standartformate aber nicht spezifisch der Pulthersteller.

    Na ja, die meisten Pulte nutzen doch Standardformate. Dante, AES50, MADI oder Opto/Coax/TP, AVB. An proprietärem Protokoll fällt mir gerade nur bei Allen & Heath dSnake bzw. ACE ein. Aber bei solchen Lösungen kann man oft ja noch Karten einbauen, um Standardprotokolle auszuspielen.

    Das Problem ist eher: Die Gain-Steuerung ist herstellerübergreifend nicht gelöst (und wird es wohl auch nie werden). Und: Die Welt ist sich mittlerweile einig geworden, dass außerhalb eines fixen Toursetups Analogsplit das Mittel der Wahl ist, damit Mon und FOH auch unabhängig Kontrolle über ihren eigenen Gain haben.

  • Sennheiser EW-DX SK Erfahrungen schlechte Sendeleistung

    • robert müller
    • 24. Juni 2023 um 17:58

    Genau deswegen rechnet man doch bei analogen Systemen so aufwendig die Frequenzen aus. Es werden eben Trägerfrequenzen genommen, die nicht auf den IM-Produkten liegen. Damit ist es in gewissem Maße egal, wie stark die IM-Produkte jetzt sind, da eben auf den Frequenzen der IM-Produkte nicht regulär gefunkt wird.

    Klar sollten alle Komponenten möglichst wenig IM-Produkte erzeugen. Bei den neueren Sennheiser-Systemen wurde wohl aber nochmal besonderer Wert auf Linearität gelegt und nochmal nachoptimiert, schätze ich.

    Beim 9000er-System hat Sennheiser damit damals extra Werbung gemacht und auch hervorgehoben, dass sie beim System 9000 Wert darauf gelegt haben, die Nichtlinearitäten in der gesamten HF-Kette so gering gehalten zu haben, dass das äquidistante Raster überhaupt möglich wird. Einen Teil wird wohl auch die digitale Fehlerkorrektur beitragen, aber offenbar ist auch konstruktiver Aufwand nötig.

    (Edit: Fast vergessen: Ich glaube, beim 9000er-System wurden auch separate Antennenpaare und Booster/Splitter pro TV-Kanal eingesetzt - Vergleichbares habe ich auch schon bei größeren analogen HF-Installationen gesehen, z. B. in Musicaltheatern. Damit kann man natürlich mit geeigneter passiver Filterung auch nochmal IMs zwischen den verschiedenen TV-Kanälen vermeiden.)

    Es gibt übrigens einen einfachen Trick, wie man das Problem umgehen kann: Man rechnet die Frequenzen für die digitalen Systeme einfach unter Einbeziehung der IM-Produkte wie bei analogen Systemen auch. Dann sollte sich das digitale System auch nicht schlechter verhalten als ein entsprechendes analoges System.

  • Sennheiser EW-DX SK Erfahrungen schlechte Sendeleistung

    • robert müller
    • 24. Juni 2023 um 14:35
    Zitat von steffen r

    Kann mir mal jemand erklären, was der Splitter mit dem äquidistanten Raster zu tun hat?

    Solange die Frequenzbereiche passen sollte es doch egal sein welcher Splitter.

    Der Grund, warum die meisten Funkstrecken (außer Sennheiser 9000/6000 und jetzt EW-D(X)) nicht mit äquidistantem Raster arbeiten, liegt ja bekanntlich in den IM-Produkten, die es mit den Nutzfrequenzen zu umschiffen gilt. Wie entstehen diese? Letzten Endes ja immer dort, wo ein nichtliniearer Verstärker das HF-Signal verarbeitet. Und wo sitzen diese Verstärker?

    Antwort: In Sendern, aktiven Empfangsantennen, Antennenverstärkern, aktiven Antennensplittern und HF-Eingangsstufen der Empfänger selbst.

    Um nun ein äquidistantes Raster nutzen zu können, müssen auf der gesamten Kette, die das HF-Signal durchläuft, die IM-Produkte und somit die Nichtlinearität extrem niedrig gehalten werden. Somit macht es für dieses Szenario sehr wohl einen Unterschied, ob ich einen dafür ausgelegten Antennensplitter verwende oder nicht (vorausgesetzt er ist aktiv, was für den ASA214 und den ES-D ASA sicher gilt).

  • Sennheiser EW-DX SK Erfahrungen schlechte Sendeleistung

    • robert müller
    • 19. Juni 2023 um 16:14

    Die EW-DX kann man doch laut Sennheiser im äquidistanten Frequenzraster betreiben. Da muss doch die HF-Kette auch ziemlich linear sein. Ich mein, wenn der Sennheiser-Service sagt, man könne auch den ASA214 nutzen, dann wird das wohl grundsätzlich so sein. Aber ich hätte vermutet, dass der neue Splitter da nochmal optimiert wurde.

  • I don't need that, 2.0

    • robert müller
    • 19. Juni 2023 um 15:53
    Zitat von yamaha4711

    Dennoch war es zeitweise darüber, also über 253 V und damit ausserhalb der Toleranz.

    Okay, da wäre ich dann auch angepisst. Das braucht man wirklich nicht.

    Ich betreue von hier aus teilweise Server in Fertigungsanlagen in China - da wundere ich mich schon gar nicht mehr über so manchen Logeintrag in der USV. Aber in DE hatten wir das Stromnetz bisher ja eigentlich ganz gut im Griff.

  • I don't need that, 2.0

    • robert müller
    • 19. Juni 2023 um 15:13

    Nun ja, die Netzspannung in Europa ist mit 230V +/-10% spezifiziert. 250V ist zwar ungewöhnlich hoch aber voll im Rahmen. Da darf eigentlich nix aussteigen. Am unteren Ende wären 207V auch okay, und auch hier müsste noch alles spielen.

  • "No Behringer"

    • robert müller
    • 15. Juni 2023 um 09:11
    Zitat von treibsand

    …dann sollte in deinem Rider ‚NO DJ Anmoderations‘ stehen…

    Gilt das auch noch, wenn sie per Dante über IPv6 gemacht werden, oder ist es dann wieder ok?

  • Nowsonic Stage Router Pro und Yamaha Stagemix

    • robert müller
    • 13. Juni 2023 um 17:05

    Dann wird man das beim Stagerouter wohl nicht konfigurieren können. Wo ich weiß, dass es einstellbar ist: Unifi von Ubiquiti. Die Sachen sind recht gut und dabei noch bezahlbar.

  • Nowsonic Stage Router Pro und Yamaha Stagemix

    • robert müller
    • 12. Juni 2023 um 07:17

    Gibt's unter "Switch Setup" keine Einstellungen? Die Einstellungen auf deinem Screenshot betreffen alle nur geroutete Verbindungen - das käme nur zum Tragen, wenn unterschiedliche Netze beteiligt wären, z. B. bei Nutzung eines Internetzugangs. Beim reinen Betrieb als Access Point haben diese überhaupt keine Auswirkung.

  • SI Expression3 Madi/USB und Cubase digitale Knackser

    • robert müller
    • 31. Mai 2023 um 12:43
    Zitat von HenrySalayne

    Das hätte ich näher ausführen sollen, sorry.

    Wenn man heutzutage auf "Herunterfahren" klickt, wird der Rechner zwar ausgeschaltet, die temporären Daten aus dem Arbeitsspeicher werden aber auf die Platte geschrieben und beim Hochfahren wieder zurückgeschrieben (das ist der sogenannte S4 oder früher Ruhezustand). Damit bleiben aber auch alle fehlerhaften temporären Dateien erhalten.

    Wenn man "Neustarten" auswählt passiert das nicht. Der Rechner fährt sauber neu hoch und ist dann "frisch".

    Das hat zur Folge, dass man sich entscheiden muss: Will ich jetzt die Hardware resetten (Runterfahren / Hochfahren) oder will ich Windows resetten? Früher war halt Runterfahren, (evtl. sogar noch komplett vom Strom nehmen und 10s warten), wieder hochfahren der kompletteste Reset, der möglich war.

  • Audio über Netzwerk übertragen

    • robert müller
    • 31. Mai 2023 um 03:02
    Zitat von David.B

    Ist Analog. Da die Netzwerkleitungen längere Strecken durch den Keller gehen hätte ich gerne was digitales. Hab die aber sonst auch da, vielleicht Probier ich die einfach mal aus.

    Wer sagt denn, dass du an die XLRs was Analoges anschließen musst? Du hast doch selbst AES/EBU genannt. Das müsste auf Netzwerkkabel prima laufen.

  • Audio über Netzwerk übertragen

    • robert müller
    • 30. Mai 2023 um 17:19

    Catcore

  • Verineart und verkempert ...

    • robert müller
    • 30. Mai 2023 um 17:11
    Zitat von wora

    das schlagzeug nehmen wir für das eigene IEM mit nur drei mikros ab.

    Kick + Stereo-OH, KSH oder eine andere Kombi?

  • Zwei Pulte, ein Protokoll und trotzdem unterschiedliche CAT-Kabeleigenschaften erforderlich?

    • robert müller
    • 30. Mai 2023 um 11:13
    Zitat von onewildnight

    "Die drei X32 vor Euch haben auch keine Probleme gemacht."
    Drum möchte ich nicht im Vorraus darauf bestehen, dass wir nur mit unseren Kabeln spielen und hab nur eine kleine 70m Trommel als Backup dabei.


    Wenn auf so nem Festival, das über mehrere Tage geht 25 Bands spielen, kann ich doch nicht mit der Post vorher meine CAT-Kabel verschicken, weil unser Setup nur mit diesen sicher funktioniert...
    Die lachen mich ja aus... ;)

    Seltsamerweise hatten wir diesen Effekt bisher mit keinem unserer X32/M32-Pulte.

    Ich denk mal laut. X/M32 sind zwar auch AES50 und mit entsprechender Vorsicht zu behandeln, aber auf Festivals offensichtlich akzeptiert, weil 50% aller Bands am Nachmittag so ne Kiste dabei haben. Also sind die Techniker und Companies drauf eingerichtet.

    Wing hat auch AES50, aber ist beim Kabel nochmal etwas zickiger.

    Neben der Lösung M32C als DANTE-Umsetzer mit Fernsteuerung könnte man auch darüber nachdenken, einfach zwei M32C als AES50-Repeater zu verwenden. Eins am FOH, eins auf der Bühne. Signale vom AES50A zum AES50B jeweils 1:1 durchrouten und in beiden Pulten die Remote-Preampkontrolle aktivieren.

    Das hätte mehrere Vorteile:

    - Preamp-Kontrolle verbleibt auf der Oberfläche des WING

    - Falls die Stagebox auf der Bühne noch woanders hin muss, kann nach dem M32C auf der Bühne ggf. nochmal bis zu 100M AES50-taugliches Kabel folgen.

    - Man ist nicht auf 32 Kanäle begrenzt wie bei der Nutzung des Kartenslots der X/M32-Pulte.

    Nebenbei hat man damit ne Menge Redundanz im System bei Bedarf, und den Bühnen-Inear-Mixer für 38x16 gibt's für lau dazu.

    Streng genommen geht's auch mit einem M32C am FOH als Repeater. Der sollte die Strecke zur Bühnenstagebox ja alleine schaffen, wenn die X32-Pulte vorher und nachher das auch schaffen.

  • Was ist nur mit dieser Branche los?

    • robert müller
    • 29. Mai 2023 um 19:34

    Ich mach ja (wenn ich am Pult stehe) meistens Jobs, bei denen die Bands keine eigenen Techniker dabei haben. Da bin ich dann ganz froh, wenn im Rider trotzdem Mikrofonvorschläge drin stehen. Meistens sinds dann eh die üblichen Verdächtigen (SM58, Beta58, e935, e604, e904, B52 etc.). Dann weiß ich aber, dass ich mit dem Stadtfeststandardbesteckkoffer auskomme. Und wenn was Edleres/Exotischeres drin steht, triggert das zumindest mal eine Nachfrage, was der Grund dafür ist.

    Am Ende sind es aber immer Vorschläge, die in dieser Liga gemacht werden (sollten). Und natürlich der Hinweis, was die Band ggf. selbst mitbringt. Gerne mal Gesangsmikros oder auch irgendwelche DIs für Bässe/Keyboards oder auch ganze Abnahmesysteme für Dudelsäcke und so'n Kram.

  • Erdung der Gebäudeinstallation

    • robert müller
    • 29. Mai 2023 um 19:28
    Zitat von floger

    Wenn sich alle an die AES Richtlinie aus deinem Link halten würden, gäbe es solche Probleme nicht.


    Behringer scheint das zu machen. Voraussetzung ist allerdings eine konsequent symmetrische Ausführung der Ein- und Ausgänge.

    Wie verhält sich das dann bei Phantomspeisung? Wird hier die Speisemasse geräteintern dann auch einfach mit der Gehäusemasse verbunden?

  • Behringer WING

    • robert müller
    • 27. Mai 2023 um 17:49
    Zitat von guma

    billbos Wing die letzten Jahre unfallfrei gelaufen ist und er noch happy mit dem Teil ist? ;)

    Soweit ich ihn hier im Forum lesen gelernt habe, ist er mit allem glücklich, wo XLR rein und wieder rausgeht und ein paar Fader dazwischen sind...

  • Erdung der Gebäudeinstallation

    • robert müller
    • 27. Mai 2023 um 12:53

    TN-C kannst du grob übersetzen mit "Klassische Nullung". Erde (PE) und Neutralleiter sind dabei bis zum Verbraucher kombiniert in einem einzigen PEN-Leiter.

    In Deutschland haben wir meistens TN-C-S, wo der PEN in der Geböudeheuptverteilung aufgeteilt wird und der PE neu geerdet wird.

    In Altbauten trifft man aber auch häufig noch auf TN-C.

    Hier ist ein recht guter Artikel dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/TN-System

  • best practises verschiedene technical rider zu einem master sheet konsolidieren

    • robert müller
    • 20. Mai 2023 um 00:08
    Zitat von floger

    Ich mach ja sonst eher Chor und kleine Sachen.

    Das ist die Tabelle vom jährlichen Umsonst-und-Draußen-Jugendfestival der evangelischen Kirche Langenau.

    Die Verteiung ist den Eigenheiten des X32 Compact geschuldet.

    Ist eigentlich immer recht entspannt. Von Wedges über IEM vom FOH bis eigenes IEM-Rack ist eigentlich alles dabei. (Letztes Jahr nur erstere beide.) Schlagzeug und Amps bleiben größtenteils stehen.

    Am 8. Juli ist es wieder soweit.

    Alles anzeigen

    Hehe, deine DCA-Aufteilung am X32 sieht fast genau aus wie meine. 5xDrum, 3xFX Send. :)

  • D&B Ci9 ohne Systemamp entzerren

    • robert müller
    • 16. Mai 2023 um 10:02
    Zitat von patec

    Warum messen, wenn man einfach die Parameter auslesen kann? Messen macht doch nur Sinn, wenn man nicht anders an die Werte herankommt. Wenn allerdings der DCX auch nur ein Setup nach Gehör drauf hat, hilft das nicht wirklich weiter.

    Weil du nicht einfach die gleichen Parameter in ein anderes Controllermodell übernehmen kannst. Also kannst du schon, aber das Ergebnis wird anders sein.

    Wenn der bestehende Parametersatz gut funktioniert und so wieder nachgebildet werden soll, ist messen und dann anhand dieser Zielkurve im neuen Controller nachbauen (und dabei natürlich ebenfalls messen!) der schnellste, einfachste und akkurateste Weg.

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