Nein, gibt es nicht. Es gibt lediglich Mischgeräte, die per LAN und/oder WLAN bedient werden können. Wenn die dann keine Fader haben, sehen sie eben aus wie ne Stagebox. 😁
Beiträge von robert müller
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Also in meiner Welt gibts jedes Jahr eine VA (klein, draußen, unkommerziell, umsonst), da war es schon ab und an ein Problem, überhaupt ein Drumset auf der Bühne zu haben, da es den (ehrenamtlich anreisenden) Bands logistisch nicht möglich war, eines mitzubringen.
Die waren regelrecht froh, als ich angeboten hatte, eines zu stellen. Das blieb dann auch den ganzen Abend stehen, und 20 Minuten Changeover waren dank guter Vorplanung, allseitiger Disziplin und Guerilla-Soundcheck tatsächlich gut zu machen. Mit einem Tonmann (meinereiner).
Aber klar, das ist ne gaaanz andere Liga und läuft eigentlich eher unter "zu groß geratene Privatparty" und hat daher auch andere Anforderungen.
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Die gelten ja oft als nicht so kompakt.

Alles eine Frage der Definition.
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99% der Tontechnik-Arbeit passiert imho bei den Proben.
Ja und nein. Bei den Proben legt man das Sounddesign der Show und der Szenen fest. Man programmiert man vor. Szenen, Snippets, whatever, je nach Pult und Arbeitsweise. Bei den Shows wird dann das eingeprobte Programm gespielt. Genau wie das die Akteure auf der Bühne und die Musiker auch machen.
Aber ich muss doch auf die Tagesform der Darsteller und Musiker reagieren und ggf. Sachen nachjustieren bzw. anders machen. Hier den Fader ein paar dB weiter hoch, da etwas weniger. Mal einen EQ nachjustieren, weil einer der Sänger heute etwas belegt klingt.
Ohne die Reaktion der PA im Saal zu hören (oder sehr gut abschätzen zu können), laufe ich doch ständig Gefahr, über- oder unterzukompensieren.
Mal ganz abgesehen davon, dass viele Sääle leer (also ohne Publikum) ganz anders klingen als voll und deswegen gerade bei den ersten Shows sich nochmal einige Dinge ändern (müssen), um das bei den Proben mal festgelegte Klangbild zu erreichen. Da kann auch mal aus einer Szene ohne Hall plötzlich eine werden, die einen Balladenhall mit 3 Sekunden Decay braucht (den man natürlich in Erwartung einer solchen Änderung sicherheitshalber schon mal vorbereitet, aber bei den Proben immer gemutet hatte).
Und wenn man dann nach den erst paar ausverkauften Shows am ersten Wochenende seine Routine im vollen Saal gefunden hat, kommt die erste Show unter der Woche, die nicht so gut verkauft ist, und schon ist alles wieder anders.
Ums mal einfach so zu sehen: Ich würde doch auch nicht von einem Musiker erwarten, dass er mit einer Band zusammenspielt, die er nicht sieht und hört.
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Jetzt Mal ernsthaft: Du und ein X32 nehmen im Saal vielleicht 4 Plätze weg - und das ist nicht drin? Also ich wäre da raus, egal wie freundschaftlich ich der Truppe verbunden wäre...
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Bei all dem macht ja auch irgendwie immer der Ton die Musik. Und es kommt auf die Umstände an. Wenn da ein Mini-FOH geplant ist (QL irgendwas, X32, SQ irgendwas, SI irgendwas (igitt...) ), könnte es ja sein, dass da wirklich kein Platz für Fremdpulte ist.
Wenn man das als Local freundlich kommuniziert (kleines Festival, kleiner Platz, deswegen gehts nicht, aber wir unterstützen dich, geben dir alle infos, helfen dir, das setup ins festivalpult einzupflegen, ...) ist das jedenfalls was anderes als wenn da ne pampige antwort kommt im sinne von hamwanich brauchmanich dakönntjojederkommen.
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Ja, das funktioniert, wenn ich Dich richtig verstehe.
In einem wiederkehrenden Setup in meiner Umgebung wird das X32Producer der Band mit den dortigen Eingängen und einer S16 auf AES550A über den AES550B an das X32/FOH verbunden, wo man sich dann wiederum frei austoben kann.
In kleinen Sets und Locations ist das X32P Monitor- und FOH-Pult per Mixingstation, bei "größeren" Jobs kommt das X32FS als FOH dazu.
Noch Edit (nach Lesbarkeitskorrekturen): Vorab muss entschieden sein: Ein Pult (hier das X32P) ist für Phantom und Gain zuständig, das andere darf kein P48 geben und trimmt auch nur.Ich glaube die Frage war, ob man an einem Verbund zweier S16 an beiden Enden dieses Verbunds Pulte anschließen kann, ähnlich wie es bei einer S32 mit deren Port A und B geht.
Also so:
X32(1) <-> A S16(1) B <-> A S16(2) B <-> X32(2)
Ich glaube nicht, dass das geht - man müsste es mal probieren.
Man kann aber natürlich jederzeit wie von dir beschrieben die Kanäle des S16-Päärchens durch ein X32 durchrouten und auf das nächste weiterreichen.
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jede falsche Note
Mein ehemaliger Klavierlehrer hat immer gesagt: "Es gibt keine falschen Noten. Es gibt nur richtige Noten zum falschen Zeitpunkt!"
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Der USB-Stick passt halt leider immer erst im 3. Einsteckversuch nach 2x rumdrehen um 180 Grad

Geht mir mit Harting-Multipins aber oft auch so...
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Die Frage, die sich mir gerade stellt: Was macht man mit dem Zeug nach der Reinigung? Sagen wir mal, die Geräte gehen danach wieder an, die Taster, Potis, Schalter, Fader, Displays etc. pp. funktionieren alle. Kann man den Dingern jetzt für Veranstaltungsbetrieb wieder vertrauen? Ich hätte irgendwie ein mieses Bauchgefühl, mit solchem Equipment rauszufahren.
Vielleicht kann mans in die Lehrwerkstatt stellen, damit die Azubis sich drauf austoben können?
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Ich glaube die Evolution verlief grob so:
Crib Sheet -> Polaroid -> Digitalkamera -> Handykamera -> Szenenspeicher

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Hi,
der Thread ist ja schon ein paar Monate alt und war schon eingeschlafen, als Carsten den wieder ausgegraben hat.
Beim genannten Budget könnte man auch noch über ein Behringer DDX3216 nachdenken. Das war meines Erachtens das bessere 01v (nur auf das Ur-01v bezogen!).
Man bekommt 8 Auxe, 4 FXe der Virtualizer-Klasse (auch nicht High-End, gefällt mir persönlich aber besser als der Yamaha-Kram vor den Rev-X-Sachen), bis zu 32 Inputs, 2 Kartenslots. Input-Delay in den Inputs 1-16, falls man das braucht. Aux 5-8 sind fix auf die FXe geroutet, können aber anderweitig verwendet und rausgeroutet werden, falls man die FXe nicht benutzt und mutet. FX-Returns sind dediziert.
Der Gerät hat neben den Auxen 16 Busse, die man allerdings auf Inputs zurückrouten muss, um sie als Subgroups auf den Master zurückzurouten. Input-Routing geht in 8er-Blöcken (bei welchem Pult kam das später wieder vor?
- man kann sich damit also eine 24-8-2-Konfiguration bauen, die bei Analogpulten dieser Zeit lange eine Standardkampgröße bei Stadtfesten war.Hauptsächlich gefällt mir bei dem Pult die Bedienung wesentlich besser als beim alten 01v, was hauptsächlich an den 6 Push-Encodern unterm Display liegt. Es gibt zwar keine dedizierte EQ-Section, aber die bessere Bedienung mit den 6 Encodern statt Cursortasten+Jogwheel bei allen anderen Parametern macht das mehr als wett.
Die Fader bei dem Teil sind richtig klasse - Behringer hat damals 100mm ALPS-Motorfader verbaut. Neben jedem Fader gibts eine 100mm hohe Ledkette, die den Inputpegel anzeigt. Gegenüber dem 01v mit seinen kurzen Fadern und ohne Metering ist das eine geradezu luxuriöse Ausstattung.
Über jedem Fader ist ein Drehencoder mit Ledkranz, der für PAN und die Send-Pegel zu den 8 Aux-Wegen verwendet werden kann.
Problematisch sind meiner Erinnerung nach die kleinen Microswitches, die unter den Tastern verbaut sind. Hier sollte mal genau wie beim 01v auf Prüfung des Zustandes vor Ort bestehen und *alle* Taster mindestens ein paar Mal drücken, um zu sehen, ob die alle sauber reagieren und nix hängt oder verkantet ist.
Was mir gerade noch einfällt: Die Auxe und Busse haben keinen EQ. Bei den Bussen ist das relativ egal, da man diese eh in der Regel als Subgroup nutzt und daher auf einen Input zurückführt, der dann wieder EQ, Gate, Compressor hat. Für Monitorwege auf den Auxen braucht man dann allerdings was Externes oder routet diese auch nochmal über Eingänge und dann freie Busse raus. Das ist allerdings dann umständlich und braucht bei den Auxen einen externen Loopback (z. B. über ADAT-Karte, falls man die verbaut hat). Das spricht ggf. wieder gegen das Pult, wenn man nicht zufällig noch ein paar Wege externes EQing hat oder kaufen will.
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Wie funktioniert das denn? Decodieren die Stageboxen den Datenstrom und fügen ihn dann wieder zusammen?
Ja klar wird da aktiv am Datenstrom gearbeitet. Wie soll sonst die Einbettung der eigenen Inputs der Stagebox in den am B-Port eingehenden Strom erfolgen, wie soll der Kanalshift erfolgen?
Ich weiß nicht, ob die wirklich bis auf Sampleebene runter alles auseinandernehmen und neu zusammenbauen, aber einfach passiv durchleiten is wohl nich.
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und genau so muss das sein!
ein mischpult ist ein werkzeug. und wer das werkzeug kaputt macht, muss es ersetzen.
Leider haben sich nicht alle darauf geeinigt, was denn die Definition von "kaputtmachen" in diesem Kontext ist. Für manche ist das ja schon gegeben, wenn man das Poti des Kopfhörerausgangs verstellt hat: "Das hat der Herr SoUndSo für uns so eingestellt, der kennt sich mit sowas aus! Und jetzt ist alles falsch!"

(Ich muss gerade wieder an den 2x15-Band Summen-EQ in einem kleinen Theater denken, Einstellung Modell Badewanne. Ich wurde gebeten, zu helfen, da man den Sound und die Rückkopplungen bei einer kleinen Musicalproduktion nicht in den Griff bekam. Aber den Master-EQ ändern durfte ich (zunächst) natürlich nicht. Hatte ja der Fachmann so eingestellt! Hing halt nur inzwischen ne ganz andere PA dran...)
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Wenn dann bitte SFP, das ist dann auch wirklich medienunabhängig. Sonst geht der Spass mit MM vs. SM wieder los.
So geht dann der Spaß mit kompatiblen und inkompatiblen SFPs los. Das hat die Industrie ja auch schön geschafft, einen offenen Standard dann doch wieder zu verdongeln...
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axient digital
+1!
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Ich stelle mir gerade vor, wie das wäre, wenn der gemeine Bandmusiker seine Gitarre/Keyboard/whatever extra abrechnen würde.
Gut, auch bei den Musikern gibt's Ausnahmen. Klassische Organisten oder Pianisten bringen Ihren Tastenkasten auch eher selten selbst mit. 😉
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Es weiß doch gar niemand hier, in welcher Liga der TS unterwegs ist. Und es ist ja auch egal. Es wurde nach einem hochwertigen Pult bis 30k mit möglichst Neve-EQs und hochwertigen FX für Hall und Delay gefragt. Kann man beantworten und gut ist. (Wobei ich jetzt selbst nicht weiß, ob's irgendwo Neve-EQs gibt. Würde das noch am ehesten als Rack-FX bei Yamaha vermuten.)
Der TS muss dann halt was draus machen.
Und wenn es ihm viel Spaß macht und er das gezahlt bekommt, dann kann er doch gerne sein 30k€-Pult an die 1,5k€-Anlage anstöpseln. Dann ist wenigstens der PFL unterm KH geil. 😉