Ach so, noch vergessen! Ohne Umstecken geht auch:
Zwei Kabel
Stagebox AES50A -> M32 AES50A
Stagebox AES50B -> X32 Core AES50B
Zur showaktuellen Szene A noch Routingpreset B Laden ….
Und wie machst du das ohne Umstecken, wenn die Stagebox verreckt? ![]()
Ach so, noch vergessen! Ohne Umstecken geht auch:
Zwei Kabel
Stagebox AES50A -> M32 AES50A
Stagebox AES50B -> X32 Core AES50B
Zur showaktuellen Szene A noch Routingpreset B Laden ….
Und wie machst du das ohne Umstecken, wenn die Stagebox verreckt? ![]()
Was mir dazu noch einfällt: Bei Cubase wird beim Aktivieren der Aufnahme oft auch das Mithören eingeschaltet (weiß gerade nicht mehr, ob das Default-Einstellung ist - prüfen!)
Mithören über die DAW würde natürlich dazu führen, dass der gerade aufgenommene Kanal wieder auf dem Playback-Output der DAW erklingt - und das mit der entsprechenden Verzögerung aufgrund der Latenz. Ob die Latenz von 8ms nun störend ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Was aber definitiv nervt wäre der Kammfilter, der entsteht, wenn man auch noch direkt über das Pult monitort.
Hier also aufpassen und Cubase entsprechend einstellen!
Ich hab jetzt keine SQ, aber der Workflow ist da eigentlich bei allen Punkten der gleiche:
Die zur Aufnahme gewünschten Inputs routet man zum USB-Interface (direct out pre HPF oder direkt der entsprechende Head-Amp, je nach Pultarchitektur).
Den oder die Playbackkanäle von der DAW routet man auf einen freien Kanalzug oder Aux In.
Die Mischung für die Musiker erledigt man ganz normal über die Aux Sends, ohne Umweg über den Rechner.
Die Größenordnung der Latenz ist übrigens ganz normal. Da kann man je nach Setup ggf. noch was optimieren, aber ganz weggehen wird das nicht.
Tinnitus
Autsch!
Kleine Anmerkung dazu: Quick Gang verlinkt die Parameter relativ zueinander. Dadurch kann man z.B. einfach für X Kanäle gains anpassen falls der Schlagzeuger doch mal mehr / weniger reinhaut
Kurze Frage hierzu: Funktioniert das auch für am Pult geänderte Parameter? Sprich, reagiert Mixing Station auf am Pult geänderte Parameter in einer Ganging-Gruppe und ändert dann die verlinkten Parameter ebenfalls mit? Oder muss die Bedienung dafür zwingend über Mixing Station erfolgen?
Wobei, wenn man bei AES50 die Routingfunktionen in den Nodes nutzt, kann man das im weitesten Sinne zu verbindungsorentierten Netzen zählen. Es fehlt halt die Möglichkeit das zentral zu managen. Wie sieht das bei MADI aus?
Der Unterschied ist meiner Meinung nach der: Beim verbindungsorientierten Netz kümmert sich das Netzwerk selbst darum, dass die Verbindung aufgebaut wird, die Ressourcen reserviert werden und die richtigen Wege genommen werden.
Bei AES50, MADI, eben allem, was *kein* Netz ist, machst das derjenige, der den jeweiligen Knoten bedient. Du gehst also an jedem Knoten hin und routest manuell vom AUS50-Input A Kanal 23 auf MADI-Output C Kanal 11. Du entscheidest also, auf welchem Weg du jeden einzelnen Audiodatenstrom durch deine verbundenen Komponenten schickst. Du entscheidest auch selbst, wann du eine Verbindung nicht mehr aufbauen kannst wegen Ressourcenmangel ("Upps, auf MADI-Output C sind alle 64 Kanäle schon belegt...").
Am Ende läuft es aufs Gleiche raus: Du hast deine Audioverbindungen voll digital von A nach B über die Stationen X, Y und Z aufgebaut.
Oder kurz: Der Unterschied zwischen einem Netz und einem Bündel PtP-Verbindungen liegt darin, dass das Netz sich selbst managt. Nicht unbedingt zentral, aber selbst.
MADI ist in dieser Hinsicht auch nicht anders als AES50. Ist halt alles wie bei AES3, nur halt mit mehr Kanälen.
Und dann gibt es eben noch die Unterscheidung Paketorientiert und Verbindungsorientiert.
AES50 ist die krasseste Form von Verbindungsorientiert. Da läuft nämlich ein fach ein PCM Bitstream über je ein Adernpaar.
So würde ich das nicht ganz sehen. Paket- und verbindungsorientiert sind beides Netzwerkkonzepte. Beim einen gehen halt Pakete durch das Netz und werden halt transportiert, so lange die Kapazitäten ausreichen. So funktioniert ein klassisches Ethernet (Layer 2) bzw. IP (Layer 3).
Verbindungsorientierte Netzwerke bilden tatsächlich die logische Verbindung zwischen den beteiligten Endpunkten über ihre Knoten ab, indem die beteiligten Knoten in den Verbindungsaufbau einbezogen sind und deswegen vom Aufbau der Verbindung bis zum Abbau die jeweils benötigte Bandbreite auf ihren beteiligten Interfaces freihalten.
AES50 ist dagegen kein verbindungsorientiertes Netzwerk, sondern eine physische Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Der Unterschied ist, dass du beim verbindungsorientierten Netzwerk eben doch mehrere Knoten in der Strecke haben kannst, ohne unterwegs was patchen zu müssen, bei AES50 dagegen entweder patchen oder Kabel ziehen musst.
Insofern verhält sich ein verbindungsorientiertes Netzwerk nicht anders als eines, das paketorientiert arbeitet. Unterschiede gibt es hier darin, wie eine logische Verbindung aufgebaut wird, wie die Daten auf den Knoten transportiert werden und darin, dass die Verbindungsbandbreite im Gegensatz zum paketorientierten Netz garantiert wird. Wenn die Bandbreite für neue Verbindungen nicht mehr ausreicht, werden diese gar nicht erst aufgebaut. Bestehende Verbindungen werden dann nicht gestört.
Gibt's überhaupt Protokolle, die Audio-Datenströme direkt routen? Oder sind die alle Paketorientiert?
ATM kann das meines Wissens - ISDN war im Grunde ein verbindungsorientiertes ATM-Netz. Alles, was auf Ethernet Layer 2 und höher aufgebaut ist, ist grundsätzlich paketorientiert.
würde ich auch fast so sagen.
allerdings bietet z.b. ein switch, der zwischengeschaltet ist, ja doch auch seine ressourcen an, um die signale an den entsprechenden port weiter zu leiten. man müsste das also noch ein bisschen feiner formulieren.
für mich ist ein netzwerk, wenn sich mindestens drei geräte daten zuspielen können, die über knoten miteinander verbunden sind.
die frage ist aber auch: ist es für uns nicht interessanter, die infos aller digitalen verbindunsprotokolle in einer liste zusammen zu tragen - und dann einfach dazu zu schreiben, welches ein PTP protokoll ist und welches nicht?
Das mit den Ressourcen ist auch eine etwas unglückliche Betrachtungsweise. Letztlich braucht jede Übertragung Ressourcen, und sei es nur Bandbreite auf dem physischen Medium.
Netzwerke unterscheiden sich mMn von PtP-Protokollen dadurch, dass bei Netzwerk die beiden beteiligten Endpunkte direkt miteinander eine logische Verbindung aufbauen. Die Daten fließen dann durch das Netzwerk, ohne, dass da auf den beteiligten Knoten noch was eingestellt werden müsste. So, wie man es halt auch aus der IT kennt. Beim PtP-Protokoll hingegen bestehen die Verbindungen nur zwischen den einzelnen Knoten. Es gibt also auf eine Strecke zwischen zwei Endpunkten mehrere logische Verbindungen (nämlich zwischen jeden nebeneinanderliegenden Knoten), und es muss dort jeweils aktiv eine Brücke zwischen den beiden Verbindungen konfiguriert werden.
Also wenn jemand so ein Teil haben will gehts im Moment (leider) nicht schnell...
Und du denkst, es ist ne gute Idee, dann hier öffentlich rauszuposaunen, dass du das letzte Gerät in Europa ergattert hast?
Also ich an deiner Stelle würde es gut im Auge behalten. ![]()
16x25²
Dann ist die Truss auch gut gefüllt, wenn du das da durch"fädelst". ![]()
So, es ist jetzt fast zwei Wochen her, aber mittlerweile ist das Problem gelöst.
Letzten Endes wurde es der von siwi genannte Lindy-EDID-Emulator. Mir gefällt daran, dass der keine Lernautomatik hat, somit nicht die Gefahr besteht, dass der unebabsichtigt nochmal das Original-EDID des Projektors übernimmt und dann das Problem wieder auftritt.
Zunächst hab ich mit Hilfe eines Raspberry PI das Original-EDID des Projektors ausgelesen. (Das würde auch mir jedem anderen Computer mit HDMI-Schnittstelle gehen - aber der Pi war gerade der nächstbeste freie mit Linux drauf. Für Windows gibts wohl auch Tools, aber nach meiner Recherche wird der freie Zugriff auf den I²C-Bus der Grafikkarte gerade bei den von uns eingesetzten Lenovo-Geräten oft durch den Grafiktreiber unterbunden, so dass ich das gar nicht erst probiert und auch keine Software dafür gesucht habe. Unter raspbian ist alles nötige direkt dabei.)
Mit dem ausgelesenen EDID konnte ich dann einen EDID-Editor füttern. (Empfehlenswert sind da meiner jetzt gemachten Erfahrung nach der Deltacast-Editor und der EEDit Gold von Analog Devices. Von AnalogWay gibts auch einen, der ist aber alt und kann mit neueren EDIDs nicht umgehen.)
Dort konnte ich dann die Extension-Blocks für die erweiterten Audio-Eigenschaften sowie das Bit, das grundlegenden Audio-Support des Geräts ausweist, auf 0 setzen.
Das so gewonnene modifizierte EDID hab ich dann mal versucht, mit dem Raspi über den I²C-Bus zurück in den Beamer zu schreiben, aber dessen EDID-Chip ist schreibgeschützt. Mit dem Lindy-Teil ging das aber ganz problemlos.
Folge: Die angeschlossenen Notebooks sehen nun immer noch den Beamer, sogar Modellbezeichnung und Seriennummer etc. passen noch. Aber es wird kein Audiogerät auf Systemebene mehr angelegt, sobald der Beamer angeschlossen ist, und somit auch kein Audio zum Beamer geschickt.
(Lustigerweise ignoriert ausgerechnet der Raspberry Pi offensichtlich komplett die EDID-Daten und schickt einfach immer Audio auf die Schnittstelle, egal, was das angeschlossene Gerät so meldet. Das ist aber hier sowieso nicht die Anwendung. Für die ganzen Windows-Notebooks hier funtzt das wunderbar.)
Danke nochmal, dass Ihr mich da auf die richtige Fährte gebracht habt. EDID-Management und EDID-Emulatoren waren mit zwar ein Begriff, aber diese initiale Zündung, die hat mir gefehlt.
ja, karneval wird es dieses jahr mit sicherheit nicht geben.
was für ein riesenglück!
Ich weiß, du meinst es nicht so, aber es gibt ne ganze Menge Vereine, deren Mitglieder das gerne machen, und die gerade massiv in ihrer Existenzfähigkeit gefährdet sind. Und das ist nur ein Aspekt für einen Verlust an Kultur, der gerade passiert.
Gleiches gilt für das Amateurchorsterben, das wir gerade erleben.
Du kannst da gut reden, du hast es geschafft, im ÖD unterzukommen. Auch mir geht's wirtschaftlich gut, da ich hauptberuflich was ganz anderes mache.
Aber auch mir fehlen meine Konzerte. Mein Ensemble ist probetechnisch leider recht sperrig, und die Veranstaltungen für den Amateurbereich vergleichsweise aufwendig und teuer.
Da überlegst du dir drei Mal, welches Risiko du eingehst, wenn du nicht weißt, wann du überhaupt proben kannst.
Ich verstehe zwar, warum die Regeln sind wie sie sind, aber ein bisschen Empathie mit denen, denen gerade ein großes Stück Lebensqualität abgeht, fände ich schon angebracht.
Hi siwi,
den Lindy hatte ich auch schon gesehen. Wie wird der programmiert? Einfach über I²C Write, womöglich direkt am Grafikkartenausgang? Oder braucht man zwingend den Lindy-Programmer dazu?
Ich hab schon überlegt, am Montag mal zu versuchen, ob der Chip im Beamer direkt umzuprogrammieren ist.
Eine festgelegte Auflösung ist gar kein Problem - im Gegenteil. 1920x1080@60Hz, kein Ton, kein Schickschnack, fertig.
Ich hab zumindest jetzt mal nen frei programmierbaren EDID-Emulator gefunden: ATEN VC080. Damit würde es wohl auf jeden Fall gehen.
Aber eigentlich ist mir das fast ein bisschen zu voluminös.
Den ganzen Schnickschnack mit Learning und verschiedenen per Knopf auswählbaren Emulationen brauche ich eigentlich gar nicht. Ein schöner kleiner Zwischenstecker, der gerade die eine von mir gewünschte Konfiguration enthält, wäre mir da sehr sympathisch.
Ich erinnere mich, hier im Forum schon von fertig vorprogrammierten EDID-Emulatoren gelesen zu haben. Letzten Endes ist das EDID ja nur ein kleiner I²C-Speicherbaustein, der von der Quelle beim Anschließen ausgelesen wird, das sollte also durchaus schlank zu bauen sein.
Ich finde da über Google&Co aber gerade nix. Vielleicht hat irgendeiner der anwesenden Konferenztechniker da einen Tipp, wo man mal nachfragen könnte?
PIN 14 sind die HEC-Daten (Netzwerk und Audio)
Sicher dass Audio auf der HEC-Leitung übertragen wird? Die gabs meines Wissens bei den ersten Standardversionen noch gar nicht - aber da ging doch Audio auch schon.
Ich beziehe mich hier mal auf Wikipedia und die dort angegebene Pinbelegung:
Die Idee hatte der Kollege auch schon. Wahrscheinlich gar nix - das Audio ist eingebettet in den TDMS-Datenstrom. Wenn ich da mechanisch hin- und her-adaptiere, dürften weder Quelle noch Senke mitbekommen, dass da überhaupt adaptiert wurde.
Oder es funktioniert überhaupt nix mehr, weil die Verbindung elektrisch nicht mehr gut genug ist und der Datenstrom zusammenbricht. ![]()
Ich suche hier gerade nach programmierbaren EDID-Emulatoren. Der Ansatz, das über die EDID-Infos zu regeln, scheint mir der richtige zu sein.
SON X-AVT105
Hi,
das ging ja fix, danke erst mal für den Tipp!
Ich hab mir das Gerät mal angeschaut und die Anleitung durchgelesen. So ganz sicher, ob das das richtige ist, bin ich mir da noch nicht. Wie stelle ich denn da die korrekten EDID-Daten ein? Es wird da nur von einem Standardsatz geschrieben oder - mit ein bisschen ein- und ausstecken - der Emulation eines Geräts.
Wenn man das aber abzieht und die Kette länger als 10s ohne angeschlossenes Display laufen lässt, geht der Emulator wieder auf seine Standardsätze zurück.
Folgende Gedanken habe ich dazu:
1) Mit dem Standardsatz an EDID-Infos zieht der angeschlossene Rechner wohl irgendeine Auflösung, aber höchstwahrscheinlich nicht die, die der Beamer tatsächlich hat (FHD nebenbei bemerkt).
2) Wenn der Beamer emuliert wird, wird ja auch wieder Audio gemeldet, oder?
3) Dieses Abziehen-Dranstecken etc. zwecks Umschalten zwischen Emulation und Standarddatensätzen kommt mir in dem Szenario etwas wackelig vor - ich hätte da Angst, dass sich der Betriebmodus des Emulators öfter mal unbeabsichtigt ändert.
Ich muss dazu aber sagen, dass ich mit Hardware-EDID-Emulatoren wenig Erfahrung habe. Vielleicht seh ich da irgendwie zu viele Bäume und zu wenig Wald.
Guten Morgen alle zusammen,
ich suche nach einem hardwaretechnischen Weg, die Audioübertragung über HDMI zu unterbinden.
Hintergrund: Wir haben hier in einem Konferenzraum ein Setup mit Beamer, Kamera, Konferenz-Freisprecheinrichtung etc. Das alles hängt an einem Dock, an das die Mitarbeiter hier Notebooks per USB-C andocken.
Das funktioniert auch alles soweit ganz gut, aber der Beamer wird vom System immer auch als Audiosenke erkannt. Die Notebooks stellen dann oft ihre Defaultausgabe auf den Beamer um, was nicht gewünscht ist und manche Nutzer auch verwirrt.
Softwaretechnisch gibt es hier meines Wissens keinen Weg, das global auf den Notebooks abzustellen (höchstens ganz global, dann funktioniert aber überhaupt kein HDMI-Audio mehr, egal wo). Am liebsten wäre mir ein kleines Kästchen, das man in die HDMI-Zuleitung zum Beamer hängen kann, das dann Richtung Notebook nur eine Video-, aber keine Audiosenke meldet.
Kennt hier jemand ein entsprechendes Gerät oder hat jemand einen Tipp, mit welchem Begriff ich da suchen sollte?
Ich hatte früher mal ein Audio-Interface, was seine Latenz nicht richtig an die DAW gemeldet hat - das war richtig ka..., wenn man damit Overdubs gemacht hat.
Zumindest in meiner Lieblings-DAW aus Hamburg gibts die Möglichkeit, den Aufnahmeversatz manuell einzustellen.
Braucht man z. B., wenn man rein digitale Interfaces mit externen Wandlern hat und die Wandlerlatenz kompensieren möchte. Oder wenn halt das Interface Murks meldet.