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Beiträge von robert müller

  • Plötzliches Störsignal Sennheiser Funk-Setup

    • robert müller
    • 19. August 2021 um 23:53

    Und die Moral von der Geschicht': Wann und wo immer du Funk einsetzt - mach vorher deine Hausaufgaben. Und zwar in jeder Location auf's Neue.

    P.S.: Ein passend eingestellter Schutzlimiter entweder am IEM und/oder am Eingangskanal der Handfunke kann die gröbsten Klopper ein wenig entschärfen. Geht natürlich nur, wenn die Umgebung nicht so laut ist, dass das IEM auf Stufe 11 laufen muss.

  • Behringer pmp500/In Ear Monitoring

    • robert müller
    • 19. August 2021 um 22:56

    Der Umschaltet ist ja soweit sogar noch irgendwie sinnvoll - für kleine Sachen reicht Mono ja oft. Aber der Anwendungsfall Stereo Front plus Monitor per Aktivlautsprecher oder meinetwegen Inear hätte eine einzige zusätzliche Buchse nebst passendem Linedriver benötigt. An den 20ct kann's doch wirklich nicht gelegen haben. Das ist schon fast bösartig fehkdesignt.

  • Behringer pmp500/In Ear Monitoring

    • robert müller
    • 19. August 2021 um 00:40

    Also wenn ich mir Bilder von dem Teil anschaue, würde ich Mal nein sagen. Der einzige Monitorwege scheint nicht rausgeführt zu sein. Den bekommt man wohl nur hörbar gemacht, wenn man auf Mono umschaltet und den zweiten Endstufenausgang zum Monitorausgang macht. Da kann man aber keinen Inear-Sender anschließen.

    Selten dämliche Konstruktion, das. Oder hab ich ne Buchse übersehen?

  • 32 Audiokanäle live über Internet übertragen

    • robert müller
    • 18. August 2021 um 22:24

    Gehen tut das immer irgendwie alles - mit genug Zeit und Geld. MPLS bekommst du von einem Ende der Welt zum anderen geschaltet. Als ich das letzte Mal damit zu tun hatte, konnte man MPLS von einer Adresse in DE zu einer Adresse in Festlandchina für 1000€ pro MBit und Monat bekommen. Mindestbandbreite, die abzunehmen war, waren 2MBit. Die Provider kooperieren da auch schon untereinander. Es ist ja nicht so, dass die kein Geschäft machen wollen.

    Ich nutze heute in der Firma für diese Anwendungen SD-WAN-Verbindungen. Das ist so ähnlich wie MPLS, aber nicht bis zum Endkunden. Um nach China zu kommen, braucht man beispielsweise einen VPN-Tunnel übers offene Internet zu einem RZ in Frankfurt. Dort gehen die Daten auf das private internationale Netz des Anbieters. In einem Rechenzentrum in China steht dann die Gegenstelle, von der aus es per VPN übers dortige offene Internet zum Ziel geht. Und das geht (zu ungefähr einem Drittel der MPLS-Kosten) erstaunlich gut. Man braucht dafür halt einen Anbieter, der international aktiv ist, in beiden zu vernetzenden Regionen präsent ist und genügend Bandbreite zwischen diesen Regionen frei hat, die man buchen kann. Man kann das sogar mit MPLS koppeln, um das offene Internet zwischen RZ und Kundenanschluss zu umgehen. Das ist dann unterm Strich oft noch günstiger als komplett MPLS einmal um den Globus.

    Niedriglatente unkomprimierte Multichannel-Audiostreams würde ich da trotzdem nicht drüberjagen wollen. Aber mit 10-20s Puffer und Datenreduktion könnte ich mir das gut vorstellen. Wenn der Stream dann 15-20MBit hat, könnte das funktionieren.

  • 32 Audiokanäle live über Internet übertragen

    • robert müller
    • 18. August 2021 um 12:43
    Zitat von marcoboy

    Das Problem sind nicht nicht gesicherten Verbindungen. Die Route die ein Paket läuft ist nicht vorgegeben. Man braucht eben Buffer am die Daten wieder zu sortieren. Wenn man damit leben kann, dann lässt sich das gut realisieren.

    Aufgrund der schlechten Infrastruktur kann man solche Projekte nur belächeln. Das funktioniert nicht einmal im Öffentlichen Rundfunk. Da brechen Verbindungen regelmäßig ab... Schon recht sarkastisch kommentiert. Fehlende Frames hört man sehr häufig...

    Das mag fürs offene Internet stimmen. Bei MPLS sieht das etwas anders aus. Da reservierst du dir quasi auf allen Teilstücken der Strecke deine Bandbreite, und die Pakete nehmen einen fest vordefinierten Weg. Das ist ja gerade der Witz daran. MPLS wurde entwickelt, um das Routing zu beschleunigen, als die Routingtabellen im Netz immer komplexer wurden und die damalige Hardware nicht Schritt halten konnte. Statt dass der Router am jeweiligen Knotenpunkt anhand von Quell- und Zieladresse sowie Gewichtung seiner Links bestimmen muss, wo das Paket lang muss, bekommen alle Pakete lediglich ein MPLS-Label vorangestellt, und jeder Router auf der Strecke wertet nur dieses Label aus und schickt das Paket auf die für dieses Label vordefinierte Strecke. Heute ist das Problem mit der Routinghardware durch spezielle ASICs längst gelöst, aber MPLS ist als Produkt geblieben.

    Zusammen mit der Bandbreitenreservierung kannst du dir das in etwa so vorstellen, wie wenn du eine Route quer durch Deutschland planst und auf allen Straßen eine Spur extra für dich frei ist. Da kann nebenan auf den Spuren Stau sein wie doll - du fährst auf deiner abgetrennten Spur ganz gemütlich vor dich hin.

    MPLS ist eben genau nicht Internet. (Sogar die Hausanschlüsse auf beiden Seiten sind dediziert für die Verbindung gelegt. Bei Glas wird das dann sicher nicht als GPON ausgeführt. Da wird schon eine P2P-Verbindung zum nächsten Pop gebaut. Was auch gerne mal fünf- bis sechsstellig kostet, je nach Anbieter und regionalen Gegebenheiten.) Es wird nur (teilweile) über die gleiche Infrastruktur abgewickelt. Das Elphi-Projekt aus dem letzten Jahr beweist ja, dass es geht. Ist nur die Frage, was das insgesamt kostet, und ob man das Budget dafür hat. Günstiger als ne Standleitung ist es allemal, aber dennoch weit weg von den Preisen für private oder selbst Business-Internet-Anschlüsse.

    Und es ist eine Mär, dass wir in Deutschland keine Glasfaser hätten. Die letzte Meile ist zwar oft noch Kupfer, aber alles was überregional läuft, ist schon auf Glas. Und da gibts auch Kapazitäten, besonders, wenn du dafür zahlst. Wenn man natürlich sparen will und übers öffentliche Netz geht - da wird alles per Best Effort transportiert. Und kein Provider, egal wo auf der Welt, kauft oder baut seine Backbone-Kapazitäten so, dass alle Endkundenanschlüsse gleichzeitig mit 100% Auslastung fahren können. Am ehesten geht offenes Internet noch, wenn man innerhalb eines Providers bleibt (sprich alle Endanschlüsse eben von einem). Da kann dann der Provider dann per QoS und Bandbreitenmanagement was machen. Aber das ist ja dann auch nur so halboffenes Internet.

    Aber ja - wenn man entsprechende Systemlatenzen akzeptiert, fallen die Anforderungen an die Verbindungen natürlich. Im Durchschnitt wird man immer noch die errechnete Bandbreite erreichen müssen, um den Stream zu transportieren. Aber die darf dann doch schon mal schwanken.

  • 32 Audiokanäle live über Internet übertragen

    • robert müller
    • 17. August 2021 um 21:21

    Rechnerisch langt für nen halben MADI-Stream inkl. Steuerbits eine Bandbreite von knapp 50MBit. Das ist dann unkomprimiertes Audio bei 48kHz mit einer Bitbreite von 24 Bit. Ohne Steuerbits entsprechend ein Viertel weniger, also knapp 38MBit. Das packt ein guter Supervectoring-Anschluss. Oder einer der Gigabit-Anschlüsse von Kabel Deutschland. Diverse Glasfaserprodukte, wo es die denn gibt, sowieso.

    Das Problem dabei: Nur, weil ich von meinem Hausanschluss bis zum Breitband-POP bei meine Provider diese Datenrate erreiche, heißt das noch lange nicht, dass übers offene zu jeder Zeit bis zu meinem Ziel diese Datenrate für mich verfügbar ist. Und den Jitter der Paketlaufzeiten kann man auch schlecht vorhersagen.

    Wenn der Kunde entsprechend zahlt, kann man jetzt natürlich zu einem Provider gehen und bei dem eine MPLS-Strecke bestellen. Dazu gibt man die Adressen der beiden zu vernetzenden Standorte an und welche Bandbreite man braucht. Der Provider schaltet dann an beiden Standorten eine dedizierte Leitung und kümmert sich darum, dass diese beiden Anschlüsse mit garantierter Bandbreite und Latenz untereinander verbunden werden. Das ist dann schon mal die halbe Miete. Dann fragt man bei den üblichen Verdächtigen der Audio-over-IP-Branche an, ob ihre Protokolle mit den immer noch im Vergleich zum LAN hohen Latenzen der MPLS-Strecke klarkommen. Für solche prestigeträchtigen Sachen wie hochauflösendes niedriglatentes unkomprimiertes Multichannel-Audio über WAN für professionelle Produktionen bekommt man dort sicher Application Support direkt vom Hersteller. Fertig.

    Wenn der Kunde das nicht bezahlen will, wäre tatsächlich Karels Vorschlag sinnvoller. Stereo-Audio in halbwegs niedriger Latenz übers offene Internet ist deutlich unanspruchsvoller. Beispielsweise könnte man Jamulus dafür verwenden. Das ist fürs gemeinsame Musizieren übers Internet gedacht - daher kann man da die Größe der Sicherheitspuffer manuell einstellen und dadurch wählen, wie niedrig die Latenz denn sein soll. Niedrigere Latenzen erkauft man sich mit mehr Dropouts, die aber auf einer reinen Monitoring-Leitung verschmerzbar sein dürften.

    Alternativ gibts vielleicht auch Anbieter oder Software-Projekte, die derartiges schon gebaut haben. Ggf. mit entsprechend hoher Latenz, wie TomyN es schon angedeutet hat. Wenn man dann noch einen schwach komprimierenden Codec wie z. B. OPUS dazunimmt, könnte man sowas schon mit vergleichsweise günstigen Standard-Anschlüssen wuppen. Da fehlt mir aber der Überblick, ob's da schon Fertiges gibt.

  • Das Split-Verhalten der Anstalten

    • robert müller
    • 13. August 2021 um 09:57
    Zitat von ThoSchu

    Hatten wir hier schon die Diskussion aktiv vs passiv?

    Also ein Digitalsplit ist irgendwie immer aktiv, außer vielleicht noch Y-Kabel oder Durchschleifen bei einzelnen AES/EBU-Strippen. Meintest du das? 8o

  • Das Split-Verhalten der Anstalten

    • robert müller
    • 13. August 2021 um 09:42
    Zitat von mfk0815

    Maximal um anzudeuten, dass die Möglichkeiten ähnlich stark eingeschränkt sind;-)

    Hehe... Ich wurde ja auch erst mal analog sozialisiert. Nicht gerade Midas XL4, eher so Soundcraft K3, aber egal. Die Kiste mochte ich.

    Vor ungefähr 10 Jahren hab ich mal in einem Anfall von Nostalgie die K3 nebst zugehörigem Siderack und Analogwurst auf ne Spaßbaustelle (Motto: Wir machen einfach mal den LKW voll uns sehen, was passiert) mit 4 Bands geschleppt. War auch schön und hat definitiv Spaß gemacht - und es sieht einfach nach Rock'n'Roll aus, wenn da einfach viele Knöpfe in Reih' und Glied am FOH zu sehen sind.

    Schlüsselerlebnis an diesem Abend war, als ich beim Soundcheck mal eben auf einer etwas pointiert gespielten Akustikgitarre den Kompressor aktivieren wollte, und mir dann auffiel, dass ich jetzt erst mal im Siderack schauen muss, ob überhaupt noch einer frei ist, dann ums Pult rum, im Dockhouse das Kabel finden, Insert patchen, ...

    Fazit: Netter Abend, nette Mucke, Spaß hatte ich auch. Aber danach war ich froh, wieder digital zu arbeiten und solche Sachen einfach schnell im Zugriff zu haben, wenn ich sie brauche. Und dabei ist es mir dann auch relativ egal, ob sich das Pult "analog" anfühlt, so lange der Workflow in sich stimmig ist.

    Vorteil digitale Pulte: Der Split kann auch mal einfach ne LC- oder CAT5-Strippe sein. Wenn man das denn will.

    So, damit wären wir wieder on topic. ;)

  • Plötzliches Störsignal Sennheiser Funk-Setup

    • robert müller
    • 13. August 2021 um 09:34

    Habt Ihr mal beobachtet, wo genau im Signalweg die Störung auftritt? Erscheint die auf dem Mikrofoneingang, oder stört sie erst auf der In-Ear-Strecke?

    Ansonsten: Welche Frequenzen belegt Ihr denn genau mit Eurem Setup? Gibt es Mobiltelefone in der Nähe von Sendern oder Empfängern?

    Es ist jetzt wohl zu spät, da die Geräte schon angeschafft sind. Aber bei den derzeitigen rechtlichen und funktechnischen Rahmenbedingungen wäre ich bei Sennheiser G4 wohl eher ins A- oder B-Band gegangen.

  • Impfpflicht bei Veranstaltungen?

    • robert müller
    • 12. August 2021 um 16:25
    Zitat von phlownd

    Diese Definition muss aber vor allen Instanzen Bestand haben und ist daher nicht mal eben so erstellt. Aus Sicht des Staates könnte man sagen: Der potenzielle Schaden, wenn man sowas auf tönernen Füßen durchboxt und hinter erfolgreich verklagt wird, ist größer, als es so zu machen, wie es aktuell gemacht wird.

    Ich hab auch nicht behauptet, dass es einfach wäre, eine solche allgemeingültige Definition aus dem Ärmel zu schütteln. Aber die Frage nach der rechtlichen Grundlage steht und fällt eben mit der Definitionsfrage. Löst man diese nicht, löst man auch die rechtliche Frage nicht - zumindest nicht auf dieser Basis.

  • Impfpflicht bei Veranstaltungen?

    • robert müller
    • 12. August 2021 um 16:22
    Zitat von ThoSchu

    Ich würde es mal mit Karl Lagerfeld sagen:

    Wer noch nicht mal weiß, wo wir beim Impfen stehen, hat die Kontrolle über die Pandemie verloren.

    Corona-Impfquoten in Deutschland: RKI räumt Unsicherheit ein (berliner-zeitung.de)

    *Das* kapier ich ja jetzt gar nicht. Ich dachte, alle Impfungen werden grundsätzlich erfasst. Kann doch nicht so schwer sein, das aufzuaddieren.

    Wenn dann in einer Umfrage angeblich 20% mehr Geimpfte rauskommen, dann sollte man sich eher fragen, ob die Umfrage wirklich repräsentativ ist. Und vor allem, ob da jeder auch brav die Wahrheit gesagt hat. Ich meine, so als Impfskeptiker hätte man doch durchaus Gründe, hier zu flunkern, wenn einen einer anspricht und nach dem Impfstatus fragt. Sei es, weil man keinen Bock auf Diskussion hat, oder vielleicht, weil man sich davon verspricht, dass die Lockerungen schneller kommen, wenn möglichst viele in so einer Umfrage einen positiven Impfstatus angeben, oder oder oder.

    Jedenfalls würde ich einer Umfrage nicht mehr trauen als ordentlich zusammengetragenen Datensätzen. Wenn das RKI da Zweifel bekommt, stimmt mich das etwas nachdenklich ob der Qualität der Datensammlung...

  • Impfpflicht bei Veranstaltungen?

    • robert müller
    • 12. August 2021 um 16:15

    Alles eine Frage der Definition, wer denn bedroht ist bzw. ab wann das der Fall ist.

  • Quick&dirty Kabeltester für Netzwerkleitungen

    • robert müller
    • 12. August 2021 um 10:04

    Ohne den Markt zu kennen - der Arduino- oder RPi-Ansatz wäre gar nicht mal der blödeste.

    Ganz naiver Ansatz: Auf 8 GPIO-Pins gibt man eine klar definierte Sequenz aus. Also erst Pin 0 auf 1, Rest 0. Dann Pin 1 auf 1, Rest 0. Usw. usf., bis alle Pins durch sind.

    Auf der anderen Seite hat man dann einen Empfänger. Kann je nach Anzahl der verfügbaren GPIOs auch der Sender selbst sein, oder halt ein zweites Kistchen.

    Dort muss an den GPIOs exakt diese Sequenz ankommen.

    Kommt gar nix an -> Ground kaputt oder alle 8 Adern.

    Sequenz stimmt nicht -> Adern vertauscht.

    Irgendwo doppelte 1en in der Sequenz -> Schluss zwischen 2 Adern.

    Der Entwicklungsaufwand liegt hauptsächlich in der Software (Sender trivial, Empfänger minimal komplizierter) und je nach verwendetem Gerät im Kurzschluss- und Rückspeiseschutz der sendenden GPIOs.

    Das Ganze kann man bei entsprechender Hardwarevorbereitung natürlich dann auch verwenden, um die korrekte Zuordnung der Cat-Adernpaare zu den XLR-Strippen zu prüfen. ;)

  • Impfpflicht bei Veranstaltungen?

    • robert müller
    • 9. August 2021 um 22:28
    Zitat von marcoboy

    letzter Post in dem Thema, ich habe fertig.

    Danke!

    Ernsthaft - ich gestehen jedem seine eigene Meinung zu. Aber bei deinen Textwüsten komme ich oft nicht mehr mit.

    Und: Das Wort für "früher" oder "lieber" heißt "eher".

    "Er" ist ein Personalpronomen!

    Sorry, will hier nicht klugscheißen, aber es tut mir regelmäßig weh, wenn ich das lesen muss.

  • MIDAS Heritage D

    • robert müller
    • 5. August 2021 um 16:04
    Zitat von gert

    X32 mit gutem Marketing

    Noja klar - im Kern ist das ein X32. Das Ding ist ja aber auch unbestritten nicht schlecht.

    Aber die Hardware drumrum ist ja doch deutlich hochwertiger verarbeitet, es gibt bessere Wandler etc. Also ein bisschen mehr als nur "gutes Marketing" kommt da doch schon on top.

    Für mich und meine Sachen nicht relevant - da tut's auch die Behringer-Billiggurke. Aber das M32 hat durchaus seine Berechtigung und ist ein in sich rundes Produkt, wie ich finde.

  • MIDAS Heritage D

    • robert müller
    • 5. August 2021 um 14:20

    Ach Leute, jetzt wartet doch einfach mal ab, bevor ihr das Produkt und die Idee dahinter verreißt, ohne es überhaupt mal angefasst zu haben, geschweige denn überhaupt Infos über die angedachte Funktionalität der Cloud-Geschichte zu haben.

    Es gibt doch hier ganz klar zwei Sachen:

    A) Der Gerät

    B) Die Herstellercloud dazu

    Für das Pult gibt es doch ganz handfeste Kriterien, ob das Ding taugt oder nicht. Verarbeitungsqualität, Sound, Features, Herstellersupport etc. pp. Auch, ob das Featureset vollständig ist, oder ob man dies und das und jenes später noch nachlizenzieren muss. (Wobei: das gabs schon weiland bei Yamaha...)

    Die Cloud dagegen kann ja ganz nett sein, vielleicht auch nicht. So lange das Teil auch ohne Anbindung funktioniert und die Cloud einfach zusätzliche Möglichkeiten anbietet, die einem das Leben leichter machen und sich anders nicht realisieren lassen - why not? Muss man ja dann nicht nutzen, wenn man nicht will oder Sicherheitsbedenken hat. Wenn das Pult natürlich nicht ohne funktioniert, weil die Compressoren in Kanal 33-96 nur funktionieren, wenn die Lizenz dafür stündlich online verifiziert werden muss - tja, das wäre dann ein handfestes Kriterium in Kategorie A, die zum Ausschluss führt.

    Ich sage: Der Uli hat sich mit Midas ganz bewusst ne Edelmarke ins Haus geholt. Der wird da sicher kein zweites Behringer draus machen. Sieht man ja auch am M32. Das ist beileibe kein klassisches Midas-XL-irgendwas. Aber so in der Kategorie "Venice" - ein gut verarbeitetes Brot-und-Butter-Pult - sehe ich das Ding dann schon. Und das gabs ja früher bei Midas auch schon. Jetzt sind eben die größeren Pulte dran.

  • MIDAS Heritage D

    • robert müller
    • 3. August 2021 um 06:25
    Zitat von karel noon

    Uneingeschränkt ist vermutlich nichts auf dieser Welt gültig, aber gerade bei Pulten denke ich da direkt an internationale Musical Produktionen oder ähnlichem die an ,herberen orten zeitgleich aufgeführt werden z.b. Kreuzfahrten. Entscheidet der Sound Designer das etwas geändert werden muss kann das per cloud direkt an alle Beteiligten Pulte gesendet werden.

    Ob man das macht nur weil es technisch geht? Wir werden sehen.

    Der Tag, an dem mir irgendwer einfach Mal so remote ein Show file im Pult ändert wäre wohl der Erste, bei dem ich die Show kommentarlos abbrechen würde.

    Gut, dass ich hauptberuflich was Anderes mache. Leider kommt in der IT auch immer mehr Cloud-only-Scheiß...

  • RIP Studer oder kommt eine Auferstehung?

    • robert müller
    • 3. August 2021 um 06:16
    Zitat von wora

    gehen da jetzt schon alle knöpfchen?

    frech*

    NEVER!

  • Behringer WING

    • robert müller
    • 2. August 2021 um 18:44
    Zitat von guma

    Ja ihr habt richtig gehört und gesehen: so viele Worthülsen für so wenig Information von so viel grundlosem Selbstbewusstsein … gegen Ende blubbert‘s nur noch und weiß nicht mehr weiter … und hat dann doch nicht die YouTube Löschtaste gefunden … ich bin fassungslos 8|

    Das ist ja für jemanden wie mich, der sowieso schon bei Videos die Geschwindigkeit der Informationsübermittlung eher suboptimal findet, der absolute Supergau. 15 Minuten Leben weg und genau nix gelernt. Bei nem Text hätte ich nach 3 Sekunden gesehen, dass da nix brauchbares drin vorkommt.

    Wer nach Sichtung dieses Videos dort noch eine "Full fledged production" bucht, hat sicher auch grandioses Gottvertrauen darin, dass eine Autobahnüberquerung zur Rush Hour für Fußgänger auf keinen Fall tödlich ist.

  • Covid 19 - GESPIELTE Veranstaltungen

    • robert müller
    • 26. Juli 2021 um 07:42
    Zitat von Tobias Zw.

    Um den großen Even Longer zu zitieren: „Ich-kann-nicht wohnt in der Ich-will-nicht-Straße!“

    Stimmt nicht, das war Inspektor Very Long. Der ja auch nicht mehr will - aber das ist eine andere Geschichte...

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