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  2. robert müller

Beiträge von robert müller

  • Channel Auto Mute für phantom power on/off

    • robert müller
    • 19. Juli 2020 um 19:34
    Zitat von Ton Heini

    Grundsätzlich ist der Betrieb von Notebooks zu Audio Zwecken ohne Schutzkontakt am Netzteil problematisch da es keine definierte Masse im Gerät gibt. Dazu werden in diesen Geräten meist billige Soundkarten verbaut.

    Klar, ist bekannt. Trotzdem krieg ich das mit gescheiten DI-Boxen oder Line-Übertragern meistens zufriedenstellend bis gut hin. Nur an diesem Abend bin ich fast verzweifelt...

  • Anhörtipp

    • robert müller
    • 19. Juli 2020 um 18:45
    Zitat von audiobo

    Jep. Ist schon lustig, wenn man als Local Support zu Beginn nur die Mucke hört, irgendwann auf die Bühne schaut und erst mal die Band sucht, vor allem wenn man noch den FoH- Kollegen an seiner SD (10 war es, glaube ich) werkeln sieht.

    Die Frage hatte ich schon im Hinterkopf: Ist da ein eigener FOHler dabei, oder macht das Mädel seine passenden Vocal-FX etc. auch noch selbst. Und wird diese Mucke überhaupt am FOH gemischt, oder kommt die fertig gemixt aus dem Looper raus...

    Das wäre dann wohl geklärt. :)

    Auf jeden Fall beeindruckende Performance. Sowas nötigt mir echt Respekt ab!

  • Channel Auto Mute für phantom power on/off

    • robert müller
    • 19. Juli 2020 um 18:34

    Nochmal zur galvanischen Trennung:

    Bei der passiven Palmer PAN 04 hatte ich da auch schon Probleme. Aufgabenstellung: Fasching, Abend vor der Generalprobe. Zuspieler (Laptop) am FOH ans Pult (DM2000) per Klinke-Out anschließen. Also das Miniklinke-auf-2x-Monoklinke-Kabel ausgepackt, PAN 04 dahinter, 2x XLR zum Pult, Feuer frei.

    Es brummt.

    Okay, vielleicht ist Ground Lift heute die falsche Idee. Ground Lift umgeschaltet.

    Es brummt. Zwar anders, aber es brummt.

    Miniklinke-Adapterkabel tauschen, Ground Lift hin und her schalten.

    Es brummt.

    Kurze Überlegung: Wo schaltet der Ground Lift der PAN 04 nochmal? XLR-Seite oder Klinkenseite? Kurz mal zwei Ground-Lift-XLR-Kabel gebastelt (Ground am Pin 1 abgeknipst) und eingebaut.

    Es brummt viel schlimmer - jetzt floaten DI-Box und Laptop (hat keine Schutzerdung). Groundlift-Kabel wieder raus...

    Irgendwann entnervt in die Toolkiste gegriffen und die passiven Behringer DI400P rausgekramt. Die sind billig, bestehen nur aus nem Gehäuse, zwei parallel geklemmten Klinken, nem Übertrager und nem Groundlift-Schalter. Kein Pad, kein Schnickschnack, ABER:

    Es brummt nicht mehr.

    Später daheim im Keller mal die PAN 04 durchgemessen - ich finde keinen Fehler. Aber irgendwas macht die anders als meine andern DIs. Die zweite PAN 04 übrigens auch.

    Davor (und danach) hatte ich mit den Dingern nie Probleme, aber an diesem Abend haben mich die Dinger zur Verzweiflung getrieben. Versteh das wer will...

  • Channel Auto Mute für phantom power on/off

    • robert müller
    • 19. Juli 2020 um 18:20
    Zitat von guma

    Ich meine mich zu erinnern, das es "schlichtere" Pultdesigns gab, die knackten sogar, wenn der Kanal gemutet war.

    A&H MixWizard kommt mir da in den Sinn. Wobei ich nicht weiß, ob das die ganze Serie betraf oder nur bestimmte Generationen / Modelle.

    Ich erinnere mich jedenfalls noch an eine Weihnachtsshow (Betriebsfeier) in einer Stadthalle, bei der ich am hauseigenen Wizard während der Show noch nen Zuspieler anklemmen wollte. Der Hausmeister warnte noch: "Achtung, das knallt".

    Meine Antwort: "Ach nee, der Kanal ist gemutet, und außerdem ist das ja ein Line Input, also gibts da keine Probleme mit Phantom oder so."

    3... 2... 1... RUMMS!

    Natürlich mitten in der Stille.

    Seitdem weiß ich: Wizard auf der Baustelle -> Erst mal checken, wie das Pult sich in Bezug darauf verhält, und im Zweifel eben nix mehr umstecken während die PA an ist. ;)

  • Side Chain Tricks

    • robert müller
    • 15. Juli 2020 um 00:01

    Sorry,

    ich komm bei deiner Grafik gerade nicht ganz mit - welche Farbe ist jetzt A, B, C, ...?

  • Side Chain Tricks

    • robert müller
    • 12. Juli 2020 um 20:50
    Zitat von wora

    @schurik

    ich weiß zwar nicht, was ein kompressor mit MS modus ist, [...]

    Ich würde mal auf Mid/Side-Bearbeitung tippen.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • robert müller
    • 12. Juli 2020 um 17:57

    EV RE20? ?

  • Side Chain Tricks

    • robert müller
    • 11. Juli 2020 um 22:24
    Zitat von audiobo

    Die resultierende Hüllkurve ist eine andere, eine Mischung aus Expander und Gate mit Softkneecharakteristik. Der Vorteil ist, dass man die Bearbeitung kaum wahrnimmt, ganz im Gegensatz zu einem klassischen Gate.

    Auf die Weise arbeitet übrigens auch der Neve 5045 PrimarySourceEnhancer.

    Hmm, okay, mit nem Gate geht nicht alles, was damit geht. Aber mit nem Expander sind wir schon sehr nah dran. Und klar, es gibt ja viele "Boutique"-Kompressoren (sicher mehr als Boutique-Gates), deren Eigenschaften man dann hier nutzen kann.

    Aber trotzdem - wenns unauffälliger sein soll, geht ja auch noch ein Expander.

    Und dass man diese Bearbeitung kaum wahrnimmt - alles eine Frage der Einstellungen. Im Video hat man das stellenweise ganz heftig wahrgenommen.

    Ich bau gerade mein Kellerstudio neu zusammen, da kann ichs mal ausprobieren. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, da werde ich nicht warm mit.

  • Side Chain Tricks

    • robert müller
    • 11. Juli 2020 um 20:18

    Ich hab's mir gerade angesehen. Ich verstehe den Vorteil gegenüber einem Gate nicht. Besonders lustig wird's, wenn er dann die Originalspur nochmal dupliziert, um sie nochmal leicht beizumischen. Das könnte er auch haben, wenn er die Originalspur etwas lauter oder die investierte etwas leiser macht.

    Und jetzt kommt die große Korinthenkackerei: Da ist überhaupt kein Sidechain dabei, und somit passt der Beitrag gar nicht in diesen Thread! ?

  • Automatikmischer bei Chormikrofonierung

    • robert müller
    • 8. Juli 2020 um 15:42
    Zitat von marce

    bei Chören in klassischen Sinn ist man als Mischer nach dem Soundcheck doch eh eigentlich nur noch für Mute-Unmute zur Pause und ggf. noch für's Moderations-Mikro zuständig - den Rest macht der Chor doch eh selbst.

    Es geht hier ja um Chöre mit einzeln mikrofonierten Sängern. Das ist schon nochmal was anderes. Bands werden ja auch aktiv gemischt (oder sollten es werden), während man bei Orchestern oft ohne Technik auskommt. ;)

  • Automatikmischer bei Chormikrofonierung

    • robert müller
    • 8. Juli 2020 um 15:31

    Ich konnts nicht lassen und hab gerade mal geschaut. Dugan beschreibt z. B. beim Model M auch einen Music Mode. Der ist aber laut Manual nix weiter als ein 2:1-Expander mit variablem Threshold. Man kann eine Gain-Begrenzung einstellen, die ab einer bestimmten Anzahl voll geöffneter Mikrofone greift. Vorher wird Gain nicht geshared. Gedacht ist das wohl für Musical oder Theater und macht prinzipiell was Ähnliches wie die von mir oben beschriebene Methode, Einzelkanäle zu gaten - nur halt etwas eleganter.

    Würde ich bei Chor aber auch nicht wollen wegen der Gainbegrenzung bei vielen offenen Mikros.

  • Automatikmischer bei Chormikrofonierung

    • robert müller
    • 8. Juli 2020 um 10:56

    Hallo,

    ich würde das als Techniker nicht tun bzw. als Chorleiter nicht wollen. Der Automischer versucht ja, einen gleichbleibenden Gain über alle Kanäle zu erreichen, indem er den gerade besprochenen Kanal hochzieht und die anderen im Gegenzug absenkt.

    Bei Chor gibts jetzt zwei Möglichkeiten:

    1) Alle singen gerade mehr oder weniger gleich laut, weil vom Chorleiter so gewollt. Der Automixer wird jetzt auf die doch vorhandenen kleinen Unterschiede reagieren und das homogene Klangbild zerstören. (Wie floger schon sagte: Er wird zappeln.)

    2) Teile des Chors (einzelne Stimmen) singen gerade lauter als andere. Hier wird der Automixer den Dynamikunterschied überzeichnen.

    Als Techniker nimmst du dem Chorleiter und den Sängern da zu viel Kontrolle über ihre Dynamik weg, es wird für die Aufführenden unvorhersehbar, wie die PA ihren Gesang übertragen wird.

    Was im Kontext Rock/Pop und auch Gospel bei Einzelmikrofonierung nach Absprache geht:

    - Kompression der Einzelkanäle oder Stimmgruppen

    - Gefühlvolles mitfahren der Stimmgruppen (Achtung - musikalisches Verständnis und Gehör notwendig!)

    - Ggf. bei entsprechendem Material Gaten der Einzelkanäle, um mehr Feedbacksicherheit zu bekommen, gerade, wenn nicht immer alle Mikros besungen werden.

    Bei Letzterem muss man aber aufpassen! Ich bin selbst auch musikalischer Leiter eines Ensembles, das mit Einzelmikrofonierung im Bereich Rock/Pop/Musical unterwegs ist. Es gibt da auch mal Nummern, die im unteren Pegelbereich viel Dynamik fordern, bei denen der Chor dann die Gates zu spät aufdrückt oder diese flattern. Ich hatte schon den Fall, dass ich von meinem Tontechniker bei bestimmten Nummern explizit verlangt habe, die Gates auszuschalten. "Barcelona" wäre da so ne Nummer. An Weihnachten gerne auch mal diverse A capella-Nummern.

    Aus Chorleiter-Sicht sage ich:

    Dynamikbearbeitung per Pop/Rock - ja! Aber bitte nur vorhersehbare Bearbeitungen und nach Absprache! Auf einen Kompressor kann man sich gut einstellen, auf den Automixer weniger. Gates sind ein technisches Hilfsmittel, auch hier ist Absprache und Kenntnis des Programms vonnöten.

    Die grundsätzliche Idee, durch Einzelmikrofonierung mehr Druck zu bekommen, ist auf jeden Fall eine gute. Es muss dem Chor aber auch klar sein, dass man sich dabei vom Klangbild eines "klassischen" Chores stark entfernt. Das geht dann klanglich mehr so in die Richtung der Backgroundensembles à la Joe Cocker. Diese Klangästhetik ist aber bei Rock/Pop eh oft gewünscht und passt meiner Meinung nach auch besser zum Musikstil.

  • Funny stuff

    • robert müller
    • 4. Juli 2020 um 16:32
    Zitat von HenrySalayne

    Immerhin wird der Gartenschlauch nicht zu warm, weil man ihn nicht ganz abgewickelt hat. ;)

    Wenn man ihn im Sommer aber ganz abwickelt und das Wasser langsam durchlaufen lässt, funktioniert er dafür als Durchlauferhitzer. ?

  • Funny stuff

    • robert müller
    • 4. Juli 2020 um 14:14

    Ist das blaue längliche Dingsda ein Gerdena-Schlauch?

  • 01v96i Kopfhörer-Amp defekt oder Tap-Point verstellt?

    • robert müller
    • 1. Juli 2020 um 00:16
    Zitat von secluded

    DM2000er [...] Cubase-Remote

    Jau, Cubase-Remote auf DM2000... Hab mir gerade unser Monitor-DM2000, das momentan eh nur im Lager verstaubt, ins Kellerstudio gepackt, und zum ersten Mal überhaupt dessen Cubase-Remote ausprobiert.

    Ich sach mal so: Wenn ich die Wahl hätte zwischen 3x Mackie Control und nem DM2000... Ich würd die Yammi-Kiste nehmen. Bekommst halt zur schönen Fernsteuerung noch ein schönes Pult mit 24 guten AD-Wandlern dazu. Und die Fernsteuerung mit Remote Fader Layer, Meter Bridge, Transport Control inkl. Jog Wheel, Locator-Steuerung etc. pp. ist echt nicht zu verachten. Was man damit nicht gescheit steuern kann, geht mit der Mackie auch nicht.

    Insofern: :thumbup::)

  • Empfehlung Endstufe für Topteile - QSC PL4.0, RAM BUX 2.0 oder Yorkville AP4040?

    • robert müller
    • 30. Juni 2020 um 20:27
    Zitat von floger

    Aber dieser FI bleibt auch nach einem Stromausfall aus. Das ist relativ ungeschickt, wenn man, nachdem die Hauptsicherung/FI geflogen ist oder man den Stecker am Hauptverteiler gezogen hatte, erstmal alle zwischenstecker abklappern und wieder reindrdücken muss.

    Achso... Ich hab bei mir daheim auch so ein Ding. Sieht fast genau so aus. Da ist das glaub ich nicht so. Wenn das bei dem hier wirklich so wäre, wäre das in der Tat... suboptimal.

  • Empfehlung Endstufe für Topteile - QSC PL4.0, RAM BUX 2.0 oder Yorkville AP4040?

    • robert müller
    • 30. Juni 2020 um 19:59
    Zitat von floger

    Definitiv nicht. Die Test-Taste ist nur ein lokaler Strom am FI vorbei, keine Verbindung zu PE.

    Da würd ich zumindest mal keinen Kühlschrank oder Arbeitsbeleuchtung dranhängen.

    Das heißt doch nix anderes, als dass du wieder die "Ein"-Taste drücken musst. Andere FIs geben die Stromzufuhr ja auch nicht von alleine wieder frei, sobald der Fehler beseitigt ist...

  • Neue Prozessoren von Waves

    • robert müller
    • 24. Juni 2020 um 12:57
    Zitat von niggles

    Fällt mir schon länger auf dass die sich auf den Umweg über Dante in den Festinstallationsmarkt drücken wollen. Da fehlt es aber noch ganz gewaltig an einer effizienten Möglichkeit endbenutzertaugliche Oberflächen zu bauen. Und an der Integration von Video und Raumsteuerung...

    Dante ist ja okay. Aber die DVS hat doch viel zu hohe Latenzen, um als Insert zu laufen.

    Wobei, wenn man Speechline von Sennheiser verbauen kann mit 19ms Latenz...

    Die Kombination aus beidem dürfte super werden. ;)

  • Neue Prozessoren von Waves

    • robert müller
    • 24. Juni 2020 um 10:21
    Zitat

    Operating environment: Windows 10 and Dante Virtual Soundcard (DVS) included

    DVS? Ernsthaft?

  • Apple wechselt bei Mac von x86 auf ARM

    • robert müller
    • 23. Juni 2020 um 16:29

    Es ist doch so - und das sage ich jetzt ausdrücklich als Nicht-Apple-Nutzer:

    Apple bietet ein Ökosystem an. Das können sie viel konsistenter als das beispielsweise Intel/AMD/MS können oder Google mit Android. Warum? Weil es ihre Hardware ist und ihre Software drauf läuft. Da kann man dann auch mal andere Ansätze fahren und Dinge komplett von der CPU auslagern, was wohl künftig auch passieren soll.

    In der PC-Welt dauert es sehr lange, wenn sich sowas durchsetzen soll (und oft genug setzt es sich mangels kritischer Masse eben auch nicht durch). Bei Apple hingegen haben es die neuen Modelle dann einfach alle, wenn es Teil der neuen Architektur ist, und die SW-Entwickler können es auch nutzen, da sie davon ausgehen dürfen, dass es beim signifikanten Teil der Nutzerbasis vorhanden ist.

    Wie gesagt, ich bin selbst kein Apple-Nutzer. Ich fühle mich von dem Konzept eingeschränkt und bevormundet. Aber es gibt sicher viele Menschen, die sich darüber gar keine Gedanken machen wollen und möchten, dass es einfach funktioniert.

    Apple muss nur liefern. Haben sie in den letzten Jahren öfter auch mal verkackt, was man so hört - aber wenn sie das hier richtig machen, kann das durchaus für sie und ihre Userbasis funktionieren. Apple war schon erfolgreich, bevor sie x86 in ihrer Desktop-Hardware eingesetzt haben. Ich sehe also keinen Grund, warum das jetzt nicht klappen sollte.

    Und Grafikkarten, die man mit x86-Hardware ansteuern kann, kann man auch mit ARM-Hardware ansteuern. Warum denn auch nicht?

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