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  2. hendrik gundlach

Beiträge von hendrik gundlach

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 16:48

    @ yamaha4711:
    Gut, wir haben also erst mal nix zu verlieren, meinst Du. Das wird wohl stimmen, außer andere Musiker kriegen vielleicht unseren Preis spitz und sind säuerlich, weil wir Ihnen vielleicht einen Gig weggeschnappt haben, den sie sonst für einen höheren Tarif bekommen hätten!? Das wäre uns, ehrlich gesagt, auch nicht recht. Wir wollen die anderen Musiker der Gegend schon gern als Freunde behalten oder gewinnen - und wir wissen, dass manche von denen ihre musikalischen Nebeneinkünfte fest im Haushaltsbudget haben. Aber wahrscheinlich kann man eben nicht alles auf einmal haben und jeden gleichzeitig glücklich machen.

    @ Campfire:
    Stimmt, uns muss natürlich überhaupt erst mal einer zu dem Preis buchen...

    Vielleicht noch eine kleine Erläuterung: Wir machen als Band das Angebot und rechnen komplett mit dem Veranstalter ab. Der Beschaller wird also von uns beauftragt und bezahlt - dem gegenüber gibt es also unsererseits nichts abzurechnen. Oder läuft das üblicherweise anders herum?

    Habt Ihr vielleicht noch andere Sichtweisen oder vielleicht sogar praktische Erfahrungen für uns?

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 14:52

    SebastianJaeger

    ja eben, das finden wir ja eigentlich auch. Aber wie sollen wir uns als Newcomer etablieren, wenn nicht so? Oder haben wir mit diesen Preisen erst recht keine Chance, weil es "weder Fisch noch Fleisch" ist?

    Du hältst das also eher für eine schlechte Idee. Wie geht es aber sonst?

    Vielleicht noch als Ergänzung: der Beschaller stellt nicht nur die Technik, sondern natürlich auch den benötigten Profi dazu, der uns abmischt.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 14:44

    Hallo und danke für die ersten Meinungen,

    da den Löwenanteil unser Beschaller kassiert, bleiben für uns als Band insgesamt bei kleineren Sachen ca. 200 € und bei Tanzabenden ca. 300 bis 400 € übrig. Dass sollte ausreichen, um eben die genannten Kosten zu decken, ohne dass für uns noch ein Teil der Gage als "Lohn" übrig bleibt.

    Grundlage unserer Kalkulation ist ja eben die Idee des Hobbys, das sich selbst finanziert, ohne dass wir Geld dabei verdienen.

    Ansonsten werte ich den Beitrag von yamaha4711 als Votum für "Jawoll, könnt Ihr so machen."

    Zu den 3 Kriterien: Wir sind mittlerweile musikalisch gut genug eingespielt, dass ich selbst zu Veranstaltungen gehen würde, auf denen wir spielen. Ich möchte uns zwar nicht mit den "großen" Bands vergleichen, die hier in der Gegend Radioshows u.ä. bespielen, aber hinter den sonstigen Kapellen, die Karneval, kleine Märkte oder sonstigen "Ringelbietz" bestreiten, müssen wir uns nicht verstecken. Das Thema Technik wollen wir ja eben gerade durch diesen Plan auf entsprechendes Niveau bringen. Und der Transport ist dabei schon einkalkuliert: Wir (der Keyboarder) haben selbst einen Transporter, für den wir nur den Sprit zahlen und der Beschaller hat sehr faires Kilometergeld angeboten. Sollte also passen!

    Und: Nein, wir haben noch keine Angebote auf der Grundlage gemacht. Die Erfahrung steht noch aus. Deshalb ja gerade jetzt und hier diese Frage, damit wir besser abschätzen können, was uns erwartet und vielleicht bekannte übliche "Anfängerfehler" vermeiden können.

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 12:20

    Hallo liebe Marktkenner,

    Ich möchte gern Eure Meinung zu unserer für die nächste Zeit geplanten "Preispolitik" hören, da wir auf Grund mangelnder Erfahrung unsicher sind, ob diese wirklich unseren Zielen dienlich ist und wir damit nicht vielleicht sogar eher Schaden anrichten.

    Die Situation:
    Wir sind eine Amateurband, allerdings aus gestandenen Hobbymusikern, die ihr Handwerk durchaus verstehen. Wir spielen vorwiegend Rock- und Tanzmusik der 60-er und 70-er Jahre - also schon ein etwas spezielleres Programm eher für die reifere Generation. Nach nunmehr 1 1/2 Jahren "Findungsphase" und Repertoireaufbau mit gelegentlichen Auftritten in kleinem Rahmen mit eigener Technik (alt und eher weniger "amtlich") und natürlich "für lau" fühlen wir uns fit genug, auch Konzerte auf kleinen Volksfesten oder Tanzabende zu bestreiten.

    Unsere Ziele sind dabei eher bescheiden:
    - 1. Wir wollen miteinander und an der Musik Spaß und Freude haben, ohne dass es in echten Stress ausartet, aber Publikum und Applaus muss schon ab und zu sein.
    - 2. Wir wollen bei ca. 15 bis 20 Auftritten im Jahr erreichen, dass sich unser Hobby selbst finanziert (Instrumente, Proberaum, Versicherung, Fahrtkosten).
    - 3. Wir wollen grundsätzlich in Sachen Material und Bedienung für Beschallung und Licht professionell "bedient" werden (Ergebnis leidvoller Erfahrungen mit "selbst-von-der-Bühne-mischen" und örtlichen Hobbyisten).

    Dafür haben wir uns vom örtlichen Beschaller unseres Vertrauens nun einige pauschale Angebote unterbreiten lassen, mit denen wir in der Lage sind, potentiellen Veranstaltern wiederum ein jeweils passendes Angebot zu unterbreiten. Wir liegen dabei nun für die Band (6 Musiker), Ton, Licht und Personal (all inclusive und brutto) für einen Tanzabend (je nach Größe und Dauer) zwischen 800,- und 1400,- €, wovon jeweils 60 bis 70% an den Beschaller gehen. Für 2 Stunden Bühnenkonzert mit Tonmann aber ohne Technik wären wir bei 450,- €.

    Damit dürften wir, so weit wir das einschätzen können, zwar teurer als andere Hobby-Rockkapellen hier in der Gegend sein (die sich aber nicht auch als Tanzmusiker verstehen), sind aber natürlich immer noch wesentlich preiswerter als die regional etablierten Top-40-Show-und-Tanzkapellen.

    Nun meine Fragen:
    - Gibt es überhaupt einen Markt für Rock- oder Tanzmusik in diesem Preissegment, oder wird nur entweder nach "fast kostenlos" oder nach "richtig teuer - ich bezahl den Namen mit/ ich hole mir nur Profis" verlangt?
    - Ist es möglich und üblich, sich als noch nicht etablierte Band mit solchen Preisen erste Engagements zu holen oder sollte man das lieber sein lassen, um sich nicht als Preisdumper in der gesamten Szene den Ruf zu versauen, bevor man überhaupt richtig dazu gehört?
    - Ist es vielleicht besser, an Stelle von All-Inclusive-Angeboten nur eine kleine Gage für die Band zu verlangen, dann aber entsprechend hohe Anforderungen an die notwendige Technik zu stellen? (Werden die dann auch nur annähernd erfüllt? Ist es nicht angenehmer und vorzuziehen, mit einem festen Partner unterwegs zu sein?)
    - Oder ist es vielleicht sogar aussichtsreicher, von vornherein in der Liga der Etablierten (ab 2K€ aufwärts) anzubieten? Aber setzen wir uns damit nicht auch inhaltlich und qualitativ so unter Druck, dass es vielleicht doch in Stress ausarten könnte, was wir ja nicht wollen?
    - Kurz gesagt: Geht es so? Wenn nicht, wie geht es dann? Oder lieber warten, auf eine eigene Anlage sparen und hoffen, dass sich uns irgendwann ein begabter Tontechniker als Bandmitglied ohne finanzielle Interessen anschließt - und dann weiter wie bisher in kleinem Rahmen "für lau" spielen?
    - Wie sind die Bands gestartet, die Ihr aus Eurem Umfeld kennt?

    Ich hoffe Ihr versteht, dass ich diese Fragen gerade hier im PA-Forum stelle und nicht in erster Linie an andere Musiker richte - Ich möchte gern ehrliche Meinungen und Antworten bekommen, die etwas taugen.

    Entschuldigt, den vielen Text, aber ich habs nicht kürzer hingekriegt. Ich bin wahnsinnig gespannt, was Ihr von unserem Plan haltet.

    Viele Grüße,
    Hendrik und Lizzy T.

    http://www.lizzy-t.de

  • Hobby-Oldie-Rock-Combo aus Bernburg sucht Techniker

    • hendrik gundlach
    • 8. Februar 2008 um 13:41

    Hallo Forums-Gemeinde,

    ich bin schon lange mitlesender Besucher und grüße Euch als schreibender Neuling.

    Ich hoffe, mein Aufruf steht hier an der richtigen Stelle. "Biete Arbeit" wäre sicher falsch, weil:

    - Wir sind Amateure, die froh sind, wenn das Hobby in etwa die Kosten wieder einbringt.
    - Wir spielen meistens auf Kleinstveranstaltungen mit Mini-Budget und komplett eigener Technik.
    - Wir haben die Nase voll vom "Mixen von der Bühne" und würden gern einen tontechnisch versierten Amateur als vollwertiges Mitglied in unsere Band aufnehmen.

    Da wahrscheinlich so ziemlich alle in Frage kommenden Kandidaten hier im Forum lesen, glauben wir, genau hier an der "richtigen Adresse" zu sein.

    Sollte sich ein Interessent finden, laden wir ihn gern zu einem gemütlichen Kennenlernplausch zur nächsten Probe ein - natürlich ohne jede Verpflichtung, dafür mit lecker Kaffee oder Bierchen!

    Bitte einfach eine email an contact@lizzy-t.de schreiben!

    ---

    Ansonsten: Danke an alle Auskenner hier im Forum! Das hier versammelte Fachwissen hat mir und der gesamten Band schon in vielen Situationen sehr geholfen.


    Viele Grüße,
    Hendrik

    http://www.lizzy-t.de

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