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Beiträge von bernd reusch

  • PCM 90 macht Geräusche

    • bernd reusch
    • 6. September 2008 um 13:57
    Zitat von "rockline"

    Richtig, vergaß vorhin darauf hinzuweisen:
    PCM80/90 haben 18Bit AD Wandler,
    PCM81/91 haben 24Bit AD Wandler!

    Der CS5389 ist die 18Bit Version, der Pinkompatible CS5390 hat allerdings 20Bit! Laut diversen Foren soll der 5390 als Ersatz funktionieren.

    Kann mir vorstellen das der Lexicon Vertrieb nicht so recht daran interessiert ist die nicht mehr produzierten 18Bit Wandler (wer baut heute noch mit 18Bit?) zu lagern.
    In diesem Interesse denken sich sicher einige ihr PCM80/90 zu verkaufen solange es noch tut. Vielleicht erhofft man sich so gesteigerte Umsätze mit dem 81/91?
    Jedenfalls ist das Statement "sind nicht mehr erhältlich, tut uns leid" mehr als ein Armutszeugnis, besonders wenn man mal bedenkt was diese Geräte mal gekostet haben!
    Stefan

    Sehe ich auch so; allerdings sind die Auskünfte/Tipps, die man von Pro Audio auf Anfrage bekommt doch sehr hilfreich. Ich hatte auch das Problem, daß mein PCM90 sporadisch (dann aber ausdauernd) auf dem rechten Kanal ein ein Rauschen abgegeben hat (zwischen 1-3 Striche auf der Eingangsanzeige, bei gezogenen Input-Steckern). Per Mail bekam ich dann den Hinweis aus Heilbronn, daß es der defekte CS5389 sein müßte und der nicht mehr lieferbar ist. Da ich mich damit nicht abfinden wollte habe ich im Internet recherchiert und in einem schweizer Forum einen Hinweis gefunden, daß der von Yamaha im 03D verbaute AK5390 dem CS5390 von Crystal (mittlerweile von Cirrus übernommen) entspricht. Nachdem ich dann die Abkündigung des Bausteins im Web gefunden habe, in der beide Bezeichnungen in einem Atemzug genannt wurden, habe ich ein Original Yamaha Ersatzteil bestellt und eingebaut. Es funktioniert, das Problem ist bisher nicht mehr aufgetreten, ich gehe also davon aus, daß der CS5389 wirklich das defekte Teil war. Billig ist der Wandler von Yamaha allerdings nicht, 100 Euro müssen schon eingeplant werden.

  • T.C. oder Lexicon pcm 70 oder 90 ???

    • bernd reusch
    • 3. Juli 2008 um 00:12
    Zitat von "elTon"

    Für das PCM 80/90 gibt es die 18 bit A/D Wandler nicht mehr, es sei denn man möchte Horrorpreise bei amerikanischen oder chinesischen Chipbrokern zahlen.
    Es gibt einen 20 bit Ersatztyp, welcher in älteren Yamaha Digitalpulten verbaut ist (03D), aber den bekommt man nur über den Yamaha Ersatzteilservice und die Chips werden wohl auch langsam knapp.

    Ich stand genau vor diesem Problem; ein sehr freundlicher Mitarbeiter des deutschen Lexicon-Vertriebs hat nach meiner Fehlerbeschreibung den A/D-Wandler als Ursache lokalisiert und mir gleich dazu geschrieben, daß der nicht mehr lieferbar wäre. Über längere Recherchen im Internet bin ich dann auf ein Forum gestoßen, das genau den Weg über das Yamaha-Ersatzteil beschreibt. Der Original-Chip von Crystal (CS5389 - 18Bit oder CS 5390 - 20Bit) ist in China zwar noch in 2000er-Stückzahlen zu bekommen, aber halt nicht einzeln oder mit mit 300 Euro Mindestauftragswert etc., etc. Bei Yamaha heißt der Chip AK5390-VP, incl. MWSt.+Versand muß man 100 Euro rechnen (hat aber früher in 1000er-Stückzahlen auch schon 54US$ gekostet). Da der Yamaha-Typ in einer Abkündigungsmeldung von Cirrus aus dem Jahr 2000 in einem Atemzug mit dem Crystal CS 5390 genannt wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es sich um exakt dasselbe Bauteil handelt, das nur von Yamaha umgelabelt bezogen wurde.
    Nachdem der Ersatz-Chip gestern eingetroffen ist, werde ich mich demnächst an den Austausch machen und hoffe, daß das PCM90 dann nicht mehr sporadisch rauscht wie das Meer (Eingangssignal bei gezogenem Input-Kabel).

  • Verifizierte Teilnehmer

    • bernd reusch
    • 21. Juni 2008 um 12:29

    Ich schließe mich der Meinung der Mehrheit an; bin aber auf jeden Fall für eine freiwillige Verifizierung und dann auch nicht über amtliche Dokumente. Außerdem würde ich es sehr begrüßen, nicht mit vollem Namen (aus schon oft genannten Gründen) im Forum aufzutauchen; daß der ADMIN weiß, wer sich dahinter verbirgt, ist dagegen OK. Ich habe mich leider zu spät angemeldet und bin daher schon unter den 'Real-Names-Zwang' gefallen.
    Prinzipiell denke ich, man sollte im Internet so sparsam wie möglich mit der wirklichen Identität umgehen (also nicht nur hier im Forum), denn jeder weiß dann, wer ich bin, aber ich weiß nicht, wer der Leser ist und was der mit den dann öffentlichen Daten macht.

  • Mikrofone für Kirche

    • bernd reusch
    • 25. Mai 2008 um 22:52
    Zitat von "stage_reini"

    Von meiner Seite gesehen wäre das Anschließen des Speiseadapters natürlich kein Problem. Wenn ich aber einmal nicht anwesend bin, wird es wahrscheinlich dort keiner zusammenbringen die Mics zu verkabeln. In dieser Hinsicht wäre mir ein Batteriebetrieb lieber.


    Ich würde auf jeden Fall mit Speiseadaptern arbeiten, da die Batterien immer dann leer sind, wenns am wenigsten paßt. Und sändig auf Verdacht neue nehmen, schafft Sondermüll ohne Ende. Akkus sind an der Stelle auch eher nicht erste Wahl.
    Also Vorschlag: Der Adapter muß ja nicht vorne beim Mikro sein, den kann man ja fest beim Mischer zwischen Powermischer und Multicore einschleifen. Wenn dann jemand ein dynamisches Mikro dort anschließt: wen störts? Dann entfällt auch der Auf- und Abbau je nach Mikrotyp.

    Das C1000S z.B. als Altarmikro (auf Stativ) kann ich übrigens aus eigener positiver Erfahrung empfehlen. Blöd ists halt, wenn dann Gäste da sind, die einen halben Meter bis einen Meter wegstehen... Für die Anwendung ists definitiv nicht erste Wahl, aber bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ists OK.

  • Zu doof für LS9-USB-Recorder?

    • bernd reusch
    • 12. Mai 2008 um 23:47

    Ich hatte ja auch schonmal in einem anderen LS9-Thread meine Erfahrungen kundgetan und möchte, nachdem es hier jetzt einen Thread gibt, der genau auf das Problem eingeht, gerne weitere Erfahrungen mitteilen:
    Das Problem war ja, daß die Aufnahme immer wieder abgebrochen hat, und zwar auf einem Stick, auf dem zuvor schon erfolgreich Aufnahmen gemacht wurden und auf dem auch noch genügend Platz frei war. Ich war jetzt letzte Woche wieder an diesem Pult (LS9-16) zugange und mir wurden 3 verschiedene USB-Sticks zum Testen gegeben: Der, der in der Vergenheit schonmal aufgenommen hat und 2 weitere. Ergebnis: Keiner funktioniert! Einer wird nicht erkannt -> eindeutig. Einer wird erkannt, aber es läßt sich nichts darauf aufnehmen (trotz Verzeichnisstruktur), Tasten alle inaktiv. Der dritte war wieder der Problemstick vom letzten Mal: Aufnahme startet, Fortschrittsanzeige bleibt irgendwann stehen, nach längerer Zeit Fehlermeldung (auf großem rotem Grund) : 'File Error 0xFFF....' Die ganzen aufgenommenen Files, die abgebrochen haben sind unbrauchbar oder nicht mehr vorhanden.

    Wenn da von Yamaha nicht schnellstens Abhilfe in Form eines Firmware-Updates etc. kommt, ist die Funktion aus meiner Sicht absolut unbrauchbar, ja sogar 'gefährlich', weil sie Sicherheit vorgaukelt, wo keine ist. Was nutzt mir eine Aufnahme, die vielleicht funktioniert, wahrscheinlich oder vielleicht aber auch nicht, wenn ich mich darauf verlassen habe? Ich habe live keine 2. Chance, die Aufnahme zu machen, vorbei ist vorbei. Und ich kann jedem nur raten, wenns auf eine Aufnahme ankommt, einen externen Recorder zu verwenden. Und was nutzen 'Kompatibilitätslisten für USB-Sticks', wenns mit demselben Stick mal funktioniert und dann wieder nicht? Solange das nicht mit jedem Stick, der innerhalb der Specs liegt (und am PC geht), immer funktioniert, lasse ich lieber die Finger von dieser Funktion.
    Ganz nebenbei: mein Vertrauen in das Pult insgesamt stärkt das nicht gerade (auch wegen dem 'Freeze' für ca. 10s, den ich beim letzten Mal hatte). Hat hier Yamaha vielleicht die Firmware mit einer zu heißen Nadel gestrickt und nicht ausreichend getestet? Bei den anderen (älteren) Yamaha-Digipulten, an denen ich in Summe jeweils schon mehr Zeit verbracht habe (02R, 01V96), hatte ich solche Schwierigkeiten noch nicht, auch das M7CL (OK, andere Liga) ist mir im Punkt Zuverlässigkeit bisher nur positiv aufgefallen.

  • BSS FDS 366 Custom Logo?

    • bernd reusch
    • 28. April 2008 um 20:50

    Man kann das Programm 366load.exe ganz offiziell bei BSS 'runterladen, allerdings ists relativ gut versteckt und es gibt Hürden: Das Programm wird zusammen mit der neuesten Firmware heruntergelanden, die man nur bekommt, wenn man die Seriennummer seines Controllers angibt. Ich bin damals auf der englischen BSS-Seite fündig geworden (aber unbedingt Seriennummer bereitlegen -> ja, wenns dumm läuft, muß man das Ding dazu aus dem Rack ausbauen, denn der Aufkleber kann seitlich oder auf dem Bodenblech des Gerätes sein...)

  • yamaha ls9-16 fällt aus

    • bernd reusch
    • 28. April 2008 um 19:45

    Genau wie das des Thread-Starters ein LS9-16. Es ist auch keine Option wie ADAT-Schnittstelle etc. eingebaut.

  • yamaha ls9-16 fällt aus

    • bernd reusch
    • 27. April 2008 um 18:54

    Ich hatte leider vor 2 Wochen auch so ein Erlebnis mit dem LS9, zwar ohne externe digitale Gerätschaften (also auch kein Sync notwendig): Zum Glück ist bei mir der Ton nicht weggewesen, aber für ca. 10s waren keinerlei Bedienereingriffe mehr möglich (Drehgeber haben nicht funktioniert, das Menu konnte nicht mehr gewechselt werden etc. - ich war gerade dabei, einen Kompressor einzustellen; die Fader habe ich dann vorsichtshalber nicht angefasst). Nach dieser Freeze-Phase war dann wieder alles OK, außer dem MP3-Mitschnitt auf dem USB-Stick. Der hat dann alle 12 - 2 Minuten abgebrochen mit einer Fehlermeldung (File Error) auf großem rotem Grund...
    War meine erste Begegnung mit dem LS9, kenne mich also noch nicht so gut damit aus, arg vertrauenserweckend ist das aber trotzdem nicht. Von anderen Yamaha-Digitalpulten (O2R, O1V96, M7CL) ist mir so ein Verhalten nicht bekannt.
    Kann es sein, daß das gar keine Netzstörungen, sondern Software-Bugs sind???

  • Kaufberatung - Mischpult

    • bernd reusch
    • 26. April 2008 um 15:05

    Ich kenne das hier benannte Behringer-Pult nicht; mußte vor Jahren aber mal auf einen Behringer-Pult MX2644? oder so ähnlich arbeiten. Fazit: sehr viele Funktionen für das Geld, aber grottenschlechte EQs, vor allen für Stimmen. Entweder ein Signal war von Haus aus gut oder der EQ hat es nur noch schlechter gemacht. Ich habe mir das 2 oder 3mal gegeben, dann habe ich selber ein Pult mitgebacht und von da an war der Sound OK. Ich weiß, es gibt Behringer-Fans, aber ich gehöre seit dieser Erfahrung ganz sicher nicht mehr dazu und bei meinem Equipment findet sich nicht ein Behringer-Teil. Mein Rat: Finger weg von dem Billigzeug, lieber etwas länger sparen und dann was kaufen, was man auch in 2 Jahren noch verwenden kann (evtl. gebraucht, da kann man auch Geld sparen). Erfahrungsgemäß sind die günstigen Teile unterm Strich die Teuersten, weil man irgendwann entnervt was Besseres kauft und das Billigzeug dann nur noch 'rumsteht.
    ==> Yamaha ist zumindest die renomierteste der genannten Companies...

  • 10x shure uc - antennensplit

    • bernd reusch
    • 16. April 2008 um 23:05

    Danke für den Tipp, die Software kannte ich noch nicht. Probiere ich das nächste Mal aus.

  • Bänder zu Fostex ADAT

    • bernd reusch
    • 16. April 2008 um 22:49

    Ich weiß nicht, welchem Alesis ADAT der Fostex entspricht. Beim ganz alten (Blackface) mußte eine bestimmte Firmwareversion eingebaut werden, damit er 240er Bänder verwenden (und damit 57 Min.) aufzeichnen konnte. Die ersten Firmwareversionen konnten nur bis 180er Bänder (und damit 42 Min.) verarbeiten. Bei ADAT XT und später können alle Software-Versionen schon die 240er Bänder formatieren.

    Zu den Marken: Ich habe immer 240er Fuji Kassetten benutzt; die waren im wesentlichen OK, nur einer der ADATs hat die immer geschreddert, wenn man sie im Neuzustand nicht zuerst in den Videorecorder oder einen anderen ADAT eingelegt hat, weil die extrem weit zurückgespult sind im Auslieferungszustand (keines meiner Geräte hat die dann wieder so extrem an den Anfang gespult - einmal ein- und ausfädeln in einem anderen Gerät genügte, daß alles gut war).

  • 10x shure uc - antennensplit

    • bernd reusch
    • 16. April 2008 um 22:35

    Das mit den UA845 ist sicher eine sehr gute Lösung, die relativ zuverlässig funktioniert. Ich persönlich betreibe bis zu 8 Funkstrecken UC-MB auf diese Weise (dann aber kaskadiert mit einem Antennenpaar). Allerdings ist der Preis für einen UA845 auch mehr als amtlich und mit dem Innenleben der Geräte eigentlich nicht zu erklären.
    Warum ich 'relativ' zuverlässig schreibe: mit bis zu 7 simultan betriebenen Kanälen ists mit den UCs relativ streßfrei - ab Kanal Nr. 8 gibts Probleme mit Intermodulationen. Leider ist die schöne Tabelle von Shure, welche Frequenzen kompatibel sein sollen in der Realität nicht ganz so kompatibel. Mehr als 5 legale Frequenzen innerhalb einer Gruppe habe ich bisher nicht gefunden. Und dann gibts ja auch noch Vorschriften, welche Frequenzen benutzt werden dürfen und welche nicht. Wenn ich diese Randbedingungen zusammenzähle und noch meine 6 per Einzelzuteilung genehmigten Frequenzen dazureche, komme ich mit für mich legalen Frequenzen aus 2 Gruppen (Gruppe 6x und Gruppe 8x) bisher auf maximal 7 sicher störungsfrei parallel betreibbare Sender vom Typ Shure UC. Wenn nicht alle 8 Sender gleichzeitig in Betrieb sind (Musical-Aufführungen), geht das auch mit den 8 Kanälen noch, ansonsten schlägt aber immer ein Kanal sporadisch auf einen anderen Kanal durch.

  • Voc & Git in Kirche: Reichen zwei Meyer UPM-1/2p ?

    • bernd reusch
    • 5. April 2008 um 20:40

    Ich habe gute Erfahrungen mit dezentralen Lautsprechern und Delaylines in Kirchen gemacht. Das Wesentliche wurde gesagt: den Raum so wenig wie möglich anregen. Und das geht halt schlecht mit nur einem Boxenpaar, das von vorne her so viel Power bringen muß, damit es auch der in der letzten Reihe noch gut hört. Wer sagt denn, daß die Boxen hinten den Frequenzbereich, der viel Ärger macht (Bässe, untere Mitten) noch pushen muß? Hinten reichen Mini-Boxen (wie z.B. Bose oder JBL Contol 1), da sie ja nur den Sprachbereich stützen sollen und nicht als eigene Schallquelle fungieren (also gerade so leise im Vergleich zu den Frontboxen, daß man immer noch meint, der gesamte Schall käme von vorne). Und vorne muß man halt auch darauf achten, daß man nicht ausgerechnet die schlimmsten Raumresonanzen anregt (EQ). (Alte) Kirchen werden akkustisch immer ein Kompromiß sein, vor allem wenn man Darbietungen macht, für die sie nie konzipiert waren - man muß halt das Beste draus machen.

  • RME Digiface und Mehrkanaltonausgabe mit WinDVD (nicht AC3!)

    • bernd reusch
    • 21. März 2008 um 15:40

    Hallo bwaack,

    danke für die ausführlichen Tipps.

    Zitat

    Ein "Digiface" kennt die Website gar nicht.

    Doch: http://www.rme-audio.com/english/hdsp/digifa.htm

    Ich werde jetzt dem Tipp, bei RME anzufragen, nachgehen, da auch eine längere Suche kreuz und quer auf deren Website eigentlich eher neue Fragen aufgeworfen hat als alte zu beantworten (sinngemäß: MME-Support für diesen Treiber gibt es nicht und wird es auch nie geben.... alten Treiber benutzen...). Falls ich von dort Hinweise für eine Lösung erhalte, werde ich sie hier posten.
    Auffällig ist jedenfalls, daß ich in den Windows-Soundeigenschaften immer nur ein Kanalpaar als Standard-Audiogerät auswählen kann und WinDVD das entgegen der Beschreibung von RME nicht als die ersten beiden Kanäle verwendet, sondern als die Einzigen.

    Oboard-Sound scheidet aber aus, da hier wirklich nicht mehr als 2 Kanäle analog vorgesehen sind (auch kein S/PDIF).

    Bernd

  • Info Mitec EX 31 und HK Audio Target A36

    • bernd reusch
    • 18. März 2008 um 01:43

    Nachdem sich die vorigen Beiträge kaum mit dem Mitec Pult beschäftigt haben, ein paar Fakten:
    Das Pult ist modular aufgebaut und daher ist immer zu schauen, was man angeboten bekommt. Mitec EX ist nicht gleich Mitec EX. Das beginnt bei den Eingangskanälen, die immer in Modulen zu 4 Kanälen angeordnet sind. Davon gab es meines Wissens nach 2 Ausführungen: EX11 und EX12. Die EX11 ist der Standard-Kanalzug, während EX12 der Inline-Kanalzug war, der im Gegensatz zum EX11 auch 4 Mute-Gruppen unterstützte. Dann kommt das EX21-Modul, das in vielen Pulten, die jetzt bei Ebay angeboten werden, nicht bestückt ist. Dabei handelt es sich um ein Gruppen-Modul; mit 2 EX21-Modulen sind 8 Subgruppen möglich. Dann fehlt noch das EX31-Modul in der Beschreibung, das in den vorigen Beiträgen schon erwähnt wurde und in keinem EX-Pult fehlt: das Master-Modul.
    Was die Möglichkeiten des Pultes anbelangt: natürlich nicht mehr ganz Stand der Technik (mein Schaltplan trägt das Datum 1986), was die Klangregelung betrifft, kann ich dem Beitrag oben nicht zustimmen, ich finde sie OK (Höhen, 2 param. Mitten, Bässe); vom Stellbereich her auf jeden Fall besser als die der kleineren Allen&Heath-Pulte (GL2200, GL3300). Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Auxe: 6 Auxwege, 2 post Fader, 2 umschaltbar pre/post Fader, 2 pre Fader als Stereo-Paar (Pan- und Pegelregler).
    Die vorhandenen Direct Outs kann man leicht auf Pre Fader umbauen; dann eignen sie sich hervorragend zur Aufnahme mit einem Multitrack-Recorder.
    Das Netzteil ist wie oben bereits geschildert, etwas unglücklich gelöst: eine Leiterplatte ist am Rand am Gehäuse aufgehängt und es befindet sich eine schwerer Ringkerntrafo in der Mitte der Leiterplatte, der nur von dieser gehalten wird. Somit ist die Leiterplatte beim Transport großen mechanischen Belastungen ausgesetzt, was sich hin- und wieder in einer gebrochenen Lötstelle äußert. ==> nachlöten und gut ists. Auch wird das Netzteil ohne Lüfter sehr heiß: Papst-Lüfter 230V an die vorhandenen Anschlüsse und Befestigungslöcher einbauen, dann hält sich die Temperatur in Grenzen und das Ding wird betriebssicherer.
    Ein großer Vorteil dieses Pultes ist auch, daß kaum Spezialteile verbaut wurden und auch nach 20 Jahren noch Ersatzteile im Elektronik-Bastelladen um die Ecke eingekauft werden können.
    Gewicht und Größe: nicht mehr ganz zeitgemäß. Zu zweit gerade mal so transportabel.
    Ich betreibe so ein Pult seit 11 Jahren; dabei ist es ist sicher nicht mein Traumpult, aber es ist bei weitem nicht so schlecht, wie es immer wieder gemacht wird. Klar, es wäre schön, wenns etwas rauschärmer wäre und 2 Auxwege mehr wären auch schön. Bei Gebrauchtgeräten ist auf jeden Fall vor dem Kauf der Zustand der Potis, vor allem der Gain-Potis und der Fader zu prüfen. Für sein Alter macht es jedenfalls erstaunlich wenig Probleme.

  • RME Digiface und Mehrkanaltonausgabe mit WinDVD (nicht AC3!)

    • bernd reusch
    • 18. März 2008 um 00:45

    Hallo,

    zunächst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort. Da doch etliche Fragen offen geblieben sind, möchte ich etwas genauer auf die Sache eingehen:

    Zitat von "bwaack"

    WinDVD gab es eine ganze Zeit lang mit verschiedenen Audio-Decoderfiltern.
    Es ist möglich (insbesondere bei OEM-Versionen für ältliche Laptops), dass die Audiooptionen deutlich eingeschränkt sind.

    Ja, das ist mir bekannt, daher habe ich auf WinDVD Gold upgedatet, das Mehrkanalausgabe erlaubt. Die vorinstallierte Version auf einem gar nicht alten Laptop war auf Stereo beschränkt. Das ist also das Problem nicht.

    Zitat von "bwaack"

    Außerdem muss natürlich der Treiber auch auf 5.1 eingestellt sein.
    Ich kenne die RME Treiber nicht. Die AudioAusgabe findet bei DVD ja eben nicht über Asio, sondern über normale "standard windows-schnittstellen " statt.
    Du musst natürlich irgendwo (Systemsteuerung/Sounds und Audiogeräte/Erweitert) auch einstellen, dass Du mehrkanalig hören willst, nicht nur im Player!.

    Hm. Da geht das Problem schon los. Im Dialog ist bei ausgewähltem RME-Treiber die Schaltfläche 'Erweitert' ausgegraut.
    Was mich irritiert: Auf Seite 22 der RME-Bedienungsanleitung ist zu lesen: "PowerDVD und WinDVD können auch als Software-Decoder arbeiten, um den mehrkanaligen Datenstrom einer DVD direkt auf die ADAT-Ports des Digiface ausgeben. .... Unterstützt werden alle Modi, 2- bis 8-Kanal..." Allerdings ist ab dieser Aussage nur noch von PowerDVD die Rede.


    Zitat von "bwaack"

    Es gibt Software, mit der der sich extrem in Windows herumpfuschen lässt (ist ja leider öfter nötig)

    Ein Player: http://www.inmatrix.com/files/zoomplayer_download.shtml
    der gestattet dir, eigene decodierfilter zu basteln. Toll, aber du musst Dir dafür Expertenwissen aneignen. Weiß nicht genau, ob es da immer noch umsonst-Versionen von gibt.

    und http://ac3filter.net/projects/ac3filter
    Ein guter Decoder, der sehr viel mehr kann als AC3 (auch DTS und PCM).
    Eigene Downmixmatritzen möglich usw. Kost nix - aber man darf spenden!
    Vielleicht bekommst Du mit dem mehrere Kanäle adressiert.

    Vorsicht! Diese beiden können erhebliche Änderungen an deinem Betriebssystem vornehmen, die nur schwer rückgängig zu machen sind.
    Systemwiederherstellungspunkte setzen!

    Das muß ich mir noch sehr genau überlegen, ob ich mich auf so ein Experiment einlasse; Stabilität und Betriebssicherheit imeines Rechners ist mir wichtiger als so ein 'nice to have'. Dann schaue ich vorher lieber nach einer Hardware-Lösung, wenn es keine 'saubere' Lösung gibt. In erster Linie muß das Multitrack-Recording sauber laufen; da kann ich keine Experimente machen, die die Stabilität der Audiokette gefährden.


    Zitat von "bwaack"

    Im Zweifel auch mal kurz VLC (Player)probieren:
    http://www.videolan.org/vlc/
    Da kann nix passieren, außer, dass es eben auch damit nicht funzt.

    Der VLC-Player hat leider schon bei Material versagt (falsche Wiedergabegeschwindigkeit), das WinDVD problemlos abgespielt hat, von daher ist er nicht mein Favorit.

    Vielleicht noch eine kurze Erklärung, was das Ganze soll:
    Wenn wir mehrtägige Veranstaltungen machen, kommt es hin- und wieder vor, daß ein Programmpunkt 'Kino' angeboten wird, d.h. PA und Beamer sind für die Band von anderen Programmpunkten her sowieso vorhanden und man stellt einfach noch ein Paar Surround-Boxen nach hinten. Jetzt wärs natürlich schön, sich nicht jedes mal einen älteren DVD-Player suchen (leihen) zu müssen, der den Decoder eingebaut und 6x Analog Out bietet, sondern das für Aufnahmen etc. sowieso vorhandene Equipment (Laptop) auch dafür nutzen zu können.

  • Schaumstoff für Mikrofoncases

    • bernd reusch
    • 16. März 2008 um 15:03

    Ist etwas zeitaufwendig, führt aber zu sehr brauchbaren Ergebnissen, solange es sich um Einzelstücke handelt:

    keinen Schaumstoff vom Polsterer, sondern diesen grobkörnigen Case-Schaum, wie er bei Adam Hall in verschiedenen Stärken angeboten wird, verwenden. Der läßt sich schneiden wie Styropor (bröselt aber nicht so, weil elastischer) und weicht nicht dem Messer ständig aus. Nachteil: er nimmt dem Messer ähnlich wie Styropor sehr schnell den Schnitt. Daher Messer mit den langen Abbrechklingen benutzen und diese so alle 2m Schnittlänge auswechseln. Beim Schneiden ein Stahllineal verwenden und an diesem entlangschneiden. So verschiedene Klötze schneiden und diese auf ein Stück Schaum in der Größe des Koffers/der Schublade passend mit Pattex aufkleben. Mikros müssen ja nicht formschlüssig ausgeschnitten werden, es reichen z.B. 2 Streifen für die Auflage im Griffbereich und jeweils Distanzklötze dazwischen. Einen weiteren Streifen vorne am Korb und einen hinten, daß die Mikros nicht hin- und herrutschen und gut ists. Und was ist dann, wenn für einen Mikrokoffer eine Packung Klingen draufgeht? Die sind ja billig, also lieber öfter wechseln, denn wenn die Klinge stumpf ist, veräuft sie und man bekommt keine geraden Schnitte mehr hin.

    Ist auf jeden Fall eine Lösung für Leute, die keine CNC-Maschine oder einen Wasserstrahlschneider zur Verfügung haben.

  • RME Digiface und Mehrkanaltonausgabe mit WinDVD (nicht AC3!)

    • bernd reusch
    • 16. März 2008 um 00:26

    Hallo zusammen,

    ein Thema, das nur am Rande ins Forum passt, aber vielleicht hat jemand eine Lösung:
    Gibt es eine Möglichkeit, die dekodierten Tonspuren (5.1) über das RME Digiface auszugeben? Im Forum und mit Google habe ich bisher keine Lösung gefunden. Das Problem ist, daß WinDVD trotz ausgewähltem Digiface als Ausgabegerät nur 2-Kanalausgabe zur Auswahl anbietet und alles andere ausblendet.

  • Software für JBL DSC 260

    • bernd reusch
    • 10. März 2008 um 23:56

    Ich hab' mal gelesen, das sei im Prinzip ein gelabelter BSS FDS-388. Ohne Garantie, aber vielleicht funktioniert es ja mit der Software, die man sich bei BSS herunterladen kann (SB2, London Architect). Und falls das funktioniert, geht Smaart sicher auch mit den BSS-Treibern.

  • HD 25 Sennheiser Headphones

    • bernd reusch
    • 10. März 2008 um 23:05

    Ich hab' ihn, ich mag ihn zum live Mischen (nicht zum stundenlang Musik hören, da ist er wie schon gesagt wurde, auf Dauer in Verbindung mit einer Brille etwas unangenehm). Was aber ein echter Minuspunkt ist sind die Sennheiser-typischen Ministecker an den Kapseln, die sich vor allem durch eines auszeichnen: chronischer Wackelkontakt. Da ist oft zu Beginn ein rumfummeln notwendig, bis beide Kapseln gehen, aber dann ist er super.

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