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  1. PA-Forum
  2. Michael D

Beiträge von Michael D

  • DMX-Transceiver von Henne

    • Michael D
    • 6. August 2005 um 22:26

    Wie wärs denn, wenn ihr mal mit einem Schaltplan rausrückt? Dann wüssten wir endlich, was genau ihr übernommen habt und was nicht.
    Was ist mit der Resetschaltung? Schwingt der Quarz? Ist das ganze vielleicht gar auf einem Steckbrett aufgebaut?
    Habt ihr beim ersten Programmiertest vielleicht irgendwas mit den Fuses gemacht und jetzt den Oszillator oder das ISP Interface ausgeschaltet? Habt ihr jemals mit dem PC und der Programmiersoftware schonmal einen AVR programmiert?
    Wenn wir euch helfen sollen, müsst ihr schon ein paar Informationen rausrücken.

  • DMX Splitter / Booster

    • Michael D
    • 2. August 2005 um 00:15

    RS485 ist ein Multisender Bus, welcher im Normalfall an beiden Enden abgeschlossen wird. Wenn man nur an einem Ende ein Signal einspeist und das andere Ende korrekt abgeschlossen ist, geht das im Prinzip auch, denn das Signal breitet sich ja als Welle aus und der Abschlußwiderstand sorgt dafür, dass diese Welle nicht zurück reflektiert wird sondern ihre Energie sozusagen in dem Widerstand verheizt.
    Wenn das andere Ende allerdings nicht abgeschlossen ist, was ja scheinbar bei vielen Leuten Gang und Gäbe ist, wird die dort reflektierte Welle wenigstens wieder am Sender aufgehalten (wenn dieser einen Abschluss Widerstand hat) und nicht erneut reflektiert.
    Von daher find ich's nicht verkehrt wenn der Sender son Teil hat.
    Wenn man natürlich irgendwo mitten im Bus einspeisen will, nimmt man keinen Abschluss am Sender, den der muss ja immer an den beiden Enden sein. Aber wer macht das schon :)

  • Null-Leiter

    • Michael D
    • 1. August 2005 um 21:08

    Ohne jetzt die vorangehende Story gelesen zu haben:
    Wieso kommen hinter den RCDs 230V raus, wenn sie doch 400V eingespeist bekommen?

  • DMX Splitter / Booster

    • Michael D
    • 31. Juli 2005 um 14:40

    Hi,

    also da ein DMX Splitter ohne galv. Trennung ja irgendwie blöd is, hier mal ne kruze Beschreibung für den Fall von 5 Ausgängen:

    Du brauchst 6 galv. getrennte Spannungsversorgungen (eine für den Eingang, den Rest für die fünf Ausgänge). Ich hab dazu 6 kleine Printtrafos + Gleichrichter + Kondensator + 7805 genommen. Bitte keine Trafos sparen, in dem man welche mit 2 Sek. Wicklungen nimmt, weil die sind meist nicht so hoch gegeneinander isoliert.
    Dann am Eingang das Signal mit 75176 empfangen und auf nen passenen 74HC?? geben, der 5 einzelne Ausgänge hat. Von den Ausgängen über nen 470 Ohm Widerstand auf fünf Optokoppler a la 6N137. Die Empfangsseite jedes OK braucht am Ausgang nen 10K Pullup und dann geht das Signal in einen sendenden 75176. Die RS485 Ein und Ausgänge schön mit 120 Ohm abschliessen. Die OK invertieren das Signal, wenn dein 74HC das nicht auch einmal invertiert musst du wahlweise bei den sende oder beim empfangs 75176 DMX+ und DMX- vertauschen.

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 29. Juli 2005 um 20:45

    Henne, ich hab nie behauptet, dass das einfach ist, nur dass die Idee nicht neu ist. :wink:
    Siehe z.B. hier:
    http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-36014.html

  • Selbstbau Aufnahme- Wiedergabegerät

    • Michael D
    • 29. Juli 2005 um 20:30

    Also mal grad eben so ein Teil mit Dateisystem, TCP/IP Stack usw. auszustatten ist nicht unbedingt wenig Arbeit (nicht, dass ich das nicht auch schon probiert hätte *g*). Das kannste nicht mit dem nem bischen DMX, LCD-Display und Analogschaltungskram vergleichen.
    Wenn du so nen kleinen x86 kompatiblen embeddet PC mit allem Schnickschnack benutzten willst um z.B. Linux zu verwenden kannste auch gleich n Laptop gleicher Leistung nutzen. Das is dann vermutlich noch billiger...
    Es gibt auch µLinux, was wohl z.B. auf so manchem ARM läuft. Aber auch hier ist alleine der Schaltplan für Ethernet, HDD, Audio usw. anzuschliessen schon aufwändig.
    Der einzige Grund, warum man sowas tutn würde wäre das Interesse und der Spassfaktor. Wenns um das Gerät geht was nacher rauskommen soll gibt viel einfachere und billigere Varianten.
    Wenn's dir um den Spass geht, dann arbeite dich doch in den ganzen Kram ein. Findest zu allem was du brauchst (FAT32, TCPIP, Ethernet, FTP, IDE usw...) Infos im Netz. Aber erwarte nicht, dass deine Kiste in nem Monat fertig is...

  • Selbstbau Aufnahme- Wiedergabegerät

    • Michael D
    • 29. Juli 2005 um 00:28

    Du hast immernoch nicht gesagt, warum du keinen Laptop willst. Da ist alles drin, was du brauchst (und wenn nicht gibts das als USB Erweiterung).
    Wenn du das unbedingt in ein 19" Gehäuse packen willst, passt der Laptop da sicherlich auch rein :)

    Zitat

    Mein Problem ist die HD, embedded-PC, Soundkarte, Betriebssystem, Treiber usw. zum Funktionieren zu bringen.


    D.h. du suchst einen, der dir den komplizierten Kram macht...

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 28. Juli 2005 um 23:06

    Nene, ich wollte damit nur sagen, dass vielleicht auch keiner geklaut hat :)

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 28. Juli 2005 um 22:45

    Oder die Idee ist einfach nicht wirklich neu...

  • Selbstbau Aufnahme- Wiedergabegerät

    • Michael D
    • 28. Juli 2005 um 00:37

    Stichwort "Harddisk Recorder"

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 27. Juli 2005 um 03:47
    Zitat

    Mit 5mH dürften wir etwas amtlicher sein als MA
    So gehört sich das auch fürs PA-Forum, oder nicht?


    Naja, n bischen realistisch kann man da ja schon ran gehen. Wenn nix mehr brummt, braucht man auch nix zu verbessern. Die Dinger kosten ja schliesslich auch Geld...
    Andererseids bleibt das ja jedem selbst überlassen, was er da reinbaut. Vielleicht gibts ja demnächst Leute, die mit den dicksten Spulen in ihren Dimmern prahlen :)

    Zitat

    Ich glaube nicht, dass das ganz egal ist. Es ist auch nicht ganz egal, wo Du die Versorgungsspannung von ICs pufferst.


    Das ist ne ganz andere Geschichte. Bei nem IC willst du die Spannung möglichst konstant halten. Bei schnellem Lastwechsel im IC (also vor allem digitales Zeug) treten hohe Stromänderungen auf, die in der Zuleitungsinduktivität eine Spannung induzieren, so dass die Spannung am IC zusammenbricht -> Wenn de Pech hast: Absturz. Deshalb schaltet man diese Abblockkondensatoren möglichst dicht an die ICs. Die können kurzzeitig den hohen Strom liefern und sich in den Pausen wieder langsam über die lange Zuleitung aufladen.
    Beim Dimmer gehts darum die Stromänderung zu verlangsamen (also gerade der umgekehrte Fall wie beim IC, wo man schnelle Stromänderungen ermöglichen will).
    Wenn z.B. bei 50% Phasenanschnitt der Triac im Scheitelpunkt einschaltet und man eine rein ohmsche Last hat (was Glühobst ja im allgemeinen ist) springt der Strom theoretisch unendlich steil von Null auf den Maximalwert. Und desto steiler der Stromanstieg ist, desto stärker und höherfrequent sind die abgegebenen Störungen. Wenn man jetzt ne Induktivität in Serie hinter den Triac schaltet passiert direkt nach dem Einschalten von diesem strommäßig erstmal garnix. Allerdings liegt die 320V Scheitelpunktspannung jetzt nicht mehr über dem Triac sondern über der Spule. Der Stromfluss beginnt jetzt erst langsam (er ändert sich also weniger steil) und daher gibts weniger Störungen. Da der Stromfluss in dem Kanalkreis überall gleich ist, ist es im Prinzip egal wo da drin die Spule hängt. Das einzige, was bei einer vom Triac entfernteren Spule negativ reinspielt ist der kurzzeitige Strom, der aufgrund des Umladens der Kapazität des Kabels zwischen Triac und Spule entsteht. Aber das der sich bei 20cm Kabel auch nur ansatzweise bemerkbar macht, muss mir erstmal jemand vorrechnen :)

    Michael

    P.S.: Es gibt übrigens Gründe nicht für alle Kanäle nur eine Drossel in der Dimmereinspeisung zu nehmen, also vergesst den Gedanken wieder...;)

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 26. Juli 2005 um 23:19

    Ich überlege immernoch diese "Wenn-dann-richtig" Variante zu testen, also wie letztens beschrieben. Weiss aber noch nicht so genau, wie man am Besten den Strom misst. Bei Conrad gibts schonmal schöne Messwandler bis 20A und geben dabei dann etwa 4.8V aus. also Quasi perfekt, dummerweise is das aber Wechselspannung... Aber wie richtet man Wechselspannung ohne grossen Aufwand nur mit linearen Teilen gleich...

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 26. Juli 2005 um 23:12

    Jo, die is natürlich nit schlecht. Verbindeste die zwei an einer Stelle, dann haste ne schöne Drossel mit 2mH.

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 26. Juli 2005 um 22:34

    Das mit dem Krankenhaus war nur ein extermes Beispiel dafür, dass es außer VDE noch andere Sachen gibt, um die man sich kümmern sollte. Wenn man mit ner Selbstbaukiste EMV mässig irgendwo ordentliche Probleme verursacht ist das sicherlich auch nicht so lustig. Aber wie gesagt gibt es bei so nem Dimmer eingentlich kein Problem, wenn man grosse Drosseln nimmt.

    Zitat

    Ach ja, schon Überlegungen ob das wirklich so einwandfrei an der Steuerung von DigitalEnlightment läuft?


    Ich sehe da keinen Grund warum nicht. Musst dich nur entscheiden, wo du den Vorwiderstand einbaust (auf dem Controllerboard oder dem Lastmodul).

    Zitat

    Wie weit sollen denn die Drosseln entfernt sein?

    Das macht nix, wenn die nicht direkt am Triac liegen. Hauptsache, sie sind im Kanalstromkreis, denn sie sollen ja den starken Stromanstieg mindern, der entsteht, wenn der Triac irgendwo mitten in der Halbwelle einschaltet.

    Zitat

    Michael ist da glaube ich schon weiter und hat zZ. eine 3p-Testvariante...


    Ja, die funktioniert aber scheinbar nicht so richtig. Laut Aussage des Testers funktioniert das zwar im Prinzip aber es gibt manchmal ein Aufblitzen. Vermutlich sind die Nulldurchgänge der Phasen nicht immer genau 1/3 verschoben sondern es ist manchmal noch ein kleiner Spannungsoffset dabei.

    Zitat

    Conrad hat ne Drossel mit 2*1µ bei 16Amp.... ggf. auch verwendbar?


    Ja, wenn du jemandem zeigen willst, wie sich ein Dimmer ohne Entstörung auswirkt. 1µH is viel zu wenig....

  • Forums-Lastteil

    • Michael D
    • 25. Juli 2005 um 23:45
    Zitat

    Warum baut die industrie nicht solche kostengünstigen und kompakten Dimmer, wenn das alles so leicht wäre.

    Weil in der Branche halt auch gerne mehr gezahlt wird. Warum sollte man dann nur vielleicht die Hälfte nehmen? Außerdem ist doch dein Ruf als amtlicher Hersteller dahin, wenn du unter ne magische Preisgrenze gehst, wir sind hier ja schliesslich nicht beim Saturn. :)
    Naja gut, Firmen müssen natürlich auch noch Support bezahlen und Gewährleistung geben usw...

    Zitat

    Darf man solch einen Selbstbau-Dimmer überhaupt auf öffentlichen VAs fahren?

    Im Prinzip musst du dich glaub ich um 2 Sachen kümmern: VDE und EMV
    Der VDE Part ist erstmal vergleichbar mit einem simplen Eigenbauverteiler. Allerdings muss bei so einem Dimmer ja auch immer DMX (und vielleicht Taster und Anzeigen) mit der Netzspannung signaltechnisch gekoppelt werden. Das heisst, man muss an der Übergabestelle (Optokoppler) schon genau gucken, was man tut und dass es sicher ist.
    EMV ist auch son Thema. Was ist, wenn dein Dimmer auf ner VA in nem Krankenhaus zum Einsatz kommt und deswegen Geräte im OP verrückt spielen (Das ist jetzt natürlich sehr theoretisch und schwarzmalerisch)?Allerdings ist das ganze beim Dimmer doch wieder recht einfach, weil sich das Thema im Prinzip auf die Drossel reduziert. Und wenn du guckst, was käufliche Geräte drin haben weisste ja was Minimum ist.

    Grundsätzlich würde ich sagen, wer sowas wie Dimmer baut sollte auch den Sinn hinter z.B. den VDE Regeln verstehen. Um Verteiler zu bauen mag es ja reichen alle auswendig abzuspulen und zu gucken, ob eine verletzt ist, aber wenn die Maschine komplexer wird sollte man schon wissen, warum man etwas tut.

    Grundsätzlich ist es jedoch deine Entscheidung dein Werk (unter Berücksichtigung des Einsatzortes) als sicher zu Betrachten. Ein Gesetz, welches den Betrieb grundsätzlich verbietet gibt es glaub ich nicht. In DE steht man halt nur ziemlich schnell dumm da, wenn was passiert und man nicht ganze Ordner an Papieren und Hersteller zum abwälzen hat. Wenn man an sowas aber mit ein bischen gesundem Menschenverstand ran geht würde ich schätzen ist das Risiko auf deutschen Straßen wahlweise verletzt oder eingelocht zu werden doch deutlich höher...

  • Fotos von "Das Fest 2005" in Karlsruhe

    • Michael D
    • 25. Juli 2005 um 01:37

    Die Stimmung war der Oberhammer!
    Überhaupt muss ich sagen, was dieses Jahr auf dem Fest geboten wurde (vor allem Sa und So) konnte sich wirklich sehen lassen.
    Hab selten auf einem Eintritt-Frei Konzert eine so schöne Bühnenshow (Sa) und tolle Stimmung (So) gesehn!

  • Lichtmischpult: Funktionen

    • Michael D
    • 22. Juli 2005 um 15:34

    Tobi: Du hast dir also ein Pult gebaut, ohne eine Idee wie die Software aussehen soll? Da hätt ich mir an deiner Stelle aber eins der Freeware Proggies im Web besorgt und das Pult darauf ausgelegt...

    Oder du steckst in das Pult nen PC und lässt HogPC oder sowas drauf laufen, baust zwei Touch-TFTs ein und ein paar Fader und Taster... das wär cool :)

  • MICROKONTROLLER kontra NORMALE SCHALTUNGEN

    • Michael D
    • 20. Juli 2005 um 03:13

    Controller in C programmieren ist schon was schönes, gerade wenn eine grössere, komplexe, zeitunkritische Kontrollaufgabe gefordert ist. Und es hat in dem ganzen Thread auch niemand etwas gegenteiliges behauptet, von daher müssen wir das hier jetzt hoffentlich auch nicht ausdiskutieren. Wie der gcc für AVR ist hab ich noch nicht ausprobiert, der NC30 für M16C hat jedenfalls in der Regel effizienten Code generiert, den ich in ASM auch nicht anders geschrieben hätte. C Compiler sind (bzw. können sein) heute schon ziemlich ausgereift, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sie sich mit einer Harvard Architektur wie bei den AVRs noch etwas schwerer tun, weils eben nicht wie beim PC ist.
    Wenns allerdings um zeitkritische Aufgaben geht (was ja in der Regel bei Microcontrollern der Fall ist) die man in C programmieren möchte, ist es schon sehr sinnvoll zu wissen wie der Compiler arbeitet, was er produziert und wie man es alternativ direkt in Assembler vielleicht besser machen könnte. Um ein bischen Text auf ein LCD zu schreiben oder ne Salve LEDs blinken zu lassen muss man sicherlich nicht unterhab von C schauen, aber wenn man z.B. einen Timerinterrupt hat, der mit 50 KHz aufgerufen wird und Zündpunkte für 8 Triacs aus 16 Bit Variablen ausgibt, dann macht man sich schonmal gedanken, ob das Hauptprogramm überhaupt nochmal zum Zuge kommt...

    Zitat

    Es gibt für beide Varianten sein Anwendungsgebiet - also sollte man bei ernsthafter Auseinandersetzung auch beides möglichst perfekt beherrschen!

    Full Ack! Selbst wenn man nur in C programmiert ist eine Vorstellung, was nacher rauskommt immernoch Gold Wert.

    Zitat

    Die Zeiten sind vorbei, wo man kartenweise logikbausteine zusammenlötet.
    stimmt, PAL

    Wie langweilig... ;) FPGA sind die Lösung, wenn einem die Microcontroller zu langweilig werden... Die aktuellsten sollen sogar die 1GHz Grenze durchbrechen (für einfache Logik).

  • MICROKONTROLLER kontra NORMALE SCHALTUNGEN

    • Michael D
    • 18. Juli 2005 um 17:21

    Hi,

    also erstmal muss moderner Controller nicht gleich SMD bedeuten. Diese AVRs sind im Moment wohl so die modernsten 8 Bitter und sie sind aus gutem Grund bei den Hobbybastlern verbreitet. Die gibts z.B. bis Mega32 in DIL40 und auch so Sachen wie "In System Debugging" sind ganz nett. Wenn man bei nem Mikrocontroller als Hobbymensch mal die 32 KB Grenze überschreitet ist das Gesamtgerät sowiso schon so komplex, dass man normalerweise auch andere SMD Bauteile benötigt, sei es RAM oder Kommunikationskontroller für Ethernet usw, weil man eben viel mehr Pins braucht...
    SMD ist aber auch nicht wirklich schlimm. Gut, auf Lochraster isses bischen schwierig, aber mit selbstgeätzen Platinen kein Problem. Entscheident ist lediglich die Vorlage, die muss scharf und deckend sein. Der Rest geht mit alten Düppchen aus der Küch... TQFP ging in kompletter Eigenproduktion jedenfalls bei mir noch, und ich hab kein spezial Ätzzeugs. Schwierig wirds erst bei BGA, aber auch da gibts ja schon Hobbylösungsansätze :)
    Und wenn man mal ein paar SMD Chips gelötet hat geht das auch einfacher und schneller als DIL, ganz zu schweigen vom einfacheren Layout...
    Zu den freien C Compilern: Für AVR gibts nen GCC, der soll ziemlich gut sein und sogar C++ können. Im 16 Bit Sektor hab ich mal einen M16C (ich finde ein cooles Teil!) verwendet. Da gibts soweit ich weiß ein Evalboard für 50€ wo der C Compiler auch schon dabei ist. Wenn man den Chip einzeln verbaut gibts den Compiler (NC30) und Debuger (KD30) auch als 6 Montate Testversion bei denen zum Download. Danach kann man den sich vermutlich für wenig Geld kaufen oder man schaut mal kurz in die Registry ;)
    Für den 32 Bit Sektor gibts soweit ich weiss auch einen M32C oder so, aber damit hab ich mich nicht auseinander gesetzt. So der Standart Controller für 32 Bit scheind aber auch ARM zu sein, und dafür gibts soweit ich weiss auch nen freien GCC.
    Für die Standart Lichttechnikaufgaben wüsste ich jetzt aber nichts, wofür man mehr als nen 16K AVR bräuchte...

    Michi

    P.S.: Multiplikations- und Divisionsroutinen für die AVRs gibts irgendwo auf der Atmel Webseite fertig optimiert. Durchaus auch für 16x16 Bit oder 32Bit / 16 Bit...

  • MICROKONTROLLER kontra NORMALE SCHALTUNGEN

    • Michael D
    • 17. Juli 2005 um 23:37

    Jaja, die Manu und die antike Technik...
    Also eine höhere Bitbreite eines Prozessors macht ihn sicherlich nicht sonderlich komplizierter. Ein externes 16 Bit Businterface kann einen mal kurz ins Grübeln versetzten weils dann auch noch ne Unterscheidung zwischen High und Lowbyte gibt. Aber ansonsten sind die einfach nur leistungsfähiger, vorrausgesetzt die Anwendung passt dazu, d.h. man kann den breiteren Datenbus auch effektiv nutzen. Und dann wirds ehr einfacher, weil das Programm effizienter wird und man weniger zeitkritisch programmieren muss und sich bei 16 oder 32 Bit Additionen keine Gedanken um Carrybits usw. machen muss. Und Hardware Multiplier/Divider haben die dann auch drin usw..
    Und Prozessoren >= 16 Bit sind ja auch meist für grössere Aufgaben gedacht, also vielleicht mit Grafikdisplay und son Schnickschnack. Das hat aber auch zur Folge, dass man die schön effizient in C programmieren kann. Desto grösser der Prozessor, desto mehr gehts dann in Richtung PC programmiererei -> einfacher...
    Mein Tipp: Wenn das nächste Projekt ansteht welches nicht morgen fertig sein muss und wo sich ein Controller lohnen könnte einfach mal ausprobieren. Ruhig auch mal mit nem modernen z.B. AVR, die sind halt mit bis zu 20MIPS schon ziemlich schnell.

    Bassti, deinen Beitrag verstehe ich nicht so ganz. Wackler im Kabel hätte auch bei Analogtechnik Probleme gemacht. Übrigens finde ich in solchen Fällen ist digital im Vorteil (wenn die Software gut ist), weil mit ner ordentlichen Fehlerkorrektur verringert sich in so einem Fall nur die Datenrate, aber was übertragen wird ist immernoch richtig. Mach das mal mit analog... :) Aber es gibt natürlich gute und schlechte Firmware, das ist wie bei den analogen Schaltungen auch.

    Zitat

    Ich bin kein Gegner der uCs, aber um LEDs blinken zu lassen nimm ich höchstens 2 Transistoren.


    Geb ich dir recht. Aber wenn die LEDs Teil einer Videoleinwand sind, fänd ich digital wieder geeigneter :)

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