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  2. Michael D

Beiträge von Michael D

  • MICROKONTROLLER kontra NORMALE SCHALTUNGEN

    • Michael D
    • 17. Juli 2005 um 21:22

    Hallo,

    also erstmal finde ich den Titel dieses Threads etwas "böse" gewählt. :)
    Idealerweise ergänzen sich Microcontroller und analoge Schaltungsteile um die positiven Eigenschaften beider zu vereinen. (Als normale Schaltung würde ich heutzutage übrigens welche bezeichnen, welche uC drin haben *g*)
    Auch Digitaltechnik arbeitet mit der analogen Physik und das merkt man auch, wenn man mit den Taktfrequenzen über die bei 8 Bittern üblichen geht. Irgendwo hab ich mal gehört: Analogtechnik ist wie Unix - Man muss eine Menge verstehen, damits überhaupt mal läuft, Digitaltechnik ist wie Windows - Am Anfang läuft alles auf Anhieb super toll, aber wehe es hakt mal irgendwo und man hat keine Ahnung von der Analogtechnik...
    Um mit einem Controller ein Gesamtsystem zu bauen braucht man immer Analogtechnik: Spannungsversorgung, Taktversorgung, Leistungshalbleiter, Sensorik usw... Ein Mikrocontroller verleiht den um ihn herum angeordneten analogen Komonenten eine unglaubliche Flexibilität und "Intelligenz". Gerade komplexere Steuerungen (z.B. Positionssteuerungen für Movinglights usw.) werden so wesentlich einfacher und besser realisierbar.
    Manu, deine Aussage, dass man uC vermehrt einsetzt obwohl sie nicht nötig wären würde jemand, der digital favorisiert vielleicht gerade umdrehen und fragen: "Warum die ganze aufwändige Analogtechnik obwohl das doch auch ein kleiner uC könnte?"
    Ein interessanter Punkt (den mal unser Mikrorechner Prof erwähnte) ist auch, dass analoge Schaltungen oft noch irgendwie abgeglichen werden müssen. Das ist für Einzelstücke sicher kein Problem, in der Massenproduktion hat man aber lieber einen uC der direkt funktioniert und gibt dafür auch gerne 2 Cent mehr aus, als wenn man an jedem Exemplar noch einmal Messen und zwei Potis einstellen muss.
    Letztlich hängt die Verwendung von Controllern natürlich von den Anforderungen an die Schaltung ab. Für richtiges HF gibts soweit ich weiss noch nichts gutes digitales, für einfache niederfrequentere Analogtechnikaufgaben artet eine digitale Lösung schnell in richtige Arbeit aus, weil man sich mit dem ganzen Abtasttheorem Zeugs schlagen muss. Hat man das aber einmal geschafft so eröffnen sich einem Möglichkeiten der digitalen Signalverarbeitung, die auf analogem Weg gar nicht möglich sind. Allerdings verwendet man für diesen Zweck dann DSPs. Das sind sozusagen spezielle Mikrocontroller, die besonders auf die Verarbeitung "durchfliessender" Daten spezialisiert sind (Fourier usw...). Die haben dann z.B. aufwendigere Adresslogiken, eine speziell auf solche Aufgaben ausgelegte ALU und können über mehr als einen Bus dann auch gleichzeitig auf verschiedene Speicherbereiche zugreiffen.
    Mikrocontroller sind wie der Name schon sagt vor allem zum Kontrollieren von recht komplexen Geschichten geeignet, Sachen die mit Analogtechnik nicht möglich wären.
    Ein auch nicht zu unterschätzender Vorteil jeder digitalen Schaltung sind ihre Kommunikationsmöglichkeiten. Jeder uC oder DSP verfügt über verschiedene solcher Schnittstellen. So lässt sich ein entwickeltes System (auch im Nachinein) einfach mit anderen Komponenten vernetzten und so ein noch viel leistungsfähigeres Gesamtsystem schaffen.

    Mein Fazit: Sicherlich kann man viel mit Analogtechnik lösen, aber oft führt ein uC einfacher zum Ziel und ist zudem im Nachhinein flexibler, wenn man sich Einzelheiten der Schaltung doch nochmal anders überlegt.
    Aber immer mit Gewalt einen uC einsetzten zu wollen ist sicherlich auch nicht richtig... ;)
    Notwendiges Übel ist natürlich immer eine Software, die man zusätzlich Erstellen muss und wenn man in dieser Richtung noch keine Erfahrung hat muss man bei den ersten Projekten dort auch einige Zeit rein investieren.
    Java programmieren können hilft bei Mikrocontrollern meiner Meinung nach übrigens so gut wie gar nicht :) Ich würde jedem Anfänger erstmal empfehlen in Assembler zu programmieren, um den Controller wirklich kennenzulernen und zu verstehen.

    Hier gibts noch ein paar Links zu dem Thema:

    http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.7
    http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.30.2

    Viele Grüsse,
    Michi

  • Problem mit einem motor

    • Michael D
    • 15. Juli 2005 um 00:31

    Manu:

    Ich würde dir echt mal empfehlen dich mal etwas näher mit diesen Microcontrollern auseinander zu setzten. Ich find das zwar immer wieder interessant, wie die Analogies mit geschickter Verschaltung einfacher Grundbauteile zum Teil erstaunlich viel Funktion erreichen, aber gerade bei so Einzelanfertigungen, wo es nicht um jeden Cent geht is das Ziel mit so einem Controller vermutlich häufig schneller erreicht. Und auch bei späteren Änderungen ist die Kiste viel flexibler. Und wenn man dann an die Grenzen dieser Teile stößt kann man diese immernoch kreativ mit geschickt verschalteten Analogkomponenten erweitern...
    Dein konkretes Problem wäre damit z.B. gar nicht so schwer zu lösen, wie Henne schon erwähnte.

    Michi

  • Nulleiter nicht angeklemmt, Dimmpacks tot!

    • Michael D
    • 12. Juli 2005 um 20:34

    Naja, kommt n bischen drauf an, was man Messen will wurd ich sagen, und ob man das Gesamtsystem verstanden hat...

  • altes Strobe auf DMX umbauen?

    • Michael D
    • 1. Juli 2005 um 13:21

    Hi, also ich verstehe deine Frage so, dass du ein Strobe welches 0-10V erwartet mit DMX versorgen willst. Dazu brauchst du einen Demultiplexer. Baupläne dafür gibts bei Henne (http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/demux.shtm) und bei mir (http://www.digital-enlightenment.de/demux.htm).
    Wenn du 0-10V nach DMX wandeln willst wirst du bei mir mit dem DMX Multiplexer fündig (http://www.digital-enlightenment.de/mux.htm).

  • FADER REMOTE

    • Michael D
    • 28. Juni 2005 um 18:54

    Super Henne,
    aber warum willste keine induktiven Lasten testen? Ich mein, ob du jetzt ne Spule als Filter einbaust oder gleich als Last verwendest is doch egal :)
    Welche Frequenz benutzt du?

  • strom problem -->filter benutzen-->einschalten von end

    • Michael D
    • 27. Juni 2005 um 21:12

    Heieiei...
    Ok, nochmal extra für dich:
    _Die Sorgen_, die da wären?

    Das soll soviel bedeuten, dass mich interessieren würde, welche Sorgen du bei den Lampen hast, wenn sie kurz dunkler werden.
    Aber ich denke du hast schon recht, wenns beim Bekannten auch flackert, ist das Teil bestimmt kaputt...
    Bevor du's aufn Müll wirfst sag bescheid, dann nehm ich's. Ich hohls auch ab.. ;)

  • FADER REMOTE

    • Michael D
    • 27. Juni 2005 um 20:13

    Hier, haste das jetzt schon mal ausprobiert, ob das Zerhacken bei Last funktioniert ohne, dass alles abraucht? :)

  • strom problem -->filter benutzen-->einschalten von end

    • Michael D
    • 27. Juni 2005 um 20:06

    Die da wären?

  • strom problem -->filter benutzen-->einschalten von end

    • Michael D
    • 27. Juni 2005 um 19:40

    Ja und wo ist jetzt dein Problem? Die Sicherung fliegt doch nicht raus, oder? Stürzt ein Computer ab oder geht etwa die Zentralheizung auf Störung? Oder brauchst du nur ne schicke Kiste um den Kumpels zu erzählen "Boah, das Teil is so fett, da muss das Teil hier vorgeschaltet werden, sonst ist der ganze Stadtteil dunkel". Weil dann könntest du dir auch nen Verlängerungskabel schnappen und durch n Kästchen legen, das sieht dann auch so aus... Kannst ja noch zwei, drei Schleifen des Kabels in der Kiste machen, dann kannste auch noch was vom neuartigen induktiven System erzählen...

    SCNR, Michael

  • videoplayback lösung - wer hat ne idee

    • Michael D
    • 27. Juni 2005 um 19:21

    Hi,
    ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstanden habe, aber so wie ich das verstehe, willst du ja Videos auf zwei Beamern ferngesteuert abspielen. Eine PC Lösung dazu könnte das Mediacenter auf unserer Webseite sein, kann auch Livevideo z.B. per Firewire.
    Wenn du nur eine Quelle hast und zwei Beamer das gleiche anzeigen sollen, würd ich dir empfehlen die Quelle an einen der beiden Beamer zu stellen und per VGA zu versorgen und dann zu dem zweiten Beamer per VGA Kabel weiterzuleiten. Wichtig ist, das dieses VGA Kabel aus einem Stück besteht und nicht aus vielen zusammen gesteckt wird, weil dann gibts an den Steckkontakten zu viele Reflexionen. Und die Bildfrequenz sollte möglichst niedrig eingestellt werden, da Beamern das is der Regel ja eh egal ist, also z.B. 60Hz. Denn desto höher die Pixelfrequenz, desto mehr spielt die Dispersion des Signals im Kabel eine Rolle und führt zu einem Verwaschenen Bild. Ensprechend sollte auch die Auflösung so gering wie möglich gewählt werden, bei DVD Video ist also 800x600 ausreichend. Wir haben mit 20 Meter VGA Kabel (von Ebay für paar Euro) bei 1024x768@60 Hz keine Probleme.

    Michael

  • Steuerung für kleine "Multimediashow"

    • Michael D
    • 27. Juni 2005 um 00:10

    SMPTE is doch son eigenes Datenformat, oder? Lässt sich das mit ner Soundkarte aufnehmen?
    Ansonsten würd ich erstmal mit Midi anfangen, um überhaupt mal die Möglichkeit für Timecode im Programm zu schaffen. Und ne Midischnittstelle hat ja jeder PC und die is auch nit so schwierig anzusteuern glaub ich :)
    Findige Bastler, und die gibts bei solchen Projekten ja oft, können sich dann immerhin schonmal nen Wandler von Beliebig Timecode auf Midi Timecode bauen...

  • Steuerung für kleine "Multimediashow"

    • Michael D
    • 26. Juni 2005 um 22:50

    Kann man diese .dts Dateien mit entsprechender Hardware und Treiberkonfig auch mit nem Winamp oder Mediaplayer abspielen? Weil dann könnteste auch mal das Mediacenter auf unserer Webseite ausprobieren :)
    Aber irgendne Timecode Verbindung zwischen deiner Sound- und Lichtsteuerung brauchst du auf jeden Fall. Wir machen auch so ne Show, wo Audio (und Video) synchron mit dem Licht spielen müssen und das bekommt man eigentlich nur mit komplett vorprogrammieren und Timecodeverbindung richtig gut hin.
    Kann DMXControl Timercode z.B. per Midi einlesen und damit Cues triggern? Wenn nicht, macht der Stefan das bestimmt schnell, wie ich den kenne :)

  • defekte Strobe-Röhre

    • Michael D
    • 26. Juni 2005 um 22:36

    Also bei der einen defekten Stroboröhre, die wir mal hatten, trat der Fehler relativ abrupt auf. Sie hat dann noch ab und zu gezündet, also vielleicht in 20% der Zündungen. Sah bis auf dunkle Enden auch noch normal aus. Tut die Röhre denn überhaupt noch was?

  • Wireless DMX?

    • Michael D
    • 24. Juni 2005 um 00:05

    Ich habs mit 11 MBit getestet (b) und das war kein Problem. Wenn Delays auftreten, die mit dem Auge sichtbar sind, ist das ein Softwareproblem. (Vorausgesetzt der Kanal hat nicht 90% Fehlübertragungen) Überleg dir einfach mal, wie lange so ein Ethernetpacket zur Übertragung bei 11 MBit benötigt, selbst wenn man 1000% Protokolloverhead zuschlägt. Wenn du unbedingt willst, kannste noch den Delay der Luftstrecke addieren :)
    Mit der richtigen Software kann man aber alles langsam bekommen, wie M$ jeden Tag beweist...

  • Wireless DMX?

    • Michael D
    • 23. Juni 2005 um 22:23

    Dann habter was falsch eingestellt oder murksige Komponenten verwendet. Oder du betrachtest nen Delay über 15 ms als greislich...

  • Wireless DMX?

    • Michael D
    • 23. Juni 2005 um 21:29

    Naja, du musst halt aufpassen, dass die Daten nicht ins Internet gelangen. Allerdings versteh ich da die Panik nicht. Man kann im Netz sowieso nicht broadcasten, wenn das ginge würden erstens das alle bösen programme gleich mal machen und zweitens ging (nachdem diese programme das gemacht haben) dann gar nix mehr. Also wird von deinem ISP im Prinzip ja alles gecancelt was nicht an ne einzelne IP geht. Es sei denn man is vielleicht auf ner Werksveranstaltung in ner Telekom Vermittlungsstelle und trifft die falsche Dose... ;)
    Mit dem ArtNet über WLAN funzt ganz gut, hab ich während ich die Artnet Software für unser Interface entwickelt habe zufälligerweise genutzt. konnte zwischen WLAN und LAN keinen Unterschied im Delay feststellen. Aber jeder der schonmal Multiplayer Games über WLAN gespielt hat weiss, dass es da keinen nennenswerten Delay gibt...

  • Wireless DMX?

    • Michael D
    • 23. Juni 2005 um 12:40
    Zitat

    (Gibt es eigentlich Limitierungen der Sendeleistung? Irgendwie befürchte ich ein paar Verstimmungen mit der RegTP wenn ich anfange mit 10W DMX zu senden...)

    Das kommt drauf an wo und wie:
    http://www.elektrosmog.de/Frequenzplan.htm

  • Wireless DMX?

    • Michael D
    • 22. Juni 2005 um 23:07

    Mit Layern meinte ich Protokolllayer. Ist vielleicht schlecht ausgedrückt. Diese spezial ICs müssen jedenfalls alles von NRZI Dekodierung und Bitstuffing bis Tokendekodierung machen, damit sie erkennen, in welche Richtung das nächste Packet geht. Dass es Projekte mit AVRs sowohl für USB Devices als auch USB Hosts (jedenfalls son halbes) gibt ist mir bekannt. Die können aber alle nur Lowspeed, was auch logisch ist, weil mit 12 MHz Controllertakt kann man kein 12 MBit Signal verarbeiten. Das dumme an Lowspeed ist nur, man kann nur 800 Bytes pro Sekunde übertragen, was für DMX n bischen wenig is... Prinzipiell würde das also damit gehen, praktisch aber für DMX nicht zu gebrauchen.
    Nach der ursprünglichen Frage ging ich davon aus, dass der OP die Signale auf den USB Leitungen in Eigenbau einfach wireless weiter übertragen wollte und das geht halt nicht so einfach, wie das mit DMX möglich ist.
    Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es einfacher ist einen unidirektionalen Funkkanal mit 250 KBit Nettodatenrate aufzubauen, also einen bidirektionalen mit 12 MBit :)

  • Fernbedienung für JEM Techno-Fog

    • Michael D
    • 22. Juni 2005 um 13:23

    Dann musste die mal vorsichtig auseinandernehmen und den Kalk wegmachen...

  • Wireless DMX?

    • Michael D
    • 22. Juni 2005 um 02:21

    Naja, bei den Cypress Teilen steht was von von 62.5 kB/s throughput. Damit kann man kein beliebiges USB Gerät implementieren :)
    Aber is auch egal, hast Recht, in Zukunft wird wireless USB wohl noch von sich hören lassen.
    Aber das zu implementieren ist eben nicht ganz einfach. Bei USB existiert nur eine (logische) Leitung. Wer gerade sendet entscheidet daher das Protokoll. Wenn man nun irgendeine Form von Bridge (wireless oder optisch) aufbauen will, müssen die Medienkonverter auch das Protokoll decodieren (zumindest bis zur PID/DATA/HANDSHAKE Ebene) um zu erkennen, ob gerade gesendet oder empfangen wird. Wenn man in die WUSB Spec reinschaut sieht man, dass das mit gewissem Aufwand dort auch so gemacht wird. (also ich hab jetzt nur mal auf 2 Seiten geschaut, nagelt mich nicht fest...)
    Selberbauen is daher nur schwer möglich, ohne komplexe spezial ICs zu verwenden, die einem diese Aufgabe über mehrere Layer abnehmen.
    Und das Thema ist wohl doch noch recht neu, ich hab jedenfalls noch kein WUSB Gerät gesehen...

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